Virologie Jobs

39 aktuelle Virologie Stellenangebote

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Oberarzt / Facharzt (w/m/d) für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Universitätsmedizin GöttingenGöttingen

Das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Universitätsmedizin Göttingen sucht einen Oberarzt oder Facharzt (w/m/d) für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. Diese Position bietet die Möglichkeit zur Voll- oder Teilzeitanstellung und ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit Option auf Entfristung. Das Institut gewährleistet umfassende mikrobiologische Diagnostik in Bereichen wie Bakteriologie, Parasitologie und Virologie. Neben diagnostischen Aufgaben beinhaltet die Tätigkeit die klinisch-infektiologische Beratung und das Antibiotic Stewardship (ABS). Es besteht volle Weiterbildungsermächtigung für die entsprechenden Fachrichtungen. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines innovativen Teams zu werden!
Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Molekularbiologe als Laborleiter Molekularbiologie / Virologie (m/w/d)

BIBITEC GmbH & Co. KGBielefeld

Wir suchen einen visionären Molekularbiologen (m/w/d) als Laborleiter in Bielefeld. Diese unbefristete Vollzeitstelle beinhaltet die Verantwortung für den Aufbau eines innovativen Lentivirus-Verpackungssystems. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Konstruktion und Optimierung modularer Plasmidsysteme für die GMP-Produktion. Sie entwickeln hochleistungsfähige, skalierbare Vektor-Designs, die auf wegweisenden therapeutischen Konzepten wie CAR-T basieren. Durch den Einsatz gängiger Software wie Benchling und Snap Gene gestalten Sie effiziente Klonierungsstrategien. Starten Sie Ihre Karriere bei uns und prägen Sie die Zukunft der Virologie entscheidend mit!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Mikrobiologie, Virologie & Infektionsepidemiologie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / Zscheckwitz

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Hygiene- und Umweltmedizin oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. Ideale Kandidaten zeichnen sich durch Selbstständigkeit, Durchsetzungsvermögen und Führungserfahrung aus. Wir bieten eine attraktive Vergütung und geregelte Arbeitszeiten im Normaldienst. Unsere Arbeitsatmosphäre fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit flexibler Arbeitszeit. Bewerber profitieren von interdisziplinärer Zusammenarbeit und zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten. Kommen Sie zu uns und gestalten Sie die Zukunft der Medizin in einem modernen, gut angebundenen Arbeitsplatz!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Mikrobiologie, Virologie & Infektionsepidemiologie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha, Dresden

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Hygiene- und Umweltmedizin oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie mit der Weiterbildung zum Krankenhaushygieniker. Sie bringen Selbstständigkeit, Durchsetzungsvermögen und Flexibilität mit? Idealerweise haben Sie Erfahrung in der Führung und Leitung. Freuen Sie sich auf eine attraktive Vergütung, geregelte Arbeitszeiten und ein unterstützendes Team. Wir fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitmodelle und bieten umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ihr neuer Arbeitsplatz ist modern ausgestattet und gut erreichbar – starten Sie jetzt Ihren beruflichen Wechsel!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Auszubildende (m/w/d) zum Biologielaborant

Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZHeidelberg

Im September 2027 bietet das Deutsche Krebsforschungszentrum 20 Ausbildungsplätze für Biologielaborant:innen (m/w/d) an. Die Kennziffer für diese spannende Position lautet 2026-0177. Auszubildende arbeiten in innovativen Forschungsteams und beschäftigen sich mit modernsten Techniken der Biochemie, Molekularbiologie und Gentechnologie. Voraussetzungen sind ein mittlerer Schulabschluss oder Abitur sowie fundierte Kenntnisse in Biologie, Chemie und Mathematik. Bewerber sollten über sehr gute Deutschkenntnisse (C1) und gute Englischkenntnisse verfügen. Das Zentrum bietet exzellente Rahmenbedingungen und die Möglichkeit, international zu arbeiten und zu lernen.
Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Virologe / Molekularbiologe als Scientist Viral Vector Platform AAV / LVV (m/w/d)

