Op-Assistenz Jobs

215 aktuelle Op-Assistenz Stellenangebote

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OTA oder OP-Pflegefachkraft (w/m/d)

München Klinik gGmbHMünchen

Die München Klinik gGmbH ist der größte Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in Süddeutschland mit etwa 7.000 Mitarbeiter*innen. Wir suchen engagierte Assistenzkräfte für unseren Zentralen Operationsbereich in Bogenhausen, Harlaching und Schwabing. Ihre Aufgaben umfassen die Unterstützung bei chirurgischen Eingriffen, die postoperative Versorgung sowie die Dokumentation und das Materialmanagement. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Ausbildung zur Pflegefachkraft und sehr gute Deutschkenntnisse. Bei uns profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung, 30 Tagen Urlaub und zusätzlichen Tagen bei Schichtarbeit. Verstärken Sie unser Team und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheit mit!
Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft mit OP Fachweiterbildung / OTA sowie stellv. OP Koordinator (m/w/d)

Klinikum Landkreis ErdingErding

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams im Zentral OP erfahrene Pflegefachkräfte mit OP Fachweiterbildung sowie einen stellvertretenden OP Koordinator (m/w/d). Die Position ist in Vollzeit oder Teilzeit unbefristet. Zu den Aufgaben gehören die allgemeine und spezifische OP-Pflege sowie die sterile Assistenz bei chirurgischen Eingriffen. Außerdem ist die Teilnahme am Bereitschaftsdienst erforderlich. Bewerber sollten eine Ausbildung als Operationstechnischer Assistent oder Pflegefachkraft mit Fachweiterbildung haben. Wir fördern Persönlichkeit mit Sozialkompetenz und interdisziplinärem Denken – bewerben Sie sich jetzt!
Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Ferienbetreuung Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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OTA / OP-Fachkraft / Gesundheits- und Krankenpfleger / MFA / Medizinstudent / Quereinsteiger im OP (m/w/d) in Vollzeit oder Teilzeit.

WolfartKlinikMünchen

Sie sind OTA oder Gesundheits- und Krankenpfleger und suchen eine neue Herausforderung im OP-Bereich? Wir bieten Ihnen einen attraktiven Arbeitsplatz in einem motivierten Team, das Wert auf familiäres Betriebsklima legt. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen und Ihre kommunikativen Fähigkeiten aktiv einzubringen. Genießen Sie eine strukturierte Einarbeitung sowie flexible Arbeitszeiten und profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und 30 Tagen Urlaub. Zudem bieten wir ein Benefit-Portal, betriebliche Altersvorsorge und zahlreiche Sozialleistungen. Bewerben Sie sich und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen Umfeld!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Fahrtkosten-Zuschuss Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz – OTA (m/w/d) – Ambulanter OP (Minijob)

Kreiskliniken Günzburg-KrumbachGünzburg

Entdecken Sie Ihre berufliche Zukunft als OTA (m/w/d) in einem unterstützenden Team! Bei uns profitieren Sie von vergünstigten Mahlzeiten, attraktiven Rabatten, Fahrradleasing und kostenlosen Parkplätzen. Wir bieten Ihnen vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, damit Sie Ihre Karriere aktiv gestalten können. Zu Ihren Aufgaben gehören die Vorbereitung, Assistenz und Nachbereitung bei ambulanten Eingriffen, während Sie stets sterile Arbeitsbedingungen sicherstellen. Zudem unterstützen wir Sie bei der Wohnungssuche und der Kinderbetreuung im Umfeld. Werden Sie Teil unserer herzlichen Gemeinschaft und starten Sie jetzt durch!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Einkaufsrabatte Corporate Benefit Kreiskliniken Günzburg-Krumbach Kinderbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit Minijob weitere Benefits
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Leitende Medizinische Fachangestellte/Medizinischer Fachangestellter (m/w/d) - ambulantes OP-Zentrum

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Werden Sie leitende medizinische Fachangestellte (m/w/d) im ambulanten OP-Zentrum! Ab dem 01.05.2026 suchen wir Verstärkung in Voll- oder Teilzeit, mindestens 35 Stunden pro Woche. Ihre Aufgabe umfasst die Sicherstellung einer individuellen und ganzheitlichen Patientenversorgung. In dieser Rolle leiten Sie einen OP-Bereich mit über 12 Mitarbeitenden und tragen entscheidend zum strategischen Management bei. Zudem setzen Sie aktuelle pflegewissenschaftliche Standards um, während Sie die ärztlichen Zuständigkeiten respektieren. Profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis gemäß unserem Haustarifvertrag, inklusive der Eingruppierung in die Entgeltgruppe U7.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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OTA / Pflegefachkraft für den OP-Bereich (m/w/d)

