Study-Nurse Jobs

61 aktuelle Study-Nurse Stellenangebote

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MFA, MTLA, Gesundheits- und Krankenpfleger/in in Vollzeit als Study Nurse (m/w/d)

Institut für Diabetestechnologie, Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH an der Universität UlmUlm

In der Rolle des klinischen Studienassistenten erwarten Sie verantwortungsvolle Aufgaben wie Blutentnahmen, die Erstellung projektspezifischer Dokumente und die Dokumentation im TMF/ISF. Eine abgeschlossene medizinische Ausbildung und Erfahrung in der Durchführung klinischer Studien sind wünschenswert. Kenntnisse im regulatorischen Umfeld von Medizinprodukten und Arzneimitteln sind von Vorteil. Sie bringen Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie einen sicheren Umgang mit MS-Office mit. Unsere Arbeitsumgebung fördert ein gutes Miteinander unter Kollegen und einen strukturierten Austausch im Team. Profitieren Sie von einer gezielten Einarbeitung und einem abwechslungsreichen Arbeitsplatz, der Ihren Fähigkeiten gerecht wird.
Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Study Nurse / Studienkoordinatorin / -koordinator- Klinisches Studienzentrum Infektiologie

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt Main

Jetzt bewerben als Study Nurse oder Studienkoordinator im Klinischen Studienzentrum Infektiologie! Wir suchen engagierte Fachkräfte für eine befristete Vollzeitstelle, die an innovativen Forschungsprojekten arbeiten möchten. Unser Fokus liegt auf Mikrobiomforschung und infektiologischen Erkrankungen wie Covid-19 und HIV. Ihre Aufgaben umfassen die Organisation und Durchführung von klinischen Studien, die Betreuung von Patienten sowie administrativen Tätigkeiten. Sie profitieren von einer spannenden Umgebung mit internationalen Prüfermeetings. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams und gestalten Sie die Zukunft der Medizin aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Kantine Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Studienassistent*in (Study Nurse) (m/w/d) Dermatologie und Venerologie

Universitätsklinikum FreiburgFreiburg Breisgau

Die Klinik für Dermatologie und Venerologie sucht engagierte Studienassistent*innen (m/w/d) zur Unterstützung klinischer Studien in der Dermatologie. Unser Ziel ist die Entwicklung innovativer Therapien für Patienten aller Altersgruppen. In dieser Position arbeiten Sie an Arzneimittelstudien der Phasen I-IV und übernehmen die Verwaltung von Studiendokumenten. Zu Ihren Aufgaben gehören die Dokumentation der Studiendaten sowie die Probenaufbereitung und -versand. Sie arbeiten eng mit Prüfärzt*innen und dem Studienteam zusammen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines dynamischen und engagierten Teams zu werden!
Teilzeit weitere Benefits
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Study Nurse (m/w/d) für das ERC-Projekt CONNECT

LMU KlinikumMünchen

Wir suchen eine engagierte Study Nurse (m/w/d) für das ERC-Projekt CONNECT, um onkologische Studienpatienten zu rekrutieren und zu betreuen. Zu Ihren Aufgaben gehört die Organisation von Terminen sowie die Unterstützung der Prüfärzte und des Studienteams bei klinischen Studien. Sie fungieren als Schnittstelle zu zuweisenden Kliniken und begleiten Patienten zu MRT-Untersuchungen in Großhadern und der Innenstadt. Zudem übernehmen Sie ärztlich delegierbare Tätigkeiten, wie Blutentnahmen, und dokumentieren alle relevanten Informationen präzise. Eine abgeschlossene medizinisch-pflegerische Ausbildung und Erfahrungen in klinischen Studien sind von Vorteil. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie Teamfähigkeit sind entscheidend für Ihren Erfolg in dieser Position.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Study Nurse / Studienkoordinator (w/m/d) Hämatologie

Asklepios Klinik St. GeorgHamburg

Als Study Nurse / Studienkoordinator (w/m/d) in der Hämatologie sind Sie für die Koordination studienspezifischer Aufgaben zuständig. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören die Erstellung von Fragebögen, die Aktualisierung von Datenbanken und das Verfassen projektbezogener Richtlinien. Sie entwickeln und implementieren qualitätssichernde Maßnahmen, verwalten medizinische Daten und arbeiten mit digitalen Krankenakten. Zudem dokumentieren Sie patientenrelevante Informationen und nehmen an nationalen sowie internationalen Investigator Meetings teil. Ein abgeschlossenes Studium als Medizinische:r Fachangestellte:r oder Pflegefachkraft ist Voraussetzung. Erfahrungen in klinischen Studien sowie Verantwortungsbewusstsein runden Ihr Profil ab.
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Study Nurse / Medizinische Fachangestellte / Medizinische Dokumentarin (m/w/d)

