Schwester (Kinderkrankenpflege) Jobs

192 aktuelle Schwester (Kinderkrankenpflege) Stellenangebote

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Krankenschwester Kinderintensivpflege (m/w/d) –Verantwortung für die jüngsten Patienten

avanti GmbHBerlin

Gesucht werden engagierte Kinderkrankenschwestern (m/w/d) für die Kinderintensivpflege in Berlin. Ob Minijob, Teilzeit oder Vollzeit – wir bieten flexible Anstellungsoptionen. In der Neonatologie oder auf Station kannst du deine Leidenschaft für die Pflege der jüngsten Patienten ausleben. Du bringst eine abgeschlossene Ausbildung zur Kinderkrankenschwester oder Pflegefachkraft mit und kennst dich mit kindgerechten Hygienestandards aus? Eine strukturierte Arbeitsweise sowie exzellente Kommunikationsfähigkeiten sind ebenfalls erforderlich. Werde Teil unseres Teams bei Avanti und gestalte die Zukunft der Kinderintensivpflege mit Sicherheit und Wertschätzung!
Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit avanti GmbH Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte Neurologie (m/w/d)

Johanniter-Klinik am Rombergpark DortmundDortmund

Die Johanniter-Klinik am Rombergpark sucht eine engagierte Medizinische Fachangestellte oder Arzthelferin (m/w/d) mit Erfahrung in der Neurologie. Diese Position ist in Voll- oder Teilzeit (mindestens 19,25 Stunden) verfügbar. Wir heißen auch Bewerbungen von Ruheständlern und Interessierten an geringfügiger Beschäftigung herzlich willkommen. Unser Team bietet Ihnen ein strukturiertes, diagnostisches Umfeld und verlässliche Arbeitszeiten ohne Wochenend- oder Feiertagseinsätze. Nutzen Sie die Möglichkeit, in einem renommierten Gesundheitsunternehmen zu arbeiten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil des Johanniter-Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (MFA) (gn*) Organisationsdienst

Universitätsklinikum MünsterMünster Westfalen

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) sucht engagierte Medizinische Fachangestellte (MFA) (gn*) im Organisationsdienst. Die Stelle ist unbefristet und in Voll- oder Teilzeit (bis zu 38,5 Wochenstunden) verfügbar. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TV-L). Wir bieten spannende Einsatzbereiche, darunter die Pädiatrische Intensivmedizin und Kinderchirurgie. Deine Hauptaufgaben umfassen die Unterstützung bei ärztlichen Maßnahmen, die Vor- und Nachbereitung sowie die Gewinnung von Untersuchungsmaterial. Bewerbe dich jetzt und werde Teil unseres Teams auf dem Weg zum Magnetkrankenhaus!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Jobticket – ÖPNV Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege - Pflegefachfrau/-mann Vertiefung Pädiatrie (m/w/d) 2026

Gesundheit Nordhessen Holding AGKassel Hessen

Starten Sie 2024 Ihre Ausbildung zum/zur Pflegefachfrau/mann mit Vertiefung Pädiatrie in unserer modernen Kinderklinik. Nach zwei Jahren können Sie die generalistische Ausbildung im Bereich Pädiatrie abschließen und als Pflegefachfrau/mann arbeiten. Alternativ bieten wir auch die Qualifikation als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in an. Voraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit einer mindestens zweijährigen Ausbildung. Auch Absolventen der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe sind willkommen. Ihre Ausbildungsvergütung beginnt bei 1.340,69 € im ersten Jahr und steigt jährlich.
Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann (m/w/d) Herbst 2026

Gesundheit Nordhessen Holding AGKassel Hessen

Beginnen Sie Ihre Karriere in der Pflege mit der Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann (m/w/d) ab Herbst 2026! Seit 1960 bilden wir kompetente Pflegekräfte aus und bieten eine qualitativ hochwertige Ausbildung für alle Altersgruppen an. Ab 2020 heißen wir Sie herzlich willkommen im neuen Berufsbild der Pflege. Sie haben die Möglichkeit, sich zusätzlich in der speziellen Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu qualifizieren. An unseren Standorten in Kassel und Bad Arolsen stehen 345 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Bewerben Sie sich jetzt schnell und umweltfreundlich für Ihre Zukunft in der Pflege!
Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkräfte (w/m/d)

