Facharzt/-ärztin - Neurologie Jobs

717 aktuelle Facharzt/-ärztin - Neurologie Stellenangebote

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Facharzt (m/w/d) für die Neurologie

Hospitalvereinigung der Cellitinnen GmbHKöln

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Neurologie in Voll- oder Teilzeit, um unser engagiertes Team im MVZ der Cellitinnen zu verstärken. Unsere Facharztpraxen bieten moderne diagnostische Möglichkeiten, inklusive MRT 1,5 Tesla und voll digitalisierte Röntgeneinheiten. In dieser Position übernehmen Sie die medizinische Versorgung neurologischer Patienten, inklusive Diagnostik, Therapie und Dokumentation. Eine abgeschlossene Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie sowie Erfahrung im ambulanten Sektor sind wünschenswert. Sie profitieren von einem kollegialen Arbeitsklima und geregelten Arbeitszeiten. Bringen Sie Ihre Teamfähigkeit und Ihre Motivation ein, um unsere Einrichtung gemeinsam weiterzuentwickeln!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Hospitalvereinigung der Cellitinnen GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d) - bis zu 14.000 €/ Monat + Zuschläge

Pacura doc GmbHEssen, Dresden, Nürnberg, Hannover, Wuppertal, Bielefeld, Bonn, Mannheim, Karlsruhe, Münster, Ulm

Werden Sie Facharzt für Neurologie (m/w/d) in Essen, Dresden oder Ulm! Bei uns führen Sie diagnostische Verfahren wie EEG, EMG und MRT durch und erstellen individuelle Behandlungspläne. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, stationäre Patienten zu betreuen, einschließlich neurologischer Intensivmedizin. Sie bringen eine deutsche Approbation oder gleichwertige Anerkennung sowie Flexibilität mit. Wählen Sie zwischen Honorareinsätzen oder einer Festanstellung in Voll- oder Teilzeit. Genießen Sie eine optimale Work-Life-Balance mit flexiblen Dienstzeiten und bis zu 30 Tagen Urlaub im Jahr. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere!
Festanstellung Work-Life-Balance Firmenwagen Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) in den Fachrichtungen Neurologie oder Psychiatrie

AOK Rheinland/Hamburg - Die GesundheitskasseKöln

Sie sind Facharzt für Neurologie oder Psychiatrie mit Approbation und umfassender Erfahrung? Bei der AOK Rheinland/Hamburg bieten wir Ihnen eine herausfordernde Stelle in einem serviceorientierten Umfeld. Ihre Selbstständigkeit, Gelassenheit und Gewissenhaftigkeit sind bei uns gefragt. Wir legen Wert auf Ihre Kommunikationsfähigkeit und Ihr ganzheitliches Denken, um optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Starten Sie bei uns mit einem strukturierten Onboarding und individueller Einarbeitung. Nutzen Sie die Chance, in verschiedenen Fachbereichen zu hospitieren und wertvolle Netzwerke zu knüpfen.
Weihnachtsgeld Work-Life-Balance Weiterbildungsmöglichkeiten Homeoffice Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d)

Rehaklinik Enns GmbHEnns

Gestalten Sie die Zukunft der Neurologie in der Rehaklinik Enns, im Herzen der ältesten Stadt Österreichs. Werden Sie Teil eines engagierten, multiprofessionellen Teams, das Menschen mit neurologischen und pneumologischen Erkrankungen erstklassige Betreuung bietet.
Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d) - bis zu 14.000 €/ Monat + Zuschläge

Pacura doc GmbHBerlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt Main, Düsseldorf, Stuttgart, Leipzig, Nürnberg

Wir suchen einen Facharzt für Neurologie (m/w/d) in ganz Deutschland, besonders in Städten wie Berlin, Hamburg und Stuttgart. Ihre Aufgaben umfassen die Diagnostik und Verlaufskontrolle neurologischer Erkrankungen sowie die Erstellung individueller Therapiepläne. In renommierten Einrichtungen betreuen Sie stationäre Patienten, einschließlich Intensiv- und Akutneurologie. Wir bieten Ihnen ein attraktives Gehalt von bis zu 14.000 Euro monatlich, inklusive Zuschläge. Zudem haben Sie die Möglichkeit zwischen flexiblen Arbeitsmodellen, wie Honorareinsätzen oder Festanstellungen, zu wählen. Nutzen Sie vielfältige Einsatzmöglichkeiten in angesehenen medizinischen Einrichtungen und gestalten Sie Ihre Karriere aktiv mit.
Festanstellung Work-Life-Balance Firmenwagen Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin:arzt (m/w/d) - Neurologie, Innere Medizin, Psychiatrie oder Orthopädie am Medizinischen Zentrum für Erwachsene mit schwerer Behinderung (MZEB)

