Spezielle Schmerztherapie Jobs

57 aktuelle Spezielle Schmerztherapie Stellenangebote

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Facharzt (m/w/d) für Spezielle Schmerztherapie #22286

EMC Adam GmbHHusum Nordsee

Sie suchen einen Facharzt (m/w/d) für spezielle Schmerztherapie? In unserer innovativen Klinik mit 400 Betten stehen multimodale Therapieansätze im Mittelpunkt. Wir behandeln umfassend chronische Schmerzen wie Kopf- und Rückenschmerzen, Rheuma sowie Nervenschmerzen. Unser Schmerzzentrum bietet stationäre und ambulante Behandlungsmöglichkeiten. Profitieren Sie von attraktiven Corporate Benefits, betrieblicher Altersvorsorge und flexiblen Arbeitszeitmodellen. Vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Corporate Benefit EMC Adam GmbH Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Orthopädie, Spezielle Schmerztherapie, Unfallchirurgie #21558

EMC Adam GmbHRegensburg

Suchen Sie einen Facharzt (m/w/d) für Orthopädie, spezielle Schmerztherapie oder Unfallchirurgie? Unser modernes MVZ bietet innovative Behandlungskonzepte und eine erstklassige Ausstattung für die bestmögliche Patientenversorgung. Unser interdisziplinäres Team aus erfahrenen Orthopäden, Chirurgen, Sportmedizinern und Sportwissenschaftlern arbeitet eng zusammen. Profitieren Sie von einem ganzheitlichen Therapieansatz und einem breiten Leistungsspektrum auf höchstem Niveau. Wir bieten Ihnen attraktive Entwicklungsperspektiven und die Möglichkeit, Anteile am MVZ zu erwerben. Genießen Sie eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre in einem erfahrenen und engagierten Team.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit EMC Adam GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Anästhesiologie (Spezielle Schmerztherapie) - Region Chemnitz (m/w/d) - SHC-162-52-JN (5332)

1a-Ärztevermittlung GmbHChemnitz

Suchen Sie eine neue Herausforderung? Wir bieten eine spannende Stelle als Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie mit Schwerpunkt auf spezieller Schmerztherapie in der Region Chemnitz. Das Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung verfügt über 150 bis 200 Betten und mehrere medizinische Versorgungszentren. Hier können Sie Ihre Fähigkeiten in der ambulanten Patientenversorgung, Diagnostik und Therapie weiterentwickeln. Wir bieten die Weiterbildung zur speziellen Schmerztherapie über 12 Monate. Bewerben Sie sich jetzt unter der Kennziffer SHC-162-52-JN und starten Sie Ihre Karriere in einem engagierten Team!
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Anästhesiologie (Spezielle Schmerztherapie) - Region Erfurt (m/w/d) - SHC-610-37-JN (5146)

1a-Ärztevermittlung GmbHErfurt

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie in der Region Erfurt (Kennziffer: SHC-610-37-JN). Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung chronischer Schmerzpatienten in einem modernen Medizinischen Versorgungszentrum. Sie werden medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapieverfahren anwenden und Ihre Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln. Der idealen Kandidat bringt eine Facharztanerkennung für Anästhesiologie sowie fundierte klinische Erfahrungen mit. Erfahrungen in der ambulanten Versorgung sind wünschenswert, doch nicht unbedingt erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines engagierten Teams zu werden!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) in Clingen

Physio Aktiv am Anger Inh. Marc FrenzelGreußen

Physio Aktiv Clingen ist eine führende physiotherapeutische Praxis im Herzen von Clingen, die sich auf die Steigerung der Lebensqualität ihrer Patient:innen spezialisiert hat. Unser Fokus liegt auf individueller und ganzheitlicher Betreuung, ob bei orthopädischen, chirurgischen oder neurologischen Beschwerden. Wir bieten innovative Therapieansätze wie Manuelle Therapie, Krankengymnastik und Schmerztherapie an. In einer angenehmen Atmosphäre fördern wir die Freude an Bewegung und nachhaltige Heilung. Unsere Behandlungen sind stets auf die spezifischen Bedürfnisse unserer Patient:innen abgestimmt. Aktuell suchen wir zur Verstärkung unseres Teams einen engagierten Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Facharztperspektive mit Entwicklungsspielraum: Anästhesie (w/m/d) - NEU!

