Chemie Jobs

436 aktuelle Chemie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Professur (W3) für Pharmazeutische Chemie (Lehrstuhl)

Ludwig-Maximilians-Universität MünchenMünchen

Gestalten Sie die Zukunft in den Bereichen Bildung, Soziales und Pflege. Bringen Sie Ihre Leidenschaft ein und werden Sie Teil eines engagierten Teams, das positive Veränderungen bewirken möchte. Ihre Expertise ist der Schlüssel zu einem besseren Leben für viele!
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Ausbildung zum Chemielaboranten ab 2027 (m/w/d)

RheinmetallAschau Inn

Die Rheinmetall AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein international erfolgreicher Technologiekonzern. Sie ist ein führendes Systemhaus in der Verteidigungsindustrie und treibt Innovationen auf zivilen Märkten voran. Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie von Rheinmetall. Der Konzern übernimmt Verantwortung in einer sich wandelnden Welt, unterstützt durch moderne Technologien. Mit ihren Produkten und Systemen fördert Rheinmetall Frieden, Freiheit und nachhaltige Entwicklung. Die fünf Divisionen – Vehicle Systems Europe, Vehicle Systems International, Weapon and Ammunition, Electronic Solutions und Power Systems – bilden die Grundlage für den Unternehmenserfolg.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Technische*r Assistent*in (m/w/d) in Teilzeit (50 %) (BTA, CTA, MTLA oder vergleichbar) im Fachgebiet „Biologische Dosimetrie“

Bundesamt für StrahlenschutzOberschleißheim

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sucht eine*n technische*n Assistent*in (m/w/d) in Teilzeit (50%), spezialisiert auf "Biologische Dosimetrie". Ihr Beitrag ist entscheidend für den Schutz von Mensch und Umwelt vor Strahlenschäden. Sie haben eine Ausbildung als BTA, CTA, MTLA oder eine vergleichbare Qualifikation. Zu Ihren Aufgaben gehört die Organisation und Durchführung von Zellkulturarbeiten mit Primärkulturen, insbesondere Vollblut. Außerdem sind Sie verantwortlich für die Herstellung, Färbung und morphologische Beurteilung von Zellpräparaten. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie aktiv zur Strahlenschutzsicherheit bei!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Chemisch-technische Assistentin / Chemisch-technischer Assistent CTA (m/w/d)

EGO Dichtstoffwerke GmbH & Co. Betriebs KGGarmisch-Partenkirchen

Die EGO Dichtstoffwerke GmbH & Co. Betriebs KG ist ein führender Hersteller von Dicht- und Klebstoffen in Deutschland. Seit über 75 Jahren bieten wir innovative Qualitätsprodukte für Industrie und Handwerk an. Unsere chemisch-technischen Assistenten (CTA) spielen eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung von Produktsicherheit. Zu Ihren Aufgaben gehören die Erstellung und Pflege von Sicherheitsdatenblättern sowie die Verwaltung eines Gefahrstoffkatasters. Wir setzen auf Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Verarbeitung. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und erleben Sie, wie Ihre Unterstützung unsere Produkte voranbringt.
Festanstellung Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Pharmakant / PTA / PKA / CTA / Chemielaborant / Biologielaborant als Mitarbeiter (m/w/d) aseptische Herstellung und Qualitätskontrolle von Arzneimitteln (Vollzeit/Teilzeit)

BIOTRADE GmbHBerlin Marzahn-Hellersdorf

Werden Sie Teil unseres Teams als Mitarbeiter (m/w/d) in der aseptischen Herstellung und Qualitätskontrolle von Arzneimitteln. In Ihrer Rolle stellen Sie patientenindividuelle Infusionslösungen unter Reinraumklasse A her und überwachen den gesamten Produktionsprozess. Zu Ihren Aufgaben gehören die Vorbereitung der Herstellungsumgebung sowie die Durchführung und Dokumentation von In-Prozess-Kontrollen (IPC). Sie führen Qualitätskontrollen der Ausgangsstoffe und Fertigprodukte durch, um höchste Standards sicherzustellen. Eine pharmazeutische oder naturwissenschaftliche Berufsausbildung ist erforderlich, idealerweise haben Sie Erfahrung in der aseptischen Herstellung. Wir begrüßen auch Berufsanfänger und Wiedereinsteiger, die Interesse an dieser Herausforderung haben.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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CHEMIELABORANT:IN (M/W/D)

