Optik Jobs

57 aktuelle Optik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Augenoptikermeister (m/w/d)

Robin Look GmbHHagen

Werde Teil des #Team Robin Look als Augenoptikermeister (m/w/d) in Hagen! Bei uns steht Teamgeist an erster Stelle – wir sind ein modernes, dynamisches Unternehmen, das auf flache Hierarchien setzt. Erlebe ein Arbeitsumfeld, in dem Engagement und Fachwissen geschätzt werden, ungeachtet von Alter oder Erfahrung. Gemeinsam feiern wir Erfolge und bieten unseren Kund*innen erstklassige Leistungen zu fairen Preisen. Unser Ziel ist es, dass jede*r Kunde den Laden zufrieden verlässt und sich sicher fühlt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Schließe dich uns an und gestalte die Zukunft des Augenoptikergenusses mit!
Aufstiegsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Erfolgsbeteiligung Work-Life-Balance Einkaufsrabatte Corporate Benefit Robin Look GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Laboringenieur (m/w/d) Optik

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesJena

Suchst du eine spannende Herausforderung als Laboringenieur (m/w/d) im Bereich Optik? Du wirst komplexe optische Systeme in einem hochmodernen Labor aufbauen und testen. Zu deinen Aufgaben gehören die Entwicklung effizienter Prüfstrategien und die Inbetriebnahme von Prüf- und Justagevorrichtungen. Zudem betreust du Messplätze und wendest optische, mechanische und elektrische Prüfmittel an. Wir bieten dir einen unbefristeten Arbeitsvertrag, flexible Arbeitszeiten und zahlreiche Zusatzleistungen. Wenn du ein ingenieurwissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt in Technischer Optik oder Physik abgeschlossen hast, bewirb dich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Optiker / Optometrist beim Augenarzt (m/w/d)

Lasermed Augenzentren MVZ GmbHBerlin Tempelhof-Schöneberg

Lasermed ist Berlins größtes Augenarztnetzwerk mit über 250 Fachleuten in 30 Praxen und 2 Kliniken. Wir bieten erstklassige Augenlaserbehandlungen an, die Patienten zu einem brillenfreien Leben führen. Unsere engagierten Augenärzte, Optometristen und Optiker verbessern die Sehqualität unserer Patienten nachhaltig. Aktuell suchen wir einen Optiker/Optometrist (m/w/d) für 35-40 Stunden pro Woche in Berlin. Sie sind der erste Ansprechpartner für Patienten bei Themen der Augen-Vorsorge und innovativen Behandlungsmöglichkeiten wie der Katarakt-OP. Vertrauen Sie auf unsere Expertise, um Ihre Sehgesundheit zu optimieren und Ihre Lebensqualität zu steigern.
Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Smile Eyes Augenärzte GmbHMünchen

Suchst du eine neue Herausforderung als Medizinische Fachangestellte oder Augenoptiker (m/w/d)? Werde Teil unseres innovativen Teams in einer modernen Augenarztpraxis in München Freimann! Hier erwartet dich ein wertschätzendes Arbeitsumfeld mit Freude und Zusammenhalt. Du übernimmst vielseitige Aufgaben, darunter die Koordination von Terminen und die Patientenaufnahme. Zudem führst du eigenverantwortlich Voruntersuchungen an topmodernen diagnostischen Geräten durch. Profitiere von individuellen Entwicklungsmöglichkeiten und einem professionellen Miteinander in unserer Praxis – bewirb dich jetzt!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Fahrtkosten-Zuschuss Corporate Benefit Smile Eyes Augenärzte GmbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte / MFA (m/w/d)

MVZ Augenzentrum am NeumarktCelle

Wir suchen engagierte Medizinische Fachangestellte (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Aufnahme von Patienten, Terminkoordination und die Betreuung während ihres Aufenthalts. Sie führen medizinische Voruntersuchungen und diagnostische Maßnahmen eigenständig durch. Zudem assistieren Sie bei ambulanten Operationen und dokumentieren Patienteninformationen präzise. Ein effektiver Austausch mit anderen Fachkräften in unserer Augenklinik ist ebenso wichtig. Wenn Sie Teil eines dynamischen und patientenorientierten Umfelds werden möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Festanstellung Quereinstieg möglich Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Smile Eyes Augenärzte GmbHMarkt Schwaben