Evangelisches Krankenhaus OldenburgOldenburg

Unser kompetentes Team aus Expert:innen in Neurologie, Innerer Medizin und Psychiatrie bietet eine umfassende, ganzheitliche Patientenversorgung. In unseren fünf modernen Behandlungsräumen verwenden wir fortgeschrittene Medizintechnik, wie FEES und EEG. Wir arbeiten eng mit Institutionen wie der Uni Oldenburg und dem SPZ zusammen, um optimale Behandlungsansätze zu gewährleisten. Unsere Fachärzte besitzen Anerkennungen in verschiedenen Bereichen und haben umfassende Erfahrungen in der Intensivmedizin und Psychopharmakotherapie. Wir fördern Teamarbeit und geben Ihnen die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, inklusive einem Tag Homeoffice pro Woche. Außerdem bieten wir eine strukturierte Einarbeitung sowie Weiterbildungsmöglichkeiten in Neurologie.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Corporate Benefit Evangelisches Krankenhaus Oldenburg Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d) für Neurologie

Waldburg-Zeil Kliniken GmbH & Co. KGWangen Allgäu

Als Facharzt (m/w/d) in unserem innovativen Klinikum profitieren Sie von einem erfahrenen Team und umfangreicher Einarbeitung. Überzeugen Sie sich von unserer umfassenden diagnostischen Ausstattung und fairen, leistungsorientierten Vergütung nach Tarif VPKA Baden-Württemberg. Genießen Sie 30 Tage Urlaub plus Sonderurlaube bei besonderen Anlässen. Unsere kostenlose Wissensplattform AMBOSS und individuelle Fortbildungsmöglichkeiten unterstützen Ihre berufliche Entwicklung. Wir legen Wert auf Ihr Wohlbefinden und bieten ein effektives Gesundheitsmanagement sowie eine günstige EGYM-Wellpass-Mitgliedschaft für sportliche Aktivitäten. Zusätzlich freuen Sie sich auf attraktive Mitarbeiterrabatte über Corporate Benefits.
Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Waldburg-Zeil Kliniken GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d)

Klinik Bavaria GmbH & Co. KG Rehabilitationsklinik Bad KissingenBad Kissingen

Unsere Klinik ist seit 1988 als Facharzt für Neurologie (m/w/d) etabliert und gehört zu den führenden Rehabilitationskliniken in Nordbayern. Mit über 300 Betten bieten wir umfassende Fachbereiche in Neurologie, Orthopädie, Geriatrie und Arbeitsmedizin. Unsere Intensivstation für Frührehabilitation sichert eine optimale Versorgung. Trotz stetiger Erweiterungen bleibt unsere Philosophie unverändert; wir betrachten den Menschen in seiner Gesamtheit. Respekt und Achtung vor den Bedürfnissen der Rehabilitanden sind zentral für unser Handeln. Rund 600 engagierte Mitarbeitende setzen sich täglich für das Wohl unserer Patienten ein und gewährleisten eine individuelle Betreuung.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Klinik Bavaria GmbH & Co. KG Rehabilitationsklinik Bad Kissingen Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Arzt als Facharzt für Neurologie w|m|d

SRHNeresheim

Wir suchen einen engagierten Facharzt für Neurologie (w/m/d) mit ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten und Teamgeist. Profitieren Sie von einem wertschätzenden Expertenteam und modernster diagnostischer Ausstattung, einschließlich Sonographie und Elektrophysiologie. Wir unterstützen Ihre Fort- und Weiterbildung umfassend, inklusive Kostenübernahme und gezieltem Coaching. Genießen Sie eine attraktive Vergütung, betriebliche Altersversorgung und vielfältige Mitarbeiterangebote. Gesundheitsförderung ist zentral, nutzen Sie unser Jobrad-Leasing und den Gympass für Fitness. Werden Sie Teil unseres interdisziplinären Teams und gestalten Sie Ihre Karriere bei uns aktiv mit (#Teil; Dein-Glück)!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neurologie wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Neurologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neurologie wissen müssen

Die Faszination und Zerrissenheit des Berufs „Fachärztin/Facharzt für Neurologie“

Es gibt Karrierewege in der Medizin, die erzählen sich fast von selbst. Und dann gibt es die Neurologie. Eine Disziplin zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen feinen Nuancen und derben Einbrüchen des Schicksals. Wer sich fragt, ob dieser Berufsbereich das eigene Zuhause werden könnte – sei es als Berufsanfänger:in, als umtriebige Wechselkraft oder Quereinsteiger:in mit fragender Närrischkeit – landet unweigerlich in einer Art Labyrinth aus Möglichkeiten, Zumutungen und, ja: auch ehrlichem Staunen. Anders formuliert: Man kommt immer ganz anders heraus, als man hineingegangen ist.


