Spezielle Schmerztherapie Jobs

105 aktuelle Spezielle Schmerztherapie Stellenangebote

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Facharzt Anästhesiologie (Spezielle Schmerztherapie) - Region Leipzig/Halle (m/w/d) - SHC-619-48 (6725)

1a-Ärztevermittlung GmbHHalle

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie mit Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie in der Region Leipzig/Halle (Kennziffer: SHC-619-48). Unser Mandant ist ein Krankenhaus mit 400-450 Betten und 12 Hauptabteilungen, das sich auf Grund- und Regelversorgung spezialisiert hat. Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin bietet jährlich rund 6.500 Anästhesieleistungen und setzt moderne Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie ein. Eine gut ausgestattete interdisziplinäre Intensivstation sowie eine IMC stehen zur Verfügung. Hier haben Fachärzte die Möglichkeit, ihre Expertise in einem dynamischen Team einzubringen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere!
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Anästhesiologie (Spezielle Schmerztherapie) - Region Chemnitz (m/w/d) - SHC-162-52 (5332)

1a-Ärztevermittlung GmbHChemnitz

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung für Spezielle Schmerztherapie in der Region Chemnitz. Unser Mandant, ein Krankenhaus mit 300 bis 350 Betten, bietet Ihnen die Möglichkeit zur Weiterbildung im ambulanten Bereich. Zu Ihren Aufgaben gehören die medizinische Versorgung, ärztliche Diagnostik und die Dokumentation der Patientendaten. Es liegen Weiterbildungsermächtigungen für die Spezielle Schmerztherapie vor, welche eine Dauer von 12 Monaten umfasst. Wir erwarten eine Facharztanerkennung in Anästhesiologie sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Bewerben Sie sich unter der Kennziffer SHC-162-52.
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Assistenz- und Facharzt in Weiterbildung für spezielle Schmerztherapie am Bodensee (m/w/d) | Entwicklungsmöglichkeiten im Großraum Baden-Württemberg - RefNr. 29871

HiPo Executive ÄrztevermittlungUnterensingen

Mein Kunde, ein modernes Klinikum in einer traumhaften Region Deutschlands, sucht einen engagierten Assistenz- und Facharzt (m/w/d) für die Weiterbildung in der speziellen Schmerztherapie. In dieser Position haben Sie die Möglichkeit, die patientenzentrierte Versorgung aktiv mitzugestalten. Das Klinikum bietet ein starkes Teamgefühl, kurze Entscheidungswege und ein wertschätzendes Arbeitsklima. Zudem erwarten Sie abwechslungsreiche Aufgaben in einer interdisziplinären Abteilung auf höchstem medizinischen Niveau. Ein zertifiziertes Gesundheitsmanagement und vielfältige Fortbildungsangebote fördern Ihre Entwicklung. Profitieren Sie von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einem mitarbeiterorientierten Umfeld.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Oberärztin/Oberarzt mit Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie (35445)

Doc PersonalBeratung GmbHNeubrandenburg

Werde Oberärztin/Oberarzt für Spezielle Schmerztherapie in der renommierten Klinik in Neubrandenburg! Wir bieten eine Festanstellung mit unbefristetem Arbeitsvertrag und direktem Kontakt zu unseren Partnern. Profitiere von einem abwechslungsreichen Job in einem engagierten Team, das flache Hierarchien und zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Geregelte Arbeitszeiten und regelmäßige Weiterbildung sind ein Teil unseres Angebots. Unsere Beratung ist für dich kostenlos, von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Vertragsunterzeichnung. Zudem unterstützen wir dich gerne bei der Wohnungssuche, damit du dich schnell in deiner neuen Umgebung wohlfühlst.
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie oder Interesse am Erwerb

Klinik, Eckernförde, Schleswig-Holstein, DE, 24340 EckernfördeWindeby

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit, idealerweise mit der Zusatzbezeichnung in Spezieller Schmerztherapie oder dem Wunsch, diese zu erwerben. In einer Hospitation lernen Sie unser Team und unsere Arbeitsweise intensiv kennen. Engagement in der interdisziplinären Zusammenarbeit ist uns wichtig, denn wir streben nach optimaler Patientenversorgung. Ihre Aufgaben umfassen schmerztherapeutische Anamnesegespräche sowie die Erhebung eines Ganzkörperstatus. Sie entwickeln individuelle Therapiepläne und leiten geeignete diagnostische Schritte ein. Freuen Sie sich auf ein unterstützendes Umfeld und die Möglichkeit, Patientenschulungen eigenständig durchzuführen.
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobrad Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Anästhesiologie mit Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie (m/w/d) (35463)

