Spezielle Schmerztherapie Jobs

106 aktuelle Spezielle Schmerztherapie Stellenangebote

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Facharzt (m/w/d) mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie oder Interesse am Erwerb

Klinik, Eckernförde, Schleswig-Holstein, DE, 24340 EckernfördeEckernförde

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit mit einer Zusatzbezeichnung in Spezieller Schmerztherapie oder dem Wunsch, diese zu erwerben. Nutzen Sie die Möglichkeit einer Hospitation, um unser Team und die Arbeitsweise kennenzulernen. Freuen Sie sich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur optimalen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Ihre Hauptaufgaben umfassen das Führen schmerztherapeutischer Anamnesegespräche und die Erstellung individueller Therapiepläne. Sie werden komplexe Schmerzbilder differentialdiagnostisch beurteilen und eigenständig Patientenschulungen durchführen. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie die Schmerztherapie aktiv mit!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobrad Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (w/m/d) mit Interesse an Spezieller Schmerztherapie

WolfartKlinikGräfelfing

Die Wolfart Klinik in München gehört zu den führenden medizinischen Einrichtungen und führt jährlich rund 8.500 hochqualifizierte Eingriffe durch. Unsere spezialisierten Operationssäle decken Fachrichtungen wie Unfallchirurgie, plastische Chirurgie und Gynäkologie ab. Wir sind stolz darauf, als „Bester Arbeitgeber Kliniken“ in München ausgezeichnet zu werden. Dies spiegelt unser Engagement für eine familiäre Teamatmosphäre und eine ausgewogene Work-Life-Balance wider. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab März 2026 einen Facharzt (m/w/d) mit Fokus auf Spezielle Schmerztherapie. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unserer erfolgreichen Gemeinschaft!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (w/m/d) mit Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“

WolfartKlinikGräfelfing

Die Wolfart Klinik München führt jährlich rund 8.500 chirurgische Eingriffe in diverse Fachrichtungen durch. Unser Schwerpunkt liegt auf Unfallchirurgie, plastischer Chirurgie, Gynäkologie, Adipositas- und Wirbelsäulenchirurgie. Als mehrfach ausgezeichneter „Bester Arbeitgeber Kliniken“ in München fördern wir ein familiäres Teamklima sowie eine ausgewogene Work-Life-Balance. Ab März 2026 erweitern wir unser Team und suchen einen Facharzt (m/w/d) mit Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“. Diese Position ist in Vollzeit zu besetzen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams in einer innovativen Klinik!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie oder Interesse am Erwerb

Schön Klinik SEEckernförde

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit, idealerweise mit einer Zusatzbezeichnung in Spezieller Schmerztherapie. Auch Kandidaten mit dem Wunsch, diese zu erwerben, sind willkommen. Bei uns erleben Sie interdisziplinäre Zusammenarbeit und gestalten die optimale Versorgung unserer Patient*innen mit. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung schmerztherapeutischer Anamnesegespräche sowie die Beurteilung komplexer Schmerzbilder. Zudem leiten Sie diagnostische und therapeutische Schritte ein und erstellen individuelle Therapiepläne. Nutzen Sie die Möglichkeit einer Hospitation, um unser Team und unsere bewährten Arbeitsweisen kennenzulernen und gemeinsam erfolgreich zu arbeiten!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobrad Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Weiterbildung Spezielle Schmerztherapie (m/w/d) in Berlin

akut Medizinische Personallogistik GmbHBerlin

Wir suchen Sie als Facharzt (m/w/d) für eine Zusatzweiterbildung in der Speziellen Schmerztherapie in Berlin. Unser Kunde, ein MVZ mit Fokus auf Schmerzmedizin, bietet eine Festanstellung. Bei akut Doc, dem Experten für medizinische Personalberatung, finden Sie die passende Position. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung und unser bundesweites Netzwerk in der Arztvermittlung. Ihr Profil sollte einen Facharzttitel in Allgemeinmedizin oder Innerer Medizin (m/w/d) umfassen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in der Schmerztherapie erfolgreich mit uns.
Gutes Betriebsklima Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) Orthopädie / Unfallchirurgie - Praxis / MVZ in Berlin

