Spezielle Schmerztherapie Jobs

116 aktuelle Spezielle Schmerztherapie Stellenangebote

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Weiterbildungsassistent/Facharzt Spezielle Schmerztherapie (m/w/d)

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Liebenstein

Sind Sie Facharzt mit der Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" oder möchten Sie diese Weiterbildung anstreben? Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein sucht engagierte Ärzte zur Weiterentwicklung in der konservativ orthopädisch/unfallchirurgischen Schmerztherapie. Unser Team bietet Ihnen die Möglichkeit, unfallverletzte Patienten optimal zu betreuen und sich interdisziplinär mit Kollegen auszutauschen. Ihre Aufgaben umfassen die Umsetzung von Kostenträgeranforderungen und die Teilnahme am Bereitschaftsdienst. Wir legen großen Wert auf eine teamorientierte Arbeitsweise. Begleiten Sie uns auf unserem Weg, die medizinische Versorgung in der Neurologie, Orthopädie/Unfallchirurgie und Geriatrie zu verbessern.
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit m&i-Klini kgruppe Enzensberg Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ärzt*in für Allgemeinmedizin oder Fachärzt*in mit Interesse an Palliativmedizin

Caritas der Erzdiözese WienWien

Werde Teil unseres Teams! Wir suchen engagierte Ärzt*innen für Allgemeinmedizin oder Fachärzt*innen mit Leidenschaft für Palliativmedizin. Bei uns kannst du deine Fachkompetenz in einer einfühlsamen, multiprofessionellen Umgebung einbringen.
Jobticket – ÖPNV Gesundheitsprogramme Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für Orthopädie und Unfallchirurgie

Gesundheit & soziale Dienste KarriereMünchen

Die Sana Klinik München ist eine renommierte Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Münchener Süden. Sie verfügt über 200 Betten, acht OP-Säle, eine eigene Abteilung für Schmerztherapie und eine zentrale Notaufnahme mit Ambulanz. Rund 420 Mitarbeitende versorgen jährlich etwa 9.000 stationäre Patienten; rund 5.000 endoprothetische Eingriffe machen die Klinik zu einem der größten Kompetenzzentren für orthopädische Chirurgie in Süddeutschland. Zu den Aufgaben gehören die Versorgung stationärer und ambulanter Patienten sowie die Weiterentwicklung der Abteilung. Gerne können Sie einen eigenen Schwerpunkt etablieren, zum Beispiel in der Wirbelsäulenchirurgie.
Essenszuschuss Corporate Benefit Gesundheit & soziale Dienste Karriere Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt oder Facharzt (m/w/d) Institut für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbHFreudenstadt

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Assistenzarzt (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d) in der Anästhesiologie. Unser Institut bietet moderne Anästhesiearbeitsplätze und betreut jährlich etwa 6.000 Anästhesien, unterstützt von fortschrittlicher Dokumentationstechnik. Unsere interdisziplinäre Intensivstation mit 8 ITS- und 9 IMC-Betten ermöglicht Ihnen die Anwendung innovativer Therapieformen. Sie profitieren von einer umfassenden Weiterbildung im Bereich Anästhesie über vier Jahre, einschließlich spezieller Intensivmedizin. Zudem sind Sie Teil der notärztlichen Versorgung im Landkreis Freudenstadt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die perioperative Patientenversorgung in einem motivierten Team aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachmann / Pflegefachfrau Anästhesie (m/w/d) - NEU!

Landeskrankenhaus (AöR)Meisenheim Glan

Sie suchen eine herausfordernde Position im Pflegebereich? Wir suchen engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) mit abgeschlossener Berufsausbildung und optionaler Weiterbildung zur/zum Fachkrankenpfleger:in Anästhesie. Ihr Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen und Teamgeist sind uns wichtig. Profitieren Sie von einer fairen Vergütung nach TV-L, mit Eingruppierung in KR 8 oder KR 9 bei Fachweiterbildung. Zusätzlich sichern wir Ihnen eine betriebliche Altersvorsorge (VBL) für eine sorgenfreie Zukunft. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines empathischen Teams, das Wert auf kontinuierliche Prozessoptimierung legt!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Corporate Benefit Landeskrankenhaus (AöR) Einkaufsrabatte Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachmann Anästhesie Intensivpflege (m/w/d) - NEU!