Onkologie Ebersberg MVZ GmbHEbersberg

Die Onkologie Ebersberg MVZ GmbH sucht eine*n Study Nurse / Medizinische Fachangestellte / Medizinische Dokumentarin (m/w/d) in Vollzeit. Du bist verantwortlich für die Kodierung von Tumorerkrankungen sowie die Dokumentation klinischer Studien. In dieser Position unterstützen und koordinieren Sie Studienpatient*innen während der gesamten Studiendurchführung. Eine abgeschlossene medizinische Ausbildung, wie z. B. als Gesundheits- und Krankenpfleger*in oder Medizinische*r Fachangestellte*r, ist Voraussetzung. Außerdem kommunizierst du regelmäßig mit CROs und Sponsor*innen. Bewirb dich jetzt und werde Teil eines engagierten Teams in Ebersberg!
Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachkraft/ MTLA als Studienassistenz (m/w/d)

hVIVO Services LimitedMannheim

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich klinischer Studien? Wir suchen eine medizinische Fachkraft (m/w/d) als Studienassistenz in Vollzeit. Zu Ihren Aufgaben gehören die Durchführung von Blutentnahmen, Urinanalysen und die Dokumentation studienrelevanter Daten. Sie unterstützen unser Team bei der Durchführung klinisch-pharmakologischer Studien der Phasen I und II. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als MTLA, MTA-F, Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder vergleichbar. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie MS-Office-Fähigkeiten runden Ihr Profil ab – profitieren Sie von einer abwechslungsreichen Tätigkeit in einem professionellen Umfeld!
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit hVIVO Services Limited Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt/ Fachärztin (m/w/d) Medizinische Klinik und Poliklinik III

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich klinische Forschung? Wir suchen einen Facharzt oder eine Fachärztin – alternativ auch einen motivierten Assistenzarzt oder eine Assistenzärztin mit Interesse an Studienarbeit. Voraussetzung sind Kenntnisse in Innerer Medizin und in spezifischen Fachgebieten. Eine erfolgreiche GCP-Schulung ist unerlässlich, ebenso Erfahrung in Anamnese und klinischer Beurteilung. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit der Möglichkeit zur Verlängerung. Profitieren Sie von attraktiven Entwicklungsperspektiven und gestalten Sie Ihre Karriere in der klinischen Forschung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Study-Nurse wissen müssen

Study-Nurse Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Study-Nurse wissen müssen

Was macht eigentlich eine Study-Nurse? Zwischen Wissenschaft, Alltag und den kleinen, großen Unsicherheiten

Wenn jemand in geselliger Runde das Wort „Study-Nurse“ einwirft, fallen die Reaktionen meist zwischen ratlosem Nicken und irgendeinem vagen Bild von Arztpraxen mit ewigem Papierkram. Selbst unter Pflegekräften und Medizinern gibt es oft keine glasklare Vorstellung: Was machen diese Leute da? Ist das medizinisch? Wissenschaftlich? Organisatorisch? Wahrheit ist: Ein bisschen alles davon – nur meistens mehr, als die meisten ahnen.
Das Bild einer klassisch am Bett stehenden Krankenschwester? Vergessen Sie es. Study-Nurses bewegen sich in einer seltsamen Mischung aus Hightech, Patientenbegegnung und methodischer Penibilität, irgendwo zwischen biologischen Proben und rechtlichen Fallstricken. Jeden Tag ein kleiner Balanceakt zwischen Forschung und Fürsorge. Dass dabei ab und zu das Gefühl auftaucht, eher Strippenzieher oder Troubleshooter als „einfach Krankenschwester“ zu sein, wundert mich jedenfalls nicht.

Zwischen Protokoll und Praxis: Der unberechenbare Alltag

Der Alltag einer Study-Nurse ist im besten Sinne unvorhersehbar. Auch deshalb zieht der Beruf, so mein Eindruck, besonders Leute an, die Routine nicht als höchsten Wert ansehen. Stattdessen: Flexibilitätschampions, Planer mit Lust auf Impro, Experten im Spagat. Warum? Klinische Studien leben von starren Vorgaben – aber der echte Alltag, das stolpernde Leben, nimmt darauf wenig Rücksicht.
Eine Studie hat einen festen Ablauf, ein Protokoll, jede Blutentnahme, jede Unterschrift muss sitzen. Aber: Da ist der Patient, der trotz Termin nicht erscheint. Oder ein neues, noch undurchsichtiges Digitaltool, das bis gestern niemand kannte – heute aber das Herzstück der Datenerfassung ist. Dann noch der spontane Besuch vom Sponsor, der ein Audit ankündigt: Stresslevel 180. Manchmal auch: der Kollege fällt aus, Daten müssen trotzdem fristgerecht rein. Ehrlich, manche Tage erinnern weniger an strukturiertes Forschen als an einen Zwischenfall im Orga-Zirkus. Wer hier bestehen will, sollte Organisationstalent und eine Prise Humor im Gepäck haben.