Der Tagesablauf: Vom Vorlesungsskript zur improvisierten Krisenintervention

Gäbe es ein Drehbuch für einen typischen Tag als Neurologin oder Neurologe: Am Ende wäre es, je nach Schauplatz, irgendwo zwischen feinsäuberlicher Kaffeeroutine und improvisierter Krisenintervention angesiedelt. Station, Ambulanz, Notaufnahme – die Rollen wechseln, das Setting erst recht. Mancher Morgen startet akribisch – Durchsicht des Patientenplans, kurze Lagebesprechung mit dem Team, dann ab ans Bett oder, nach etwas Routine, ins EEG-Labor, die Augen stets offen für das Unerwartete.

Und dazwischen die Fälle, die den Unterschied machen zwischen Routine und Rätsel: Eine unklare Bewusstseinsstörung – Schlaganfall? Entzündung? Psychogenes Problem? Man lernt schnell, dass das Gehirn ein politischer Akteur im eigenen Körper ist, Überraschungen inklusive. Muskelzittern, Sprachstörungen, epileptische Anfälle, Multiple Sklerose – das Spektrum der Aufgaben ist nicht nur breit, es fordert das gesamte Repertoire. Wer meint, den eigenen Arbeitstag steuern zu können, erlebt spätestens auf der Stroke Unit (der Spezialstation für Schlaganfall) sein Waterloo. Und ehrlich: Das hat sogar eine gewisse Schönheit – wenn man das aushält.


Was zählt wirklich: Fachwissen, Fingerspitzengefühl und eine Portion Humor

Fachliche Qualifikation, klar. Kein Weg vorbei am mühsam errungenen Facharzttitel, kein Trick gegen die Jahre zwischen Staatsexamen, Assistenzärzt:innenzeit, nervenden Nachtdiensten und Prüfungsstress. Wer hier antritt, muss Ausdauer beweisen. Und doch – das allein reicht nicht. Was im Alltag den Unterschied macht: Wache Sinne, ein scharfer Blick für Details, das Niveau einer Sachverständigen, aber eben gepaart mit Empathie und, ja, dem selteneren Talent, zwischen den Zeilen zu lesen.

Wie oft sitzen Patient:innen im Sprechzimmer mit Beschwerden, die im Lehrbuch sauber strukturiert erscheinen, im echten Leben aber wimmeln wie Mäuse hinter der Wand. Sprechende Blicke, vorsichtige Nachfragen, das bewusste Aushalten von Unsicherheiten machen oft mehr aus als das sauber abgehakte neurologische Untersuchungsprotokoll. Und dann – denn das ist nicht zu unterschätzen – hilft manchmal auch ein trockener Witz in der passend unpassenden Situation, das Unbehagen zu mildern. Ich habe gelernt: Wer das eigene Scheitern akzeptieren kann, lebt länger in diesem Beruf.


Geld, Prestige und gelebte Realität – ein Kassensturz mit blinden Flecken

Jetzt mal Tacheles: Wer als Neurologin oder Neurologe einsteigt, fliegt nicht sofort mit der Yacht nach Sylt. Die Gehaltsentwicklung startet solide – je nach Haus, Region und Tarifvertrag irgendwo bei 5.000 € bis 6.000 € brutto als Berufsanfänger, mit Nachtdiensten inklusive, versteht sich. Wer sich hocharbeitet, kann auf 8.000 € bis 13.000 € und mehr kommen – aber die gläserne Decke ist spürbar, vor allem, wenn man in einer Klinikstrukturlandschaft arbeitet, die sich mit Sparmaßnahmen über Wasser hält.

In der eigenen Praxis winkt langfristig mehr Verdienstspielraum, winken aber auch andere Risiken: kein regelmäßiger Feierabend, Bürokratie-Tsunami, personalpolitische Problemchen, Abhängigkeit vom regionalen Patientenaufkommen. Großstadt, ländliches Niemandsland – der Differenzfaktor macht einen spürbaren Unterschied. In München oder Hamburg überlegst du, ob du eher für die Miete oder das Fachbuch zur Migräneforschung arbeitest; in der Oberpfalz könnte es dagegen passieren, dass du als drittwichtigste Person nach dem Bürgermeister und dem Bäckereibesitzer giltst – minus Feierabendkneipe. Ich spitze zu, natürlich, aber: Wer ehrlich kalkuliert, kommt zu dem Schluss, dass Reichwerden woanders leichter ist, Reputation als Währung aber sehr wohl zählt.