Caritas-MVZ Berlin GmbHBerlin

Wir suchen eine:n Facharzt:ärztin für Innere oder Allgemeinmedizin zur hausärztlichen Versorgung. In unserem modernen MVZ-Standort in Berlin-Wittenau bieten wir Ihnen Gestaltungsspielraum und eine attraktive Work-Life-Balance ohne Wochenend- oder Nachtdienste. Genießen Sie die zentrale Lage mit ausgezeichneter ÖPNV-Anbindung und städtischer Infrastruktur. Profitieren Sie von der engen Kooperation mit Klinikpartnern, die Expertise in der Endoprothetik und operativen Versorgungen bieten. Bringen Sie eigene Schwerpunkte wie Schmerztherapie oder Sportmedizin aktiv ein und entwickeln Sie diese weiter. Unsere engagierten Assistenzkräfte und digitale Praxisprozesse unterstützen Sie dabei optimal.
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Caritas-MVZ Berlin GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin / Facharzt (m/w/d) Interdisziplinäres Schmerzzentrum (ISZ)

Universitätsklinikum FreiburgFreiburg Breisgau

Das Interdisziplinäre Schmerzzentrum Freiburg sucht zum 01.07.2026 eine*n Fachärztin/Facharzt (m/w/d). Als überregionales Zentrum im Südwesten Baden-Württembergs bieten wir eine selbstständige und bedeutende Einrichtung innerhalb des Universitätsklinikums. Unser DMKG-zertifiziertes Kopfschmerzzentrum ist spezialisiert auf die teamintegrierte Versorgung chronischer Schmerzpatient*innen. Wir setzen auf interdisziplinäre, multimodale Therapieansätze und führen umfassende (teil-)stationäre sowie ambulante Behandlungen durch. Zudem legen wir großen Wert auf Forschung und schmerzmedizinische Lehre. Die Ärztliche Leiterin hat die volle Ausbildungsermächtigung für „Spezielle Schmerztherapie“ und leitet auch eine Tagesklinik.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (m/w/d) in Clingen

Physio Aktiv am Anger Inh. Marc FrenzelClingen

Physio Aktiv Clingen ist Ihre vertrauensvolle physiotherapeutische Praxis im Herzen von Clingen. Wir fokussieren uns auf die individuelle, ganzheitliche Betreuung von orthopädischen, chirurgischen und neurologischen Beschwerden. Unsere speziellen Therapieansätze umfassen Manuelle Therapie, Krankengymnastik und Schmerztherapie. In einer angenehmen Atmosphäre fördern wir Heilung und Freude an Bewegung. Qualität, Empathie und Professionalität stehen dabei an erster Stelle. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort einen Physiotherapeuten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für die Schmerztagesklinik

Klinikverbund Allgäu gGmbHOttobeuren

Willkommen im Klinikverbund im Allgäu, wo über 4.300 Mitarbeiter:innen Teil unserer Familie sind. Hier profitieren Sie von spannenden Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie höchsten medizinischen Qualitätsstandards. Unser interdisziplinäres Schmerzzentrum in der Klinik Ottobeuren bietet eine Schmerzambulanz und eine Tagesklinik für Patienten mit chronischen Schmerzen. Behandlungen erfolgen durch ein multiprofessionelles Team im Rahmen eines verhaltenstherapeutisch orientierten multimodalen Konzepts. Nutzen Sie die exklusiven Mitarbeitervorteile und genießen Sie die einzigartigen Freizeitmöglichkeiten des Allgäus. Bei Fragen zur Tätigkeit stehen Ihnen Dr. [Nachname] und unser Team jederzeit zur Verfügung.
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Klinikverbund Allgäu gGmbH Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt u./o. Oberarzt (m/w/d) Anästhesiologie u. operative Intensivmedizin u. Notfallmedizin

medicmoveHessen,

Werden Sie Teil unseres Teams als Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie! Sie bringen umfassende Erfahrung in Anästhesie und operativer Intensivmedizin mit? Idealerweise besitzen Sie Zusatzbezeichnungen in „Spezielle Intensivmedizin“, „Notfallmedizin“ oder „Spezielle Schmerztherapie“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, diese Zusatzbezeichnungen zu erwerben und eine Weiterbildungsermächtigung von 42 Monaten in Anästhesiologie sowie 12 Monate in spezieller Intensivmedizin. Zudem nehmen Sie am attraktiven Notarztdienst teil. Senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Projekt-ID J12252 an uns und erfahren Sie mehr über diese spannende Herausforderung!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Spezielle Schmerztherapie wissen müssen

Spezielle Schmerztherapie – der Beruf, der weh tut, aber gebraucht wird

Wer sich in den Kosmos der Medizin begibt, trifft irgendwann zwangsläufig auf die Grenze des Machbaren – den Punkt, an dem Schmerz nicht einfach „weggeht“. Genau dort beginnt die spezielle Schmerztherapie. Und ich sage bewusst: Es ist kein leichtes Feld. Nicht akademisch im Elfenbeinturm, nicht rein technisch nach Schema F – sondern irgendetwas dazwischen, mit viel Mensch, viel Ungewissheit und wenig Routine. Für alle, die ihre ersten Schritte wagen oder einen Wechsel erwägen: Hier ist das, was ich mit ehrlicher Stimme über diesen Berufsbereich sagen kann.