Qualifikationen? Die berühmte Mischung: Medizin, Menschen, Microskills

Der klassische Weg zur Study-Nurse? Den gibt's in Reinform kaum. Die meisten landen aus der Gesundheits- und Krankenpflege hier, andere kommen aus dem Bereich Medizinische Dokumentation, in jüngster Zeit findet man auch Biologie- oder Pharmaabsolventen. Was zählt, ist weniger das exakte Berufsbild, sondern die Fähigkeit, schnell viel Neues zu lernen. Man schlüpft in viele Rollen: Kommunikationsprofi, Assistent in medizinischer Diagnostik, Datenschutzwächter, Excel-Akrobat. Und – nicht zu vergessen – emotionale Stütze für manchmal besorgte, überforderte oder misstrauische Studienteilnehmer.
Wissen über Arzneimittel und Studienrecht muss sitzen, aber was fast nie in den Stellenanzeigen steht (meiner Meinung nach aber Gold wert ist): Ausdauer bei bürokratischem Kleinklein und Hartnäckigkeit, wenn die Technik mal wieder ihren eigenen Kopf hat. Ich frage mich oft, ob nicht genau diese „weichen Skills“, diese Nische zwischen Pragmatik und Empathie, das eigentliche Fundament der Study-Nurse-Arbeit bilden. Oder ist das zu pathetisch? Vielleicht. Aber es ist eben nicht nur Wissenschaft, sondern auch Menschenführung im Mini-Format.

Das liebe Geld – Realitäten und Regionalitäten im Gehalt

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie sieht es eigentlich finanziell aus? Wer den Einstieg wagt, landet selten im Hochlohnsektor – zumindest gefühlt. Einstiegssaläre schwanken, je nach Träger, Region und Studienart, irgendwo zwischen 2.700 € und 3.400 € brutto monatlich. Im Westen meist etwas mehr als im Osten, Universitätskliniken liegen im Schnitt vorne, private Zentren und kleinere Forschungspraxen oft darunter.
Mit zunehmender Berufserfahrung, zusätzlicher Verantwortung (Stichwort: Koordination kompletter Studienzentren oder Leitung von Teilbereichen) kann das Gehalt klettern, auf 3.600 € bis 4.500 €, manchmal mehr – aber von „Wissenschaftsgemäßen Luxusgehältern“ bleibt das ganze meist ein Stück entfernt. Übrigens: Wer etwas wagt und ins Ausland geht, etwa in die Schweiz, wird schnell merken, dass dort andere Gehälter Standard sind. Aber dafür auch andere Lebenshaltungskosten und, mal ehrlich, ein anderer Stresslevel.
Läuft das alles unterbezahlt? Das ist Ansichtssache. Fest steht: Im Vergleich zu „reiner Pflege“ klingt es nach Gehaltsplus, im globalen Vergleich mit Studienkoordinatoren aus anderen Ländern aber wie ein Kompromiss. Was viele unterschätzen: Zusatzqualifikationen, Sprachkenntnisse, IT-Affinität – all das sind echte Gehaltshebel, die sich im Vorstellungsgespräch unbedingt hervorheben lassen sollten.

Arbeitsmarkt und Zukunftsaussichten: Mehr Jobs, mehr Digital – aber auch mehr Komplexität

Wer sich fragt, wie stabil die Joblage wirklich ist: Die Nachfrage nach Study-Nurses steigt. Und zwar spürbar. Die Gründe sind vielseitig: Immer komplexere Medikamente, mehr multizentrische Studien, ein wachsendes Feld internationaler Kooperationen. Aber der Wind weht schärfer: Dokumentationspflichten wachsen, Digitalisierung bringt zwar Erleichterung – aber auch die Notwendigkeit, sich ständig auf neue Software, Systeme und regulatorische Vorgaben einzustellen.
Aus heutiger Perspektive sage ich: Wer Lust auf permanentes Lernen und Weiterqualifikation hat, wird sich hier nicht langweilen. Wer dagegen auf ein ruhiges Fahrwasser hofft, wird schnell mit der Stirn runzeln. Interessant: Gerade kleinere Standorte, ländliche Regionen, suchen händeringend nach Fachkräften. Die meisten zieht’s trotzdem in urbane Studienzentren – aus Imagegründen oder wegen des Netzwerks. Da bleibt eine Lücke, ein Arbeitsmarkt mit Potenzial, aber auch Unsicherheiten.
Und, ja, digitale Tools werden immer wichtiger. Man kann meckern über „wieder so ein neues System“, aber: Wer IT-affin ist, steigert seine Chancen enorm. Weiterbildung? Sinnvoll – und oft sogar attraktiver als in anderen Pflegebereichen, weil direkt mit der täglichen Praxis verknüpft.

