Fachaltenpfleger/in - Palliativ- und Hospizpflege Jobs

225 aktuelle Fachaltenpfleger/in - Palliativ- und Hospizpflege Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Palliative Care Pflegefachkraft SAPV (m/w/d)

Hahne HoldingSeelze

Als Palliative-Care Fachkraft in der Region Hannover übernimmst du die eigenständige Versorgung schwerstkranker Menschen. Du sorgst dafür, dass Patienten und Angehörige umfassend betreut werden und koordinierst die palliativmedizinische Versorgung. Dein Arbeitsort umfasst sowohl ambulante als auch stationäre Einrichtungen, wobei du in Vollzeit tätig bist. Die Arbeitszeiten erstrecken sich über Früh- und Spätdienste von Montag bis Freitag. Im Wechsel bist du auch für Rufbereitschaften zuständig, die Einsätze an Wochenenden und Feiertagen beinhalten. Das attraktive Gehalt liegt je nach Erfahrung zwischen 4.278,66 € und 4.475,28 € bei einer 40-Stunden-Woche.
Firmenwagen Einkaufsrabatte Erfolgsbeteiligung Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d) Palliativstation

Klinikum ItzehoeItzehoe

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (w/m/d) für unsere Palliativstation mit 12 Betten, entweder in Voll- oder Teilzeit. In dieser Position erleben Sie eine ganzheitliche und patientenorientierte Pflege, die Menschen in palliativen Lebenssituationen unterstützt. Ihre Aufgaben umfassen die Symptomkontrolle sowie die Beratung und Begleitung der Angehörigen. Sie arbeiten eng mit Ärzten, Therapeuten und Seelsorgern zusammen, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Zudem bieten wir eine strukturierte Einarbeitung und regelmäßige Supervision zur Unterstützung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege; eine Weiterbildung in Palliative Care ist wünschenswert.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Work-Life-Balance Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Klinikum Itzehoe Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in / Pflegefachperson (all genders) für die Palliativstation C2B

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) zeichnet sich durch exzellente Kompetenz in Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung aus. Mit rund 16.100 Mitarbeitenden setzen wir uns täglich dafür ein, das Leben der Menschen zu verbessern. Unser Ziel ist es, eine der führenden Universitätskliniken zu sein und gleichzeitig der beste Arbeitgeber in der Branche. Wir glauben daran, dass erfüllendes Arbeiten mit den individuellen Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden in Einklang stehen sollte. Daher bieten wir zahlreiche flexible Lösungen, die auf die Vielseitigkeit unserer Mitarbeiter:innen abgestimmt sind. Willkommen im UKE – Ihrer ersten Adresse für Gesundheitsversorgung und berufliche Zufriedenheit.
Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Palliativ Care

Johanna Kirchner Stiftung der Arbeiterwohlfahrt KreisverbandFrankfurt Main

Sichern Sie sich Ihre Zukunft als Pflegefachkraft (m/w/d) in der Palliativ Care – Teilzeit mit 30 Stunden bei einer 4-Tage-Woche! In dieser unbefristeten Position bieten Sie individuelle Pflege und Betreuung für unsere pflegebedürftigen Bewohner. Zu Ihren Aufgaben gehören die sorgfältige Pflegedokumentation und die verantwortungsvolle Medikamentenausgabe. Sie fördern die konzeptionelle Verankerung von Palliativ-Care und Sterbebegleitung in unserer Einrichtung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft sowie eine Zusatzqualifikation in Palliative-Care. Bewerben Sie sich noch heute und gestalten Sie wertvolle Lebensmomente mit uns!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Johanna Kirchner Stiftung der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Einkaufsrabatte Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Palliativ Care

Johanna-Kirchner-Stiftung der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V.Frankfurt

Werde Pflegefachkraft (m/w/d) im Palliativ Care im August-Stunz-Zentrum in Frankfurt-Ostend! Du verstärkst unser engagiertes Team und unterstützt 87 Bewohner (m/w/d) in der stationären Pflege. Wir bieten eine Teilzeitstelle mit 30 Stunden bei einer 4-Tage-Woche und einer unbefristeten Anstellung. Neben einer attraktiven Vergütung nach TVöD P7 (46.710€; 56.900€ in Vollzeit) profitierst du von einer Jahressonderzahlung und einer hervorragenden betrieblichen Altersvorsorge. Wir fördern deine Karriere mit internen und externen Fort- und Weiterbildungen. Bewirb dich noch heute und starte deine Karriere in der Palliativpflege!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Johanna-Kirchner-Stiftung der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V. Einkaufsrabatte Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für ambulanten Palliativpflegedienst

