Verfahrenstechnikingenieur Jobs

31 aktuelle Verfahrenstechnikingenieur Stellenangebote

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Verfahrens- / Chemieingenieur – Bereich Lösemitteldestillation (m/w/d)

REMONDIS Medison GmbHBraunschweig

Wir suchen einen Verfahrens- / Chemieingenieur (m/w/d) für die Lösemitteldestillation in Braunschweig. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Betreuung und Weiterentwicklung von Verfahren zur Aufbereitung von Lösemittelabfällen. Sie unterstützen die Unternehmensleitung bei der Optimierung der Produktionsprozesse und begleiten den laufenden Anlagenbetrieb aus verfahrenstechnischer Sicht. Zudem planen Sie Produktionsversuche und analysieren bestehende Abläufe hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit. Ihr Profil beinhaltet ein abgeschlossenes Studium in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen oder Abfalltechnik. Gestalten Sie gemeinsam mit uns innovative Lösungen zur Verwertung von Lösemittelabfällen und tragen Sie zu einer nachhaltigen Industrie bei!
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Chemie-Verfahrenstechnik (m/w/d)

BELCHEM GmbHFreiberg Sachsen

Als Ingenieur in der Chemie-Verfahrenstechnik (m/w/d) gestalten Sie die Zukunft innovativer Hochleistungsmaterialien aktiv mit. In einem internationalen Industrieunternehmen übernehmen Sie eine Schlüsselrolle zwischen Entwicklung, Produktion und Qualität. Ihre Aufgaben umfassen die Optimierung und Weiterentwicklung chemischer Produktionsprozesse sowie die Planung und Inbetriebnahme neuer Anlagen. Zudem analysieren Sie bestehende Abläufe, um Qualität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu verbessern. Sie begleiten Produktentwicklungen von der Idee bis zur Serienreife und erstellen technische Dokumentationen. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams und gestalten Sie innovative Technologien für die Industrie von morgen!
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Technical Project Manager R&D

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AGLeoben

Werde Technical Project Manager R&D und gestalte zukunftsweisende, technologiegetriebene Projekte. Übernehme die Verantwortung für Planung und Umsetzung, um AT&S' Führungsrolle in optisch integrierten PCBs und IC-Substraten maßgeblich auszubauen.
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Engineer R&D TGV

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AGLeoben

Werde Teil unseres R&D-Teams als Engineer! Gestalte innovative Produkte, arbeite an spannenden Projekten, tausche dich mit verschiedenen Fachbereichen aus und integriere bahnbrechende Technologien für eine erfolgreiche Produktentwicklung. Deine Ideen zählen!
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Quality Engineer (Non-R&D) (all genders)

Lam ResearchVillach

Werde Teil unseres Quality-Teams in Villach, Österreich! Gestalte die Produktqualität aktiv mit – von der Konzeption über die Markteinführung bis zum Lebenszyklusende. Bringe deine Expertise ein und forme die Zukunft unserer Clean Product Line.
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Chemiker (m/w/d)

INNOWATECH GmbHEmpfingen

Wir suchen ab sofort einen Chemiker (m/w/d) in Vollzeit für Forschung und Entwicklung. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung innovativer Projekte mit Fokus auf Membranzellen-Elektrolyse. Zu Ihren Verantwortlichkeiten gehören Planung sowie Durchführung von Tests im Labor und die Erstellung von Wasseranalysen. Zudem begleiten Sie anwendungstechnische Prüfungen und überwachen die Mess- und Prüfmittel. Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Chemie oder Chemieingenieurwesen ist Voraussetzung. Werden Sie Teil unseres Teams und unterstützen Sie unsere Vertriebsabteilung auf Messen sowie in technischen Kundenanfragen!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Leiter:in Instandhaltung (m/w/d) - Standort Erfurt, RME (Reliability Maintenance Engineering) Team