VIRES CONFERRE GmbHFeldatal

Die Abteilung für moderne Anästhesiologie bietet über 11.000 Anästhesieleistungen jährlich und eine interdisziplinäre Intensivstation. Unser aktiver NEF-Dienst ist rund um die Uhr im Einsatz und umfasst zudem Schmerztherapie und Kinderanästhesien. Wir suchen Ärzte (w/m/d) in fortgeschrittener Weiterbildung (ab 3. WB-Jahr) sowie Fach- und Oberärzte (w/m/d) für Anästhesiologie. Unterstützen Sie uns in einem modernen, kollegialen Umfeld mit Entwicklungsperspektiven. Idealerweise bringen Sie Erfahrung in der Intensivmedizin und Interesse an der Notfallmedizin mit. Bewerben Sie sich unter der Referenznummer BMN1-18180 und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Operative Medizin

Sana Klinikum LichtenbergPotsdam

Unser Krankenhaus der Schwerpunktversorgung bietet ein umfassendes Leistungsspektrum, das Notfallversorgung und spezialisierte Fachbereiche umfasst. Wir gewährleisten die beste Gesundheitsversorgung für Berlin und die Region. Als innovativer Arbeitgeber fördern wir die individuellen Entwicklungsbedürfnisse unserer Mitarbeiter. Auf unserer interdisziplinären Station für Gynäkologie und im Brustzentrum stehen patientenorientierte Pflege und ganzheitliche Betreuung im Mittelpunkt. Wir kümmern uns um die Vorbereitung und Nachsorge bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Unser Team dokumentiert alle durchgeführten Maßnahmen und begleitet Patienten individuell in ihrer Schmerztherapie, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin / Facharzt (m/w/d) Interdisziplinäres Schmerzzentrum (ISZ)

Universitätsklinikum FreiburgFreiburg Breisgau

Das Interdisziplinäre Schmerzzentrum Freiburg sucht zum 01.07.2026 eine*n Fachärztin/Facharzt (m/w/d). Als überregionales Zentrum im Südwesten Baden-Württembergs bieten wir eine selbstständige und bedeutende Einrichtung innerhalb des Universitätsklinikums. Unser DMKG-zertifiziertes Kopfschmerzzentrum ist spezialisiert auf die teamintegrierte Versorgung chronischer Schmerzpatient*innen. Wir setzen auf interdisziplinäre, multimodale Therapieansätze und führen umfassende (teil-)stationäre sowie ambulante Behandlungen durch. Zudem legen wir großen Wert auf Forschung und schmerzmedizinische Lehre. Die Ärztliche Leiterin hat die volle Ausbildungsermächtigung für „Spezielle Schmerztherapie“ und leitet auch eine Tagesklinik.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Arzt (m/w/d) in Weiterbildung oder Facharzt (m/w/d) für unsere Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Franziskus Hospital gem. GmbHBielefeld

In unserer Klinik bieten wir eine umfassende Ausbildung in Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin an. Unsere interdisziplinäre Intensivstation verfügt über 16 Betten und ermöglicht die Betreuung schwerkranker Patientinnen und Patienten. Neben der Durchführung von Allgemein- und Regionalanästhesien sind Sie Teil des Notarztdienstes und des innerklinischen Reanimationsteams. Die Teilnahme an der anästhesiologischen Sprechstunde und dem Akutschmerzdienst ist ebenfalls Bestandteil Ihrer Aufgaben. Wir fördern Ihre kontinuierliche Weiterentwicklung durch ein strukturiertes Curriculum mit Mentoring. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Medizinstudium und die Approbation als Ärztin oder Arzt.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Franziskus Hospital gem. GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Operative Medizin

Sana Klinikum LichtenbergBerlin Lichtenberg

Als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in Berlin bieten wir umfassende medizinische Dienstleistungen von der Notfallversorgung bis zur modernen Diagnostik an. Unsere spezialisierten Fachbereiche garantieren eine optimale Gesundheitsversorgung für die Region. Wir legen großen Wert auf die individuelle Entwicklung unserer Mitarbeiter und bieten vielseitige Karrieremöglichkeiten. Besonders hervorzuheben ist unsere interdisziplinäre Station mit dem Schwerpunkt Gynäkologie und Brustzentrum. Hier gewährleisten wir eine ganzheitliche, patientenorientierte Pflege sowie sorgfältige Dokumentation aller Maßnahmen. Unsere pflegerische Begleitung umfasst auch individuelle Schmerztherapie, um das Wohlbefinden unserer Patienten zu maximieren.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie – der Beruf, der weh tut, aber gebraucht wird

Wer sich in den Kosmos der Medizin begibt, trifft irgendwann zwangsläufig auf die Grenze des Machbaren – den Punkt, an dem Schmerz nicht einfach „weggeht“. Genau dort beginnt die spezielle Schmerztherapie. Und ich sage bewusst: Es ist kein leichtes Feld. Nicht akademisch im Elfenbeinturm, nicht rein technisch nach Schema F – sondern irgendetwas dazwischen, mit viel Mensch, viel Ungewissheit und wenig Routine. Für alle, die ihre ersten Schritte wagen oder einen Wechsel erwägen: Hier ist das, was ich mit ehrlicher Stimme über diesen Berufsbereich sagen kann.