MAIREC Edelmetallgesellschaft mbHAlzenau

Werde Teil eines unterstützenden Teams, in dem Zusammenarbeit und Respekt großgeschrieben werden. Hier fördern wir ein harmonisches Arbeitsumfeld, in dem jeder gemeinsam an einem Strang zieht – ohne Rivalitäten, dafür mit Teamgeist.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Master oder Dipl.-Ing. (w/m/d) Physik, Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Bau- und Umweltingenieurwesen

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WürttembergEsslingen Neckar

Das Landratsamt Esslingen und das Landratsamt Göppingen suchen einen Master oder Dipl.-Ing. w/m/d in Physik, Chemie, Bau- und Umweltingenieurwesen. Die Bewerbungsfrist endet am 17.05.2026, mit einer Entgeltgruppe von 13 TV-L. Die Stelle ist bis zum 31.05.2028 befristet und richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder. Die befristete Anstellung erfolgt gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 3 Teilzeit- und Befristungsgesetz. Der Landkreis Esslingen beeindruckt mit einer Mischung aus urbanen und naturräumlichen Angeboten. Als innovative Verwaltung bietet er rund 2.500 Mitarbeitenden spannende Karrieremöglichkeiten und sinnstiftende Aufgaben.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung als Chemielaborant (m/w/d) - Ausbildungsbeginn 2026

VERBIO Zörbig GmbHZörbig

Starte deine Karriere als Chemielaborant (m/w/d) bei VERBIO! Voraussetzung ist ein guter Realschulabschluss mit starken Leistungen in naturwissenschaftlichen Fächern. Du solltest ein grundlegendes Verständnis für chemische Zusammenhänge und Technik mitbringen und eine Begeisterung für diese Themen zeigen. Präzision und Zuverlässigkeit sind für deine Aufgaben im Labor entscheidend. Dort analysierst du die verwendeten Stoffe, von Rohstoffen bis zum Endprodukt. Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres dynamischen Teams!
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MTL, BTA, CTA (m,w,d) für den Bereich Endokrinologie/RIA

MVZ Labor Ravensburg GbRRavensburg

Suchen Sie eine Karriere als MTL, BTA oder CTA im Bereich Endokrinologie/RIA? Bei MVZ Labor Ravensburg bieten wir mehr als nur einen Arbeitsplatz – wir sind eines der führenden Privatlaboratorien in Deutschland. Seit über 70 Jahren setzen wir auf moderne Diagnostik und das Wohlbefinden unserer Patienten. Unser engagiertes Team arbeitet eng mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern zusammen. Bei uns erwarten Sie spannende Herausforderungen in der Endokrinologie, Onkologie und Tiermedizin. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und gestalten Sie die Zukunft der Labordiagnostik mit!
Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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PTA/CTA/BTA/MTA/Pharmakant für Arzneimittelherstellung/Ansatz Langenargen (m/w/d)

Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KGRavensburg

Werden Sie Teil des erfolgreichen Teams bei Vetter in Langenargen als PTA, CTA, BTA, MTA oder Pharmakant (m/w/d)! In dieser Schlüsselposition stellen Sie zuverlässige Lösungen in der Arzneimittelherstellung her. Ihre Aufgaben umfassen das Auftauen von Wirkstoffen, das Wiegen von Rohstoffen und die pH-Einstellung. Zudem überwachen Sie die Reinraumbedingungen und führen regelmäßige In-Prozess-Kontrollen (IPC) durch. Ein GMP-gerechtes Dokumentationssystem ist für Sie selbstverständlich. Wenn Sie eine relevante Ausbildung haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung, um gemeinsam die Patientenversorgung weltweit zu verbessern!
Urlaubsgeld Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie wissen müssen

Chemie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemie wissen müssen

Chemie als Beruf: Zwischen Laborgeruch, Jobmarkt und Alltagslabyrinth

Die Chemie – Fluch und Faszination in einem. Wer sich für diesen Berufsweg entscheidet, kennt wahrscheinlich die Reaktion im Bekanntenkreis: „Chemie? Das konnte ich in der Schule nie verstehen.“ Über diese Standardantwort kann ich mittlerweile schmunzeln. Denn, und das sage ich ganz bewusst: Wer heute beruflich in die Chemie einsteigt, braucht ein anderes Verhältnis zu Unsicherheit und Veränderung als irgendein Chemielehrer aus den 90ern. Es ist ein Feld voller Chancen, klar. Aber auch voller Widersprüche, die sich nicht wegwischen lassen wie ein Fleck im Laborhemd.


