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Facharzt für Mikrobiologie, Virologie & Infektionsepidemiologie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzDippoldiswalde

Sie sind Facharzt (m/w/d) für Hygiene- und Umweltmedizin oder verfügen über eine Facharztausbildung in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie? Wir suchen einen selbstständigen und durchsetzungsfähigen Experten mit idealerweise Führungserfahrung. Bei uns erwarten Sie eine attraktive Vergütung und geregelte Arbeitszeiten im Normaldienst. Arbeiten Sie in einem interdisziplinären Team mit einer wertschätzenden Atmosphäre! Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie umfangreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem bieten wir einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz und eine hervorragende Verkehrsanbindung.
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Facharzt für Mikrobiologie, Virologie & Infektionsepidemiologie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzFreital

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Hygiene- und Umweltmedizin oder für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie mit Weiterbildung zum Krankenhaushygieniker. Eine selbstständige, durchsetzungsstarke und flexible Persönlichkeit ist von Vorteil. Idealerweise bringen Sie Führungserfahrung sowie gute Organisationsfähigkeit mit. Unsere Stellen bieten attraktive Vergütung und geregelte Arbeitszeiten im Normaldienst. Genießen Sie eine wertschätzende Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team, das die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützt. Zudem erwarten Sie Fortbildungsmöglichkeiten und ein moderner Arbeitsplatz mit hervorragender Verkehrsanbindung.
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Facharzt für Mikrobiologie, Virologie & Infektionsepidemiologie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Hygiene- und Umweltmedizin oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie mit Weiterbildung zum Krankenhaushygieniker. Flexibilität, Durchsetzungsvermögen und Selbstständigkeit sind uns wichtig, ebenso wie gute Organisationsfähigkeit und analytisches Denken. Ideale Kandidaten haben zudem Erfahrungen in Führungspositionen und schätzen interdisziplinäre Zusammenarbeit. Wir bieten eine attraktive Vergütung, geregelte Arbeitszeiten und eine wertschätzende, angenehme Arbeitsatmosphäre. Profitieren Sie von flexibler Zeiteinteilung, die Beruf und Familie vereint, und umfangreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Werfen Sie einen Blick auf unseren modern ausgestatteten Arbeitsplatz mit optimaler Verkehrsanbindung!
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Facharzt für Mikrobiologie, Virologie & Infektionsepidemiologie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / Zscheckwitz

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Hygiene- und Umweltmedizin oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. Idealerweise bringen Sie eine Weiterbildung zum Krankenhaushygieniker mit. Ihre Selbstständigkeit, Durchsetzungsvermögen und Flexibilität sind von großer Bedeutung. Profitieren Sie von attraktiven Vergütungen und geregelten Arbeitszeiten im Normaldienst. In unserem interdisziplinären Team erwarten Sie eine wertschätzende Atmosphäre sowie zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Nutzen Sie die Chance auf einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz und optimale Verkehrsanbindungen, um Beruf und Familie hervorragend zu vereinbaren.
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Facharzt für Mikrobiologie, Virologie & Infektionsepidemiologie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzDresden

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/d) für Hygiene- und Umweltmedizin oder für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie mit der Zusatzqualifikation zum Krankenhaushygieniker. Flexibilität und Belastbarkeit sind ebenso wichtig wie selbstständiges Arbeiten und Durchsetzungsvermögen. Idealerweise bringen Sie Führungserfahrung sowie ausgezeichnete Organisationsfähigkeiten mit. In unserem interdisziplinären Team erwarten Sie attraktive Vergütungen, geregelte Arbeitszeiten und eine wertschätzende, offene Atmosphäre. Wir fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeiten sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Genießen Sie einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz mit hervorragender Verkehrsanbindung.
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Oberarzt (m/w/d) für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie #21821

EMC Adam GmbHMagdeburg

Werden Sie Oberarzt (m/w/d) für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie in unserer renommierten Klinik. Unser Department bietet eine umfassende Diagnostik in Bakteriologie, Virologie, Parasitologie und Mykologie. Hier erforschen Sie die Biologie pathogener Mikroorganismen und deren Einfluss auf den menschlichen Körper. Als modernes, akademisches Lehrkrankenhaus mit über 1.000 Betten garantieren wir eine exzellente medizinische Versorgung. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten, Corporate Benefits sowie betrieblicher Altersvorsorge. Nutzen Sie die umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten, um Ihre Karriere voranzutreiben.
Familienfreundlich Corporate Benefit EMC Adam GmbH Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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MTL (m/w/d) – Klinische Chemie