Suchst du eine neue Herausforderung als Medizinische Fachangestellte oder Augenoptiker (m/w/d)? Werde Teil unseres engagierten Teams in einer modernen Augenarztpraxis in Markt Schwaben! Hier bieten wir dir ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, das Freude und Zusammenhalt fördert. Du übernimmst abwechslungsreiche Aufgaben, wie die Koordination von Terminen und die Patientenaufnahme. Des Weiteren führst du eigenverantwortlich Voruntersuchungen mit hochmodernen diagnostischen Geräten durch. Bereit für deinen nächsten Karriereschritt? Dann bewirb dich noch heute!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Fahrtkosten-Zuschuss Corporate Benefit Smile Eyes Augenärzte GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d) für den Bereich Forschung und Entwicklung

Hoenle Adhesives GmbHSteinbach Taunus

Wir suchen einen Chemielaboranten (m/w/d) im Bereich Forschung und Entwicklung in Steinbach (Taunus). Ihre Hauptaufgaben umfassen die Herstellung von Klebstoffen, Durchführung von Versuchsreihen sowie die chemische und physikalische Charakterisierung von Produkten. Eine abgeschlossene Ausbildung zum Chemielaboranten oder Techniker ist Voraussetzung, idealerweise mit Berufserfahrung in F&E. Sie sollten sicher im Umgang mit MS Office sein und Freude an teamorientierter Arbeit mitbringen. Neben 30 Tagen Jahresurlaub bieten wir ein flexibles Gleitzeitmodell und monatliche Gutscheinkarten. Profitieren Sie von kostenfreien Parkplätzen und E-Lademöglichkeiten direkt am Standort.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Entwicklung Elektronenoptischer Systeme (Charged-Particle Optics) - Physiker oder Angewandter Mathematiker (m/w/d)

CEOS Corrected Electron Optical Systems GmbHHeidelberg

Wir suchen einen Physiker oder Angewandten Mathematiker (m/w/d) in unbefristeter Vollzeitstelle. Der Fokus liegt auf der Entwicklung elektronenoptischer Systeme und Optikdesign für Instrumente in der Teilchenoptik. In unserem Team aus Physikern und Ingenieuren arbeiten Sie an innovativen elektro-optischen Instrumenten. Diese Position erfordert umfangreiche theoretische Simulationen und ein tiefes Verständnis physikalischer Anforderungen. Sie nutzen unsere speziellen Softwaretools zur Strahlenverfolgung und zur Berechnung elektromagnetischer Felder. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Elektronenoptik mit uns!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter im Technischen Vertrieb/Technical Sales Account Manager (m/w/d)

engionic Fiber Optics GmbHBerlin

Wir suchen einen erfahrenen Senior Sales Account Manager, der Kundenanforderungen in technische und kommerzielle Angebote übersetzt. Mit mindestens 5 Jahren Erfahrung im B2B-Vertrieb sind Sie in der Lage, strategische Kundenbeziehungen auszubauen und Neukunden zu gewinnen. Ihr technischer Abschluss in Physik, Ingenieurwesen oder Optik unterstützt Ihre Fachkompetenz. Erfahrungen im Bereich Glasfasertechnik und Sensorik sind von Vorteil. Sie arbeiten kundenorientiert und verfügen über ausgeprägte Fähigkeiten im Beziehungsmanagement. Zeigen Sie uns Ihre nachweisliche Erfolgsbilanz beim Ausbau von Geschäftskunden in Europa und auf internationalen Märkten!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Optik wissen müssen

Optik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Optik wissen müssen

Zwischen Linsen und Lebensentwürfen: Ein persönlicher Streifzug durch den Berufsalltag in der Optik

Morgens, kurz vor acht, noch schnell den Kaffee – und dann ab in die Werkstatt. Alltag im Optik-Beruf, sagen viele. Zwischen Messbrillen, Fräsen und dem intensiven Lächeln eines Kunden, der zum ersten Mal nach langer Zeit wieder den Busfahrplan lesen kann. Klingt nach Routine, und vielleicht ist es das auch. Oder gerade nicht? Was mich seit meinem Start in der Branche – keine zehn Jahre ist es her – verblüfft hat: Kaum ein Arbeitstag ist wie der andere. Wer hier Fließbandarbeit erwartet, hat das Prinzip nicht verstanden. Klar, es gibt handwerkliche Abläufe: Zentrieren, Schleifen, Schrauben. Aber dann sind da eben auch die Fragen, die man einem Handwerker selten stellt. „Kann ich die Brillengläser recyceln?“ oder: „Sind diese Gläser wirklich aus Deutschland?“ Nichts gegen die Bäckerzunft, aber Backwaren lösen nicht solche Sinnfragen aus. Bei uns: Alltag.