Beruflicher Alltag: Zwischen Theorie und Bauchgefühl

Erstens: Wer glaubt, dass Schmerztherapie heißt, nach Checkliste Tabletten zuzuteilen, irrt gewaltig. Tag für Tag begegnet man Patientinnen und Patienten, deren Schmerzerfahrung mit Normen wenig zu tun hat. Migräne, Tumorschmerz, Rückenschmerzen nach Bandscheiben-OP, Phantomschmerz, Fibromyalgie – die Liste ist einzig durch die Fantasie des Körpers begrenzt.

So sieht der eigentliche Alltag aus: Zuhören, verstehen, verwerfen, neu ansetzen. Vielleicht dogmatisch evidenzbasiert – aber mindestens so oft nach Bauchgefühl, nach Erfahrung mit Menschen, die ihre persönliche Schmerz-Biografie mitbringen. Meist arbeitet man mit interdisziplinären Teams: Ärztinnen, Physiotherapeuten, Psychologen, manchmal aus den unterschiedlichsten Kulturen und Fachwelten. Kommunikation? Zentral! Zuweilen mehr als die Pharmakologie.

Heißt: Wer Menschen „nur behandeln“ möchte, ist hier falsch. Wer bereit ist, in einen Dialog zu treten, sich auf Ungeklärtes einzulassen und Geduld als Tugend zu schätzen, wird diesen Beruf vielleicht hassen – aber möglicherweise auch lieben. Oder beides.


Qualifikationen – und warum ein gutes Händchen Pflicht ist

Fachliteratur verkauft das Thema gern als Erweiterung der klassischen Medizin. Stimmt ja irgendwie: Die meisten Schmerztherapeuten (das ist jetzt das offizielle Etikett) sind approbierte Ärztinnen und Ärzte – oft mit Weiterbildung in Anästhesie, Neurologie oder Innerer Medizin. Angebote zur Zusatzqualifikation gibt es haufenweise, aber ein schnelles Sprungbrett sieht anders aus.

Woraus folgt: Einsteigern werden Geduld, eine ordentliche Portion Resilienz und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen abverlangt. Dass so viele Quereinsteiger und Umsteiger aus Nachbardisziplinen kommen, verwundert mich nicht. Man muss die gängigen Medikamente kennen, moderne Verfahren von der Neuraltherapie bis zur multimodalen Schmerztherapie (Therapiekombis mit Bewegung, Psychologie und medikamentöser Einstellung). Und – kleiner Tipp aus eigener Erfahrung – man sollte Freude daran haben, sich regelmäßig weiterzubilden. Sonst wird man von der Entwicklung schlicht überholt. Digitalisierung ist da übrigens nur ein Aspekt: Videosprechstunde, digitale Schmerztagebücher, Tele-Visite. Machen viele Kliniken inzwischen, aber nicht immer mit dem erhofften Ergebnis. „Technik ersetzt kein Gespräch“ – das ist ausnahmsweise mal keine hohle Floskel.


Gehalt: Ernüchterung oder Überraschung?

Jetzt zum Punkt, der viele ins Grübeln bringt: Was verdiene ich als Schmerztherapeutin oder Schmerztherapeut? Hier wird selten Klartext gesprochen. Die nackten Zahlen schwanken massiv – je nach Region, Träger, tariflicher Anbindung und ob man angestellt, ambulant oder im MVZ arbeitet. Im Krankenhaus, zumal als Berufseinsteiger, kann das monatlich irgendwo zwischen „auskömmlich“ und „wart’s mal ab“ liegen. Kliniktarife sind akzeptabel, in Großstädten meist etwas besser als auf dem Land, aber die Workload zieht nach.

Ambulant, zum Beispiel in spezialisierten Praxen, verdient man mit mehr Berufserfahrung (und entsprechendem Renommee) deutlich besser – vorausgesetzt, die Fallzahlen stimmen, und man ist bereit, Verwaltungsdschungel zu ertragen. Im Schnitt bewegt sich das Einkommensniveau erfahrener Schmerztherapeuten etwas über dem klassischer Allgemeinmediziner, knabbert aber selten an den Gehältern von Orthopäden oder Fachärzten mit lukrativer Privatklientel. Gut zu wissen: Eigene Zusatzqualifikationen, Facharzttitel und eine gewisse Hartnäckigkeit im Verhandeln lohnen sich langfristig bemerkbar.

