Umweltschutzlaborant/in Jobs

19 aktuelle Umweltschutzlaborant/in Stellenangebote

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Technische*r Assistent*in (m/w/d) in Teilzeit (50 %) (BTA, CTA, MTLA oder vergleichbar) im Fachgebiet „Biologische Dosimetrie“

Bundesamt für StrahlenschutzOberschleißheim

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sucht eine*n technische*n Assistent*in (m/w/d) in Teilzeit (50%), spezialisiert auf "Biologische Dosimetrie". Ihr Beitrag ist entscheidend für den Schutz von Mensch und Umwelt vor Strahlenschäden. Sie haben eine Ausbildung als BTA, CTA, MTLA oder eine vergleichbare Qualifikation. Zu Ihren Aufgaben gehört die Organisation und Durchführung von Zellkulturarbeiten mit Primärkulturen, insbesondere Vollblut. Außerdem sind Sie verantwortlich für die Herstellung, Färbung und morphologische Beurteilung von Zellpräparaten. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie aktiv zur Strahlenschutzsicherheit bei!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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CTA (m/w/d)/ Chemielaborant:in - Instrumentelle Nasschemie #0317

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - PinnebergPinneberg

Du hast eine abgeschlossene Berufsausbildung als Chemielaborant:in oder eine vergleichbare Qualifikation und bringst Erfahrung aus einem modernen Umweltlabor mit. Idealerweise bist du mit den Anforderungen der DIN EN ISO/IEC 17025 vertraut. Du beherrschst den Umgang mit automatisierten Messinstrumenten und verfügst über ein ausgeprägtes technisches Verständnis. Deine sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise sowie deine Teamfähigkeit zeichnen dich aus. Gute Deutschkenntnisse und sicherer Umgang mit MS Office-Anwendungen runden dein Profil ab. Werde Teil eines dynamischen, motivierten Teams in einer zukunftsorientierten Branche mit spannenden Aufgaben und regelmäßigen Teamevents.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Pinneberg Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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CTA (m/w/d)/ Chemielaborant:in/ Chemietechniker:in - Nasschemie #0316

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - PinnebergPinneberg

Wir suchen einen engagierten CTA (m/w/d), Chemielaboranten oder eine Person mit gleichwertiger Qualifikation. Idealerweise bringst Du Erfahrung in einem nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Umweltlabor mit. Analytisches Denken und eine selbstständige, flexible Arbeitsweise sind für uns wichtig. Du bist kommunikationsstark und arbeitest gerne im Team? Bei uns erwartet Dich ein motiviertes Umfeld mit herausfordernden Aufgaben und regelmäßigen Teamevents. Zusätzlich profitierst Du von einem Mobilitätszuschuss und exklusiven Mitarbeitervergünstigungen über "Corporate Benefits".
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Pinneberg Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technische Assistentin / Chemisch-Technischer Assistent (w/m/d) - Abteilung Messtechnik und Analytik

LUBW - Landesanstalt für Umwelt Baden-WürttembergKarlsruhe

Die LUBW sucht eine Chemisch-technische Assistentin oder einen Chemisch-technischen Assistenten (w/m/d) für das Referat „Organische Spurenstoffanalytik, Rheinüberwachung“. Die unbefristete Stelle beginnt am 01.07.2026. Als Kompetenzzentrum in Baden-Württemberg unterstützt die LUBW bei Umwelt- und Naturschutzfragen. Im Referat werden Proben aus Luft, Wasser und Boden auf organische Spurenstoffe analysiert. Dabei kommt modernste Technik zum Einsatz, um verschiedene Chemikalien zu identifizieren. Ihre Aufgaben umfassen Probenmanagement und Qualitätssicherung, die interdisziplinär organisiert und koordiniert werden. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Backoffice Sales / Sales Assistant (m/w/d) #0318