Markt, Macht, Möglichkeiten – wo landet man im neurologischen Arbeitskosmos?

Der Arbeitsmarkt für Neurolog:innen? Momentan abenteuerlich offen. Der weiter grassierende Fachkräftemangel spült Bewerbungsmöglichkeiten nach oben, die noch vor Jahren als Ausnahme galten. Gerade in ländlichen Regionen winkt ein Blumenstrauß von Angeboten – allerdings muss man bereit sein, Umzüge, lokale Eigenheiten und kleinere Abstriche beim kulturellen Angebot in Kauf zu nehmen. Die Großstädte sind gefragter, aber eben auch voller Konkurrenz auf Augenhöhe, teils mit beeindruckend ambitionierten Kolleg:innen, die bereits die Zusatzqualifikation in Schlafmedizin nebenbei absolvieren.

Dazu kommt ein wachsender Bedarf in Bereichen, die früher stiefmütterlich behandelt wurden – etwa neurodegenerative Erkrankungen dank der alternden Bevölkerung oder explodierende Zahlen bei psychischer Komorbidität. Der Trend zur Spezialisierung ist unübersehbar; wer einen eigenen Akzent setzen will, muss heute Lust auf lebenslanges Lernen haben, inklusive permanenter Anpassung an neue Leitlinien, medizintechnische Neuerungen und – nicht zu vergessen – die ständige Dokumentationsspirale. Digitalisierung? Sie winkt aus der Ferne, hat aber noch längst nicht all ihre Versprechen eingelöst. Der Versuch, zwischen Videokonsultation, KI-Diagnostik und realem Patientenkontakt zu balancieren, wirkt teils wie ein Jonglierakt – mal elegant, mal verkrampft.


Zwischen Idealismus und Erschöpfung: Wo bleibt die Work-Life-Balance?

Die Legende vom täglichen Feierabend um 17 Uhr mit Yoga und frischem Bananenbrot? Bleibt meistens eine Fiktion. Bereitschaftsdienste, Überstunden, spontane Krisenfälle – viel Routine lässt der Alltag selten zu. Gerade Berufseinsteiger:innen, aber auch erfahrene Neurolog:innen, schwanken zwischen dem Impuls, alles zu geben (Teamstütze sein, Patient:innen begleiten, Forschung nicht vergessen!), und dem Wissen, dass Selbstausbeutung kein Geschäftsmodell ist.

Was viele unterschätzen: Die emotionale Wucht des Berufs. Ob plötzlich eintretende irreversible Schäden, schwere Diagnosen bei jungen Menschen oder die zermürbende Unklarheit langwieriger Verläufe – all das zieht mehr Kraft als jede Fachzeitschrift verspricht. Wer hier bestehen will, braucht ein tragfähiges Netz: Supervision, kollegialen Austausch, eine Prise Gleichmut, aber auch die Fähigkeit, Grenzen zu setzen. Flexiblere Arbeitszeitmodelle werden wichtiger – aber in Teilen ist das noch Zukunftsmusik.


Karrierewege, Perspektiven und die Dünnhäutigkeit der Zukunft

Letztlich bleibt Neurologie einer dieser Berufe mit hoher Fallhöhe: faszinierend, fordernd, manchmal ungerecht. Wer sich einarbeitet, findet ein Berufsfeld, in dem man tatsächlich etwas bewegen kann – nicht im Hollywood-Sinne, sondern im echten, kleinen Maßstab. Was bleibt, sind die Fragen: Wo will ich arbeiten? Klinik, Praxis, Forschung, Ausland? Will ich Marathonläufer:in oder einfach Alltagsüberlebende:r sein?

Mein Eindruck: Es lohnt sich, beim Blick auf Karriereoptionen die eigene Dünnhäutigkeit zuzulassen, sich nicht erzählen zu lassen, dass nur Spitzenforschung zählt oder die Privatpraxis das Maß der Dinge ist. Der Bedarf an klugen, zugewandten Neurolog:innen, die auch Irritationen aushalten, wächst – und mit ihm die Chance, einen echten Unterschied zu machen. Ja, manchmal ringt man mit der eigenen Rolle. Aber einen Beruf, der Nerven zeigt – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn –, findet man nicht an jeder Ecke.


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