Beruflicher Alltag: Zwischen Theorie und Bauchgefühl

Erstens: Wer glaubt, dass Schmerztherapie heißt, nach Checkliste Tabletten zuzuteilen, irrt gewaltig. Tag für Tag begegnet man Patientinnen und Patienten, deren Schmerzerfahrung mit Normen wenig zu tun hat. Migräne, Tumorschmerz, Rückenschmerzen nach Bandscheiben-OP, Phantomschmerz, Fibromyalgie – die Liste ist einzig durch die Fantasie des Körpers begrenzt.

So sieht der eigentliche Alltag aus: Zuhören, verstehen, verwerfen, neu ansetzen. Vielleicht dogmatisch evidenzbasiert – aber mindestens so oft nach Bauchgefühl, nach Erfahrung mit Menschen, die ihre persönliche Schmerz-Biografie mitbringen. Meist arbeitet man mit interdisziplinären Teams: Ärztinnen, Physiotherapeuten, Psychologen, manchmal aus den unterschiedlichsten Kulturen und Fachwelten. Kommunikation? Zentral! Zuweilen mehr als die Pharmakologie.

Heißt: Wer Menschen „nur behandeln“ möchte, ist hier falsch. Wer bereit ist, in einen Dialog zu treten, sich auf Ungeklärtes einzulassen und Geduld als Tugend zu schätzen, wird diesen Beruf vielleicht hassen – aber möglicherweise auch lieben. Oder beides.


Qualifikationen – und warum ein gutes Händchen Pflicht ist

Fachliteratur verkauft das Thema gern als Erweiterung der klassischen Medizin. Stimmt ja irgendwie: Die meisten Schmerztherapeuten (das ist jetzt das offizielle Etikett) sind approbierte Ärztinnen und Ärzte – oft mit Weiterbildung in Anästhesie, Neurologie oder Innerer Medizin. Angebote zur Zusatzqualifikation gibt es haufenweise, aber ein schnelles Sprungbrett sieht anders aus.

Woraus folgt: Einsteigern werden Geduld, eine ordentliche Portion Resilienz und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen abverlangt. Dass so viele Quereinsteiger und Umsteiger aus Nachbardisziplinen kommen, verwundert mich nicht. Man muss die gängigen Medikamente kennen, moderne Verfahren von der Neuraltherapie bis zur multimodalen Schmerztherapie (Therapiekombis mit Bewegung, Psychologie und medikamentöser Einstellung). Und – kleiner Tipp aus eigener Erfahrung – man sollte Freude daran haben, sich regelmäßig weiterzubilden. Sonst wird man von der Entwicklung schlicht überholt. Digitalisierung ist da übrigens nur ein Aspekt: Videosprechstunde, digitale Schmerztagebücher, Tele-Visite. Machen viele Kliniken inzwischen, aber nicht immer mit dem erhofften Ergebnis. „Technik ersetzt kein Gespräch“ – das ist ausnahmsweise mal keine hohle Floskel.


Gehalt: Ernüchterung oder Überraschung?

Jetzt zum Punkt, der viele ins Grübeln bringt: Was verdiene ich als Schmerztherapeutin oder Schmerztherapeut? Hier wird selten Klartext gesprochen. Die nackten Zahlen schwanken massiv – je nach Region, Träger, tariflicher Anbindung und ob man angestellt, ambulant oder im MVZ arbeitet. Im Krankenhaus, zumal als Berufseinsteiger, kann das monatlich irgendwo zwischen „auskömmlich“ und „wart’s mal ab“ liegen. Kliniktarife sind akzeptabel, in Großstädten meist etwas besser als auf dem Land, aber die Workload zieht nach.

Ambulant, zum Beispiel in spezialisierten Praxen, verdient man mit mehr Berufserfahrung (und entsprechendem Renommee) deutlich besser – vorausgesetzt, die Fallzahlen stimmen, und man ist bereit, Verwaltungsdschungel zu ertragen. Im Schnitt bewegt sich das Einkommensniveau erfahrener Schmerztherapeuten etwas über dem klassischer Allgemeinmediziner, knabbert aber selten an den Gehältern von Orthopäden oder Fachärzten mit lukrativer Privatklientel. Gut zu wissen: Eigene Zusatzqualifikationen, Facharzttitel und eine gewisse Hartnäckigkeit im Verhandeln lohnen sich langfristig bemerkbar.