Landeskrankenhaus (AöR)Meisenheim Glan

Wir suchen engagierte Pflegefachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie optional einer Weiterbildung zur Fachkrankenpflegerin in Anästhesie. Wichtige Eigenschaften sind Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen und Teamgeist. Ihre Aufgaben umfassen die Optimierung von Arbeitsprozessen und die Unterstützung Ihrer Kollegen. Sie können mit einer Eingruppierung in KR 8 rechnen, die bei entsprechender Qualifikation auf KR 9 erhöht werden kann. Zudem bieten wir eine betriebliche Altersvorsorge (VBL) für eine sichere Zukunft. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Pflege aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Corporate Benefit Landeskrankenhaus (AöR) Einkaufsrabatte Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt oder Facharzt (m/w/d) Institut für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie - Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH

Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbHFreudenstadt

Das Institut für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie sucht einen engagierten Assistenzarzt (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d). Jährlich führen wir rund 6.000 Anästhesien und bieten moderne Anästhesiearbeitsplätze. Unsere interdisziplinäre Intensivstation verfügt über 8 ITS- und 9 IMC-Betten unter anästhesiologischer Leitung. Wir setzen fortschrittliche Technologien wie PICCO und moderne Beatmungssysteme ein. Darüber hinaus bieten wir eine umfassende Weiterbildung über 4 Jahre in Anästhesie und spezielle anästhesiologische Intensivmedizin. Arbeiten Sie in einem hochmotivierten Team und gestalten Sie die perioperative Versorgung aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) Schmerztherapie in Voll- oder Teilzeit in Eckernförde

Schön Klinik GruppeEckernförde

Suchen Sie eine neue Herausforderung in der Schmerztherapie? Die Schön Klinik Eckernförde, nahe Kiel, bietet Ihnen die perfekte Möglichkeit! Mit einem engagierten Team von 250 Mitarbeitenden versorgen wir Patientinnen und Patienten stationär, tagesklinisch und ambulant. Als Teil der renommierten Schön Klinik Gruppe sind wir auf Geriatrie, Innere Medizin und Schmerzmedizin spezialisiert. Zu unseren ambulanten Angeboten gehören operative Eingriffe, Diagnostik und fachärztliche Sprechstunden. Verstärken Sie unser Team und übernehmen Sie die umfassende medizinische Versorgung unserer Patienten – gestalten Sie Ihre Zukunft in der Schmerztherapie aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Jobrad Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz (m/w/d) - Bei uns startet Ihre Karriere!

VITREA Ostseeklinik am DampSchleswig Holstein

Für die Position wird eine abgeschlossene Ausbildung als Operationstechnische Assistenz (OTA) oder in der Gesundheits- und Krankenpflege vorausgesetzt. Wichtig sind fundierte Kenntnisse in der Instrumentenkunde, hohes Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit. Erfahrung im OP-Bereich, insbesondere bei orthopädischen oder neurochirurgischen Eingriffen, ist ideal. Geboten werden vielfältige Corporate Benefits, exklusive Rabatte in einem Resort in Tirol sowie Unterstützung bei der Wohnungssuche und durch eine betriebliche Altersvorsorge (BAV). Hinzu kommen eine Einspringprämie von 120 € pro Dienst, bereitgestellte Dienstkleidung, vergünstigte Mahlzeiten in der benachbarten Rehaklinik und Vergünstigungen bei regionalen Urlaubsaktivitäten, etwa im Schwimmbad, auf der Bowlingbahn oder bei Ferienhäusern.
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit VITREA Ostseeklinik am Damp Einkaufsrabatte Betriebliche Altersvorsorge Parkplatz Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Akutmedizin - Patientenbetreuung / Orthopädie & Geriatrie (m/w/d) - NEU!

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Liebenstein

Die m&i-Klinikgruppe Enzensberg bietet in Deutschland acht Fachkliniken für spezialisierte Akutmedizin und medizinische Rehabilitation. Unser Ziel ist es, die Gesundheit unserer Patienten zu fördern und ihre Lebensqualität zu steigern. Teamarbeit und fachlicher Austausch stehen bei uns im Vordergrund, was zu einer wertschätzenden Arbeitsumgebung führt. Wir bieten Raum für persönliche und berufliche Weiterentwicklung in einem engagierten Team. Bei uns steht der Patient stets im Mittelpunkt der Handlung. Zudem fördern wir Gleichstellung und Vielfalt in unserer Unternehmenskultur, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexueller Identität.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit m&i-Klini kgruppe Enzensberg Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie – der Beruf, der weh tut, aber gebraucht wird

Wer sich in den Kosmos der Medizin begibt, trifft irgendwann zwangsläufig auf die Grenze des Machbaren – den Punkt, an dem Schmerz nicht einfach „weggeht“. Genau dort beginnt die spezielle Schmerztherapie. Und ich sage bewusst: Es ist kein leichtes Feld. Nicht akademisch im Elfenbeinturm, nicht rein technisch nach Schema F – sondern irgendetwas dazwischen, mit viel Mensch, viel Ungewissheit und wenig Routine. Für alle, die ihre ersten Schritte wagen oder einen Wechsel erwägen: Hier ist das, was ich mit ehrlicher Stimme über diesen Berufsbereich sagen kann.


