Onkologische Pflege Jobs

90 aktuelle Onkologische Pflege Stellenangebote

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Onkologische Pflegefachkraft (m/w/d)

MEDWING MünchenMünchen

Werde onkologische Pflegefachkraft (m/w/d) in München und mache einen Unterschied im Leben von Menschen mit Krebs. Deine Fachkompetenz ist essenziell, um Patient:innen in einer sensiblen Phase zu begleiten und Hoffnung zu spenden. In dieser verantwortungsvollen Rolle unterstützst Du die Betreuung und Überwachung von Chemotherapie sowie Schmerzmanagement. Du bist die wertvolle Stütze für Patient:innen und deren Angehörige, die Sicherheit und Orientierung benötigen. Dein Engagement trägt maßgeblich zur Lebensqualität und Genesung der Betroffenen bei. Bewirb Dich jetzt und starte Deine erfüllende Karriere in der onkologischen Pflege!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Onkologische Pflegefachkraft (m/w/d)

Knappschaft Kliniken Marienhospital BottropBottrop

Übernehmen Sie eine zentrale Rolle in der onkologischen Pflege und gestalten Sie das Leben unserer Patient:innen aktiv mit. Sie führen administrative Aufgaben und beraten individuell, während Sie eng mit Praxen und Kliniken kommunizieren. Die sorgfältige Verwaltung patientenbezogener Unterlagen ist ebenso Teil Ihrer Verantwortung wie die Überwachung von Zytostatika-Therapiekonzepten. Mit Ihrer Fachweiterbildung in Onkologie und Erfahrung setzen Sie hohe Standards in der Pflege. Sie arbeiten interdisziplinär im Team und sind an Weiterentwicklungen von Pflegekonzepten interessiert. Ihre Kommunikationsfähigkeit und Hilfsbereitschaft machen den Unterschied in der Betreuung unserer Patient:innen.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Onkologische Fachpflegekraft (m/w/d)

GFO Kliniken TroisdorfTroisdorf

Gemeinsam Verantwortung tragen: Werde Onkologische Fachpflegekraft (m/w/d) bei den GFO Kliniken Troisdorf! In dieser verantwortungsvollen Rolle gestaltest du aktiv die Versorgung von Krebspatient:innen mit. Du bringst Expertise in der Onkologie mit und übernimmst eine Schlüsselrolle in der Betreuung und Beratung. Wir suchen empathische, gut ausgebildete Fachkräfte, die leidenschaftlich an einer kontinuierlichen Verbesserung der Pflege mitarbeiten möchten. Der Stellenumfang beträgt 50% und richtet sich an engagierte Pflegefachkräfte für Urologie und Gynäkologie. Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres motivierten Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Parkplatz Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für die onkologischen Stationen

Klinikum Bayreuth GmbHBayreuth

Das Klinikum Bayreuth sucht eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die onkologischen Stationen in Voll- oder Teilzeit. Diese unbefristete Anstellung beginnt zum nächstmöglichen Zeitpunkt und bietet die Möglichkeit, Teil eines renommierten Maximalversorgers zu werden. Mit 27 Fachkliniken und rund 978 Betten ist das Klinikum Bayreuth der führende Medizin-Dienstleister in Nordostoberfranken. Patienten profitieren von einer hohen Versorgungsqualität an unseren beiden Standorten in Bayreuth. Gemeinsam mit Partnern wie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bilden wir den Medizincampus Oberfranken. Schließen Sie sich unserem Team an und gestalten Sie die Zukunft der Patientenversorgung!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Corporate Benefit Klinikum Bayreuth GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für die onkologischen Stationen - Klinikum Bayreuth GmbH

