Operationstechnische/r Angestellte/r Jobs

461 aktuelle Operationstechnische/r Angestellte/r Stellenangebote

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Operationstechnische Assistenz (OTA) (all genders) für den Herz- und Gefäß-OP

Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfHamburg

Wir suchen engagierte Teamplayer im Gesundheitswesen! Bewerben Sie sich als Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in oder Pflegefachmann/-frau. Wir bieten eine faire Vergütung laut TVöD/VKA zwischen 50.300 € und 60.600 € je nach Qualifikation und Erfahrung. Die Stelle umfasst 38,5 Wochenstunden, und unser UKE-Gehaltsrechner hilft Ihnen, Ihre Gehaltstendenz zu ermitteln. Sie können sich voll und ganz auf die Pflege unserer Patient:innen konzentrieren, da unser Modulversorger Material bereitstellt und ein Patient:innenbeförderungsdienst die Transporte übernimmt. Zudem erleichtert unsere elektronische Patient:innenakte die Dokumentation erheblich.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz (OTA) (all genders) für das Herzkatheterlabor

Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfHamburg

Wir suchen engagierte Teamplayer, die eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger:in, Pflegefachmann/-frau oder Operationstechnischen Assistenten (OTA) abgeschlossen haben. Bei uns erwarten Sie eine faire Vergütung gemäß TVöD/VKA, mit einem Gehalt von 50.300 bis 60.600 Euro für Vollzeitstellen mit 38,5 Stunden pro Woche. Ihre individuelle Eingruppierung basiert auf Qualifikation und Berufserfahrung. Profitieren Sie von einem krisensicheren Arbeitsplatz und einer sinnstiftenden Tätigkeit in einem wertschätzenden Team. Wir bieten zudem eine strukturierte Einarbeitung und einen offenen Wissensaustausch. Zahlreiche Fort- und Weiterbildungsprogramme stehen Ihnen an unserer UKE-Akademie zur Verfügung.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Operationstechnischen Assistenten (m/w/d) /Pflegefachperson (m/w/d) / MFA (m/w/d) ambulanter OP

Poliklinik Ernst von Bergmann GmbHPotsdam

Wir suchen engagierte Operationstechnische Assistenten (m/w/d), Pflegefachpersonen (m/w/d) oder MFA (m/w/d) für unsere Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH im ambulanten OP. Zu Ihren Aufgaben gehört die Assistenz während der Operationen sowie die sorgfältige Vor- und Nachbereitung, einschließlich der Dokumentation. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung mit Fachweiterbildung für den Operationsdienst mit und sind versiert im Umgang mit medizinisch-technischen Geräten. Eigenverantwortliches Arbeiten ist für Sie selbstverständlich, ebenso wie ein hohes Qualitätsbewusstsein. Ihr Ziel ist es, unseren Patient*innen und Angehörigen eine exzellente Betreuung zu bieten. Werden Sie Teil unseres zuverlässigen und belastbaren Teams!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Corporate Benefit Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnischer Assistent (m/w/d)

Klinik Kitzinger LandKitzingen

Entwickeln Sie Ihre Karriere durch umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten, einschließlich interner und externer Fortbildungen sowie dem Relias E-Learning-Programm für flexibles Lernen. Profitieren Sie von einem wertschätzenden Arbeitsumfeld in einem freundlichen Team mit regelmäßigen Betriebsfesten und attraktiven Gutscheinheften. Günstige Parkmöglichkeiten stehen direkt vor der Klinik zur Verfügung. Genießen Sie unsere Mitarbeiterverpflegung in der Cafeteria und nutzen Sie das Fahrradleasing sowie den hausinternen Fitnessraum. Bewerben Sie sich online, wenn Sie motiviert, teamorientiert und auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Klinik Kitzinger Land Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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OTA / Operationstechnischer Assistent für unsere OPs (m/w/d)

Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V.Frankfurt

Für unsere Operationsabteilung in Frankfurt am Main suchen wir ab sofort einen engagierten OTA (m/w/d). Ihre Hauptaufgaben umfassen die Vor- und Nachbereitung der OP-Säle sowie die Assistenz während operativer Eingriffe. Sie organisieren selbstständig die Arbeitsabläufe und dokumentieren alle relevanten Informationen. Als kompetenter Ansprechpartner stehen Sie im Austausch mit anderen Berufsgruppen und Angehörigen. Wichtig ist eine abgeschlossene Ausbildung als Operationstechnischer Assistent oder als Gesundheits- und Krankenpfleger mit entsprechender Erfahrung im OP-Bereich. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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OP-Manager (m/w/d) (Facharzt / Oberarzt / Humanmediziner / Gesundheits- und Krankenpfleger / OTA (m/w/d))