BIBITEC GmbH & Co. KGBielefeld

Werden Sie Teil unseres innovativen Teams als Scientist für die Viral Vector Platform (m/w/d) in Bielefeld! In dieser Vollzeitstelle sind Sie verantwortlich für das Design, die Prozessentwicklung und das Scale-up unserer fortschrittlichen AAV- und LVV-Systeme. Ihre Expertise in Vektor-Design und Molekularengineering ermöglicht es Ihnen, eine maßgebliche Technologieplattform zu etablieren, die neue Maßstäbe in Qualität und Effizienz setzt. Durch die Optimierung von Transfer-Plasmiden und die Implementierung kommerziell lizenzierter Systeme steigern Sie signifikant die Ausbeute. Ergreifen Sie jetzt die Chance, in einem dynamischen Umfeld mitzuarbeiten! Bewerben Sie sich noch heute!
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Ärztin/Arzt im Fachbereich Hygiene, Infektionsschutz, Umweltmedizin

Stadt OberhausenOberhausen

Werden Sie Teil des Teams der Stadtverwaltung im Bereich Gesundheit und unterstützen Sie das Gemeinwohl als Ärztin oder Arzt im Fachbereich Hygiene, Infektionsschutz und Umweltmedizin. Mit über 3000 engagierten Beschäftigten in rund 100 Berufsgruppen bieten wir abwechslungsreiche Aufgaben für verschiedene Talente. Ihre Hauptaufgabe umfasst die medizinische Bewertung von epidemiologischen, bakteriologischen und virologischen Untersuchungsergebnissen. Sie entwickeln Maßnahmen gemäß dem Infektionsschutzgesetz, insbesondere zur Bekämpfung von Tuberkulose. Wir heißen Bewerbungen unabhängig von Herkunft, Alter, Behinderung oder sexueller Identität willkommen. Bewerben Sie sich und tragen Sie aktiv zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger bei!
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Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Laboratoriumsmedizin (m/w/x) in Rostock

Recrutio GmbHRostock

Sind Sie Facharzt (m/w/x) für Mikrobiologie, Virologie oder Laboratoriumsmedizin? Setzen Sie Ihre Expertise in einem akkreditierten Labor in Rostock ein und entwickeln Sie sich weiter. Wir bieten Ihnen eine attraktive Vergütung, ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und eine arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung. Genießen Sie ein kollegiales Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien und einem engagierten Team von über 150 Mitarbeitern. Profitieren Sie von geregelten Arbeitszeiten in Voll- oder Teilzeit sowie von zahlreichen Fortbildungsangeboten. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft der medizinischen Diagnostik in unserer Region!
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Leitung als Facharzt (m/w/x) für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder in Hamburg Sankt Georg

Recrutio GmbHHamburg

Sind Sie Facharzt (m/w/x) für Mikrobiologie, Virologie oder Laboratoriumsmedizin? Suchen Sie eine spannende Leitungsposition in einem akkreditierten Labor in Hamburg? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, ein Team in der Infektionsdiagnostik fachlich und organisatorisch zu leiten. Genießen Sie attraktive Vergütung und arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Profitieren Sie von echtem Gestaltungsspielraum in der Personalführung und -entwicklung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Diagnostik aktiv mit!
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Facharzt für Laboratoriumsmedizin (m/w/d)

MVZ am Helios Klinikum Emil von Behring Berlin-ZehlendorfBerlin

Wir suchen einen Facharzt für Laboratoriumsmedizin (m/w/d) mit der Möglichkeit zur Weiterbildung in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. Bewerber sollten die Weiterbildungsbefugnis für Laboratoriumsmedizin bei der Ärztekammer Berlin beantragen. Zu den Aufgaben gehören die Befundung laboratoriumsmedizinischer Analysen sowie die Qualitätssicherung nach Rili‑BÄK. Zudem sind die Teilnahme am Bereitschafts- und Rufdienst sowie die interdisziplinäre Beratung von Ärzten und Kliniken gefordert. Idealerweise bringen Sie Kenntnisse in Mikrobiologie und Infektionsdiagnostik mit. Gestalten Sie aktiv den Fortschritt in der Labormedizin mit neuen diagnostischen Verfahren und unterstützen Sie unsere Labororganisation.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Virologie wissen müssen

Virologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Virologie wissen müssen

Virologie als Beruf: Alltag, Ansprüche und Wirklichkeiten zwischen Laborbank und Weltgeschehen

Man könnte es sich einfach machen und sagen: Virologie, das ist halt die Sache mit den Viren. Irgendwo zwischen Mikroskop, Laborbericht und Pandemie-Alarm. Aber – soviel vorweg – die Realität im Beruf hat mehr Ecken als so mancher Virus unter dem Elektronenmikroskop. Wer im Begriff ist, in dieses Feld einzusteigen oder vielleicht über einen Wechsel nachdenkt, sollte wissen, worauf er oder sie sich einlässt. Und ja, ein gewisses Maß an Neugier, Frusttoleranz und Enthusiasmus ist ratsam. Denn die Tiefe und Breite dieses Fachs, seine Schnittstellen mit anderen Disziplinen und die launische Öffentlichkeit machen den Beruf weniger vorhersehbar, als es die Studienordnung vermuten lässt.


