Umweltanalytik Jobs

30 aktuelle Umweltanalytik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Chemielaborant:in / CTA in der Umweltanalytik (m/w/d) #0337

ANALYTIKUM Umweltlabor GmbHMerseburg Saale

Du bist Chemielaborant:in oder CTA und auf der Suche nach einem neuen Job? In unserem dynamisch wachsenden Unternehmen bieten wir dir eine spannende Karriere mit herausfordernden Projekten. Du bringst Erfahrung in der Laborpraxis, Teamfähigkeit und Kommunikationsgeschick mit? Unsere innovativen Aufgaben erfordern zudem gute EDV-Kenntnisse und Erfahrung mit LIMS. Profitiere von attraktiven Mitarbeitervergünstigungen über "Corporate Benefits" und einem Mobilitätszuschuss für dein Dienstrad. Werde Teil unseres motivierten Teams und gestalte deine Zukunft in einer zukunftsorientierten Branche!
Corporate Benefit ANALYTIKUM Umweltlabor GmbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Probenehmer im Bereich Wasser (all genders)

PMC International GmbHGumpoldskirchen

Entdecken Sie spannende Herausforderungen als Probenehmer (m/w/d) im Wassersektor! Führen Sie Grundwasserproben, Pumpversuche und Trinkwasseranalysen durch und tragen Sie maßgeblich zur Sicherstellung der Wasserqualität bei. Bewerben Sie sich jetzt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker/Techniker (m/w/d) für LC-MS-Analytik

Normec Heppeler InstituteLörrach

Wachsen Sie mit uns! Zur Verstärkung unseres engagierten 50-köpfigen Teams suchen wir einen Chemiker oder Lebensmittelchemiker (m/w/d) in Vollzeit für die LC-MS-Analytik. Zu Ihren Aufgaben gehören die Durchführung von GMP-konformen LC-MS/MS Analysen, Methodenentwicklung sowie Routinewartungen. Wir bieten Ihnen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit attraktiver Vergütung und Benefits. Zudem unterstützen wir Ihre kontinuierliche fachliche Weiterbildung und gewährleisten eine umfassende Einarbeitung. Profitieren Sie von einer zentrumsnahen Lage, kostenfreien Parkmöglichkeiten und der Option für Homeoffice. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Laborant(m/w/d) in der mikrobiologischen Abteilung

Normec Heppeler InstituteLörrach

Für die Erweiterung unseres 50-köpfigen Teams suchen wir einen engagierten Laboranten (m/w/d) in Vollzeit für die mikrobiologische Abteilung. Zu Ihren Aufgaben gehören die Bestimmung der mikrobiologischen Reinheit nicht steriler Produkte, die Arbeit mit pathogenen Keimen und die Durchführung von mikrobiologischen Analysen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant, BTA oder CTA ist erforderlich, ebenso wie eine sorgfältige Arbeitsweise und idealerweise Erfahrung im GMP-Umfeld. Wir bieten Ihnen ein sicheres, unbefristetes Arbeitsverhältnis mit attraktiver Vergütung und Benefits. Zudem unterstützen wir Ihre fachliche Weiterbildung. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Laborhelfer in der Probenvorbereitung (m/w/d)

UCL Umwelt Control Labor GmbHLünen

Sichern Sie sich eine Position als Laborhelfer in der Probenvorbereitung (m/w/d) in Lünen! In dieser Schlüsselrolle unterstützen Sie unser Team durch Ihre zuverlässige Zuarbeit. Die ordnungsgemäße Vorbereitung und Zuordnung von Proben ist für Sie eine Selbstverständlichkeit. Wir suchen engagierte Quereinsteiger, die mit Flexibilität und Einsatzbereitschaft arbeiten. Idealerweise bringen Sie Erfahrung in der Umweltanalytik mit, um unsere hohen Standards zu erfüllen. Wenn sauberes, strukturiertes Arbeiten zu Ihren Stärken zählt, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Quereinstieg möglich Vermögenswirksame Leistungen Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Chemielaborant / Chemielaborantin

