Spezielle Schmerztherapie Jobs

51 aktuelle Spezielle Schmerztherapie Stellenangebote

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Facharzt Orthopädie (Spezielle Schmerztherapie) - nördliches Baden-Württemberg (m/w/d) - SHC-1750-02-JN (6471)

1a-Ärztevermittlung GmbHBad Mergentheim

Stellenangebot: Facharzt (m/w/d) für Orthopädie in Nördliches Baden-Württemberg. Unser Mandant sucht einen spezialisierten Arzt im Bereich der Schmerztherapie. Die stationäre Rehabilitationsklinik bietet 50 bis 100 Betten und konzentriert sich auf chronische Schmerzpatienten aus verschiedenen Fachgebieten. Zu den Behandlungsansätzen gehören sowohl schulmedizinische als auch naturheilkundliche Methoden. Ziel ist es, die Kompetenz der Patienten gezielt zu stärken. Bewerben Sie sich mit der Kennziffer SHC-1750-02-JN für diese spannende Herausforderung in der Speziellen Schmerztherapie.
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Psychiatrie/ Psychosomatik für Spezielle Schmerztherapie Passau (m/w/d)

PsychosomatikMünchen

Werden Sie Facharzt für Schmerztherapie (m/w/d) und profitieren Sie von attraktiver Vergütung sowie geregelten Arbeitszeiten. Sie arbeiten in einem engagierten, interdisziplinären Team und haben Zugang zu vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Möglichkeit zur Zusatzqualifikation in „Spezielle Schmerztherapie“ erwartet Sie. Ihre berufliche Herausforderung besteht in der abwechslungsreichen und kreativen Betreuung chronischer Schmerzpatienten. Sie bringen eine Facharztausbildung in Neurologie, Psychiatrie oder Psychosomatischer Medizin mit? Teamfähigkeit, Empathie und der Wille zur patientenorientierten Therapie sind unerlässlich für Ihren Erfolg in dieser Rolle.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Orthopädie / Unfallchirurgie (m/w/d)

Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbHFreudenstadt

Suchen Sie eine attraktive Stelle als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie (m/w/d)? In unserer schmerztherapeutischen Einrichtung bieten wir Ihnen eine unbefristete Vollzeitbeschäftigung mit Verantwortung in der Patientenbetreuung. Sie führen gängige interventionelle Therapien durch und nehmen am umfangreichen Fortbildungsprogramm teil. Unser junges, motiviertes Team legt Wert auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aus Orthopäden, Anästhesisten und Therapeuten. Wir fördern Ihre persönliche Entwicklung und bieten vielseitige Perspektiven in der konservativen Orthopädie. Entscheiden Sie sich für eine abwechslungsreiche Karriere, die stationäre und ambulante Patientenbetreuung vereint.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) in Clingen

Physio Aktiv am Anger Inh. Marc FrenzelClingen

Entdecken Sie Physio Aktiv Clingen, Ihre top Physiotherapiepraxis im Herzen von Clingen. Unser engagiertes Team verbessert gezielt die Lebensqualität unserer Patient:innen durch individuelle, ganzheitliche Betreuung. Von orthopädischen über neurologische Beschwerden bis hin zu spezieller Schmerztherapie, wir bieten maßgeschneiderte Lösungen. In einer angenehmen Atmosphäre fördern wir die Freude an Bewegung und nachhaltige Heilung. Qualität, Empathie und Professionalität stehen für uns an erster Stelle. Aktuell suchen wir einen Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit zur Verstärkung unseres Teams. Besuchen Sie uns jetzt!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Arzt / Facharzt (m/w/d) für Anästhesie, Intensiv- und Rettungsmedizin

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Das BG Klinikum Hamburg bietet umfassende Akutversorgung und Rehabilitation für schwerverletzte und berufserkrankte Patienten. Über 2.500 engagierte Mitarbeitende setzen sich täglich dafür ein, diese Menschen vom Unfallort zurück ins Leben zu begleiten. Mit spezialisierten Bereichen wie Sonographie und Intensivpflege garantiert das Klinikum eine optimale Behandlung. Patienten profitieren von modernster Medizintechnik und individueller Betreuung. Auf StepStone.de finden Sie zudem alle aktuellen Stellenangebote, um Teil dieses Teams zu werden! Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieretipps zu informieren und starten Sie Ihre Traumkarriere!
Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Ärzt*in für Allgemeinmedizin oder Fachärzt*in mit Interesse an Palliativmedizin

