Sportmedizin Jobs

408 aktuelle Sportmedizin Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Medizinische Fachangestellte, Diabetesassistentin (m/w/d) in hausärztlich-diabetologischer Schwerpunktpraxis sowie Kardiologie und Sportmedizin dringend gesucht

Praxis am SchillerplatzDresden

Willkommen in unserer jungen Praxis mit einem dualen Schwerpunkt in der Kardiologie und Sportmedizin sowie hausärztlicher Diabetes- und Gefäßmedizin. Wir suchen eine engagierte und zuverlässige medizinische Fachangestellte, die unser diabetologisches Team verstärkt. Zu deinen Aufgaben gehören die Patientenaufnahme, die Betreuung in den Behandlungsräumen und die effiziente Nutzung von Bürosoftware. Sicherheitsbewusstes Arbeiten ist uns ebenso wichtig wie Laborfähigkeiten und ein freundlicher Empfang. Entdecke deine Karrieremöglichkeiten bei uns und finde den Traumjob auf StepStone.de. Weitere Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und Karrieretipps gibt es ebenfalls auf StepStone.de.
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Orthopädie und Sportmedizin (m/w/d) - NEU!

Helios Vogtland-Klinikum Plauen GmbHPlauen

Wir suchen einen Oberarzt (m/w/d) für Orthopädie und Sportmedizin am Helios Vogtland-Klinikum in Plauen. Ab sofort in unbefristeter Anstellung mit der Kennziffer: 0147 000149. Profitieren Sie von einer kollegialen, fachübergreifenden Zusammenarbeit, die Innovationen schnell umsetzt. Ihre Aufgaben umfassen organisatorische und administrative Tätigkeiten für einen reibungslosen Klinikbetrieb. Bei uns genießen Sie eine angenehme Arbeitsatmosphäre und können Ihre Talente und Ideen einbringen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Patientenversorgung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Corporate Benefit Helios Vogtland-Klinikum Plauen GmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Orthopädie, Unfall- und Plastischen Chirurgie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Aktuell suchen wir Verstärkung in der Orthopädie, Unfall- und Plastischen Chirurgie. Die Stelle ist unbefristet und kann in Voll- oder Teilzeit besetzt werden. Sie arbeiten nach dem bewährten Arbeitszeitmodell unseres Bereichs. Ihre Vergütung orientiert sich an den Eingruppierungsvorschriften. Nutzen Sie die Gelegenheit und gestalten Sie Ihre Karriere aktiv mit! Besuchen Sie Step Stone.de für weitere Informationen über Arbeitgeber, Gehälter und aktuelle Karrieretipps – Ihr Traumjob wartet auf Sie!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte / MRTA (m/w/d)

Praxis für Orthopädie und Sportmedizin Dr. med Jürgen Knepel / Dr. med. Tim SchäferKiel

Die orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. Knepel und Schäfer sucht ab sofort eine medizinische Fachangestellte (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Ihre Aufgaben umfassen den Empfang der Patienten, Terminvergabe und Assistenz bei Behandlungen. Idealerweise bringen Sie eine Ausbildung zur med. Fachangestellten sowie Erfahrung im orthopädischen Bereich mit. Wir bieten Ihnen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit 30 Urlaubstagen und flexiblen Arbeitszeiten. Zudem erwarten Sie Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten in einem dynamischen Team mit flachen Hierarchien. Interessiert? Bewerben Sie sich gerne per E-Mail an Info@orthopaedie-knepel-schaefer.de!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Parkplatz Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d)

Rehabilitationszentrum Oldenburg GmbHOldenburg

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (w/m/d) in Voll- oder Teilzeit für den Früh- oder Spätdienst. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung der Rehabilitations- und Behandlungspflege sowie die Organisation und Dokumentation im Pflegebereich. In einem multidisziplinären Team mit Ärzten und Therapeuten tragen Sie aktiv zur Weiterentwicklung unserer Station und des Unternehmens bei. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung, beispielsweise als Gesundheits- und Krankenpfleger oder Altenpfleger. Sie sollten Freude an der pflegerischen Versorgung von Patienten und Kommunikationsstärke mitbringen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Pflege mit uns!
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Rehabilitationszentrum Oldenburg GmbH Kantine Jobrad Gutes Betriebsklima Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Orthopädie, Unfall- und Plastischen Chirurgie