Klinikum Bayreuth GmbHBayreuth

Das Klinikum Bayreuth sucht eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die onkologischen Stationen, in Voll- oder Teilzeit. Starten Sie zu einem unbefristeten Anstellungsverhältnis und entlasten Sie unser Team, das mehr als 100.000 Patientinnen und Patienten jährlich betreut. Mit 27 Kliniken sind wir der führende Maximalversorger in Oberfranken und stehen für hochwertige Spitzenmedizin. Unsere Einrichtung integriert moderne Pflege und innovative Therapien auf universitärem Niveau. Profitieren Sie von einem abwechslungsreichen Arbeitsumfeld und einer starken Gemeinschaft. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres Teams zu werden!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Corporate Benefit Klinikum Bayreuth GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Kinderonkologie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Suchen Sie einen neuen beruflichen Weg als Pflegefachkraft mit einer Spezialisierung in der Pädiatrie? Wir bieten eine unbefristete Voll- oder Teilzeitstelle ab 28 Stunden pro Woche. Voraussetzung sind ein erfolgreicher Berufsabschluss, Kommunikationsstärke und mindestens B2-Deutschkenntnisse bei Bewerbungen aus dem Ausland. Die Vergütung erfolgt nach dem Haustarifvertrag in der Entgeltgruppe P4, einschließlich einer festen Jahressonderzahlung und betrieblicher Altersvorsorge. Genießen Sie 30 Tage Erholungsurlaub und bis zu 9 Tage Schichturlaub für Ihre Regeneration. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Teams!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Onkologische Pflegefachkraft - Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger AlleeBerlin Pankow

Werde Teil unseres engagierten Teams als Onkologische Pflegefachkraft (m/w/d) im Vivantes Klinikum Friedrichshain! Unsere moderne 40-Betten-Station, einschließlich 6 Betten für Palliativmedizin, sucht motivierte Pflegekräfte. Bring deine Fachkompetenz in der Hämatologie und Onkologie ein und unterstütze unsere Patientinnen und Patienten mit Herz und Know-how. Teamgeist und ein respektvoller Umgang sind uns wichtig. Gemeinsam gestalten wir eine Pflege, die Fachlichkeit und Menschlichkeit vereint. Bewirb dich jetzt und trage dazu bei, die Lebensqualität unserer Patienten jeden Tag zu verbessern!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Onkologische Pflegefachkraft - Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger Allee

Werden Sie Teil unseres Teams als Onkologische Pflegefachkraft (m/w/d)! In der Klinik für Innere Medizin am Vivantes Klinikum im Friedrichshain suchen wir engagierte Pflegekräfte für unsere moderne 40-Betten-Station. Ihr Fokus liegt auf Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, wo Sie empathisch und fachkundig unsere Patientinnen und Patienten betreuen. Wir legen Wert auf Teamgeist und respektvollen Umgang im Arbeitsumfeld. Bringen Sie Ihre Expertise in die Gestaltung einer menschlichen, qualitativ hochwertigen Pflege ein. Bewerben Sie sich jetzt und machen Sie einen Unterschied in der onkologischen Pflege – für Lebensqualität, jeden Tag!
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Pflegefachkraft (m/w/d) mit Onkologischer Fachweiterbildung

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Im Zentrum Operative Medizin suchen wir eine engagierte Pflegefachkraft mit onkologischer Fachweiterbildung. Unsere Pflegekonzeption fördert eine ganzheitliche Bereichspflege, basierend auf dem bewährten Pflegemodell von Roper-Logan-Tierney. Zu Ihren Aufgaben gehört die Planung, Durchführung und Evaluation der individuellen Pflegeversorgung. Sie unterstützen diagnostische und therapeutische Maßnahmen durch Vorbereitung, Assistenz und Nachsorge. Eine enge Zusammenarbeit mit dem interprofessionellen Team ist unerlässlich, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Werden Sie Teil unseres kompetenten und dynamischen Teams, das sich der exzellenten Patientenversorgung verpflichtet fühlt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Onkologische Pflege wissen müssen

Onkologische Pflege Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Onkologische Pflege wissen müssen

Onkologische Pflege – zwischen Routine, Aufbruch und Durchhaltevermögen

Man findet sich kaum jemals zufällig in der onkologischen Pflege wieder. Egal, ob als frische:r Berufseinsteiger:in, mit zig Jahren Erfahrung auf anderen Stationen oder beim branchenübergreifenden Wechsel: Dieser Arbeitsbereich will gefunden (und dann auch ertragen) werden. Das klingt dramatisch, aber spätestens nach dem dritten Nachtdienst mit einer Handvoll Lungenkrebstherapien, einem fordernden Angehörigengespräch und dieser schleichenden Müdigkeit, die nichts mit Schlaf zu tun hat – spätestens dann stellt sich die Frage: Will ich das wirklich?


