Pflegepädagogik Jobs

36 aktuelle Pflegepädagogik Stellenangebote

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Lehrkraft Pflegepädagogik für Ausbildung Pflegefachmann w m d

SRHSuhl

Entwickeln Sie Ihre Karriere im Bildungsbereich mit einer fundierten pflegerischen Ausbildung und einem Studium in Medizin- oder Pflegepädagogik. Als Berufsanfänger sind Sie bei uns herzlich willkommen! Bringen Sie Ihre pädagogischen, kommunikativen und organisatorischen Fähigkeiten ein und profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung sowie einer betrieblichen Altersvorsorge. Unsere zentrale Stundenplanung berücksichtigt Ihre Kompetenzen und bisherigen Unterrichtsansätze. Darüber hinaus erwartet Sie ein generalistisches Curriculum, basierend auf dem Thüringer Curriculum und dem NaKomm. Bei uns legen wir großen Wert auf moderne Unternehmenskommunikation, Partizipation und Transparenz.
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger als Lehrkraft Pflegepädagogik w m d

SRHSuhl

Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 engagiert sich die SRH für eine transformative Weiterentwicklung in Bildung und Gesundheit. Mit einem klaren Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung reinvestiert die SRH ihre Gewinne, um Lebenschancen zu schaffen. Als Innovationsführer in diesen Sektoren gestaltet die SRH aktiv gesellschaftliche Debatten für eine nachhaltige Zukunft. Zu den Kernaufgaben gehört die eigenverantwortliche Leitung einer Klasse und die Entwicklung praxisnaher Unterrichtseinheiten. Zudem spielen Lernfortschrittskontrollen eine wichtige Rolle im Lehrprozess. Gemeinsam mit dem Team entwickeln Sie das neue Curriculum für die Generalistik und bringen Ihre kreativen Ideen ein.
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Fachkraft Pädagogik / Pflege (m/w/d) Teilzeit

Lebenshilfe Heinsberg e.V.Übach Palenberg

Die Wohnstätte Scherpenseel in Übach-Palenberg sucht eine Fachkraft Pädagogik/Pflege (m/w/d) in Teilzeit. Diese unbefristete Stelle bietet ein flexibles Arbeitszeitmodell von geringfügiger Beschäftigung bis zu 30 Stunden pro Woche. Das Gehalt reicht von 47.183 € bis 61.941 € brutto jährlich, abhängig von der Berufserfahrung. Zu Ihren Aufgaben gehört die Betreuung von 27 Menschen in kleinen Wohngemeinschaften sowie die Arbeit in einer Intensivgruppe. Bewerben Sie sich bis zum 28.02.2026, wenn Sie eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im pädagogischen oder pflegerischen Bereich besitzen und bereit für den Schichtdienst sind. Nutzen Sie die Chance, Teil eines engagierten Teams zu werden!
Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Homeoffice Work-Life-Balance Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Fachkraft Pädagogik / Pflege (m/w/d) Teilzeit

Lebenshilfe Heinsberg e.V.Köln

Sie suchen eine Teilzeitstelle als Fachkraft Pädagogik/Pflege (m/w/d) im Kreis Heinsberg? Wir bieten flexible Arbeitszeiten von geringfügiger Beschäftigung bis zu 30 Stunden pro Woche, mit einem attraktiven Gehalt zwischen 47.183 € und 61.941 € brutto jährlich (Vollzeit). Ihr Einstieg kann schnellstmöglich erfolgen und die Stellen sind unbefristet. Sie begleiten Menschen mit Behinderung in ihrem Wohnumfeld und unterstützen sie aktiv in ihrer Alltagsbewältigung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium im pädagogischen oder pflegerischen Bereich sowie gute EDV-Kenntnisse. Bewerben Sie sich bis zum 28.02.2026 und gestalten Sie individuelle Lebenswege mit!
Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Homeoffice Work-Life-Balance Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als (leitender) Praxisanleiter (m/w/d) - NEU!