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Werde Teil unseres Backoffice Sales-Teams als Sales Assistant (m/w/d) und unterstütze uns bei der Erstellung von Angeboten und der Pflege von Stammdaten. Anfragen von Kunden beantwortest Du kompetent und hilfst bei der Klärung von Aufträgen. Dein Hintergrund in (Lebensmittel-)Chemie oder Biologie ist eine wertvolle Basis für Deine Aufgaben. Zudem unterstützte Du uns bei Marketingkampagnen und der Vor- sowie Nachbereitung von Messen. Erfahrungen im Sales-Bereich sowie gute MS Office-Kenntnisse sind von Vorteil. Wenn Teamarbeit und eine strukturierte Arbeitsweise Deine Stärken sind, freuen wir uns auf Deine Bewerbung!
Homeoffice Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter Pharma - Quereinstieg (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesUlm

Als Produktionsmitarbeiter:in in der Pharmaindustrie in Biberach an der Riß übernimmst du zentrale Aufgaben in der Bedienung und Überwachung hochmoderner Produktionsanlagen. Deine Expertise ist entscheidend für die Kontrolle der Prozessparameter wie Druck und Temperatur. Du führst GMP-gerechte Dokumentationen durch, um die Qualitätssicherung sicherzustellen. Zudem steuerst du komplexe Anlagen und führst In-Prozess-Kontrollen durch. Bei uns profitierst du von einer betrieblichen Altersvorsorge sowie einem attraktiven Prämienprogramm und großzügigen Einkaufsvergünstigungen. Werde Teil unseres engagierten Teams und unterstütze kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen!
Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaboranten/CTA/Chemikanten für das Annahmelabor (m/w/d)

GSB Sonderabfall-Entsorgung Bayern GmbHBaar-Ebenhausen

Wir suchen ab sofort einen Chemielaboranten/CTA/Chemikanten (m/w/d) für unser Annahmelabor in Ebenhausen. Ihre Aufgaben umfassen die Annahmekontrolle von Abfallanlieferungen, die Durchführung von Identifikationsanalysen und die Bearbeitung begleitender Dokumente. Zudem führen Sie Vorabprüfungen von Chemikalienlisten durch und kümmern sich um das Konditionieren von Abfällen. Idealerweise bringen Sie Kenntnisse im Abfall- oder Gefahrgutbereich mit und haben eine abgeschlossene Ausbildung in einem relevanten Beruf. Wir bieten eine verantwortungsvolle Position in einem führenden Umweltschutzunternehmen mit attraktiven Vergütungspaketen und flexibler Arbeitszeit. Profitieren Sie von unseren fortlaufenden Weiterbildungsmöglichkeiten und einem unterstützenden Arbeitsumfeld.
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Technische*r Assistent*in (m/w/d) in Teilzeit (50 %) (BTA, CTA, MTLA oder vergleichbar) im Fachgebiet „Biologische Dosimetrie“

Bundesamt für StrahlenschutzOberschleißheim, München

Sind Sie erfahren in der Zellkultivierung und haben Kenntnisse in sterilen Arbeitstechniken? Besitzen Sie Fähigkeiten in der Genexpressionsanalyse, einschließlich Nukleinsäureextraktion und PCR-Techniken? Wir suchen motivierte Mitarbeitende, die bereit sind, langfristig und konzentriert am Mikroskop zu arbeiten. Gute Englischkenntnisse und Erfahrung mit Microsoft Office sind erwünscht. Teamarbeit und soziale Kompetenzen, besonders in der Kommunikation, sind uns wichtig. Zudem bieten wir ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit flexiblen Arbeitszeiten in einer renommierten wissenschaftlich-technischen Behörde in Oberschleißheim.
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Labormitarbeiter*in (w/m/d)

Wupperverband KdöRWuppertal Buchenhofen

Nutze die Vielfalt unseres Sport- und Fitnessangebots! Trainiere in unserem Fitnessstudio, entdecke das Klettern oder bleibe aktiv mit über 1.000 Sportstätten beim Urban Sports Club. Dein Fitnessabenteuer wartet!
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit Wupperverband KdöR Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant:in/ CTA Rückstandsanalytik (m/w/d)

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - HamelnHameln

Suchen Sie eine spannende Karriere als Chemielaborant:in in der Rückstandsanalytik? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Lebensmittelproben im Bereich Kontaminanten- und Mykotoxinanalytik aufzuarbeiten. Zu Ihren Aufgaben zählen die Wartung und Überprüfung von Laborgeräten sowie die Durchführung allgemeiner Labortätigkeiten. Sie gewährleisten die Einhaltung strenger Qualitätsstandards und bringen eine abgeschlossene Ausbildung als CTA oder Chemielaborant:in mit. Erste Erfahrungen in der Analytik sind von Vorteil. Werden Sie Teil eines dynamischen, motivierten Teams und entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten in einer wachsenden Unternehmensgruppe weiter.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Hameln Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Umweltschutzlaborant/in wissen müssen