Städtisches Klinikum Lüneburg gGmbHLüneburg

Das Klinikum Lüneburg ist ein herausragendes Akutkrankenhaus mit über 562 Planbetten und spezialisiert auf die Schwerpunktversorgung. Als akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf bietet es ein umfangreiches medizinisches Leistungsspektrum in dreizehn Kliniken. Neben den spezialisierten Belegabteilungen für orthopädische und rheumatologische Chirurgie gewährleistet eine Berufsfachschule erstklassige Pflegeausbildung. Der moderne OP-Bereich umfasst sieben Säle im Zentral-OP und zwei im ambulanten Bereich, ideal für eine effiziente Patientenversorgung. Aktuell suchen wir einen engagierten OP-Manager (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheitsversorgung mit!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft / OTA (m/w/d) – OP Dermatologie

TUM Klinikum Rechts der IsarMünchen

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft oder OTA (m/w/d) für die OP Dermatologie in München. In Voll- oder Teilzeit erwarten Sie abwechslungsreiche Aufgaben, von der Planung bis zur Dokumentation der pflegerischen Maßnahmen im OP. Ihr Know-how in OP-Techniken und der Vorbereitung des Saals ist gefragt. Sie sorgen für die optimale Lagerung und Unterstützung der Patienten während des Eingriffs. Eine abgeschlossene Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger oder OTA ist Voraussetzung. Ihre patientenorientierte Denkweise und Empathie machen Sie zur idealen Ergänzung unseres Teams.
Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit TUM Klinikum Rechts der Isar Einkaufsrabatte Kantine Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnischer Assistent (OTA) (m/w/d)

Mathias StiftungIbbenbüren

Das Klinikum Ibbenbüren sucht ab sofort erfahrene Operationstechnische Assistenten (m/w/d) oder Pflegefachkräfte für den Zentral-OP. Diese Position ist in Voll- und Teilzeit verfügbar und bietet die Möglichkeit, in einem engagierten Team tätig zu sein. Wir legen großen Wert auf Gesundheit, Pflege und Bildung, um das Wohlbefinden der Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen zu fördern. Zu Ihren Aufgaben gehören Instrumentier- und Springertätigkeiten in sämtlichen Fachdisziplinen des OP-Bereichs. Werden Sie Teil unseres regionalen Gesundheitsverbunds und tragen Sie aktiv zur Patientenversorgung bei. Bewerben Sie sich jetzt und unterstützen Sie uns bei unserer wichtigen Arbeit!
Weihnachtsgeld Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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OTA / OP-Fachkraft / Gesundheits- und Krankenpfleger / MFA / Medizinstudent / Quereinsteiger im OP (m/w/d) in Vollzeit oder Teilzeit.

WolfartKlinikMünchen

Sie sind OTA oder Gesundheits- und Krankenpfleger und suchen eine neue Herausforderung im OP-Bereich? Wir bieten Ihnen einen attraktiven Arbeitsplatz in einem motivierten Team, das Wert auf familiäres Betriebsklima legt. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen und Ihre kommunikativen Fähigkeiten aktiv einzubringen. Genießen Sie eine strukturierte Einarbeitung sowie flexible Arbeitszeiten und profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und 30 Tagen Urlaub. Zudem bieten wir ein Benefit-Portal, betriebliche Altersvorsorge und zahlreiche Sozialleistungen. Bewerben Sie sich und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen Umfeld!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Fahrtkosten-Zuschuss Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz (OTA) (w/m/d) für den Zentral-OP

Universitätsklinikum Köln (AöR)Köln

Verstärken Sie unser wachsendes Team als Operationstechnische Assistenz (OTA) (w/m/d) im Zentral-OP der Uniklinik Köln. In einer unbefristeten Anstellung bieten wir Ihnen 38,5 Stunden pro Woche nach TV-L bis KR 9. Arbeiten Sie in 12 modernen Operationssälen und erleben Sie das gesamte Spektrum der universitären Spitzenmedizin. Zu Ihren spannenden Aufgaben gehören Da Vinci OPs und 3D-navigierte Leberchirurgie. Darüber hinaus sind Sie Teil eines Exzellenzzentrums für Speiseröhrenchirurgie und minimalinvasive Verfahren. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft in einem innovativen Umfeld!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Operationstechnische/r Angestellte/r wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Operationstechnische/r Angestellte/r wissen müssen

Operationstechnische/r Angestellte/r: Zwischen Präzision, Adrenalin und Realitätssinn

Wer heute überlegt, den Weg als Operationstechnische/r Angestellte/r zu gehen, tappt nicht gerade in unbekanntes Gelände – aber auch nicht in eines ohne Stolperfallen, Ecken oder Überraschungen. Der OP-Bereich, so nüchtern wie das alles mitunter wirkt, ist nämlich längst nicht nur ein stiller Maschinentempel à la Fernsehklischee. Vielmehr: ein eng getaktetes, manchmal rohes, immer irgendwie hochsensibles Feld zwischen Teamgeist, Verantwortung und technischer Versiertheit. Und mittendrin die Leute, die den Laden wirklich am Laufen halten – also Sie (oder vielleicht Sie – als angehende:r „OTA“, falls Sie gerade hier „reinschnuppern“).


