Umweltschutzlaborant/in Jobs

14 aktuelle Umweltschutzlaborant/in Stellenangebote

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Ausbildung Chemielaborant (m/w/d)

Clarios Germany GmbH & Co. KGZwickau

Werde Chemielaborant (m/w/d) in unserer innovativen Batterieproduktion! Du wirst umfassend in chemischen Untersuchungen und Probenanalysen geschult, um höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten. In modern ausgestatteten Laboren und der Zusammenarbeit mit der SBG Sächs. Bildungsgesellschaft lernst du praxisnah chemische sowie physikalische Messungen durchzuführen. Durch die Analyse und Dokumentation von Laborergebnissen trägst du aktiv zur Qualitätssicherung bei. Wir suchen motivierte Talente mit einem guten Realschulabschluss oder (Fach-)Abi und einer Leidenschaft für Chemie und Technik. Werde Teil eines engagierten Teams, das dich bei deiner beruflichen Entwicklung unterstützen wird!
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technische Assistentin / Chemisch-Technischer Assistent (w/m/d) - Abteilung Messtechnik und Analytik

LUBW - Landesanstalt für Umwelt Baden-WürttembergKarlsruhe

Die LUBW sucht eine Chemisch-technische Assistentin oder einen Chemisch-technischen Assistenten (w/m/d) für das Referat „Organische Spurenstoffanalytik, Rheinüberwachung“. Die unbefristete Stelle beginnt am 01.07.2026. Als Kompetenzzentrum in Baden-Württemberg unterstützt die LUBW bei Umwelt- und Naturschutzfragen. Im Referat werden Proben aus Luft, Wasser und Boden auf organische Spurenstoffe analysiert. Dabei kommt modernste Technik zum Einsatz, um verschiedene Chemikalien zu identifizieren. Ihre Aufgaben umfassen Probenmanagement und Qualitätssicherung, die interdisziplinär organisiert und koordiniert werden. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGFrankfurt Main

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) für ein führendes Unternehmen in der Chemiebranche in Frankfurt am Main. Sie erwartet ein spannendes Arbeitsumfeld mit vielfältigen Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung. Bewerben Sie sich jetzt unkompliziert und werden Sie Teil eines dynamischen Teams! Zu Ihren Aufgaben gehören die Durchführung analytischer Tätigkeiten und das Prüfen von Rohstoffen sowie Reinprodukten. Veranlassen Sie Chargenfreigaben und erstellen Sie Prüfbescheinigungen, während Sie Sicherheits- und Umweltschutzvorgaben einhalten. Wir schätzen Vielfalt und ermutigen Bewerbungen aus allen Lebensbereichen.
Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Laborant:in Mikrobiologie (m/w/d) – Wasseruntersuchung

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Als Laborant:in in der Mikrobiologie (m/w/d) sind Sie verantwortlich für die Wasseruntersuchung von Trink-, Kühl- und Badebeckenwasserproben. Sie bearbeiten und werten Proben im firmeninternen LIMS aus und führen mikrobiologische Tests nach Prüfvorschriften durch. Ihre Qualifikation als BTA, Biologielaborant:in oder eine vergleichbare Ausbildung ist essenziell. Idealerweise bringen Sie Erfahrung aus einem mikrobiologischen Dienstleistungslabor mit. Sie arbeiten strukturiert, selbstständig und zeichnen sich durch Teamfähigkeit sowie klare, professionelle Kommunikation aus. Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind für diese Position erforderlich.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Backoffice Sales / Sales Assistant (m/w/d) #0318

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Werde Teil unseres Backoffice Sales-Teams als Sales Assistant (m/w/d) und unterstütze uns bei der Erstellung von Angeboten und der Pflege von Stammdaten. Anfragen von Kunden beantwortest Du kompetent und hilfst bei der Klärung von Aufträgen. Dein Hintergrund in (Lebensmittel-)Chemie oder Biologie ist eine wertvolle Basis für Deine Aufgaben. Zudem unterstützte Du uns bei Marketingkampagnen und der Vor- sowie Nachbereitung von Messen. Erfahrungen im Sales-Bereich sowie gute MS Office-Kenntnisse sind von Vorteil. Wenn Teamarbeit und eine strukturierte Arbeitsweise Deine Stärken sind, freuen wir uns auf Deine Bewerbung!
Homeoffice Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Technische*r Assistent*in (m/w/d) in Teilzeit (50 %) (BTA, CTA, MTLA oder vergleichbar) im Fachgebiet „Biologische Dosimetrie“