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusHeidenau Sachsen

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Pflegefachkraft (m/w/d) in der Orthopädie, Unfall- und Plastischen Chirurgie in Dresden! Wir bieten eine unbefristete Anstellung in Voll- oder Teilzeit, mit flexiblen Arbeitszeitmodellen. Gute finanzielle Perspektiven erwarten Sie gemäß unserem Haustarifvertrag in der Entgeltgruppe P3. Unser Zentrum vereint Spitzenmedizin in Bereichen wie Knie-, Sport- und Tumorchirurgie. Mit 164 Betten und spezialisierten Ambulanzbereichen gewährleisten wir eine optimale Patientenversorgung. Nutzen Sie die Chance, in einem zertifizierten Wirbelsäulenzentrum zu arbeiten und Ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Orthopädie, Unfall- und Plastischen Chirurgie

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusRadeberg Sachsen

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die Orthopädie, Unfall- und Plastische Chirurgie am Universitätsklinikum Dresden. Diese unbefristete Stelle kann in Voll- oder Teilzeit besetzt werden. Als Teil unseres zertifizierten Wirbelsäulenzentrums und der zahlreichen Spezialsprechstunden bieten wir eine moderne Arbeitsumgebung. Ihre Vergütung erfolgt gemäß den Haustarifvertrag-Vorschriften, mit der Möglichkeit zur Eingruppierung in die Entgeltgruppe P3. Sie tragen zur optimalen Patientenversorgung in spezialisierten Bereichen wie Knie-, Tumor- und Sportmedizin bei. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines innovativen Teams!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Allgemeinmedizin im Rehabilitationszentrum Neurologie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) zur Verstärkung unseres neurorehabilitativen Teams in einer jungen Station. Die Hauptaufgabe besteht in der Betreuung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen sowie den Begleiterscheinungen aus den Bereichen Onkologie, Kardiologie und Gastroenterologie. Besondere Aufmerksamkeit gilt Patienten mit außerklinischer Beatmung und Kunstherzpatienten. Ihre Haupttätigkeiten umfassen die Anleitung von Ärzten in Weiterbildung und die fachliche Unterstützung von Oberärzten. Zudem sind Sie für die selbstständige Diagnostik und die interdisziplinäre Zusammenarbeit verantwortlich. Bewerben Sie sich jetzt, wenn Sie eine abgeschlossene Facharztausbildung im Bereich Allgemeinmedizin besitzen!
Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) Innere Medizin / Rheumatologie - NEU!

VITREA Rehaklinik Damp GmbHDamp

Werden Sie Teil der VITREA Familie als Facharzt (m/w/d) für Innere Medizin/Rheumatologie. VITREA Deutschland ist Teil der VITREA Gruppe in Wien, einem der größten Rehabilitationsanbieter in Europa. Unsere Zentrale befindet sich in Damp, wo wir über 27 Rehakliniken und zahlreiche weitere Einrichtungen in Deutschland betreiben. Mit mehr als 14.000 Mitarbeitern bieten wir exzellente Gesundheitslösungen für unsere Patienten. Jährlich wählen rund 63.000 Patienten unsere stationären Rehabilitationsangebote. Nutzen Sie die Chance, Ihre Karriere in einem dynamischen und unterstützenden Umfeld voranzutreiben!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Corporate Benefit VITREA Rehaklinik Damp GmbH Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Sportmedizin wissen müssen

Sportmedizin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Sportmedizin wissen müssen

Zwischen Spielfeld und Sprechzimmer – Realität und Reiz eines Berufs in der Sportmedizin

Manchmal frage ich mich, ob Sportmedizin nicht eigentlich das Beste aus zwei Welten ist: Medizin plus Bewegung, Ambulanter Alltag plus Adrenalinkick am Spielfeldrand. Aber spätestens, wenn ich nach einem langen Tag die matschverschmierten Sportschuhe mit dem Kittel tausche, lande ich wieder fest auf dem Boden. Sportmedizin – das klingt aufregend, nach präzisem Diagnostizieren und temporeichen Akteuren. In Wahrheit ist’s oft: akkurate Vorbereitung, Routine, Papierkram. Und am Ende war es doch der vierte „Klassiker“: Muskelzerrung, Sprunggelenk, Kreuzband? Vielleicht. Aber so vorhersehbar, wie manche Kollegen glauben, ist dieser Beruf selten.