Caritas der Erzdiözese WienWien

Werde Teil unseres Teams! Wir suchen engagierte Ärzt*innen für Allgemeinmedizin oder Fachärzt*innen mit Leidenschaft für Palliativmedizin. Bei uns kannst du deine Fachkompetenz in einer einfühlsamen, multiprofessionellen Umgebung einbringen.
Jobticket – ÖPNV Gesundheitsprogramme Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachmann / Pflegefachfrau Anästhesie (M/W/D)

LandeskrankenhausMeisenheim

Sie sind Pflegefachmann/-frau oder Gesundheits- und Krankenpfleger:in mit einer relevanten Weiterbildung, idealerweise in der Anästhesie? Wir suchen engagierte Talente mit Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen und Teamgeist. Ihre Fähigkeit zur Prozessoptimierung und Unterstützung der Kollegen ist gefragt. Sie können ein attraktives Gehalt erwarten, das nach TV-L in KR 8 beginnt und bei entsprechender Qualifikation auf KR 9 steigt. Außerdem bieten wir eine betriebliche Altersvorsorge (VBL) für eine sorgenfreie Zukunft. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie aktiv die Pflege mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Corporate Benefit Landeskrankenhaus Einkaufsrabatte Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d) in der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein im Taunus Fachklinik für Neurologie

Migräne- und Kopfschmerzklinik KönigsteinKönigstein Taunus

Willkommen in der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein im Taunus, Deutschlands ältester und führender Einrichtung für Neurologie. Wir suchen einen Facharzt für Neurologie (m/w/d), der sich auf die multimodale Schmerztherapie spezialisiert hat. Bei uns stehen Empathie und Patientenorientierung im Mittelpunkt jeder Behandlung. Sie arbeiten eng mit verschiedenen Abteilungen zusammen und profitieren von umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten. Idealerweise bringen Sie eine Facharztausbildung in Neurologie sowie Erfahrung in der Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne mit. Gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft der Schmerztherapie – bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für die Anästhesiologie und Intensivmedizin gesucht

Kreiskrankenhaus OsterholzOsterholz Scharmbeck

Werden Sie Oberarzt (m/w/d) für Anästhesiologie und Intensivmedizin! In unserer modernen Abteilung führen wir jährlich rund 3.000 Allgemein- und Regionalanästhesien in vier modernen OP-Sälen durch. Unsere interdisziplinäre Intensivstation mit zehn Betten und modernsten Standards wurde 2024 eröffnet. Unser Team besteht aus erfahrenen Fachärzten, die auch die postoperative Schmerztherapie und das innerklinische Notfallmanagement verantworten. Zudem besetzen wir tagsüber das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Profitieren Sie von einer unbefristeten Anstellung in Voll- oder Teilzeit und gestalten Sie die Zukunft der Patientenversorgung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachmann / Pflegefachfrau Anästhesie (m/w/d)...

Landeskrankenhaus (AöR)Meisenheim

Wir suchen engagierte Pflegefachkräfte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder vergleichbarer Qualifikation. Ihre Stärken sollten Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen und Teamgeist umfassen. Mit einer optionalen Fachweiterbildung zur/zum Fachkrankenpfleger:in Anästhesie können Sie eine höhere Eingruppierung in KR 9 erzielen. Das Gehalt orientiert sich an den Regelungen des TV-L, während die betriebliche Altersvorsorge (VBL) für Ihre Zukunft sorgt. Freuen Sie sich auf ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, das kontinuierliche Prozessoptimierung unterstützt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Pflege!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Corporate Benefit Landeskrankenhaus (AöR) Einkaufsrabatte Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie – der Beruf, der weh tut, aber gebraucht wird

Wer sich in den Kosmos der Medizin begibt, trifft irgendwann zwangsläufig auf die Grenze des Machbaren – den Punkt, an dem Schmerz nicht einfach „weggeht“. Genau dort beginnt die spezielle Schmerztherapie. Und ich sage bewusst: Es ist kein leichtes Feld. Nicht akademisch im Elfenbeinturm, nicht rein technisch nach Schema F – sondern irgendetwas dazwischen, mit viel Mensch, viel Ungewissheit und wenig Routine. Für alle, die ihre ersten Schritte wagen oder einen Wechsel erwägen: Hier ist das, was ich mit ehrlicher Stimme über diesen Berufsbereich sagen kann.