MediClin Klinik an der Lindenhöhe

Die Psychiatrie in Offenburg sucht engagierte Pflegefachkräfte (w/m/d) für den Kinder-, Jugend- und Erwachsenbereich. Wir bieten sowohl Voll- als auch Teilzeitstellen, die selbständiges Arbeiten in einem motivierten Team ermöglichen. Unsere Mitarbeiter profitieren von einer attraktiven Vergütung, Zuschüssen für Kinderbetreuung und Unterstützung bei Umzügen. Darüber hinaus bieten wir Mitsprache bei der Dienstplangestaltung und eine strukturierte Einarbeitung mit Onboarding. Als familienfreundliches Unternehmen fördern wir Ihre Weiterbildung durch finanzierte Fort- und Weiterbildungsangebote. Verpassen Sie nicht die Chance, Teil unseres dynamischen Teams zu werden!
Kinderbetreuung Urlaubsgeld Familienfreundlich Corporate Benefit MediClin Klinik an der Lindenhöhe Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger m/w/d, Altenpfleger m/w/d oder Medizinischer Fachangestellter m/w/d

PHV – Der DialysepartnerWaiblingen

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und begleiten Sie Patientinnen und Patienten während der Dialyse. Als Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d), Altenpfleger (m/w/d) oder Pflegefachkraft bringen Sie Empathie und technisches Verständnis mit. Wir bieten individuelle Einarbeitung, um Ihre Fähigkeiten optimal zu fördern. Freuen Sie sich auf attraktive Benefits wie ein 13. Monatsgehalt und Fahrtkostenerstattung. Genießen Sie die Balance zwischen Beruf und Freizeit dank flexibler Arbeitszeiten ohne Nacht- und Sonntagsdienste. Bewerben Sie sich jetzt und starten Sie Ihre Karriere in einem modernen Arbeitsumfeld!
Fahrtkosten-Zuschuss Work-Life-Balance Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft für den Bereich Geriatrie (m/w/d)

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe gGmbHBerlin

Sind Sie Pflegefachkraft (w/m/d) mit Leidenschaft für die Geriatrie? Unser anthroposophisches Akutkrankenhaus, akademisches Lehrkrankenhaus der Charité, sucht Verstärkung für unser engagiertes Geri-Team. Hier vereinen wir ganzheitliche Pflege mit Eigenverantwortung, um die Lebensqualität unserer Patienten nachhaltig zu verbessern. Bei uns ist Pflege mehr als nur Versorgung – sie ist Beziehungsmedizin und Entwicklung. Unterstützt durch Therapiehund Willi, fördern wir die Mobilität und Motivation unserer älteren Patienten auf besondere Weise. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Pflege aktiv mit!
Jobticket – ÖPNV Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Examinierte (m/w/d)

BEGA ambulanter Pflegedienst GmbHIserlohn

Ein wirtschaftlicher Umgang mit Betriebsmitteln ist entscheidend für die Qualität in der Pflege. Pflegekräfte, Schüler und Praktikanten müssen regelmäßig geschult und geprüft werden. Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und internes Qualitätsmanagement sind unerlässlich. Qualifizierte Pflegefachkräfte bringen nicht nur Fachwissen, sondern auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen mit. Verantwortungsbewusstsein, Selbstreflexion und die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung sind weitere Schlüsselqualifikationen. So sichern wir eine optimale Patientenversorgung und fördern gleichzeitig die Entwicklung zukünftiger Pflegekräfte.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Schwester (Kinderkrankenpflege) wissen müssen

Schwester (Kinderkrankenpflege) Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Schwester (Kinderkrankenpflege) wissen müssen

Zwischen Fürsorge und Überforderung: Der echte Alltag in der Kinderkrankenpflege

Was habe ich nicht alles gehört, bevor ich selbst mit der Arbeit auf Station begonnen habe. Kinderkrankenschwester – ach, das sei doch „herzerwärmend“ und „sinnvoll“, aber angeblich auch unendlich anstrengend. Damals war ich unsicher: Wie viel davon ist Mythos, und wie viel bittere Realität? Jetzt, ein paar Jahre später, weiß ich: Das Klischee von quietschenden Kinderlachen, das gelegentlich von einer tapferen Träne unterbrochen wird – das ist ein schöner Teil. Aber eben nur ein Teil.