Diakoniestation Leichlingen und Witzhelden gGmbHLangenfeld Rheinland

Suchen Sie eine sinnstiftende Aufgabe? Werden Sie Teil unseres ambulanten Palliativpflegedienstes in Langenfeld und Leichlingen als Pflegefachkraft (m/w/d). Hier begleiten wir schwerstkranke Menschen mit Professionalität und Empathie. Ihre Aufgaben umfassen die ganzheitliche Pflege, enge Zusammenarbeit mit Angehörigen sowie die Dokumentation der Pflege. Wir bieten Vollzeit- oder Teilzeitarbeitsplätze in einem wertschätzenden Team. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die individuelle Versorgung unserer Patienten.
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Jobrad Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für ambulanten Palliativpflegedienst

Diakoniestation Leichlingen und Witzhelden gGmbHLeichlingen Rheinland

Wir suchen engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) für unseren ambulanten Palliativpflegedienst in Langenfeld und Leichlingen. Als Teil der Diakoniestation Leichlingen und Witzhelden gGmbH leisten Sie wichtige Unterstützung für schwerstkranke Menschen. Ihre Aufgaben umfassen die ganzheitliche Pflege sowie die enge Zusammenarbeit mit Angehörigen und Ärzten. Wir bieten sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitstellen in einem professionellen, menschlichen Umfeld. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege, wie Gesundheits- und Krankenpflege oder Altenpflege. Bewerben Sie sich jetzt, um in einem wertschätzenden Team zu arbeiten und einen positiven Unterschied im Leben anderer zu machen!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Jobrad Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Palliativstation (m/w/d)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbHKonstanz

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) am Klinikum Konstanz und gestalten Sie die Zukunft der Patientenversorgung mit. Hier erwartet Sie ein vielseitiges Arbeitsumfeld, das Empathie und Fachwissen in den Vordergrund stellt. In Voll- oder Teilzeit arbeiten Sie auf unserer spezialisierten Palliativstation. Unterstützt von einem engagierten, interdisziplinären Team aus Pflegekräften, Ärzten und Psychoonkologen, leisten Sie einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität unserer Patient:innen. Beginnen Sie mit uns Ihre Karriere und sichern Sie sich einen erfüllenden Job im Gesundheitswesen. Bewerben Sie sich jetzt und starten Sie Ihre Reise in einem innovativen Klinikum!
Betriebliche Altersvorsorge Kantine Corporate Benefit Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbH Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für unsere Palliativeinheit und Onkologie

Fachkliniken WangenWangen Allgäu

Wir suchen engagierte Pflegende für die professionelle Betreuung von pneumologischen Patienten, insbesondere in der Palliativ- und Onkologie. Zu Ihren Aufgaben gehören die Patienten- und Angehörigenedukation sowie die enge Zusammenarbeit im interdisziplinären Palliativteam. Sie sollten eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege vorweisen. Fort- und Weiterbildungen im Bereich Palliativ-Care sind von Vorteil. Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit strukturierter Einarbeitung, leistungsgerechter Vergütung und 30 Tagen Urlaub. Profitieren Sie zudem von der kostenlosen Nutzung unserer Wissensplattform AMBOSS für Ihre berufliche Weiterbildung.
Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Fachkliniken Wangen Vollzeit weitere Benefits
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Palliativpflegekraft (m/w/d)

SAPV360 GmbHWuppertal

Werden Sie Mitglied unseres innovativen Startteams in Wuppertal! Bei SAPV360 suchen wir leidenschaftliche Palliativpflegekräfte, die mehr als nur einen Job suchen. Hier haben Sie die Chance, aktiv an der Gestaltung eines wertvollen Unternehmens mitzuwirken. Menschenwürde und Menschlichkeit bilden das Fundament unserer Arbeit, wobei sowohl Patienten als auch Teammitglieder im Fokus stehen. Nutzen Sie Ihre Fachkompetenz und Kreativität, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich zu betreuen. Gestalten Sie mit uns eine sinnstiftende Zukunft in der Palliativpflege!
Erfolgsbeteiligung Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachaltenpfleger/in - Palliativ- und Hospizpflege wissen müssen

Fachaltenpfleger/in - Palliativ- und Hospizpflege Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachaltenpfleger/in - Palliativ- und Hospizpflege wissen müssen

Zwischen Anspruch und Alltag: Facetten der Fachaltenpflege in der Palliativ- und Hospizlandschaft

Manchmal, in stillen Dienstmomenten, frage ich mich: Wie kam ich eigentlich genau hierher? Palliativpflege – von außen betrachtet klingt das nach tiefgründiger Fürsorge, fast wie ein sanfter Mantel am Lebensende. Und ja, stimmt schon: Wer als Fachaltenpfleger oder Fachaltenpflegerin in Palliativ- und Hospizpflege einsteigt, landet nicht zufällig, sondern mit Haltung – und, Hand aufs Herz, oft auch mit einer enormen Portion Idealismus. Aber was erwartet uns wirklich jenseits der Hochglanz-Flyer? Und was davon bleibt, wenn Routine und Realität anklopfen?