Provadis Partner für Bildung & Beratung GmbHFrankfurt

Bewirb dich jetzt für eine vielversprechende Ausbildung als Chemielaborant (m/w/d)! In dieser spannenden Rolle treibst du innovative Forschungsprojekte voran und testest neuartige Produkte. Du erlernst, wie Rohstoffe in wertvolle Zwischen- und Endprodukte umgewandelt werden und wie wichtige Wirkstoffe für Arzneimittel und andere Anwendungen hergestellt werden. Zudem planst du Versuchsabläufe, dokumentierst Ergebnisse und wertest sie aus. Mit unseren Partnerunternehmen startest du optimal in dein Berufsleben. Voraussetzungen sind ein guter Realschulabschluss, Fachabitur oder Abitur sowie Interesse an Naturwissenschaft und Technik.
Vollzeit weitere Benefits
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Laborant Mikrobiologie (w/m/d) - VZ

Eurofins Lebensmittelanalytik Österreich GmbHWr Neudorf

Werden Sie Laborant für Mikrobiologie (w/m/d) in Vollzeit! Führen Sie routineanalytische Untersuchungen durch, werten Sie Ergebnisse aus und organisieren Sie die Medienproduktion. Gestalten Sie aktiv die Qualitätssicherung von Lebens- und Futtermitteln sowie Wasserproben!
Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technische Assistentin / Chemisch-Technischer Assistent (w/m/d) - Abteilung Messtechnik und Analytik

LUBW - Landesanstalt für Umwelt Baden-WürttembergKarlsruhe

Die LUBW sucht eine Chemisch-technische Assistentin oder einen Chemisch-technischen Assistenten (w/m/d) für das Referat „Organische Spurenstoffanalytik, Rheinüberwachung“. Die unbefristete Stelle beginnt am 01.07.2026. Als Kompetenzzentrum in Baden-Württemberg unterstützt die LUBW bei Umwelt- und Naturschutzfragen. Im Referat werden Proben aus Luft, Wasser und Boden auf organische Spurenstoffe analysiert. Dabei kommt modernste Technik zum Einsatz, um verschiedene Chemikalien zu identifizieren. Ihre Aufgaben umfassen Probenmanagement und Qualitätssicherung, die interdisziplinär organisiert und koordiniert werden. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Laborant:in Mikrobiologie (m/w/d) – Wasseruntersuchung

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Als Laborant:in in der Mikrobiologie (m/w/d) sind Sie verantwortlich für die Wasseruntersuchung von Trink-, Kühl- und Badebeckenwasserproben. Sie bearbeiten und werten Proben im firmeninternen LIMS aus und führen mikrobiologische Tests nach Prüfvorschriften durch. Ihre Qualifikation als BTA, Biologielaborant:in oder eine vergleichbare Ausbildung ist essenziell. Idealerweise bringen Sie Erfahrung aus einem mikrobiologischen Dienstleistungslabor mit. Sie arbeiten strukturiert, selbstständig und zeichnen sich durch Teamfähigkeit sowie klare, professionelle Kommunikation aus. Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind für diese Position erforderlich.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Labormitarbeiter (m/w/d) als Allrounder

Eurofins Consumer Product Testing GmbHHamburg

Starte deine Karriere als Labormitarbeiter:in bei Eurofins Consumer Product Testing GmbH in der LC! Diese spannende Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet, mit der Möglichkeit auf eine dauerhafte Anstellung. Du betreust Proben aus den Bereichen Bedarfsgegenstände, Verpackungen und Kosmetik und bereitest sie für das Labor vor. Zu deinen Aufgaben gehören die Durchführung von Routineanalysen sowie die Auswertung der Daten. Ideale Voraussetzungen sind eine abgeschlossene naturwissenschaftliche Ausbildung und Kenntnisse in der analytischen Messtechnik. Teamfähigkeit, gute Excel- und Englischkenntnisse sowie eine strukturierte Arbeitsweise runden dein Profil ab.
Familienfreundlich Urlaubsgeld Corporate Benefit Eurofins Consumer Product Testing GmbH Betriebliche Altersvorsorge Kantine Gesundheitsprogramme Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Umweltanalytik wissen müssen

Umweltanalytik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Umweltanalytik wissen müssen

Die Umweltanalytik – Wovon reden wir hier eigentlich?

