Organische Chemie Jobs

7 aktuelle Organische Chemie Stellenangebote

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Ausbildung zum Chemielaboranten (w/m/d)

Freudenberg GroupAlsdorf

Die Ausbildung zum Chemielaboranten (w/m/d) bietet spannende Einblicke in die Entwicklung und Optimierung von Beschichtungen für Medizinprodukte. Zu Ihren Aufgaben gehört die Analyse anorganischer und organischer Stoffe hinsichtlich ihrer Zusammensetzung. Sie planen Versuchsabläufe und konstruieren relevante Geräte und Apparaturen. Zudem stellen Sie chemische Verbindungen nach festgelegten Spezifikationen her. Ein wichtiger Teil Ihrer Ausbildung ist die Dokumentation und Auswertung von Mess- und Analysedaten. Interessierte Bewerber sollten einen guten mittleren Schulabschluss oder die (Fach-) Hochschulreife sowie relevante Zeugnisse einreichen.
Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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"Hands on Chemiker*in Produktion" - Einstieg und Überbrückungsoption (m/w/d)

Chemische Fabrik Karl Bucher GmbHWaldstetten

Werde „HANDS ON CHEMIKER*IN IN DER PRODUKTION“ bei der Chemischen Fabrik Karl Bucher GmbH! Nutze Deine Synthese-Skills, um komplexe Synthesen im technischen Maßstab aktiv auszuführen. Erwirb wertvolle Kenntnisse in Scale-Up, Prozesssicherheit, Analytik und Qualitätswesen. Tauche ein in die Betriebsabläufe unseres Produktionsbetriebs, der im Raum Ulm/Augsburg beheimatet ist. Mit rund 150 Mitarbeitern stellen wir hochwertige Spezialchemikalien für Branchen wie Pharma, Halbleiter und Silicon her. Bewirb Dich jetzt und gestalte die Zukunft der Chemie mit uns!
Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant für Synthese - Chemie / Produktion (m/w/d)

SYNTHON Chemicals GmbH & Co. KGBitterfeld Wolfen

Sie haben eine Ausbildung als Chemikant, Chemietechniker oder Chemielaborant (m/w/d) abgeschlossen und bringen idealerweise erste Erfahrungen in der chemischen Synthese mit. Ein Staplerschein ist von Vorteil. Ihr technisches Verständnis für Produktionsanlagen und Prozesse ist stark ausgeprägt. Sie arbeiten sorgfältig, verantwortungsbewusst und schätzen die Teamarbeit. Für die Kommunikation auf Deutsch (C1-Niveau) sorgen Sie für eine reibungslose Abstimmung. Genießen Sie eine flexible Arbeitswoche zwischen 35 und 40 Stunden mit attraktiven Zusatzleistungen wie einem fairen Gehalt, einer Givve-Card und betrieblicher Altersvorsorge.
Flexible Arbeitszeiten Essenszuschuss Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent (CTA) / Chemielaborant (w/m/d) - NEU!

Abberior GmbHGöttingen

Starte Deine Karriere als Chemisch-technischer Assistent (CTA) oder Chemielaborant (w/m/d) in einem innovativen Umfeld. Deine Hauptaufgaben umfassen die Planung und Durchführung von organischen Synthesen sowie die Aufreinigung der Produkte durch Chromatographie. Zudem führst Du spektroskopische Analysen durch und dokumentierst alle Herstellungsschritte sorgfältig. Du bist verantwortlich für die eigenständige Bedienung von Anlagen und Geräten, während Du die Qualität unserer Produkte durch kontinuierliche Kontrollen sicherstellst. In enger Zusammenarbeit mit der R&D und dem Vertrieb trägst Du zur Produktweiterentwicklung bei. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Bereich Chemie sowie praktische Erfahrung mit HPLC und Säulenchromatographie.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant/in (m/w/d) / Chemisch-technischer Assistent (m/w/d)

