Schmerztherapie Jobs

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Physiotherapeut (w/m/d) -im Bereich Schmerztherapie

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe gGmbHBerlin

Wir suchen ab sofort eine:n Physiotherapeut:in (m/w/d) in Spandau/Kladow, um unser interprofessionelles Team in der integrativen multimodularen Schmerztherapie zu unterstützen. Unser Team besteht aus erfahrenen Physiotherapeut:innen, Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen und anthroposophischen Kunst- und Musiktherapeut:innen. In Teilzeit (30 Std./Woche) sind Sie für die eigenverantwortliche physiotherapeutische Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen zuständig. Sie erstellen die erforderlichen Assessments, dokumentieren Befunde und evaluieren aktivierende Einzel- und Gruppentherapien. Besonders geschätzt wird Ihre Bereitschaft zu Samstagsdiensten und Mehrarbeit in Vertretungssituationen. Bewerben Sie sich jetzt und helfen Sie, Menschen zu einem aktiven Lebensstil zu verhelfen!
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Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie

Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) Taunus GmbH.Bad Homburg Vor Höhe, Frankfurt Main

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie in Bad Homburg. Ihre Hauptaufgabe besteht in der selbstständigen Behandlung und Betreuung von ambulanten Schmerzpatienten. Sie beraten Patienten über Behandlungsoptionen zur langfristigen Schmerzbewältigung. Zudem führen Sie Diagnostik- und Therapieprozesse durch und wenden sowohl konservative als auch invasive Verfahren an. In interdisziplinären Teams arbeiten Sie an der optimalen Patientenbetreuung und nehmen regelmäßig an Fallbesprechungen teil. Eine abgeschlossene Facharztausbildung in Anästhesiologie und praktische Erfahrungen in der Schmerzbehandlung sind von Vorteil.
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Oberarzt (m/w/d) in der Medizinischen Klinik 3 (Onkologie, Hämatologie, Palliativmedizin, Spezielle Schmerztherapie)

Klinikum Leverkusen gGmbHLeverkusen

Wir suchen einen Oberarzt (m/w/d) für die Medizinische Klinik 3, spezialisiert auf Onkologie und Hämatologie. Die Stelle in Vollzeit ist ab sofort verfügbar und umfasst die Betreuung der Onkologischen Akut-Station oder Ambulanz, je nach Interesse. Voraussetzungen sind ein Facharzt in Innerer Medizin mit Zusatzqualifikation in Hämatologie und Onkologie. Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Empathie sind unerlässlich für die Arbeit mit Patienten und Kollegen. Zudem sollten Sie Interesse an wissenschaftlicher Forschung und aktiver Mitgestaltung in unserem zertifizierten Zentrum mitbringen. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres engagierten Teams zu werden!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Klinikum Leverkusen gGmbH Vollzeit weitere Benefits
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Physiotherapeut (w/m/d) -im Bereich Schmerztherapie

Gesundheit & soziale Dienste KarriereBerlin

Zur Verstärkung unseres interprofessionellen Teams in Spandau/Kladow suchen wir ab sofort eine:n engagierte:n Physiotherapeut:in (m/w/d) für die integrative multimodulare Schmerztherapie in Teilzeit (30 Std./Woche). In dieser Rolle arbeiten Sie eng mit Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen und weiteren Therapeut:innen zusammen, um Menschen mit chronischen Schmerzen zu unterstützen. Sie übernehmen die eigenverantwortliche physiotherapeutische Behandlung und erstellen erforderliche Assessments. Zudem dokumentieren Sie Befunde und evaluieren Therapieerfolge durch aktivierende Einzel- und Gruppentherapien. Eine Bereitschaft zu Samstagsdiensten und Vertretungsleistungen ist wünschenswert. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams!
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Assistenzarzt oder Facharzt (m/w/d) Institut für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbHFreudenstadt

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Assistenzarzt (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d) in der Anästhesiologie. Unser Institut bietet moderne Anästhesiearbeitsplätze und betreut jährlich etwa 6.000 Anästhesien, unterstützt von fortschrittlicher Dokumentationstechnik. Unsere interdisziplinäre Intensivstation mit 8 ITS- und 9 IMC-Betten ermöglicht Ihnen die Anwendung innovativer Therapieformen. Sie profitieren von einer umfassenden Weiterbildung im Bereich Anästhesie über vier Jahre, einschließlich spezieller Intensivmedizin. Zudem sind Sie Teil der notärztlichen Versorgung im Landkreis Freudenstadt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die perioperative Patientenversorgung in einem motivierten Team aktiv mit!
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Oberarzt (m/w/d) - Anästhesie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie

Rems-Murr-Kliniken gGmbHWinnenden

Sichern Sie sich eine Position als Oberarzt (m/w/d) in der Anästhesie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie in Winnenden. Die Rems-Murr-Kliniken bieten Ihnen eine anspruchsvolle Tätigkeit in einem modernen Klinikum mit 14 OP-Sälen und umfassenden Anästhesieleistungen. Jährlich versorgen wir rund 51.000 Patientinnen und Patienten in 21 Fachkliniken mit einem Team von ca. 2800 Mitarbeitenden. Unser hochqualifiziertes Team bietet exzellente perioperative Schmerztherapien und ultraschallgestützte Regionalanästhesieverfahren. Profitieren Sie von attraktiven Arbeitsbedingungen und fördern Sie Ihre Karriere in einem der größten Arbeitgeber der Region. Bewerben Sie sich jetzt unter der Referenznummer: W-0-311-25.
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Physiotherapeut stationäre Schmerztherapie (m/w/d) - NEU!

m&i-Klini kgruppe EnzensbergFüssen

Entdecken Sie Ihren Traumjob als Physiotherapeut in einem motivierten Team! Wir bieten Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz mit attraktiven Corporate Benefits und umfassenden Fortbildungsmöglichkeiten. Profitieren Sie von unserem Betrieblichen Gesundheitsmanagement, einschließlich Gesundheitsförderungsmaßnahmen und tariflichen Regelungen wie Jahressonderzahlung und Urlaubsgeld. Ideale Bewerber sind ausgebildete Physiotherapeuten mit Einfühlungsvermögen, Flexibilität und Teamgeist, auch Berufsanfänger sind willkommen. Ihre Aufgaben umfassen die Befundung und Behandlung von Patienten sowie die enge Zusammenarbeit mit unserem interdisziplinären Team. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft der Physiotherapie!
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Physiotherapeut Orthopädie Schmerztherapie (m/w/d) - NEU!

m&i-Klini kgruppe EnzensbergFüssen

Sichern Sie sich einen attraktiven Arbeitsplatz als Physiotherapeut in einem motivierten Team. Wir bieten Ihnen zahlreiche Corporate Benefits, Fort- und Weiterbildungen sowie ein faires tarifliches Vergütungssystem mit Jahressonderzahlung und Urlaubsgeld. Profitieren Sie von unserem Betrieblichen Gesundheitsmanagement und Altersvorsorge sowie Unterstützung bei der Wohnungssuche. Ihr Profil umfasst eine abgeschlossene Berufsausbildung, Einfühlungsvermögen und Teamfähigkeit. Zu Ihren Aufgaben zählen die Befundung und Behandlung von Reha-, Akut- und Schmerzpatienten sowie die Erstellung von Behandlungsplänen. Wir legen Wert auf enge Zusammenarbeit im interdisziplinären Team und freuen uns auf Ihre Bewerbung!
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Facharzt Allgemeinmedizin - Schmerztherapie (m/w/d) – MVZ in Berlin

tw.con. GmbHBerlin

Werden Sie Facharzt für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Schmerztherapie (m/w/d) in einem modernen MVZ in Berlin! Hier gestalten Sie aktiv die ambulante Schmerztherapie in einem interdisziplinären Team. Sie profitieren von flexiblen Arbeitszeitmodellen, exzellenter Ausstattung und attraktiver Vergütung. Diese Position bietet Ihnen hervorragende Entwicklungsperspektiven in einem zukunftsorientierten Umfeld. Übernehmen Sie die eigenverantwortliche Versorgung von Patienten und setzen Sie moderne Therapiekonzepte um. Bewerben Sie sich jetzt unter JOB-ID: 101379 und tragen Sie zur Verbesserung der medizinischen Versorgung bei!
Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Arzt als Facharzt für Anästhesie / Schmerztherapie w|m|d - NEU!

SRHSuhl

Werden Sie Teil unseres Teams als Facharzt für Anästhesiologie (m/w/d) und gestalten Sie die Zukunft der Anästhesiologie und Intensivmedizin aktiv mit. Profitieren Sie von umfassenden Weiterbildungsangeboten und einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdisziplinen. Wir bieten eine individuelle Einarbeitung, eine attraktive Vergütung sowie betriebliche Altersvorsorge. Gesundheitsförderung ist uns wichtig: Nutzen Sie unsere Angebote wie Gympass und Fitnessstudio im Haus. Als familienfreundlicher Arbeitgeber unterstützen wir Sie bei Kinderbetreuung und Wohnungsfragen. Bei uns sind alle Menschen willkommen – Vielfalt wird großgeschrieben.
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Schmerztherapie wissen müssen

Schmerztherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Schmerztherapie wissen müssen

Schmerztherapie – Beruf im Dazwischen: Faszination, Frust und echte Verantwortung

Manchmal frage ich mich, wer diesen Job wirklich sucht – oder vielleicht auch: wer ihm standhält. Die Schmerztherapie ist einer dieser Sektoren im Gesundheitssystem, die sich immer ein wenig abseits anfühlen, ein bisschen „zwischen den Stühlen“. Hier geht es weder um klassische Kurierdienste wie in der Notaufnahme, noch um ewiges Diagnostizieren wie auf der Inneren. Sondern um etwas, das so simpel klingt – Schmerzen lindern – und doch, je länger man darüber nachdenkt, umso tiefgründiger und unterm Strich auch komplexer wirkt. Wer hier seinen Einstieg sucht, der sollte wissen: Wer glaubt, Schmerztherapie sei bloß Tablettenreichen mit freundlichem Lächeln, der wird ziemlich schnell die Luft anhalten müssen – und zwar aus ganz anderen Gründen als wegen spiritueller Erleuchtung.


Alltag und Einstieg: Weniger Glanz, mehr Grautöne

Vor dem ersten Tag denkt man vielleicht an spannende Therapiekonzepte, multidisziplinäre Teams, Hightech-Geräte oder zumindest an messbare Erfolge. Die Realität? Oft ein Alltag zwischen Gesprächskabinen, Kärtchen mit Medikamentenplänen und Patienten, die nicht selten schon eine Odyssee durchs ganze System hinter sich haben. Das ist die eine Seite: Die gefühlte Endlosschleife aus „Stimmt die Dosis?“, „Warum hilft hier noch nichts?“, „Was machen wir mit der Nebenwirkung?“ Aber es gibt auch die anderen Momente – Gespräche, die auf einmal Türen öffnen, Patientinnen, die zum ersten Mal seit Monaten weniger Schmerzen haben, kleine Siege, an die man sich festhält, wenn das System mal wieder ins Stocken gerät.

Gerade Berufseinsteigerinnen, die vielleicht aus stationären Abteilungen oder dem klassischen Hausarztbetrieb kommen, werden sich manchmal wundern, wie viel Hierarchie und wie wenig Standardisierung hier noch herrscht. Schmerzdienst ist ein Bereich, der eben oft auch auf Erfahrung, Pragmatismus und persönlicher Haltung basiert – die Leitlinien helfen, aber sie ersetzen keine echte Empathie und erst recht nicht die Fähigkeit, das „Unerzählte“ beim Patienten herauszufiltern. Kein Wunder, dass Quereinsteiger, etwa aus der Pflege oder Physiotherapie, im Team oft eigene wertvolle Nuancen einbringen – wenn sie durchhalten, versteht sich.


Fachliche Anforderungen: Wissen, Nerven, Menschenkenntnis

Wer sich fragt, welche Qualifikationen und Fähigkeiten hier zählen: ein Examen reicht längst nicht mehr aus. Fachliche Basis sind meist ein medizinischer Abschluss (Ärztin, Pflegekraft, Therapeuten) plus Spezialisierungsnachweise – ob Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ oder Fortbildungen. Die Wahrheit: Wer Schmerztherapie machen will, der muss lernen, sich nie mit halbem Wissen zufriedenzugeben. Neue Leitlinien, therapeutische Ansätze, Medikamente aus gefühlt 17 verschiedenen Wirkkategorien, dazu das endlose Thema Chronifizierung – und mittendrin du, mit deinen Fragen: Reicht mein Wissen? Wie setze ich mein Bauchgefühl ein, ohne die objektiven Parameter zu ignorieren?

Persönliche Stärken, die zu diesem Beruf passen? Fingerspitzengefühl – ja, das liest sich abgedroschen, aber es stimmt eben. Wer auf Sinnsprüche aus der Esoterik steht, wird enttäuscht werden, genauso wie Oberlehrer, die Patienten nach Schema F abarbeiten wollen. Geduld braucht man, mit Anderen und (noch wichtiger) mit sich selbst. Und ein gewisser Eigensinn ist auch kein Schaden – sonst lässt man sich zu schnell vereinnahmen, von Erwartungen und Diagnosen, von emotional aufgeladenen Situationen, die einem manchmal viel näher gehen, als einem lieb ist.


