Neurowissenschaften Jobs

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Leitender Oberarzt (w/m/d) in der Kinderkardiologie – Universitätskinderklinik

Otto-von-Guericke-Universität MagdeburgMagdeburg

Die Universitätskinderklinik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sucht einen leitenden Oberarzt (w/m/d) in der Kinderkardiologie. Die Klinik bietet über 80 stationäre Betten und betreut jährlich rund 3.000 Kinder stationär sowie 5.000 ambulant. Das innovative Behandlungskonzept umfasst klinische Schwerpunkte wie Neonatologie, Kinderhämatologie sowie Intensivmedizin. Jährlich immatrikuliert die medizinische Fakultät rund 185 Studierende der Humanmedizin und fördert intensiv die Forschung im Bereich Immunologie und Neurowissenschaften. In enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Magdeburg wird eine exzellente medizinische Versorgung sichergestellt. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Kinderkardiologie aktiv mit!
Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung als Pharmakant (w/m/d)

Takeda GmbH - Betriebsstätte OranienburgOranienburg

Takeda bietet exzellente Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und lange Betriebszugehörigkeiten. Unser Engagement für Vielfalt und Chancengleichheit garantiert, dass alle Mitarbeitenden und Bewerber*innen unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung und anderen Merkmalen gleich behandelt werden. Wir fördern eine inklusive Arbeitsumgebung, in der individuelle Unterschiede geschätzt werden. Solltest Du mit Behinderungen, chronischen Krankheiten oder Neurodiversität leben, lass es uns gerne wissen. So können wir Dir im Bewerbungsprozess optimal Unterstützung bieten. Werde Teil eines Unternehmens, das Vielfalt nicht nur anerkennt, sondern aktiv lebt.
Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Oberärztin / Oberarzt (m/w/d)

Universitätsklinikum EssenEssen

Sind Sie bereit für eine spannende Herausforderung als Oberärztin/Oberarzt im Institut für Neuropathologie? Wir suchen eine engagierte Fachkraft in Vollzeit mit unbefristetem Vertrag (Ä3 TV-Ärzte). Ihre Aufgaben umfassen die Patientenversorgung sowie Forschung und Lehre. Voraussetzung sind die deutsche Approbation, eine abgeschlossene fachärztliche Weiterbildung in Neuropathologie und Promotion. Sie bringen umfangreiche diagnostische Erfahrungen mit und haben Interesse an neurowissenschaftlicher Forschung? Wenn Sie zudem Teamfähigkeit und Führungskompetenz besitzen und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Teilzeit weitere Benefits
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MTA/MT oder MFA (m/w/d) als Fachkraft für neurophysiologische Funktionsdiagnostik

FEK Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbHNeumünster

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab dem 01.06.2026 eine/n MTA/MT oder MFA (m/w/d) für neurophysiologische Funktionsdiagnostik. Wir bieten ein befristetes Arbeitsverhältnis mit der Aussicht auf unbefristete Anstellung in Voll- oder Teilzeit. In unserem interdisziplinären Team genießen Sie eine angenehme Arbeitsatmosphäre und spannende Aufgaben. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung von EPs, Neurographien sowie Standard- und Provokations-EEGs bei allen Altersgruppen. Zudem profitieren Sie von einer strukturierten Einarbeitung und umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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W3-Professur für Pharmakoepidemiologie

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnBonn

Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn sucht eine W3-Professur für Pharmakoepidemiologie. Diese Position ist unbefristet und soll möglichst bald nach dem Jülicher Modell besetzt werden. Gesucht wird eine international anerkannte Fachkraft mit Schwerpunkt in der Pharmakoepidemiologie. Ziel ist die Stärkung der Kooperation zwischen der Universität Bonn und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Professur leitet die Forschungsgruppe für Pharmakoepidemiologie und fördert interdisziplinäre Forschung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Analyse großer Datenmengen über den gesamten Lebenszyklus von Arzneimitteln, unterstützt durch Experten in Epidemiologie, Informatik und Pharmazie.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Allgemeinarzt (m/w/d)