Beruf, Privatleben und ein bisschen Realitätssinn

Klinische Forschung klingt nach klugen Köpfen und wissenschaftlicher Nüchternheit. Die Wirklichkeit? Der Job bringt Taktung, Verantwortung und manchmal einen Berg Überstunden, vor allem in heißen Studienphasen oder bei knappen Deadlines. Aber im Normalfall: halbwegs geregelte Arbeitszeiten, seltene Wochenenddienste und ein Arbeitsumfeld mit echter Schnittstellenfunktion.
Work-Life-Balance? Hängt viel vom Arbeitgeber ab, aber auch von einem selbst – Organisation, Abgrenzung, Durchhaltevermögen. Es gibt die berühmten Kollegen, die immer erreichbar sein wollen. Muss man nicht mitmachen. Mein Rat: Die eigenen Grenzen kennen (und kommunizieren), ohne sich als „Verweigerer“ zu fühlen.
Und apropos Zukunft: Das krisensichere Image der Branche besteht nicht ohne Grund – Arzneimittelforschung verschwindet so schnell nicht. Wer also Lust hat auf Entwicklung, Verantwortung und täglich kleine Herausforderungen, findet hier eine Nische, die mehr ist als reiner „Bürojob in Weiß“. Ist das immer einfach? Sicher nicht. Aber eben auch: Kein Tag wie der andere. Und das ist ja vielleicht genau der Reiz daran.

Kurzbeschreibung Study-Nurse

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Study-Nurse

Der Alltag einer Study-Nurse ist im besten Sinne unvorhersehbar. Auch deshalb zieht der Beruf, so mein Eindruck, besonders Leute an, die Routine nicht als höchsten Wert ansehen. Stattdessen: Flexibilitätschampions, Planer mit Lust auf Impro, Experten im Spagat. Warum? Klinische Studien leben von starren Vorgaben – aber der echte Alltag, das stolpernde Leben, nimmt darauf wenig Rücksicht.
Eine Studie hat einen festen Ablauf, ein Protokoll, jede Blutentnahme, jede Unterschrift muss sitzen. Aber: Da ist der Patient, der trotz Termin nicht erscheint. Oder ein neues, noch undurchsichtiges Digitaltool, das bis gestern niemand kannte – heute aber das Herzstück der Datenerfassung ist. Dann noch der spontane Besuch vom Sponsor, der ein Audit ankündigt: Stresslevel 180. Manchmal auch: der Kollege fällt aus, Daten müssen trotzdem fristgerecht rein. Ehrlich, manche Tage erinnern weniger an strukturiertes Forschen als an einen Zwischenfall im Orga-Zirkus. Wer hier bestehen will, sollte Organisationstalent und eine Prise Humor im Gepäck haben.