Wer zum ersten Mal über einen Job in der Umweltanalytik nachdenkt, stellt sich vermutlich ein Bild vor: Labor, Messgeräte, irgendwo zwischen Reagenzglas und Bodenprobe. Das ist erst mal nicht ganz falsch – aber längst nicht die ganze Wahrheit. Die Umweltanalytik ist ein Berufsfeld am Übergang von Wissenschaft und angewandter Technik, irgendwo im Spagat zwischen Hightech-Labor, Feldarbeit und Dateninterpretation. Und, Hand aufs Herz: Die Sache ist anspruchsvoller, als man gemeinhin denkt. Ja, die eigentliche Heldenreise vollzieht sich oft unsichtbar, im Mikroskopischen. Da sitzt ein Team, pipettiert, misst, protokolliert, kämpft mit Normen – und trifft manchmal auf Kuriositäten, die kein Lehrbuch vorhergesehen hat.


Zwischen Laborbank, Feldschuh und Paragraphendschungel

Wer als Einsteiger oder umstiegswilliger Fachmensch in die Umweltanalytik einsteigt – egal ob frisch von der Uni oder mit Industrie-Erfahrung im Gepäck –, sollte sich auf einen Alltag einstellen, der selten monoton bleibt. Typische Aufgaben? Wasser- und Bodenproben entnehmen, Luftschadstoffe analysieren, Rückstände messen, Grenzwerte prüfen, Berichte mit feinsäuberlichen Zahlenkolonnen füllen. Klar, manchmal fühlt es sich eher wie Detektivarbeit als wie Laboralltag an. Denn: Keine Probe ist wie die andere, und Überraschungen gibt's häufig. Manchmal taucht ein Wert auf, der weder in Standardtabellen noch in der Logik vorkommt – Rätselstunde. Und was dabei gern unterschätzt wird: Neben der fachlichen Seite zählt oft das kommunikative Fingerspitzengefühl, etwa wenn man Umweltdaten gegenüber Behörden oder nervösen Auftraggebern erläutern muss.


Qualifikation, Know-how und eine Prise Frustrationstoleranz

Wer in die Umweltanalytik einsteigen will, braucht zweierlei: einen soliden fachlichen Hintergrund und die Bereitschaft, sich regelmäßig in Neues einzuarbeiten. Egal ob Laborant mit technisch-naturwissenschaftlicher Ausbildung, Umweltingenieur, Chemiker, Biologin oder Quereinsteiger mit technischem Spürsinn – entscheidend ist die Fähigkeit, mit Komplexität und (ja, leider) Bürokratie umzugehen. Moderne Umweltanalytiker:innen jonglieren mit Messmethoden, Normvorschriften, Kalibrierprotokollen und einer Flut neuer Technik – von Gaschromatographen bis zu softwarebasierten Auswertungen. Und: Wer sich der Sache verschreibt, lernt auch das frustrierende Gefühl kennen, wenn ein Chromatogramm zum dritten Mal einfach nicht zusammenpasst. Resilienz, diese abgedroschene Vokabel, wird hier zur täglichen Tugend. Was viele unterschätzen: Auch Improvisation und gesunder Menschenverstand sind gefragt, wenn im Feld etwas schiefgeht. Theorie reicht nie ganz.


Gehalt: Spielwiese der regionalen Unterschiede

Jetzt Hand aufs Portemonnaie – die Frage nach dem Gehalt darf und muss gestellt werden. Kurz und ehrlich: Die Spreizung ist immens. Einsteiger in kleinen Laboren oder bei kommunalen Umweltämtern müssen oft mit Einstiegsgehältern rechnen, die bescheiden ausfallen – gerade im Osten, sagen wir es, wie es ist. Wer sich dagegen in Richtung Industrie- oder Speziallabore bewegt, kann rasch spüren, dass große Chemiekonzerne oder Ingenieurbüros das Portemonnaie etwas weiter öffnen. Niveau und Entwicklungsmöglichkeiten? Nach oben offen, aber: Selten exorbitant. Im Schnitt dürfte die Umweltanalytik solide im Mittelfeld liegen, unterhalb der Chemieindustrie, aber oft über typischen handwerklich-technischen Jobs. Auch Weiterbildung und Spezialisierung, etwa auf digitale Messtechnik oder Schadstoffmodellierung, sind echte Gehaltsbeschleuniger – sofern man nicht im Tarifdickicht des öffentlichen Diensts landet, wo die Entwicklung, mal freundlich gesagt, gemächlich ist.


