Spezielle Schmerztherapie Jobs

69 aktuelle Spezielle Schmerztherapie Stellenangebote

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Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie

Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) Taunus GmbH.Bad Homburg Vor Höhe

Unterstützen Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Schmerztherapie des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Taunus GmbH als Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie. Die Stelle ist in Voll- oder Teilzeit am Standort Bad Homburg zu besetzen. Das MVZ bietet gesetzlich und privat versicherten Patienten ambulante Leistungen an und arbeitet eng mit den diagnostischen und therapeutischen Abteilungen der Hochtaunus-Kliniken zusammen. Dabei orientieren wir uns an einem ganzheitlichen Menschenbild, das die physischen, psychischen, sozialen und religiösen Bedürfnisse des Patienten berücksichtigt.
Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Spezielle Schmerztherapie & Palliativmedizin als Chefarzt - Klinikleitung & Behandlung w m d

SRHGera

Suchen Sie eine herausfordernde chefärztliche Position in der Schmerztherapie und Palliativmedizin? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem engagierten Team zu arbeiten und Ihre umfangreiche Fachkompetenz einzubringen. Ihre Expertise in Neuromodulation und Neuroablation wird hier geschätzt und gefördert. Genießen Sie umfassende Gestaltungsmöglichkeiten und eine moderne klinische Ausstattung. Profitieren Sie zudem von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und Förderungen für innovative Projekte. Eine attraktive Vergütung sowie spezielle Weiterbildungsangebote runden unser Angebot ab und unterstützen Ihre berufliche Entwicklung.
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit SRH Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Weiterbildungsassistent/Facharzt Spezielle Schmerztherapie (m/w/d)

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Liebenstein

Sind Sie Facharzt mit der Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" oder möchten Sie diese Weiterbildung anstreben? Die m&i-Fachklinik Bad Liebenstein sucht engagierte Ärzte zur Weiterentwicklung in der konservativ orthopädisch/unfallchirurgischen Schmerztherapie. Unser Team bietet Ihnen die Möglichkeit, unfallverletzte Patienten optimal zu betreuen und sich interdisziplinär mit Kollegen auszutauschen. Ihre Aufgaben umfassen die Umsetzung von Kostenträgeranforderungen und die Teilnahme am Bereitschaftsdienst. Wir legen großen Wert auf eine teamorientierte Arbeitsweise. Begleiten Sie uns auf unserem Weg, die medizinische Versorgung in der Neurologie, Orthopädie/Unfallchirurgie und Geriatrie zu verbessern.
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit m&i-Klini kgruppe Enzensberg Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Anästhesiologie (Spezielle Schmerztherapie) - Region Suhl (m/w/d) - SHC-1039-16-JN (4348)

1a-Ärztevermittlung GmbHSuhl

Entdecken Sie eine spannende Karrierechance als Oberarzt (m/w/d) in der Anästhesiologie mit Schwerpunkt auf spezieller Schmerztherapie in der Region Suhl (Kennziffer: SHC-1039-16-JN). Gesucht wird ein Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie oder Neurochirurgie, der über die Zusatzbezeichnung Schmerztherapie verfügt. Ihr neuer Arbeitgeber ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 16 Hauptabteilungen und maxim 450 Betten. Die Klinik bietet ein umfangreiches Therapieangebot für Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen. Dazu gehören aktive Übungsbehandlungen, Massagen und psychotherapeutische Gespräche. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Schmerztherapie aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Ärzt*in für Allgemeinmedizin oder Fachärzt*in mit Interesse an Palliativmedizin

Caritas der Erzdiözese WienWien

Werde Teil unseres Teams! Wir suchen engagierte Ärzt*innen für Allgemeinmedizin oder Fachärzt*innen mit Leidenschaft für Palliativmedizin. Bei uns kannst du deine Fachkompetenz in einer einfühlsamen, multiprofessionellen Umgebung einbringen.
Jobticket – ÖPNV Gesundheitsprogramme Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für Orthopädie und Unfallchirurgie

Gesundheit & soziale Dienste KarriereMünchen

Die Sana Klinik München ist eine renommierte Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Münchener Süden. Sie verfügt über 200 Betten, acht OP-Säle, eine eigene Abteilung für Schmerztherapie und eine zentrale Notaufnahme mit Ambulanz. Rund 420 Mitarbeitende versorgen jährlich etwa 9.000 stationäre Patienten; rund 5.000 endoprothetische Eingriffe machen die Klinik zu einem der größten Kompetenzzentren für orthopädische Chirurgie in Süddeutschland. Zu den Aufgaben gehören die Versorgung stationärer und ambulanter Patienten sowie die Weiterentwicklung der Abteilung. Gerne können Sie einen eigenen Schwerpunkt etablieren, zum Beispiel in der Wirbelsäulenchirurgie.
Essenszuschuss Corporate Benefit Gesundheit & soziale Dienste Karriere Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt oder Facharzt (m/w/d) Institut für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbHFreudenstadt

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Assistenzarzt (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d) in der Anästhesiologie. Unser Institut bietet moderne Anästhesiearbeitsplätze und betreut jährlich etwa 6.000 Anästhesien, unterstützt von fortschrittlicher Dokumentationstechnik. Unsere interdisziplinäre Intensivstation mit 8 ITS- und 9 IMC-Betten ermöglicht Ihnen die Anwendung innovativer Therapieformen. Sie profitieren von einer umfassenden Weiterbildung im Bereich Anästhesie über vier Jahre, einschließlich spezieller Intensivmedizin. Zudem sind Sie Teil der notärztlichen Versorgung im Landkreis Freudenstadt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die perioperative Patientenversorgung in einem motivierten Team aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt Akutmedizin - Patientenbetreuung / Orthopädie & Geriatrie (m/w/d) - NEU!

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Liebenstein

Die m&i-Klinikgruppe Enzensberg bietet in Deutschland acht Fachkliniken für spezialisierte Akutmedizin und medizinische Rehabilitation. Unser Ziel ist es, die Gesundheit unserer Patienten zu fördern und ihre Lebensqualität zu steigern. Teamarbeit und fachlicher Austausch stehen bei uns im Vordergrund, was zu einer wertschätzenden Arbeitsumgebung führt. Wir bieten Raum für persönliche und berufliche Weiterentwicklung in einem engagierten Team. Bei uns steht der Patient stets im Mittelpunkt der Handlung. Zudem fördern wir Gleichstellung und Vielfalt in unserer Unternehmenskultur, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexueller Identität.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit m&i-Klini kgruppe Enzensberg Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Anästhesiologie Intensivmedizin (m/w/d) - NEU!

Landeskrankenhaus (AöR)Andernach

Für die Position in der Intensivmedizin suchen wir einen Facharzt für Anästhesiologie mit Zusatzbezeichnung Spezielle Intensivmedizin oder weit fortgeschrittener Weiterbildung in diesem Bereich. Mehrjährige klinische Erfahrung ist erforderlich. Sie bringen Teamorientierung, hohe soziale und kommunikative Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Organisationstalent mit und interessieren sich für innovative Behandlungskonzepte sowie die ärztliche Fort- und Weiterbildung. Wünschenswert ist die Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie. Wir bieten sehr flexible Arbeitszeiten, auch Teilzeit in geringem Umfang, moderne Ausstattung und einen krisensicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Gesundheitswesen. Der Standort Andernach liegt nahe Koblenz. Als Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Mainz sind Lehre, Supervision und Forschung ausdrücklich erwünscht. Fachliteratur und die hauseigene Weiterbildungsakademie stehen kostenfrei zur Verfügung.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Corporate Benefit Landeskrankenhaus (AöR) Jobrad Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Anästhesiologie Neurologie (m/w/d) - NEU!

Landeskrankenhaus (AöR)Andernach

Für die Position in der Intensivmedizin suchen wir einen Facharzt für Anästhesiologie mit Zusatzbezeichnung Spezielle Intensivmedizin oder weit fortgeschrittener Weiterbildung in diesem Bereich. Mehrjährige klinische Erfahrung ist erforderlich; eine Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie ist wünschenswert. Sie bringen Teamorientierung, soziale und kommunikative Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent und Interesse an innovativen Behandlungskonzepten mit. Engagement in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung ist erwünscht. Wir bieten sehr flexible Arbeitszeiten, auch Teilzeit in geringem Umfang, moderne Ausstattung und einen krisensicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Gesundheitswesen. Am Standort Andernach nahe Koblenz erwartet Sie ein akademisches Umfeld als Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Mainz; Lehre, Supervision und Forschung sind ausdrücklich erwünscht. Fachliteratur und die hauseigene Weiterbildungsakademie stehen kostenfrei zur Verfügung.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Corporate Benefit Landeskrankenhaus (AöR) Jobrad Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie – der Beruf, der weh tut, aber gebraucht wird

Wer sich in den Kosmos der Medizin begibt, trifft irgendwann zwangsläufig auf die Grenze des Machbaren – den Punkt, an dem Schmerz nicht einfach „weggeht“. Genau dort beginnt die spezielle Schmerztherapie. Und ich sage bewusst: Es ist kein leichtes Feld. Nicht akademisch im Elfenbeinturm, nicht rein technisch nach Schema F – sondern irgendetwas dazwischen, mit viel Mensch, viel Ungewissheit und wenig Routine. Für alle, die ihre ersten Schritte wagen oder einen Wechsel erwägen: Hier ist das, was ich mit ehrlicher Stimme über diesen Berufsbereich sagen kann.