Der klassische Weg zur Study-Nurse? Den gibt's in Reinform kaum. Die meisten landen aus der Gesundheits- und Krankenpflege hier, andere kommen aus dem Bereich Medizinische Dokumentation, in jüngster Zeit findet man auch Biologie- oder Pharmaabsolventen. Was zählt, ist weniger das exakte Berufsbild, sondern die Fähigkeit, schnell viel Neues zu lernen. Man schlüpft in viele Rollen: Kommunikationsprofi, Assistent in medizinischer Diagnostik, Datenschutzwächter, Excel-Akrobat. Und – nicht zu vergessen – emotionale Stütze für manchmal besorgte, überforderte oder misstrauische Studienteilnehmer.
Wissen über Arzneimittel und Studienrecht muss sitzen, aber was fast nie in den Stellenanzeigen steht (meiner Meinung nach aber Gold wert ist): Ausdauer bei bürokratischem Kleinklein und Hartnäckigkeit, wenn die Technik mal wieder ihren eigenen Kopf hat. Ich frage mich oft, ob nicht genau diese „weichen Skills“, diese Nische zwischen Pragmatik und Empathie, das eigentliche Fundament der Study-Nurse-Arbeit bilden. Oder ist das zu pathetisch? Vielleicht. Aber es ist eben nicht nur Wissenschaft, sondern auch Menschenführung im Mini-Format.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie sieht es eigentlich finanziell aus? Wer den Einstieg wagt, landet selten im Hochlohnsektor – zumindest gefühlt. Einstiegssaläre schwanken, je nach Träger, Region und Studienart, irgendwo zwischen 2.700 € und 3.400 € brutto monatlich. Im Westen meist etwas mehr als im Osten, Universitätskliniken liegen im Schnitt vorne, private Zentren und kleinere Forschungspraxen oft darunter.
Mit zunehmender Berufserfahrung, zusätzlicher Verantwortung (Stichwort: Koordination kompletter Studienzentren oder Leitung von Teilbereichen) kann das Gehalt klettern, auf 3.600 € bis 4.500 €, manchmal mehr – aber von „Wissenschaftsgemäßen Luxusgehältern“ bleibt das ganze meist ein Stück entfernt. Übrigens: Wer etwas wagt und ins Ausland geht, etwa in die Schweiz, wird schnell merken, dass dort andere Gehälter Standard sind. Aber dafür auch andere Lebenshaltungskosten und, mal ehrlich, ein anderer Stresslevel.
Läuft das alles unterbezahlt? Das ist Ansichtssache. Fest steht: Im Vergleich zu „reiner Pflege“ klingt es nach Gehaltsplus, im globalen Vergleich mit Studienkoordinatoren aus anderen Ländern aber wie ein Kompromiss. Was viele unterschätzen: Zusatzqualifikationen, Sprachkenntnisse, IT-Affinität – all das sind echte Gehaltshebel, die sich im Vorstellungsgespräch unbedingt hervorheben lassen sollten.

Wer sich fragt, wie stabil die Joblage wirklich ist: Die Nachfrage nach Study-Nurses steigt. Und zwar spürbar. Die Gründe sind vielseitig: Immer komplexere Medikamente, mehr multizentrische Studien, ein wachsendes Feld internationaler Kooperationen. Aber der Wind weht schärfer: Dokumentationspflichten wachsen, Digitalisierung bringt zwar Erleichterung – aber auch die Notwendigkeit, sich ständig auf neue Software, Systeme und regulatorische Vorgaben einzustellen.
Aus heutiger Perspektive sage ich: Wer Lust auf permanentes Lernen und Weiterqualifikation hat, wird sich hier nicht langweilen. Wer dagegen auf ein ruhiges Fahrwasser hofft, wird schnell mit der Stirn runzeln. Interessant: Gerade kleinere Standorte, ländliche Regionen, suchen händeringend nach Fachkräften. Die meisten zieht’s trotzdem in urbane Studienzentren – aus Imagegründen oder wegen des Netzwerks. Da bleibt eine Lücke, ein Arbeitsmarkt mit Potenzial, aber auch Unsicherheiten.
Und, ja, digitale Tools werden immer wichtiger. Man kann meckern über „wieder so ein neues System“, aber: Wer IT-affin ist, steigert seine Chancen enorm. Weiterbildung? Sinnvoll – und oft sogar attraktiver als in anderen Pflegebereichen, weil direkt mit der täglichen Praxis verknüpft.

Klinische Forschung klingt nach klugen Köpfen und wissenschaftlicher Nüchternheit. Die Wirklichkeit? Der Job bringt Taktung, Verantwortung und manchmal einen Berg Überstunden, vor allem in heißen Studienphasen oder bei knappen Deadlines. Aber im Normalfall: halbwegs geregelte Arbeitszeiten, seltene Wochenenddienste und ein Arbeitsumfeld mit echter Schnittstellenfunktion.
Work-Life-Balance? Hängt viel vom Arbeitgeber ab, aber auch von einem selbst – Organisation, Abgrenzung, Durchhaltevermögen. Es gibt die berühmten Kollegen, die immer erreichbar sein wollen. Muss man nicht mitmachen. Mein Rat: Die eigenen Grenzen kennen (und kommunizieren), ohne sich als „Verweigerer“ zu fühlen.
Und apropos Zukunft: Das krisensichere Image der Branche besteht nicht ohne Grund – Arzneimittelforschung verschwindet so schnell nicht. Wer also Lust hat auf Entwicklung, Verantwortung und täglich kleine Herausforderungen, findet hier eine Nische, die mehr ist als reiner „Bürojob in Weiß“. Ist das immer einfach? Sicher nicht. Aber eben auch: Kein Tag wie der andere. Und das ist ja vielleicht genau der Reiz daran.

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