Doc PersonalBeratung GmbHAlkersleben

Facharzt für Anästhesiologie mit Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie (m/w/d) gesucht! In einem renommierten MVZ im Raum Arnstadt bieten wir eine attraktive Festanstellung an. Bei uns profitierst du von einem direkten Arbeitsverhältnis. Doc Personal Beratung steht dir während des gesamten Bewerbungsprozesses kostenfrei zur Seite. Genieße ein breit gefächertes Aufgabenspektrum mit eigenverantwortlicher Tätigkeit. Du hast Zugang zu internen und externen Weiterbildungsmöglichkeiten, um deine Karriere weiterzuentwickeln. Bewerbe dich jetzt und starte deine Zukunft bei uns!
Festanstellung Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Psychiatrie/ Psychosomatik für Spezielle Schmerztherapie Passau (m/w/d)

PsychosomatikMünchen

Werden Sie Facharzt für Schmerztherapie (m/w/d) und profitieren Sie von attraktiver Vergütung sowie geregelten Arbeitszeiten. In einem hochmotivierten, interdisziplinären Team erwarten Sie vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Erwerben Sie die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“, um Ihre Qualifikationen zu erweitern. Genießen Sie eine anspruchsvolle Tätigkeit mit viel Gestaltungsspielraum sowie moderne Ausstattung und innovative Therapiekonzepte. Ihr Profil umfasst eine abgeschlossene Facharztausbildung in relevanten Fachrichtungen und Empathie für chronische Schmerzpatienten. Engagieren Sie sich in der multimodalen Schmerztherapie und erleben Sie die Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin*Facharzt (Spezialisierung Schmerztherapie)

Herz-Jesu Krankenhaus GmbHWien

Wir suchen eine*n Fachärztin*Facharzt für unser neues Therapiezentrum chronischer Schmerz (TCS). Werden Sie Teil eines spezialisierten Teams, das Patienten mit chronischen Schmerzen in der Stufe 2 der Schmerzversorgung unterstützt und ihnen zu mehr Lebensqualität verhilft.
Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin*/Facharzt* für Anästhesie

Herz-Jesu Krankenhaus GmbHWien

Werden Sie Teil unseres neu eröffneten Klinikbaus! Unsere Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie bietet Ihnen die Möglichkeit, in einem hochmodernen Umfeld mit innovativer OP-Ausstattung (einschließlich Robotik) zu arbeiten und Expertenwissen in Ultraschall-gezielten Nervenblockaden zu vertiefen.
Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Facharztperspektive mit Entwicklungsspielraum: Anästhesie (w/m/d) - NEU!

VIRES CONFERRE GmbHFeldatal

Die Abteilung für Anästhesiologie bietet vielfältige Kompetenzen mit über 11.000 Anästhesieleistungen jährlich. Unsere strukturierten Weiterbildungsmöglichkeiten von 60 Monaten umfassen moderne Geräte und feste Rotationen. Wir suchen Ärzte (w/m/d) in fortgeschrittener Weiterbildung, Fachärzte und Oberärzte für Anästhesiologie, die ein kollegiales Umfeld schätzen. Erfahrung in der Intensivmedizin und Interesse an Notfallmedizin sind von Vorteil. Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein sind essenziell für unseren interdisziplinären Ansatz. Bewerbungen werden unter der Referenznummer BMN1-18180 entgegengenommen, um Teil eines engagierten Teams zu werden.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie – der Beruf, der weh tut, aber gebraucht wird

Wer sich in den Kosmos der Medizin begibt, trifft irgendwann zwangsläufig auf die Grenze des Machbaren – den Punkt, an dem Schmerz nicht einfach „weggeht“. Genau dort beginnt die spezielle Schmerztherapie. Und ich sage bewusst: Es ist kein leichtes Feld. Nicht akademisch im Elfenbeinturm, nicht rein technisch nach Schema F – sondern irgendetwas dazwischen, mit viel Mensch, viel Ungewissheit und wenig Routine. Für alle, die ihre ersten Schritte wagen oder einen Wechsel erwägen: Hier ist das, was ich mit ehrlicher Stimme über diesen Berufsbereich sagen kann.