Zwischen Reagenzglas und Realität: Der Alltag zwischen Rohstoffen, Regeln und Routine

Was viele unterschätzen: Ein Chemiejob ist kein Dauerexperiment mit bunten Lösungen. Wer den Beruf zuhause als Versuchsanordnung mit Cola und Mentos kennt, hat noch nie Datenblätter gewälzt, Sicherheitsunterweisungen unterschrieben oder Rohstofflieferungen auf Fehler kontrolliert. Im Alltag schwanken die Aufgaben irgendwo zwischen Ersetzen von Substanzen, Ausprobieren neuer Methoden, Dokumentieren bis zum Gehtnichtmehr – und gelegentlichem Zähneknirschen über Regularien. Das nennt sich Compliance. Klingt nach Verwaltung, wird aber zum Schutz aller gemacht. Chemie lebt von Verlässlichkeit. Da ist Protokoll eben kein Selbstzweck, sondern Notausgang.


Qualifikation? Zwischen „Kennt sich aus“ und „Kann improvisieren“

Was zählt? Ja, Fachwissen braucht es: Das Periodensystem kann einem zum guten Freund werden, ob als Laborant, Techniker oder Chemiker mit Abschluss. Aber was wirklich überrascht – jedenfalls hat es mich erwischt – ist die Bedeutung von Soft Skills. Wer nur exakt im Lehrbuch denken kann, kommt oft nicht weiter, wenn die Produktion plötzlich spinnt oder das Analysegerät eine eigene Sprache spricht. Organisationstalent, ein kühler Kopf bei Fehlern und, nicht zu vergessen, eine Prise gesunder Skepsis gegenüber vorschnellen Erklärungen: All das ist oft mehr wert als ein Zertifikat im Aktenordner. Und ja, Teamarbeit. Das klingt abgedroschen, ist aber das Rückgrat, wenn’s im Labor hektisch wird.


Geld, Geografie und gefühlte Gerechtigkeit: Die Sache mit dem Gehalt

Fragt man offen nach, wird meist um den heißen Brei geredet. Wie viel verdient man in der Chemie wirklich? Die Spannbreite ist enorm. Und ehrlich gesagt: Es gibt keinen bundesweit gültigen Glückslohn. Es gibt Betriebe, die am Tarif festhalten. Dort steigen Berufseinsteiger nicht selten mit soliden Summen ein, das ist kein Geheimnis. In ländlichen Regionen jedoch, fernab von den Großstandorten, drücken nicht nur die Häuserpreise, sondern oft auch die Löhne. Und während die Großindustrie in den Rhein-Main-Standorten manchmal Boni ausschüttet, wird in kleineren Betrieben oft gestrichen, gestrichen, gestrichen. Entwicklung? Möglich, aber nicht garantiert. Und, noch ein Gedanke: Für echte Spitzenlöhne braucht es Erfahrung, Spezialwissen, Durchhaltevermögen. Wer ständig nach 9-to-5-Gleichgewicht ruft, bekommt selten die Extrazulage – das bleibt ein ewiges Dilemma.


Karrierewege, Weiterbildungen und der Tanz ums „Soll ich wechseln?“

Manchmal fragt man sich beim Blick auf den Lebenslauf: War das jetzt der richtige Schritt? In der Chemie ist das kein Tabuthema. Es gibt die Koryphäen, die nach dem Studium direkt im Labor bleiben, und andere, die von Pilotanlagen in Normungs-Gremien wechseln. Weiterbildung ist dabei mehr Pflicht als Kür, egal ob als Laborleiter oder Technischer Angestellter. Und trotzdem, das war meine Erfahrung: Wer zu lange auf derselben Stelle sitzt, verliert Anschluss an technische Trends und neue Regularien. Die Branche entwickelt sich – Digitalisierung, Automatisierung, KI. Wer da nicht mitzieht, bleibt zurück. Oder sucht sich, nicht selten etwas überhastet, in einer anderen Branche das Glück. Aber Glück? Das gibt es auch in kleineren Chemiebetrieben, in Umwelttechnik und bei Start-ups. Unterschätzt wird, was die Nische bieten kann.


