Spezielle Schmerztherapie Jobs

46 aktuelle Spezielle Schmerztherapie Stellenangebote

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Facharzt (m/w/d) mit Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie"

Sana Klinik München GmbHMünchen

Werden Sie Teil unserer Schmerzklinik als Facharzt (m/w/d) mit der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“. Wir suchen erfahrene Ärzte, die sowohl akute als auch chronische Schmerzpatienten qualifiziert betreuen können. Ihre Stärken in der konservativen Orthopädie sind von Vorteil. Bei uns stehen Qualität und Wirtschaftlichkeit der Behandlung im Vordergrund. Profitieren Sie von individueller Einarbeitung, flexiblen Arbeitszeiten, sowie einem monatlichen Zuschuss zum Deutschlandticket. Zudem bieten wir Essenszuschüsse und Zugang zu Corporate Benefits sowie kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten in einem interdisziplinären Team.
Familienfreundlich Essenszuschuss Corporate Benefit Sana Klinik München GmbH Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt / Fachärztin Innere Medizin für Spezielle Schmerztherapie (m/w/d)

Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbHDüsseldorf

Wir suchen Fachärzte in Innerer Medizin, Anästhesiologie oder Orthopädie mit einer Zusatzweiterbildung in „Spezielle Schmerztherapie“ oder der Bereitschaft, diese zu erlangen. Wünschenswert sind Erfahrungen in der Therapie chronischer Schmerzpatienten sowie in Gruppentherapien. Ein sicheres Auftreten in Entspannungsverfahren verbessert Ihre Bewerbung. Wir bieten eine attraktive Vergütung nach AVR Caritas und 30 Urlaubstage. Zur Unterstützung Ihrer Work-Life-Balance gehören auch eine betriebliche Altersvorsorge und Hilfe bei der Kinderbetreuung. Profitieren Sie zudem von Rabatten in Düsseldorfer Fitnessstudios. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams im Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf!
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für Spezielle Schmerztherapie #21205

EMC Adam GmbHGütersloh

Wir suchen einen Oberarzt (m/w/d) für die Spezielle Schmerztherapie in einem modernen Klinikum mit 700 Betten. In unserer Klinik bieten wir tägliche Betreuung für Patienten mit komplexen Schmerzsyndromen im Akutschmerzdienst. Unser Team nutzt innovative katheterbasierte Regionalanästhesieverfahren wie die axilläre und supraklavikuläre Plexus-brachialis-Blockade zur effektiven Schmerztherapie. Die anästhesiologisch geleitete Intensivstation mit 16 Betten gewährleistet höchste Versorgungsstandards. Jährlich führen wir über 24.000 Narkosen durch und decken ein breites medizinisches Leistungsspektrum ab. Kommen Sie in unser akademisches Lehrkrankenhaus und gestalten Sie die Zukunft der Schmerztherapie aktiv mit!
Familienfreundlich Corporate Benefit EMC Adam GmbH Gutes Betriebsklima Aufstiegsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Spezielle Schmerztherapie #22509

EMC Adam GmbHPfarrkirchen

Werden Sie Facharzt (m/w/d) für Spezielle Schmerztherapie in einem hochmodernen Praxiszentrum. Unser Rücken- und Schmerzzentrum bietet volle Weiterbildungsermächtigung sowie vielfältige Therapieansätze. Hier behandeln wir erfolgreich neuropathische Schmerzen, Kopfschmerzen und posttraumatische Schmerzen. Ein besonderer Fokus liegt auf akuten und chronischen Rücken- und Wirbelsäulenschmerzen. Profitieren Sie von einer ausgewogenen Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie umfassenden Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Gestalten Sie Ihre Karriere in einem fortschrittlichen Rehabilitationsfachklinikum mit rund 500 Betten und Corporate Benefits.
Familienfreundlich Corporate Benefit EMC Adam GmbH Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (w/m/d) für die Geriatrie

MediClin Klinikum SoltauSoltau

Wir suchen einen engagierten Oberarzt (w/m/d) für die Geriatrie, der unser multiprofessionelles Team bereichert. Ihre Aufgaben umfassen die Supervision der Assistenzärzte sowie die Teilnahme am geriatrischen Hintergrunddienst. Idealerweise sind Sie Facharzt für Innere Medizin, Allgemeinmedizin, Neurologie oder Orthopädie/Unfallchirurgie und verfügen über Erfahrung im geriatrischen Bereich. Die Förderung interner Fort- und Weiterbildungen liegt Ihnen am Herzen. Führungsaufgaben sind für Sie eine willkommene Herausforderung. Profitieren Sie von einer spannenden Zusammenarbeit in einem dynamischen Team, das sowohl Lernen als auch Arbeiten fördert.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Mitarbeiterbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt/Facharzt (m/w/d) Orthopädie und Unfallchirurgie

