Techniker für Biotechnik Jobs

23 aktuelle Techniker für Biotechnik Stellenangebote

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Neueinsteiger / Absolventen Naturwissenschaften (Biologie / Chemie / Bio-Chemie / Medizin-Ökonomie / PTA / MT / CTA / BTA) als Pharmaberater / Pharmareferent (m/w/d)

Careforce GmbH

Suchst du eine spannende Karriere in der Pharmabranche? Egal, ob du erfahren oder neu im Job bist, hier bist du richtig! Deine Hauptaufgaben umfassen die persönliche und digitale Beratung von Ärzt:innen sowie die Präsentation innovativer Arzneimittel. Du wirst dafür sorgen, neue Kundennetzwerke aufzubauen und dein Gebiet eigenständig zu managen. Zudem übernimmst du die Organisation von Fortbildungen und Veranstaltungen als Referent. Um dich zu bewerbe, benötigst du eine Zulassung gemäß § 75 AMG, durch ein naturwissenschaftliches Studium oder eine Ausbildung als PTA, CTA oder MT.
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant*in / CTA / Biologielaborant*in / BTA in der Auftragsforschung (m/w/d)

Eurofins Agroscience Services EcoChem GmbHNiefern-Öschelbronn

Zur Verstärkung unseres Teams im Bereich Environmental Fate & Metabolism suchen wir eine:n engagierte:n Chemielaborant*in oder Biologielaborant*in (m/w/d). In dieser Position untersuchst Du den Verbleib von Wirkstoffen in Boden, Wasser und Pflanzen mittels modernster Analytik. Zu den Aufgaben gehören ¹⁴C-Studien, Metabolismusstudien sowie Auswaschungs- und Persistenzanalysen. Als Teil eines international anerkannten Expertenteams trägst Du maßgeblich zur Zulassung neuer Wirkstoffe und zum Umwelt- und Verbraucherschutz bei. Unser Labor bietet abwechslungsreiche Projekte ohne Routine, sodass Du Dich kontinuierlich fachlich weiterentwickeln kannst. Bewirb Dich jetzt und werde Teil unseres innovativen Teams!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Biologielaborant / BTA / CTA (m/w/d) für Mikroalgenkultivierung

Subitec GmbHKöngen

Wir suchen ab sofort einen Biologielaboranten / BTA / CTA (m/w/d) in Köngen für die Mikroalgenkultivierung. Zu den Hauptaufgaben gehören die Betreuung verschiedener Mikroalgenstämme sowie die Durchführung von Analysemethoden zur Prozessbestimmung. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung als Biologie- oder Chemielaborant, CTA oder BTA mit und besitzen relevante Berufserfahrung. Vertrautheit mit grundlegenden Labortechniken ist unerlässlich, ebenso wie die Fähigkeit, sorgfältig und präzise zu arbeiten. Eine Leidenschaft für nachhaltige Rohstoffe ist von Vorteil. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Mikroalgenforschung mit uns!
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter Pharma - Quereinstieg (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesBiberach Riß

Als Produktionsmitarbeiter:in in der Pharmaindustrie in Biberach an der Riß übernimmst du zentrale Aufgaben in der Bedienung und Überwachung hochmoderner Produktionsanlagen. Deine Expertise ist entscheidend für die Kontrolle der Prozessparameter wie Druck und Temperatur. Du führst GMP-gerechte Dokumentationen durch, um die Qualitätssicherung sicherzustellen. Zudem steuerst du komplexe Anlagen und führst In-Prozess-Kontrollen durch. Bei uns profitierst du von einer betrieblichen Altersvorsorge sowie einem attraktiven Prämienprogramm und großzügigen Einkaufsvergünstigungen. Werde Teil unseres engagierten Teams und unterstütze kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen!
Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Labormitarbeiter (m/w/d) Mikrobiologie

BioChem Labor für biologische und chemische Analytik GmbHKarlsruhe

Wir suchen einen engagierten Labormitarbeiter (m/w/d) im Bereich Mikrobiologie, Kennziffer: BC2026-20. Ihre Hauptaufgabe besteht in der eigenständigen Durchführung mikrobiologischer Prüfungen für unsere pharmazeutischen Kunden, stets gemäß GMP-Richtlinien. Zudem planen Sie eigenverantwortlich spezialisierte Versuchsreihen und übernehmen zusätzliche Aufgaben im GMP-regulierten Umfeld. Dazu zählen Gerätequalifizierungen und die Erstellung von relevanten GMP-Dokumenten. Flexibilität in einem rollierenden Schichtsystem sowie bei Wochenendarbeiten ist erforderlich. Wir setzen eine abgeschlossene Ausbildung als Biologielaborant, Biologisch-technischer Assistent oder eine vergleichbare Qualifikation voraus.
Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Biologisch-Technischer Assistent (zB. BTA/CTA) (all genders) im Bereich Produktion (DSP/Chromatographie)