Labor 28 MVZ GmbHBerlin

Als Medizinischer Technologe (m/w/d) in der Klinischen Chemie verantworten Sie die selbstständige Analyse von Patientenproben mit modernen Verfahren. Sie sind für Notfall- und Eiligproben ebenso zuständig wie für die Teilnahme an Ringversuchen. Ihr Organisationstalent zeigt sich bei der Selbstverwaltung Ihres Arbeitsplatzes und der Mitwirkung an der Validierung neuer Methoden. Regelmäßige Pflege und Wartung der Analysegeräte gehören ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Sie stellen sicher, dass stets alle erforderlichen Materialien vorhanden sind. Eine abgeschlossene Ausbildung als MTA oder ein anerkennbarer Abschluss sind Voraussetzung; Erfahrungen in der Klinischen Chemie sind von Vorteil, Teamgeist wird geschätzt.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Essenszuschuss Vollzeit weitere Benefits
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MTL (m/w/d) – Speziallabor / Serologie

Labor 28 MVZ GmbHBerlin

Als MTL (m/w/d) im Speziallabor für Serologie untersuchen Sie verschiedene Probenmaterialien wie Seren und Plasma mithilfe automatischer und manueller Analyseverfahren. Zu Ihren Aufgaben gehören das Arbeiten mit Durchflusszytometrie und spezifischen Elektrophoresen. Sie bearbeiten Notfallproben und organisieren Ihren Arbeitsplatz effizient. Zudem sind Sie zuständig für die Validierung und Wartung der Analysegeräte sowie das Bestellen von Reagenzien. Eine abgeschlossene Ausbildung als Medizinische/r Technologe/in ist Voraussetzung, Erfahrungen in Infektionsserologie sind von Vorteil. Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zu Früh- und Spätdiensten runden Ihr Profil ab.
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20 Auszubildende (m/w/d) zum:zur Biologielaborant:in

Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZHeidelberg

Im September 2026 öffnet das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) 20 Ausbildungsplätze für Biologielaborant:innen. Bewerber:innen mit einer mittleren Reife oder Abitur und einem starken Interesse an Biologie, Chemie und Mathematik sind willkommen. Praktische Erfahrungen sammeln Sie in einem dynamischen Forschungsteam, das an innovativen Krebsprojekten arbeitet. Zu den Aufgaben gehören der Umgang mit Zellkulturen und Versuchstieren sowie die digitale Auswertung von Versuchsergebnissen. Das DKFZ bietet ausgezeichnete Rahmenbedingungen, modernste Infrastruktur und internationale Austauschmöglichkeiten. Bewerben Sie sich, um eine vielversprechende Karriere in der Krebsforschung zu starten!
Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Mikrobiologie als Leiter Krankenhaushygiene (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzDippoldiswalde

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Hygiene- und Umweltmedizin oder für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie mit der Weiterbildung zum Krankenhaushygieniker. Flexibilität, Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen sind ebenso gefragt wie Führungs- und Leitungserfahrung. Bei uns erwarten Sie eine attraktive Vergütung, die Ihre Qualifikationen honoriert sowie ein geregelter Arbeitszeitrahmen. Sie finden ein wertschätzendes Team, das interdisziplinär zusammenarbeitet und flexibles Arbeiten ermöglicht. Nutzen Sie unsere Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in einem modern ausgestatteten Arbeitsumfeld. Profitieren Sie von einer hervorragenden Verkehrsanbindung und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre, die Beruf und Familie vereint.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Virologie wissen müssen

Virologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Virologie wissen müssen

Virologie als Beruf: Alltag, Ansprüche und Wirklichkeiten zwischen Laborbank und Weltgeschehen

Man könnte es sich einfach machen und sagen: Virologie, das ist halt die Sache mit den Viren. Irgendwo zwischen Mikroskop, Laborbericht und Pandemie-Alarm. Aber – soviel vorweg – die Realität im Beruf hat mehr Ecken als so mancher Virus unter dem Elektronenmikroskop. Wer im Begriff ist, in dieses Feld einzusteigen oder vielleicht über einen Wechsel nachdenkt, sollte wissen, worauf er oder sie sich einlässt. Und ja, ein gewisses Maß an Neugier, Frusttoleranz und Enthusiasmus ist ratsam. Denn die Tiefe und Breite dieses Fachs, seine Schnittstellen mit anderen Disziplinen und die launische Öffentlichkeit machen den Beruf weniger vorhersehbar, als es die Studienordnung vermuten lässt.


