Techniker für Biotechnik Jobs

36 aktuelle Techniker für Biotechnik Stellenangebote

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Biologielaborant / Chemielaborant / BTA / CTA – Trinkwasser- und Elementanalytik (m/w/d)

ifp Privates Institut für Produktqualität GmbHBerlin

Die ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH in Berlin sucht engagierte Biologielaboranten, Chemielaboranten, BTA oder CTA (m/w/d) für die Trinkwasser- und Elementanalytik. Seit 2004 haben wir uns als führendes Prüflabor in Lebensmittel- und Futtermittelanalytik etabliert. Unser Team von rund 400 Mitarbeitenden steht für hohe Qualität und innovative Diagnostika. Als akkreditiertes Labor bieten wir Unternehmen weltweit wertvolle Expertise. Unterstützen Sie uns dabei, unsere hochwertigen Analysen weiter auszubauen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen Teams im Bereich der Elementanalytik!
Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Biologie- oder Chemielaborant:in (BTA/MTA/CTA) im Bereich Mikrobiologie (m/w/d)

Eurofins Agroscience Services EcoChem GmbHNiefern-Öschelbronn

Zur Verstärkung unserer Abteilung Physikalische Chemie suchen wir eine/n engagierte/n Biologie- oder Chemielaborant:in (m/w/d) im Bereich Mikrobiologie. In unserem modernen Labor führst du mikrobiologische Analysen mit verschiedenen qualitativen und quantitativen Methoden durch. Du arbeitest eng mit dem Studienleiter zusammen und nutzt fortschrittliche Techniken wie Keimanzucht und qPCR. Bei uns hast du die Möglichkeit, neue Analysemethoden zu entwickeln und zu validieren. Diese abwechslungsreiche Tätigkeit bietet dir stetige Herausforderungen und spannende Studien. Du arbeitest unter GLP, um eine lückenlose Dokumentation deiner Ergebnisse sicherzustellen und einen reibungslosen Ablauf der Projekte zu gewährleisten.
Gutes Betriebsklima Barrierefreiheit Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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MT-L / MTLA, BTA , VMTA, CTA oder Biologielaborant*in (m/w/d)

LADR Der Laborverbund Dr. Kramer & KollegenNeuruppin

Als MT-L, MTLA, BTA, CTA oder Biologielaborant*in sind Sie für die mikrobiologischen Untersuchungen in einem modernen Labor zuständig. Zu Ihren Aufgaben gehören die Anzucht, Identifizierung und Differenzierung von Mikroorganismen sowie die Dokumentation der Ergebnisse zur Qualitätssicherung. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung in einem dieser Berufe mit und idealerweise Erfahrung im Bereich Mikrobiologie. Teamfähigkeit, sorgfältige Arbeitsweise und Verantwortungsbewusstsein zeichnen Sie aus. Sie sind bereit, auch an Wochenenden und Feiertagen in der Frühschicht zu arbeiten. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams und gestalten Sie die Zukunft der Mikrobiologie aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Neueinsteiger / Absolventen Naturwissenschaften (Biologie / Chemie / Bio-Chemie / Medizin-Ökonomie / PTA / MT / CTA / BTA) als Pharmaberater / Pharmareferent (m/w/d)

Careforce GmbH

Suchst du eine spannende Karriere in der Pharmabranche? Egal, ob du erfahren oder neu im Job bist, hier bist du richtig! Deine Hauptaufgaben umfassen die persönliche und digitale Beratung von Ärzt:innen sowie die Präsentation innovativer Arzneimittel. Du wirst dafür sorgen, neue Kundennetzwerke aufzubauen und dein Gebiet eigenständig zu managen. Zudem übernimmst du die Organisation von Fortbildungen und Veranstaltungen als Referent. Um dich zu bewerbe, benötigst du eine Zulassung gemäß § 75 AMG, durch ein naturwissenschaftliches Studium oder eine Ausbildung als PTA, CTA oder MT.
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter Pharma - Quereinstieg (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesBiberach Riß

Als Produktionsmitarbeiter:in in der Pharmaindustrie in Biberach an der Riß übernimmst du zentrale Aufgaben in der Bedienung und Überwachung hochmoderner Produktionsanlagen. Deine Expertise ist entscheidend für die Kontrolle der Prozessparameter wie Druck und Temperatur. Du führst GMP-gerechte Dokumentationen durch, um die Qualitätssicherung sicherzustellen. Zudem steuerst du komplexe Anlagen und führst In-Prozess-Kontrollen durch. Bei uns profitierst du von einer betrieblichen Altersvorsorge sowie einem attraktiven Prämienprogramm und großzügigen Einkaufsvergünstigungen. Werde Teil unseres engagierten Teams und unterstütze kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen!
Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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MFA / BTA / CTA (m/w/d) für unsere Auftragsklärung

IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam MVZ GbRBerlin Steglitz-Zehlendorf

Verstärke unser Team in Berlin-Steglitz als MFA, BTA oder CTA (m/w/d)! Du übernimmst eine Schlüsselrolle in der Kommunikation mit Einsendern und Partnerlaboren, während Du unsere Abläufe optimierst. Deine Aufgaben umfassen die Bearbeitung interner sowie externer Klärungen und die Unterstützung eines effektiven Reklamationsmanagements. Zudem arbeitest Du eng mit den analytischen Abteilungen zusammen und kümmerst dich um die Auftragsprüfung sowie die Erfassung von Stammdaten. Profitiere von attraktiven Arbeitszeiten und der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten nach Einarbeitung. Werde Teil eines engagierten Teams und sichere Dir Deine Chance auf eine vielseitige berufliche Entwicklung!
Homeoffice Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Erfolgsbeteiligung Parkplatz Einkaufsrabatte Corporate Benefit IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam MVZ GbR Teilzeit weitere Benefits
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MTA / CTA / BTA (m/w/d) für die Produktion von ELISA-, HPLC- und photometrischen Testsystemen

ImmuChrom GmbHHeppenheim Bergstraße, Mannheim, Heidelberg, Darmstadt, Frankfurt Main

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort eine/n MTA, CTA oder BTA (m/w/d). Sie sind zuständig für die Produktion und Qualitätskontrolle von Testkomponenten sowie die Mitarbeit an neuen Tests. Zudem gehören die Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse zu Ihren Aufgaben. Eine abgeschlossene Ausbildung ist notwendig, idealerweise als MTA, BTA oder Chemie- bzw. Biologielaborant. Wir bieten Ihnen eine unbefristete Anstellung in einem modernen Unternehmen mit einem motivierten Team. Verhandlungssichere Deutschkenntnisse (B2) und eine europäische Arbeitserlaubnis sind erforderlich.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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Medizinisch-Technischer Assistent (m/w/d)

Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZBerlin

Unsere Mission „Forschen für ein Leben ohne Krebs“ vereint Weltklassewissenschaftler:innen und engagierte Mitarbeitende. Wir untersuchen die Entstehung von Krebs und identifizieren Risikofaktoren, um innovative Präventionsstrategien zu entwickeln. Zudem schaffen wir fortschrittliche Methoden zur präzisen Diagnose und effektiven Behandlung von Krebspatient:innen. Jeder Beitrag in Forschung, Administration und Infrastruktur ist entscheidend für unseren Erfolg. Durch enge Kooperation mit universitären Partnerstandorten haben wir das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) ins Leben gerufen. Insgesamt betreiben wir acht Translationszentren, die der Krebsforschung und -behandlung neue Impulse verleihen, um Leben zu retten.
Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Biologisch-technische/r Assistent/in / B.Sc. Biologie (m/w/d)

Certagen GmbHRheinbach

Starten Sie Ihre Karriere in einem akkreditierten Labor als BTA, MTA oder CTA. Wir suchen engagierte Talente mit Erfahrungen in DNA-Isolierung und PCR, aber auch Berufsanfänger sind willkommen! Kenntnisse in Hochdurchsatzanalytik, Automatisierung und Qualitätsmanagement (DIN EN ISO/IEC 17025:2018) sind von Vorteil. Sie bringen eine hohe Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und eine strukturierte Arbeitsweise mit? Profitieren Sie von einer verantwortungsvollen Tätigkeit in einem internationalen Unternehmensnetzwerk mit flachen Hierarchien. Bewerben Sie sich jetzt und wachsen Sie mit uns in der molekulargenetischen Forschung!
Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter/in Labor (m/w/d) Qualitätskontrolle / Qualitätssicherung

Rickertsen Produktionsgesellschaft KGReinbek

Effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit sind entscheidend für unsere Arbeitsabläufe. Wir suchen Fachkräfte aus Lebensmitteltechnik, Biologie oder Chemie, die Erfahrung im Labor eines lebensmittelproduzierenden Unternehmens mitbringen. Wünschenswert sind Kenntnisse in analytischen und mikrobiologischen Methoden. Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und eine strukturierte Arbeitsweise sind uns wichtig. Auch die Bereitschaft zur Schichtarbeit (Früh-, Spät- und Nachtschicht) ist notwendig. Profitieren Sie von einem dynamischen Arbeitsumfeld und tragen Sie aktiv zur Weiterentwicklung von Hygiene- und Qualitätsstandards bei.
Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Festanstellung Arbeitskleidung Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker für Biotechnik wissen müssen