Franziskus Krankenhaus Linz am RheinLinz Rhein

Wir suchen einen Oberarzt/Facharzt (m/w/d) für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzbezeichnung spezielle orthopädische Chirurgie. Unsere Abteilung umfasst 44 stationäre Betten und fokussiert sich auf Endoprothetik sowie Revisions-Endoprothetik, mit etwa 750 Eingriffen jährlich. Wir bieten ein modernes Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien und einer offenen Kommunikation. Aktuell möchten wir unsere Strukturen gezielt erweitern, um Herausforderungen im Gesundheitswesen erfolgreich zu bewältigen. Unser Team steht im Mittelpunkt unseres Erfolgs, denn gute Ergebnisse sind das Resultat gemeinsamer Anstrengungen. Übernehmen Sie die Leitung eines neuen wirbelsäulenchirurgischen Departements innerhalb unserer Abteilung.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) in Clingen

Physio Aktiv am Anger Inh. Marc FrenzelClingen

Entdecken Sie Physio Aktiv Clingen, Ihre top Physiotherapiepraxis im Herzen von Clingen. Unser engagiertes Team verbessert gezielt die Lebensqualität unserer Patient:innen durch individuelle, ganzheitliche Betreuung. Von orthopädischen über neurologische Beschwerden bis hin zu spezieller Schmerztherapie, wir bieten maßgeschneiderte Lösungen. In einer angenehmen Atmosphäre fördern wir die Freude an Bewegung und nachhaltige Heilung. Qualität, Empathie und Professionalität stehen für uns an erster Stelle. Aktuell suchen wir einen Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit zur Verstärkung unseres Teams. Besuchen Sie uns jetzt!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt / Fachärztin Neurologie / Schmerzmedizin – Multimodale Therapiekoordination (m/w/d)

Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbHDüsseldorf

Sie sind Facharzt für Innere Medizin, Anästhesiologie oder Orthopädie? Mit einer Zusatzweiterbildung in „Spezielle Schmerztherapie“ oder der Bereitschaft, diese zu erwerben, sind Sie genau der richtige Kandidat. Erfahrungen in der Therapie chronisch kranker Schmerzpatienten sowie in der Gruppentherapie sind wünschenswert. Wir bieten eine attraktive Vergütung nach AVR Caritas, 30 Urlaubstage und eine betriebliche Altersvorsorge. Zusätzlich unterstützen wir Sie bei der Kinderbetreuung durch unsere Großtagespflege „Bärenclub“. Profitieren Sie auch von Rabatten in verschiedenen Fitnessstudios in Düsseldorf, darunter Fitness First und FitX.
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt u./o. Oberarzt (m/w/d) Anästhesiologie u. operative Intensivmedizin u. Notfallmedizin

MEDICmoveFeldatal

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie mit Erfahrung in Anästhesie und operativer Intensivmedizin. Idealerweise verfügen Sie über Zusatzbezeichnungen wie „Spezielle Intensivmedizin“ oder „Notfallmedizin“. In unserer Einrichtung können Sie die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ sowie „Intensivmedizin“ erwerben. Wir bieten eine Weiterbildungsermächtigung von 42 Monaten in Anästhesiologie und 12 Monaten für spezielle Intensivmedizin. Zusätzlich erwartet Sie die Teilnahme am Notarztdienst mit attraktiver Vergütung. Bewerbungen bitte unter Angabe der Projekt-ID J12252, da wir nur passende Bewerbungen berücksichtigen können.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) der Inneren Medizin mit der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin

Hospitalvereinigung der Cellitinnen GmbHWuppertal

Die Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Schmerztherapie sucht einen engagierten Oberarzt (m/w/d) der Inneren Medizin mit Zusatzbezeichnung Intensivmedizin in Vollzeit. Unser qualifiziertes Ärzteteam besteht aus 17 Oberärzten, 17 Fachärzten und 25 Assistenzärzten. An unseren Standorten St. Petrus und St. bieten wir umfassende Versorgung in 16 hochmodernen Operationssälen. Jährlich führen wir über 12.000 Anästhesieleistungen durch und betreuen auch komplexe Patienten aus der Inneren Medizin. Wir setzen alle modernen Narkoseverfahren ein, einschließlich ultraschallgesteuerter Regionalanästhesie. Zusätzlich bieten wir effektive postoperative Schmerztherapie mittels peridurale oder periphere Schmerzkatheter an.
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Corporate Benefit Hospitalvereinigung der Cellitinnen GmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie – der Beruf, der weh tut, aber gebraucht wird

Wer sich in den Kosmos der Medizin begibt, trifft irgendwann zwangsläufig auf die Grenze des Machbaren – den Punkt, an dem Schmerz nicht einfach „weggeht“. Genau dort beginnt die spezielle Schmerztherapie. Und ich sage bewusst: Es ist kein leichtes Feld. Nicht akademisch im Elfenbeinturm, nicht rein technisch nach Schema F – sondern irgendetwas dazwischen, mit viel Mensch, viel Ungewissheit und wenig Routine. Für alle, die ihre ersten Schritte wagen oder einen Wechsel erwägen: Hier ist das, was ich mit ehrlicher Stimme über diesen Berufsbereich sagen kann.


