Assistent/in - klinische Studien Jobs

9 aktuelle Assistent/in - klinische Studien Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Fachärztin/Facharzt (Oberärztin/Oberarzt) für Kinder- und Jugendheilkunde mit dem Schwerpunkt Kinderonkologie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Werden Sie Teil unseres Teams als Fachärztin/Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde mit Spezialisierung in pädiatrischer Hämatologie-Onkologie. Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland sollten die Anforderungen der Ärztekammer erfüllen. Gesprächsführungskompetenz ist essenziell.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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BTA / MTA im GMMG-Zentrallabor und Biobank Multiples Myelom (m/w/d)

Universitätsklinikum HeidelbergHeidelberg

Im GMMG-Zentrallabor und der Biobank für Multiples Myelom am Myelomzentrum Heidelberg wird ein BTA/MTA (m/w/d) gesucht. Diese Position bietet eine spannende Möglichkeit zur Mitarbeit an klinischen und translationalen Forschungsprojekten mit dem Ziel, das Multiple Myelom zu heilen. Das Zentrallabor spielt eine Schlüsselrolle in der Aufarbeitung von Bioproben und der Sammlung von Biomaterial. Hier werden Blut, Blutserum und Tumorzellen aufbereitet, um sie für relevante Studien zur Verfügung zu stellen. Wir fokussieren uns auf hochreine Tumorzellen aus Knochenmark und peripherem Blut. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil dieser innovativen Forschung zu werden!
Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Laborant:in Mikrobiologie (m/w/d) – Wasseruntersuchung

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Als Laborant:in in der Mikrobiologie (m/w/d) sind Sie verantwortlich für die Wasseruntersuchung von Trink-, Kühl- und Badebeckenwasserproben. Sie bearbeiten und werten Proben im firmeninternen LIMS aus und führen mikrobiologische Tests nach Prüfvorschriften durch. Ihre Qualifikation als BTA, Biologielaborant:in oder eine vergleichbare Ausbildung ist essenziell. Idealerweise bringen Sie Erfahrung aus einem mikrobiologischen Dienstleistungslabor mit. Sie arbeiten strukturiert, selbstständig und zeichnen sich durch Teamfähigkeit sowie klare, professionelle Kommunikation aus. Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind für diese Position erforderlich.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachkraft/ MTLA als Studienassistenz (m/w/d)

hVIVO Services LimitedMannheim

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Bereich klinischer Studien? Wir suchen eine medizinische Fachkraft (m/w/d) als Studienassistenz in Vollzeit. Zu Ihren Aufgaben gehören die Durchführung von Blutentnahmen, Urinanalysen und die Dokumentation studienrelevanter Daten. Sie unterstützen unser Team bei der Durchführung klinisch-pharmakologischer Studien der Phasen I und II. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als MTLA, MTA-F, Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder vergleichbar. Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie MS-Office-Fähigkeiten runden Ihr Profil ab – profitieren Sie von einer abwechslungsreichen Tätigkeit in einem professionellen Umfeld!
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit hVIVO Services Limited Vollzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz, Forschung & Labor (m/w/d)

LabcorpMünster

Wir suchen eine Technische Assistenz Forschung & Labor (m/w/d) in Münster, die präklinische Studien durchführt und die Qualität unserer Forschung sichert. Ihre Aufgaben umfassen die Applikation von Testsubstanzen, Probennahme sowie das Erfassen von Verhaltens- und Gesundheitsdaten der Tiere. Sie arbeiten eng mit Wissenschaftler:innen zusammen, um Studien vorzubereiten und durchzuführen. Zudem sind Sie für die Dokumentation und Qualitätskontrolle gemäß GLP-Standards verantwortlich. Eine abgeschlossene Ausbildung als BTA oder Biologielaborant:in ist Voraussetzung, Erfahrung mit Labortieren von Vorteil. Nutzen Sie diese Chance zur Weiterentwicklung Ihrer Fachkenntnisse in einem modernen Laborumfeld.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Vermögenswirksame Leistungen Kantine Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Backoffice Sales / Sales Assistant (m/w/d) #0318