Umweltschutzlaborant/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Umweltschutzlaborant/in wissen müssen

Hinsehen, analysieren, Verantwortung übernehmen: Berufseinstieg im Umweltschutzlabor

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Tag im Labor. Der Geruch nach Lösungsmitteln – undefinierbar, irgendwie scharf, aber nicht unangenehm. Die Geräusche der Geräte, die zurückhaltende Hektik zwischen Kollegen und Reagenzgläsern. Als Umweltschutzlaborant oder -laborantin betritt man nicht einfach irgendeine Werkhalle; hier wird, oft unbemerkt von der Gesellschaft, das Fundament für die Ökologie von morgen gelegt. Wer glaubt, diese Arbeit sei eine sterile Routine, hat keine Ahnung. Es ist ein spannender, manchmal nervenaufreibender Spagat zwischen Präzision und Kreativität, Vorschriften und der Lust, irgendetwas im Mikrokosmos der Proben doch noch zu entdecken.


Mehr als Pipetten und Proben: Von der Theorie in die messbare Praxis

Manche stolpern eher zufällig in diese Berufswelt – vielleicht war es die Nähe zur Chemie, vielleicht das vage Gefühl, „etwas Sinnvolles mit Naturwissenschaften“ machen zu wollen. Erst später versteht man, wie viel analytisches Denken, Fingerspitzengefühl (im wahrsten Sinne) und Verständnis von Umweltprozessen tatsächlich gefordert werden. Typische Aufgaben? Bodenproben auf Schwermetalle untersuchen, Abwässer fachgerecht analysieren, Emissionen messen, Messmethoden weiterentwickeln. Aber es bleibt selten bei reiner Technik: Sicher, das Analysegerät druckt einen Wert aus – aber was sagt er wirklich? Plötzlich ist man mittendrin in ethischen Fragen, im Dialog mit Ingenieuren, Behörden, und manchmal will man laut auf der nächsten Umweltmesse widersprechen, wenn einer wieder behauptet, „die Datenlage sei unklar“. Willkommen im echten Leben!


Kompetenzen und Stolperfallen: Keine Platz für Laborromantik

Wer sich fragt, ob dieser Beruf zu ihm passt: Klar, eine ordentliche naturwissenschaftliche Grundlage braucht es. Ebenso Disziplin, Eigenverantwortung und eine gewisse frustrationstolerante Hartnäckigkeit. Ich habe selten Menschen erlebt, die im Umweltschutzlabor „abtauchen“, weil sie experimentierfreudige Einzelgänger sind – das Gegenteil ist der Fall! Teamfähigkeit ist (zumindest gefühlt) mindestens so wichtig wie die Fähigkeit, zehn Proben hintereinander nicht zu verwechseln. Und, nicht unterschätzen: Schriftliche Dokumentation. Hier trennt sich gelegentlich die Spreu vom Weizen. Wer dazu keine Lust hat, wird spätestens bei der nächsten internen Prüfung ins Schleudern kommen.


Gehalt: Zwischen Idealismus und nüchternem Taschenrechner

Das Thema Geld? Zugegeben, das Gehalt sorgt für zwiespältige Gefühle – vor allem nach den ersten Monaten, wenn man stolz auf einen gelungenen Messlauf ist, aber merkt: Die Miete in München beißt, während der Bruttolohn eher freundlich bellt. Realistisch betrachtet bewegen sich die Einstiegsgehälter im unteren bis mittleren Segment technischer Berufe, meist abhängig von Branche, Region und Tarifbindung. Öffentlicher Dienst? Meist tariflich ordentlich, aber nicht üppig. Private Umweltlabore? Oft etwas schwankend, gelegentlich Nachtschichten erforderlich, dafür mehr Flexibilität. Industrie, zum Beispiel Chemie oder Versorgung? Höhere Gehälter, aber mehr Leistungsdruck. Wer mobil ist und sich stetig weiterqualifiziert, hat tatsächlich ganz gute Entwicklungschancen. Aber: Mit reinem Gewissen und ein wenig Dickkopf kommt man zwar nicht zwangsläufig zu mehr Geld – dafür aber zu einer gewissen Gelassenheit.