Trends, Technik und das große Wort "Nachhaltigkeit"

Ein Job, der sich nicht verändert? Davon kann man in der Umweltanalytik nur träumen. Stichwort Digitalisierung: Automatisierte Messstrecken, Daten-Apps, Echtzeit-Sensorik – vieles, was vor zehn Jahren noch wie Science-Fiction klang, ist heute Alltag. Die Technik verlangt, dass man Schritt hält, und selten bleibt der Geräteschrank lange, wie er ist. Wer Freude an Lernen, an gelegentlichen Frustmomenten und diffusen Fehlersuchen hat, findet hier seinen Platz. Gesellschaftlich ist Nachhaltigkeit inzwischen eine Art Leitstern geworden – und, ehrlich, manchmal ein Schreckgespenst, denn mit dem Druck steigen Dokumentationspflichten und Normen. Hinzu kommt: Die Nachfrage nach Umweltanalytik wächst, getrieben von Klimakrise, Vertrauensthemen und zunehmend komplexer Gesetzgebung. Aber Achtung, Übersättigung droht trotzdem nicht – der Bedarf steigt, aber die Qualifikationen müssen mithalten.


Karriere, Leben und all die unausgesprochenen Fallstricke

Bleibt noch die Frage, ob sich ein Leben in der Umweltanalytik als Dauerlösung eignet. Meine offene Antwort: Kommt darauf an. Die Arbeitszeiten sind meist berechenbar, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben durchaus besser als im Labor-High-End der Pharmaindustrie – sofern man nicht in Projekten mit straffen Fristen hängt. Wer aufsteigen will, setzt gezielt auf Zusatzqualifikationen: Projektmanagement, Spezialsoftware, Umweltrecht, vielleicht sogar Lehrgänge zu Nachhaltigkeitszertifikaten. Es lohnt auch, die eigenen Ambitionen realistisch einzuschätzen – nicht jede:r strebt die Laborkoordination oder den Sprung ins Behördenmanagement an. Was viele unterschätzen: Die Community ist kleiner, als man denkt, der Wechsel zwischen Unternehmen regional oft geschmeidig, aber für große Sprünge braucht es Mut und Glück. Fazit? Wer Gründlichkeit, Neugier und Gelassenheit mitbringt, wird selten arbeitslos – und erlebt einen Beruf, der alles ist, nur nicht langweilig. Außer vielleicht montagmorgens bei nasskalter Probenahme im Regen. Aber das ist wohl in jedem Beruf so.


Kurzbeschreibung Umweltanalytik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Umweltanalytik

Wer als Einsteiger oder umstiegswilliger Fachmensch in die Umweltanalytik einsteigt – egal ob frisch von der Uni oder mit Industrie-Erfahrung im Gepäck –, sollte sich auf einen Alltag einstellen, der selten monoton bleibt. Typische Aufgaben? Wasser- und Bodenproben entnehmen, Luftschadstoffe analysieren, Rückstände messen, Grenzwerte prüfen, Berichte mit feinsäuberlichen Zahlenkolonnen füllen. Klar, manchmal fühlt es sich eher wie Detektivarbeit als wie Laboralltag an. Denn: Keine Probe ist wie die andere, und Überraschungen gibt's häufig. Manchmal taucht ein Wert auf, der weder in Standardtabellen noch in der Logik vorkommt – Rätselstunde. Und was dabei gern unterschätzt wird: Neben der fachlichen Seite zählt oft das kommunikative Fingerspitzengefühl, etwa wenn man Umweltdaten gegenüber Behörden oder nervösen Auftraggebern erläutern muss.