Bundesamt für StrahlenschutzOberschleißheim, München

Sind Sie erfahren in der Zellkultivierung und haben Kenntnisse in sterilen Arbeitstechniken? Besitzen Sie Fähigkeiten in der Genexpressionsanalyse, einschließlich Nukleinsäureextraktion und PCR-Techniken? Wir suchen motivierte Mitarbeitende, die bereit sind, langfristig und konzentriert am Mikroskop zu arbeiten. Gute Englischkenntnisse und Erfahrung mit Microsoft Office sind erwünscht. Teamarbeit und soziale Kompetenzen, besonders in der Kommunikation, sind uns wichtig. Zudem bieten wir ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit flexiblen Arbeitszeiten in einer renommierten wissenschaftlich-technischen Behörde in Oberschleißheim.
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Laborant:in oder Assistenz im Umweltlabor (m/w/d) #0310

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - PinnebergPinneberg

Die GBA Group ist ein führendes internationales Dienstleistungsunternehmen im Life Science-Bereich. Mit einem umfassenden Angebot in Analytik, Logistik und Beratung bedienen wir die Branchen Pharma, Medizinprodukte, Trinkwasser und Umwelt. Unsere Dienstleistungen umfassen Laboranalytik, Datenmanagement und spezielle logistische Services für klinische Studien. Wir fördern Teamgeist und schaffen so eine positive Arbeitsatmosphäre. Unsere Mitarbeiter profitieren von zahlreichen Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten. Bei GBA entstehen ständig neue Perspektiven und Aufstiegschancen für Fach- und Führungskräfte, die unseren Erfolg maßgeblich mitgestalten.
Quereinstieg möglich Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Pinneberg Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter Pharma - Quereinstieg (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesBiberach Riß

Als Produktionsmitarbeiter:in in der Pharmaindustrie in Biberach an der Riß übernimmst du zentrale Aufgaben in der Bedienung und Überwachung hochmoderner Produktionsanlagen. Deine Expertise ist entscheidend für die Kontrolle der Prozessparameter wie Druck und Temperatur. Du führst GMP-gerechte Dokumentationen durch, um die Qualitätssicherung sicherzustellen. Zudem steuerst du komplexe Anlagen und führst In-Prozess-Kontrollen durch. Bei uns profitierst du von einer betrieblichen Altersvorsorge sowie einem attraktiven Prämienprogramm und großzügigen Einkaufsvergünstigungen. Werde Teil unseres engagierten Teams und unterstütze kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen!
Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Chemielaborant (w/d/m) - 2027

EWE NETZ GmbHCloppenburg

Chemielaborant (w/d/m) gesuchte Umweltschützer im weißen Kittel! Du minimierst Ressourcenverschwendung in einem klimafreundlichen Labor durch präzise Versuchsplanung und Stoffanalysen. Modernste Automatisierungstechniken helfen dir dabei, schädliche Spurenstoffe in der Umwelt zu identifizieren. Dein Forscher-Gen und deine Sorgfalt sind essenziell für diesen Job. Profitiere von einem attraktiven Einstiegsgehalt von 1.325 € plus Weihnachts- und Urlaubsgeld, 30 Urlaubstagen und flexibler Home-Office-Option. Sichere dir umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten durch Mentoring und ein starkes Seminarprogramm – starte deine Karriere als Chemielaborant bei uns!
Urlaubsgeld Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zur Chemielaborantin/zum Chemielaboranten (w/m/d)

Humboldt-Universität zu BerlinBerlin

Die Ausbildung zur Chemielaborantin/zum Chemielaboranten (w/m/d) bietet spannende Perspektiven in der Chemiebranche. Diese Fachkräfte arbeiten eng mit Naturwissenschaftlern und Ingenieuren in Laboratorien der Industrie und Forschung zusammen. Zu ihren Hauptaufgaben zählen die Durchführung von Analysen, Qualitätskontrollen sowie Synthesen. Chemielaboranten planen und dokumentieren Arbeitsabläufe und werten Ergebnisse aus. Zudem stellen sie organische und anorganische Präparate her und optimieren Analyseverfahren. Innovativer Umgang mit Computertechnik zur Datenerfassung und -verarbeitung gehört ebenfalls zu ihrem Aufgabenbereich, was die Position zukunftssicher macht.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Umweltschutzlaborant/in wissen müssen