Zwischen Krisen und Chancen: Der Arbeitsmarkt bleibt in Bewegung

Werfen wir einen Blick auf den Arbeitsmarkt: Ökologische Themen sind zwar in aller Munde, die Zahl der konkret ausgeschriebenen Stellen hingegen schwankt deutlich – regional wie thematisch. Während in städtischen Ballungszentren und Industrieregionen meist ein reger Bedarf besteht, sieht es auf dem platten Land oft mau aus. Der Fachkräftemangel macht sich bemerkbar, aber so einfach ist der Einstieg trotzdem nicht: Wer Berufserfahrung mitbringt oder spezielle Kenntnisse in Umweltanalytik, Akkreditierung oder Gerätesoftware vorweisen kann, ist im Vorteil. Gerade der technische Wandel – Digitalisierung, Automatisierung von Messverfahren, neue Dokumentationspflichten – verschiebt die Spielregeln: Excel und Laborbuch genügen nicht mehr; heute heißt es oft, Schnittstellen bedienen, Datenmanagement beherrschen, Audits vorbereiten. Wer da nicht am Ball bleibt, merkt es früher oder später im Bewerbungsprozess – oder fühlt sich eines Tages im eigenen Labor fremd.


Zwischen Sinnsuche und Alltagstrott: Perspektiven und persönliche Bilanz

Manchmal, nach einem langen Analysen-Tag und der dritten Fristenerinnerung im Backend, frage ich mich, warum ich dieses Feld gewählt habe. Dann denke ich an die kleinen Erfolgsmomente: Eine knifflige Belastung doch noch aufgeschlüsselt, ein Qualitätsaudit mit „sehr gut“ bestanden oder das kurze, wortlose Nicken des Chefs zwischen zwei Datenbankabfragen. Wer im Umweltschutzlabor arbeitet, hat selten glamouröse Aha-Momente – meist sind es leise Bestätigungen und die stille Hoffnung, mit jedem Tag wenigstens ein kleines, korrektes Puzzleteil zur Großen Umweltbilanz beizutragen. Ganz ehrlich: Wer nach Sinn, Stabilität und Perspektiven sucht, findet in diesem Berufsfeld viele Ansatzpunkte – solange man die Mischung aus Routine, Neugier und Pflichtgefühl als Teil des Pakets akzeptiert. Und, vielleicht das Einzige, worin wir uns alle einig sind: Im Durchschnitt ist ein Tag im Labor spannender als ein Nachmittag bei der Bank. Wer was mit Substanz will – und ein bisschen Schmutz an den Händen verkraftet – könnte hier genau richtig gelandet sein.


Kurzbeschreibung Umweltschutzlaborant/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Umweltschutzlaborant/in

Manche stolpern eher zufällig in diese Berufswelt – vielleicht war es die Nähe zur Chemie, vielleicht das vage Gefühl, „etwas Sinnvolles mit Naturwissenschaften“ machen zu wollen. Erst später versteht man, wie viel analytisches Denken, Fingerspitzengefühl (im wahrsten Sinne) und Verständnis von Umweltprozessen tatsächlich gefordert werden. Typische Aufgaben? Bodenproben auf Schwermetalle untersuchen, Abwässer fachgerecht analysieren, Emissionen messen, Messmethoden weiterentwickeln. Aber es bleibt selten bei reiner Technik: Sicher, das Analysegerät druckt einen Wert aus – aber was sagt er wirklich? Plötzlich ist man mittendrin in ethischen Fragen, im Dialog mit Ingenieuren, Behörden, und manchmal will man laut auf der nächsten Umweltmesse widersprechen, wenn einer wieder behauptet, „die Datenlage sei unklar“. Willkommen im echten Leben!