Karrierecenter der Bundeswehr HannoverHamburg

Die Bundeswehr sichert die Souveränität und Handlungsfähigkeit Deutschlands und schützt die Bürger. Als Unterstützung bei Naturkatastrophen und Unglücksfällen übernimmt sie wichtige Aufgaben im Inland. In der Pflege und Wartung medizinischer Geräte leisten Sie im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg einen essenziellen Beitrag. Als Teil des OP-Teams instrumentieren und assistieren Sie bei operativen Eingriffen. Sorgfalt und Präzision sind dabei entscheidend für die Vorbereitung der Instrumententische. Sie gewährleisten eine gewissenhafte patientenbezogene Administration und Dokumentation, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Kinderbetreuung Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Weihnachtsgeld Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Pflegerische Fachangestellte oder medizinische Fachangestellte (m/w/d) als Lagerungsassistent*in im Zentrum für Anästhesie- und OP-Pflege

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) sucht engagierte Pflegerische Fachangestellte oder medizinische Fachangestellte (m/w/d) als Lagerungsassistent*in. Dieser Job bietet Voll- oder Teilzeitmöglichkeiten in einem der größten Schwerpunktkrankenhäuser der Region. Jährlich versorgt unser Team rund 26.000 Patient*innen und setzt neue Maßstäbe in der Gesundheitsversorgung. Wir fördern Forschung und Lehre an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, um die Medizintechnik der Zukunft zu gestalten. Profitieren Sie von Montag bis Freitag von flexiblen Arbeitszeiten und einem vielseitigen Arbeitsumfeld. Werden Sie Teil eines motivierten Teams und gestalten Sie aktiv die Patientenversorgung mit.
Weiterbildungsmöglichkeiten Erfolgsbeteiligung Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Operationstechnische Assistenz ( OTA ) / Gesundheits- und Krankenpfleger für den OP m/w/d

Vulpius Klinik GmbHBad Rappenau

Die Vulpius Klinik in Bad Rappenau sucht dringend einen Operationstechnischen Assistenten (OTA) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) für den OP. In dieser Festanstellung, wahlweise in Voll- oder Teilzeit, spielen Sie eine entscheidende Rolle in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Zu Ihren Aufgaben gehören das Instrumentieren, Assistieren bei Operationen sowie die Vor- und Nachbereitung. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung und idealerweise Berufserfahrung im Operationsbereich. Profitieren Sie von einer 39-Stunden-Woche ohne Nacht- oder Wochenenddienste, in einem unterstützenden Team. Attraktive tarifliche Vergütung und zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten runden unser Angebot ab.
Festanstellung Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Vulpius Klinik GmbH Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) im OP und im ambulanten Operieren - NEU!

Mathias StiftungIbbenbüren

Sie suchen eine neue Herausforderung als medizinische Fachangestellte (m/w/d) im OP-Bereich? Bewerben Sie sich jetzt und stellen Sie sicher, dass Ihr Lebenslauf aktuell ist. In unserem modernen ambulanten Operationszentrum im Mathias-Bonse-Haus, Klinikum Ibbenbüren, übernehmen Sie die Betreuung von Patienten vor und nach Operationen sowie die Assistenz bei Eingriffen. Ideale Kandidaten bringen eine Qualifikation als medizinische Fachangestellte mit, Berufserfahrung im OP ist wünschenswert, aber nicht erforderlich. Wir bieten eine umfassende Einarbeitung und die Möglichkeit zur Hospitation, um den Bereich kennenzulernen. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Weihnachtsgeld Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Op-Assistenz wissen müssen

Op-Assistenz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Op-Assistenz wissen müssen

Op-Assistenz: Viel mehr als nur Assistenz – ein Porträt eines unterschätzten Berufsfeldes

Es gibt Berufe, die laufen wie ein Uhrwerk im Hintergrund – und wenn alles reibungslos läuft, merkt man meist gar nichts davon. Die Operationstechnische Assistenz, abgekürzt OTA, ist so ein Job: hochspezialisiert, nervenstark, ständig unter Strom – und trotz aller Verantwortung irgendwie immer etwas unter dem Radar. Wer Lust auf Routine hat, ist hier verloren. Und wer denkt, es gehe nur um „Zureichen von Instrumenten“, der täuscht sich gewaltig. Vielleicht fangen wir direkt damit an: Der OP ist kein Ort für Heldentum, aber ganz sicher auch kein Raum für die Unsichtbaren. Eher eine Bühne für Menschen, die Präzision, Teamgeist und eine Prise Resilienz im Gepäck haben und trotzdem bereit sind, die zweite Reihe zu lieben. Klingt widersprüchlich? Willkommen im echten Leben.


