Verfahrensingenieur Jobs

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Chemieingenieur (m/w/d) Analytik, Wasserchemie und Verfahrenstechnik

Grünbeck AGHöchstädt Donau

Wir suchen einen Chemieingenieur (m/w/d) mit Fokus auf Analytik, Wasserchemie und Verfahrenstechnik. Ihre Aufgaben umfassen die Überprüfung und Weiterentwicklung von Verfahren zur Wasserbehandlung sowie das Planen und Durchführen von Experimenten zur Validierung. Sie werten Daten aus und führen Wasseranalysen und Korrosionsuntersuchungen mit modernen instrumentellen Methoden durch. Zudem bewerten Sie Analyseergebnisse, erstellen Aufbereitungsvorschläge und unterstützen Fachabteilungen in verfahrenstechnischen Fragen. Ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder verfahrenstechnisches Studium sowie Erfahrung in der Wasseraufbereitung sind erforderlich. Bringen Sie analytisches Denkvermögen und eine strukturierte Arbeitsweise mit, um unser Team zu bereichern.
Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Master oder Dipl.-Ing. (w/m/d) Physik, Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Bau- und Umweltingenieurwesen

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WürttembergEsslingen Neckar

Das Landratsamt Esslingen und das Landratsamt Göppingen suchen einen Master oder Dipl.-Ing. w/m/d in Physik, Chemie, Bau- und Umweltingenieurwesen. Die Bewerbungsfrist endet am 17.05.2026, mit einer Entgeltgruppe von 13 TV-L. Die Stelle ist bis zum 31.05.2028 befristet und richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder. Die befristete Anstellung erfolgt gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 3 Teilzeit- und Befristungsgesetz. Der Landkreis Esslingen beeindruckt mit einer Mischung aus urbanen und naturräumlichen Angeboten. Als innovative Verwaltung bietet er rund 2.500 Mitarbeitenden spannende Karrieremöglichkeiten und sinnstiftende Aufgaben.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Chemieingenieur:in oder Verfahrenstechniker:in im Chemieanlagenbau (m/w/d) in Vollzeit

Nanolope GmbHBerlin

Sie bringen umfassende Erfahrung in den Engineeringphasen von chemischen Pilotanlagen mit, einschließlich Management des Anlagenbaus und der Inbetriebnahme. Ihre Fähigkeit, Projekte eigenständig mit externen Dienstleistern zu planen und zu koordinieren, zeichnet Sie aus. Sie kombinieren strukturiertes, lösungsorientiertes und kreatives Denken, um effiziente Ergebnisse zu erzielen. Zudem sind Sie bereit, teilweise außerhalb Berlins am Produktionsstandort zu arbeiten. Ihre Kenntnisse in Software für verfahrenstechnische Bereiche, wie Aspen, runden Ihr Profil ab. Optional verfügen Sie über Erfahrungen in der sicherheitstechnischen Bewertung sowie der Wartung von chemischen Anlagen.
Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Physiker / Mathematiker / Ingenieur (m/w/d), vorzugsweise mit Promotion, für Algorithmen und Verfahren und deren Bewertung

Diehl Defence GmbH & Co. KGÜberlingen Bodensee

Wir suchen einen Physiker, Mathematiker oder Ingenieur (m/w/d) in Überlingen am Bodensee, idealerweise mit Promotion. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Bewertung und Analyse komplexer Flugkörpersysteme durch mathematische Modellbildung. Dabei entwickeln Sie Algorithmen zur Bilderkennung und -verarbeitung, unter Einsatz modernster Techniken wie maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. Zudem validieren Sie diese Algorithmen mit Messdaten und numerischen Simulationen. Des Weiteren entwerfen und implementieren Sie umfassende Simulationsmodelle, um das Echtzeitverhalten zu analysieren. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres innovativen Teams zu werden!
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Projektleiter Chemie / Pharma Anlagenbau (m/w/d)