Alltag auf Station: Zwischen Hightech und Hausverstand

Onkologische Pflege ist irgendwie permanent im Ausnahmezustand. Kein Tag gleicht dem anderen. Diagnosen – mal in schneidender Eindeutigkeit, mal voller Hoffnungsschatten. Menschen, die alles riskieren – und manchmal trotzdem verlieren. Was mir immer wieder auffällt: So viel Technik, so viele Protokolle, so viele Sicherheitschecks – und doch entscheidet am Ende oft ein kurzer Blick, eine Hand auf der Schulter, ob jemand sich in diesem Hightech-Alltag gesehen fühlt. Ja, Infusionen müssen korrekt laufen, Portsysteme sitzen präzise. Aber wenn einer nachts die Angst packt, reichen Zettel und Checkliste nicht zum Trost.

Für Berufseinsteiger:innen fühlt es sich am Anfang wie ein Sprung ins kalte Wasser an – manchmal sind’s auch die richtig tiefen Becken, in denen man erstmal zu strampeln beginnt. Die Anforderungen? Nebeneinander: Medikamente nach Protokoll vorbereiten, Dokumentation punktgenau, Angehörige auffangen, Schmerzmanagement im Blick behalten – und eben auch Kompromissbereitschaft, wenn der Idealzustand wieder mal an der Realität zerschellt.


Was man können muss – und was niemand wirklich lernt

Die formalen Qualifikationen: Klar, mindestens eine abgeschlossene Pflegeausbildung (3-jährige Ausbildung oder Studium, je nach Land und Bundesland leichte Unterschiede), meist onkologische Zusatzqualifikation. Sicherer Umgang mit Medikamenten? Eh Pflicht. Zentrale Venenkatheter im Schlaf bedienen? Eher nicht, aber beinahe. Viel entscheidender: Mentale Beweglichkeit, emotionale Standfestigkeit, Humor (man glaubt nicht, wie dringend man Ironie hier manchmal braucht). Auch Frustrationstoleranz hilft – denn nicht jede:r will oder kann Hilfe annehmen.

Was – ganz ehrlich – zu selten Thema ist: Diese fortlaufende Gratwanderung zwischen medizinischem Professionalisierungsdruck und Empathie ohne Selbstausbeutung. Man lernt, mit Grenzerfahrungen kreativ umzugehen, besonders was Tod, Leid und, ja, bürokratische Absurditäten betrifft. Und: Wer denkt, in der Onkologie ginge es nur traurig zu, irrt. Es gibt Momente, die sind so leise komisch oder berührend schön, dass man sie fast wieder vergessen könnte – aber eben nur fast.


Geld ist nicht alles – aber es zahlt meine Miete

Das leidige Thema Verdienst. Ich kann es gleich vorwegnehmen: Wer Millionär:in werden will, möge sich einen anderen Beruf suchen. Einstiegsgehälter bewegen sich, je nach Bundesland, Trägerform und Tarifbindung, meist zwischen etwa 2.800 € und gut 3.600 € brutto. Im Osten mitunter etwas knapper, in süddeutschen Großstädten überdurchschnittlich – doch auch da frisst der Wohnungsmarkt das Plus oft sofort wieder auf. Private Kliniken zahlen manchmal besser, fordern aber meist auch mehr Flexibilität und Einsatzzeit. Mit Weiterbildung – etwa zur onkologischen Fachpflege oder im palliativen Bereich – kann das Gehalt ordentlich anziehen. Nicht selten winken dann 4.200 € und mehr, zumindest auf der Gehaltsabrechnung; wie viel im Geldbeutel bleibt, entscheidet das Schichtmodell.

Eine Frage der Bewertung: Wer die Wechselschicht akzeptiert, profitiert von Zulagen. Manche Kliniken haben Programme zur Mitarbeiterbindung, mit Boni, Fortbildungsbudgets oder mehr Urlaubstagen. Doch Gehalt und Wohlfühlklima stehen in einer kniffligen Spannung – das stille Einverständnis, gelegentlich mehr zu geben als vertraglich vereinbart, hat auf der Station Tradition.


Chancen, Sackgassen und gesellschaftliche Herausforderungen

Karriere in der onkologischen Pflege? Die Möglichkeiten sind breiter, als man denkt – aber oft braucht es Nerven und einen langen Atem. Wer sich weiterqualifiziert, kann in die Fachpflege, Leitung, das Case Management oder die (ambulante) psychosoziale Beratung wechseln. Schnittstellen zur Forschung tun sich auf, gerade dort, wo neue Therapien Einzug halten – von Immuntherapie bis personalisierte Diagnostik. Auch Digitalisierung verändert den Alltag: Telemedizin, elektronische Dokumentation, Medikamententracking – aber oft heißt Digitalisierung eher: Noch mehr Bildschirm, noch weniger Zeit für Menschen.