AGC Biologics GmbHHeidelberg

AGC Biologics sucht ab sofort einen Biologisch-Technischen Assistenten (BTA/CTA) (m/w/d) für die Produktion in Heidelberg. Die Position umfasst die Arbeit in Reinräumen der Klassen C und B sowie die chromatographische Aufreinigung von Proteinen und pDNA. Aseptisches Arbeiten unter Laminar-Flow-Werkbänken und die Durchführung von Inprozesskontrollen gehören ebenfalls zu den Aufgaben. Bewerber sollten über technische Fähigkeiten in der chromatographischen Aufreinigung oder mikrobiellen Fermentation verfügen. GMP-gerechte Dokumentenerstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit. Interessierte Kandidaten mit relevantem Abschluss sind eingeladen, sich zu bewerben.
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Laborant / Technischer Assistent im Downstream Processing (DSP) (m/w/d)

ProBioGen AGBerlin

Sie suchen eine spannende Herausforderung in einem dynamischen Team? Als BTA, CTA oder Laborant (w/m/d) bringen Sie eine abgeschlossene Ausbildung oder vergleichbare Qualifikation mit. Erfahrung im Downstream Processing und Kenntnisse in GMP-Richtlinien sind von Vorteil. Bei uns profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten, Sonderurlaubstagen und einer modernen Unternehmenskultur. Wir bieten Ihnen umfassende Gesundheitsangebote wie Yoga und Gesundheitstage sowie ein tolles Firmenevent-Programm. Nutzen Sie die Chance, in einer partnerschaftlichen Umgebung zu arbeiten, die Wert auf Innovation und Teamzusammenhalt legt!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA oder Bachelor im Bereich der pharmazeutischen Analytik (m/w/d)

A&M STABTEST Labor für Analytik und Stabilitätsprüfung GmbHBergheim

Verstärken Sie unser Team als Chemielaborant/CTA oder Bachelor! Arbeiten Sie in der quantitativen Analytik von (Bio-)Pharmazeutika mit Schwerpunkten in HPLC, UPLC und CE. Wir suchen Berufseinsteiger mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Bachelor in Natur- oder Ingenieurswissenschaften. Ihre analytischen Fähigkeiten und Ihr strukturiertes Arbeiten sind uns wichtig, ebenso wie gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Profitieren Sie von kurzen Kommunikationswegen und einer freundschaftlichen Arbeitsatmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen und spannenden Umfeld!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Clinical Study Administrator / Clinical Trials Assistant (w/m/d) - Zelltherapie

AstraZenecaHamburg

Als Clinical Study Administrator (w/m/d) im Bereich Zelltherapie sind Sie entscheidend für die erfolgreiche Koordination klinischer Studien. Ihre Rolle umfasst die Unterstützung von der Studieninitiierung bis zum Abschluss in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Studienteam. Als zentrale Ansprechperson für Prüfzentren und andere Studienpartner gewährleisten Sie die Einhaltung von Zeitplänen und Qualitätsstandards. Sie sind verantwortlich für die Vorbereitung, Prüfung und Nachverfolgung von regulatorischen Dokumenten. Ihre Expertise hilft, reibungslose Abläufe in klinischen Studien sicherzustellen. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams und tragen Sie zur Entwicklung innovativer Therapien bei!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Laborant Biotechnologie (m/w/d) Medizintechnik

ACANDIS GmbHPforzheim

Werden Sie Laborant Biotechnologie (m/w/d) in der Medizintechnik in Pforzheim. Gestalten Sie innovative biofunktionale Beschichtungsprozesse auf Mikroimplantaten und führen Sie präzise Analysen zur Qualitätsverifikation durch. Ihre Aufgaben umfassen die Vorbereitung von Puffern, die Autoklavierung sowie die Organisation des Arbeitsplatzes. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung als Biologielaborant oder ähnliche Qualifikationen mit, auch Berufsanfänger sind herzlich willkommen. Freuen Sie sich auf eine strukturierte Einarbeitung und die Mitarbeit in einem wachstumsstarken Unternehmen. Gestalten Sie mit uns die Gesundheit von Patienten weltweit und profitieren Sie von flachen Hierarchien und einem hohen Gestaltungsspielraum.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker für Biotechnik wissen müssen

Techniker für Biotechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker für Biotechnik wissen müssen

Zwischen Laborbank und Zukunftslabor: Wie es sich wirklich anfühlt, „Techniker für Biotechnik“ zu werden