Alltag: Raus aus der klischeehaften Laborblase

Klar, das Labor ist der Dreh- und Angelpunkt. Viel Glas, viele Proben und – in guten Zeiten – die leise Hoffnung auf ein reproduzierbares Experiment. Aber ist das der Alltag? Wer glaubt, Virologie bestehe nur aus Petrischalenstapeln, grellem Licht und endlosem Pipettieren, sollte mal einen Forschungstag mit ungeplanten Zwischenfällen erleben. Heute Hochdurchsatz-Sequenzierung, morgen mühsam Protokolle schreiben, übermorgen plötzlich in der Ethikkommission wegen einer klinischen Studie. Plötzliche Medienanfragen, Bangen um Fördermittel, endlose Statistiksitzungen – und dazwischen dieses leise Pulsieren zwischen wissenschaftlichem Anspruch und banalem Alltag.

Was ich anfangs unterschätzt habe: Wie viel Abstimmung mit Menschen am Ende nötig ist. Tierärztinnen, Epidemiologen, Bioinformatiker, manchmal Behörden oder Journalisten – auf einmal reden lauter Berufsgruppen mit, die vor ein paar Jahren im Studium noch „exotisch“ wirkten. Virologie ist heute Schnittstelle, Knotenpunkt, manchmal Blitzableiter. An manchen Tagen fühlt es sich an wie Wissenschaft plus Weltpolitik plus Improvisationstheater. Oder war das nur mein Institut?


Qualifikationen: Zwischen Aktenjagd und Genanalyse – was wirklich zählt

Die Stellenbeschreibungen lesen sich wie Wünsche ans Universum. Promoviert, gerne mit mehrfach veröffentlichter Forschung, Sozialkompetenz, Leitungserfahrung, selbstverständlich Englisch und häufig weitere Sprachen. Wer sich frisch ins Bewerbungskarrée stellt, merkt schnell: Der klassische Lebenslauf reicht selten. Spezialkenntnisse in Molekularbiologie helfen; mit Computational Skills, also Programmiererfahrung, sticht man derzeit wirklich hervor. Datenflut ist Alltag, Software kein Feind, sondern Rettungsring.

Und Persönlichkeit? Humor schadet nie, Skepsis ist oft gesund. Geduld sowieso. Was viele im Studium unterschätzen: Die Sitzfleisch-Komponente. Stundenlang über Virusgenome brüten, Paper reviewen, ab und zu ein Scheitern verdauen – das ist Alltag. Wer hingegen nur ins Labor will, um die große Entdeckung aus der Pipettenspitze zu ziehen, sollte wirklich über Frustresistenz nachdenken. Ach ja, und dieser Satz „Wissenschaft ist ein Mannschaftssport“ – klingt abgedroschen, stimmt aber. Allein wird’s nie was.


Gehalt: Von Erwartungen, Überraschungen und regionalem Schaukeln

Jetzt der Blick aufs liebe Geld – keine Nebensächlichkeit. Im Einstieg bewegt man sich oft im soliden Wissenschaftstarif, abhängig von Qualifikation und Arbeitsort. Wer im öffentlichen Dienst landet, etwa an einer Uni oder im Institut, muss sich meist mit Tarifverträgen abfinden – Einstiegsgehälter liegen je nach Bundesland und Entgeltgruppe zwischen „geht so“ und „eigentlich okay“. Deutliche regionale Unterschiede, aber auch branchenspezifische Schwankungen: In der Pharmaindustrie können Gehälter, besonders mit entsprechender Promotion und Spezialkenntnissen, locker das Doppelte sein im Vergleich zum klassischen Hochschulbetrieb.

Ein Abstecher: Wer international unterwegs sein will, etwa in der Schweiz oder Skandinavien, darf sich teilweise über komfortablere Vergütungsmodelle freuen. Aber vor dem Sprung über die Grenzen zählt das Gesamtpaket – soziale Absicherung, Arbeitszeiten, Forschungsethik. Ich habe Kolleg:innen erlebt, die nur des Geldes wegen ins Ausland gingen – nach wenigen Monaten sehnten sie sich nach dem „Haifischbecken“ deutscher Unis zurück. Übrigens: Privatwirtschaft lockt mit Boni, ist aber oft weniger beständig, wenn’s mal wirtschaftlich kriselt.