Augenmaß reicht nicht: Über Qualifikationen, Schwerpunktverschiebungen – und eine versteckte Leidenschaft

Wer denkt, für den Einstieg im Optikbereich genüge ein gutes Sehvermögen und ruhige Finger, irrt sich gewaltig. Technisches Interesse, handwerkliches Geschick, sogar ein bisschen Einfühlungsvermögen – das steht in jeder Berufsinfo, klar. Aber ehrlich: Ohne Spaß an Präzision und Lust auf lebenslanges Lernen bleibt's schwer. Kaum habe ich die Gesellenprüfung in der Tasche, geht der Wahnsinn weiter – Neuheiten bei Glas-Technologien, 3D-Messtechnik, Digitalisierung allerorten. Und nein, ich gehöre nicht zu den Technik-Nerds. Eher bodenständig. Aber: Wer nicht mitzieht, hängt schneller in der Luft als eine Brillenfassung ohne Nase.


Natürlich gibt es die klassischen Ausbildungswege: Drei Jahre Lehre im Handwerksbetrieb, manchmal ergänzt durch Fachschulbesuche oder Blockunterricht. Die Inhalte – von Anatomie des Auges bis hin zur Kundenberatung – wirken manchmal altbacken, sind aber das Rückgrat. Was viele unterschätzen: Man muss heute fit sein im Umgang mit innovativer Messtechnik, Hersteller-Software, sogar Social Media zur Akquise. Am Anfang rollt man vielleicht die Augen – spätestens, wenn Kunden per WhatsApp nachfragen, „ob die neue Fassung schon da ist“, beginnt die Nachschulung auf eigene Faust. Oder eben in der nächsten Weiterbildung. Das Wissen veraltet rasant, und irgendwie macht genau das den Reiz aus.


Gehalt: Zwischen Wunsch, Wirklichkeit und einer dicken Brille voller Zahlen

Das liebe Geld. Kaum ein Thema sorgt auf den Berufsstammtischen für so viel Stirnrunzeln und leise Ironie. Klar, reich wird man in der Optik selten. Aber: Die Streubreite ist enorm. Wer in einer Münchner Edel-Boutique arbeitet – mit Designerfassungen und noch teureren Kosmos-Düsseldorfer Schraubenziehern – verdient im Schnitt eben deutlich mehr als die Kollegin im ländlichen Familienunternehmen, wo zweimal am Tag ein Traktor vorbeirollt. Es gibt da so kleine, aber feine Unterschiede im Gehalt. Im Westen und Süden meistens hübscher, im ländlichen Osten oder in Nordfriesland eher solide bis entschleunigt, wenn Sie verstehen, was ich meine.


Zum Einstieg darf man keine Wunder erwarten – irgendwas zwischen 1.800 € und knapp 2.300 € brutto im Monat, je nachdem, wie motiviert der Chef wirkt, wie rar qualifizierte Kräfte gerade sind oder wie charmant die Bewerbungsmappen daherkommen. Aber: Mit jeder Zusatzqualifikation, etwa zur/zum Meister:in oder im Bereich Refraktion, lässt sich aufstocken. Nicht auf Manager-Niveau, aber auch nicht unter Wert. Es bleibt ein Handwerksberuf, aber einer mit Potenzial nach oben. Ich habe Leute erlebt, die – nach gezielten Weiterbildungen etwa zum Kontaktlinsenspezialisten – plötzlich das Doppelte kassieren. Kein Witz.


Branche im Wandel: Digitalisierung, Fachkräftemangel und der Reiz der Vielseitigkeit

Wer heute auf den Arbeitsmarkt schielt, spürt schnell: Optiker:innen werden gesucht. Angeblich hat die Zunft’s Handwerk verlernt. Ich finde, andersherum wird ein Schuh draus: Handwerk und Technik ergänzen sich, der Berufsschatten wird nur dunkler, wenn man stehenbleibt. Der vielzitierte Fachkräftemangel hat seine Tücken – auf der einen Seite rufen Filialisten nach frischem Personal, auf der anderen können Familienbetriebe dem Gehaltssog der Großketten kaum widerstehen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied: Im Filialbetrieb winkt Standardisierung, glatte Abläufe, aber auch weniger Gestaltungsfreiheit. Wer im kleinen Laden anheuert, muss alles können – von der Kundenakquise bis zur Notfallreparatur am Samstagmittag, wenn die Schwiegermutter aufgeregt nach der Lesebrille sucht. Und irgendwie genau das liebe ich.