Manche Berufe sind so seltsam zwischengelagert im Bewusstsein der Leute. Bei „Biotechnik“ denken viele noch immer an weiße Kittel, irgendwas mit DNA – und vielleicht den Hauch von Laborromantik aus einem alten Tatort. Wer als Techniker in die Biotechnik einsteigen will, merkt bald, dass die Realität rauer, bunter und deutlich abwechslungsreicher ist. Es ist das Gegenteil von Schubladendenken: Mal präziser Schrauber, mal analytischer Kopf, dann wieder Feuerwehr für Produktionsstörungen. Klingt nach Spagat? Ist es auch. Aber fangen wir vorne an.


Berufsbild und Alltag: Zwischen Zellkultur und Prozessoptimierung

Im Grunde sitzt man selten still. Die Klischees zerbröseln bei der ersten Frühschicht, wenn es in der Produktionsanlage brummt, die Protokolle kontrolliert werden müssen und irgendwo – garantiert! – ein Sensor spinnt. Techniker für Biotechnik, das ist nicht das stille Tüfteln am Mikroskop, wie es das Schulbuch suggeriert. Vielmehr pendelt man zwischen Labor, Maschinenpark und Besprechungsräumen, jongliert mit Berichten, Hygienevorschriften, schlägt Brücken zwischen Ingenieuren, Laboranten, Meistern, sogar Einkauf und Qualitätsmanagement.


Wer den Beruf unterschätzt, merkt schnell: Es sind die vielen kleinen Stellschrauben – Temperatur, Chemie, Ablaufprozesse – die am Ende über Produktionsmenge oder schlichtweg über den stressfreien Feierabend entscheiden. Routine? Gibt’s selten. Einmal stimmt die Rezeptur nicht, dann wieder ist die Anlage von gestern auf heute umgestellt worden, weil ein Kunde „nur kurz“ eine Sondercharge will. Das alles, während im Hintergrund die unerbittliche Dokumentationspflicht läuft, weil Regularien (GMP, ISO – schon mal gehört?) und Audits keine Ausreden kennen.


Wissen, Können, Haltung: Was wirklich zählt – und was (nicht) im Zeugnis steht

Ab und zu werde ich gefragt, was denn nun wichtiger sei: naturwissenschaftliche Grundlagen, technisches Verständnis oder Sozialkompetenz. Ehrlich? Es ist das berühmte Sowohl-als-auch. Ohne solide Biologie- und Chemiekenntnisse kommt man kein Stück weiter, klar. Aber die Anlagen wollen verstanden, gepflegt und notfalls repariert werden – ein Praxissinn, der in keiner Prüfung erfasst wird, aber täglich zählt.


Was viele unterschätzen: Kommunikation und Teamfähigkeit. Nicht (nur) im Bewerbungsratgeber-Sinne – sondern konkret, wenn ein Prozess hakt, in der Frühschicht eine Wartung verpennt wurde oder neue Kolleginnen und Kollegen (mit reichlich „das haben wir immer so gemacht“-Habitus) am Start sind. Und Ehrgeiz, klar. Es braucht Lust auf Lernen. Und auf Fehler. Denn die Biotechnik ist ein Feld, das sich permanent dreht: Zellkulturen, Mikrobioreaktoren, Automatisierung. Wer Nerdhunger auf Neues hat, findet sich schnell glücklich – alle anderen sind spätestens nach drei Jahren frustriert.


Gehalt – ja, das Thema nervt. Aber es lohnt sich hinzuschauen.

Jetzt Butter bei die Fische. Wer überlegt, einzusteigen, will wissen: Was springt am Ende raus? Tja, die ganz ehrlich gemeinte Antwort: Kommt drauf an. Und zwar mehr, als viele einschätzen. Im Westen, besonders in Ballungsgebieten der Industrie (Stichwort: Bioökonomie-Cluster NRW, Rhein-Ruhr, Süddeutschland), ist der Einstiegsverdienst als Techniker für Biotechnik oft deutlich höher als in den ländlichen Regionen des Ostens. Typisch? 3200 bis 3700 € brutto pro Monat zum Start – im Großunternehmen kann es (mit Schicht und Sonderaufgaben) auch mehr sein. Wer weiterzieht, Zusatzaufgaben übernimmt oder sich spezialisiert (Stichwort: Validierung oder Produktionserweiterung), kratzt schnell an der 4500er-Marke. Alles, was darüber hinausgeht, braucht meist mehr als Engagement: Entweder Führungsverantwortung oder knallharte Verhandlung.