Beruflicher Alltag: Zwischen Theorie und Bauchgefühl

Erstens: Wer glaubt, dass Schmerztherapie heißt, nach Checkliste Tabletten zuzuteilen, irrt gewaltig. Tag für Tag begegnet man Patientinnen und Patienten, deren Schmerzerfahrung mit Normen wenig zu tun hat. Migräne, Tumorschmerz, Rückenschmerzen nach Bandscheiben-OP, Phantomschmerz, Fibromyalgie – die Liste ist einzig durch die Fantasie des Körpers begrenzt.

So sieht der eigentliche Alltag aus: Zuhören, verstehen, verwerfen, neu ansetzen. Vielleicht dogmatisch evidenzbasiert – aber mindestens so oft nach Bauchgefühl, nach Erfahrung mit Menschen, die ihre persönliche Schmerz-Biografie mitbringen. Meist arbeitet man mit interdisziplinären Teams: Ärztinnen, Physiotherapeuten, Psychologen, manchmal aus den unterschiedlichsten Kulturen und Fachwelten. Kommunikation? Zentral! Zuweilen mehr als die Pharmakologie.

Heißt: Wer Menschen „nur behandeln“ möchte, ist hier falsch. Wer bereit ist, in einen Dialog zu treten, sich auf Ungeklärtes einzulassen und Geduld als Tugend zu schätzen, wird diesen Beruf vielleicht hassen – aber möglicherweise auch lieben. Oder beides.


Qualifikationen – und warum ein gutes Händchen Pflicht ist

Fachliteratur verkauft das Thema gern als Erweiterung der klassischen Medizin. Stimmt ja irgendwie: Die meisten Schmerztherapeuten (das ist jetzt das offizielle Etikett) sind approbierte Ärztinnen und Ärzte – oft mit Weiterbildung in Anästhesie, Neurologie oder Innerer Medizin. Angebote zur Zusatzqualifikation gibt es haufenweise, aber ein schnelles Sprungbrett sieht anders aus.

Woraus folgt: Einsteigern werden Geduld, eine ordentliche Portion Resilienz und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen abverlangt. Dass so viele Quereinsteiger und Umsteiger aus Nachbardisziplinen kommen, verwundert mich nicht. Man muss die gängigen Medikamente kennen, moderne Verfahren von der Neuraltherapie bis zur multimodalen Schmerztherapie (Therapiekombis mit Bewegung, Psychologie und medikamentöser Einstellung). Und – kleiner Tipp aus eigener Erfahrung – man sollte Freude daran haben, sich regelmäßig weiterzubilden. Sonst wird man von der Entwicklung schlicht überholt. Digitalisierung ist da übrigens nur ein Aspekt: Videosprechstunde, digitale Schmerztagebücher, Tele-Visite. Machen viele Kliniken inzwischen, aber nicht immer mit dem erhofften Ergebnis. „Technik ersetzt kein Gespräch“ – das ist ausnahmsweise mal keine hohle Floskel.


Gehalt: Ernüchterung oder Überraschung?

Jetzt zum Punkt, der viele ins Grübeln bringt: Was verdiene ich als Schmerztherapeutin oder Schmerztherapeut? Hier wird selten Klartext gesprochen. Die nackten Zahlen schwanken massiv – je nach Region, Träger, tariflicher Anbindung und ob man angestellt, ambulant oder im MVZ arbeitet. Im Krankenhaus, zumal als Berufseinsteiger, kann das monatlich irgendwo zwischen „auskömmlich“ und „wart’s mal ab“ liegen. Kliniktarife sind akzeptabel, in Großstädten meist etwas besser als auf dem Land, aber die Workload zieht nach.

Ambulant, zum Beispiel in spezialisierten Praxen, verdient man mit mehr Berufserfahrung (und entsprechendem Renommee) deutlich besser – vorausgesetzt, die Fallzahlen stimmen, und man ist bereit, Verwaltungsdschungel zu ertragen. Im Schnitt bewegt sich das Einkommensniveau erfahrener Schmerztherapeuten etwas über dem klassischer Allgemeinmediziner, knabbert aber selten an den Gehältern von Orthopäden oder Fachärzten mit lukrativer Privatklientel. Gut zu wissen: Eigene Zusatzqualifikationen, Facharzttitel und eine gewisse Hartnäckigkeit im Verhandeln lohnen sich langfristig bemerkbar.

