Rheumatologie Jobs

76 aktuelle Rheumatologie Stellenangebote

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Stationsärztin/Stationsarzt für die Dialyse der Universitätsklinik für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie/Hepatologie, Endokrinologie/Diabetologie, Nephrologie, Rheumatologie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Nutzen Sie die Chance, internationale Anforderungen der Ärztekammer zu erfüllen! Zeigen Sie Ihre Eigenverantwortung und Flexibilität. Notarztdiplom von Vorteil. Profitieren Sie von attraktiven Leistungen und einem betriebseigenen Kindergarten am NMC (nach Verfügbarkeit).
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz / Biologielaborant (m/w/d) Sektion Rheumatologie der Medizinischen Klinik III

Universitätsklinikum BonnBonn

Im Universitätsklinikum Bonn ist eine Teilzeitstelle (19,25 Std./Woche, 50%) in der Rheumatologie verfügbar. Gesucht wird eine technische Assistenz oder ein Biologielaborant (m/w/d) für die Forschungssektion Neuroimmunologie. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet und erfordert eine sorgfältige Einarbeitung. Zu den Aufgaben gehören die Zucht und der Umgang mit transgenen Mauslinien sowie Tierversuche. Zudem werden molekularbiologische Analysen und Proteinexpressionsmessungen durchgeführt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie innovative Forschung im Bereich Rheumatologie aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Bonn Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Innere Medizin & Rheumatologie - Untersuchungen / Therapie w|m|d - NEU!

SRHGera

Wir suchen einen Facharzt (w/m/d) für Innere Medizin und Rheumatologie, der mit Sorgfalt und Empathie unsere Patienten versorgt. Sie profitieren von einer attraktiven Willkommensprämie von 5.000 € und einem familienfreundlichen Arbeitszeitmodell. Unser offenes Umfeld fördert Engagement und Teamarbeit. Flache Hierarchien ermöglichen eine direkte Kommunikation mit der Unternehmensleitung und Kollegen. Während einer fundierten Einarbeitung lernen Sie die Strukturen und Abläufe kennen. Bei Fragen steht Ihnen unsere Geschäftsführerin Frau Peggy Hanisch unter 49 (0) 365 828- 8110 zur Verfügung.
Familienfreundlich Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Willkommensprämie - Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie für unser Medizinisches Versorgungszentrum am Standort Gera in Voll- oder Teilzeit w|m|d - NEU!

SRHGera

Entdecken Sie unsere attraktive Willkommensprämie von 5.000 € und profitieren Sie von einem familienfreundlichen Arbeitszeitmodell. Bei uns stehen offene Kommunikation und flache Hierarchien an erster Stelle, sodass Sie Ihre beruflichen Vorstellungen aktiv einbringen können. Genießen Sie eine fundierte Einarbeitung durch ein erfahrenes Team und lernen Sie die Unternehmensstrukturen kennen. Eine angemessene Vergütung ist für uns selbstverständlich, ebenso wie die Möglichkeit zur Weiterbildung mit exklusiven Sonderkonditionen. Vorteile wie umfassende Mitarbeiterrabatte für Mode, Reisen und Gesundheit bieten Ihnen zusätzlichen Mehrwert. Nutzen Sie unsere SRH-Wertkonten zur optimalen Work-Life-Balance!
Familienfreundlich Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt für Innere Medizin mit SpezialisierungRheumatologie (w/m/d)

medicmove

Die Klinik für Innere Medizin bietet umfassende Versorgung mit 143 Betten, einschließlich 14 IC-Betten. Der Fachbereich umfasst Kliniken für Gastroenterologie, Pneumologie, Palliativmedizin und mehr. Ein Highlight ist die zertifizierte Stroke Unit sowie die internistische Intensivmedizin. Zudem hat die Klinik ein DKG-zertifiziertes Darmzentrum, das regelmäßig Tumorkonferenzen veranstaltet, um interdisziplinäre Behandlungen zu gewährleisten. Ein weiteres spezialisiertes Angebot ist das zertifizierte Zentrum für Adipositaschirurgie, das seit 2016 besteht. Die Rheumatologie-Abteilung diagnostiziert und behandelt effektiv Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, um Patienten bestmöglich zu unterstützen.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Gastroenterologie und Rheumatologie