Altkönig-Stift eGKronberg Taunus

Sie suchen eine spannende Herausforderung als (leitender) Praxisanleiter (m/w/d) in der Pflege? Bei uns erwarten Sie eine attraktive Vergütung und 29 Tage Urlaub im Jahr. Genießen Sie zusätzliche Vorteile, wie ein 13. Monatsgehalt und betriebliche Altersvorsorge. Neu ab dem 01.05.2025: eine 100%-finanzierte, umfassende Krankenzusatzversicherung. In unserem engagierten Team profitieren Sie von einer intensiven Einarbeitung und einem zukunftsorientierten Arbeitsplatz. Entdecken Sie ein hervorragendes Betriebsklima und die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten in einem niveauvollen Umfeld zu entfalten!
Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Sozialpädagogische Fachkräfte (m, w, d) im Bereich „Pflegekinderdienst“

Landkreis NortheimKalefeld

Im Dezernat III „Jugend und Soziales“ suchen wir engagierte Sozialpädagogische Fachkräfte (m, w, d) für den Pflegekinderdienst. Die Positionen sind in Kalefeld verfügbar, mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 25 bis 30 Stunden und einem Entgelt von S 14 TVöD. Die Stellen sind zunächst bis zum 31.07.2027 sowie bis zum 31.12.2027 zu besetzen, mit der Möglichkeit einer langfristigen Anstellung. Mobiles Arbeiten ist an ein bis zwei Tagen pro Woche möglich, um flexible Arbeitsbedingungen zu bieten. Wir laden qualifizierte Fachkräfte ein, sich auf diese spannende Stelle zu bewerben. Nutzen Sie Ihre Chance, einen wertvollen Beitrag im sozialen Sektor zu leisten!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Parkplatz Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Oberärzte / Oberärztinnen (m/w/d) für die Allgemeinpsychiatrische Intensivstation (2.3) und für die Gerontopsychiatrische Memory-Station (4.3)

Bezirkskrankenhaus LandshutLandshut

Unsere Einrichtung bietet Ihnen einen abwechslungsreichen Einsatz von ambulanter Versorgung bis zu intensiven stationären Behandlungen. Durch enge Zusammenarbeit stärken wir Ihre Expertise in verschiedenen Bereichen der Gesundheitsversorgung. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Zukunft aktiv mit! Ihre Aufgaben umfassen evidenzbasierte Praxisförderung und die Bearbeitung pflegerisch-pädagogischer Fragestellungen. Dazu gehört die Integration von Forschung in die Praxis sowie die Leitung von Evaluationsprojekten. Wenn Sie über eine Ausbildung als Pflegefachkraft oder pädagogische Fachkraft verfügen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung als Pflegefachmann/-frau (w/m/d)

Asklepios Kliniken Hamburg GmbHHamburg

Starte deine Ausbildung als Pflegefachmann/-frau (w/m/d) bei den Asklepios Kliniken in Hamburg in Voll- oder Teilzeit. Deine Aufgaben sind vielseitig und abwechslungsreich, von der Vitalzeichenmessung bis zur Unterstützung bei ärztlichen Untersuchungen. Du bist nicht nur Pfleger, sondern auch Zuhörer und Vertrauensperson für deine Patienten. In diesem Beruf nutzt du moderne digitale Technologien, um die Patientenversorgung zu verbessern und effektiv Leben zu retten. Werde Teil eines engagierten Teams, das am Puls der Zeit arbeitet und eine bedeutende Rolle im Gesundheitswesen spielt. Die Ausbildung bei Asklepios bietet dir die Möglichkeit, deinen Beitrag zu einer besseren Gesundheit zu leisten.
Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung Pflegefachmann / Pflegefachfrau (m/w/d)

SOWI - Gesundheits- und Pflegefachschule Märkisch-OderlandStrausberg

Die Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau (m/w/d) hat sich neu gestaltet und vereint die bisherigen Fachrichtungen unter dem Pflegeberufegesetz. Diese generalistische Pflegeausbildung führt zu einem EU-weit anerkannten Abschluss. Pflegefachkräfte tragen eine hohe Verantwortung, indem sie den individuellen Pflegebedarf analysieren und den Pflegeprozess steuern. Zudem sichern und entwickeln sie aktiv die Qualität der Pflege. Sie beraten Pflegebedürftige und deren Angehörige in allen relevanten Angelegenheiten. Durch ihre umfassende Ausbildung sind sie oft die wichtigsten Bezugspersonen für Menschen in Pflegebedarf, was ihre zentrale Rolle im Gesundheitswesen unterstreicht.
Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt/Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin (m/w/d)

Anton Proksch Institut - API Betriebs gGmbHWien

Werde Teil eines dynamischen, interdisziplinären Teams aus Medizin, Pflege und Sozialarbeit! Profitiere von vielfältigen Fortbildungsangeboten und gestalte deinen Arbeitsalltag selbstständig und verantwortungsvoll. Entfalte deine Fähigkeiten in einer abwechslungsreichen Umgebung!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Einkaufsrabatte Corporate Benefit Anton Proksch Institut - API Betriebs gGmbH Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegepädagogik wissen müssen

Pflegepädagogik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegepädagogik wissen müssen

Pfade ins Unbekannte – Die Facetten des Berufsstarts in der Pflegepädagogik

Wer zum ersten Mal den Begriff „Pflegepädagogik“ ernsthaft in Erwägung zieht – sei es direkt nach dem Examen, als erfahrene Pflegekraft auf der Suche nach neuen Horizonten oder als Quereinsteiger mit pädagogischer Neugier –, trifft auf ein Arbeitsfeld, das für Überraschungen gut ist. Vorsichtige Erwartungen? Nicht selten. Gefühlte Gewissheiten? Meistens schnell über Bord geworfen. Denn in diesem Beruf prallen Realität und Ideal, Theorie und Praxis, mitunter ziemlich unvermittelt aufeinander.