Berufsanfänger? Müssen sich manchmal noch mit dem Verweis vertrösten lassen, dass „der Markt das schon regelt“. Ich würde sagen: realistisch bleiben, Sachlichkeit bewahren – und trotzdem das eigene Verhandlungsgeschick nicht unterschätzen.


Karrierechancen, Umwege und diese Sache mit dem Markt

Gestatten, ein Vorurteil: Schmerztherapie ist Sackgasse. Stimmt das? Nur teilweise – und selbst wenn, dann nur aus der Perspektive derer, die lineare Karrieren für die Norm halten. Tatsächlich öffnet sich für engagierte Kräfte ein Feld mit Entwicklungsspielräumen, die Fachleuten in anderen Sektoren manchmal abgehen: Aufbau von spezialisierten Zentren, Entwicklung und Erforschung neuer Verfahren, Beratungstätigkeiten, interdisziplinäre Leitungsfunktionen – oder der Sprung in Berufspolitik und Wissenschaft.

Die Nachfrage steigt. Nicht nur wegen der alternden Gesellschaft, sondern auch, weil Schmerz immer mehr als gesellschaftliche Herausforderung verstanden wird. Multimodale Therapieansätze, Kooperationen mit Rehakliniken, Gremienarbeit zur Verbesserung der Versorgung – es gibt viele Wege, sich abseits des klassischen Praxisalltags zu entfalten. Was mir auffällt: Gerade für Umsteiger mit Erfahrung aus anderen Fachgebieten entstehen unerwartete Chancen, die eigene Nische zu finden. Und manchmal landet man, ganz unspektakulär, als Mentor oder Supervisor für jüngere Kolleginnen und Kollegen – unterschätzt, aber enorm bereichernd.


Arbeitsmarkt, Bewerbungshürden und Work-Life-Balance – ein Kraftakt?

Stichwort Fachkräftemangel: Schmerzmedizin ist nicht das glamouröse Schaufensterfach. Es gibt durchaus freie Stellen – aber meist nicht dort, wo es die meisten wollen. Das Ruhrgebiet, Berlin, Ballungsräume bieten Mittelmaß, während ländliche Regionen immer auf der Suche sind. Gleichwohl sind die Anforderungen an Bewerber hoch: Neben dem fachlichen Wissen zählt mehr und mehr die Fähigkeit, Prozesse zu gestalten, Teams zu führen und Veränderungen zu moderieren – Stichwort Digitalisierung, einschneidende Gesundheitsreformen, neue Behandlungspfade.

Work-Life-Balance? Hm. Man kann es sich schönreden, aber: Der Beruf zehrt. Wer mit Schmerz arbeitet, bekommt Schmerz. Nicht selten bleibt das auch nach Feierabend hängen. Doch weil der Markt nach engagierten, kompetenten Spezialisten lechzt, lassen sich mittlerweile in vielen Strukturen Modelle mit Teilzeit, familienfreundlichen Arbeitszeiten und (gelegentlicher) Homeoffice-Option aushandeln. Der Wunsch nach Selbstfürsorge wird übrigens gesellschaftlich ernster genommen als früher – ein echter Fortschritt, aber eben auch eine tägliche Aufgabe.


Fazit? Lieber Zwischenstand – und ein paar ehrliche Fragen

Hand aufs Herz: Wer in die spezielle Schmerztherapie geht, stellt sich nicht ans Fließband. Routine gibt’s kaum, Erfahrung zählt doppelt, und das eigene Nervenkostüm muss mindestens so robust sein wie die Leitlinien, nach denen man behandelt. Was viele unterschätzen: Die Arbeit hat einen Sinn, der sich manchmal erst nach Monaten oder Jahren spürbar macht. Ob das für einen selbst genug ist? Muss jede(r) beantworten.

Bleibt die Frage: Wie viel Ungewissheit und wie viel Idealismus verträgt man? Für mich trägt die spezielle Schmerztherapie genau den Reiz, der in anderen Berufsfeldern fehlt – sie ist nie wirklich abgeschlossen, immer fordernd, manchmal frustrierend, oft aber auch zutiefst menschlich. Und wer jetzt noch mitliest, der hat vielleicht die richtige Portion Hartnäckigkeit – oder zumindest die Neugier, der Sache eine Chance zu geben.


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