Techniker für chemische Technologie Jobs

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Chemietechniker (m/w/d) in Vollzeit

ILS Integrated Lab Solutions GmbHBerlin Adlershof

Werden Sie Chemietechniker (m/w/d) in Vollzeit in einem innovativen, selbst finanzierten Unternehmen mit über 20 Jahren Erfahrung. Bei uns steht das Team an erster Stelle – flache Hierarchien und niedrige Bürokratie fördern eine produktive Zusammenarbeit. Ihre Aufgaben umfassen die chemische Testung, Dokumentation und die Erstellung präziser Protokolle in Deutsch und Englisch. Zudem unterstützen Sie bei der analytischen Prüfungen, einschließlich GC-Messungen und der Optimierung von Methoden. Im Anlagenbetrieb überwachen Sie hochmoderne Labortechnik und verbessern unsere Prozesse. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie unsere Erfolgsgeschichte aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Erfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Specialist (m/w/d) Quality Control Rohstoffkontrolle

Döhler GroupDarmstadt

Wir suchen motivierte Talente mit Erfahrung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie Laborarbeit. Teamfähigkeit, Lösungsorientierung und eine selbstständige Arbeitsweise sind uns wichtig. Bei uns erwartet dich eine offene Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien und kurzen Kommunikationswegen. Du hast die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zur Zukunft der Ernährung beizutragen. Zudem bieten wir Jubiläumszahlungen, Mitarbeiter-Empfehlungsprämien und zahlreiche weitere Benefits wie Weihnachtsfeiern und Einkaufsrabatte. Wir fördern Chancengleichheit und heißen Bewerber:innen willkommen, die unsere Vielfalt bereichern.
Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Technische*r Assistent*in (m/w/d) (BTA, MTA, CTA)

Max-Planck-Institut für molekulare BiomedizinMünster

Entdecken Sie eine Arbeitgeberkultur, die Mitarbeiterzufriedenheit priorisiert: Profitieren Sie von unserem umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement und einem breiten Angebot an internen sowie externen Fortbildungen für Ihre persönliche und berufliche Entwicklung.
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Chemisch-technische Assistenz (m/w/d)

Diehl Energy Products GmbHRöthenbach Pegnitz, Nürnberg

Die Diehl Energy Products GmbH in Röthenbach a. d. Pegnitz sucht einen Chemielaboranten / Chemisch-technischen Assistenten (m/w/d). In dieser Position sind Sie für physikalische Analysen und Datenauswertungen verantwortlich. Sie nutzen MS-Office-Anwendungen zur Aufbereitung der Ergebnisse. Zudem führen Sie chemische Reinigungsschritte durch und setzen dabei sicher mit Säuren und Basen um. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Verwaltung von Chemikalien im ERP-System sowie die Wartungsplanung für Laborggeräte. Voraussetzung für diese Stelle ist eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant oder eine vergleichbare chemische Qualifikation.
Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker für chemische Technologie wissen müssen

Techniker für chemische Technologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker für chemische Technologie wissen müssen

Techniker für chemische Technologie: Zwischen Laborbrenner und Lebensphilosophie

Wer morgens die Schichtkleidung überstreift und den typischen, leicht süßlichen Geruch der Produktionshalle in der Nase hat, könnte in einer dieser Branchen gelandet sein, von denen das breite Publikum höchstens ahnt, dass es sie gibt. „Techniker für chemische Technologie“ – das klingt ein bisschen nach grauenhaften Prüfungswochen, ein bisschen nach Abenteuer im Anlagenpark und ein bisschen… tja, nach beruflicher Nische. Für viele, die den Wechsel ins Feld wagen oder den Berufseinstieg suchen, ist das jedoch plötzlich ziemlich konkret: Kolonnen, Reaktoren, Kontrollbildschirme und immer die Stoppuhr im Hinterkopf. Was dabei gern übersehen wird? Die Mischung aus Routine, Verantwortung und einer Prise Forscherdrang, die sich hier an jedem Wochentag neu zusammensetzt.


Praxistauglichkeit und Tücken: Was tut man eigentlich als Techniker?