Ein Alltag zwischen Händchenhalten und Hochspannung

Morgens die erste Übergabe – das Licht noch kühl, die Geräuschkulisse zwischen Flüstern und Gerätelärm. Dann Checklisten, Instrumentensets, Raumvorbereitung, Absprache mit dem Team. Klingt erstmal nach penibler Ordnung. Aber wehe, man unterschätzt das: Hier entscheidet Vorbereitung über Leben und Tod. Und während anderswo Bürokaffee brüht, dreht sich im OP schon alles um millimetergenaue Abläufe, Pulsfrequenzen und sterile Perfektion. Fehler? Keine Option, aber menschlich. Und es wäre gelogen, zu sagen, man gewöhne sich an den Geruch von Desinfektionsmittel und Adrenalin.

Es ist dieser ständige Wechsel zwischen Routine und Extremsituation, der die Arbeit in der Op-Assistenz so faszinierend – und fordernd – macht. Mal Herzchirurgie, mal Routine-Appendektomie, manchmal gefühlt beides in derselben Stunde. Zwischen Sog und Skalpell liegen nicht selten Welten. Wer hier Berufseinsteiger ist, erlebt in den ersten Wochen eine Art Sinnesüberflutung: neue Instrumente, fremde Blicke, der ständige Spagat zwischen Anspannung und Gelassenheit. Und immer dieser innere Dialog: Bin ich bereit? Halte ich das aus? Viele überrascht, wie schnell sie wachsen – aber auch, wie gnadenlos der Alltag sein kann, wenn’s drauf ankommt.


Was zählt: Fachwissen, Fingerspitzengefühl – und Nerven wie Drahtseile

Der Weg in die Op-Assistenz ist nicht völlig trivial. Die dreijährige Ausbildung, oft an Fachschulen in Trägerschaft von Kliniken oder Gesundheitsdienstleistern, verlangt Engagement und Durchhaltevermögen. Theoretischer Unterricht und praktische Blöcke wechseln sich ab, schon früh geht’s ans Lebendige: Hygienevorschriften, Anatomie, Gerätekunde. Und dann diese Momente, wo man merkt: Theorie und Praxis – das sind manchmal zwei Paar Handschuhe. Ehrlich: Ich habe selbst oft genug Kollegen erlebt, die schon in der Ausbildung an der eigenen Erwartung scheiterten. Nicht wegen fehlender Intelligenz, sondern weil man hier mit einer Geschwindigkeit ausgelernt haben muss, die ganz eigene Maßstäbe setzt.

Wer im Beruf Fuß fassen will, sollte über technisches Verständnis verfügen – ja, aber der berühmte „kühle Kopf“ wiegt mindestens genauso schwer. Kommunikationsfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe, Sorgfalt. Und dann diese Fähigkeit, in Stressphasen nicht die Nerven zu verlieren. Klare Ansagen des Operateurs? Besser parieren, nicht persönlich nehmen. Dazu kommt: Ständiges, manchmal stilles Lernen – neue OP-Methoden, Geräte, gesetzliche Vorgaben, Digitalisierung. Dass man im Zweifel auch nachts aus dem Stand einsatzbereit ist, versteht sich (leider) von selbst.


Gehalt – was ist realistisch, und warum schwanken die Zahlen so stark?

Es ist die unausweichliche Frage, die in der Klinik-Kaffeepause so gerne verschämt gestellt wird: Lohnt sich das finanziell überhaupt? Die wichtigsten Eckdaten: Wer frisch von der Berufsschule in ein kommunales Krankenhaus wechselt, kann mit einem Einstiegsgehalt rechnen, das sich oft zwischen 2700 und 3300 € brutto im Monat bewegt. Privatkliniken zahlen mal mehr, mal weniger – das variiert, manchmal ist es eine reine Glückslotterie. Die Wahrheit? Wer viel Verantwortung will, aber auf einen sechsstelligen Kontostand spekuliert, wird wahrscheinlich enttäuscht. Allerdings: Zuschläge für Schichtarbeit, Nacht- oder Bereitschaftsdienste machen einen spürbaren Unterschied – und entscheiden nicht selten, ob das Gehalt am Monatsende reicht oder eben nur gerade reicht.

