Neurologie-Assistentin Jobs

176 aktuelle Neurologie-Assistentin Stellenangebote

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Gesundheits- und Krankenpfleger *in / MTA-F (m/w/d) Neurologie Epilepsiezentrum auf der Monitoring Station

Evangelische Stiftung Alsterdorf - Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf gGmbHHamburg

Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf bietet die deutschlandweit größte und modernste Monitoring-Station für Neurologie und Epilepsie. Unsere hochqualifizierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen und MTA-F (m/w/d) führen ständige EEG-Überwachungen durch. Hierbei werden die Hirnströme rund um die Uhr überwacht, um einer genauen Diagnose näherzukommen. Bei etwa einem Drittel der Patient*innen, die mit Verdacht auf Epilepsie aufgenommen werden, finden wir eine andere Ursache für ihre Anfälle. Dies ermöglicht eine präzise Behandlung und optimale Versorgung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines innovativen Teams zur Verbesserung der Patientenversorgung.
Festanstellung Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Jobticket – ÖPNV Homeoffice Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt/-ärztin Neurologie (m/w/d)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbHSingen Hohentwiel

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Assistenzarzt/-ärztin in der Neurologie? Kommen Sie zu uns ins moderne Hegau-Bodensee-Klinikum, wo eine zertifizierte Stroke-Unit auf Sie wartet. Profitieren Sie von erstklassiger Weiterbildung und arbeiten Sie in einem engagierten Team von 3.700 Mitarbeiter:innen. Unsere Standorte Singen, Konstanz, Engen und Gailingen bieten Ihnen ideale Lebensbedingungen am Bodensee, im Schwarzwald und in den Alpen. Wir suchen Unterstützung in Voll- oder Teilzeit, zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Starten Sie Ihre Karriere in einer leistungsstarken neurologischen Klinik mit 38 Betten und einer spezialisierten Stroke Unit!
Betriebliche Altersvorsorge Kantine Corporate Benefit Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbH Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt/-ärztin für Neurologie (m/w/d)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbHGailingen Hochrhein

Die Hegau-Jugendwerk GmbH sucht einen Assistenzarzt (m/w/d) für Neurologie. Die Position richtet sich an Fachkräfte, die in der Betreuung von Jugendlichen ab 16 Jahren und jungen Erwachsenen arbeiten möchten. In Voll- oder Teilzeit ab sofort verfügbar, bieten wir 203 Betten in unserer Einrichtung. Unser neurologisches Fachkrankenhaus verfügt über 38 Betten für die Frührehabilitation. Nutzen Sie moderne apparative Diagnosetechniken wie EKG, EEG und Sonografie, um beste Patientenversorgung zu gewährleisten. Profitieren Sie von zwei Jahren Weiterbildungsermächtigung im Fach Neurologie und gestalten Sie Ihre Karriere in einem engagierten Team.
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt Neurologie Weiterbildung (m|w|d)

Klinikum BraunschweigBraunschweig

Die ausgeschriebene Stelle bietet eine vollumfängliche Weiterbildungsermächtigung in der Neurologie sowie für die spezielle neurologische Intensivmedizin. Interessierte erhalten Zugang zu Zertifikatsprogrammen der DGKN und DEGUM, darunter EEG, EMG und neurologische Ultraschalldiagnostik. Die strukturierte Weiterbildung zum Facharzt (m/w/d) umfasst eine Rotation in die Funktionsdiagnostik und die Möglichkeit eines psychiatrischen Jahres. Berufsanfänger*innen profitieren von gezielter Einarbeitung und einem strukturierten Curriculum unter enger Oberarzt-Supervision. Die Klinik bietet herausragende berufliche Perspektiven sowohl fachlich als auch finanziell. Zudem finden regelmäßige Fortbildungen statt, die sowohl intern als auch extern zertifiziert sind.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt (w/m/d) für die Neurologie

Klinikverbund Allgäu gGmbHKempten Allgäu

Die Klinik für Neurologie im Klinikum Kempten ist der führende Anbieter neurologischer Versorgung in der Metropolregion. Unser Leistungsspektrum umfasst die Behandlung sowohl akuter als auch chronischer neurologischer Erkrankungen. Mit einer 24/7 Stroke Unit und einer interdisziplinären Intensivstation garantieren wir höchste Standards. Wir bieten einen spannenden Arbeitsplatz mit vollumfänglicher Weiterbildungsberechtigung für den Facharzt (m/w/d) Neurologie. Als Lehrkrankenhaus der Universität Ulm fördern wir auch wissenschaftliche Arbeiten und Promotionen. Werde Teil unseres engagierten und etablierten Teams im Klinikum Kempten!
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt (m/w/d) / Arzt in Weiterbildung (m/w/d) Neurologie