Amazon Workforce StaffingErfurt

Für unseren Standort in Erfurt suchen wir einen Technischen Leiter Instandhaltung (m/w/d). In dieser Schlüsselposition verantworten Sie die technische Leitung und das Engineering im Gebäude. Sie leiten ein engagiertes Team und fördern eine Sicherheitskultur von höchstem Standard. Ziel ist die Gewährleistung einer optimalen Anlagenverfügbarkeit und enge Zusammenarbeit mit dem europäischen Engineering-Team. Zudem setzen Sie Verbesserungsinitiativen und neue Standards um, um das Wachstum zu fördern. Ihre Expertise in modernen Instandhaltungsansätzen wie Condition Based Maintenance (CBM) wird entscheidend für den Erfolg unseres Standortes sein.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Laboratory Engineer/ Technical Staff Member (m/f/d) – Scientific Instrumentation and Laboratory Operations

Technische Universität MünchenFreising

Die TUM School of Life Sciences in Weihenstephan sucht eine/n Laboratory Engineer / Technical Staff Member (m/f/d) für wissenschaftliche Instrumentierung. Diese Position bietet eine verantwortungsvolle Rolle mit viel Spielraum bei der Einrichtung und dem Betrieb von Laborinfrastruktur. Ihre Aufgaben umfassen die strategische Entwicklung komplexer Messsysteme. Der/die Bewerber/in wird entscheidend für den reibungslosen und effizienten Betrieb innerhalb eines interdisziplinären Forschungsumfelds sein. Wir suchen eine engagierte Person, die gerne in einem dynamischen Team arbeitet. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil dieser spannenden wissenschaftlichen Gemeinschaft zu werden!
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Technische:r Betriebsleiter:in - Standort Erfurt, RME (Reliability Maintenance Engineering) Team

Amazon Workforce StaffingErfurt

Wir suchen einen Technischen Leiter Instandhaltung (m/w/d) für unseren Standort in Erfurt. Diese Schlüsselposition umfasst die technische Leitung und das Management eines kompetenten Teams. Ihre Aufgabe besteht darin, eine Sicherheitskultur auf höchstem Niveau zu etablieren und eine maximale Anlagenverfügbarkeit sicherzustellen. Enge Zusammenarbeit mit dem europäischen Engineering Team fördert zukünftiges Wachstum. Sie treiben wichtige Verbesserungsinitiativen und die Implementierung neuer Standards voran. Nutzen Sie Ihre Expertise in modernen Instandhaltungsansätzen wie Condition Based Maintenance (CBM) für Ihren Erfolg.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Working Student Business Analytics & Process Optimization

Arthrex GmbHMünchen

Entdecken Sie die Vorteile einer Karriere in einem international agierenden Unternehmen, in dem Power Automate-Kenntnisse willkommen sind. Hier fördern wir eine Kultur der Wertschätzung und Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams. Flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice und temporäre Arbeiten im Ausland ermöglichen Ihnen die optimale Work-Life-Balance. Genießen Sie kostenlose Mittagessen an unseren Standorten und profitieren Sie von umfassenden Gesundheitsprogrammen, darunter der EGYM Wellpass. Regelmäßige Teamevents und ein breites Angebot an Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, sowohl intern als auch extern, unterstützen Ihre persönliche und berufliche Entfaltung. Starten Sie jetzt Ihre Reise in ein dynamisches Arbeitsumfeld!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Corporate Benefit Arthrex GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Verfahrenstechnikingenieur wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Verfahrenstechnikingenieur wissen müssen

Verfahrenstechnikingenieur: Beruf zwischen Komplexität, Lebenswirklichkeit und Zukunftsfragen

Manchmal frage ich mich ehrlich, ob Außenstehende überhaupt wissen, was einen Verfahrenstechnikingenieur antreibt – und zwar jenseits von Lastenheften, Fräsmaschinen und Sicherheitsschuhen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, in diesen Beruf einzusteigen oder auf ein neues Level zu wechseln, tut gut daran, erst einmal hinter die Kulissen zu blicken: Was erwartet einen, wenn man die großformatigen Fachbezeichnungen mal beiseitelässt? Und wie fühlt es sich an, mittendrin zu sein – statt nur darüber zu lesen?