Regionale Unterschiede sind kein Mythos: In westdeutschen Städten, vor allem in Ballungszentren, sind Gehälter oft höher, der Konkurrenzdruck aber auch. Ländliche Häuser suchen händeringend Fachpersonal, zahlen aber nicht automatisch besser. Das Argument „Fachkräftemangel = Traumgagen“ stimmt nur bedingt; oft bleibt der Verhandlungsspielraum trotz aller Engpässe gering. Allerdings: Zusatzqualifikationen oder Spezialisierungen auf bestimmte OP-Fächer – denken wir an die Kardiologie oder Neurochirurgie – können Gehaltsstufen spürbar nach oben verschieben. Aber selbst dann bleibt die Op-Assistenz ein Beruf, den man machen muss, weil man ihn machen will – nicht aus purer Gewinnmaximierung.


Markt im Wandel: Digitalisierung, Fachkräftelücken und die andere Seite des Personalmangels

Hört man sich auf Karrieremessen oder in den einschlägigen Foren um, fällt sofort auf: Der Beruf „OP-Assistenz“ wird zunehmend als „systemrelevant“ verkauft. Und das ist nicht bloß PR-Geschwätz. Das Gesundheitswesen verändert sich, die Notwendigkeit von gut ausgebildeten Fachkräften im OP wächst kontinuierlich – und doch fühlt sich das Mantra vom lebenslangen Lernen oft wie ein Damoklesschwert an. Digitalisierung, neue OP-Techniken, permanent wechselnde Standards: Alles klingt nach Innovationsfreude, ist aber in Wahrheit oft vor allem Mehrarbeit und Umstellungsstress. Der Chirurg tippt auf dem Tablet, die Assistenz schaut, dass das WLAN hält und der Patient trotzdem stabil bleibt. Was viele unterschätzen: Man lernt nie aus, aber man läuft ständig gegen die Uhr – und gegen die eigenen Leistungsgrenzen.

Was den Arbeitsmarkt angeht: Wer jetzt einsteigt, hat rein faktisch gute Aussichten. Viele Kliniken suchen händeringend qualifiziertes Personal, vor allem im ländlichen Raum. Und trotzdem ist das kein Selbstläufer. Bewerbungsgespräche können ruppig sein, Einstiegshürden hoch, die Erwartungen klar umrissen. Manchmal fragt man sich bei den Gesprächen mit alten Hasen: Ist das noch Berufung oder schon Überlebenskunst? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.


Beruf und Privatleben – eine schwierige Liaison?

Work-Life-Balance, diese schillernde Hülse moderner Arbeitsphilosophie, steht in der Op-Assistenz auf wackeligen Beinen. Frühdienste, Spätdienste, Rufbereitschaft, Einsätze am Wochenende. Planungssicherheit? Ein rares Gut. Wer kleine Kinder oder ein aufwändiges Hobby hat, muss spitz kalkulieren – und oft genug Kompromisse eingehen, nicht selten zum eigenen Nachteil. Dennoch: Viele, die im OP arbeiten, berichten von einer Art besonderem Teamzusammenhalt, der auch nach der Schicht trägt. Das Gefühl, wirklich gebraucht zu werden, ist nicht zu unterschätzen. Ob das die harten Arbeitszeiten aufwiegt, bleibt eine persönliche Rechnung. Aber diese Mischung aus Adrenalin, Stolz und Erschöpfung – die sucht man in vielen anderen Berufen vergeblich.

Klar ist: Wer in die Op-Assistenz einsteigt, entscheidet sich für einen bewegten Alltag, für wechselnde Herausforderungen, für eine Prise Risiko und nicht zuletzt – für eine Berufswelt, in der das Zwischenmenschliche und die eigene Integrität genauso zählen wie sterile Handschuhe. Und Hand aufs Herz: Das ist zwar anstrengend, manchmal auch ungerecht. Aber es gibt Momente, da spürt man sehr deutlich, wofür man morgens aufsteht. Und das ist nicht das Schlechteste, was man von einem Beruf behaupten kann.


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