Beruflicher Alltag: Zwischen Theorie und Bauchgefühl

Erstens: Wer glaubt, dass Schmerztherapie heißt, nach Checkliste Tabletten zuzuteilen, irrt gewaltig. Tag für Tag begegnet man Patientinnen und Patienten, deren Schmerzerfahrung mit Normen wenig zu tun hat. Migräne, Tumorschmerz, Rückenschmerzen nach Bandscheiben-OP, Phantomschmerz, Fibromyalgie – die Liste ist einzig durch die Fantasie des Körpers begrenzt.

So sieht der eigentliche Alltag aus: Zuhören, verstehen, verwerfen, neu ansetzen. Vielleicht dogmatisch evidenzbasiert – aber mindestens so oft nach Bauchgefühl, nach Erfahrung mit Menschen, die ihre persönliche Schmerz-Biografie mitbringen. Meist arbeitet man mit interdisziplinären Teams: Ärztinnen, Physiotherapeuten, Psychologen, manchmal aus den unterschiedlichsten Kulturen und Fachwelten. Kommunikation? Zentral! Zuweilen mehr als die Pharmakologie.

Heißt: Wer Menschen „nur behandeln“ möchte, ist hier falsch. Wer bereit ist, in einen Dialog zu treten, sich auf Ungeklärtes einzulassen und Geduld als Tugend zu schätzen, wird diesen Beruf vielleicht hassen – aber möglicherweise auch lieben. Oder beides.


Qualifikationen – und warum ein gutes Händchen Pflicht ist

Fachliteratur verkauft das Thema gern als Erweiterung der klassischen Medizin. Stimmt ja irgendwie: Die meisten Schmerztherapeuten (das ist jetzt das offizielle Etikett) sind approbierte Ärztinnen und Ärzte – oft mit Weiterbildung in Anästhesie, Neurologie oder Innerer Medizin. Angebote zur Zusatzqualifikation gibt es haufenweise, aber ein schnelles Sprungbrett sieht anders aus.

Woraus folgt: Einsteigern werden Geduld, eine ordentliche Portion Resilienz und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen abverlangt. Dass so viele Quereinsteiger und Umsteiger aus Nachbardisziplinen kommen, verwundert mich nicht. Man muss die gängigen Medikamente kennen, moderne Verfahren von der Neuraltherapie bis zur multimodalen Schmerztherapie (Therapiekombis mit Bewegung, Psychologie und medikamentöser Einstellung). Und – kleiner Tipp aus eigener Erfahrung – man sollte Freude daran haben, sich regelmäßig weiterzubilden. Sonst wird man von der Entwicklung schlicht überholt. Digitalisierung ist da übrigens nur ein Aspekt: Videosprechstunde, digitale Schmerztagebücher, Tele-Visite. Machen viele Kliniken inzwischen, aber nicht immer mit dem erhofften Ergebnis. „Technik ersetzt kein Gespräch“ – das ist ausnahmsweise mal keine hohle Floskel.


Gehalt: Ernüchterung oder Überraschung?

Jetzt zum Punkt, der viele ins Grübeln bringt: Was verdiene ich als Schmerztherapeutin oder Schmerztherapeut? Hier wird selten Klartext gesprochen. Die nackten Zahlen schwanken massiv – je nach Region, Träger, tariflicher Anbindung und ob man angestellt, ambulant oder im MVZ arbeitet. Im Krankenhaus, zumal als Berufseinsteiger, kann das monatlich irgendwo zwischen „auskömmlich“ und „wart’s mal ab“ liegen. Kliniktarife sind akzeptabel, in Großstädten meist etwas besser als auf dem Land, aber die Workload zieht nach.

Ambulant, zum Beispiel in spezialisierten Praxen, verdient man mit mehr Berufserfahrung (und entsprechendem Renommee) deutlich besser – vorausgesetzt, die Fallzahlen stimmen, und man ist bereit, Verwaltungsdschungel zu ertragen. Im Schnitt bewegt sich das Einkommensniveau erfahrener Schmerztherapeuten etwas über dem klassischer Allgemeinmediziner, knabbert aber selten an den Gehältern von Orthopäden oder Fachärzten mit lukrativer Privatklientel. Gut zu wissen: Eigene Zusatzqualifikationen, Facharzttitel und eine gewisse Hartnäckigkeit im Verhandeln lohnen sich langfristig bemerkbar.

