Facharzt/-ärztin - Neurologie Jobs

517 aktuelle Facharzt/-ärztin - Neurologie Stellenangebote

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Arzt/Ärztin (m/w/d) in Weiterbildung zum Facharzt Neurologie

Zentralklinik Bad Berka GmbHOberdorla

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Arzt oder eine Ärztin in Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie in Vollzeit. Diese unbefristete Stelle bietet Ihnen die volle Weiterbildungsermächtigung und eine umfassende Ausbildung durch erfahrene Fachärzte. Profitieren Sie von individueller Betreuung im Stationsalltag und der Möglichkeit zur Promotion unter Leitung von Chefarzt PD Dr. Unsere Klinik zeichnet sich durch ein modernes und kollegiales Arbeitsumfeld aus. Wir legen großen Wert auf eine wertschätzende Unternehmenskultur sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zögern Sie nicht, sich für diese spannende Chance zu bewerben!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/arzt für Innere Medizin oder Neurologie für Department Akutgeriatrie und Remobilisation

Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbHFreistadt

Entdecken Sie Ihre Karrierechance als Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin oder Neurologie im Department Akutgeriatrie und Remobilisation! Teilzeit (20 Std./Woche), Dauerstelle (befristet auf 1 Jahr). Bewerben Sie sich bis 30.06.2026.
Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Neurologie - bis zu 14.000 €/Monat + Zuschläge

Pacura doc GmbHBerlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt Main, Düsseldorf, Stuttgart, Leipzig, Dortmund, Bremen

Wir suchen einen Facharzt für Neurologie (m/w/d) in ganz Deutschland, insbesondere in Berliner Städten. Ihre Aufgaben umfassen die Diagnostik und langfristige Betreuung neurologischer Erkrankungen sowie die Erstellung individueller Therapiepläne. Auch die stationäre Versorgung, einschließlich Intensiv- und Akutneurologie, gehört zu Ihrem Tätigkeitsbereich. Sie bringen eine deutsche Approbation oder deren Anerkennung mit. Genießen Sie ein attraktives Gehalt von bis zu 14.000 Euro monatlich, plus Zuschläge und Vergütung von bis zu 110 Euro pro Stunde. Entscheiden Sie sich für flexible Arbeitsmodelle in renommierten medizinischen Einrichtungen, ob in Voll- oder Teilzeit.
Festanstellung Work-Life-Balance Firmenwagen Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Neurologie - bis zu 14.000 €/Monat + Zuschläge

Pacura doc GmbHEssen, Dresden, Nürnberg, Hannover, Wuppertal, Bielefeld, Bonn, Mannheim, Karlsruhe, Münster, Ulm

Werden Sie Facharzt für Neurologie (m/w/d) in Essen, Dresden oder Ulm! Bei uns führen Sie diagnostische Verfahren wie EEG, EMG und MRT durch und erstellen individuelle Behandlungspläne. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, stationäre Patienten zu betreuen, einschließlich neurologischer Intensivmedizin. Sie bringen eine deutsche Approbation oder gleichwertige Anerkennung sowie Flexibilität mit. Wählen Sie zwischen Honorareinsätzen oder einer Festanstellung in Voll- oder Teilzeit. Genießen Sie eine optimale Work-Life-Balance mit flexiblen Dienstzeiten und bis zu 30 Tagen Urlaub im Jahr. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere!
Festanstellung Work-Life-Balance Firmenwagen Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d) in der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein im Taunus Fachklinik für Neurologie

Migräne- und Kopfschmerzklinik KönigsteinKönigstein Taunus

Willkommen in der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein im Taunus, Deutschlands ältester und führender Einrichtung für Neurologie. Wir suchen einen Facharzt für Neurologie (m/w/d), der sich auf die multimodale Schmerztherapie spezialisiert hat. Bei uns stehen Empathie und Patientenorientierung im Mittelpunkt jeder Behandlung. Sie arbeiten eng mit verschiedenen Abteilungen zusammen und profitieren von umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten. Idealerweise bringen Sie eine Facharztausbildung in Neurologie sowie Erfahrung in der Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne mit. Gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft der Schmerztherapie – bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Oberärztin/ Oberarzt Medizinische Klinik Nauen als Fachärztin / Facharzt der Neurologie (w/m/d)