Früher hieß es oft: Wer in die Optik geht, hat ausgesorgt. Heute grinst die Branche ins Digitale – Telemedizin-Tools, Cloud-basierte Verwaltung, individuelle Sehberatung per Tablet. Wer mitmacht, hat Chancen. Wer bremst, bleibt auf der Strecke. Manchmal ertappe ich mich beim Träumen: Was, wenn bald Brillen aus dem 3D-Drucker das Handwerk kannibalisieren? Uns gibt es dann immer noch – und keiner nimmt uns den Wunsch nach echter Beratung und Fingerspitzengefühl, auch wenn der Algorithmen-Doktor aus Korea noch so blitzschnell messen kann. Bleibt also doch ein Beruf mit Zukunft, auch 2030?


Vereinbarkeit, Realität und ein bisschen Idealismus

Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen? Jein. In Stoßzeiten – Herbst und Winter, wenn Licht und Laune sinken – türmen sich Aufträge. Überstunden? Ja, gibt’s. Aber wer flexibel ist, findet oft Nischen: Vier-Tage-Woche, Teilzeit, selbstständige Aufträge am Rand. Ich kenne Kolleg:innen, die Homeoffice-Arbeiten mit Refraktionssoftware machen oder Ferndiagnostik für große Ketten unterstützen. Handwerk plus Büro, fast wie bei den Computermenschen, nur mit mehr Stil. Ganz ehrlich: In der Optik lernt man, dass kein Lebensentwurf starr bleibt. Die besten Arbeitsmodelle entstehen oft im Hinterzimmer, aus dem Glück seltener Zufälle und Gespräche, die mit einem „Was hältst du davon …?“ beginnen.


Fazit? Gibt’s nicht! Eher eine Einladung.

Wer jetzt noch zweifelt – der Optikberuf ist nichts für graue Mäuse oder Technikverweigerer, aber ebensowenig bloß Nummernabwickler. Überschaubar im Risiko, lohnend bei Weiterbildung, charmant in seiner Vielfalt. Glauben Sie nicht den Versprechungen von früher oder den Lamenti aus den Onlineforen. Augenoptik ist ein Beruf für Praktiker mit Neugier und ein bisschen Dickköpfigkeit. Manchmal fast wie eine Brille selbst: Sie passt nie jedem, aber sie kann der Welt einen neuen Fokus geben.


Kurzbeschreibung Optik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Optik

Wer denkt, für den Einstieg im Optikbereich genüge ein gutes Sehvermögen und ruhige Finger, irrt sich gewaltig. Technisches Interesse, handwerkliches Geschick, sogar ein bisschen Einfühlungsvermögen – das steht in jeder Berufsinfo, klar. Aber ehrlich: Ohne Spaß an Präzision und Lust auf lebenslanges Lernen bleibt's schwer. Kaum habe ich die Gesellenprüfung in der Tasche, geht der Wahnsinn weiter – Neuheiten bei Glas-Technologien, 3D-Messtechnik, Digitalisierung allerorten. Und nein, ich gehöre nicht zu den Technik-Nerds. Eher bodenständig. Aber: Wer nicht mitzieht, hängt schneller in der Luft als eine Brillenfassung ohne Nase.


Natürlich gibt es die klassischen Ausbildungswege: Drei Jahre Lehre im Handwerksbetrieb, manchmal ergänzt durch Fachschulbesuche oder Blockunterricht. Die Inhalte – von Anatomie des Auges bis hin zur Kundenberatung – wirken manchmal altbacken, sind aber das Rückgrat. Was viele unterschätzen: Man muss heute fit sein im Umgang mit innovativer Messtechnik, Hersteller-Software, sogar Social Media zur Akquise. Am Anfang rollt man vielleicht die Augen – spätestens, wenn Kunden per WhatsApp nachfragen, „ob die neue Fassung schon da ist“, beginnt die Nachschulung auf eigene Faust. Oder eben in der nächsten Weiterbildung. Das Wissen veraltet rasant, und irgendwie macht genau das den Reiz aus.