Beruflicher Alltag: Zwischen Theorie und Bauchgefühl

Erstens: Wer glaubt, dass Schmerztherapie heißt, nach Checkliste Tabletten zuzuteilen, irrt gewaltig. Tag für Tag begegnet man Patientinnen und Patienten, deren Schmerzerfahrung mit Normen wenig zu tun hat. Migräne, Tumorschmerz, Rückenschmerzen nach Bandscheiben-OP, Phantomschmerz, Fibromyalgie – die Liste ist einzig durch die Fantasie des Körpers begrenzt.

So sieht der eigentliche Alltag aus: Zuhören, verstehen, verwerfen, neu ansetzen. Vielleicht dogmatisch evidenzbasiert – aber mindestens so oft nach Bauchgefühl, nach Erfahrung mit Menschen, die ihre persönliche Schmerz-Biografie mitbringen. Meist arbeitet man mit interdisziplinären Teams: Ärztinnen, Physiotherapeuten, Psychologen, manchmal aus den unterschiedlichsten Kulturen und Fachwelten. Kommunikation? Zentral! Zuweilen mehr als die Pharmakologie.

Heißt: Wer Menschen „nur behandeln“ möchte, ist hier falsch. Wer bereit ist, in einen Dialog zu treten, sich auf Ungeklärtes einzulassen und Geduld als Tugend zu schätzen, wird diesen Beruf vielleicht hassen – aber möglicherweise auch lieben. Oder beides.


Qualifikationen – und warum ein gutes Händchen Pflicht ist

Fachliteratur verkauft das Thema gern als Erweiterung der klassischen Medizin. Stimmt ja irgendwie: Die meisten Schmerztherapeuten (das ist jetzt das offizielle Etikett) sind approbierte Ärztinnen und Ärzte – oft mit Weiterbildung in Anästhesie, Neurologie oder Innerer Medizin. Angebote zur Zusatzqualifikation gibt es haufenweise, aber ein schnelles Sprungbrett sieht anders aus.

Woraus folgt: Einsteigern werden Geduld, eine ordentliche Portion Resilienz und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen abverlangt. Dass so viele Quereinsteiger und Umsteiger aus Nachbardisziplinen kommen, verwundert mich nicht. Man muss die gängigen Medikamente kennen, moderne Verfahren von der Neuraltherapie bis zur multimodalen Schmerztherapie (Therapiekombis mit Bewegung, Psychologie und medikamentöser Einstellung). Und – kleiner Tipp aus eigener Erfahrung – man sollte Freude daran haben, sich regelmäßig weiterzubilden. Sonst wird man von der Entwicklung schlicht überholt. Digitalisierung ist da übrigens nur ein Aspekt: Videosprechstunde, digitale Schmerztagebücher, Tele-Visite. Machen viele Kliniken inzwischen, aber nicht immer mit dem erhofften Ergebnis. „Technik ersetzt kein Gespräch“ – das ist ausnahmsweise mal keine hohle Floskel.


Gehalt: Ernüchterung oder Überraschung?

Jetzt zum Punkt, der viele ins Grübeln bringt: Was verdiene ich als Schmerztherapeutin oder Schmerztherapeut? Hier wird selten Klartext gesprochen. Die nackten Zahlen schwanken massiv – je nach Region, Träger, tariflicher Anbindung und ob man angestellt, ambulant oder im MVZ arbeitet. Im Krankenhaus, zumal als Berufseinsteiger, kann das monatlich irgendwo zwischen „auskömmlich“ und „wart’s mal ab“ liegen. Kliniktarife sind akzeptabel, in Großstädten meist etwas besser als auf dem Land, aber die Workload zieht nach.