Wer in die Umweltanalytik einsteigen will, braucht zweierlei: einen soliden fachlichen Hintergrund und die Bereitschaft, sich regelmäßig in Neues einzuarbeiten. Egal ob Laborant mit technisch-naturwissenschaftlicher Ausbildung, Umweltingenieur, Chemiker, Biologin oder Quereinsteiger mit technischem Spürsinn – entscheidend ist die Fähigkeit, mit Komplexität und (ja, leider) Bürokratie umzugehen. Moderne Umweltanalytiker:innen jonglieren mit Messmethoden, Normvorschriften, Kalibrierprotokollen und einer Flut neuer Technik – von Gaschromatographen bis zu softwarebasierten Auswertungen. Und: Wer sich der Sache verschreibt, lernt auch das frustrierende Gefühl kennen, wenn ein Chromatogramm zum dritten Mal einfach nicht zusammenpasst. Resilienz, diese abgedroschene Vokabel, wird hier zur täglichen Tugend. Was viele unterschätzen: Auch Improvisation und gesunder Menschenverstand sind gefragt, wenn im Feld etwas schiefgeht. Theorie reicht nie ganz.

Jetzt Hand aufs Portemonnaie – die Frage nach dem Gehalt darf und muss gestellt werden. Kurz und ehrlich: Die Spreizung ist immens. Einsteiger in kleinen Laboren oder bei kommunalen Umweltämtern müssen oft mit Einstiegsgehältern rechnen, die bescheiden ausfallen – gerade im Osten, sagen wir es, wie es ist. Wer sich dagegen in Richtung Industrie- oder Speziallabore bewegt, kann rasch spüren, dass große Chemiekonzerne oder Ingenieurbüros das Portemonnaie etwas weiter öffnen. Niveau und Entwicklungsmöglichkeiten? Nach oben offen, aber: Selten exorbitant. Im Schnitt dürfte die Umweltanalytik solide im Mittelfeld liegen, unterhalb der Chemieindustrie, aber oft über typischen handwerklich-technischen Jobs. Auch Weiterbildung und Spezialisierung, etwa auf digitale Messtechnik oder Schadstoffmodellierung, sind echte Gehaltsbeschleuniger – sofern man nicht im Tarifdickicht des öffentlichen Diensts landet, wo die Entwicklung, mal freundlich gesagt, gemächlich ist.

Ein Job, der sich nicht verändert? Davon kann man in der Umweltanalytik nur träumen. Stichwort Digitalisierung: Automatisierte Messstrecken, Daten-Apps, Echtzeit-Sensorik – vieles, was vor zehn Jahren noch wie Science-Fiction klang, ist heute Alltag. Die Technik verlangt, dass man Schritt hält, und selten bleibt der Geräteschrank lange, wie er ist. Wer Freude an Lernen, an gelegentlichen Frustmomenten und diffusen Fehlersuchen hat, findet hier seinen Platz. Gesellschaftlich ist Nachhaltigkeit inzwischen eine Art Leitstern geworden – und, ehrlich, manchmal ein Schreckgespenst, denn mit dem Druck steigen Dokumentationspflichten und Normen. Hinzu kommt: Die Nachfrage nach Umweltanalytik wächst, getrieben von Klimakrise, Vertrauensthemen und zunehmend komplexer Gesetzgebung. Aber Achtung, Übersättigung droht trotzdem nicht – der Bedarf steigt, aber die Qualifikationen müssen mithalten.

Bleibt noch die Frage, ob sich ein Leben in der Umweltanalytik als Dauerlösung eignet. Meine offene Antwort: Kommt darauf an. Die Arbeitszeiten sind meist berechenbar, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben durchaus besser als im Labor-High-End der Pharmaindustrie – sofern man nicht in Projekten mit straffen Fristen hängt. Wer aufsteigen will, setzt gezielt auf Zusatzqualifikationen: Projektmanagement, Spezialsoftware, Umweltrecht, vielleicht sogar Lehrgänge zu Nachhaltigkeitszertifikaten. Es lohnt auch, die eigenen Ambitionen realistisch einzuschätzen – nicht jede:r strebt die Laborkoordination oder den Sprung ins Behördenmanagement an. Was viele unterschätzen: Die Community ist kleiner, als man denkt, der Wechsel zwischen Unternehmen regional oft geschmeidig, aber für große Sprünge braucht es Mut und Glück. Fazit? Wer Gründlichkeit, Neugier und Gelassenheit mitbringt, wird selten arbeitslos – und erlebt einen Beruf, der alles ist, nur nicht langweilig. Außer vielleicht montagmorgens bei nasskalter Probenahme im Regen. Aber das ist wohl in jedem Beruf so.

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