Beruflicher Alltag: Zwischen Theorie und Bauchgefühl

Erstens: Wer glaubt, dass Schmerztherapie heißt, nach Checkliste Tabletten zuzuteilen, irrt gewaltig. Tag für Tag begegnet man Patientinnen und Patienten, deren Schmerzerfahrung mit Normen wenig zu tun hat. Migräne, Tumorschmerz, Rückenschmerzen nach Bandscheiben-OP, Phantomschmerz, Fibromyalgie – die Liste ist einzig durch die Fantasie des Körpers begrenzt.

So sieht der eigentliche Alltag aus: Zuhören, verstehen, verwerfen, neu ansetzen. Vielleicht dogmatisch evidenzbasiert – aber mindestens so oft nach Bauchgefühl, nach Erfahrung mit Menschen, die ihre persönliche Schmerz-Biografie mitbringen. Meist arbeitet man mit interdisziplinären Teams: Ärztinnen, Physiotherapeuten, Psychologen, manchmal aus den unterschiedlichsten Kulturen und Fachwelten. Kommunikation? Zentral! Zuweilen mehr als die Pharmakologie.

Heißt: Wer Menschen „nur behandeln“ möchte, ist hier falsch. Wer bereit ist, in einen Dialog zu treten, sich auf Ungeklärtes einzulassen und Geduld als Tugend zu schätzen, wird diesen Beruf vielleicht hassen – aber möglicherweise auch lieben. Oder beides.


Qualifikationen – und warum ein gutes Händchen Pflicht ist

Fachliteratur verkauft das Thema gern als Erweiterung der klassischen Medizin. Stimmt ja irgendwie: Die meisten Schmerztherapeuten (das ist jetzt das offizielle Etikett) sind approbierte Ärztinnen und Ärzte – oft mit Weiterbildung in Anästhesie, Neurologie oder Innerer Medizin. Angebote zur Zusatzqualifikation gibt es haufenweise, aber ein schnelles Sprungbrett sieht anders aus.

Woraus folgt: Einsteigern werden Geduld, eine ordentliche Portion Resilienz und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen abverlangt. Dass so viele Quereinsteiger und Umsteiger aus Nachbardisziplinen kommen, verwundert mich nicht. Man muss die gängigen Medikamente kennen, moderne Verfahren von der Neuraltherapie bis zur multimodalen Schmerztherapie (Therapiekombis mit Bewegung, Psychologie und medikamentöser Einstellung). Und – kleiner Tipp aus eigener Erfahrung – man sollte Freude daran haben, sich regelmäßig weiterzubilden. Sonst wird man von der Entwicklung schlicht überholt. Digitalisierung ist da übrigens nur ein Aspekt: Videosprechstunde, digitale Schmerztagebücher, Tele-Visite. Machen viele Kliniken inzwischen, aber nicht immer mit dem erhofften Ergebnis. „Technik ersetzt kein Gespräch“ – das ist ausnahmsweise mal keine hohle Floskel.


Gehalt: Ernüchterung oder Überraschung?

Jetzt zum Punkt, der viele ins Grübeln bringt: Was verdiene ich als Schmerztherapeutin oder Schmerztherapeut? Hier wird selten Klartext gesprochen. Die nackten Zahlen schwanken massiv – je nach Region, Träger, tariflicher Anbindung und ob man angestellt, ambulant oder im MVZ arbeitet. Im Krankenhaus, zumal als Berufseinsteiger, kann das monatlich irgendwo zwischen „auskömmlich“ und „wart’s mal ab“ liegen. Kliniktarife sind akzeptabel, in Großstädten meist etwas besser als auf dem Land, aber die Workload zieht nach.

Ambulant, zum Beispiel in spezialisierten Praxen, verdient man mit mehr Berufserfahrung (und entsprechendem Renommee) deutlich besser – vorausgesetzt, die Fallzahlen stimmen, und man ist bereit, Verwaltungsdschungel zu ertragen. Im Schnitt bewegt sich das Einkommensniveau erfahrener Schmerztherapeuten etwas über dem klassischer Allgemeinmediziner, knabbert aber selten an den Gehältern von Orthopäden oder Fachärzten mit lukrativer Privatklientel. Gut zu wissen: Eigene Zusatzqualifikationen, Facharzttitel und eine gewisse Hartnäckigkeit im Verhandeln lohnen sich langfristig bemerkbar.