Alltag: Spagat zwischen Nähe, Verantwortung und unerwarteten Stolpersteinen

Das klassische Dienstbild: Es dreht sich nicht bloß um medizinische Handgriffe, sondern um eine fast schon fummelige Ausbalancierung von Nähe und Distanz. Wer glaubt, Palliativpflege sei reine Pflegekunst in Zeitlupe, irrt – Alltag bedeutet: Blutzucker messen, Schmerzmedikation anpassen, Angehörigengespräche führen, dazwischen einen Blick für die leisen Zwischentöne haben („Ging es gestern besser?“ – „Wirklich?“).

Immer wieder eckt man an Grenzen – die eigenen, manchmal die des Systems. Pflege nach Stand der Wissenschaft, Spiritualität, Sozialberatung, vielleicht sogar Krisenmoderation? Einfach alles, oft in einem Dienst. Und während man sich irgendwo zwischen Lebensfreude und Tod bewegt, bleibt kein Tag wie der andere. Ehrlich gesagt: Ich taumle oft zwischen Fachkraft und Seelsorger – und das ist keine Romantisierung, sondern bittere Realität.


Nötiger Werkzeugkasten: Fachwissen, Feinfühligkeit – und ein dickes Fell

Warum steigen Menschen überhaupt genau in dieses Feld ein? Motivation trifft Alltagserfahrung: Ohne anständig belegtes Wissen über Schmerztherapie, Pflegestandards und rechtliche Grundlagen läuft gar nichts – Stichwort Weiterbildung zur Fachaltenpflegekraft mit Palliativ- und Hospizschwerpunkt. Parallel dazu: Empathie, Geduld, nervenstarkes Multitasking. Was viele unterschätzen: Die emotionale Schutzschicht muss wachsen, sonst geht man unter in den Geschichten der Menschen. Und, ja, die Technik schleicht sich mehr und mehr in jede Ecke. Wer den „Tablet-Schmerzfragebogen“ oder digitale Dokumentation für Hexenwerk hält, bekommt schnell Sand ins Getriebe.

Eine ironische Randnotiz: Ich hatte einmal eine Kollegin, die das digitale Pflegeboard für „Zauberei“ hielt – bis sie erkannte, wie viel Zeit das spart. Und genau diese stoische Offenheit für neue Wege, das braucht’s heutzutage mehr denn je.


Gehalt: Mythos Ideallohn und die harten Zahlen darunter

Reden wir über das Thema, über das eigentlich jede und jeder insgeheim nachdenkt, aber selten offen spricht: Gehalt. Palliativ- und Hospizpflege – klar, da gibt’s Hochachtung in der Theorie. Nur zahlt die selten meine Miete. Die Bezahlung? Irgendwo zwischen akzeptabel und „eigentlich sollte das mehr sein“. Wer von üppigen Einstiegsgehältern träumt, erlebt meist ein böses Erwachen, besonders in kleinen Hospizvereinen oder Regionen fern der Großstadt.

Es gibt Unterschiede: In Ballungszentren (z. B. Hamburg, München) oder bei großen Trägern ist das Gehalt oft besser, Zusatzleistungen wie tarifliche Zulagen oder Weiterbildungsprämien inklusive. Ländlich hingegen? Eher schmallippig. Trotzdem: Mit wachsender Spezialisierung (z. B. Leitung, Fachberatung oder Ausbildung) sind durchaus Sprünge möglich – allerdings selten über Nacht. Da hilft nur: Transparente Nachfrage im Bewerbungsgespräch, Fingerspitzengefühl für Tarife und ein wacher Blick auf regionale Unterschiede.


Markt, Nachfrage und Einstieg: Fachkräftemangel – das zweischneidige Schwert

Eins vorweg: Wer heute beruflich Fuß fasst in diesem Feld, trifft auf einen paradoxen Arbeitsmarkt. Hochgespannte Nachfrage – ständig. Und doch, die Türen gehen nicht überall von alleine auf. Berufseinsteiger:innen müssen Geduld mitbringen. Beispiel? In vielen Regionen fehlt es weniger an offenen Stellen, sondern an passender Einarbeitung oder Teamstrukturen, die Neue nicht direkt verbrennen.