UKSH Universitätsklinikum Schleswig HolsteinLübeck

Werden Sie Teil unseres Teams als Pflegefachkraft (m/w/d) in der Gastroenterologie und Rheumatologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Als größter Arbeitgeber Schleswig-Holsteins bieten wir Ihnen die Möglichkeit, individuelle Patientenversorgung mit interdisziplinärer medizinischer Expertise zu verbinden. Auf unserer Station setzen wir uns für Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und anderen komplexen Erkrankungen ein. Hier haben Sie die Chance, Ihre Fachkompetenz einzubringen und echte Veränderungen im Leben der Patienten zu bewirken. Suchen Sie eine sinnstiftende berufliche Herausforderung? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Patientenversorgung mit!
Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für Rheumatologie / Stoffwechsel / Endokrinologie

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusFreital

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die Bereiche Rheumatologie, Stoffwechsel und Endokrinologie in der Medizinischen Klinik und Poliklinik 3. Diese unbefristete Stelle ist ab sofort in Voll- oder Teilzeit verfügbar. Ihre Vergütung richtet sich nach dem Haustarifvertrag und kann in die Entgeltgruppe P3 eingeordnet werden. Unsere Klinik zählt zu den größten der Region und bietet 102 Betten für eine umfassende stationäre Versorgung. In unserem modernen Haus stehen 29 Betten speziell für die medizinischen Bedürfnisse von Rheuma- und Stoffwechselpatient*innen zur Verfügung. Profitieren Sie von hellen Zimmern, die nach neuesten Standards eingerichtet sind.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für Rheumatologie / Stoffwechsel / Endokrinologie

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusHeidenau Sachsen

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die Bereiche Rheumatologie, Stoffwechsel und Endokrinologie in der Medizinischen Klinik und Poliklinik 3. Diese unbefristete Position kann sowohl in Voll- als auch Teilzeit besetzt werden. Die Vergütung erfolgt gemäß den Haustarifvertragsrichtlinien und ist abhängig von Ihren persönlichen Voraussetzungen. Unsere Klinik gehört zu den größten Einrichtungen der Region und verfügt über insgesamt 102 Betten zur stationären Versorgung. Darunter sind 29 Betten speziell für Patienten mit Rheuma, Stoffwechsel- und endokrinologischen Erkrankungen vorgesehen. Alle Patientenzimmer sind hell und modern ausgestattet, um höchsten Komfort zu bieten.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (w/m/d) für Innere Medizin und Rheumatologie im Asklepios MVZ Altona

Asklepios MVZ Nord GmbHHamburg

Wir suchen einen Facharzt (w/m/d) für Innere Medizin und Rheumatologie im Asklepios MVZ Altona. In dieser Position betreuen Sie Patienten mit komplexen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie Kollagenosen und Vaskulitiden. Ihre Aufgaben umfassen die aktive Mitgestaltung und Weiterentwicklung unserer Praxis, um Prozesse im Bereich Rheumatologie zu optimieren. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Facharztausbildung sowie eine deutsche Approbation. Wenn Sie sich für ambulante Tätigkeiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit begeistern, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Zeigen Sie Engagement und eine selbstständige Arbeitsweise in einem dynamischen Team!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Rheumatologie wissen müssen

Rheumatologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Rheumatologie wissen müssen

Zwischen Mikroskop und Mensch: Rheumatologie als Beruf – Was bewegt, wer gebraucht wird und wohin der Weg führt

Rheumatologie. Schon allein das Wort klingt nach komplizierten Gelenken, rätselhaften Autoimmunphänomenen und einer medizinischen Nische, die irgendwo zwischen Innerer Medizin, Immunologie und (gefühlt) dem nächsten Rätselheft der Wissenschaft sitzt. Aber wie ist das eigentlich für jemanden, der seinen beruflichen Weg in diese Richtung lenkt – aus Überzeugung, der Liebe zu vielschichtigen Krankheitsbildern oder weil der Klinikalltag eben plötzlich Rheuma auf die Agenda setzt? Was erwartet Berufsanfängerinnen und -anfänger, was hält der Markt für erfahrene Wechsler bereit? Ich frage mich das manchmal selbst: Wie kommt man auf so einen Beruf? Klar, nicht jeder träumt in der Schulzeit von Arthritiden. Trotzdem, Rheumatologie ist mehr als Gelenkschmerzen und Basistherapie – es ist ein kompletter Kosmos, mit eigenen Tücken und seltenen Schätzen.