Beruflicher Alltag: Zwischen Theorie und Bauchgefühl

Erstens: Wer glaubt, dass Schmerztherapie heißt, nach Checkliste Tabletten zuzuteilen, irrt gewaltig. Tag für Tag begegnet man Patientinnen und Patienten, deren Schmerzerfahrung mit Normen wenig zu tun hat. Migräne, Tumorschmerz, Rückenschmerzen nach Bandscheiben-OP, Phantomschmerz, Fibromyalgie – die Liste ist einzig durch die Fantasie des Körpers begrenzt.

So sieht der eigentliche Alltag aus: Zuhören, verstehen, verwerfen, neu ansetzen. Vielleicht dogmatisch evidenzbasiert – aber mindestens so oft nach Bauchgefühl, nach Erfahrung mit Menschen, die ihre persönliche Schmerz-Biografie mitbringen. Meist arbeitet man mit interdisziplinären Teams: Ärztinnen, Physiotherapeuten, Psychologen, manchmal aus den unterschiedlichsten Kulturen und Fachwelten. Kommunikation? Zentral! Zuweilen mehr als die Pharmakologie.

Heißt: Wer Menschen „nur behandeln“ möchte, ist hier falsch. Wer bereit ist, in einen Dialog zu treten, sich auf Ungeklärtes einzulassen und Geduld als Tugend zu schätzen, wird diesen Beruf vielleicht hassen – aber möglicherweise auch lieben. Oder beides.


Qualifikationen – und warum ein gutes Händchen Pflicht ist

Fachliteratur verkauft das Thema gern als Erweiterung der klassischen Medizin. Stimmt ja irgendwie: Die meisten Schmerztherapeuten (das ist jetzt das offizielle Etikett) sind approbierte Ärztinnen und Ärzte – oft mit Weiterbildung in Anästhesie, Neurologie oder Innerer Medizin. Angebote zur Zusatzqualifikation gibt es haufenweise, aber ein schnelles Sprungbrett sieht anders aus.

Woraus folgt: Einsteigern werden Geduld, eine ordentliche Portion Resilienz und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen abverlangt. Dass so viele Quereinsteiger und Umsteiger aus Nachbardisziplinen kommen, verwundert mich nicht. Man muss die gängigen Medikamente kennen, moderne Verfahren von der Neuraltherapie bis zur multimodalen Schmerztherapie (Therapiekombis mit Bewegung, Psychologie und medikamentöser Einstellung). Und – kleiner Tipp aus eigener Erfahrung – man sollte Freude daran haben, sich regelmäßig weiterzubilden. Sonst wird man von der Entwicklung schlicht überholt. Digitalisierung ist da übrigens nur ein Aspekt: Videosprechstunde, digitale Schmerztagebücher, Tele-Visite. Machen viele Kliniken inzwischen, aber nicht immer mit dem erhofften Ergebnis. „Technik ersetzt kein Gespräch“ – das ist ausnahmsweise mal keine hohle Floskel.


Gehalt: Ernüchterung oder Überraschung?

Jetzt zum Punkt, der viele ins Grübeln bringt: Was verdiene ich als Schmerztherapeutin oder Schmerztherapeut? Hier wird selten Klartext gesprochen. Die nackten Zahlen schwanken massiv – je nach Region, Träger, tariflicher Anbindung und ob man angestellt, ambulant oder im MVZ arbeitet. Im Krankenhaus, zumal als Berufseinsteiger, kann das monatlich irgendwo zwischen „auskömmlich“ und „wart’s mal ab“ liegen. Kliniktarife sind akzeptabel, in Großstädten meist etwas besser als auf dem Land, aber die Workload zieht nach.

Ambulant, zum Beispiel in spezialisierten Praxen, verdient man mit mehr Berufserfahrung (und entsprechendem Renommee) deutlich besser – vorausgesetzt, die Fallzahlen stimmen, und man ist bereit, Verwaltungsdschungel zu ertragen. Im Schnitt bewegt sich das Einkommensniveau erfahrener Schmerztherapeuten etwas über dem klassischer Allgemeinmediziner, knabbert aber selten an den Gehältern von Orthopäden oder Fachärzten mit lukrativer Privatklientel. Gut zu wissen: Eigene Zusatzqualifikationen, Facharzttitel und eine gewisse Hartnäckigkeit im Verhandeln lohnen sich langfristig bemerkbar.