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Werde Teil unseres Backoffice Sales-Teams als Sales Assistant (m/w/d) und unterstütze uns bei der Erstellung von Angeboten und der Pflege von Stammdaten. Anfragen von Kunden beantwortest Du kompetent und hilfst bei der Klärung von Aufträgen. Dein Hintergrund in (Lebensmittel-)Chemie oder Biologie ist eine wertvolle Basis für Deine Aufgaben. Zudem unterstützte Du uns bei Marketingkampagnen und der Vor- sowie Nachbereitung von Messen. Erfahrungen im Sales-Bereich sowie gute MS Office-Kenntnisse sind von Vorteil. Wenn Teamarbeit und eine strukturierte Arbeitsweise Deine Stärken sind, freuen wir uns auf Deine Bewerbung!
Homeoffice Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Laborant:in oder Assistenz im Umweltlabor (m/w/d) #0310

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - PinnebergPinneberg

Die GBA Group ist ein führendes internationales Dienstleistungsunternehmen im Life Science-Bereich. Mit einem umfassenden Angebot in Analytik, Logistik und Beratung bedienen wir die Branchen Pharma, Medizinprodukte, Trinkwasser und Umwelt. Unsere Dienstleistungen umfassen Laboranalytik, Datenmanagement und spezielle logistische Services für klinische Studien. Wir fördern Teamgeist und schaffen so eine positive Arbeitsatmosphäre. Unsere Mitarbeiter profitieren von zahlreichen Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten. Bei GBA entstehen ständig neue Perspektiven und Aufstiegschancen für Fach- und Führungskräfte, die unseren Erfolg maßgeblich mitgestalten.
Quereinstieg möglich Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Pinneberg Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Study Nurse / Studienkoordinatorin / -koordinator- Klinisches Studienzentrum Infektiologie

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt Main

Jetzt bewerben als Study Nurse oder Studienkoordinator im Klinischen Studienzentrum Infektiologie! Wir suchen engagierte Fachkräfte für eine befristete Vollzeitstelle, die an innovativen Forschungsprojekten arbeiten möchten. Unser Fokus liegt auf Mikrobiomforschung und infektiologischen Erkrankungen wie Covid-19 und HIV. Ihre Aufgaben umfassen die Organisation und Durchführung von klinischen Studien, die Betreuung von Patienten sowie administrativen Tätigkeiten. Sie profitieren von einer spannenden Umgebung mit internationalen Prüfermeetings. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams und gestalten Sie die Zukunft der Medizin aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Kantine Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Studienassistent*in (Study Nurse) (m/w/d) Dermatologie und Venerologie

Universitätsklinikum FreiburgFreiburg Breisgau

Die Klinik für Dermatologie und Venerologie sucht engagierte Studienassistent*innen (m/w/d) zur Unterstützung klinischer Studien in der Dermatologie. Unser Ziel ist die Entwicklung innovativer Therapien für Patienten aller Altersgruppen. In dieser Position arbeiten Sie an Arzneimittelstudien der Phasen I-IV und übernehmen die Verwaltung von Studiendokumenten. Zu Ihren Aufgaben gehören die Dokumentation der Studiendaten sowie die Probenaufbereitung und -versand. Sie arbeiten eng mit Prüfärzt*innen und dem Studienteam zusammen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines dynamischen und engagierten Teams zu werden!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Assistent/in - klinische Studien wissen müssen

Assistent/in - klinische Studien Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Assistent/in - klinische Studien wissen müssen

Zwischen Laborbank, Datentabellen und Patientenakten: Ein Beruf mit vielen Gesichtern

Wer das erste Mal mit dem Berufsbild „Assistent/in – klinische Studien“ in Berührung kommt, ahnt selten, wie breit gefächert und vielschichtig dieser Arbeitsalltag sein kann. Ist das nun ein halber Laborjob? Oder eher Papierkrieg im Büro, zwischen Datenschutz und Tabellensalat? Weder noch und beides zugleich – genau diese Ambivalenz macht den Reiz aus. Klinische Studien leben nicht von Theorien, sondern von Menschen, Detailgenauigkeit und einem Händchen für Unvorhergesehenes. Gerade für Berufsanfänger, Quereinsteiger oder Wechselwillige ist das erstmal ein Sprung ins kalte Wasser. Und ehrlich gesagt: Man braucht schon eine gewisse Neugier am Grenzbereich zwischen Experiment, Routine und Bürokratie.