Der eigentliche Alltag als Kinderkrankenpfleger oder -pflegerin ist ein Paradox: Da steckt Empathie, ein Händchen fürs Praktische und jede Menge Nervenstärke drin. Kaum schiebst du morgens die Tür auf, heißt es improvisieren, zuhören, Prioritäten neu sortieren. Manchmal nachts, wenn die Intensivmonitore piepen und man sich fragt, ob man einem jungen Menschen gerade tatsächlich helfen kann. Und dann – ein Kinderlächeln. Oder, realistischer: ein Elternblick, zwischen Hoffnung und Erschöpfung. Was viele unterschätzen: Es geht nicht nur um das Pflaster auf der Haut, sondern um das auf der Seele.

Und ja, kein Tag gleicht dem anderen. Stillstand? Fehlanzeige. Ein Kleinkind, das seit Tagen Fieber hat, die Jugendliche nach der OP, Angehörige voller Sorgen – da ist nicht nur Fachwissen gefragt, sondern Fingerspitzengefühl und manchmal auch ein improvisierter Witz, der kurz Spannung löst.


Kompetenzen, die Bücher nicht lehren – und die doch entscheiden

Was muss man mitbringen? Natürlich, die klassische Ausbildung in der Kinderkrankenpflege – klar. Aber die eigentlichen Fragen beginnen ja meist erst nach dem Examen. Kann ich mit Eltern reden, die nachts um drei alles infrage stellen? Bleibt mir ein kühler Kopf, wenn medizinische Grenzsituationen eintreten? (Kleiner Exkurs: Ich erinnere mich an meinen ersten allergischen Schock auf Station – das Adrenalin war gefühlt höher als der Blutdruck des kleinen Patienten. Ich habe gelernt: Fachlich sicher bleiben, auch wenn innerlich alles Achterbahn fährt.)

Persönliche Eignung ist das eine. Teamarbeit, Belastbarkeit, Humor, eine Portion Geduld – das sind die anderen Zutaten. Es ist ein Job für Herzblutmenschen, nicht für Leute, die auf der Suche nach der Routine im Büroalltag sind. Ehrlich: Wer es ernst meint, spürt schnell, wie viel Verantwortung an scheinbar kleinen Handlungen hängt.


Das leidige Thema Gehalt: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Sprechen wir über Geld. Unangenehm? Vielleicht. Aber ehrlich: Wirklich niemand entscheidet sich für Kinderkrankenpflege wegen des schnellen Geldes – und das ist kein Geheimnis. Das Gehaltsgefüge schwankt enorm. In städtischen Universitätskliniken, besonders im Westen, kann das Einstiegsgehalt an Tarifstrukturen heranreichen, von denen manche Regionalkliniken nur träumen. Der BAT-KF, der TVöD – irgendwas mit Buchstabensalat – rechnet meist brutto zwischen 2.800 € und 3.200 € im Einstieg. Mit Zuschlägen, Schichtarbeit und Berufsjahren geht’s höher. Aber anderswo, vor allem im ländlichen Raum, landet man nicht selten unterhalb. Das klingt nach Anspruch und Würde, bleibt aber oft was für Sonntagsreden.

Weiterbildung? Dann ändert sich was, wenigstens ein wenig – Stationsleitung, Fachweiterbildung in Pädiatrie, vielleicht ein pädagogischer Aufstieg. Aber der goldene Lohnsegen bleibt meist aus. Was das mit Berufsstolz macht? Seltsamerweise erstaunlich wenig. Weil die Motivation selten aus einer Gehaltstabelle kommt. Trotzdem braucht man manchmal den Taschenrechner und einen kräftigen Kaffee dazu, um sich selbst zu erklären, warum man bleibt. Oder sich fragt: Wechseln? Gehen? Und wohin dann?


Neuordnung am Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel, neue Strukturen und ein Hauch von Wandel

Die Nachfrage? Hoch, heißt es. Überall brennen die Lichter. Fachkräfte werden gewissermaßen händeringend gesucht, vor allem mit Zusatzausbildung. Wer als Berufseinsteiger:in auf den Markt kommt, spürt diesen Sog sehr deutlich. Angebote flattern herein, manchmal mit Wechselprämien oder Extras, die eher nach Marketing klingen als nach Wertschätzung. Seltsame Zeit. Denn echte Entlastung sieht anders aus.

Und doch – es tut sich was. Digitale Dokumentation, neue Behandlungskonzepte, Modellprojekte für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ob all das die eigentlichen Herausforderungen – hohe Arbeitsbelastung, Personalmangel, Schichtdienste, dünne Personaldecken in der Nacht – wirklich löst? Ich habe da meine Zweifel. Vielleicht bin ich da zu skeptisch. Doch die Trägheit alter Strukturen ist zäher als gedacht.