Gehalt, regionale Unterschiede und… das ewige Warten auf Entlohnungsgerechtigkeit

Kommen wir zum Brot-und-Butter-Thema: Gehalt. Wer darauf hofft, mit Einstieg in die Schmerztherapie direkt im Geld zu schwimmen, dem empfehle ich einen schnellen Wechsel in die Pharmabranche (aber das ist ein anderes Thema). Was viele unterschätzen: Die Vergütung ist stark regional und sogar nach Trägermodell verschieden. In städtischen Kliniken oder spezialisierten Zentren ist ein moderat überdurchschnittliches Gehalt drin, gerade für Ärztinnen mit Zusatzbezeichnung. In ländlichen, meist unterversorgten Regionen dagegen wird das Gehalt durch die unterschiedlichen Budgetierungen und Fallzahlen oft wieder relativiert – da hilft auch kein im Bewerbungsgespräch betontes Engagement.

Traditionell verdienen Schmerzmediziner:innen, die sich in die Niederlassung wagen, teils besser – sofern sie sich einen Ruf erarbeiten und die Vergütungsmodelle der Kassen routiniert ausreizen (und damit stundenlange Abrechnungsdiskussionen inklusive). Die Gehaltsspreizung je nach Berufsgruppe ist ebenfalls beachtlich: Pflegefachkräfte und Therapeutinnen liegen meist deutlich unter ärztlichem Niveau, können aber durch Zusatzqualifikationen und fachliche Nischen punkten. Wer ein Händchen für verhandeln hat – und ein dickes Fell bei bürokratischen Zumutungen – kann in spezialisierten Teams oder leitenden Positionen durchaus attraktive finanzielle Entwicklungen sehen. Die Gleichung bleibt aber selten einfach.


Karrierepfade, Weiterbildungen – und das Gefühl, immer halb im Improvisationsmodus zu sein

Der klassische Karriereweg? Tja. Den gibt es in der Schmerztherapie nicht – oder nur als vage Skizze. Die meisten steigen zunächst als Teil eines bunt zusammengewürfelten Teams ein, lernen dabei das Fach von der Pike auf und suchen sich langsam eine Nische. Ob man dann zur Oberärztin, zu Teamleitung oder in die ambulante Spezialisierung geht, hängt weniger von der Examensnote als von Neugier, Netzwerk und Durchhaltevermögen ab.

Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es zuhauf: Von „Psychosomatischer Grundversorgung“ über spezialisierte Physiotherapie und psychologische Begleitausbildungen bis zu High-End-Workshops zu invasiven Techniken. Die Realität: Viele Angebote wirken, als hätte man sie nachts von der Fortbildungsbörse gepickt – und tatsächlich hilft nur, sich sorgfältig mit Kollegen oder erfahrenen Weiterbildern abzusprechen. Manchmal fällt man auf Blender herein, manchmal entdeckt man echte Schätze. Die Digitalisierung hat auch hier etwas umgerührt: Online-Fortbildungen, interdisziplinäre Pain Boards per Videokonferenz, digitale Fallbesprechungen – kann entlasten, kann aber auch den Austausch am Kaffeeautomaten ersetzen, und das wäre schade.


Arbeitswelt zwischen Idealismus, Frusttoleranz und Wandel

Die Stellenangebote? Waren vor fünf Jahren für Schmerztherapeutinnen noch vergleichsweise dünn gesät – inzwischen suchen viele Krankenhäuser händeringend spezialisierte Fachkräfte. Die berühmte demografische Kurve plus ewiger Fachkräftemangel lässt grüßen. In manchen Regionen stapeln sich Bedarfsanzeigen, in anderen muss man für eine passende Stelle flexibel sein, was das Umziehen angeht oder kreative Arbeitszeitmodelle ausprobieren. Wer die Vereinbarkeit mit Familie und Freizeit ganz oben ansetzt, muss manchmal Kompromisse schließen – Schmerzdienste sind zwar selten reine Nachtschichten, aber die emotionale Belastung trägt man öfter mit nach Hause, als einem lieb ist. Flexibilität, Home-Office oder Remote-Beratungen? Werden langsam salonfähig, gerade in großen Versorgern, aber noch lange nicht überall selbstverständlich.

Was bleibt nun für Einsteiger und Wechselwillige? Schmerztherapie ist kein Beruf für Grau-Mäuse oder Karriere-Wunderkinder – sondern für Leute, die Lust haben, sich auf echte Menschen, unklare Verläufe und ein selten ganz planbares Miteinander einzulassen. Wer neugierig bleibt, Humor behält (unterschätzt!), und sich nicht zu schade ist, auch mal einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: „Will ich das – und wenn ja, wie lange noch?“ – der wird seine Nische finden. Leicht macht es das System einem nicht. Aber trivial war dieser Beruf noch nie.


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