Techniker für Biotechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Techniker für Biotechnik wissen müssen

Zwischen Laborbank und Zukunftslabor: Wie es sich wirklich anfühlt, „Techniker für Biotechnik“ zu werden

Manche Berufe sind so seltsam zwischengelagert im Bewusstsein der Leute. Bei „Biotechnik“ denken viele noch immer an weiße Kittel, irgendwas mit DNA – und vielleicht den Hauch von Laborromantik aus einem alten Tatort. Wer als Techniker in die Biotechnik einsteigen will, merkt bald, dass die Realität rauer, bunter und deutlich abwechslungsreicher ist. Es ist das Gegenteil von Schubladendenken: Mal präziser Schrauber, mal analytischer Kopf, dann wieder Feuerwehr für Produktionsstörungen. Klingt nach Spagat? Ist es auch. Aber fangen wir vorne an.


Berufsbild und Alltag: Zwischen Zellkultur und Prozessoptimierung

Im Grunde sitzt man selten still. Die Klischees zerbröseln bei der ersten Frühschicht, wenn es in der Produktionsanlage brummt, die Protokolle kontrolliert werden müssen und irgendwo – garantiert! – ein Sensor spinnt. Techniker für Biotechnik, das ist nicht das stille Tüfteln am Mikroskop, wie es das Schulbuch suggeriert. Vielmehr pendelt man zwischen Labor, Maschinenpark und Besprechungsräumen, jongliert mit Berichten, Hygienevorschriften, schlägt Brücken zwischen Ingenieuren, Laboranten, Meistern, sogar Einkauf und Qualitätsmanagement.


Wer den Beruf unterschätzt, merkt schnell: Es sind die vielen kleinen Stellschrauben – Temperatur, Chemie, Ablaufprozesse – die am Ende über Produktionsmenge oder schlichtweg über den stressfreien Feierabend entscheiden. Routine? Gibt’s selten. Einmal stimmt die Rezeptur nicht, dann wieder ist die Anlage von gestern auf heute umgestellt worden, weil ein Kunde „nur kurz“ eine Sondercharge will. Das alles, während im Hintergrund die unerbittliche Dokumentationspflicht läuft, weil Regularien (GMP, ISO – schon mal gehört?) und Audits keine Ausreden kennen.


Wissen, Können, Haltung: Was wirklich zählt – und was (nicht) im Zeugnis steht

Ab und zu werde ich gefragt, was denn nun wichtiger sei: naturwissenschaftliche Grundlagen, technisches Verständnis oder Sozialkompetenz. Ehrlich? Es ist das berühmte Sowohl-als-auch. Ohne solide Biologie- und Chemiekenntnisse kommt man kein Stück weiter, klar. Aber die Anlagen wollen verstanden, gepflegt und notfalls repariert werden – ein Praxissinn, der in keiner Prüfung erfasst wird, aber täglich zählt.


Was viele unterschätzen: Kommunikation und Teamfähigkeit. Nicht (nur) im Bewerbungsratgeber-Sinne – sondern konkret, wenn ein Prozess hakt, in der Frühschicht eine Wartung verpennt wurde oder neue Kolleginnen und Kollegen (mit reichlich „das haben wir immer so gemacht“-Habitus) am Start sind. Und Ehrgeiz, klar. Es braucht Lust auf Lernen. Und auf Fehler. Denn die Biotechnik ist ein Feld, das sich permanent dreht: Zellkulturen, Mikrobioreaktoren, Automatisierung. Wer Nerdhunger auf Neues hat, findet sich schnell glücklich – alle anderen sind spätestens nach drei Jahren frustriert.


Gehalt – ja, das Thema nervt. Aber es lohnt sich hinzuschauen.

Jetzt Butter bei die Fische. Wer überlegt, einzusteigen, will wissen: Was springt am Ende raus? Tja, die ganz ehrlich gemeinte Antwort: Kommt drauf an. Und zwar mehr, als viele einschätzen. Im Westen, besonders in Ballungsgebieten der Industrie (Stichwort: Bioökonomie-Cluster NRW, Rhein-Ruhr, Süddeutschland), ist der Einstiegsverdienst als Techniker für Biotechnik oft deutlich höher als in den ländlichen Regionen des Ostens. Typisch? 3200 bis 3700 € brutto pro Monat zum Start – im Großunternehmen kann es (mit Schicht und Sonderaufgaben) auch mehr sein. Wer weiterzieht, Zusatzaufgaben übernimmt oder sich spezialisiert (Stichwort: Validierung oder Produktionserweiterung), kratzt schnell an der 4500er-Marke. Alles, was darüber hinausgeht, braucht meist mehr als Engagement: Entweder Führungsverantwortung oder knallharte Verhandlung.