plantIng GmbHKarlsruhe

Als Projektleiter im Chemie- und Pharma-Anlagenbau (m/w/d) in Karlsruhe erwarten Sie spannende Herausforderungen. Sie sind verantwortlich für die eigenständige Abwicklung von Projekten und die Leitung von Projektteams. Ihre Aufgaben umfassen die Koordination der Fachabteilungen sowie das Termin-, Kosten- und Claim-Management. Zudem unterstützen Sie unsere Kunden in allen Engineering-Phasen und steuern externe Dienstleister. Sie profitieren von einem unbefristeten Arbeitsvertrag und flexiblen Arbeitszeitmodellen. Erleben Sie echten Teamspirit und eine Leidenschaft für innovative Projekte, sei es im Büro oder bei Betriebssport und Sommerfesten.
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Projektleiter Chemie / Pharma Anlagenbau (m/w/d)

plantIng GmbHLudwigshafen Rhein

Wir suchen einen Projektleiter (m/w/d) im Chemie- und Pharmabereich für unseren Standort in Ludwigshafen am Rhein. Deine Hauptaufgaben umfassen die eigenverantwortliche Abwicklung von Projekten und die Leitung von Projektteams. Du koordinierst Fachabteilungen, planst Termine und kümmerst dich um Kosten- und Claim-Management. Zudem unterstützt du unsere Kunden in allen Engineering-Phasen und steuerst externe Dienstleister. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag sowie flexible Arbeitszeitmodelle bieten dir optimale Arbeitsbedingungen. Profitiere von einem starken Teamgeist und erlebe spannende Projekte in einem dynamischen Umfeld.
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Engineer R&D Prototyping

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AGLeoben

Werde unser Ingenieur für R&D-Prototypen! Du leitest spannende Prozessentwicklungen auf Forschungs- und Entwicklungsniveau und arbeitest an innovativen Fertigungstechnologien für Substrat- und Verpackungsanwendungen. Gestalte die Zukunft der Technologie mit uns!
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Project Manager R&D

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AGLeoben

Werde Project Manager R&D und gestalte die Zukunft von AT&S mit! Treibe innovative Projekte voran, plane gezielt und setze technische Herausforderungen erfolgreich um. Unterstütze uns beim Wissensaufbau und beschleunige die Entwicklung bahnbrechender Produkte.
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Ingenieur Qualifizierung / Validierung Pharmaanlagen (m/w/d)

Serumwerk Bernburg AGBernburg Saale

Die Ingenieurqualifizierung und Validierung von Pharmaanlagen (m/w/d) erfordert präzise Planung und Dokumentation gemäß den aktuellen GMP-Vorschriften. Zu den Aufgaben gehören die Qualifizierung von Produktionsanlagen sowie Reinräumen und die Durchführung von Sterilisationsvalidierungen. Zudem sind Reinraummessungen und Risikoanalysen Teil des Prozesses. Eine gründliche Ursachenanalyse und die Entwicklung von Lösungen für Abweichungen sind ebenfalls wichtig. Die Erstellung von SOPs sowie die Durchführung von GMP-Schulungen sorgen für die Einhaltung von Qualitätsstandards. Sie bringen ein ingenieurwissenschaftliches Studium und mindestens 2 Jahre Erfahrung im GMP-regulierten Umfeld mit? Dann sind Sie hier richtig!
Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Serumwerk Bernburg AG Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Technischer Leiter Projektmanagement (m/w/d)

Stadt-Sparkasse SolingenSolingen

Bei der Festlegung technischer Standards und Qualitätsrichtlinien stellen wir sicher, dass nachhaltige Projektanforderungen (ESG, Energie, Innovation) erfüllt werden. Unsere Projektentwicklung umfasst die technische Bewertung von Grundstücken und Bestandsobjekten während Ankaufs- und Due-Diligence-Prozessen. Wir bieten umfassende Beratung in Zusammenarbeit mit Architekten und Fachplanern, um Genehmigungsverfahren effizient zu begleiten. Zudem unterstützen wir Bauherren und Investoren in allen Projektstufen mit Machbarkeitsstudien sowie Wirtschaftlichkeits- und Risikoanalysen. Unsere Projektrealisierung optimiert die Koordination aller Beteiligten und gewährleistet die Einhaltung von Kosten, Terminen und Qualitätsstandards. Durch strategische Prozessentwicklung verbessern wir Ihre technischen Abläufe und Projektprozesse nachhaltig.
Gutes Betriebsklima Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Verfahrensingenieur wissen müssen