Jobprofile, Einstiegspfade und der Realitätstest

„Werde Teamarzt beim Profiklub!“ – der Mythos hält sich wacker. Doch wer in die Sportmedizin einsteigt, landet nicht automatisch in der Kabine von Borussia, Bayern oder den Handball-Löwen. Die Basis beginnt für die meisten woanders: Rehabilitation nach Kreuzbandrissen, präventive Checks bei Freizeitjoggern, Leistungsdiagnostik im regionalen Zentrum – der Alltag ist oft bodenständig. Das muss man mögen. Im Idealfall besitzt man schon nach dem Studium, spätestens nach der Facharztausbildung, eine ordentliche Portion Resilienz und ein gewisses Faible für Kommunikation. Denn: Man begegnet nicht nur Leistungssportlern, sondern auch gestressten Büroathleten, ambitionierten Nachwuchstalenten, Mannschaften aus der Kreisliga und, na klar, denen, die zwei Mal im Jahr zum Rücken-Check kommen.


Womit man rechnen kann – Verdienst und Vielfalt

Was viele unterschätzen: Sportmedizin ist kein garantierter Geldregen. Klar, die Unterschiede sind beachtlich. In der Arztpraxis, mit Terminsprechstunde und Grundversorgung, liegt der Einstiegsverdienst meist im soliden Mittelfeld ärztlicher Berufe – je nach Region, Träger und Position irgendwo zwischen 4.500 € und 6.500 € brutto im Monat. Wer früh den Sprung zu Privatpatienten, Kooperationsverträgen mit Sportvereinen oder spezialisierten Zentren schafft, kann aufstocken. Dagegen stehen die, die im ländlichen Raum oder kleinen Rehazentren anfangen: Dort ist ein Einstiegsgehalt von unter 4.000 € brutto keine Seltenheit, zumindest lokal. In Ballungsräumen, vor allem mit eigenem sportmedizinischem Profil oder Anschluss an große Kliniken, sieht die Lage besser aus. Zur Wahrheit gehört: Junge Sportmediziner arbeiten oft überdurchschnittlich viel für’s Geld. Sportsaisons kennen keine festen Uhrzeiten – Verletzungen schon gar nicht.


Klassische Kompetenzen, neue Herausforderungen

Eins kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Ohne Vielseitigkeit – verloren. Wer sich nur auf orthopädisches Standardwissen verlässt, landet rasch in der Sackgasse. Die moderne Sportmedizin verlangt diagnostische Präzision, sportwissenschaftliche Kenntnisse, Erfahrung im Team – aber auch eine Prise Empathie! Mitgefühl für die ambitionierte Hobbysportlerin, die sich nach dem Bänderriss zum ersten Fünf-Kilometer-Lauf zurückquälen will. Nüchternheit bei Verletzungen, die Karrieren kosten. Und kommunikatives Feingefühl, wenn der Verein auf eine Blitz-Freigabe drängt und man als Arzt eben Gegenwind bekommt.
Was ins Rollen kommt: Digitalisierung, Telemedizin, portable Diagnosetools, selbst lernende Auswertungssoftware. Gerade für Berufseinsteiger hakt’s manchmal am Umgang mit Apps, Sensorik und Big Data. Wer hier mithält, punktet doppelt – denn digitale Kompetenz ist eben längst nicht selbstverständlich im Joballtag.


Karrierewege und die Sache mit der Spezialisierung

Hat man als Einsteiger erstmal den Fuß in der Tür, eröffnen sich Nischen. Traditionell der stetige Weg: Anstellung in Praxis oder Klinik, dann Fortbildung zum Sportmediziner, je nach Bundesland mit unterschiedlich langen Zusatzausbildungen. Danach Weiterqualifikation – vielleicht in Prävention, Leistungsdiagnostik, speziellen Reha-Verfahren; oder auf die Schiene Orthopädie, Kardiologie, sogar Innere Medizin mit sportlichem Schwerpunkt. Manche Kollegen suchen modular ihren Weg zwischen universitären Forschungsprojekten und Praxistätigkeit, andere landen als Berater bei Unternehmen, Sportartikelherstellern oder im Fitness-Start-up.
Mir begegnen immer öfter Quereinsteiger: ehemalige Leistungsportler, Physio-Therapeuten mit Medizin-Aufbaustudium oder Fachärztinnen aus anderen Disziplinen. Warum? Weil die Sportmedizin als Spielwiese für Interdisziplinäres gilt (wenngleich die Türen nicht gerade sperrangelweit offen stehen). Ach, und für die, die Karriere machen wollen? Da bleibt der Sprung zur leitenden Ärztin in einem Rehazentrum, zur Professur oder als Verbandsarzt im Profisport – wobei letztere eher selten ausgeschrieben werden, mal ehrlich.