Pflegepädagogik ist Ärmel-hochkrempeln im Klassenzimmer, Spagat auf dem Campus, Krisenmoderation am Modellpflegebett. Wer versteht, wie Lernprozesse ablaufen, ist schon mal im Vorteil – aber wie sich eine Klasse aus Azubis, Spätberufenen und Digital-Natives im Alltag wirklich anfühlt, das lernt man selten im Fernstudium. Was wird von einem verlangt? Gesucht sind keine Vorlesungsroboter oder PowerPoint-Helden, sondern Menschen, die zuhören, ordnen, auffangen, anregen, motivieren – manchmal alles innerhalb einer Doppelstunde. Ich weiß noch, wie ich die ersten Unterrichtsstunden schwitzend vorbereitet habe, Endlosschleifen im Kopf: Genügen meine Inhalte, hängen sie mich ab, drehe ich mich im eigenen Anspruch fest?

Aufgaben, Licht und Schatten – Alltag in der Pflegepädagogik

Die Arbeit am Flipchart ist nur ein kleiner Teil dessen, was Pflegepädagogen tun. Was viele unterschätzen: Der Alltag besteht häufig weniger aus klassischem Fachvortrag, mehr aus permanenter Beziehungsarbeit. Da ist die Entwicklung von Curricula – klingt nach Verwaltung, ist aber oft kreative Knochenarbeit, irgendwo zwischen Wissenschaft und Handwerk. Hinzu kommt die Begleitung von Praktika: Die Station wird zur Bühne, das Pflegeheim zum Refugium für Praxiserfahrungen. Besprechungen mit Praxisanleitern, Einzelfallbesprechungen, Notenkonferenzen… Manchmal fühlt sich das nach Lehr-Feuerwehr an. Mit Routine kommt Gelassenheit, aber anspruchslos wird das nie.

Ein Punkt, der vielen in der beruflichen Neuorientierung zu schaffen macht: Die Erwartungen an die eigene Rolle. Lehrkraft? Mentor? Entwicklungshelfer? Die Identitätsfindung dauert. Übrigens: Wer glaubt, in der Schule „nur zu unterrichten“, verkennt den Wandel des Berufsbildes. Pädagogik in der Pflege ist zunehmend auch Organisationsentwicklung, Gremienarbeit, digitale Innovation. Wer sich davor fürchtet, IT-Karrieren zu machen: Keine Panik, aber Berührungsängste mit E-Learning und Simulationsszenarien sollte man langsam ablegen. Spätestens seit Corona? Lernen mit Tablet, digitales Klassenbuch, Blended Learning – das haben inzwischen fast alle auf dem Zettel, auch wenn manche noch mit den Zahnrädern in der Lernplattform kämpfen…


Gefragte Fähigkeiten: Zwischen Bodenständigkeit und Aufbruch

Welchen „Typ Mensch“ sucht das Berufsfeld? Pädagogen, die aus der Pflege kommen – das ist der klassische Weg. Die berufspraktische Erfahrung ist Gold wert: Keine Theorie trägt so weit wie eine echte Nachtdienstgeschichte. Aber auch Quereinsteiger, etwa aus den Erziehungswissenschaften, Hochschulabsolventen mit Affinität zur Pflege oder Menschen aus sozialen Berufen, tauchen immer häufiger auf. Und das hat Gründe: Die Nachfrage übersteigt das Angebot vielerorts, vor allem in Regionen mit wachsendem Pflegebedarf und ausgedünnter Bildungsinfrastruktur.

Hilfreich ist, wenn man keine Angst vor Unschärfen hat. Lehrpläne ändern sich, gesetzliche Grundlagen wackeln, Lernende überraschen. Resilienz, Geduld, ein Schuss Humor – das braucht es. Fachlich sind Kenntnisse in Didaktik, Pflegewissenschaft und Recht zentral, aber was im Alltag zählt, ist oft der Umgang mit Konflikten und die Kunst, Gruppen unterschiedlichster Herkunft zu moderieren. Nicht zu vergessen die eigene Frustrationstoleranz, wenn die digitale Infrastruktur mal wieder streikt oder das Kollegium über pädagogische Grundsatzfragen diskutiert, als ginge es um das Heil der Pflege selbst.