Berufsanfänger? Müssen sich manchmal noch mit dem Verweis vertrösten lassen, dass „der Markt das schon regelt“. Ich würde sagen: realistisch bleiben, Sachlichkeit bewahren – und trotzdem das eigene Verhandlungsgeschick nicht unterschätzen.


Karrierechancen, Umwege und diese Sache mit dem Markt

Gestatten, ein Vorurteil: Schmerztherapie ist Sackgasse. Stimmt das? Nur teilweise – und selbst wenn, dann nur aus der Perspektive derer, die lineare Karrieren für die Norm halten. Tatsächlich öffnet sich für engagierte Kräfte ein Feld mit Entwicklungsspielräumen, die Fachleuten in anderen Sektoren manchmal abgehen: Aufbau von spezialisierten Zentren, Entwicklung und Erforschung neuer Verfahren, Beratungstätigkeiten, interdisziplinäre Leitungsfunktionen – oder der Sprung in Berufspolitik und Wissenschaft.

Die Nachfrage steigt. Nicht nur wegen der alternden Gesellschaft, sondern auch, weil Schmerz immer mehr als gesellschaftliche Herausforderung verstanden wird. Multimodale Therapieansätze, Kooperationen mit Rehakliniken, Gremienarbeit zur Verbesserung der Versorgung – es gibt viele Wege, sich abseits des klassischen Praxisalltags zu entfalten. Was mir auffällt: Gerade für Umsteiger mit Erfahrung aus anderen Fachgebieten entstehen unerwartete Chancen, die eigene Nische zu finden. Und manchmal landet man, ganz unspektakulär, als Mentor oder Supervisor für jüngere Kolleginnen und Kollegen – unterschätzt, aber enorm bereichernd.


Arbeitsmarkt, Bewerbungshürden und Work-Life-Balance – ein Kraftakt?

Stichwort Fachkräftemangel: Schmerzmedizin ist nicht das glamouröse Schaufensterfach. Es gibt durchaus freie Stellen – aber meist nicht dort, wo es die meisten wollen. Das Ruhrgebiet, Berlin, Ballungsräume bieten Mittelmaß, während ländliche Regionen immer auf der Suche sind. Gleichwohl sind die Anforderungen an Bewerber hoch: Neben dem fachlichen Wissen zählt mehr und mehr die Fähigkeit, Prozesse zu gestalten, Teams zu führen und Veränderungen zu moderieren – Stichwort Digitalisierung, einschneidende Gesundheitsreformen, neue Behandlungspfade.

Work-Life-Balance? Hm. Man kann es sich schönreden, aber: Der Beruf zehrt. Wer mit Schmerz arbeitet, bekommt Schmerz. Nicht selten bleibt das auch nach Feierabend hängen. Doch weil der Markt nach engagierten, kompetenten Spezialisten lechzt, lassen sich mittlerweile in vielen Strukturen Modelle mit Teilzeit, familienfreundlichen Arbeitszeiten und (gelegentlicher) Homeoffice-Option aushandeln. Der Wunsch nach Selbstfürsorge wird übrigens gesellschaftlich ernster genommen als früher – ein echter Fortschritt, aber eben auch eine tägliche Aufgabe.


Fazit? Lieber Zwischenstand – und ein paar ehrliche Fragen

Hand aufs Herz: Wer in die spezielle Schmerztherapie geht, stellt sich nicht ans Fließband. Routine gibt’s kaum, Erfahrung zählt doppelt, und das eigene Nervenkostüm muss mindestens so robust sein wie die Leitlinien, nach denen man behandelt. Was viele unterschätzen: Die Arbeit hat einen Sinn, der sich manchmal erst nach Monaten oder Jahren spürbar macht. Ob das für einen selbst genug ist? Muss jede(r) beantworten.

Bleibt die Frage: Wie viel Ungewissheit und wie viel Idealismus verträgt man? Für mich trägt die spezielle Schmerztherapie genau den Reiz, der in anderen Berufsfeldern fehlt – sie ist nie wirklich abgeschlossen, immer fordernd, manchmal frustrierend, oft aber auch zutiefst menschlich. Und wer jetzt noch mitliest, der hat vielleicht die richtige Portion Hartnäckigkeit – oder zumindest die Neugier, der Sache eine Chance zu geben.


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