Eine Bühne für Spezialisten – und Gelegenheit für Generalisten

Operationstechnische/r Angestellte/r, das klingt für viele wie ein reiner Handlangerjob am Rande der ärztlichen Bühne. Falsch gedacht. Weder reine Hilfskraft noch unsichtbares Rädchen: So ziemlich alles, was im OP passiert – Handlungsabläufe, Materialkreisläufe, die stillschweigende Kommunikation und ganz nebenbei die Atmosphäre im Raum – hängt mit am „Schalthebel“ dieser Berufsgruppe. Klar, der Tagesablauf spielt nach festen Regeln, aber auf Struktur folgt sofort Improvisation: OP-Instrumente sterilisieren, Assistenz am Tisch, ein Auge für Details, das andere auf die Stimmung im Team.

Ein bemerkenswerter Aspekt (den viele unterschätzen): Technische Affinität ist fast genauso wichtig wie Organisationsgeschick. Und keine Angst, ein Händchen für die wuseligen IT-Systeme – Dokumentation, Geräteüberwachung, Notfall-Checklisten – kann man sich zwar antrainieren, aber ein Mindestspaß an digitalem Gerät hilft schon. Hinzu kommt: Wer sich in Stress nicht auflöst, sondern eher den Tunnelblick kriegt, ist gut aufgehoben. Das alles klingt hart? Vielleicht, aber alles andere wäre faul geschönt.


Karriere, Weiterbildung und: Erstaunlich flexible Wege nach oben?

Einstiegswege? Harter Stoff: Klassische Ausbildungsroute über drei Jahre, schulische Abschnitte, Praxisphasen im Haus – nicht geschenkt, aber machbar, wenn man will. Was dann? Die klassische Vorstellung: Wer einmal „da unten“ am OP-Tisch steht, bleibt für immer da. Aber Moment, das ist so nicht mehr die Regel. Immer mehr Häuser (sogar abseits der Großstadt) setzen auf OTA-Fachkräfte in erweiterter Funktion: Bereichsleitungen, Hygienespezialisten, Qualitätsmanagement. Wer sich weiterbildet, kann nach ein paar Jahren Fachkraft-Erfahrung recht überraschend die Seiten wechseln – etwa in Richtung OP-Organisation, Fachweiterbildungen oder sogar Lehrtätigkeiten.

Und ja, natürlich kann Weiterbildung ein Sprungbrett für die Karriere sein. Aber auch ein Risiko: Nicht jeder, der einmal die „Schleuse“ zwischen direkter Arbeit am Patienten und Sachbearbeitung durchschritten hat, will wieder zurück. Gerade für Sprungwillige und Umsteigerinnen ist es ratsam, erst einmal in unterschiedliche Bereiche „reinzuarbeiten“. Man glaubt gar nicht, wie unterschiedlich ein OP-Tag im Herzzentrum, bei der Neurochirurgie oder in einer kleinen Fachklinik sein kann. Regional sowieso. Was im Ballungsraum glatt läuft, geht in ländlichen Häusern manchmal anders – charmanter, aber mit jeder Menge zusätzlicher Improvisation.


Der nüchterne Blick aufs Gehalt – und was der Markt daraus macht

Jetzt Butter bei die Fische. Gehalt, ein Kapitel für sich – und viel Gesprächsstoff im Aufenthaltsraum. Die nackten Zahlen unterscheiden sich: Im Schnitt bewegen sich Einstiegsgehälter oft zwischen 2700 und 3200 € brutto. Aber, und das ist kein kleiner Nebensatz: Drin sind – regional, nach Träger, Tarifvertrag und manchmal schlicht Verhandlungsgeschick – Abweichungen von mehreren Hundert €. Verdienst in der Metropole? Höher, meist. Aber auch: Mieten. Im Osten? Nicht selten niedriger, aber eben auch: Leben etwas günstiger, vielleicht mehr Gemeinschaftswärme im Team.