Umweltschutzlaborant/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Umweltschutzlaborant/in wissen müssen

Hinsehen, analysieren, Verantwortung übernehmen: Berufseinstieg im Umweltschutzlabor

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Tag im Labor. Der Geruch nach Lösungsmitteln – undefinierbar, irgendwie scharf, aber nicht unangenehm. Die Geräusche der Geräte, die zurückhaltende Hektik zwischen Kollegen und Reagenzgläsern. Als Umweltschutzlaborant oder -laborantin betritt man nicht einfach irgendeine Werkhalle; hier wird, oft unbemerkt von der Gesellschaft, das Fundament für die Ökologie von morgen gelegt. Wer glaubt, diese Arbeit sei eine sterile Routine, hat keine Ahnung. Es ist ein spannender, manchmal nervenaufreibender Spagat zwischen Präzision und Kreativität, Vorschriften und der Lust, irgendetwas im Mikrokosmos der Proben doch noch zu entdecken.


Mehr als Pipetten und Proben: Von der Theorie in die messbare Praxis

Manche stolpern eher zufällig in diese Berufswelt – vielleicht war es die Nähe zur Chemie, vielleicht das vage Gefühl, „etwas Sinnvolles mit Naturwissenschaften“ machen zu wollen. Erst später versteht man, wie viel analytisches Denken, Fingerspitzengefühl (im wahrsten Sinne) und Verständnis von Umweltprozessen tatsächlich gefordert werden. Typische Aufgaben? Bodenproben auf Schwermetalle untersuchen, Abwässer fachgerecht analysieren, Emissionen messen, Messmethoden weiterentwickeln. Aber es bleibt selten bei reiner Technik: Sicher, das Analysegerät druckt einen Wert aus – aber was sagt er wirklich? Plötzlich ist man mittendrin in ethischen Fragen, im Dialog mit Ingenieuren, Behörden, und manchmal will man laut auf der nächsten Umweltmesse widersprechen, wenn einer wieder behauptet, „die Datenlage sei unklar“. Willkommen im echten Leben!


Kompetenzen und Stolperfallen: Keine Platz für Laborromantik

Wer sich fragt, ob dieser Beruf zu ihm passt: Klar, eine ordentliche naturwissenschaftliche Grundlage braucht es. Ebenso Disziplin, Eigenverantwortung und eine gewisse frustrationstolerante Hartnäckigkeit. Ich habe selten Menschen erlebt, die im Umweltschutzlabor „abtauchen“, weil sie experimentierfreudige Einzelgänger sind – das Gegenteil ist der Fall! Teamfähigkeit ist (zumindest gefühlt) mindestens so wichtig wie die Fähigkeit, zehn Proben hintereinander nicht zu verwechseln. Und, nicht unterschätzen: Schriftliche Dokumentation. Hier trennt sich gelegentlich die Spreu vom Weizen. Wer dazu keine Lust hat, wird spätestens bei der nächsten internen Prüfung ins Schleudern kommen.


Gehalt: Zwischen Idealismus und nüchternem Taschenrechner

Das Thema Geld? Zugegeben, das Gehalt sorgt für zwiespältige Gefühle – vor allem nach den ersten Monaten, wenn man stolz auf einen gelungenen Messlauf ist, aber merkt: Die Miete in München beißt, während der Bruttolohn eher freundlich bellt. Realistisch betrachtet bewegen sich die Einstiegsgehälter im unteren bis mittleren Segment technischer Berufe, meist abhängig von Branche, Region und Tarifbindung. Öffentlicher Dienst? Meist tariflich ordentlich, aber nicht üppig. Private Umweltlabore? Oft etwas schwankend, gelegentlich Nachtschichten erforderlich, dafür mehr Flexibilität. Industrie, zum Beispiel Chemie oder Versorgung? Höhere Gehälter, aber mehr Leistungsdruck. Wer mobil ist und sich stetig weiterqualifiziert, hat tatsächlich ganz gute Entwicklungschancen. Aber: Mit reinem Gewissen und ein wenig Dickkopf kommt man zwar nicht zwangsläufig zu mehr Geld – dafür aber zu einer gewissen Gelassenheit.