Alltag: Raus aus der klischeehaften Laborblase

Klar, das Labor ist der Dreh- und Angelpunkt. Viel Glas, viele Proben und – in guten Zeiten – die leise Hoffnung auf ein reproduzierbares Experiment. Aber ist das der Alltag? Wer glaubt, Virologie bestehe nur aus Petrischalenstapeln, grellem Licht und endlosem Pipettieren, sollte mal einen Forschungstag mit ungeplanten Zwischenfällen erleben. Heute Hochdurchsatz-Sequenzierung, morgen mühsam Protokolle schreiben, übermorgen plötzlich in der Ethikkommission wegen einer klinischen Studie. Plötzliche Medienanfragen, Bangen um Fördermittel, endlose Statistiksitzungen – und dazwischen dieses leise Pulsieren zwischen wissenschaftlichem Anspruch und banalem Alltag.

Was ich anfangs unterschätzt habe: Wie viel Abstimmung mit Menschen am Ende nötig ist. Tierärztinnen, Epidemiologen, Bioinformatiker, manchmal Behörden oder Journalisten – auf einmal reden lauter Berufsgruppen mit, die vor ein paar Jahren im Studium noch „exotisch“ wirkten. Virologie ist heute Schnittstelle, Knotenpunkt, manchmal Blitzableiter. An manchen Tagen fühlt es sich an wie Wissenschaft plus Weltpolitik plus Improvisationstheater. Oder war das nur mein Institut?


Qualifikationen: Zwischen Aktenjagd und Genanalyse – was wirklich zählt

Die Stellenbeschreibungen lesen sich wie Wünsche ans Universum. Promoviert, gerne mit mehrfach veröffentlichter Forschung, Sozialkompetenz, Leitungserfahrung, selbstverständlich Englisch und häufig weitere Sprachen. Wer sich frisch ins Bewerbungskarrée stellt, merkt schnell: Der klassische Lebenslauf reicht selten. Spezialkenntnisse in Molekularbiologie helfen; mit Computational Skills, also Programmiererfahrung, sticht man derzeit wirklich hervor. Datenflut ist Alltag, Software kein Feind, sondern Rettungsring.

Und Persönlichkeit? Humor schadet nie, Skepsis ist oft gesund. Geduld sowieso. Was viele im Studium unterschätzen: Die Sitzfleisch-Komponente. Stundenlang über Virusgenome brüten, Paper reviewen, ab und zu ein Scheitern verdauen – das ist Alltag. Wer hingegen nur ins Labor will, um die große Entdeckung aus der Pipettenspitze zu ziehen, sollte wirklich über Frustresistenz nachdenken. Ach ja, und dieser Satz „Wissenschaft ist ein Mannschaftssport“ – klingt abgedroschen, stimmt aber. Allein wird’s nie was.


Gehalt: Von Erwartungen, Überraschungen und regionalem Schaukeln

Jetzt der Blick aufs liebe Geld – keine Nebensächlichkeit. Im Einstieg bewegt man sich oft im soliden Wissenschaftstarif, abhängig von Qualifikation und Arbeitsort. Wer im öffentlichen Dienst landet, etwa an einer Uni oder im Institut, muss sich meist mit Tarifverträgen abfinden – Einstiegsgehälter liegen je nach Bundesland und Entgeltgruppe zwischen „geht so“ und „eigentlich okay“. Deutliche regionale Unterschiede, aber auch branchenspezifische Schwankungen: In der Pharmaindustrie können Gehälter, besonders mit entsprechender Promotion und Spezialkenntnissen, locker das Doppelte sein im Vergleich zum klassischen Hochschulbetrieb.

Ein Abstecher: Wer international unterwegs sein will, etwa in der Schweiz oder Skandinavien, darf sich teilweise über komfortablere Vergütungsmodelle freuen. Aber vor dem Sprung über die Grenzen zählt das Gesamtpaket – soziale Absicherung, Arbeitszeiten, Forschungsethik. Ich habe Kolleg:innen erlebt, die nur des Geldes wegen ins Ausland gingen – nach wenigen Monaten sehnten sie sich nach dem „Haifischbecken“ deutscher Unis zurück. Übrigens: Privatwirtschaft lockt mit Boni, ist aber oft weniger beständig, wenn’s mal wirtschaftlich kriselt.