Berufsanfänger? Müssen sich manchmal noch mit dem Verweis vertrösten lassen, dass „der Markt das schon regelt“. Ich würde sagen: realistisch bleiben, Sachlichkeit bewahren – und trotzdem das eigene Verhandlungsgeschick nicht unterschätzen.


Karrierechancen, Umwege und diese Sache mit dem Markt

Gestatten, ein Vorurteil: Schmerztherapie ist Sackgasse. Stimmt das? Nur teilweise – und selbst wenn, dann nur aus der Perspektive derer, die lineare Karrieren für die Norm halten. Tatsächlich öffnet sich für engagierte Kräfte ein Feld mit Entwicklungsspielräumen, die Fachleuten in anderen Sektoren manchmal abgehen: Aufbau von spezialisierten Zentren, Entwicklung und Erforschung neuer Verfahren, Beratungstätigkeiten, interdisziplinäre Leitungsfunktionen – oder der Sprung in Berufspolitik und Wissenschaft.

Die Nachfrage steigt. Nicht nur wegen der alternden Gesellschaft, sondern auch, weil Schmerz immer mehr als gesellschaftliche Herausforderung verstanden wird. Multimodale Therapieansätze, Kooperationen mit Rehakliniken, Gremienarbeit zur Verbesserung der Versorgung – es gibt viele Wege, sich abseits des klassischen Praxisalltags zu entfalten. Was mir auffällt: Gerade für Umsteiger mit Erfahrung aus anderen Fachgebieten entstehen unerwartete Chancen, die eigene Nische zu finden. Und manchmal landet man, ganz unspektakulär, als Mentor oder Supervisor für jüngere Kolleginnen und Kollegen – unterschätzt, aber enorm bereichernd.


Arbeitsmarkt, Bewerbungshürden und Work-Life-Balance – ein Kraftakt?

Stichwort Fachkräftemangel: Schmerzmedizin ist nicht das glamouröse Schaufensterfach. Es gibt durchaus freie Stellen – aber meist nicht dort, wo es die meisten wollen. Das Ruhrgebiet, Berlin, Ballungsräume bieten Mittelmaß, während ländliche Regionen immer auf der Suche sind. Gleichwohl sind die Anforderungen an Bewerber hoch: Neben dem fachlichen Wissen zählt mehr und mehr die Fähigkeit, Prozesse zu gestalten, Teams zu führen und Veränderungen zu moderieren – Stichwort Digitalisierung, einschneidende Gesundheitsreformen, neue Behandlungspfade.

Work-Life-Balance? Hm. Man kann es sich schönreden, aber: Der Beruf zehrt. Wer mit Schmerz arbeitet, bekommt Schmerz. Nicht selten bleibt das auch nach Feierabend hängen. Doch weil der Markt nach engagierten, kompetenten Spezialisten lechzt, lassen sich mittlerweile in vielen Strukturen Modelle mit Teilzeit, familienfreundlichen Arbeitszeiten und (gelegentlicher) Homeoffice-Option aushandeln. Der Wunsch nach Selbstfürsorge wird übrigens gesellschaftlich ernster genommen als früher – ein echter Fortschritt, aber eben auch eine tägliche Aufgabe.


Fazit? Lieber Zwischenstand – und ein paar ehrliche Fragen

Hand aufs Herz: Wer in die spezielle Schmerztherapie geht, stellt sich nicht ans Fließband. Routine gibt’s kaum, Erfahrung zählt doppelt, und das eigene Nervenkostüm muss mindestens so robust sein wie die Leitlinien, nach denen man behandelt. Was viele unterschätzen: Die Arbeit hat einen Sinn, der sich manchmal erst nach Monaten oder Jahren spürbar macht. Ob das für einen selbst genug ist? Muss jede(r) beantworten.

Bleibt die Frage: Wie viel Ungewissheit und wie viel Idealismus verträgt man? Für mich trägt die spezielle Schmerztherapie genau den Reiz, der in anderen Berufsfeldern fehlt – sie ist nie wirklich abgeschlossen, immer fordernd, manchmal frustrierend, oft aber auch zutiefst menschlich. Und wer jetzt noch mitliest, der hat vielleicht die richtige Portion Hartnäckigkeit – oder zumindest die Neugier, der Sache eine Chance zu geben.


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