Eine reale Herausforderung: Der Fachkräftemangel. Stationen werden zusammengelegt, Kolleg:innen springen aus, Dienste werden spontan getauscht. Die Work-Life-Balance? Schwierig, insbesondere für Teilzeitkräfte. Dennoch: Gerade wer flexibel und offen für Neues bleibt, findet fast überall einen Einstieg. Viele Häuser tun – unter dem politischen Brennglas stehend – einiges, um Stellen attraktiver zu machen. Betriebswohnungen, besondere Arbeitszeitmodelle, geförderte Weiterbildung. Klingt gut, ist aber manchmal schwer zu finden, wenn man nicht explizit danach fragt.


Zwischen Beruf und Leben – das Pendeln hört nie auf

Was bleibt nach der Schicht? Manchmal ein Gefühl, gebraucht zu werden; manchmal Erschöpfung, die jede Motivation auswringt. Die Vereinbarkeit mit Privatleben – oft eine Kunst für sich. Wer Kinder hat, ältere Angehörige oder schlicht Hobbys, weiß: Dienstpläne können Geduldstreiber sein. Und trotzdem, dieses ständige eigene Pendeln zwischen Distanz und Nähe, zwischen Funktionieren und Mitfühlen – es stellt sich mit der Zeit ein fast stoisches Gleichgewicht ein. Nicht immer, aber oft.

Was vielen Neulingen übrigens niemand sagt: Man darf auch mal scheitern. Es gehört dazu, an den eigenen Ansprüchen zu rütteln, Kompromisse zu schließen, Grenzen zu benennen. Die onkologische Pflege ist kein Held:innenplatz. Aber sie ist, das wage ich zu behaupten, ein Beruf mit echtem Sinn. Und das ist, selbst wenn das Bankkonto gelegentlich widerspricht, nicht die schlechteste Bezahlung.


Kurzbeschreibung Onkologische Pflege

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Onkologische Pflege

Onkologische Pflege ist irgendwie permanent im Ausnahmezustand. Kein Tag gleicht dem anderen. Diagnosen – mal in schneidender Eindeutigkeit, mal voller Hoffnungsschatten. Menschen, die alles riskieren – und manchmal trotzdem verlieren. Was mir immer wieder auffällt: So viel Technik, so viele Protokolle, so viele Sicherheitschecks – und doch entscheidet am Ende oft ein kurzer Blick, eine Hand auf der Schulter, ob jemand sich in diesem Hightech-Alltag gesehen fühlt. Ja, Infusionen müssen korrekt laufen, Portsysteme sitzen präzise. Aber wenn einer nachts die Angst packt, reichen Zettel und Checkliste nicht zum Trost.

Für Berufseinsteiger:innen fühlt es sich am Anfang wie ein Sprung ins kalte Wasser an – manchmal sind’s auch die richtig tiefen Becken, in denen man erstmal zu strampeln beginnt. Die Anforderungen? Nebeneinander: Medikamente nach Protokoll vorbereiten, Dokumentation punktgenau, Angehörige auffangen, Schmerzmanagement im Blick behalten – und eben auch Kompromissbereitschaft, wenn der Idealzustand wieder mal an der Realität zerschellt.

Die formalen Qualifikationen: Klar, mindestens eine abgeschlossene Pflegeausbildung (3-jährige Ausbildung oder Studium, je nach Land und Bundesland leichte Unterschiede), meist onkologische Zusatzqualifikation. Sicherer Umgang mit Medikamenten? Eh Pflicht. Zentrale Venenkatheter im Schlaf bedienen? Eher nicht, aber beinahe. Viel entscheidender: Mentale Beweglichkeit, emotionale Standfestigkeit, Humor (man glaubt nicht, wie dringend man Ironie hier manchmal braucht). Auch Frustrationstoleranz hilft – denn nicht jede:r will oder kann Hilfe annehmen.