Verfahrensingenieur Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Verfahrensingenieur wissen müssen

Berufsbild Verfahrensingenieur – Zwischen Labor, Leitstand und Leben

Wer sich als Verfahrensingenieur oder Verfahrensingenieurin bewirbt – gleich ob frisch von der Uni, mit ersten Berufsjahren oder auf der Suche nach einer neuen Etappe –, merkt schnell: Hinter dem nüchternen Jobtitel verbirgt sich mehr als Zahlenkolonnen und Reaktoren mit blitzendem Edelstahl. Manchmal fühlt sich das, was man hier tut, an wie der Spagat zwischen Alchemist und Projektjongleur. Und ganz ehrlich – manches aus dem Studium fühlt sich plötzlich banaler oder entfernter an, als man es sich je hätte träumen lassen.


Zwischen Theorie und Rohrleitungen: Der Maschinenraum des Fortschritts

Was tut man tatsächlich als Verfahrensingenieur, jenseits der ausgefeilten Organigramme und Website-Hochglanzfotos? Es geht nicht allein um das Berechnen von Stoffströmen oder Wärmetransfers – auch wenn das bald Alltag wird, ob man will oder nicht. Vielmehr ist es das stetige Basteln, Optimieren, Kontrollieren: Heute die Produktionslinie, morgen den Anlagenumbau, während im Hintergrund die Frage drängt, ob die neuen Nachhaltigkeitsziele ohne Komplettumbau gelingen. Zudem: Wer meint, es gäbe „den einen“ Arbeitsalltag im Anlagenbau, in der Chemie oder der Lebensmitteltechnik, der irrt. Der Tag beginnt oft mit offenen Fragen (und mindestens einem Kaffee), stolpert dann über Meetings, denn plötzlich funktioniert irgendwo eine Pumpe nicht, und der Zeitplan löst sich leise in Luft auf.


Qualifikation – die halbe Wahrheit, Persönlichkeit die andere Hälfte

Klar: Wer hier einsteigt, bringt fundiertes technisches Wissen mit – Thermodynamik, Strömungsmechanik, all diese Klassiker. Aber das allein trägt selten durch die Praxis. Ich kann nicht zählen, wie oft kurzfristige Improvisation gefragt war – und wie lautlos dabei Soft Skills ins Rampenlicht rücken. Kommunikation? Pflicht statt Kür, denn oft genug geht’s darum, zwischen Produktion, Management und Behörden zu vermitteln – manchmal alles am selben Tag. Eigenverantwortlichkeit wächst mit jeder Schicht und jedem neuen Anlagenproblem, dem man auf den Grund gehen muss (meistens außerhalb der Bürozeiten, so meine Erfahrung). Wer lieber die Dinge mehrfach hinterfragt, sich nicht vor Dreck oder Fehlersuche scheut und statt Schreibtischkarriere eher das „echte“ Arbeiten sucht – der ist hier selten fehl am Platz.


Gehalt – die nüchterne Seite des Lebens (und trotzdem nicht alles)

Jetzt kommt der Teil, der regelmäßig zu hitzigen Diskussionen auf Karrieremessen führt – das Gehalt. Sachlich betrachtet: Für Berufseinsteiger ist die Bandbreite groß, und das aus guten Gründen. In der chemischen oder pharmazeutischen Industrie lassen sich in den ersten Jahren Gehälter erzielen, die bereits deutlich über dem Durchschnitt technischer Berufe liegen. Wer jedoch in kleineren Maschinenbauunternehmen startet – gar im Osten der Republik oder abseits der Großstandorte –, kommt nicht selten auf Zahlen, bei denen man sich fragt: „Ist das noch Stand der Technik oder schon Pointe?“ (Ironie nicht ausgeschlossen.) Später, mit einigen Jahren Praxis oder wenn Führungsverantwortung oder Spezialaufgaben übernehmen, kann die Kurve ordentlich anziehen – manchmal auch branchenspezifisch steil. Und doch bleibt: Wer sich in den Beruf stürzt, nur wegen des Gehalts, wird auf Dauer kaum Freude finden. Zu anspruchsvoll, zu wechselhaft, zu herausfordernd ist die Realität, wenn’s darauf ankommt.