Dyomics GmbHJena

Werden Sie Teil eines zukunftssicheren Unternehmens, das innovative chemische Experimente durchführt! Wir suchen einen Chemielaboranten (gn), der Erfahrung in chromatographischen Methoden wie Säulenchromatographie und Destillation mitbringt. Ihre Sorgfalt und strukturierte Arbeitsweise sind bei uns willkommen. Genießen Sie ein modernes Arbeitsumfeld, flexible Arbeitszeiten und eine entspannte Atmosphäre, die Beruf und Privatleben vereinbar macht. Profitieren Sie von attraktiver Vergütung und Zusatzleistungen in einem familiären Team. Lassen Sie Ihre Ideen wirken und gestalten Sie gemeinsam mit uns Produkte mit internationaler Strahlkraft!
Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker (Master / Chemieingenieur) für die Rohstoffentwicklung (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Wir suchen einen Chemiker (Master / Chemieingenieur) für die Rohstoffentwicklung (w/m/d) zur Unterstützung unseres Teams in der Abteilung New Materials. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Erstellung innovativer Rohstofflösungen für Klebstoffformulierungen und die Entwicklung neuer Synthesestrategien. Sie führen Synthesen durch und testen neue Rohstoffe mit modernen physikalisch-chemischen und thermischen Analysemethoden. Zudem unterstützen Sie die Überführung der chemischen Synthese in den technischen Maßstab und beobachten den Rohstoffmarkt. Eine Personalverantwortung für Laborassistenten gehört ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Sie sollten ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Chemie, Chemieingenieurwesen oder einer verwandten Disziplin mit Schwerpunkt auf organischer Synthese- oder Polymerchemie vorweisen.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Technische:r Spezialist:in / Labormanager:in Bioelektronik

Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V.Dresden

Die Stelle eines Technischen Spezialisten und Labormanagers für Bioelektronik in der Abteilung Materialintegration in Mikroelektronik sucht Bewerber (m/w/d). Hauptaufgabe ist der Aufbau eines neuen Bioelektroniklabors, inklusive Laborinfrastruktur und Messplätzen. Zu den Verantwortlichkeiten gehören die Beschaffung, Installation, und Dokumentation von Labor- und Messequipment. Auch die elektronische Betreuung von bioelektronischen Bauelementen, Sensoren und Schnittstellen ist Teil der Rolle. Weiterhin erfolgt die Unterstützung bei elektrochemischen Messungen und Datenerfassung. Die Integration von flexiblen, organischen Bauelementen mit Elektronik rundet das Aufgabenprofil ab.
Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Organische Chemie wissen müssen

Organische Chemie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Organische Chemie wissen müssen

Organische Chemie als Berufsfeld: Zwischen Laborgeruch und Lebensrealität

Wer sich ausgerechnet für die Organische Chemie entscheidet, wird nicht selten gefragt, ob das freiwillig sei – und nein, der Witz mit dem Kittel, der immer riecht, wird nie alt. Wer aber den Mut aufbringt, diesen Beruf wirklich zu ergreifen, landet in einer Welt, die ebenso faszinierend wie widersprüchlich ist: zwischen Titrationskolben und Zukunftstechnologien, zwischen sturem Handwerk und geistigem Spagat.


Was man tut – und was niemand erzählt

Der Alltag in der organischen Chemie ist, entgegen so mancher Romantisierung durch TV-Krimis und Medien, wenig glamourös. Typischerweise verbringt man beträchtliche Zeit damit, Reaktionsansätze einzuwiegen, Lösungsmittel aufzubereiten und Protokolle nachzuführen – ein minutiöses Geschäft. Wer diesen Beruf betritt, lernt schnell, dass das Placebo der Innovation oft im Detail versteckt liegt. Und doch: Genau darin steckt der Reiz. Wer Freude daran gewinnt, Moleküle puzzleartig zu verändern, Syntheserouten zu planen und am Ende vielleicht eine Substanz entdeckt, die noch niemand zuvor in der Hand hielt, der ist hier richtig.