Was – ganz ehrlich – zu selten Thema ist: Diese fortlaufende Gratwanderung zwischen medizinischem Professionalisierungsdruck und Empathie ohne Selbstausbeutung. Man lernt, mit Grenzerfahrungen kreativ umzugehen, besonders was Tod, Leid und, ja, bürokratische Absurditäten betrifft. Und: Wer denkt, in der Onkologie ginge es nur traurig zu, irrt. Es gibt Momente, die sind so leise komisch oder berührend schön, dass man sie fast wieder vergessen könnte – aber eben nur fast.

Das leidige Thema Verdienst. Ich kann es gleich vorwegnehmen: Wer Millionär:in werden will, möge sich einen anderen Beruf suchen. Einstiegsgehälter bewegen sich, je nach Bundesland, Trägerform und Tarifbindung, meist zwischen etwa 2.800 € und gut 3.600 € brutto. Im Osten mitunter etwas knapper, in süddeutschen Großstädten überdurchschnittlich – doch auch da frisst der Wohnungsmarkt das Plus oft sofort wieder auf. Private Kliniken zahlen manchmal besser, fordern aber meist auch mehr Flexibilität und Einsatzzeit. Mit Weiterbildung – etwa zur onkologischen Fachpflege oder im palliativen Bereich – kann das Gehalt ordentlich anziehen. Nicht selten winken dann 4.200 € und mehr, zumindest auf der Gehaltsabrechnung; wie viel im Geldbeutel bleibt, entscheidet das Schichtmodell.

Eine Frage der Bewertung: Wer die Wechselschicht akzeptiert, profitiert von Zulagen. Manche Kliniken haben Programme zur Mitarbeiterbindung, mit Boni, Fortbildungsbudgets oder mehr Urlaubstagen. Doch Gehalt und Wohlfühlklima stehen in einer kniffligen Spannung – das stille Einverständnis, gelegentlich mehr zu geben als vertraglich vereinbart, hat auf der Station Tradition.

Karriere in der onkologischen Pflege? Die Möglichkeiten sind breiter, als man denkt – aber oft braucht es Nerven und einen langen Atem. Wer sich weiterqualifiziert, kann in die Fachpflege, Leitung, das Case Management oder die (ambulante) psychosoziale Beratung wechseln. Schnittstellen zur Forschung tun sich auf, gerade dort, wo neue Therapien Einzug halten – von Immuntherapie bis personalisierte Diagnostik. Auch Digitalisierung verändert den Alltag: Telemedizin, elektronische Dokumentation, Medikamententracking – aber oft heißt Digitalisierung eher: Noch mehr Bildschirm, noch weniger Zeit für Menschen.

Eine reale Herausforderung: Der Fachkräftemangel. Stationen werden zusammengelegt, Kolleg:innen springen aus, Dienste werden spontan getauscht. Die Work-Life-Balance? Schwierig, insbesondere für Teilzeitkräfte. Dennoch: Gerade wer flexibel und offen für Neues bleibt, findet fast überall einen Einstieg. Viele Häuser tun – unter dem politischen Brennglas stehend – einiges, um Stellen attraktiver zu machen. Betriebswohnungen, besondere Arbeitszeitmodelle, geförderte Weiterbildung. Klingt gut, ist aber manchmal schwer zu finden, wenn man nicht explizit danach fragt.

Was bleibt nach der Schicht? Manchmal ein Gefühl, gebraucht zu werden; manchmal Erschöpfung, die jede Motivation auswringt. Die Vereinbarkeit mit Privatleben – oft eine Kunst für sich. Wer Kinder hat, ältere Angehörige oder schlicht Hobbys, weiß: Dienstpläne können Geduldstreiber sein. Und trotzdem, dieses ständige eigene Pendeln zwischen Distanz und Nähe, zwischen Funktionieren und Mitfühlen – es stellt sich mit der Zeit ein fast stoisches Gleichgewicht ein. Nicht immer, aber oft.

Was vielen Neulingen übrigens niemand sagt: Man darf auch mal scheitern. Es gehört dazu, an den eigenen Ansprüchen zu rütteln, Kompromisse zu schließen, Grenzen zu benennen. Die onkologische Pflege ist kein Held:innenplatz. Aber sie ist, das wage ich zu behaupten, ein Beruf mit echtem Sinn. Und das ist, selbst wenn das Bankkonto gelegentlich widerspricht, nicht die schlechteste Bezahlung.

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