Zwischen Reaktor und Büro: Der durchaus facettenreiche Alltag

Auf dem Papier klingt es trocken: Verfahrenstechnikingenieure entwickeln, optimieren und überwachen Produktionsprozesse – von der Wasseraufbereitung bis zur Pharmaproduktion, von der Energiegewinnung bis zum Recycling. Tatsächlich aber entscheiden sich viele irgendwann ganz bewusst für dieses Chaos zwischen Versuchslabor und Leitwarte. Es geht selten nur darum, ein bestehendes Verfahren zu verwalten. Viel öfter steckt der Reiz in der Fehlersuche, dem Zusammenspiel aus Berechnung, Intuition und – ja, auch Improvisation. Zugegeben, Rückschläge sind an der Tagesordnung. Das Gefühl, nach Tagen des Tüftelns einer Prozessstörung auf die Schliche zu kommen, ist allerdings etwas, das ich im Bürojob nie hatte.

Die Bandbreite der Tätigkeiten ist so bunt wie der Chemikalienmix im Labor. Der eine Tag gehört der Simulation am Rechner, der nächste sieht dich mit Blaumann und Messgerät vor einer Kolonne stehen. Dazwischen: Meetings, bei denen der eine über Steuerungstechnik schimpft und der nächste die neuste EU-Richtlinie zitiert. Ein Spa(zier)gang durch gläserne Chemiebauten, dann wieder Abstimmungen mit französischen Zulieferern – und manchmal, das darf man ruhig sagen, sind 15 Uhr Kaffepause noch das am verlässlichsten planbare Ereignis.


Was muss man – und was sollte man mitbringen?

Wenn ich auf meinen Berufsstart zurückblicke, hätte mir eines klarer sein sollen: Viel Technik, klar. Aber auch ein kräftiges Maß an Gelassenheit, Frustrationstoleranz und die Bereitschaft, sich ständig von Halbwissen ins nächste Spezialthema zu hangeln. Theorie und Praxis flirten in der Verfahrenstechnik nur lose miteinander – es gibt, das ist kein Geheimnis, selten glasklare Lösungen. Was viele unterschätzen: Der „Soft Skill“-Begriff, so überstrapaziert er sein mag, trifft hier ins Schwarze. Kommunikative Fähigkeiten, Teamarbeit, und – fast noch wichtiger – die Fähigkeit, unter Zeitdruck kühlen Kopf zu bewahren.

Neu im Team? Hands-on-Mentalität zählt oftmals mehr als ein geschliffener Lebenslauf. Wer anpackt, mitdenkt und auch einmal zugeben kann, dass er keine Lösung hat, sammelt schnell Sympathie – und Respekt. Ganz ehrlich: Nichts ist schlimmer als jemand, der sich im Meeting mit Fremdwörtern schmückt, aber keinen Plan hat, wie sich eine Wärmetauschereinheit im Winter realistisch verhält.


Gehalt: Wo’s brodelt, da gibt’s nicht immer Butter auf’s Brot – und doch mehr als nur warme Worte

Na klar, irgendwann landet jeder auf der obligatorischen Gehalts-Tabelle. Und irgendwie ist das auch berechtigt – bei all der Verantwortung, die im Raum steht. Aber: Die Unterschiede könnten rabiater kaum sein. Wer im Großraum Frankfurt oder Ludwigshafen einsteigt – und dazu noch im Chemiesektor – darf sich auf einen stattlichen Lohnzettel freuen. Einstiegsgehälter jenseits der 50.000 €er-Marke sind da keine Seltenheit. In Ostdeutschland, im Mittelstand oder bei kleineren Ingenieurbüros sieht die Welt dagegen oft nüchterner aus. Da rutscht mancher Jahresbetrag schon mal unter die 44.000 €-Grenze.

Mit steigender Erfahrung, wachsender Verantwortung oder dem Wechsel in die Projektleitung geht’s dann schrittweise nach oben. Extraportionen gibt’s in risikoaffinen Industriebranchen – etwa Petrochemie und Energie. Ein Selbstläufer ist der große Sprung trotzdem nicht. Spätestens im Mittelbau wird verhandelt, gezittert, und manchmal – zugegeben – auch pragmatisch gewechselt. Wer sich geschickt anstellt, kann nach einigen Jahren die 65.000 €-Schwelle übersteigen, manchmal mehr. Aber: Die ganz goldenen Zeiten, wie sie Altvordere vielleicht noch kennen, sind heute selten. Stichwort: Kostendruck, Standortverlagerungen, Globalisierung.


Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel: Zwischen Boom und Bauchlandung

Man hört so oft von Fachkräftemangel, als gäbe es keine anderen Schlagworte mehr im Deutschen Mittelstand. Aber stimmt das auch für die Verfahrenstechnik? Ja – und nein. Klar, die ganz großen Konzerne suchen gefühlt immer hungrige Talente. Denn: Prozessoptimierung, Transformation, Energiemanagement – ohne Experten für Reaktionstechnik und Automatisierung läuft in keinem Werk mehr etwas rund. Wer sich aber auf einen festen Wohnort einschießt oder allzu exotische Spezialisierungen anstrebt, kann trotzdem ins Leere greifen. Mobilität und Flexibilität bleiben Trumpf – das wird einem spätestens nach dem zweiten Bewerbungsgespräch klar, wenn plötzlich Standorte in Tschechien oder Finnland ins Spiel kommen.

Regionale Unterschiede, Branchenzyklen, Politik – der Arbeitsmarkt ist volatil, keine Frage. Manchmal wird um jede Hand gerungen, manchmal gibt’s Verzögerungen im Einstellungsprozess, weil das Budget „nochmal geprüft werden muss“. Wer gegen den Strom schwimmt und sich auf Nischen wie Abwasserbehandlung oder Kreislaufwirtschaft spezialisiert, findet überraschend viele Optionen – zumindest aktuell. Planbarkeit? Schwierig. Aber Langeweile? Kaum.


Work-Life-Balance und der Blick nach vorn: Zwischen Schichtdienst und Sinnsuche

Jetzt mal Hand aufs Herz: Schichtdienst, Bereitschaft am Wochenende, kurzfristige Anrufe beim Grillabend – das gehört in einzelnen Betrieben zum Alltag dazu. Aber keine Sorge, nicht jeder Job in der Verfahrenstechnik raubt dir den Schlaf. Gerade jüngere Unternehmen setzen heute verstärkt auf Homeoffice, Gleitzeit und – unfassbar, aber wahr – manchmal sogar Teilzeitmodelle für Ingenieure. Das Thema Vereinbarkeit schwingt mit, spätestens seit Demografie und pandemische Erfahrungen auch alte Strukturen aufgemischt haben.

Was auffällt: Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind längst viel mehr als Buzzwords. Sie durchdringen die gesamte Branche. Wer sich als Berufseinsteiger umschaut, stößt auf Projekte zur CO₂-Vermeidung, Prozessautomation und selbstlernende Anlagen. Fragt man Kolleginnen und Kollegen im Einstiegsjahr, dominiert oft die Freude am Gestalten und die Motivation, nicht nur Zahlen zu optimieren, sondern die Industrie tatsächlich nachhaltiger zu machen. Klar, die Herausforderungen sind enorm – aber für Neugierige ergibt sich daraus eine echte Spielwiese. Nicht alles gelingt, manches nervt. Aber wer wirklich gestalten will, ist in kaum einem Ingenieurberuf näher dran an den zentralen Umbrüchen des Industriestandorts Deutschland.


Fazit? Gibt’s nicht so einfach – weil Beruf und Leben selten stromlinienförmig verlaufen

Ob es DER Weg in die Verfahrenstechnik ist, den man gehen sollte? Wer weiß das schon. Sicher ist: Für Neugierige, die sowohl mit Zahlen als auch mit Menschen umgehen können, bietet dieser Beruf eine unheimlich breite Palette an Erfahrungen, Entwicklungschancen und Herausforderungen. Gerade für Berufseinsteiger und wechselwillige Profis bleibt zu sagen: Offenheit fürs Unberechenbare – die braucht es vermutlich nirgendwo so sehr wie hier. Und mal ehrlich: Wer will denn schon einen Job, in dem nie was schiefgeht?


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