Alteingesessene Kräfte wechseln inzwischen häufiger Richtung Palliativpflege, einfach, weil Sinnpotenzial und Entwicklungschancen locken – trotz der Belastung. Vor allem der Wandel von stationären zu ambulanten Settings bringt Bewegung: Immer mehr mobile Palliativdienste, SAPV-Teams (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) entstehen, dadurch neue Jobprofile. Allerdings: Wirklich gute Stellen kombinieren fachliche Tiefe, solide Supervision und ein kollegiales Klima. Kurz: Ein Arbeitsplatz ist nicht automatisch ein guter Arbeitsplatz.


Zukunft: Digitalisierung, Persönlichkeitsfragen und die große Balancefragerei

Wo geht die Reise für den Berufsstand hin? Digitalisierung – ein Reizwort, aber real. Elektronische Patientenakte, smarte Monitoring-Lösungen, Telemedizin in der Hospizberatung: Die Tools nehmen zu, sie werden Alltag. Manche fürchten um den persönlichen Draht, aber ich meine: Vieles wird dadurch effizienter und bringt mehr Zeit – vorausgesetzt, Technik wird als Werkzeug verstanden, nicht als Bürokratiemonster.

Und noch was: Work-Life-Balance, ein inflationäres Schlagwort, ich weiß. Trotzdem – in kaum einem Bereich so umkämpft. Viel Flexibilität heißt oft auch: Schichtdienst, Wochenende, Rufbereitschaft. Wer da nicht die eigenen Grenzen kennt, verliert sich zwischen Wunsch nach Sinn und realer Erschöpfung. Aber: Gute Arbeitgeber investieren inzwischen gezielter in Resilienzförderung, flexible Arbeitszeitmodelle, manchmal sogar Sabbaticals. Zukunftsfähig bleibt die Branche nur dann, wenn Fürsorge keine Einbahnstraße mehr ist, sondern endlich auch die Profis schützt.


Mein Fazit? Beruf mit Seele – aber Herz zählt allein nicht

Warum tut man sich das noch an? Für mich ist die Palliativ- und Hospizpflege weder bloß ein Job noch eine weiße Projektionsfläche für Heldenmythen. Es ist ein Berufsfeld voller Gegensätze: schwer und leicht, anstrengend und ermutigend. Für Einsteiger:innen heißt das aber vor allem: Offen bleiben, nie die eigenen Wünsche nach Stabilität und Wertschätzung verleugnen – und nie vergessen, sich selbst dabei ernst zu nehmen. Oder, wie ich oft denke: Wer hier überleben will, braucht Humor, einen langen Atem – und manchmal einfach einen guten Kaffee am frühen Morgen.


Kurzbeschreibung Fachaltenpfleger/in - Palliativ- und Hospizpflege

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachaltenpfleger/in - Palliativ- und Hospizpflege

Das klassische Dienstbild: Es dreht sich nicht bloß um medizinische Handgriffe, sondern um eine fast schon fummelige Ausbalancierung von Nähe und Distanz. Wer glaubt, Palliativpflege sei reine Pflegekunst in Zeitlupe, irrt – Alltag bedeutet: Blutzucker messen, Schmerzmedikation anpassen, Angehörigengespräche führen, dazwischen einen Blick für die leisen Zwischentöne haben („Ging es gestern besser?“ – „Wirklich?“).

Immer wieder eckt man an Grenzen – die eigenen, manchmal die des Systems. Pflege nach Stand der Wissenschaft, Spiritualität, Sozialberatung, vielleicht sogar Krisenmoderation? Einfach alles, oft in einem Dienst. Und während man sich irgendwo zwischen Lebensfreude und Tod bewegt, bleibt kein Tag wie der andere. Ehrlich gesagt: Ich taumle oft zwischen Fachkraft und Seelsorger – und das ist keine Romantisierung, sondern bittere Realität.

Warum steigen Menschen überhaupt genau in dieses Feld ein? Motivation trifft Alltagserfahrung: Ohne anständig belegtes Wissen über Schmerztherapie, Pflegestandards und rechtliche Grundlagen läuft gar nichts – Stichwort Weiterbildung zur Fachaltenpflegekraft mit Palliativ- und Hospizschwerpunkt. Parallel dazu: Empathie, Geduld, nervenstarkes Multitasking. Was viele unterschätzen: Die emotionale Schutzschicht muss wachsen, sonst geht man unter in den Geschichten der Menschen. Und, ja, die Technik schleicht sich mehr und mehr in jede Ecke. Wer den „Tablet-Schmerzfragebogen“ oder digitale Dokumentation für Hexenwerk hält, bekommt schnell Sand ins Getriebe.