Stellenmarkt und Karrierewege: Flaute war gestern – oder doch nicht ganz?

Ehrlich: Vor ein paar Jahren hätte niemand gedacht, dass Virolog:innen jemals eine Spitzenposition auf Listen der gefragtesten Fachkräfte einnehmen würden. Die Pandemie hat diesen Beruf ruckartig ins Rampenlicht gerückt. Aber nach dem globalen Schock ist nicht alles Gold, was blinkt. Forschungsgelder schwanken, Projekte kommen und gehen, und wer keinen festen Fuß im System hat, spürt schnell den Wind der Unsicherheit.

Trotzdem: Die Chancen für Berufseinsteiger:innen waren selten besser, zumindest temporär. Spezialist:innen für Virendiagnostik, Impfstoffentwicklung oder Modellierung epidemiologischer Prozesse sind gefragt. Gesundheitsämter, Laborketten, Biotech-Unternehmen, sogar Versicherungen entdecken plötzlich ihren Bedarf an virologischer Expertise. Das Problem: Die Zahl der wirklich langfristigen, unbefristeten Stellen wächst nicht im selben Tempo wie der kurzfristige Hype.

Manche Kolleg:innen bauen ihre Nische in der internationalen Forschung, andere wechseln in angrenzende Felder wie Mikrobiologie oder Epidemiologie. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig – von zertifizierten Infektiologie-Programmen bis hin zu Datenspezialisierungen. Nur: Wer sich zu lange auf eine Methode oder ein „Trendthema“ verlässt, kann schnell vom Karussell der Förderlogik herunterpurzeln. Ein bisschen Breite schützt oft vor dem Sturz aus dem Förderhimmel.


Zwischen Arbeitsleben und Privatleben: Balance oder permanente Gratwanderung?

Ein banales Thema? Keineswegs. Virologie ist selten ein Nine-to-five-Job. Deadlines, Experimente und der Fluch statistischer Anomalien sorgen oft für einen Rhythmus, der sich der klassischen Zeiterfassung widersetzt. Manche Labore bevorzugen Kernarbeitszeiten, andere leben von projektbezogener Flexibilität. Wer Kinder hat, Angehörige pflegt oder schlicht einen Biorhythmus jenseits der frühen Lerchen besitzt, sollte das beim Arbeitgeberwahl durchaus auf dem Schirm haben.

Gerade im öffentlichen Sektor gibt es mittlerweile moderate Versuche, familiengerechter zu werden – Homeoffice-Versuche, Teilzeitmodelle, immerhin Gesprächsbereitschaft. Aber im Labor zählt weiterhin: Die Zellkultur wartet nicht. Und die Deadline für das Paper ist auch nicht verhandelbar. Man sollte, zumindest in kritischen Phasen, mit sich selbst realistisch sein: Perfekte Balance? Selten. Gute Absprache im Team? Entscheidend.

Ach, und diese Momente, wenn die Welt draußen mal wieder glaubt, alle Virolog:innen sitzen am großen Pandemie-Tisch und steuern das Schicksal der Menschheit – das sind die kleinen Ironien des Berufs. Wenn es hochkocht, wird der Beruf sichtbar, mit all seinen Widersprüchen. Dazwischen gibt es viele Phasen, in denen die Welt gar nicht merkt, dass es uns gibt. Mittelmaß, Alltag, Forscherfrust – das gehört genauso dazu.


Fazit? Nicht so simpel. Warum Virologie trotzdem einen zweiten Blick wert ist

Wer sich auf diesen Beruf einlässt, braucht Frustrationstoleranz und Anpassungsfähigkeit. Es gibt sie, die Momente, in denen man abstrakte Viruspartikel tatsächlich „fassen“ kann – in Daten, Resultaten, manchmal in Lösungen. Manchmal fragt man sich, ob der nächste Karriereschritt ein Sprungbrett oder ein Schleudersitz ist. Trotzdem: Eine gewisse Leidenschaft fürs Fragenstellen und für die unaufgeregte Detektivarbeit sind nützlicher als jede klassische Checkliste.

Virologie? Kein Job für Routinefans. Eher etwas für Forscherseelen mit Lust auf Zwischenbereiche, für Menschen, die Unsicherheiten nicht meiden, sondern produktiv machen. Und irgendwie ein Beruf, der – unabhängig von pandemischer Großwetterlage – immer Relevanz behält. Auch wenn kaum jemand es merkt.


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