Zettelwirtschaft 2.0: Was man als Studienassistent wirklich tut – und was nicht im Ausbildungsbuch steht

Die Aufgaben? Schwer in einem Satz zu fassen. Kontrolle und Dokumentation von Patientendaten, Organisation von Proben, Koordination mit Prüfern und Ethikkommissionen, Verwaltung elektronischer Studiensysteme, Teilnahmen an Fallbesprechungen – das macht den Großteil aus. Man sitzt nicht nur am Rechner, sondern steht auch mal im Gespräch mit Patienten, manchmal mit Ärztefrust am Hals, manchmal mit Versuchsprotokollen, die wieder angepasst werden wollen. Verpflichtend: Die Bereitschaft, sich in rechtliche Vorgaben und Regularien einzuarbeiten, die so trocken sein können wie Staub auf alten Laborpipetten. Aber irgendwer muss es machen, sonst kippt das Kartenhaus.


Welche Qualifikationen zählen wirklich? Zwischen Hard Skills, Soft Skills – und dem Faktor Bauchgefühl

Was Personaler hören wollen: Sorgfalt. Organisationstalent. Ein Händchen für Teamarbeit, ohne ständig zu allem Ja zu sagen. Englischkenntnisse sowieso, denn fast jede Studie läuft international. Studiengänge oder Ausbildungen aus dem naturwissenschaftlichen, medizinischen, pharmazeutischen Umfeld sind gern gesehen, aber kein absoluter Muss-Faktor – oft landen auch Pflegefachkräfte oder Menschen aus der medizinischen Dokumentation in dieser Nische und schlagen sich beachtlich. Ein Hauch digitaler Gewitztheit wird immer wichtiger: Ohne IT-Abneigung und Bereitschaft, sich mit elektronischen Dokumentationssystemen anzufreunden, sollte man lieber woanders anklopfen. Und Soft Skills? Frustrationstoleranz, diplomatische Standfestigkeit bei widersprüchlichen Anweisungen – und ein Rest Humor. Vieles, was im Alltag zählt, steht in keinem Curriculum. Man wächst hinein, wenn man mag. Oder man geht.


Geld allein macht nicht glücklich – aber ohne wird’s schwierig: Verdienst, regionale Unterschiede und Entwicklungsspielräume

Offen gesprochen: Wer glaubt, im Bereich der klinischen Forschung das große Geld zu machen, ist schief gewickelt. Die Gehälter als Assistent/in für klinische Studien sind okay, selten überragend – irgendwo zwischen solidem Angestelltenverdienst und den gelegentlichen Ausreißern, etwa in der Industrie oder bei großen Forschungszentren. Im Ballungsraum winkt etwas mehr Monatsgage als auf dem Land, aber die Lebenshaltungskosten holen das schnell wieder ein. Einstiegsgehälter? Von „gerade so ausreichend“ bis „respektabel“ ist alles dabei – meist abhängig davon, ob ein großes Pharmaunternehmen, ein universitäres Studienzentrum oder ein Auftragsforschungsinstitut der Arbeitgeber ist. Und Entwicklung? Mit wachsender Erfahrung und Zusatzqualifikationen (Monitoring, Study Management, Datenschutz, u. v. m.) winken Aufstiegsmöglichkeiten. Wer sich weiterbildet oder ins Projektmanagement wandert, kann die Gehaltsschraube noch ein Stück anziehen.


Überlebt der Arbeitsmarkt auch ohne Nachwuchs? Nachfrage, Unsicherheiten und digitale Schlaglöcher

Die Branche sucht. Das klingt wie ein alter Werbespruch, ist aber ein Fakt, der seit Jahren anhält. Der Bedarf an Studienassistenten wächst – nicht so rasant wie in der Pflege, aber stabil. Digitalisierung, neue Regularien (Datenschutz lässt grüßen!), komplexere Studien: All das erzeugt Hunger nach Personal, das beides kann – sauber dokumentieren und mitdenken. Und manchmal wird man gebraucht, wo man nicht gesucht wird, etwa in kleinen Studienzentren oder regionalen Krankenhäusern abseits des Glamours der Großstadt. Nicht vergessen: Auch hier gilt, dass nicht alle Arbeitsverträge gleich sicher sind. Viele Jobs laufen projektbezogen – wer einen Hang zur Planbarkeit des eigenen Lebens hat, muss notfalls auch Kante zeigen und verhandeln.