Zwischen Krisen und Chancen: Der Arbeitsmarkt bleibt in Bewegung

Werfen wir einen Blick auf den Arbeitsmarkt: Ökologische Themen sind zwar in aller Munde, die Zahl der konkret ausgeschriebenen Stellen hingegen schwankt deutlich – regional wie thematisch. Während in städtischen Ballungszentren und Industrieregionen meist ein reger Bedarf besteht, sieht es auf dem platten Land oft mau aus. Der Fachkräftemangel macht sich bemerkbar, aber so einfach ist der Einstieg trotzdem nicht: Wer Berufserfahrung mitbringt oder spezielle Kenntnisse in Umweltanalytik, Akkreditierung oder Gerätesoftware vorweisen kann, ist im Vorteil. Gerade der technische Wandel – Digitalisierung, Automatisierung von Messverfahren, neue Dokumentationspflichten – verschiebt die Spielregeln: Excel und Laborbuch genügen nicht mehr; heute heißt es oft, Schnittstellen bedienen, Datenmanagement beherrschen, Audits vorbereiten. Wer da nicht am Ball bleibt, merkt es früher oder später im Bewerbungsprozess – oder fühlt sich eines Tages im eigenen Labor fremd.


Zwischen Sinnsuche und Alltagstrott: Perspektiven und persönliche Bilanz

Manchmal, nach einem langen Analysen-Tag und der dritten Fristenerinnerung im Backend, frage ich mich, warum ich dieses Feld gewählt habe. Dann denke ich an die kleinen Erfolgsmomente: Eine knifflige Belastung doch noch aufgeschlüsselt, ein Qualitätsaudit mit „sehr gut“ bestanden oder das kurze, wortlose Nicken des Chefs zwischen zwei Datenbankabfragen. Wer im Umweltschutzlabor arbeitet, hat selten glamouröse Aha-Momente – meist sind es leise Bestätigungen und die stille Hoffnung, mit jedem Tag wenigstens ein kleines, korrektes Puzzleteil zur Großen Umweltbilanz beizutragen. Ganz ehrlich: Wer nach Sinn, Stabilität und Perspektiven sucht, findet in diesem Berufsfeld viele Ansatzpunkte – solange man die Mischung aus Routine, Neugier und Pflichtgefühl als Teil des Pakets akzeptiert. Und, vielleicht das Einzige, worin wir uns alle einig sind: Im Durchschnitt ist ein Tag im Labor spannender als ein Nachmittag bei der Bank. Wer was mit Substanz will – und ein bisschen Schmutz an den Händen verkraftet – könnte hier genau richtig gelandet sein.


Kurzbeschreibung Umweltschutzlaborant/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Umweltschutzlaborant/in

Manche stolpern eher zufällig in diese Berufswelt – vielleicht war es die Nähe zur Chemie, vielleicht das vage Gefühl, „etwas Sinnvolles mit Naturwissenschaften“ machen zu wollen. Erst später versteht man, wie viel analytisches Denken, Fingerspitzengefühl (im wahrsten Sinne) und Verständnis von Umweltprozessen tatsächlich gefordert werden. Typische Aufgaben? Bodenproben auf Schwermetalle untersuchen, Abwässer fachgerecht analysieren, Emissionen messen, Messmethoden weiterentwickeln. Aber es bleibt selten bei reiner Technik: Sicher, das Analysegerät druckt einen Wert aus – aber was sagt er wirklich? Plötzlich ist man mittendrin in ethischen Fragen, im Dialog mit Ingenieuren, Behörden, und manchmal will man laut auf der nächsten Umweltmesse widersprechen, wenn einer wieder behauptet, „die Datenlage sei unklar“. Willkommen im echten Leben!