Arbeitsmarkt, Stress – und die Frage nach Balance

Fachkräftemangel? Kommt auf den Standort an. In Großstädten, mit Unis und Sportakademien, suchen Kliniken und Praxen aktuell aktiv nach Nachwuchs. In strukturschwachen Regionen oder kleinen Landkreisen: zuziehende Sportmediziner sind eher Mangelware. Wer den Mut aufbringt und aufs Land geht, kann Regionalität ausspielen – und eventuell sogar selbst einen ganz neuen Standort prägen.
Was viele unterschätzen: Die Flexibilität dieses Berufs schlägt manchmal nach hinten aus. Notdienst bei Sportturnieren, Trainingslager in entlegenen Gebieten, die Heimfahrt nach Mitternacht. Die Vereinbarkeit von Freizeit und Bereitschaft? Knifflig. Ich habe Kollegen erlebt, die nach ein paar Jahren aufs klassische Sprechzimmer umschwenkten – weil die permanenten Wettkampfzeiten schlicht zermürbend sind. Homeoffice? In Grenzen, maximal für digitale Leistungsanalysen. Dafür entschädigt das Gefühl, Teil echter Entwicklung zu sein – nicht nur am Patienten, sondern am eigenen Berufsbild.


Fazit? Eher Ungefähr – aber doch konkret

Sportmedizin ist kein Kuschelberuf. Wer Reiz und Realität aushält, den erwartet eine Arbeitswelt, die mehr Spielraum lässt als gedacht – allerdings nur für diejenigen, die bereit sind, sich im Dickicht aus Bürokratie, Technik, Teamarbeit und emotionalem Auf und Ab durchzusetzen. Es bleibt eine Mischung aus improvisiertem Alltag, sturer Routine und ganz gelegentlich: Pioniergeist. Vielleicht ist gerade das, was den Unterschied macht zwischen Theorie – und der ganz eigenen Laufbahn in der Sportmedizin.


Kurzbeschreibung Sportmedizin

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Sportmedizin

„Werde Teamarzt beim Profiklub!“ – der Mythos hält sich wacker. Doch wer in die Sportmedizin einsteigt, landet nicht automatisch in der Kabine von Borussia, Bayern oder den Handball-Löwen. Die Basis beginnt für die meisten woanders: Rehabilitation nach Kreuzbandrissen, präventive Checks bei Freizeitjoggern, Leistungsdiagnostik im regionalen Zentrum – der Alltag ist oft bodenständig. Das muss man mögen. Im Idealfall besitzt man schon nach dem Studium, spätestens nach der Facharztausbildung, eine ordentliche Portion Resilienz und ein gewisses Faible für Kommunikation. Denn: Man begegnet nicht nur Leistungssportlern, sondern auch gestressten Büroathleten, ambitionierten Nachwuchstalenten, Mannschaften aus der Kreisliga und, na klar, denen, die zwei Mal im Jahr zum Rücken-Check kommen.

Was viele unterschätzen: Sportmedizin ist kein garantierter Geldregen. Klar, die Unterschiede sind beachtlich. In der Arztpraxis, mit Terminsprechstunde und Grundversorgung, liegt der Einstiegsverdienst meist im soliden Mittelfeld ärztlicher Berufe – je nach Region, Träger und Position irgendwo zwischen 4.500 € und 6.500 € brutto im Monat. Wer früh den Sprung zu Privatpatienten, Kooperationsverträgen mit Sportvereinen oder spezialisierten Zentren schafft, kann aufstocken. Dagegen stehen die, die im ländlichen Raum oder kleinen Rehazentren anfangen: Dort ist ein Einstiegsgehalt von unter 4.000 € brutto keine Seltenheit, zumindest lokal. In Ballungsräumen, vor allem mit eigenem sportmedizinischem Profil oder Anschluss an große Kliniken, sieht die Lage besser aus. Zur Wahrheit gehört: Junge Sportmediziner arbeiten oft überdurchschnittlich viel für’s Geld. Sportsaisons kennen keine festen Uhrzeiten – Verletzungen schon gar nicht.