Berufsanfänger? Müssen sich manchmal noch mit dem Verweis vertrösten lassen, dass „der Markt das schon regelt“. Ich würde sagen: realistisch bleiben, Sachlichkeit bewahren – und trotzdem das eigene Verhandlungsgeschick nicht unterschätzen.


Karrierechancen, Umwege und diese Sache mit dem Markt

Gestatten, ein Vorurteil: Schmerztherapie ist Sackgasse. Stimmt das? Nur teilweise – und selbst wenn, dann nur aus der Perspektive derer, die lineare Karrieren für die Norm halten. Tatsächlich öffnet sich für engagierte Kräfte ein Feld mit Entwicklungsspielräumen, die Fachleuten in anderen Sektoren manchmal abgehen: Aufbau von spezialisierten Zentren, Entwicklung und Erforschung neuer Verfahren, Beratungstätigkeiten, interdisziplinäre Leitungsfunktionen – oder der Sprung in Berufspolitik und Wissenschaft.

Die Nachfrage steigt. Nicht nur wegen der alternden Gesellschaft, sondern auch, weil Schmerz immer mehr als gesellschaftliche Herausforderung verstanden wird. Multimodale Therapieansätze, Kooperationen mit Rehakliniken, Gremienarbeit zur Verbesserung der Versorgung – es gibt viele Wege, sich abseits des klassischen Praxisalltags zu entfalten. Was mir auffällt: Gerade für Umsteiger mit Erfahrung aus anderen Fachgebieten entstehen unerwartete Chancen, die eigene Nische zu finden. Und manchmal landet man, ganz unspektakulär, als Mentor oder Supervisor für jüngere Kolleginnen und Kollegen – unterschätzt, aber enorm bereichernd.


Arbeitsmarkt, Bewerbungshürden und Work-Life-Balance – ein Kraftakt?

Stichwort Fachkräftemangel: Schmerzmedizin ist nicht das glamouröse Schaufensterfach. Es gibt durchaus freie Stellen – aber meist nicht dort, wo es die meisten wollen. Das Ruhrgebiet, Berlin, Ballungsräume bieten Mittelmaß, während ländliche Regionen immer auf der Suche sind. Gleichwohl sind die Anforderungen an Bewerber hoch: Neben dem fachlichen Wissen zählt mehr und mehr die Fähigkeit, Prozesse zu gestalten, Teams zu führen und Veränderungen zu moderieren – Stichwort Digitalisierung, einschneidende Gesundheitsreformen, neue Behandlungspfade.

Work-Life-Balance? Hm. Man kann es sich schönreden, aber: Der Beruf zehrt. Wer mit Schmerz arbeitet, bekommt Schmerz. Nicht selten bleibt das auch nach Feierabend hängen. Doch weil der Markt nach engagierten, kompetenten Spezialisten lechzt, lassen sich mittlerweile in vielen Strukturen Modelle mit Teilzeit, familienfreundlichen Arbeitszeiten und (gelegentlicher) Homeoffice-Option aushandeln. Der Wunsch nach Selbstfürsorge wird übrigens gesellschaftlich ernster genommen als früher – ein echter Fortschritt, aber eben auch eine tägliche Aufgabe.


Fazit? Lieber Zwischenstand – und ein paar ehrliche Fragen

Hand aufs Herz: Wer in die spezielle Schmerztherapie geht, stellt sich nicht ans Fließband. Routine gibt’s kaum, Erfahrung zählt doppelt, und das eigene Nervenkostüm muss mindestens so robust sein wie die Leitlinien, nach denen man behandelt. Was viele unterschätzen: Die Arbeit hat einen Sinn, der sich manchmal erst nach Monaten oder Jahren spürbar macht. Ob das für einen selbst genug ist? Muss jede(r) beantworten.

Bleibt die Frage: Wie viel Ungewissheit und wie viel Idealismus verträgt man? Für mich trägt die spezielle Schmerztherapie genau den Reiz, der in anderen Berufsfeldern fehlt – sie ist nie wirklich abgeschlossen, immer fordernd, manchmal frustrierend, oft aber auch zutiefst menschlich. Und wer jetzt noch mitliest, der hat vielleicht die richtige Portion Hartnäckigkeit – oder zumindest die Neugier, der Sache eine Chance zu geben.


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