Gehalt: Brot, Butter und ein unasphaltiertes Spielfeld

Jetzt zum Thema, das niemanden kaltlässt. Das Gehalt in der Pflegepädagogik ist – wie soll ich es sagen? – ein verschachteltes Thema. Ich war selbst erstaunt über die Bandbreite: Zwischen Mindestbesoldung im öffentlichen Dienst, kirchlichen Tarifen und privaten Bildungsträgern liegen mitunter Welten. In den östlichen Bundesländern? Oft niedriger. Metropolregionen mit akutem Projektdruck und privater Konkurrenz? Mit Glück ein paar Hunderter mehr. Einstieg? Je nach Abschluss und Vorbildung meist auf dem Level TVöD 9b oder 10, irgendwo zwischen 3.200 € und 3.800 € brutto monatlich. Mit Jahren steigen die Chancen – und bei Zusatzqualifikationen sowieso.

Ganz offen: Verglichen mit den Arbeitszeiten in der Pflege (Nacht, Schicht, Wochenende) scheint das Leben als Lehrkraft oft geregelter – aber Überstunden, Korrekturen, Elternabende, Curriculumsreformen kommen häufiger vor, als Außenstehende glauben. Realistisch betrachtet: Wer als Pflegepädagoge in den Beruf startet, darf auf einen soliden Verdienst hoffen, Luft nach oben gibt es, aber in manchen Regionen bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis eine ewige Baustelle. Mancher bewundert die Work-Life-Balance, andere vermissen die Zulagen und den Teamspirit der Station – Geschmackssache, wie so oft im Leben.

Arbeitsmarkt: Zwischen Windstille und Sturm – regionale Unterschiede

Wer heute in Pflegepädagogik sucht, findet offene Stellen. In Städten steigen die Zahlen der Bildungsträger, aber es zieht auch viel Konkurrenz an. Auf dem Land, in Ostdeutschland? Oft händeringende Suche nach Fachkräften, aber weniger gewachsene Strukturen, manchmal mehr Improvisation als State of the Art. Vorsicht: Nicht jeder Bildungsträger ist eine Wohlfühloase. Der Kampf um Köpfe ist zum Personalsport geworden. Die politisch erzwungene Akademisierung in der Pflege hat den pädagogischen Arbeitsmarkt verändert. Was bedeutet das für Berufseinsteigerinnen und Wechselwillige? Chancen, ja – aber auch die Pflicht, sich ständig weiterzuentwickeln.

Tatsächlich entstehen neue Arbeitsfelder jenseits der klassischen Schule: Beratung, digitale Fortbildung, Praxisanleitung in Kliniken, Entwicklung von E-Learning-Szenarien. Es gibt Kombinationsjobs, zum Beispiel zwischen Berufsschule und Hochschullehre. Und wer möchte, kann sich spezialisieren – etwa auf Pflegeforschung, Personalentwicklung oder Diversity-Management. Stillstand jedenfalls droht so schnell niemandem.

Zukunftsausblick, Risiken – und die persönlichen Nuancen

Brennt man für Pädagogik, bringt Praxiserfahrung mit und akzeptiert, dass auch ein gut gemachter Unterrichtstag in der Kaffeeküche zerrieben werden kann? Dann ist Pflegepädagogik eine offenkundig robuste, aber anspruchsvolle Wahl. Was viele unterschätzen: Den Stress, ständig zwischen Erwartungen zu balancieren, den seltenen Erfolgsmoment, wenn ein Azubi plötzlich „klickt“ – und das Gefühl, mitten im Getriebe gesellschaftlicher Umbrüche zu stehen: Fachkräftemangel, Digitalisierung, Wertewandel.

Wo will die Pflegepädagogik in fünf Jahren stehen? Ich bin unsicher. Es gibt technische Fantasien: Simulationen in Virtual-Reality, Bildungsclouds, selbstlernende Lernplattformen. Und es gibt den Alltag: Viele Stunden soziale Arbeit, schiefe Projektoren, das Ringen um die Haltung. Was bleibt? Wer in die Pflegepädagogik einsteigt, bekommt keinen komfortablen Sessel, sondern einen Schreibtisch mit Blick auf viele Möglichkeiten – und Abzweigungen. Für Berufseinsteigerinnen und Wechselwillige gilt: Mut zahlt sich meistens aus. Und: Wer glaubt, schon alles zu können, sollte etwas anderes suchen.

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