Rasev EugenSchweinfurt

Verstärken Sie unser Team als Allgemeinarzt (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit in Schweinfurt! Ihre zentrale Aufgabe wird die verantwortungsvolle Betreuung und Diagnostik unserer Patienten sein, insbesondere bei muskuloskelettalen Schmerzsyndromen. Arbeiten Sie interdisziplinär mit Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern zusammen, um individuelle Therapiepläne zu entwickeln. Voraussetzung ist ein Facharztabschluss in Physikalischer und Rehabilitativer Medizin oder Allgemeinmedizin mit Interesse an Schmerzmedizin. Begeisterung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und patientenzentrierte Ansätze sind essenziell. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Medizin in einem engagierten Team!
Gutes Betriebsklima Parkplatz Teilzeit weitere Benefits
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Arzt (m/w/d)

Rasev EugenGerolzhofen

Das Institut Rasev in Schweinfurt bietet spezialisierte physikalische und rehabilitative Medizin mit einem klaren Fokus auf ganzheitliche Schmerztherapie. Wir behandeln chronische und akute Beschwerden ganzheitlich, um Beweglichkeit und Lebensqualität zu verbessern. Unsere Praxis kombiniert präzise Diagnostik und individuell abgestimmte Therapiekonzepte für eine optimale Patientenbetreuung. Interdisziplinäre Zusammenarbeit unter einem Dach ermöglicht uns effiziente Behandlungen. Durch gezielte Edukation und manualmedizinische Verfahren fördern wir aktiv die Veränderung des Bewegungsverhaltens. Vertrauen Sie auf unsere Expertise für eine nachhaltige Verbesserung Ihrer Gesundheit und Eigenverantwortung.
Gutes Betriebsklima Parkplatz Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt zur Weiterbildung neurologische Intensivmedizin (m/w/d) Bad Aibling

Schön Klinik GruppeBad Aibling

Für unseren Standort Bad Aibling bei München suchen wir einen engagierten Assistenzarzt (m/w/d) zur Weiterbildung in der neurologischen Intensivmedizin. Sie arbeiten im interdisziplinären Team mit Ärzt:innen, Therapeut:innen und Pflegekräften an der intensivmedizinischen Versorgung von neurologischen und internistischen Patienten. Ihre Weiterbildung umfasst alle in der Weiterbildungsordnung geforderten Stationen, darunter neurologische Intensivmedizin und eine zertifizierte Stroke Unit. Sie entwickeln Ihre Kompetenzen im interdisziplinären Management komplexer Krankheitsbilder. Ideal sind erste Berufserfahrungen und die Approbation als Arzt/Ärztin. Starten Sie Ihre Karriere in der intensivmedizinischen Weiterbildung und gestalten Sie die Zukunft der Patientenversorgung mit!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobrad Einkaufsrabatte Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Arzt in Weiterbildung Kinder- und Jugendmedizin / SPZ w|m|d

SRHSuhl

Erleben Sie moderne Weiterbildung in der Pädiatrie und Neuropädiatrie mit der Möglichkeit, das EEG-Zertifikat der DGKN zu erwerben. Unsere Institution bietet eine umfassende Einarbeitung in klinisch-neurologische sowie sozialpädiatrische Beurteilungen. Sie profitieren von individuell geplanten Fort- und Weiterbildungsprogrammen, die Ihre Karriere vorantreiben. Zudem unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung auf die FA-Prüfung und garantieren eine attraktive Vergütung inklusive betrieblicher Altersvorsorge. Gesundheitsförderung, flexible Arbeitszeiten, und familienfreundliche Maßnahmen wie Kinderbetreuung werden bei uns großgeschrieben. Werden Sie Teil eines motivierten Teams und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft mit uns!
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Arzt in Weiterbildung Kinder- und Jugendmedizin w|m|d

SRHSuhl

Erleben Sie moderne Weiterbildung in der Pädiatrie und Neuropädiatrie mit der Möglichkeit, das EEG-Zertifikat der DGKN zu erwerben. Unser Programm fördert Ihre individuelle Karriere mit praxisnaher Einarbeitung in neurologische und sozialpädiatrische Beurteilungen. Sie profitieren von umfassenden Weiterbildungsangeboten und erhalten Unterstützung bei der Vorbereitung auf Ihre Facharztprüfung. Wir bieten eine attraktive Vergütung, betriebliche Altersvorsorge und zahlreiche Mitarbeiterbenefits, darunter Gesundheitsförderung wie Gympass und Fitnessstudio im Haus. Zudem sind wir ein familienfreundlicher Arbeitgeber und unterstützen Sie bei der Kinderbetreuung und Wohnungssuche. Gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft in einem engagierten Team!
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Neurowissenschaften wissen müssen