Balanceakt zwischen Idealismus und Realität: Alltagshürden, Work-Life-Balance und der Blick nach vorn

Viele steigen ein mit der Vorstellung, einen echten Beitrag zur Medizin zu leisten. Das stimmt sogar – zumindest in guten Tagen. Dann wieder kommt man sich vor wie ein wandelnder Datenstaubsauger, der Excel-Tabellen auffüllt und endlose Checklisten abarbeitet. Manche lieben genau diese Mischung aus Routine und Sinn, anderen reicht das nicht. Der Arbeitsalltag ist selten ein Spaziergang – gerade dann, wenn Deadlines näher rücken und mehrere Studien parallel laufen. Ich persönlich glaube, dass es auf die Dauer gesund ist, eine innere Grenze zu ziehen: Nicht jeden Konflikt austragen, das große Ganze sehen, Pausen aushandeln und die Bürokratie als Spiel begreifen. Work-Life-Balance ist kein Modewort hier, sondern Grundbedingung für funktionierendes Durchhalten, besonders in Phasen mit langen Arbeitstagen oder zähem Fortschritt.


Und jetzt? Bewerbung, Mut zur Lücke und persönlicher Fingerabdruck

Wem all das trotz (oder gerade wegen) der Grautöne zusagt, dem sei gesagt: Der Einstieg ist seltener eine Frage perfekter Unterlagen und häufiger eine Frage von Haltung, Lernbereitschaft und dem Mut, auch scheinbar unvollständige Lebensläufe als Prisma zu begreifen – nicht als Makel. Wer flexibel bleibt, klar kommunizieren kann, sich traut, auch Unsicherheiten offen anzusprechen und Veränderungen nicht nur erduldet, sondern mitgestaltet, wird in diesem Beruf schnell seinen Platz finden. Die Orte, an denen ehrliches Interesse und Sorgfalt zählt, sind selten spektakulär, aber oft überraschend wertvoll – für andere und, mit etwas Abstand, auch für einen selbst. Wer’s nicht glaubt: Einfach mal ausprobieren. Vielleicht merkt man irgendwann, dass Studienassistenz kein Sprungbrett ist – sondern ein ziemlich eigenständiges Ziel.


Kurzbeschreibung Assistent/in - klinische Studien

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Assistent/in - klinische Studien

Die Aufgaben? Schwer in einem Satz zu fassen. Kontrolle und Dokumentation von Patientendaten, Organisation von Proben, Koordination mit Prüfern und Ethikkommissionen, Verwaltung elektronischer Studiensysteme, Teilnahmen an Fallbesprechungen – das macht den Großteil aus. Man sitzt nicht nur am Rechner, sondern steht auch mal im Gespräch mit Patienten, manchmal mit Ärztefrust am Hals, manchmal mit Versuchsprotokollen, die wieder angepasst werden wollen. Verpflichtend: Die Bereitschaft, sich in rechtliche Vorgaben und Regularien einzuarbeiten, die so trocken sein können wie Staub auf alten Laborpipetten. Aber irgendwer muss es machen, sonst kippt das Kartenhaus.

Was Personaler hören wollen: Sorgfalt. Organisationstalent. Ein Händchen für Teamarbeit, ohne ständig zu allem Ja zu sagen. Englischkenntnisse sowieso, denn fast jede Studie läuft international. Studiengänge oder Ausbildungen aus dem naturwissenschaftlichen, medizinischen, pharmazeutischen Umfeld sind gern gesehen, aber kein absoluter Muss-Faktor – oft landen auch Pflegefachkräfte oder Menschen aus der medizinischen Dokumentation in dieser Nische und schlagen sich beachtlich. Ein Hauch digitaler Gewitztheit wird immer wichtiger: Ohne IT-Abneigung und Bereitschaft, sich mit elektronischen Dokumentationssystemen anzufreunden, sollte man lieber woanders anklopfen. Und Soft Skills? Frustrationstoleranz, diplomatische Standfestigkeit bei widersprüchlichen Anweisungen – und ein Rest Humor. Vieles, was im Alltag zählt, steht in keinem Curriculum. Man wächst hinein, wenn man mag. Oder man geht.