Havelland-Kliniken UnternehmensgruppeNauen

Die Havelland Kliniken GmbH sucht am Standort Nauen eine engagierte Oberärztin oder einen Oberarzt für die Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Neurologie (w/m/d). Diese interessante Position richtet sich an Fachärztinnen und Fachärzte in Voll- oder Teilzeit. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine kollegiale Atmosphäre sind zentrale Bestandteile des Arbeitsumfeldes. Neben vielfältigen Aufgaben in der Patientenbetreuung erwarten Sie Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Für mehr Informationen, einschließlich Gehaltsdaten und Karrieretipps, besuchen Sie Step Stone.de. Startdatum und weitere Details sind flexibel und können abgesprochen werden.
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt:Fachärztin für Neurologie

AUVA Allgemeine UnfallversicherungsanstaltKlosterneuburg, Wien

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams im AUVA-Rehabilitationszentrum Weißer Hof! Wir suchen einen Facharzt oder eine Fachärztin für Neurologie in Klosterneuburg oder Wien. Vollzeit (40 Stunden/Woche) oder Teilzeit möglich. Bewerben Sie sich jetzt!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin/Facharzt für Neurologie in unserer Ambulanz und konsiliarischen Versorgung

Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt WienWien

Bringen Sie Ihre Expertise als Fachärztin/Facharzt für Neurologie ein! Wir suchen ein Organisationstalent mit hervorragenden C1-Sprachkenntnissen, das durch Verantwortungsbewusstsein, Innovationsgeist, Loyalität und Teamfähigkeit überzeugt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft mit uns!
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt:Fachärztin für Neurologie (m,w,d)

AUVA Allgemeine UnfallversicherungsanstaltWien

Wir suchen einen engagierten Facharzt oder eine engagierte Fachärztin für Neurologie im AUVA-Rehabilitationszentrum Meidling, Wien. Vollzeit (40 Stunden/Woche) oder Teilzeit möglich. Starten Sie Ihre Karriere bei uns – Dienstantritt: sofort.
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Neurologie (m/w/d)

Salus Altmark Holding gGmbHGardelegen

Verstärken Sie unser Team in einer innovativen neurologischen Praxis! Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung im Bereich Neurologie. Genießen Sie eine faire Vergütung sowie zusätzliche Leistungen wie eine Jahressonderzahlung. Arbeiten Sie in modernen Praxisräumen und profitieren Sie von einem angenehmen Arbeitsklima, das Ihre berufliche Entwicklung fördert. Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Ihnen eine ideale Work-Life-Balance. Darüber hinaus bieten wir Unterstützung bei der Wohnungssuche und attraktive Gesundheitsmaßnahmen in einer gut erreichbaren Metropolregion. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft bei uns!
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neurologie wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Neurologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neurologie wissen müssen

Die Faszination und Zerrissenheit des Berufs „Fachärztin/Facharzt für Neurologie“

Es gibt Karrierewege in der Medizin, die erzählen sich fast von selbst. Und dann gibt es die Neurologie. Eine Disziplin zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen feinen Nuancen und derben Einbrüchen des Schicksals. Wer sich fragt, ob dieser Berufsbereich das eigene Zuhause werden könnte – sei es als Berufsanfänger:in, als umtriebige Wechselkraft oder Quereinsteiger:in mit fragender Närrischkeit – landet unweigerlich in einer Art Labyrinth aus Möglichkeiten, Zumutungen und, ja: auch ehrlichem Staunen. Anders formuliert: Man kommt immer ganz anders heraus, als man hineingegangen ist.


Der Tagesablauf: Vom Vorlesungsskript zur improvisierten Krisenintervention

Gäbe es ein Drehbuch für einen typischen Tag als Neurologin oder Neurologe: Am Ende wäre es, je nach Schauplatz, irgendwo zwischen feinsäuberlicher Kaffeeroutine und improvisierter Krisenintervention angesiedelt. Station, Ambulanz, Notaufnahme – die Rollen wechseln, das Setting erst recht. Mancher Morgen startet akribisch – Durchsicht des Patientenplans, kurze Lagebesprechung mit dem Team, dann ab ans Bett oder, nach etwas Routine, ins EEG-Labor, die Augen stets offen für das Unerwartete.