Neurowissenschaften Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Neurowissenschaften wissen müssen

Zwischen Neugier, Laborlicht und grauer Theorie: Die Neurowissenschaften als Berufsraum

Ein kurzer Blick zurück, gleich zu Beginn: Wer hätte gedacht, dass das Gehirn einmal Karrierechancen bieten würde, über die man beim Familiengrillen spannender erzählen kann als über Steuerrecht oder Maschinenbau. Doch hier stehen wir nun, als Teil einer Disziplin, die fast schon einen Hauch von Science-Fiction versprüht. Komisch eigentlich. Unter den weißen Kitteln der Neurowissenschaften – irgendwo zwischen Reagenzglas und Quantencomputer – verbirgt sich eine Welt, die auf merkwürdige Weise sowohl lebensnah als auch abgehoben wirkt. Und seien wir ehrlich: Wer hat nicht schon einmal versucht, den eigenen Beruf Großeltern zu erklären und ist dabei zwischen Synapsen und Signalwegen gescheitert?


Berufsbild im Wandel: Zwischen Grundlagenforschung und Greifbarem

Der Alltag? Ein bunter Flickenteppich aus Experimenten, Datenmarathons und gelegentlichen kleinen Sinnkrisen. Klar, im Lehrbuch klingt es oft linear: Man untersucht, wie Neuronen feuern, wie Erinnerungen entstehen, wie Computermodelle das alles abbilden. In der Praxis aber? Hat mal wieder die Zellkultur geschlapp gemacht. Oder die Auswertung braucht Wochen. Zwischendurch taucht die Frage auf, ob das alles am Ende ein Zitat im Paper vom Paper eines anderen Papers bleibt. Und doch – da gibt es diese Momente, in denen man beim Anblick einer EM-Aufnahme oder im Gespräch mit Klinikpartner:innen spürt: Das hat Wirkung.


Gefragt: Flexibilität, Hartnäckigkeit – und ein Rest Selbstzweifel

Was viele unterschätzen: Der neurologische Berufsweg ist selten gerade. Studienabschluss – und dann direkt ins Spitzenlabor? Wunschtraum. Oft führt der Weg über befristete Stellen, Anträge und Projekte mit Sackgassen, in denen man sich fragt, ob man wirklich geeignet ist. Ehrlich, manchmal fühlt es sich an wie ein Marathon im Nebel. Wer hier überlebt, braucht nicht nur Fachwissen, sondern auch Durchhaltevermögen – plus die Fähigkeit, das Scheitern nicht als Makel, sondern als Lernstoff zu nehmen. Immer mit dem leisen Grundrauschen im Kopf: Bin ich Ingenieur, Psychologe, Informatiker, Mediziner? Ja, irgendwie alles und nichts. Wer multimedial denkt, mit wechselnden Teams klar kommt und keine Angst vor neuen Methoden hat, ist klar im Vorteil. Und Überraschung: Die berühmten Pipettenhände oder das „mathematische Genie“ reichen längst nicht. Soft Skills – Kommunikation, Improvisation, Verständnis für ethische Feinheiten – werden immer wertvoller.


Zwischen Ansehen und Einkommen: Gehaltsträume treffen Realität

Kommen wir zu einem Punkt, der selten offen diskutiert wird – aber eben doch zentral ist: das Gehalt. Reden wir nicht drumrum. Klar, Berichte von allseits berühmten Hirnforschern (gehen wir in die USA und blicken neidvoll zum MIT) wecken Illusionen. In Deutschland – und weiten Teilen Europas – sieht das schon bodenständiger aus. Das Einstiegsgehalt nach dem Studium? Oft nicht gerade üppig. Im akademischen Bereich bleibt es bei TV-L-Tarifen, die je nach Bundesland und Erfahrungsstufe teils deutlich variieren. Wer in die Forschung geht, braucht entweder Nebeneinkünfte, Flexibilität oder den Willen, sich in Drittmittel- oder privatwirtschaftliche Projekte zu stürzen. Anders sieht es in der Industrie aus: Pharma, Medizintechnik, Datenanalyse und Künstliche Intelligenz öffnen teils lukrativere Gehaltsbänder. Die Kehrseite? Hier konkurriert man mit Informatikern und Biotechnolog:innen, also: Ellenbogen raus, Zertifikate nachlegen und keine Scheu vor betriebswirtschaftlichen Basics. Regional gibt es übrigens erhebliche Unterschiede. Großräume wie München oder Berlin zahlen besser, fordern aber auch, dass man mit horrenden Mieten und einem Handschlag-Tempo klarkommt – ob das auf Dauer glücklich macht, muss jede:r für sich selbst herausfinden.