Marktlage, Lebensrealität und die berühmte Work-Life-Balance

Die Mär vom Fachkräftemangel ist in der Chemie keine Erfindung der letzten Monate. Doch die Frage, ob wirklich überall Mangel herrscht, kann ich aus eigener Erfahrung kaum mit Ja beantworten. In manchen Regionen stapeln sich Bewerbungen, in anderen findet sich kaum Nachwuchs für die Schichtarbeit. Klassische Industriestandorte wie Ludwigshafen oder Leverkusen bieten ein stabiles Umfeld, sind aber selten die Orte, an denen man von Flexibilität oder Homeoffice schwärmt. Wirklich? Ja, und das ist ein Nachteil, falls man Wert auf selbstbestimmte Zeiteinteilung legt. Immerhin: Die Branche ist durch Krisen erstaunlich stabil gekommen, nicht zuletzt durch die Vielfalt der Produkte, die überall gebraucht werden – von Arznei bis Klebstoff. Bleibt nur: Die Quadratur des Kreises, nämlich ein erfülltes Berufsleben mit Privatleben zu verbinden, ist in der Chemie so schwer wie in anderen Technikbranchen auch. Oder vielleicht sogar ein bisschen schwerer, weil manche Prozesse eben auch nachts betreut werden wollen.


Fazit? Ach, was soll’s: Ein Beruf mit Ecken, Kanten – und echten Möglichkeiten

Wer sich heute in die Chemie wagt, findet ein Arbeitsfeld, das weit über das Labor hinausreicht. Es fordert Anpassungsfähigkeit, Neugier, gelegentlich Nerven wie Drahtseile – aber auch die Bereitschaft, sich selbst infrage zu stellen. Nicht immer laufen alle Reaktionen wie geplant, weder im Erlenmeyerkolben noch im eigenen Karriereplan. Aber genau darin liegt auch der Reiz: Wer Ambivalenz aushält, lernt, aus Unsicherheiten Chancen zu machen. Ein Spaziergang ist’s selten – aber ein Berufsfeld, das immer wieder überrascht. Und Hand aufs Herz: Wer kann das schon von sich behaupten?


Kurzbeschreibung Chemie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Chemie

Was viele unterschätzen: Ein Chemiejob ist kein Dauerexperiment mit bunten Lösungen. Wer den Beruf zuhause als Versuchsanordnung mit Cola und Mentos kennt, hat noch nie Datenblätter gewälzt, Sicherheitsunterweisungen unterschrieben oder Rohstofflieferungen auf Fehler kontrolliert. Im Alltag schwanken die Aufgaben irgendwo zwischen Ersetzen von Substanzen, Ausprobieren neuer Methoden, Dokumentieren bis zum Gehtnichtmehr – und gelegentlichem Zähneknirschen über Regularien. Das nennt sich Compliance. Klingt nach Verwaltung, wird aber zum Schutz aller gemacht. Chemie lebt von Verlässlichkeit. Da ist Protokoll eben kein Selbstzweck, sondern Notausgang.

Was zählt? Ja, Fachwissen braucht es: Das Periodensystem kann einem zum guten Freund werden, ob als Laborant, Techniker oder Chemiker mit Abschluss. Aber was wirklich überrascht – jedenfalls hat es mich erwischt – ist die Bedeutung von Soft Skills. Wer nur exakt im Lehrbuch denken kann, kommt oft nicht weiter, wenn die Produktion plötzlich spinnt oder das Analysegerät eine eigene Sprache spricht. Organisationstalent, ein kühler Kopf bei Fehlern und, nicht zu vergessen, eine Prise gesunder Skepsis gegenüber vorschnellen Erklärungen: All das ist oft mehr wert als ein Zertifikat im Aktenordner. Und ja, Teamarbeit. Das klingt abgedroschen, ist aber das Rückgrat, wenn’s im Labor hektisch wird.