Was bleibt? Die Erkenntnis, dass das Gehalt schwankt – nicht nur nach Standort, sondern auch nach Branche. Pharma zahlt häufig besser als Lebensmittel, Forschungseinrichtungen meist weniger als die Industrie. Und dann sind da die Tarifverträge. Wer da reingerät, kann Glück oder Pech haben: Mancher Mittelstand zahlt mehr als ein „tarifgebundenes“ Labor. Am besten redet man mit Leuten aus dem Betrieb selbst – selten lügen die beim Thema Lohn.


Arbeitsmarkt: Zwischen Hype und Flaute – wo werden Biotechnik-Techniker gebraucht?

„Fachkräfte dringend gesucht!“ tönt es aus fast jedem Stellenportal, jedenfalls, wenn man Industrie und Großstadt im Blick hat. Es gibt Jahre, da schreibt jede zweite Pharmafirma offene Stellen aus. Aber aufgepasst: Der Markt ist trotz aller Technologie-Rhetorik ein empfindlicher Organismus. Läuft die Wirtschaft schleppend, pausieren Investitionen, werden Projekte aufgeschoben. Dann dominieren befristete Verträge. Dazwischen? Boomphasen mit massiver Expansion bei Biopharma, Umwelttechnik und sogar Start-ups für alternative Proteine oder nachhaltige Rohstoffe.


Regional bleibt es ein Flickenteppich. Im Süden brummt’s. In einigen neuen Bundesländern dagegen: Einzelbetriebe, manchmal Dürre. Forschungseinrichtungen bieten interessante Perspektiven – aber eben oft befristet, projektbezogen, ohne glänzende Aufstiegschance. Wer flexibel ist, hat mehr Auswahl. Wer sich auf einen Standort festlegt, muss Abstriche machen (oder Glück haben – das gibt’s ja auch).


Karriere, Weiterbildung und das kleine Glück im Laboralltag

Wer nach oben will, hat Chancen – aber nicht über Nacht. Für die einen öffnet sich nach zwei, drei Jahren die Tür zur Teamleitung oder zum Schichtleiter. Andere bilden sich weiter Richtung Prozessmanager, Validierungsspezialist oder Regulatory Affairs. Manche zieht es in den Außendienst, zu Pharmagroßhändlern oder medizintechnischen Zulieferern. Das Feld ist weit, aber die Spreu trennt sich irgendwann vom Weizen: Wem es an Flexibilität oder Lernbereitschaft fehlt, der bleibt eher auf seiner Position kleben, sieht zu, wie neue Kollegen vorbeiziehen und ihr Stück vom Kuchen abschneiden.


Was viele unterschätzen: Weiterbildung muss oft selbst initiiert werden. Mal bezahlt der Betrieb, mal nicht. Manchmal reicht schon ein fachspezifischer Kurs, gelegentlich braucht es ein berufsbegleitendes Studium, um wirklich das nächste Level zu erreichen. Wer sich das zutraut, kommt weiter. Aber – und das ist die andere Seite: Nicht immer macht Aufstieg automatisch glücklicher. Ich kenne Kollegen, die blieben bewusst in ihrem „kleinen Labor-Universum“, weil dort das Klima, der Stolz auf eigene Projekte und die geregelten Schichten mehr wogen als ein paar Hundert € mehr auf dem Konto.


Balance zwischen Arbeit, Leben und dem ganzen Rest – wie geht das?

Die berühmte Work-Life-Balance – ein Thema, das gerade Jüngere zunehmend beschäftigt. Ich kann die Skepsis nachvollziehen, gerade wenn wieder mal kurzfristig Überstunden winken oder ein Audit das Team unter Hochdruck setzt. Unterm Strich ist der Beruf kein klassischer „9-to-5“-Job, weil Schichtsysteme (vor allem in der Produktion) und saisonale Schwankungen den Freizeitslot verschieben können. Aber: Der Wechsel zwischen Labor, Technik und organisatorischen Aufgaben gibt Freiräume, die nicht jede Branche bietet. Manchmal bekomme ich mittags um drei Feierabend, manchmal erst nach der Abschlusskontrolle um sieben. Dafür aber oft auch mal ein paar Tage am Stück frei.


Wer mit offenen Augen reingeht, Termine schlau plant und das Betriebsklima nicht unterschätzt, kann sich eine Nische bauen. Und noch ein Tipp: Wer die ersten Monate durchhält und Fragen stellt, macht schneller Fortschritte als diejenigen mit dem dicksten Abschlusszeugnis. Nach all den Jahren denke ich: Biotechnik-Techniker sein – das ist weniger Labor-Epos und mehr Improvisationskunst. Wer damit leben kann, wird irgendwie flexibel glücklich.


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