Manche Vorstellung hält sich ja hartnäckig – Techniker in der Chemie, die werden wohl den lieben langen Tag mit Reagenzgläsern hantieren und den Laborratten beim Rundgang über die Schulter schauen. Die Realität: Wer sich im Produktionsbereich, in der Verfahrenstechnik oder Entwicklung wiederfindet, bekommt es mit Anlagen zu tun, bei denen ein winziger Bedienfehler gleich mal im vierstelligen €bereich kosten kann. Der Tagesablauf ist ein Zickzack zwischen Kontrolle, Dokumentation, Prozessoptimierung und, ja, ab und zu auch etwas Hektik. Plötzlich brummt eine Pumpe verdächtig, Daten laufen aus dem Ruder, der Meister schickt eine WhatsApp mit drei Fragezeichen hinter „Wie läuft’s?“.

Was viele unterschätzen: Der Alltag ist weniger trockene Theorie als gelebte Schnittstelle. Produktionsleiter, Qualitätsmanager, Rohstofflieferant – Techniker dienen oft als Brückenbauer zwischen diesen Welten. Besonders in Betrieben, wo Digitalisierung ein Thema ist, müssen klassische Fähigkeiten im Umgang mit Messgeräten Hand in Hand mit digitalem Skill gehen. Kurzum, Langeweile ist ungünstig. Wer sich lieber im Seitenraum versteckt und Tabellen abtippt, wird hier selten glücklich.


Was sollte man mitbringen – und was besser nicht?

Da kommen wir zu den persönlichen Zutaten, die außer dem Abschluss in der Tasche eigentlich Pflicht sind. Ein Händchen für Prozessverständnis – ja, das hilft. Aber noch wichtiger: Nerven wie Drahtseile und eine robuste Haltung. Anlagen stehen selten still, weil alles so reibungslos läuft. Wer hier mit Routinewissen und ein paar alten Formelsammlungen anrückt, merkt schnell, dass Improvisation im Zweifel mehr wert ist als hundertprozentige Korrektheit. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang.

Teamfähigkeit ist ein Wort, das oft totgeritten wird. In diesem Beruf heißt das konkret: Wer glaubt, alles allein regeln zu müssen, erlebt im Schichtdienst sein blaues Wunder. Ein offenes Ohr, Wahrnehmung für kleine Veränderungen, manchmal ein lockerer Spruch am richtigen Ort – das sind Faktoren, denen ich persönlich mehr Gewicht gebe als akademischer Detailversessenheit. Je mehr Digitalisierung Einzug hält, desto wichtiger werden zudem IT-Verständnis und Flexibilität. „Ich mach das immer so“ – ein Satz, der schnell zum Karrierebremsklotz werden kann.


Gehalt: Ernüchterung, Motivation oder ein Spiegel der Branche?

Jetzt mal Butter bei die Fische. Beim Thema Verdienst scheiden sich die Geister – und die Bundesländer. Zwischen Anlagen im „Chemieparadies“ am Rhein-Main, den traditionellen Revierstandorten oder Mischbetrieben in Norddeutschland holen Einsteiger locker mal ein Drittel mehr oder weniger raus. Sagen wir’s wie es ist: Wer mit 3.200 € brutto einsteigt, ist je nach Wohnort und Arbeitgeber ganz vorn oder schon fast nachbessernswürdig. Mit etwas Erfahrung, Nachtschichten und Zusatzqualifikationen klettert der Verdienst durchaus über die 4.000 €-€-Schwelle. In ganz seltenen Ausnahmefällen (Rufbereitschaft, Spezialkenntnisse, Großindustrie) sind es sogar 4.500 € bis 5.000 €. Aber: Im Osten und im ländlichen Kleinbetrieb sieht das oft magerer aus – Schichtzulagen oder Verhandlungsgeschick mal nicht mitgerechnet.