Fragt man offen nach, wird meist um den heißen Brei geredet. Wie viel verdient man in der Chemie wirklich? Die Spannbreite ist enorm. Und ehrlich gesagt: Es gibt keinen bundesweit gültigen Glückslohn. Es gibt Betriebe, die am Tarif festhalten. Dort steigen Berufseinsteiger nicht selten mit soliden Summen ein, das ist kein Geheimnis. In ländlichen Regionen jedoch, fernab von den Großstandorten, drücken nicht nur die Häuserpreise, sondern oft auch die Löhne. Und während die Großindustrie in den Rhein-Main-Standorten manchmal Boni ausschüttet, wird in kleineren Betrieben oft gestrichen, gestrichen, gestrichen. Entwicklung? Möglich, aber nicht garantiert. Und, noch ein Gedanke: Für echte Spitzenlöhne braucht es Erfahrung, Spezialwissen, Durchhaltevermögen. Wer ständig nach 9-to-5-Gleichgewicht ruft, bekommt selten die Extrazulage – das bleibt ein ewiges Dilemma.

Manchmal fragt man sich beim Blick auf den Lebenslauf: War das jetzt der richtige Schritt? In der Chemie ist das kein Tabuthema. Es gibt die Koryphäen, die nach dem Studium direkt im Labor bleiben, und andere, die von Pilotanlagen in Normungs-Gremien wechseln. Weiterbildung ist dabei mehr Pflicht als Kür, egal ob als Laborleiter oder Technischer Angestellter. Und trotzdem, das war meine Erfahrung: Wer zu lange auf derselben Stelle sitzt, verliert Anschluss an technische Trends und neue Regularien. Die Branche entwickelt sich – Digitalisierung, Automatisierung, KI. Wer da nicht mitzieht, bleibt zurück. Oder sucht sich, nicht selten etwas überhastet, in einer anderen Branche das Glück. Aber Glück? Das gibt es auch in kleineren Chemiebetrieben, in Umwelttechnik und bei Start-ups. Unterschätzt wird, was die Nische bieten kann.

Die Mär vom Fachkräftemangel ist in der Chemie keine Erfindung der letzten Monate. Doch die Frage, ob wirklich überall Mangel herrscht, kann ich aus eigener Erfahrung kaum mit Ja beantworten. In manchen Regionen stapeln sich Bewerbungen, in anderen findet sich kaum Nachwuchs für die Schichtarbeit. Klassische Industriestandorte wie Ludwigshafen oder Leverkusen bieten ein stabiles Umfeld, sind aber selten die Orte, an denen man von Flexibilität oder Homeoffice schwärmt. Wirklich? Ja, und das ist ein Nachteil, falls man Wert auf selbstbestimmte Zeiteinteilung legt. Immerhin: Die Branche ist durch Krisen erstaunlich stabil gekommen, nicht zuletzt durch die Vielfalt der Produkte, die überall gebraucht werden – von Arznei bis Klebstoff. Bleibt nur: Die Quadratur des Kreises, nämlich ein erfülltes Berufsleben mit Privatleben zu verbinden, ist in der Chemie so schwer wie in anderen Technikbranchen auch. Oder vielleicht sogar ein bisschen schwerer, weil manche Prozesse eben auch nachts betreut werden wollen.

Wer sich heute in die Chemie wagt, findet ein Arbeitsfeld, das weit über das Labor hinausreicht. Es fordert Anpassungsfähigkeit, Neugier, gelegentlich Nerven wie Drahtseile – aber auch die Bereitschaft, sich selbst infrage zu stellen. Nicht immer laufen alle Reaktionen wie geplant, weder im Erlenmeyerkolben noch im eigenen Karriereplan. Aber genau darin liegt auch der Reiz: Wer Ambivalenz aushält, lernt, aus Unsicherheiten Chancen zu machen. Ein Spaziergang ist’s selten – aber ein Berufsfeld, das immer wieder überrascht. Und Hand aufs Herz: Wer kann das schon von sich behaupten?

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