Marktsituation, Wandel und ein Hauch Abenteuer

Von Fachkräftemangel ist viel die Rede, und ja, die Nachfrage nach kompetenten Verfahrensingenieuren ist beachtlich – die Unternehmen suchen händeringend, gerade in Zeiten des Umbruchs: Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, überall Transformation. Wer Wandel als Herausforderung begreift statt als lästige Störung, ist klar im Vorteil. Allerdings – und das sagen die wenigsten: Berufseinsteiger treffen oft auf Betriebe, deren Strukturen irgendwo in den frühen 2000ern verharren. Digitalisierung? Klar, aber manchmal noch auf DIN-A4-Briefkopf. Wer hier gestalten möchte, braucht langen Atem (und eine gewisse Frustrationstoleranz). Dafür bietet der Beruf einen seltenen Mix aus Sicherheit und Gestaltungsspielraum. Und, Hand aufs Herz, nicht viele Bereiche erlauben es Einsteigerinnen und Quereinsteigern, so schnell Verantwortung zu übernehmen. Ein bisschen Abenteuerlust gehört dazu, keine Frage.


Zwischen Privatleben, Frässtaub und Philosophie: Was bleibt?

Work-Life-Balance? Ein Kampfbegriff, gern strapaziert und selten eindeutig. In manchen Unternehmen lebt man die technische Gleitzeit, anderswo fressen Projekte und Schichtsysteme vieles vom privaten Kalender auf. Gerade in Produktionsnähe bleibt Spontanität schwierig, und das Wochenende „gehört“ nicht immer einem selbst. Wer Familie plant oder Hobbys hegt, tut gut daran, vorab nach flexiblen Modellen zu fragen – sie existieren, aber einfach sind sie selten zu bekommen. Dafür gibt’s oft unvergleichliche Momente: Wenn eine Anlage endlich läuft, wenn aus Problemen Lösungen werden und aus Ideen neue Produkte wachsen. Vielleicht ist es dieses Handfeste, das den Beruf am Ende so reizvoll macht. Man hat nicht nur Systeme, Zahlen und Kabel in der Hand – sondern täglich die Möglichkeit, etwas in Bewegung zu bringen. Im Guten wie im Schwierigen. Kein Job für jeden, gewiss. Aber wenn’s passt, dann passt es richtig.


Kurzbeschreibung Verfahrensingenieur

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Verfahrensingenieur

Was tut man tatsächlich als Verfahrensingenieur, jenseits der ausgefeilten Organigramme und Website-Hochglanzfotos? Es geht nicht allein um das Berechnen von Stoffströmen oder Wärmetransfers – auch wenn das bald Alltag wird, ob man will oder nicht. Vielmehr ist es das stetige Basteln, Optimieren, Kontrollieren: Heute die Produktionslinie, morgen den Anlagenumbau, während im Hintergrund die Frage drängt, ob die neuen Nachhaltigkeitsziele ohne Komplettumbau gelingen. Zudem: Wer meint, es gäbe „den einen“ Arbeitsalltag im Anlagenbau, in der Chemie oder der Lebensmitteltechnik, der irrt. Der Tag beginnt oft mit offenen Fragen (und mindestens einem Kaffee), stolpert dann über Meetings, denn plötzlich funktioniert irgendwo eine Pumpe nicht, und der Zeitplan löst sich leise in Luft auf.