Offen gesprochen: Wer glaubt, im Bereich der klinischen Forschung das große Geld zu machen, ist schief gewickelt. Die Gehälter als Assistent/in für klinische Studien sind okay, selten überragend – irgendwo zwischen solidem Angestelltenverdienst und den gelegentlichen Ausreißern, etwa in der Industrie oder bei großen Forschungszentren. Im Ballungsraum winkt etwas mehr Monatsgage als auf dem Land, aber die Lebenshaltungskosten holen das schnell wieder ein. Einstiegsgehälter? Von „gerade so ausreichend“ bis „respektabel“ ist alles dabei – meist abhängig davon, ob ein großes Pharmaunternehmen, ein universitäres Studienzentrum oder ein Auftragsforschungsinstitut der Arbeitgeber ist. Und Entwicklung? Mit wachsender Erfahrung und Zusatzqualifikationen (Monitoring, Study Management, Datenschutz, u. v. m.) winken Aufstiegsmöglichkeiten. Wer sich weiterbildet oder ins Projektmanagement wandert, kann die Gehaltsschraube noch ein Stück anziehen.

Die Branche sucht. Das klingt wie ein alter Werbespruch, ist aber ein Fakt, der seit Jahren anhält. Der Bedarf an Studienassistenten wächst – nicht so rasant wie in der Pflege, aber stabil. Digitalisierung, neue Regularien (Datenschutz lässt grüßen!), komplexere Studien: All das erzeugt Hunger nach Personal, das beides kann – sauber dokumentieren und mitdenken. Und manchmal wird man gebraucht, wo man nicht gesucht wird, etwa in kleinen Studienzentren oder regionalen Krankenhäusern abseits des Glamours der Großstadt. Nicht vergessen: Auch hier gilt, dass nicht alle Arbeitsverträge gleich sicher sind. Viele Jobs laufen projektbezogen – wer einen Hang zur Planbarkeit des eigenen Lebens hat, muss notfalls auch Kante zeigen und verhandeln.

Viele steigen ein mit der Vorstellung, einen echten Beitrag zur Medizin zu leisten. Das stimmt sogar – zumindest in guten Tagen. Dann wieder kommt man sich vor wie ein wandelnder Datenstaubsauger, der Excel-Tabellen auffüllt und endlose Checklisten abarbeitet. Manche lieben genau diese Mischung aus Routine und Sinn, anderen reicht das nicht. Der Arbeitsalltag ist selten ein Spaziergang – gerade dann, wenn Deadlines näher rücken und mehrere Studien parallel laufen. Ich persönlich glaube, dass es auf die Dauer gesund ist, eine innere Grenze zu ziehen: Nicht jeden Konflikt austragen, das große Ganze sehen, Pausen aushandeln und die Bürokratie als Spiel begreifen. Work-Life-Balance ist kein Modewort hier, sondern Grundbedingung für funktionierendes Durchhalten, besonders in Phasen mit langen Arbeitstagen oder zähem Fortschritt.

Wem all das trotz (oder gerade wegen) der Grautöne zusagt, dem sei gesagt: Der Einstieg ist seltener eine Frage perfekter Unterlagen und häufiger eine Frage von Haltung, Lernbereitschaft und dem Mut, auch scheinbar unvollständige Lebensläufe als Prisma zu begreifen – nicht als Makel. Wer flexibel bleibt, klar kommunizieren kann, sich traut, auch Unsicherheiten offen anzusprechen und Veränderungen nicht nur erduldet, sondern mitgestaltet, wird in diesem Beruf schnell seinen Platz finden. Die Orte, an denen ehrliches Interesse und Sorgfalt zählt, sind selten spektakulär, aber oft überraschend wertvoll – für andere und, mit etwas Abstand, auch für einen selbst. Wer’s nicht glaubt: Einfach mal ausprobieren. Vielleicht merkt man irgendwann, dass Studienassistenz kein Sprungbrett ist – sondern ein ziemlich eigenständiges Ziel.

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