Doch der Job ist mehr als Laborroutine. Es gibt Tage, da steht man als Einsteiger:in vor Schwierigkeiten, bei denen auf einmal niemand helfen kann – zu neu, zu komplex, innovativ, ja, aber auch frustrierend. Das wird selten offen angesprochen. Es braucht eben nicht nur Grips, sondern auch Beharrlichkeit und eine gesunde Portion Gelassenheit angesichts explodierender Reaktionsansätze. Oder Kolleg:innen, die ihren Kaffee lieber im Mikrowellenofen als im Bürokocher aufwärmen. Aber das ist vielleicht schon zu viel Interna.


Welche Qualifikationen und Stärken wirklich zählen

Papier ist geduldig, und formale Abschlüsse werden gern betont – vermutlich sogar zu sehr. Natürlich braucht es solide chemische Grundkenntnisse, sei es über ein Studium oder eine spezialisierte Ausbildung in Labor- oder Verfahrenstechnik. Was aber im Berufsalltag zählt, ist oft schwer messbar: Zum Beispiel eine Spürnase für Lösungen, die abseits der Lehrbuchmethode funktionieren, eine gewisse Fehlerfreundlichkeit (keiner startet ohne Fehlversuche durch), aber auch den Willen, sich permanent weiterzuentwickeln. Ich behaupte: Je wissbegieriger, desto nachhaltiger der Erfolg.

Praktisch schlägt sich die Fachlichkeit oft mit dem Notwendigen: Dokumentation nach Vorschrift, Qualitätsmanagement, Diskussion mit Regulatory-Affairs-Kollegen, die ganz eigene Vorstellungen von Risiko und Nachweisgrenzen haben. Was viele unterschätzen: Kommunikation ist in diesem Feld Gold wert. Wer nur im Labor leben will, wird mittelfristig – Verzeihung – an seiner eigenen Flasche ersticken. Denn Kooperation, kurze Mails mit klaren Ansagen, das Netzwerk über den eigenen Fachbereich hinaus: Unverzichtbar.


Gehalt: Der Elefant im Raum – und warum die Zahlen nicht alles sind

Nun gut, auf das Thema Geld kommt man immer zurück, und das aus gutem Grund. Wer frisch einsteigt, kann je nach Qualifikation, Branche und Region sehr verschiedene Zahlen erwarten. Laborfachkräfte und Berufseinsteiger:innen mit Bachelor- oder Masterabschluss finden sich meist im Bereich von 40.000 € bis 55.000 € brutto pro Jahr wieder – im Westen Deutschlands oft etwas höher, in strukturschwächeren Regionen oder im Osten niedriger. In der forschungsorientierten Industrie – Pharma, Spezialchemie oder Life Sciences – steigen die Möglichkeiten durchaus, mit Promotion, Projekterfahrung oder Spezialskills in Richtung 60.000 € bis 80.000 € zu gelangen.

Aber: Das Verhältnis von Anspruch, Überstundenbereitschaft und Zusatzaufgaben sollte man nicht unterschätzen. Wer in die Industrie geht, verdient besser, muss aber auch mit Leistungsdruck, Projektwechseln und gelegentlichen Standortschließungen rechnen. Im Mittelstand oder in der Rohstoffanalyse ist die Bezahlung oft solide, aber eben nicht spektakulär. Kurz gesagt: Reicht’s zum Porsche? Eher selten. Aber zum Leben, mit gewissem Komfort, auf jeden Fall. Die Perspektive auf sinnstiftende Arbeit sollte ohnehin nicht am Baujahr des Firmenwagens hängen.