Klar, Gehalt ist nicht alles. Aber Wahrheit ist: Wer die anspruchsvolle Technik, den Schichtdienst und gelegentlich den emotionalen Ausnahmezustand im Betrieb wuppt, möchte dafür am Monatsende nicht nur symbolische Anerkennung. Schwierig nur, dass Tarifbänder, Betriebszugehörigkeit und der eigene Verhandlungsmut am Ende genauso entscheidend sind wie die bloße Berufsbezeichnung. Wer Mobilität beweist – also bereit ist, auch mal über den Tellerrand oder den Landkreis hinaus zu schauen – kann finanziell spürbar zulegen.


Karrierewege und Weiterbildung: Beharrlichkeit schlägt Eitelkeit

Der größte Mythos: „Techniker bleibt Techniker, Ende der Fahnenstange“. Tatsächlich reicht die Palette an Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen und Quereinstiegsmöglichkeiten inzwischen von Six Sigma über industrielle IT bis zu Sicherheitsbeauftragten und besonderen Gefahrstoffzertifikaten. Das braucht allerdings Biss und den Willen, sich auch gegen Widerstände durchzubeißen. Ich sag’s wie’s ist: Wer den Fuß nicht in branchenspezifische Netzwerke setzt oder sich zu sehr auf den guten alten Bekanntheitsgrad der Firma verlässt, wird auf Dauer vermutlich nur rudimentär weiterkommen.

Die, die Weiterbildung ernstnehmen, werden nicht selten Teamleiter, Schichtführer oder springen später in die industrielle Qualitätssicherung, manchmal auch ins Schulungswesen. Wer’s wirklich will – und bereit ist, auch mal ins kalte Wasser zu springen, findet sich sogar im technischen Vertrieb oder im Projektmanagement. Ein guter Name im Betrieb hilft dabei, aber noch wichtiger ist: Diskrete Neugier, Lernbereitschaft und eine Portion Demut vor dem, was man noch nicht weiß.


Trends, Stolpersteine und eine Frage, die bleibt

Digitalisierung, Automatisierung, grüne Chemie – die großen Schlagwörter fahren inzwischen durch jede Produktionshalle. Mir fällt auf: Wer schon mal eine automatisierte Messstraße umgerüstet, Fehler in der Prozessleittechnik ausgebügelt oder im Notfall die Anlage sicher heruntergefahren hat, weiß, dass Papier und Wirklichkeit selten deckungsgleich sind. Gerade Berufseinsteiger kämpfen oft mit der Spannung zwischen digitalem Kontrollraum und analoger Schrauberei. Die Zeiten der reinen Handarbeit sind vorbei. Aber blindes Vertrauen auf die Software ist auch ein Trugschluss.

Und dann dieser Druck: Fachkräftemangel, steigende Anforderungen vom Gesetzgeber (Stichwort Nachweisführung, Nachhaltigkeit) und der Spagat zwischen privatem Alltag – vor allem, wenn Schichtpläne den Biorhythmus ausknocken. Es hilft, darüber zu reden – untereinander, mit Vorgesetzten, aber manchmal auch mit Leuten außerhalb der Branche. Tatsächlich ist gerade die Anpassungsfähigkeit an neue Anforderungen ein Karriereturbo. „Das haben wir schon immer so gemacht“, ist der Satz, der am schnellsten im Abstellraum der Modernisierungen landet.


Zwischen Realität und Selbstbewusstsein: Warum der technische Mittelstand mehr als nur Ausführende braucht

Manchmal – gerade an einem grauen Montagmorgen, wenn die Anlage brummt und die Schnittstelle wieder pausenlos Daten spuckt – fragt man sich, was eigentlich bleibt: Routine, Verantwortung, Karriere oder (ganz ehrlich) doch die Freude am Lösen von Problemen? Ich glaube, es ist von allem ein bisschen. Den eigenen Wert kennen, ohne sich zu überschätzen. Fehler machen dürfen – aber daraus lernen. Mut zur Veränderung zeigen, auch gegen Widerstände. Wer das mitbringt, findet als Techniker für chemische Technologie nicht nur einen Beruf, sondern einen ziemlich widerstandsfähigen Lebensentwurf. Solide. Nicht immer spektakulär. Aber selten langweilig. Am Ende ist genau das doch ein Prädikat, das andere Branchen sich wieder zurückwünschen würden.


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