Wer sich fragt, ob dieser Beruf zu ihm passt: Klar, eine ordentliche naturwissenschaftliche Grundlage braucht es. Ebenso Disziplin, Eigenverantwortung und eine gewisse frustrationstolerante Hartnäckigkeit. Ich habe selten Menschen erlebt, die im Umweltschutzlabor „abtauchen“, weil sie experimentierfreudige Einzelgänger sind – das Gegenteil ist der Fall! Teamfähigkeit ist (zumindest gefühlt) mindestens so wichtig wie die Fähigkeit, zehn Proben hintereinander nicht zu verwechseln. Und, nicht unterschätzen: Schriftliche Dokumentation. Hier trennt sich gelegentlich die Spreu vom Weizen. Wer dazu keine Lust hat, wird spätestens bei der nächsten internen Prüfung ins Schleudern kommen.

Das Thema Geld? Zugegeben, das Gehalt sorgt für zwiespältige Gefühle – vor allem nach den ersten Monaten, wenn man stolz auf einen gelungenen Messlauf ist, aber merkt: Die Miete in München beißt, während der Bruttolohn eher freundlich bellt. Realistisch betrachtet bewegen sich die Einstiegsgehälter im unteren bis mittleren Segment technischer Berufe, meist abhängig von Branche, Region und Tarifbindung. Öffentlicher Dienst? Meist tariflich ordentlich, aber nicht üppig. Private Umweltlabore? Oft etwas schwankend, gelegentlich Nachtschichten erforderlich, dafür mehr Flexibilität. Industrie, zum Beispiel Chemie oder Versorgung? Höhere Gehälter, aber mehr Leistungsdruck. Wer mobil ist und sich stetig weiterqualifiziert, hat tatsächlich ganz gute Entwicklungschancen. Aber: Mit reinem Gewissen und ein wenig Dickkopf kommt man zwar nicht zwangsläufig zu mehr Geld – dafür aber zu einer gewissen Gelassenheit.

Werfen wir einen Blick auf den Arbeitsmarkt: Ökologische Themen sind zwar in aller Munde, die Zahl der konkret ausgeschriebenen Stellen hingegen schwankt deutlich – regional wie thematisch. Während in städtischen Ballungszentren und Industrieregionen meist ein reger Bedarf besteht, sieht es auf dem platten Land oft mau aus. Der Fachkräftemangel macht sich bemerkbar, aber so einfach ist der Einstieg trotzdem nicht: Wer Berufserfahrung mitbringt oder spezielle Kenntnisse in Umweltanalytik, Akkreditierung oder Gerätesoftware vorweisen kann, ist im Vorteil. Gerade der technische Wandel – Digitalisierung, Automatisierung von Messverfahren, neue Dokumentationspflichten – verschiebt die Spielregeln: Excel und Laborbuch genügen nicht mehr; heute heißt es oft, Schnittstellen bedienen, Datenmanagement beherrschen, Audits vorbereiten. Wer da nicht am Ball bleibt, merkt es früher oder später im Bewerbungsprozess – oder fühlt sich eines Tages im eigenen Labor fremd.

Manchmal, nach einem langen Analysen-Tag und der dritten Fristenerinnerung im Backend, frage ich mich, warum ich dieses Feld gewählt habe. Dann denke ich an die kleinen Erfolgsmomente: Eine knifflige Belastung doch noch aufgeschlüsselt, ein Qualitätsaudit mit „sehr gut“ bestanden oder das kurze, wortlose Nicken des Chefs zwischen zwei Datenbankabfragen. Wer im Umweltschutzlabor arbeitet, hat selten glamouröse Aha-Momente – meist sind es leise Bestätigungen und die stille Hoffnung, mit jedem Tag wenigstens ein kleines, korrektes Puzzleteil zur Großen Umweltbilanz beizutragen. Ganz ehrlich: Wer nach Sinn, Stabilität und Perspektiven sucht, findet in diesem Berufsfeld viele Ansatzpunkte – solange man die Mischung aus Routine, Neugier und Pflichtgefühl als Teil des Pakets akzeptiert. Und, vielleicht das Einzige, worin wir uns alle einig sind: Im Durchschnitt ist ein Tag im Labor spannender als ein Nachmittag bei der Bank. Wer was mit Substanz will – und ein bisschen Schmutz an den Händen verkraftet – könnte hier genau richtig gelandet sein.

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