Was bleibt? Die Erkenntnis, dass das Gehalt schwankt – nicht nur nach Standort, sondern auch nach Branche. Pharma zahlt häufig besser als Lebensmittel, Forschungseinrichtungen meist weniger als die Industrie. Und dann sind da die Tarifverträge. Wer da reingerät, kann Glück oder Pech haben: Mancher Mittelstand zahlt mehr als ein „tarifgebundenes“ Labor. Am besten redet man mit Leuten aus dem Betrieb selbst – selten lügen die beim Thema Lohn.


Arbeitsmarkt: Zwischen Hype und Flaute – wo werden Biotechnik-Techniker gebraucht?

„Fachkräfte dringend gesucht!“ tönt es aus fast jedem Stellenportal, jedenfalls, wenn man Industrie und Großstadt im Blick hat. Es gibt Jahre, da schreibt jede zweite Pharmafirma offene Stellen aus. Aber aufgepasst: Der Markt ist trotz aller Technologie-Rhetorik ein empfindlicher Organismus. Läuft die Wirtschaft schleppend, pausieren Investitionen, werden Projekte aufgeschoben. Dann dominieren befristete Verträge. Dazwischen? Boomphasen mit massiver Expansion bei Biopharma, Umwelttechnik und sogar Start-ups für alternative Proteine oder nachhaltige Rohstoffe.


Regional bleibt es ein Flickenteppich. Im Süden brummt’s. In einigen neuen Bundesländern dagegen: Einzelbetriebe, manchmal Dürre. Forschungseinrichtungen bieten interessante Perspektiven – aber eben oft befristet, projektbezogen, ohne glänzende Aufstiegschance. Wer flexibel ist, hat mehr Auswahl. Wer sich auf einen Standort festlegt, muss Abstriche machen (oder Glück haben – das gibt’s ja auch).


Karriere, Weiterbildung und das kleine Glück im Laboralltag

Wer nach oben will, hat Chancen – aber nicht über Nacht. Für die einen öffnet sich nach zwei, drei Jahren die Tür zur Teamleitung oder zum Schichtleiter. Andere bilden sich weiter Richtung Prozessmanager, Validierungsspezialist oder Regulatory Affairs. Manche zieht es in den Außendienst, zu Pharmagroßhändlern oder medizintechnischen Zulieferern. Das Feld ist weit, aber die Spreu trennt sich irgendwann vom Weizen: Wem es an Flexibilität oder Lernbereitschaft fehlt, der bleibt eher auf seiner Position kleben, sieht zu, wie neue Kollegen vorbeiziehen und ihr Stück vom Kuchen abschneiden.


Was viele unterschätzen: Weiterbildung muss oft selbst initiiert werden. Mal bezahlt der Betrieb, mal nicht. Manchmal reicht schon ein fachspezifischer Kurs, gelegentlich braucht es ein berufsbegleitendes Studium, um wirklich das nächste Level zu erreichen. Wer sich das zutraut, kommt weiter. Aber – und das ist die andere Seite: Nicht immer macht Aufstieg automatisch glücklicher. Ich kenne Kollegen, die blieben bewusst in ihrem „kleinen Labor-Universum“, weil dort das Klima, der Stolz auf eigene Projekte und die geregelten Schichten mehr wogen als ein paar Hundert € mehr auf dem Konto.


Balance zwischen Arbeit, Leben und dem ganzen Rest – wie geht das?

Die berühmte Work-Life-Balance – ein Thema, das gerade Jüngere zunehmend beschäftigt. Ich kann die Skepsis nachvollziehen, gerade wenn wieder mal kurzfristig Überstunden winken oder ein Audit das Team unter Hochdruck setzt. Unterm Strich ist der Beruf kein klassischer „9-to-5“-Job, weil Schichtsysteme (vor allem in der Produktion) und saisonale Schwankungen den Freizeitslot verschieben können. Aber: Der Wechsel zwischen Labor, Technik und organisatorischen Aufgaben gibt Freiräume, die nicht jede Branche bietet. Manchmal bekomme ich mittags um drei Feierabend, manchmal erst nach der Abschlusskontrolle um sieben. Dafür aber oft auch mal ein paar Tage am Stück frei.


Wer mit offenen Augen reingeht, Termine schlau plant und das Betriebsklima nicht unterschätzt, kann sich eine Nische bauen. Und noch ein Tipp: Wer die ersten Monate durchhält und Fragen stellt, macht schneller Fortschritte als diejenigen mit dem dicksten Abschlusszeugnis. Nach all den Jahren denke ich: Biotechnik-Techniker sein – das ist weniger Labor-Epos und mehr Improvisationskunst. Wer damit leben kann, wird irgendwie flexibel glücklich.


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