Und dazwischen die Fälle, die den Unterschied machen zwischen Routine und Rätsel: Eine unklare Bewusstseinsstörung – Schlaganfall? Entzündung? Psychogenes Problem? Man lernt schnell, dass das Gehirn ein politischer Akteur im eigenen Körper ist, Überraschungen inklusive. Muskelzittern, Sprachstörungen, epileptische Anfälle, Multiple Sklerose – das Spektrum der Aufgaben ist nicht nur breit, es fordert das gesamte Repertoire. Wer meint, den eigenen Arbeitstag steuern zu können, erlebt spätestens auf der Stroke Unit (der Spezialstation für Schlaganfall) sein Waterloo. Und ehrlich: Das hat sogar eine gewisse Schönheit – wenn man das aushält.


Was zählt wirklich: Fachwissen, Fingerspitzengefühl und eine Portion Humor

Fachliche Qualifikation, klar. Kein Weg vorbei am mühsam errungenen Facharzttitel, kein Trick gegen die Jahre zwischen Staatsexamen, Assistenzärzt:innenzeit, nervenden Nachtdiensten und Prüfungsstress. Wer hier antritt, muss Ausdauer beweisen. Und doch – das allein reicht nicht. Was im Alltag den Unterschied macht: Wache Sinne, ein scharfer Blick für Details, das Niveau einer Sachverständigen, aber eben gepaart mit Empathie und, ja, dem selteneren Talent, zwischen den Zeilen zu lesen.

Wie oft sitzen Patient:innen im Sprechzimmer mit Beschwerden, die im Lehrbuch sauber strukturiert erscheinen, im echten Leben aber wimmeln wie Mäuse hinter der Wand. Sprechende Blicke, vorsichtige Nachfragen, das bewusste Aushalten von Unsicherheiten machen oft mehr aus als das sauber abgehakte neurologische Untersuchungsprotokoll. Und dann – denn das ist nicht zu unterschätzen – hilft manchmal auch ein trockener Witz in der passend unpassenden Situation, das Unbehagen zu mildern. Ich habe gelernt: Wer das eigene Scheitern akzeptieren kann, lebt länger in diesem Beruf.


Geld, Prestige und gelebte Realität – ein Kassensturz mit blinden Flecken

Jetzt mal Tacheles: Wer als Neurologin oder Neurologe einsteigt, fliegt nicht sofort mit der Yacht nach Sylt. Die Gehaltsentwicklung startet solide – je nach Haus, Region und Tarifvertrag irgendwo bei 5.000 € bis 6.000 € brutto als Berufsanfänger, mit Nachtdiensten inklusive, versteht sich. Wer sich hocharbeitet, kann auf 8.000 € bis 13.000 € und mehr kommen – aber die gläserne Decke ist spürbar, vor allem, wenn man in einer Klinikstrukturlandschaft arbeitet, die sich mit Sparmaßnahmen über Wasser hält.

In der eigenen Praxis winkt langfristig mehr Verdienstspielraum, winken aber auch andere Risiken: kein regelmäßiger Feierabend, Bürokratie-Tsunami, personalpolitische Problemchen, Abhängigkeit vom regionalen Patientenaufkommen. Großstadt, ländliches Niemandsland – der Differenzfaktor macht einen spürbaren Unterschied. In München oder Hamburg überlegst du, ob du eher für die Miete oder das Fachbuch zur Migräneforschung arbeitest; in der Oberpfalz könnte es dagegen passieren, dass du als drittwichtigste Person nach dem Bürgermeister und dem Bäckereibesitzer giltst – minus Feierabendkneipe. Ich spitze zu, natürlich, aber: Wer ehrlich kalkuliert, kommt zu dem Schluss, dass Reichwerden woanders leichter ist, Reputation als Währung aber sehr wohl zählt.


Markt, Macht, Möglichkeiten – wo landet man im neurologischen Arbeitskosmos?