Stellenmarkt und Karrierewege: Flaute war gestern – oder doch nicht ganz?

Ehrlich: Vor ein paar Jahren hätte niemand gedacht, dass Virolog:innen jemals eine Spitzenposition auf Listen der gefragtesten Fachkräfte einnehmen würden. Die Pandemie hat diesen Beruf ruckartig ins Rampenlicht gerückt. Aber nach dem globalen Schock ist nicht alles Gold, was blinkt. Forschungsgelder schwanken, Projekte kommen und gehen, und wer keinen festen Fuß im System hat, spürt schnell den Wind der Unsicherheit.

Trotzdem: Die Chancen für Berufseinsteiger:innen waren selten besser, zumindest temporär. Spezialist:innen für Virendiagnostik, Impfstoffentwicklung oder Modellierung epidemiologischer Prozesse sind gefragt. Gesundheitsämter, Laborketten, Biotech-Unternehmen, sogar Versicherungen entdecken plötzlich ihren Bedarf an virologischer Expertise. Das Problem: Die Zahl der wirklich langfristigen, unbefristeten Stellen wächst nicht im selben Tempo wie der kurzfristige Hype.

Manche Kolleg:innen bauen ihre Nische in der internationalen Forschung, andere wechseln in angrenzende Felder wie Mikrobiologie oder Epidemiologie. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig – von zertifizierten Infektiologie-Programmen bis hin zu Datenspezialisierungen. Nur: Wer sich zu lange auf eine Methode oder ein „Trendthema“ verlässt, kann schnell vom Karussell der Förderlogik herunterpurzeln. Ein bisschen Breite schützt oft vor dem Sturz aus dem Förderhimmel.


Zwischen Arbeitsleben und Privatleben: Balance oder permanente Gratwanderung?

Ein banales Thema? Keineswegs. Virologie ist selten ein Nine-to-five-Job. Deadlines, Experimente und der Fluch statistischer Anomalien sorgen oft für einen Rhythmus, der sich der klassischen Zeiterfassung widersetzt. Manche Labore bevorzugen Kernarbeitszeiten, andere leben von projektbezogener Flexibilität. Wer Kinder hat, Angehörige pflegt oder schlicht einen Biorhythmus jenseits der frühen Lerchen besitzt, sollte das beim Arbeitgeberwahl durchaus auf dem Schirm haben.

Gerade im öffentlichen Sektor gibt es mittlerweile moderate Versuche, familiengerechter zu werden – Homeoffice-Versuche, Teilzeitmodelle, immerhin Gesprächsbereitschaft. Aber im Labor zählt weiterhin: Die Zellkultur wartet nicht. Und die Deadline für das Paper ist auch nicht verhandelbar. Man sollte, zumindest in kritischen Phasen, mit sich selbst realistisch sein: Perfekte Balance? Selten. Gute Absprache im Team? Entscheidend.

Ach, und diese Momente, wenn die Welt draußen mal wieder glaubt, alle Virolog:innen sitzen am großen Pandemie-Tisch und steuern das Schicksal der Menschheit – das sind die kleinen Ironien des Berufs. Wenn es hochkocht, wird der Beruf sichtbar, mit all seinen Widersprüchen. Dazwischen gibt es viele Phasen, in denen die Welt gar nicht merkt, dass es uns gibt. Mittelmaß, Alltag, Forscherfrust – das gehört genauso dazu.


Fazit? Nicht so simpel. Warum Virologie trotzdem einen zweiten Blick wert ist

Wer sich auf diesen Beruf einlässt, braucht Frustrationstoleranz und Anpassungsfähigkeit. Es gibt sie, die Momente, in denen man abstrakte Viruspartikel tatsächlich „fassen“ kann – in Daten, Resultaten, manchmal in Lösungen. Manchmal fragt man sich, ob der nächste Karriereschritt ein Sprungbrett oder ein Schleudersitz ist. Trotzdem: Eine gewisse Leidenschaft fürs Fragenstellen und für die unaufgeregte Detektivarbeit sind nützlicher als jede klassische Checkliste.

Virologie? Kein Job für Routinefans. Eher etwas für Forscherseelen mit Lust auf Zwischenbereiche, für Menschen, die Unsicherheiten nicht meiden, sondern produktiv machen. Und irgendwie ein Beruf, der – unabhängig von pandemischer Großwetterlage – immer Relevanz behält. Auch wenn kaum jemand es merkt.


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