Die Situation am Arbeitsmarkt hat noch einen anderen Nebeneffekt: Wer wechseln will, findet Chancen. Wer spezialisierte Kenntnisse (Intensivpflege, Neonatologie, pädiatrische Onkologie) mitbringt oder nachlegt, setzt sich häufig von der Masse ab. Trotzdem: Luft nach oben bleibt bei der Arbeitsplatzqualität.


Work-Life-Balance und persönliche Grenzerfahrungen – Ideal oder Utopie?

Ein Thema, das immer bleibt: Wie hält man Beruf und Privatleben in Balance? Da wird viel geschrieben, wenig davon entspricht der rauen Wirklichkeit. Dienstpläne, die sich ständig ändern, Nächte, an denen man die eigenen Kinder kaum sieht, weil sie schon schlafen – das gehört leider dazu. Manchmal – ich sag’s offen – ist es ein Eigenkunststück, nicht in die chronische Erschöpfung zu rutschen.

Viele Kolleginnen und Kollegen versuchen es mit festen Ritualen, konsequentem „Abschalten“ nach Feierabend, Sport oder kreativen Hobbys. Lachen im Team hilft, schwarzer Kaffee auch. Was aber wirklich funktioniert: Grenzen ziehen, auch wenn’s unbequem ist. Denn Helfersyndrom ist selten UV-beschichtet – es brennt irgendwann. Und das ist keine Schwarzmalerei, sondern die Realität. Wer es schafft, sich eine Nische im Freizeitgetriebe zu sichern, bleibt länger in diesem Beruf. Wer das nicht kann, wechselt häufig irgendwann – oder erträgt es still.


Blick nach vorn: Die kleinen Siege und die großen Fragen

Was mir auffällt: Kaum ein anderer Beruf bringt so viele widersprüchliche Gefühle gleichzeitig hervor. Es gibt Tage, an denen möchte man alles hinschmeißen – und dann wieder diese kleinen Siege, ein Genesungsfortschritt, ein unerwartetes Danke. Wertschätzung, die nicht im Monatsauszug aufzutauchen braucht, aber trotzdem trägt.

Berufseinsteiger:innen rate ich: Erwartet keine Idylle, aber lasst euch nicht entmutigen. Wechselt, wenn ihr merkt, ihr könnt nicht mehr – aber gebt dem Beruf zuerst eine echte Chance, mit all seinen Ecken und Kanten. Die Kinderkrankenpflege ist weder Spielwiese noch Wartesaal für Besserwisser. Aber sie ist ein Berufsfeld, in dem Menschen wachsen – und manchmal auch scheitern. Ist so. Vielleicht ist genau das – zwischen Realität und Sehnsucht – das, was diesen Beruf am Ende so unverwechselbar macht.

Kurzbeschreibung Schwester (Kinderkrankenpflege)

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Schwester (Kinderkrankenpflege)

Was muss man mitbringen? Natürlich, die klassische Ausbildung in der Kinderkrankenpflege – klar. Aber die eigentlichen Fragen beginnen ja meist erst nach dem Examen. Kann ich mit Eltern reden, die nachts um drei alles infrage stellen? Bleibt mir ein kühler Kopf, wenn medizinische Grenzsituationen eintreten? (Kleiner Exkurs: Ich erinnere mich an meinen ersten allergischen Schock auf Station – das Adrenalin war gefühlt höher als der Blutdruck des kleinen Patienten. Ich habe gelernt: Fachlich sicher bleiben, auch wenn innerlich alles Achterbahn fährt.)

Persönliche Eignung ist das eine. Teamarbeit, Belastbarkeit, Humor, eine Portion Geduld – das sind die anderen Zutaten. Es ist ein Job für Herzblutmenschen, nicht für Leute, die auf der Suche nach der Routine im Büroalltag sind. Ehrlich: Wer es ernst meint, spürt schnell, wie viel Verantwortung an scheinbar kleinen Handlungen hängt.

Sprechen wir über Geld. Unangenehm? Vielleicht. Aber ehrlich: Wirklich niemand entscheidet sich für Kinderkrankenpflege wegen des schnellen Geldes – und das ist kein Geheimnis. Das Gehaltsgefüge schwankt enorm. In städtischen Universitätskliniken, besonders im Westen, kann das Einstiegsgehalt an Tarifstrukturen heranreichen, von denen manche Regionalkliniken nur träumen. Der BAT-KF, der TVöD – irgendwas mit Buchstabensalat – rechnet meist brutto zwischen 2.800 € und 3.200 € im Einstieg. Mit Zuschlägen, Schichtarbeit und Berufsjahren geht’s höher. Aber anderswo, vor allem im ländlichen Raum, landet man nicht selten unterhalb. Das klingt nach Anspruch und Würde, bleibt aber oft was für Sonntagsreden.