Ambulant, zum Beispiel in spezialisierten Praxen, verdient man mit mehr Berufserfahrung (und entsprechendem Renommee) deutlich besser – vorausgesetzt, die Fallzahlen stimmen, und man ist bereit, Verwaltungsdschungel zu ertragen. Im Schnitt bewegt sich das Einkommensniveau erfahrener Schmerztherapeuten etwas über dem klassischer Allgemeinmediziner, knabbert aber selten an den Gehältern von Orthopäden oder Fachärzten mit lukrativer Privatklientel. Gut zu wissen: Eigene Zusatzqualifikationen, Facharzttitel und eine gewisse Hartnäckigkeit im Verhandeln lohnen sich langfristig bemerkbar.

Berufsanfänger? Müssen sich manchmal noch mit dem Verweis vertrösten lassen, dass „der Markt das schon regelt“. Ich würde sagen: realistisch bleiben, Sachlichkeit bewahren – und trotzdem das eigene Verhandlungsgeschick nicht unterschätzen.


Karrierechancen, Umwege und diese Sache mit dem Markt

Gestatten, ein Vorurteil: Schmerztherapie ist Sackgasse. Stimmt das? Nur teilweise – und selbst wenn, dann nur aus der Perspektive derer, die lineare Karrieren für die Norm halten. Tatsächlich öffnet sich für engagierte Kräfte ein Feld mit Entwicklungsspielräumen, die Fachleuten in anderen Sektoren manchmal abgehen: Aufbau von spezialisierten Zentren, Entwicklung und Erforschung neuer Verfahren, Beratungstätigkeiten, interdisziplinäre Leitungsfunktionen – oder der Sprung in Berufspolitik und Wissenschaft.

Die Nachfrage steigt. Nicht nur wegen der alternden Gesellschaft, sondern auch, weil Schmerz immer mehr als gesellschaftliche Herausforderung verstanden wird. Multimodale Therapieansätze, Kooperationen mit Rehakliniken, Gremienarbeit zur Verbesserung der Versorgung – es gibt viele Wege, sich abseits des klassischen Praxisalltags zu entfalten. Was mir auffällt: Gerade für Umsteiger mit Erfahrung aus anderen Fachgebieten entstehen unerwartete Chancen, die eigene Nische zu finden. Und manchmal landet man, ganz unspektakulär, als Mentor oder Supervisor für jüngere Kolleginnen und Kollegen – unterschätzt, aber enorm bereichernd.


Arbeitsmarkt, Bewerbungshürden und Work-Life-Balance – ein Kraftakt?

Stichwort Fachkräftemangel: Schmerzmedizin ist nicht das glamouröse Schaufensterfach. Es gibt durchaus freie Stellen – aber meist nicht dort, wo es die meisten wollen. Das Ruhrgebiet, Berlin, Ballungsräume bieten Mittelmaß, während ländliche Regionen immer auf der Suche sind. Gleichwohl sind die Anforderungen an Bewerber hoch: Neben dem fachlichen Wissen zählt mehr und mehr die Fähigkeit, Prozesse zu gestalten, Teams zu führen und Veränderungen zu moderieren – Stichwort Digitalisierung, einschneidende Gesundheitsreformen, neue Behandlungspfade.

Work-Life-Balance? Hm. Man kann es sich schönreden, aber: Der Beruf zehrt. Wer mit Schmerz arbeitet, bekommt Schmerz. Nicht selten bleibt das auch nach Feierabend hängen. Doch weil der Markt nach engagierten, kompetenten Spezialisten lechzt, lassen sich mittlerweile in vielen Strukturen Modelle mit Teilzeit, familienfreundlichen Arbeitszeiten und (gelegentlicher) Homeoffice-Option aushandeln. Der Wunsch nach Selbstfürsorge wird übrigens gesellschaftlich ernster genommen als früher – ein echter Fortschritt, aber eben auch eine tägliche Aufgabe.


Fazit? Lieber Zwischenstand – und ein paar ehrliche Fragen

Hand aufs Herz: Wer in die spezielle Schmerztherapie geht, stellt sich nicht ans Fließband. Routine gibt’s kaum, Erfahrung zählt doppelt, und das eigene Nervenkostüm muss mindestens so robust sein wie die Leitlinien, nach denen man behandelt. Was viele unterschätzen: Die Arbeit hat einen Sinn, der sich manchmal erst nach Monaten oder Jahren spürbar macht. Ob das für einen selbst genug ist? Muss jede(r) beantworten.

Bleibt die Frage: Wie viel Ungewissheit und wie viel Idealismus verträgt man? Für mich trägt die spezielle Schmerztherapie genau den Reiz, der in anderen Berufsfeldern fehlt – sie ist nie wirklich abgeschlossen, immer fordernd, manchmal frustrierend, oft aber auch zutiefst menschlich. Und wer jetzt noch mitliest, der hat vielleicht die richtige Portion Hartnäckigkeit – oder zumindest die Neugier, der Sache eine Chance zu geben.


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