Karrierewege, Seiteneinstiege – und der Spagat im Kopf

Kann man jemals „fertig“ sein im Gehirnforscher:innenleben? Wohl kaum. Die Disziplin lebt von Innovation, Spezialisierung und – Hand aufs Herz – dem Mut, auch mal umzusatteln. Es ist nicht ungewöhnlich, nach dem Master den Sprung in einen völlig neuen Bereich zu wagen: Programmierung, Laborleitung, Wissenschaftsjournalismus, Techniktransfer. Die Branche saugt spezifisches Know-how förmlich auf, hält aber selten lebenslange Anstellungen bereit. Wer sich weiterbilden will, findet ein wahres Dickicht an Möglichkeiten. Summer Schools, Zertifikate, Online-Kurse und internationale Konferenzen – Angebot gibt’s satt. Die Herausforderung ist, Lust aufs Lernen zu bewahren, ohne im Zertifikatswahn oder Burnout zu landen. Bewerbungsprozesse? Weniger steif als in klassischen Konzernen, aber hochkompetitiv und von Netzwerken geprägt: Manchmal sind Kontakte wichtiger als Noten. Keine Schande, aber ehrlich gesagt auch etwas frustrierend. Und wenn wir schon dabei sind – Diversität und Offenheit sind gerade in Start-ups und interdisziplinären Teams mehr als bloß Marketing. Wer aus anderen Fachrichtungen quer einsteigt (oder will), sollte das als Vorteil begreifen. Spiralen statt Leitern, könnte man sagen.


Work-Life-Balance, Digitalisierung und ein bisschen Zukunft

Kann ein Mensch mit Leidenschaft fürs Rätselhafte auch einen Feierabend kennen? Ich frage mich das regelmäßig. Die Neurowissenschaften verschlingen nicht selten die berühmten „letzten freien Minuten“ – sei es durch Deadlines, Patch-Clamp-Messungen nachts oder die Versuchung, noch „ganz kurz“ einen Datensatz durchzusehen. Digitalisierung bringt hier Vorteile: Teilweise sind Homeoffice und standortübergreifende Kollaborationen längst Realität. Doch zwischen Zoom-Calls und Remote-Experimenten wächst auch der Druck, immer erreichbar zu sein (wo fängt eigentlich die Freizeit noch an?). Auf der gesellschaftlichen Ebene spüren wir eine neue Wahrnehmung für psychische Gesundheit und Diversität, was langsam in die Labore und Teams diffundiert – und gut so! Nachhaltigkeit spielt, jenseits von reiner Öko-Rhetorik, in der Materialbeschaffung und bei Forschungsansätzen allmählich eine größere Rolle. Die Richtung? Mehr Komplexität, mehr Teamwork, oft auch mehr Unsicherheit. Zukunftsforscher:innen würden sagen: Neuro ist kein Sprint, sondern ein welliger Staffelmarathon mit offenen Zielen.


Fazit – oder: Warum ich trotzdem geblieben bin

Warum bleibt man in einer Branche, die manchmal wie ein vierdimensionales Rätsel wirkt? Vielleicht, weil kaum ein anderer Beruf Unsicherheit und Sinn so eng miteinander verwebt. Weil der Austausch zwischen Laborbank, Computer und Seminarraum jeden Tag neu herausfordert – und weil die „kleinen Entdeckungen“ jene Momente schaffen, an die man sich später gerne erinnert. Wer ein Faible fürs Komplexe, das Werkeln an Grenzstellen und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen mitbringt, findet in den Neurowissenschaften tatsächlich mehr als nur einen Job. Und vielleicht, ja vielleicht, kann man nach ein paar Jahren sogar halbwegs überzeugend erklären, was man da eigentlich macht.


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