Berufsanfänger? Müssen sich manchmal noch mit dem Verweis vertrösten lassen, dass „der Markt das schon regelt“. Ich würde sagen: realistisch bleiben, Sachlichkeit bewahren – und trotzdem das eigene Verhandlungsgeschick nicht unterschätzen.


Karrierechancen, Umwege und diese Sache mit dem Markt

Gestatten, ein Vorurteil: Schmerztherapie ist Sackgasse. Stimmt das? Nur teilweise – und selbst wenn, dann nur aus der Perspektive derer, die lineare Karrieren für die Norm halten. Tatsächlich öffnet sich für engagierte Kräfte ein Feld mit Entwicklungsspielräumen, die Fachleuten in anderen Sektoren manchmal abgehen: Aufbau von spezialisierten Zentren, Entwicklung und Erforschung neuer Verfahren, Beratungstätigkeiten, interdisziplinäre Leitungsfunktionen – oder der Sprung in Berufspolitik und Wissenschaft.

Die Nachfrage steigt. Nicht nur wegen der alternden Gesellschaft, sondern auch, weil Schmerz immer mehr als gesellschaftliche Herausforderung verstanden wird. Multimodale Therapieansätze, Kooperationen mit Rehakliniken, Gremienarbeit zur Verbesserung der Versorgung – es gibt viele Wege, sich abseits des klassischen Praxisalltags zu entfalten. Was mir auffällt: Gerade für Umsteiger mit Erfahrung aus anderen Fachgebieten entstehen unerwartete Chancen, die eigene Nische zu finden. Und manchmal landet man, ganz unspektakulär, als Mentor oder Supervisor für jüngere Kolleginnen und Kollegen – unterschätzt, aber enorm bereichernd.


Arbeitsmarkt, Bewerbungshürden und Work-Life-Balance – ein Kraftakt?

Stichwort Fachkräftemangel: Schmerzmedizin ist nicht das glamouröse Schaufensterfach. Es gibt durchaus freie Stellen – aber meist nicht dort, wo es die meisten wollen. Das Ruhrgebiet, Berlin, Ballungsräume bieten Mittelmaß, während ländliche Regionen immer auf der Suche sind. Gleichwohl sind die Anforderungen an Bewerber hoch: Neben dem fachlichen Wissen zählt mehr und mehr die Fähigkeit, Prozesse zu gestalten, Teams zu führen und Veränderungen zu moderieren – Stichwort Digitalisierung, einschneidende Gesundheitsreformen, neue Behandlungspfade.

Work-Life-Balance? Hm. Man kann es sich schönreden, aber: Der Beruf zehrt. Wer mit Schmerz arbeitet, bekommt Schmerz. Nicht selten bleibt das auch nach Feierabend hängen. Doch weil der Markt nach engagierten, kompetenten Spezialisten lechzt, lassen sich mittlerweile in vielen Strukturen Modelle mit Teilzeit, familienfreundlichen Arbeitszeiten und (gelegentlicher) Homeoffice-Option aushandeln. Der Wunsch nach Selbstfürsorge wird übrigens gesellschaftlich ernster genommen als früher – ein echter Fortschritt, aber eben auch eine tägliche Aufgabe.


Fazit? Lieber Zwischenstand – und ein paar ehrliche Fragen

Hand aufs Herz: Wer in die spezielle Schmerztherapie geht, stellt sich nicht ans Fließband. Routine gibt’s kaum, Erfahrung zählt doppelt, und das eigene Nervenkostüm muss mindestens so robust sein wie die Leitlinien, nach denen man behandelt. Was viele unterschätzen: Die Arbeit hat einen Sinn, der sich manchmal erst nach Monaten oder Jahren spürbar macht. Ob das für einen selbst genug ist? Muss jede(r) beantworten.

Bleibt die Frage: Wie viel Ungewissheit und wie viel Idealismus verträgt man? Für mich trägt die spezielle Schmerztherapie genau den Reiz, der in anderen Berufsfeldern fehlt – sie ist nie wirklich abgeschlossen, immer fordernd, manchmal frustrierend, oft aber auch zutiefst menschlich. Und wer jetzt noch mitliest, der hat vielleicht die richtige Portion Hartnäckigkeit – oder zumindest die Neugier, der Sache eine Chance zu geben.


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