Berufsbild: Zwischen Gewissen, Geduld und knirschenden Gelenken

Fangen wir beim Offensichtlichen an: Wer in die Rheumatologie einsteigt, bewegt sich auf dem Grenzgang zwischen Hightech-Medizin und Empathie-Job. Es geht nicht (nur) darum, Werte und Bilder zu interpretieren; das Handwerk ist komplex: Krankengeschichten, Laborparameter, manchmal ratlose Schultern von Kolleginnen und Kollegen anderer Fachgebiete – und immer wieder Patientinnen und Patienten, die nach langer Odyssee endlich einen Namen für das diffuse „Irgendwas ist nicht richtig“ wollen. Und nein: Die Arbeit spielt sich weder ausschließlich im OP noch am reinen Labormikroskop ab (auch wenn sich das viele da draußen so vorstellen).
Der Alltag: Meistens ambulant, zunehmend digitalisiert, oft eingebettet in Teams aus Physios, Psychologen, Pflegeexperten und, nicht zu vergessen, medizinischer Fachangestellten. Manche sagen, Rheumatologie ist die Detektivarbeit unter den Disziplinen – viel Zuhören, Puzzleteile zusammensetzen, Therapien langfristig begleiten. Ehrlich gesagt, ohne ein bisschen Begeisterung für Feinheiten kommt man da nicht besonders weit.


Der Weg dorthin: Wenige Plätze, viel Spezialisierung, aber auch viele Nischen

Wer aus der Uni kommt oder als Fachärztin, Facharzt den nächsten Karriereschritt sucht, merkt schnell: Der Zugang zur Rheumatologie ist limitiert. Die Weiterbildung ist bundesweit nicht gerade massenhaft verfügbar, und bevor man überhaupt startet, steht die Basisqualifikation in Innerer Medizin an (mindestens). Wem das zu langatmig klingt – tja, stimmt schon: Es geht nicht im Schnellgang. Dafür wartet ein breites Arbeitsfeld mit Optionen: klassische Klinik, große Ambulanzen, Forschung, aber auch Praxisgründungen oder Tätigkeiten im pharmazeutischen Umfeld. Quereinsteiger aus anderen Fachrichtungen? Möglich, mit Motivation und Atem. Und: Ein Herz für chronisch Kranke muss man eben mitbringen, sonst kehrt die berüchtigte Erschöpfung schneller ein als die nächste Visite.


Das liebe (und viel diskutierte) Geld: Gehaltsrealitäten und regionale Tücken

Jetzt der Elefant im Raum: der Verdienst. Wer sich Hoffnung auf das schnelle große Geld macht, wird in der Rheumatologie selten enden wie ein Top-Neurochirurg. Das Gehalt bewegt sich klassisch im oberen Rahmen der Facharzttarife – teils mit Zulagen bei Ambulanztätigkeit, jedoch regional recht unterschiedlich. Im städtischen Raum, besonders bei universitären Einrichtungen, verdient man nicht selten etwas weniger als der viel gefragte Landrheumatologe (den Begriff gibt es, ja!). Privatpraxen und der Wechsel ins Beratungs- oder Gutachterwesen können lukrativ sein, aber der Weg dorthin ist gepflastert mit Erfahrung und, na klar, dem eigenen Risikoappetit.
Gerade Berufseinsteiger sollten sich nicht blenden lassen: Das Einstiegsgehalt ist okay, die Perspektive auf größere finanzielle Sprünge kommt mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen und – jetzt wird's politisch – dem Willen, Verantwortung zu übernehmen. Und: Im Vergleich zu Innere Medizin ohne Schwerpunkt locken oft bessere Arbeitszeiten und seltener Nacht- oder Bereitschaftsdienst. Ist das Geld damit wirklich „schlecht“? Schwierig. Es ist ein ordentliches Facharztgehalt mit Entwicklungspotenzial, aber kein Selbstläufer.


Arbeitsmarkt, Technik und New Work – wohin entwickelt sich die Szene?

In vielen Regionen – und das gilt, so paradox es klingt, besonders jenseits der Großstädte – werden Rheumatologen beinahe mit offenen Armen empfangen. Das Thema Fachkräftemangel ist hier keine schräge Presseschlagzeile, sondern Alltag. Immer mehr, teils junge Patienten suchen spezialisierte Ansprechpartner. Digitalisierung? Kommt, aber langsamer als in anderen Disziplinen. Elektronische Patientenakten, Telemedizin-Sprechstunden – mittlerweile keine Zukunftsmusik mehr, aber die Implementierung stockt immer mal wieder.
Was viele unterschätzen: Gerade die neuen digitalen Tools (von der Online-Terminvergabe bis zur virtuellen Verlaufskontrolle) verändern zwar die Arbeit, nehmen ihr aber nicht das, was in der Rheumatologie zentral bleibt: persönliche Beziehung, Kontinuität, das berühmte „Dranbleiben“. Die Branche sucht Leute, die Lust auf Hybridarbeit und flexible Modelle haben, aber die menschliche Dimension nicht aus den Augen verlieren.