Klar: Wer hier einsteigt, bringt fundiertes technisches Wissen mit – Thermodynamik, Strömungsmechanik, all diese Klassiker. Aber das allein trägt selten durch die Praxis. Ich kann nicht zählen, wie oft kurzfristige Improvisation gefragt war – und wie lautlos dabei Soft Skills ins Rampenlicht rücken. Kommunikation? Pflicht statt Kür, denn oft genug geht’s darum, zwischen Produktion, Management und Behörden zu vermitteln – manchmal alles am selben Tag. Eigenverantwortlichkeit wächst mit jeder Schicht und jedem neuen Anlagenproblem, dem man auf den Grund gehen muss (meistens außerhalb der Bürozeiten, so meine Erfahrung). Wer lieber die Dinge mehrfach hinterfragt, sich nicht vor Dreck oder Fehlersuche scheut und statt Schreibtischkarriere eher das „echte“ Arbeiten sucht – der ist hier selten fehl am Platz.

Jetzt kommt der Teil, der regelmäßig zu hitzigen Diskussionen auf Karrieremessen führt – das Gehalt. Sachlich betrachtet: Für Berufseinsteiger ist die Bandbreite groß, und das aus guten Gründen. In der chemischen oder pharmazeutischen Industrie lassen sich in den ersten Jahren Gehälter erzielen, die bereits deutlich über dem Durchschnitt technischer Berufe liegen. Wer jedoch in kleineren Maschinenbauunternehmen startet – gar im Osten der Republik oder abseits der Großstandorte –, kommt nicht selten auf Zahlen, bei denen man sich fragt: „Ist das noch Stand der Technik oder schon Pointe?“ (Ironie nicht ausgeschlossen.) Später, mit einigen Jahren Praxis oder wenn Führungsverantwortung oder Spezialaufgaben übernehmen, kann die Kurve ordentlich anziehen – manchmal auch branchenspezifisch steil. Und doch bleibt: Wer sich in den Beruf stürzt, nur wegen des Gehalts, wird auf Dauer kaum Freude finden. Zu anspruchsvoll, zu wechselhaft, zu herausfordernd ist die Realität, wenn’s darauf ankommt.

Von Fachkräftemangel ist viel die Rede, und ja, die Nachfrage nach kompetenten Verfahrensingenieuren ist beachtlich – die Unternehmen suchen händeringend, gerade in Zeiten des Umbruchs: Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, überall Transformation. Wer Wandel als Herausforderung begreift statt als lästige Störung, ist klar im Vorteil. Allerdings – und das sagen die wenigsten: Berufseinsteiger treffen oft auf Betriebe, deren Strukturen irgendwo in den frühen 2000ern verharren. Digitalisierung? Klar, aber manchmal noch auf DIN-A4-Briefkopf. Wer hier gestalten möchte, braucht langen Atem (und eine gewisse Frustrationstoleranz). Dafür bietet der Beruf einen seltenen Mix aus Sicherheit und Gestaltungsspielraum. Und, Hand aufs Herz, nicht viele Bereiche erlauben es Einsteigerinnen und Quereinsteigern, so schnell Verantwortung zu übernehmen. Ein bisschen Abenteuerlust gehört dazu, keine Frage.

Work-Life-Balance? Ein Kampfbegriff, gern strapaziert und selten eindeutig. In manchen Unternehmen lebt man die technische Gleitzeit, anderswo fressen Projekte und Schichtsysteme vieles vom privaten Kalender auf. Gerade in Produktionsnähe bleibt Spontanität schwierig, und das Wochenende „gehört“ nicht immer einem selbst. Wer Familie plant oder Hobbys hegt, tut gut daran, vorab nach flexiblen Modellen zu fragen – sie existieren, aber einfach sind sie selten zu bekommen. Dafür gibt’s oft unvergleichliche Momente: Wenn eine Anlage endlich läuft, wenn aus Problemen Lösungen werden und aus Ideen neue Produkte wachsen. Vielleicht ist es dieses Handfeste, das den Beruf am Ende so reizvoll macht. Man hat nicht nur Systeme, Zahlen und Kabel in der Hand – sondern täglich die Möglichkeit, etwas in Bewegung zu bringen. Im Guten wie im Schwierigen. Kein Job für jeden, gewiss. Aber wenn’s passt, dann passt es richtig.

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