Der Arbeitsmarkt für Neurolog:innen? Momentan abenteuerlich offen. Der weiter grassierende Fachkräftemangel spült Bewerbungsmöglichkeiten nach oben, die noch vor Jahren als Ausnahme galten. Gerade in ländlichen Regionen winkt ein Blumenstrauß von Angeboten – allerdings muss man bereit sein, Umzüge, lokale Eigenheiten und kleinere Abstriche beim kulturellen Angebot in Kauf zu nehmen. Die Großstädte sind gefragter, aber eben auch voller Konkurrenz auf Augenhöhe, teils mit beeindruckend ambitionierten Kolleg:innen, die bereits die Zusatzqualifikation in Schlafmedizin nebenbei absolvieren.

Dazu kommt ein wachsender Bedarf in Bereichen, die früher stiefmütterlich behandelt wurden – etwa neurodegenerative Erkrankungen dank der alternden Bevölkerung oder explodierende Zahlen bei psychischer Komorbidität. Der Trend zur Spezialisierung ist unübersehbar; wer einen eigenen Akzent setzen will, muss heute Lust auf lebenslanges Lernen haben, inklusive permanenter Anpassung an neue Leitlinien, medizintechnische Neuerungen und – nicht zu vergessen – die ständige Dokumentationsspirale. Digitalisierung? Sie winkt aus der Ferne, hat aber noch längst nicht all ihre Versprechen eingelöst. Der Versuch, zwischen Videokonsultation, KI-Diagnostik und realem Patientenkontakt zu balancieren, wirkt teils wie ein Jonglierakt – mal elegant, mal verkrampft.


Zwischen Idealismus und Erschöpfung: Wo bleibt die Work-Life-Balance?

Die Legende vom täglichen Feierabend um 17 Uhr mit Yoga und frischem Bananenbrot? Bleibt meistens eine Fiktion. Bereitschaftsdienste, Überstunden, spontane Krisenfälle – viel Routine lässt der Alltag selten zu. Gerade Berufseinsteiger:innen, aber auch erfahrene Neurolog:innen, schwanken zwischen dem Impuls, alles zu geben (Teamstütze sein, Patient:innen begleiten, Forschung nicht vergessen!), und dem Wissen, dass Selbstausbeutung kein Geschäftsmodell ist.

Was viele unterschätzen: Die emotionale Wucht des Berufs. Ob plötzlich eintretende irreversible Schäden, schwere Diagnosen bei jungen Menschen oder die zermürbende Unklarheit langwieriger Verläufe – all das zieht mehr Kraft als jede Fachzeitschrift verspricht. Wer hier bestehen will, braucht ein tragfähiges Netz: Supervision, kollegialen Austausch, eine Prise Gleichmut, aber auch die Fähigkeit, Grenzen zu setzen. Flexiblere Arbeitszeitmodelle werden wichtiger – aber in Teilen ist das noch Zukunftsmusik.


Karrierewege, Perspektiven und die Dünnhäutigkeit der Zukunft

Letztlich bleibt Neurologie einer dieser Berufe mit hoher Fallhöhe: faszinierend, fordernd, manchmal ungerecht. Wer sich einarbeitet, findet ein Berufsfeld, in dem man tatsächlich etwas bewegen kann – nicht im Hollywood-Sinne, sondern im echten, kleinen Maßstab. Was bleibt, sind die Fragen: Wo will ich arbeiten? Klinik, Praxis, Forschung, Ausland? Will ich Marathonläufer:in oder einfach Alltagsüberlebende:r sein?

Mein Eindruck: Es lohnt sich, beim Blick auf Karriereoptionen die eigene Dünnhäutigkeit zuzulassen, sich nicht erzählen zu lassen, dass nur Spitzenforschung zählt oder die Privatpraxis das Maß der Dinge ist. Der Bedarf an klugen, zugewandten Neurolog:innen, die auch Irritationen aushalten, wächst – und mit ihm die Chance, einen echten Unterschied zu machen. Ja, manchmal ringt man mit der eigenen Rolle. Aber einen Beruf, der Nerven zeigt – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn –, findet man nicht an jeder Ecke.


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