Das liebe Geld. Kaum ein Thema sorgt auf den Berufsstammtischen für so viel Stirnrunzeln und leise Ironie. Klar, reich wird man in der Optik selten. Aber: Die Streubreite ist enorm. Wer in einer Münchner Edel-Boutique arbeitet – mit Designerfassungen und noch teureren Kosmos-Düsseldorfer Schraubenziehern – verdient im Schnitt eben deutlich mehr als die Kollegin im ländlichen Familienunternehmen, wo zweimal am Tag ein Traktor vorbeirollt. Es gibt da so kleine, aber feine Unterschiede im Gehalt. Im Westen und Süden meistens hübscher, im ländlichen Osten oder in Nordfriesland eher solide bis entschleunigt, wenn Sie verstehen, was ich meine.


Zum Einstieg darf man keine Wunder erwarten – irgendwas zwischen 1.800 € und knapp 2.300 € brutto im Monat, je nachdem, wie motiviert der Chef wirkt, wie rar qualifizierte Kräfte gerade sind oder wie charmant die Bewerbungsmappen daherkommen. Aber: Mit jeder Zusatzqualifikation, etwa zur/zum Meister:in oder im Bereich Refraktion, lässt sich aufstocken. Nicht auf Manager-Niveau, aber auch nicht unter Wert. Es bleibt ein Handwerksberuf, aber einer mit Potenzial nach oben. Ich habe Leute erlebt, die – nach gezielten Weiterbildungen etwa zum Kontaktlinsenspezialisten – plötzlich das Doppelte kassieren. Kein Witz.

Wer heute auf den Arbeitsmarkt schielt, spürt schnell: Optiker:innen werden gesucht. Angeblich hat die Zunft’s Handwerk verlernt. Ich finde, andersherum wird ein Schuh draus: Handwerk und Technik ergänzen sich, der Berufsschatten wird nur dunkler, wenn man stehenbleibt. Der vielzitierte Fachkräftemangel hat seine Tücken – auf der einen Seite rufen Filialisten nach frischem Personal, auf der anderen können Familienbetriebe dem Gehaltssog der Großketten kaum widerstehen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied: Im Filialbetrieb winkt Standardisierung, glatte Abläufe, aber auch weniger Gestaltungsfreiheit. Wer im kleinen Laden anheuert, muss alles können – von der Kundenakquise bis zur Notfallreparatur am Samstagmittag, wenn die Schwiegermutter aufgeregt nach der Lesebrille sucht. Und irgendwie genau das liebe ich.


Früher hieß es oft: Wer in die Optik geht, hat ausgesorgt. Heute grinst die Branche ins Digitale – Telemedizin-Tools, Cloud-basierte Verwaltung, individuelle Sehberatung per Tablet. Wer mitmacht, hat Chancen. Wer bremst, bleibt auf der Strecke. Manchmal ertappe ich mich beim Träumen: Was, wenn bald Brillen aus dem 3D-Drucker das Handwerk kannibalisieren? Uns gibt es dann immer noch – und keiner nimmt uns den Wunsch nach echter Beratung und Fingerspitzengefühl, auch wenn der Algorithmen-Doktor aus Korea noch so blitzschnell messen kann. Bleibt also doch ein Beruf mit Zukunft, auch 2030?

Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen? Jein. In Stoßzeiten – Herbst und Winter, wenn Licht und Laune sinken – türmen sich Aufträge. Überstunden? Ja, gibt’s. Aber wer flexibel ist, findet oft Nischen: Vier-Tage-Woche, Teilzeit, selbstständige Aufträge am Rand. Ich kenne Kolleg:innen, die Homeoffice-Arbeiten mit Refraktionssoftware machen oder Ferndiagnostik für große Ketten unterstützen. Handwerk plus Büro, fast wie bei den Computermenschen, nur mit mehr Stil. Ganz ehrlich: In der Optik lernt man, dass kein Lebensentwurf starr bleibt. Die besten Arbeitsmodelle entstehen oft im Hinterzimmer, aus dem Glück seltener Zufälle und Gespräche, die mit einem „Was hältst du davon …?“ beginnen.

Wer jetzt noch zweifelt – der Optikberuf ist nichts für graue Mäuse oder Technikverweigerer, aber ebensowenig bloß Nummernabwickler. Überschaubar im Risiko, lohnend bei Weiterbildung, charmant in seiner Vielfalt. Glauben Sie nicht den Versprechungen von früher oder den Lamenti aus den Onlineforen. Augenoptik ist ein Beruf für Praktiker mit Neugier und ein bisschen Dickköpfigkeit. Manchmal fast wie eine Brille selbst: Sie passt nie jedem, aber sie kann der Welt einen neuen Fokus geben.

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