Zwischen Begeisterung und Balance: Wie hält man durch?

Jetzt mal Klartext: Rheumatologie ist kein Streichelzoo für empathische Idealisten, aber auch keine Massenabfertigung. Wer den Beruf ergreift, merkt schnell – die Balance zwischen den vielen Einzelschicksalen, der oft zähen Diagnostik, administrativem Kleinkram und (ja, auch das) Privatleben muss immer wieder neu ausgehandelt werden. Gelingt das? Je nach Arbeitsumfeld: In vielen Praxen gibt’s inzwischen Teilzeitmodelle, in Kliniken werden flexible Arbeitszeiten wichtiger. Aber: Das Durchhalten will gelernt sein – geht nur mit Kollegialität, Humor und der Bereitschaft, sich den Kopf zu zerbrechen, wenn der Lehrbuchfall eben doch nicht ins Raster passt.


Mein Fazit? Oder doch offene Fragen …

Manchmal frage ich mich: Warum macht man das eigentlich? Wegen der Menschen, der medizinischen Herausforderung, der Nähe zu moderner Forschung? Alle drei Gründe spielen rein. Oder weil es ein Beruf ist, der zwischen Detailversessenheit und Menschlichkeit einen Weg sucht, den nicht viele gehen wollen (oder können)? Auch das. Für Berufseinsteiger:innen ist Rheumatologie manchmal wie das Öffnen einer verschlossenen Tür in einem Haus voller Möglichkeiten – mit gelegentlicher Zugluft inklusive. Wer sich darauf einlässt, findet nicht nur einen Beruf, sondern ein Arbeitsfeld mit Zukunft und Reibungsfläche. Sicher, kein leichter Weg, keine goldene Gehaltsleiter, aber auch nichts, das sich in ein paar simplen Zeilen abhaken lässt. Und das ist vielleicht das Beste daran.


Kurzbeschreibung Rheumatologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Rheumatologie

Fangen wir beim Offensichtlichen an: Wer in die Rheumatologie einsteigt, bewegt sich auf dem Grenzgang zwischen Hightech-Medizin und Empathie-Job. Es geht nicht (nur) darum, Werte und Bilder zu interpretieren; das Handwerk ist komplex: Krankengeschichten, Laborparameter, manchmal ratlose Schultern von Kolleginnen und Kollegen anderer Fachgebiete – und immer wieder Patientinnen und Patienten, die nach langer Odyssee endlich einen Namen für das diffuse „Irgendwas ist nicht richtig“ wollen. Und nein: Die Arbeit spielt sich weder ausschließlich im OP noch am reinen Labormikroskop ab (auch wenn sich das viele da draußen so vorstellen).
Der Alltag: Meistens ambulant, zunehmend digitalisiert, oft eingebettet in Teams aus Physios, Psychologen, Pflegeexperten und, nicht zu vergessen, medizinischer Fachangestellten. Manche sagen, Rheumatologie ist die Detektivarbeit unter den Disziplinen – viel Zuhören, Puzzleteile zusammensetzen, Therapien langfristig begleiten. Ehrlich gesagt, ohne ein bisschen Begeisterung für Feinheiten kommt man da nicht besonders weit.

Wer aus der Uni kommt oder als Fachärztin, Facharzt den nächsten Karriereschritt sucht, merkt schnell: Der Zugang zur Rheumatologie ist limitiert. Die Weiterbildung ist bundesweit nicht gerade massenhaft verfügbar, und bevor man überhaupt startet, steht die Basisqualifikation in Innerer Medizin an (mindestens). Wem das zu langatmig klingt – tja, stimmt schon: Es geht nicht im Schnellgang. Dafür wartet ein breites Arbeitsfeld mit Optionen: klassische Klinik, große Ambulanzen, Forschung, aber auch Praxisgründungen oder Tätigkeiten im pharmazeutischen Umfeld. Quereinsteiger aus anderen Fachrichtungen? Möglich, mit Motivation und Atem. Und: Ein Herz für chronisch Kranke muss man eben mitbringen, sonst kehrt die berüchtigte Erschöpfung schneller ein als die nächste Visite.