Berufsanfänger? Müssen sich manchmal noch mit dem Verweis vertrösten lassen, dass „der Markt das schon regelt“. Ich würde sagen: realistisch bleiben, Sachlichkeit bewahren – und trotzdem das eigene Verhandlungsgeschick nicht unterschätzen.


Karrierechancen, Umwege und diese Sache mit dem Markt

Gestatten, ein Vorurteil: Schmerztherapie ist Sackgasse. Stimmt das? Nur teilweise – und selbst wenn, dann nur aus der Perspektive derer, die lineare Karrieren für die Norm halten. Tatsächlich öffnet sich für engagierte Kräfte ein Feld mit Entwicklungsspielräumen, die Fachleuten in anderen Sektoren manchmal abgehen: Aufbau von spezialisierten Zentren, Entwicklung und Erforschung neuer Verfahren, Beratungstätigkeiten, interdisziplinäre Leitungsfunktionen – oder der Sprung in Berufspolitik und Wissenschaft.

Die Nachfrage steigt. Nicht nur wegen der alternden Gesellschaft, sondern auch, weil Schmerz immer mehr als gesellschaftliche Herausforderung verstanden wird. Multimodale Therapieansätze, Kooperationen mit Rehakliniken, Gremienarbeit zur Verbesserung der Versorgung – es gibt viele Wege, sich abseits des klassischen Praxisalltags zu entfalten. Was mir auffällt: Gerade für Umsteiger mit Erfahrung aus anderen Fachgebieten entstehen unerwartete Chancen, die eigene Nische zu finden. Und manchmal landet man, ganz unspektakulär, als Mentor oder Supervisor für jüngere Kolleginnen und Kollegen – unterschätzt, aber enorm bereichernd.


Arbeitsmarkt, Bewerbungshürden und Work-Life-Balance – ein Kraftakt?

Stichwort Fachkräftemangel: Schmerzmedizin ist nicht das glamouröse Schaufensterfach. Es gibt durchaus freie Stellen – aber meist nicht dort, wo es die meisten wollen. Das Ruhrgebiet, Berlin, Ballungsräume bieten Mittelmaß, während ländliche Regionen immer auf der Suche sind. Gleichwohl sind die Anforderungen an Bewerber hoch: Neben dem fachlichen Wissen zählt mehr und mehr die Fähigkeit, Prozesse zu gestalten, Teams zu führen und Veränderungen zu moderieren – Stichwort Digitalisierung, einschneidende Gesundheitsreformen, neue Behandlungspfade.

Work-Life-Balance? Hm. Man kann es sich schönreden, aber: Der Beruf zehrt. Wer mit Schmerz arbeitet, bekommt Schmerz. Nicht selten bleibt das auch nach Feierabend hängen. Doch weil der Markt nach engagierten, kompetenten Spezialisten lechzt, lassen sich mittlerweile in vielen Strukturen Modelle mit Teilzeit, familienfreundlichen Arbeitszeiten und (gelegentlicher) Homeoffice-Option aushandeln. Der Wunsch nach Selbstfürsorge wird übrigens gesellschaftlich ernster genommen als früher – ein echter Fortschritt, aber eben auch eine tägliche Aufgabe.


Fazit? Lieber Zwischenstand – und ein paar ehrliche Fragen

Hand aufs Herz: Wer in die spezielle Schmerztherapie geht, stellt sich nicht ans Fließband. Routine gibt’s kaum, Erfahrung zählt doppelt, und das eigene Nervenkostüm muss mindestens so robust sein wie die Leitlinien, nach denen man behandelt. Was viele unterschätzen: Die Arbeit hat einen Sinn, der sich manchmal erst nach Monaten oder Jahren spürbar macht. Ob das für einen selbst genug ist? Muss jede(r) beantworten.

Bleibt die Frage: Wie viel Ungewissheit und wie viel Idealismus verträgt man? Für mich trägt die spezielle Schmerztherapie genau den Reiz, der in anderen Berufsfeldern fehlt – sie ist nie wirklich abgeschlossen, immer fordernd, manchmal frustrierend, oft aber auch zutiefst menschlich. Und wer jetzt noch mitliest, der hat vielleicht die richtige Portion Hartnäckigkeit – oder zumindest die Neugier, der Sache eine Chance zu geben.


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