Weiterbildung? Dann ändert sich was, wenigstens ein wenig – Stationsleitung, Fachweiterbildung in Pädiatrie, vielleicht ein pädagogischer Aufstieg. Aber der goldene Lohnsegen bleibt meist aus. Was das mit Berufsstolz macht? Seltsamerweise erstaunlich wenig. Weil die Motivation selten aus einer Gehaltstabelle kommt. Trotzdem braucht man manchmal den Taschenrechner und einen kräftigen Kaffee dazu, um sich selbst zu erklären, warum man bleibt. Oder sich fragt: Wechseln? Gehen? Und wohin dann?

Die Nachfrage? Hoch, heißt es. Überall brennen die Lichter. Fachkräfte werden gewissermaßen händeringend gesucht, vor allem mit Zusatzausbildung. Wer als Berufseinsteiger:in auf den Markt kommt, spürt diesen Sog sehr deutlich. Angebote flattern herein, manchmal mit Wechselprämien oder Extras, die eher nach Marketing klingen als nach Wertschätzung. Seltsame Zeit. Denn echte Entlastung sieht anders aus.

Und doch – es tut sich was. Digitale Dokumentation, neue Behandlungskonzepte, Modellprojekte für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ob all das die eigentlichen Herausforderungen – hohe Arbeitsbelastung, Personalmangel, Schichtdienste, dünne Personaldecken in der Nacht – wirklich löst? Ich habe da meine Zweifel. Vielleicht bin ich da zu skeptisch. Doch die Trägheit alter Strukturen ist zäher als gedacht.

Die Situation am Arbeitsmarkt hat noch einen anderen Nebeneffekt: Wer wechseln will, findet Chancen. Wer spezialisierte Kenntnisse (Intensivpflege, Neonatologie, pädiatrische Onkologie) mitbringt oder nachlegt, setzt sich häufig von der Masse ab. Trotzdem: Luft nach oben bleibt bei der Arbeitsplatzqualität.

Ein Thema, das immer bleibt: Wie hält man Beruf und Privatleben in Balance? Da wird viel geschrieben, wenig davon entspricht der rauen Wirklichkeit. Dienstpläne, die sich ständig ändern, Nächte, an denen man die eigenen Kinder kaum sieht, weil sie schon schlafen – das gehört leider dazu. Manchmal – ich sag’s offen – ist es ein Eigenkunststück, nicht in die chronische Erschöpfung zu rutschen.

Viele Kolleginnen und Kollegen versuchen es mit festen Ritualen, konsequentem „Abschalten“ nach Feierabend, Sport oder kreativen Hobbys. Lachen im Team hilft, schwarzer Kaffee auch. Was aber wirklich funktioniert: Grenzen ziehen, auch wenn’s unbequem ist. Denn Helfersyndrom ist selten UV-beschichtet – es brennt irgendwann. Und das ist keine Schwarzmalerei, sondern die Realität. Wer es schafft, sich eine Nische im Freizeitgetriebe zu sichern, bleibt länger in diesem Beruf. Wer das nicht kann, wechselt häufig irgendwann – oder erträgt es still.

Was mir auffällt: Kaum ein anderer Beruf bringt so viele widersprüchliche Gefühle gleichzeitig hervor. Es gibt Tage, an denen möchte man alles hinschmeißen – und dann wieder diese kleinen Siege, ein Genesungsfortschritt, ein unerwartetes Danke. Wertschätzung, die nicht im Monatsauszug aufzutauchen braucht, aber trotzdem trägt.

Berufseinsteiger:innen rate ich: Erwartet keine Idylle, aber lasst euch nicht entmutigen. Wechselt, wenn ihr merkt, ihr könnt nicht mehr – aber gebt dem Beruf zuerst eine echte Chance, mit all seinen Ecken und Kanten. Die Kinderkrankenpflege ist weder Spielwiese noch Wartesaal für Besserwisser. Aber sie ist ein Berufsfeld, in dem Menschen wachsen – und manchmal auch scheitern. Ist so. Vielleicht ist genau das – zwischen Realität und Sehnsucht – das, was diesen Beruf am Ende so unverwechselbar macht.

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