Wer sich fragt, ob dieser Beruf zu ihm passt: Klar, eine ordentliche naturwissenschaftliche Grundlage braucht es. Ebenso Disziplin, Eigenverantwortung und eine gewisse frustrationstolerante Hartnäckigkeit. Ich habe selten Menschen erlebt, die im Umweltschutzlabor „abtauchen“, weil sie experimentierfreudige Einzelgänger sind – das Gegenteil ist der Fall! Teamfähigkeit ist (zumindest gefühlt) mindestens so wichtig wie die Fähigkeit, zehn Proben hintereinander nicht zu verwechseln. Und, nicht unterschätzen: Schriftliche Dokumentation. Hier trennt sich gelegentlich die Spreu vom Weizen. Wer dazu keine Lust hat, wird spätestens bei der nächsten internen Prüfung ins Schleudern kommen.

Das Thema Geld? Zugegeben, das Gehalt sorgt für zwiespältige Gefühle – vor allem nach den ersten Monaten, wenn man stolz auf einen gelungenen Messlauf ist, aber merkt: Die Miete in München beißt, während der Bruttolohn eher freundlich bellt. Realistisch betrachtet bewegen sich die Einstiegsgehälter im unteren bis mittleren Segment technischer Berufe, meist abhängig von Branche, Region und Tarifbindung. Öffentlicher Dienst? Meist tariflich ordentlich, aber nicht üppig. Private Umweltlabore? Oft etwas schwankend, gelegentlich Nachtschichten erforderlich, dafür mehr Flexibilität. Industrie, zum Beispiel Chemie oder Versorgung? Höhere Gehälter, aber mehr Leistungsdruck. Wer mobil ist und sich stetig weiterqualifiziert, hat tatsächlich ganz gute Entwicklungschancen. Aber: Mit reinem Gewissen und ein wenig Dickkopf kommt man zwar nicht zwangsläufig zu mehr Geld – dafür aber zu einer gewissen Gelassenheit.

Werfen wir einen Blick auf den Arbeitsmarkt: Ökologische Themen sind zwar in aller Munde, die Zahl der konkret ausgeschriebenen Stellen hingegen schwankt deutlich – regional wie thematisch. Während in städtischen Ballungszentren und Industrieregionen meist ein reger Bedarf besteht, sieht es auf dem platten Land oft mau aus. Der Fachkräftemangel macht sich bemerkbar, aber so einfach ist der Einstieg trotzdem nicht: Wer Berufserfahrung mitbringt oder spezielle Kenntnisse in Umweltanalytik, Akkreditierung oder Gerätesoftware vorweisen kann, ist im Vorteil. Gerade der technische Wandel – Digitalisierung, Automatisierung von Messverfahren, neue Dokumentationspflichten – verschiebt die Spielregeln: Excel und Laborbuch genügen nicht mehr; heute heißt es oft, Schnittstellen bedienen, Datenmanagement beherrschen, Audits vorbereiten. Wer da nicht am Ball bleibt, merkt es früher oder später im Bewerbungsprozess – oder fühlt sich eines Tages im eigenen Labor fremd.

Manchmal, nach einem langen Analysen-Tag und der dritten Fristenerinnerung im Backend, frage ich mich, warum ich dieses Feld gewählt habe. Dann denke ich an die kleinen Erfolgsmomente: Eine knifflige Belastung doch noch aufgeschlüsselt, ein Qualitätsaudit mit „sehr gut“ bestanden oder das kurze, wortlose Nicken des Chefs zwischen zwei Datenbankabfragen. Wer im Umweltschutzlabor arbeitet, hat selten glamouröse Aha-Momente – meist sind es leise Bestätigungen und die stille Hoffnung, mit jedem Tag wenigstens ein kleines, korrektes Puzzleteil zur Großen Umweltbilanz beizutragen. Ganz ehrlich: Wer nach Sinn, Stabilität und Perspektiven sucht, findet in diesem Berufsfeld viele Ansatzpunkte – solange man die Mischung aus Routine, Neugier und Pflichtgefühl als Teil des Pakets akzeptiert. Und, vielleicht das Einzige, worin wir uns alle einig sind: Im Durchschnitt ist ein Tag im Labor spannender als ein Nachmittag bei der Bank. Wer was mit Substanz will – und ein bisschen Schmutz an den Händen verkraftet – könnte hier genau richtig gelandet sein.

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