Arbeitsmarkt, Wandel, gesellschaftliche Trends: Die Chemie ist in Bewegung

Man muss kein Prophet sein, um zu sehen: Die klassische Pipeline der Chemiebranche bröckelt an vielen Ecken. Nachwuchssorgen, Digitalisierung und krisenhafte Konjunktur – das bekommt man gerade als Berufseinsteiger:in deutlich zu spüren. Manche Unternehmen suchen händeringend nach Personal, andere sparen, was das Zeug hält. Flexibilität ist gefragt. Remote-Labore? Kommen, aber langsam. Nachhaltigkeit? Ein Riesenthema – und nicht selten der eigentliche Innovationsmotor. Wer sich heute im Bereich organische Chemie bewirbt, stolpert früher oder später über Begriffe wie „Green Chemistry“, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft.

Manchmal frage ich mich, ob dieser gesellschaftliche Wandel für den einzelnen Berufsstarter nicht eine fast zu große Bürde ist. Einerseits sind die Anforderungen komplexer denn je; andererseits bietet die Branche Chancen für Quereinsteiger:innen, Laborhopser und Überzeugungstäter. Die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden – daran führt kein Weg vorbei. Heute Synthese, morgen Analytik, übermorgen im Projektmanagement: Wer sich zu schade ist, den eigenen Horizont zu verschieben, wird im Zweifel von der nächsten „Innovationsoffensive“ überrollt. Oder vom Roboter ersetzt. Nur ein bisschen übertrieben, vielleicht.


Karrierewege und Lebensrealität: Mehr als nur Moleküle

„Ist das noch Leben, oder schon Laborpur?“ Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben – ein Thema, das selten ganz ehrlich diskutiert wird. Klar, gleitende Arbeitszeiten und Homeoffice sind mittlerweile auch in Chemieberufen angekommen. Aber: Wer wirklich in der Forschung arbeitet, weiß, dass Experimente sich herzlich wenig um Kalenderwochen scheren. Sitzungen zu unmöglichen Zeiten, Notfallprotokolle am Wochenende, Urlaube, die kurz vor der geplanten Reise doch noch kippen. Man gewöhnt sich daran. Oder sucht sich eine Nische, zum Beispiel im Vertrieb, in der Verwaltung, bei Behörden oder im Gutachterwesen. All das sind Karrierewege, die Erfahrung mit organischer Chemie heute bieten kann. Ganz zu schweigen von den Möglichkeiten durch Weiterbildungen, Zertifikate oder sogar einen Sprung in andere Branchen – Biotechnologie, Umweltanalytik, sogar Data Science sind realistische Entwicklungspfade.

Wer Fragen nach Sinn und Selbstverwirklichung stellt, wird Antworten finden. Nur nicht immer die, die man erwartet. Bleibt man stur bei der Synthese, mag man als Nerd abgestempelt werden (ich selbst nehme das Etikett mittlerweile als Auszeichnung). Wer es wagt, aus dem Labor hinaus in Schnittstellenbereiche zu wandern, kann an Einfluss gewinnen – und vielleicht auch an Lebensqualität. Aber niemand sollte sich vormachen: In der organischen Chemie kommt man selten drum herum, den Kopf einzuziehen, wenn ein neuer Modetrend durchs Haus zieht. Oder? Vielleicht bin ich da zu streng.


Fazit? Gibt’s nicht.

Man könnte noch weiter abschweifen und vom Chemiker-Dasein als Sinnbild für das Leben selbst sprechen – Chaos, Ordnung, Fehlerkultur, kleine Durchbrüche. Aber wer heute loslegt, braucht vor allem diesen Funken Neugier, der auch nach dreimal missglückter Analyse nicht verlischt. Und Mut zur Lücke im Protokoll. Wer das mitbringt, darf sich getrost in dieses Abenteuer stürzen. Die organische Chemie ist kein Selbstläufer. Sie belohnt die Hartnäckigen, manchmal die Geduldigen, selten die Lautesten. Aber immer jene, die mit offenen Augen durchs Labor und durchs Leben gehen.


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