Überstunden (die kommen, keine Frage!) landen teils auf dem Gleitzeitkonto, teils als Zuschläge. Unbezahlte Mehrarbeit ist selten geworden – aber komplett weg? Zweifel bleiben, je nach Haus. Noch eine Wahrheit, die sich kaum bestreiten lässt: Der Markt bewegt sich, aber nicht in Richtung „Goldgräberparadies“. Die Nachfrage ist groß, doch die Arbeitgeber spielen vereinzelt auch auf Zeit. Wer Pokern will, sollte beide Seiten kennen. Oder, anders gesagt: Wer klug auftritt und ein wenig Geduld mitbringt, kann durchaus ein gutes Paket herausholen, gerade bei Wechsel oder Berufseinstieg.


Persönlichkeit gefragt: Was nicht im Zeugnis steht

Es gibt ein paar Dinge, die man nur erfährt, wenn man selbst mit verschränkten Armen im OP steht und die Minuten zählt, bis der nächste Eingriff beginnt. Belastbarkeit – ja, geschenkt. Aber es geht tiefer: Die Fähigkeit, im größten Tumult nicht spitz zu reagieren, sondern souverän zu bleiben. Teamfähigkeit, die nicht aufgesetzt ist. Sicherheit im Umgang mit Patientendaten, das Gespür für die unausgesprochene Sprache der Kollegen, vor allem in stressigen Notfallsituationen. Humor – hilft. Selbst Nachlässigkeit, gelegentlich, solange man die eigene Sorgfalt nicht verliert. Es ist kein Beruf für Perfektionisten. Eher für Improvisationskünstler mit Sinn fürs Detail, und Leute, die nach, nun ja, einer halben Nachtschicht immer noch nicht zur Salzsäule erstarren.

Macht das alles Angst? Vielleicht ein bisschen. Aber die Ehrlichkeit ist nötig: Wer sich in diesem Setting wiederfindet, kann wachsen – Tag für Tag. Was viele unterschätzen: Der Beruf verändert einen. Nicht schlagartig, eher schleichend. Irgendwann denkt man nicht mehr in Nummern, sondern in Handgriffen, in Routinen, in „läuft oder läuft nicht“. Und, Überraschung: Wer sich an diese Mischung gewöhnt, will selten zurück zu irgendwas mit Büro und neun Uhr Präsentationsroutine.


Gesellschaftlicher Wandel, Technik und: Wie lange hält das System?

Ein Punkt, den niemand mehr ignorieren kann: OP-Bereiche sind längst kein Elfenbeinturm mehr. Digitalisierung frisst sich langsam – manchmal zäh wie altbackener Kaugummi – ins Tagesgeschäft. OP-Dokumentation per Tablet, vernetzte Überwachungstechnik, roboterassistierte Verfahren. Klingt nach Science-Fiction, ist aber Realität – jedenfalls in großen Häusern. Die Technik nimmt Arbeit ab, verlangt aber auch, dass man spielerisch flexibel bleibt. Und ja: Die Angst, sich in Bits und Bytes zu verlieren, ist manchmal realer als das berühmte Skalpell, das fehlt.

Dazu der gesellschaftliche Wind: Work-Life-Balance rückt ins Zentrum. Dienstpläne werden flexibler, Teilzeitmodelle entstehen, selbst im traditionell sturen Gesundheitssystem. Aber ganz ehrlich: Rhythmus, Schichtdienst, bereit sein bei Notfällen – das geht nicht im Homeoffice. Alles hat eben seinen Preis, und der heißt beim OTA öfter „Dienstplanroulette“ als „Freizeitticket“. Dennoch: Viele schätzen die gelebte Kameradschaft, den ungeschönten Teamzusammenhalt. Ich wage zu behaupten: Wer laufen kann, wird im OP selten allein gelassen.


Perspektive: Lohnt sich der Weg – und für wen überhaupt?

Abschließend? Gibt es nicht. Die Wirklichkeit ist nie einfach zu greifen. Wer auf Sicherheit, Sinn und echtes „Mittendrin“ in der Medizin aus ist, findet in diesem Beruf ein seltenes Gemisch aus Nervenkitzel und Routine, aus mechanischer Genauigkeit und echtem Menschsein. Nicht jeder wird darin glücklich – und das ist auch in Ordnung so. Manchmal erkennt man erst nach den ersten Monaten (oder durch ein Praktikum), ob einen das Surren der Absaugpumpe nachts nicht loslässt oder ob man einfach einen Job braucht, der am Puls bleibt – manchmal im wörtlichen Sinn.

Für Berufseinsteiger:innen, Routiniers mit Wechsellaune und neugierige Quereinsteiger gilt im Grunde das Gleiche: Wer sich dem OP-Bereich stellt, lernt schnell, eigene Maßstäbe zu entwickeln. Man wird pragmatisch, schnörkellos – und bleibt trotzdem nie stehen. Und das wiederum gilt, wenn man ehrlich ist, für kaum einen anderen Beruf auf so eigentümliche Weise wie hier.


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