Eine ironische Randnotiz: Ich hatte einmal eine Kollegin, die das digitale Pflegeboard für „Zauberei“ hielt – bis sie erkannte, wie viel Zeit das spart. Und genau diese stoische Offenheit für neue Wege, das braucht’s heutzutage mehr denn je.

Reden wir über das Thema, über das eigentlich jede und jeder insgeheim nachdenkt, aber selten offen spricht: Gehalt. Palliativ- und Hospizpflege – klar, da gibt’s Hochachtung in der Theorie. Nur zahlt die selten meine Miete. Die Bezahlung? Irgendwo zwischen akzeptabel und „eigentlich sollte das mehr sein“. Wer von üppigen Einstiegsgehältern träumt, erlebt meist ein böses Erwachen, besonders in kleinen Hospizvereinen oder Regionen fern der Großstadt.

Es gibt Unterschiede: In Ballungszentren (z. B. Hamburg, München) oder bei großen Trägern ist das Gehalt oft besser, Zusatzleistungen wie tarifliche Zulagen oder Weiterbildungsprämien inklusive. Ländlich hingegen? Eher schmallippig. Trotzdem: Mit wachsender Spezialisierung (z. B. Leitung, Fachberatung oder Ausbildung) sind durchaus Sprünge möglich – allerdings selten über Nacht. Da hilft nur: Transparente Nachfrage im Bewerbungsgespräch, Fingerspitzengefühl für Tarife und ein wacher Blick auf regionale Unterschiede.

Eins vorweg: Wer heute beruflich Fuß fasst in diesem Feld, trifft auf einen paradoxen Arbeitsmarkt. Hochgespannte Nachfrage – ständig. Und doch, die Türen gehen nicht überall von alleine auf. Berufseinsteiger:innen müssen Geduld mitbringen. Beispiel? In vielen Regionen fehlt es weniger an offenen Stellen, sondern an passender Einarbeitung oder Teamstrukturen, die Neue nicht direkt verbrennen.

Alteingesessene Kräfte wechseln inzwischen häufiger Richtung Palliativpflege, einfach, weil Sinnpotenzial und Entwicklungschancen locken – trotz der Belastung. Vor allem der Wandel von stationären zu ambulanten Settings bringt Bewegung: Immer mehr mobile Palliativdienste, SAPV-Teams (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) entstehen, dadurch neue Jobprofile. Allerdings: Wirklich gute Stellen kombinieren fachliche Tiefe, solide Supervision und ein kollegiales Klima. Kurz: Ein Arbeitsplatz ist nicht automatisch ein guter Arbeitsplatz.

Wo geht die Reise für den Berufsstand hin? Digitalisierung – ein Reizwort, aber real. Elektronische Patientenakte, smarte Monitoring-Lösungen, Telemedizin in der Hospizberatung: Die Tools nehmen zu, sie werden Alltag. Manche fürchten um den persönlichen Draht, aber ich meine: Vieles wird dadurch effizienter und bringt mehr Zeit – vorausgesetzt, Technik wird als Werkzeug verstanden, nicht als Bürokratiemonster.

Und noch was: Work-Life-Balance, ein inflationäres Schlagwort, ich weiß. Trotzdem – in kaum einem Bereich so umkämpft. Viel Flexibilität heißt oft auch: Schichtdienst, Wochenende, Rufbereitschaft. Wer da nicht die eigenen Grenzen kennt, verliert sich zwischen Wunsch nach Sinn und realer Erschöpfung. Aber: Gute Arbeitgeber investieren inzwischen gezielter in Resilienzförderung, flexible Arbeitszeitmodelle, manchmal sogar Sabbaticals. Zukunftsfähig bleibt die Branche nur dann, wenn Fürsorge keine Einbahnstraße mehr ist, sondern endlich auch die Profis schützt.

Warum tut man sich das noch an? Für mich ist die Palliativ- und Hospizpflege weder bloß ein Job noch eine weiße Projektionsfläche für Heldenmythen. Es ist ein Berufsfeld voller Gegensätze: schwer und leicht, anstrengend und ermutigend. Für Einsteiger:innen heißt das aber vor allem: Offen bleiben, nie die eigenen Wünsche nach Stabilität und Wertschätzung verleugnen – und nie vergessen, sich selbst dabei ernst zu nehmen. Oder, wie ich oft denke: Wer hier überleben will, braucht Humor, einen langen Atem – und manchmal einfach einen guten Kaffee am frühen Morgen.

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