Jetzt der Elefant im Raum: der Verdienst. Wer sich Hoffnung auf das schnelle große Geld macht, wird in der Rheumatologie selten enden wie ein Top-Neurochirurg. Das Gehalt bewegt sich klassisch im oberen Rahmen der Facharzttarife – teils mit Zulagen bei Ambulanztätigkeit, jedoch regional recht unterschiedlich. Im städtischen Raum, besonders bei universitären Einrichtungen, verdient man nicht selten etwas weniger als der viel gefragte Landrheumatologe (den Begriff gibt es, ja!). Privatpraxen und der Wechsel ins Beratungs- oder Gutachterwesen können lukrativ sein, aber der Weg dorthin ist gepflastert mit Erfahrung und, na klar, dem eigenen Risikoappetit.
Gerade Berufseinsteiger sollten sich nicht blenden lassen: Das Einstiegsgehalt ist okay, die Perspektive auf größere finanzielle Sprünge kommt mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen und – jetzt wird's politisch – dem Willen, Verantwortung zu übernehmen. Und: Im Vergleich zu Innere Medizin ohne Schwerpunkt locken oft bessere Arbeitszeiten und seltener Nacht- oder Bereitschaftsdienst. Ist das Geld damit wirklich „schlecht“? Schwierig. Es ist ein ordentliches Facharztgehalt mit Entwicklungspotenzial, aber kein Selbstläufer.

In vielen Regionen – und das gilt, so paradox es klingt, besonders jenseits der Großstädte – werden Rheumatologen beinahe mit offenen Armen empfangen. Das Thema Fachkräftemangel ist hier keine schräge Presseschlagzeile, sondern Alltag. Immer mehr, teils junge Patienten suchen spezialisierte Ansprechpartner. Digitalisierung? Kommt, aber langsamer als in anderen Disziplinen. Elektronische Patientenakten, Telemedizin-Sprechstunden – mittlerweile keine Zukunftsmusik mehr, aber die Implementierung stockt immer mal wieder.
Was viele unterschätzen: Gerade die neuen digitalen Tools (von der Online-Terminvergabe bis zur virtuellen Verlaufskontrolle) verändern zwar die Arbeit, nehmen ihr aber nicht das, was in der Rheumatologie zentral bleibt: persönliche Beziehung, Kontinuität, das berühmte „Dranbleiben“. Die Branche sucht Leute, die Lust auf Hybridarbeit und flexible Modelle haben, aber die menschliche Dimension nicht aus den Augen verlieren.

Jetzt mal Klartext: Rheumatologie ist kein Streichelzoo für empathische Idealisten, aber auch keine Massenabfertigung. Wer den Beruf ergreift, merkt schnell – die Balance zwischen den vielen Einzelschicksalen, der oft zähen Diagnostik, administrativem Kleinkram und (ja, auch das) Privatleben muss immer wieder neu ausgehandelt werden. Gelingt das? Je nach Arbeitsumfeld: In vielen Praxen gibt’s inzwischen Teilzeitmodelle, in Kliniken werden flexible Arbeitszeiten wichtiger. Aber: Das Durchhalten will gelernt sein – geht nur mit Kollegialität, Humor und der Bereitschaft, sich den Kopf zu zerbrechen, wenn der Lehrbuchfall eben doch nicht ins Raster passt.

Manchmal frage ich mich: Warum macht man das eigentlich? Wegen der Menschen, der medizinischen Herausforderung, der Nähe zu moderner Forschung? Alle drei Gründe spielen rein. Oder weil es ein Beruf ist, der zwischen Detailversessenheit und Menschlichkeit einen Weg sucht, den nicht viele gehen wollen (oder können)? Auch das. Für Berufseinsteiger:innen ist Rheumatologie manchmal wie das Öffnen einer verschlossenen Tür in einem Haus voller Möglichkeiten – mit gelegentlicher Zugluft inklusive. Wer sich darauf einlässt, findet nicht nur einen Beruf, sondern ein Arbeitsfeld mit Zukunft und Reibungsfläche. Sicher, kein leichter Weg, keine goldene Gehaltsleiter, aber auch nichts, das sich in ein paar simplen Zeilen abhaken lässt. Und das ist vielleicht das Beste daran.

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