Eins kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Ohne Vielseitigkeit – verloren. Wer sich nur auf orthopädisches Standardwissen verlässt, landet rasch in der Sackgasse. Die moderne Sportmedizin verlangt diagnostische Präzision, sportwissenschaftliche Kenntnisse, Erfahrung im Team – aber auch eine Prise Empathie! Mitgefühl für die ambitionierte Hobbysportlerin, die sich nach dem Bänderriss zum ersten Fünf-Kilometer-Lauf zurückquälen will. Nüchternheit bei Verletzungen, die Karrieren kosten. Und kommunikatives Feingefühl, wenn der Verein auf eine Blitz-Freigabe drängt und man als Arzt eben Gegenwind bekommt.
Was ins Rollen kommt: Digitalisierung, Telemedizin, portable Diagnosetools, selbst lernende Auswertungssoftware. Gerade für Berufseinsteiger hakt’s manchmal am Umgang mit Apps, Sensorik und Big Data. Wer hier mithält, punktet doppelt – denn digitale Kompetenz ist eben längst nicht selbstverständlich im Joballtag.

Hat man als Einsteiger erstmal den Fuß in der Tür, eröffnen sich Nischen. Traditionell der stetige Weg: Anstellung in Praxis oder Klinik, dann Fortbildung zum Sportmediziner, je nach Bundesland mit unterschiedlich langen Zusatzausbildungen. Danach Weiterqualifikation – vielleicht in Prävention, Leistungsdiagnostik, speziellen Reha-Verfahren; oder auf die Schiene Orthopädie, Kardiologie, sogar Innere Medizin mit sportlichem Schwerpunkt. Manche Kollegen suchen modular ihren Weg zwischen universitären Forschungsprojekten und Praxistätigkeit, andere landen als Berater bei Unternehmen, Sportartikelherstellern oder im Fitness-Start-up.
Mir begegnen immer öfter Quereinsteiger: ehemalige Leistungsportler, Physio-Therapeuten mit Medizin-Aufbaustudium oder Fachärztinnen aus anderen Disziplinen. Warum? Weil die Sportmedizin als Spielwiese für Interdisziplinäres gilt (wenngleich die Türen nicht gerade sperrangelweit offen stehen). Ach, und für die, die Karriere machen wollen? Da bleibt der Sprung zur leitenden Ärztin in einem Rehazentrum, zur Professur oder als Verbandsarzt im Profisport – wobei letztere eher selten ausgeschrieben werden, mal ehrlich.

Fachkräftemangel? Kommt auf den Standort an. In Großstädten, mit Unis und Sportakademien, suchen Kliniken und Praxen aktuell aktiv nach Nachwuchs. In strukturschwachen Regionen oder kleinen Landkreisen: zuziehende Sportmediziner sind eher Mangelware. Wer den Mut aufbringt und aufs Land geht, kann Regionalität ausspielen – und eventuell sogar selbst einen ganz neuen Standort prägen.
Was viele unterschätzen: Die Flexibilität dieses Berufs schlägt manchmal nach hinten aus. Notdienst bei Sportturnieren, Trainingslager in entlegenen Gebieten, die Heimfahrt nach Mitternacht. Die Vereinbarkeit von Freizeit und Bereitschaft? Knifflig. Ich habe Kollegen erlebt, die nach ein paar Jahren aufs klassische Sprechzimmer umschwenkten – weil die permanenten Wettkampfzeiten schlicht zermürbend sind. Homeoffice? In Grenzen, maximal für digitale Leistungsanalysen. Dafür entschädigt das Gefühl, Teil echter Entwicklung zu sein – nicht nur am Patienten, sondern am eigenen Berufsbild.

Sportmedizin ist kein Kuschelberuf. Wer Reiz und Realität aushält, den erwartet eine Arbeitswelt, die mehr Spielraum lässt als gedacht – allerdings nur für diejenigen, die bereit sind, sich im Dickicht aus Bürokratie, Technik, Teamarbeit und emotionalem Auf und Ab durchzusetzen. Es bleibt eine Mischung aus improvisiertem Alltag, sturer Routine und ganz gelegentlich: Pioniergeist. Vielleicht ist gerade das, was den Unterschied macht zwischen Theorie – und der ganz eigenen Laufbahn in der Sportmedizin.

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