Jobs bei Dir um die Ecke - PartnerportalGünzburg

Werden Sie Assistenzarzt (m/w/d) in der Neurologie und gestalten Sie aktiv Ihre Karriere! Bei uns übernehmen Sie Stationsdienste in der Neurologie, einschließlich Intensivstation und Frührehabilitation. Unser Weiterbildungsangebot umfasst spezielle Bereiche wie neurologische Intensivmedizin und Schmerzmedizin. Profitieren Sie von einer strukturierten Weiterbildung in einer Klinik der Maximalversorgung mit rund 250 Thrombektomien jährlich. Zudem erhalten Sie frühzeitigen Zugang zu zentralen diagnostischen Verfahren wie EEG und Ultraschall. Starten Sie jetzt Ihre Facharztausbildung bei uns und erweitern Sie Ihre Kompetenzen in der Neurologie!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Familienfreundlich Corporate Benefit Jobs bei Dir um die Ecke - Partnerportal Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d) für Neurologie in Teil- oder Vollzeit

Fachkliniken WangenWangen Allgäu

Werden Sie Teil unseres interdisziplinären Klinikteams als Facharzt (m/w/d). Erleben Sie eine umfassende Einarbeitung und modernste diagnostische Ausstattung. Profitieren Sie von attraktiven Konditionen: tarifliche Vergütung, 30 Tage Urlaub und Sonderleistungen wie kostenlose Nutzung der AMBOSS-Wissensplattform. Zudem bieten wir individuelle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement an. Nutzen Sie die bezuschusste EGYM Wellpass Mitgliedschaft und trainieren Sie in über 10.000 Sport- und Gesundheitseinrichtungen. Profitieren Sie außerdem von zahlreichen Mitarbeiterrabatten über Corporate Benefits und gestalten Sie Ihre Karriere aktiv mit!
Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Fachkliniken Wangen Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt Neurologie für Intensivstation (m|w|d) - NEU!

Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbHBraunschweig

In unserer Klinik bieten wir eine strukturierte Weiterbildung zum Facharzt (m/w/d) für Neurologie an, mit voller Weiterbildungsermächtigung für das Fachgebiet und zusätzlicher spezieller neurologischer Intensivmedizin. Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von umfassender Diagnose und Therapie neurologischer Erkrankungen. Sie haben die Möglichkeit, Zertifikate der DGKN und DEGUM in EEG, EMG und neurologischer Ultraschalldiagnostik zu erwerben. Die Rotation in die Funktionsdiagnostik sowie ein psychiatrisches Jahr vor Ort sind ebenfalls Bestandteil der Weiterbildung. Berufsanfänger*innen erhalten eine gezielte Einarbeitung und ein strukturiertes Curriculum unter enger Supervision. Profitieren Sie von langfristigen, sowohl fachlich als auch finanziell attraktiven Perspektiven in der Neurologie!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt Neurologie Weiterbildung (m|w|d) - NEU!

Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbHBraunschweig

Nutzen Sie die hervorragende Weiterbildungsermächtigung in Neurologie und spezielle neurologische Intensivmedizin. Bei uns erwerben Sie Zertifikate der DGKN und DEGUM in EEG, EMG und neurologischer Ultraschalldiagnostik. Unsere strukturierte Weiterbildung zum Facharzt (m/w/d) bietet Rotationen in die Funktionsdiagnostik sowie in Psychiatrie. Berufsanfänger*innen erhalten eine gezielte Einarbeitung und ein engmaschiges Curriculum unter oberärztlicher Supervision. Profitieren Sie von langfristigen, attraktiven beruflichen Perspektiven. Nehmen Sie an regelmäßigen, zertifizierten Fortbildungen teil und erweitern Sie Ihre klinischen Qualifikationen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Neurologie-Assistentin wissen müssen

Neurologie-Assistentin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Neurologie-Assistentin wissen müssen

Zwischen Messen, Mitfühlen und Mitdenken: Der Alltag als Neurologie-Assistentin

Morgens um Viertel nach sieben in der Neurologie. Der erste Kaffee dampft, der Monitor piept, irgendwo flackert schon der Flur. Wer sich entschließt, als Neurologie-Assistentin (und nein – das ist keine dieser Jobs, die man mit einem Schnellkurs erledigt) durchzustarten, der taucht in eine Welt ein, in der die Grenze zwischen Technik und Menschlichkeit ständig verschwimmt. Kopfhauben anlegen, Elektroden auf die Kopfhaut setzen, Nervenleitgeschwindigkeiten messen. Hand aufs Herz, davor haben viele ein bisschen Respekt – jedenfalls erging es mir so am Anfang. Man weiß: Hinter den Kabeln sitzen Menschen, echte Schicksale, manchmal mit Angst, oft voller Fragen. Genau das macht diese Arbeit so speziell. Keine Minute wie die andere. Mal hektisch, mal berührend, mal einfach nur sehr technisch. Am Ende ist das ein Beruf, der mehr verlangt, als man von außen sieht.


Welche Qualifikationen wirklich zählen – und welche man sich erst im Alltag holt

Dass man für den Beruf eine medizinische Grundausbildung braucht, klar. Die meisten sind Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, MTA-F (die medizinisch-technischen Assistentinnen für Funktionsdiagnostik) oder kommen inzwischen auch aus anderen Gesundheitsberufen – Überraschung: ein Querwechsel aus verwandten Bereichen ist oft möglich (und durchaus ein Thema unserer Zeit). Aber was viele unterschätzen: Die eigentliche Einarbeitung findet on the job statt. EEG, EMG, EP – diese Abkürzungen lernt man schnell, aber das Fingerspitzengefühl? Die Fähigkeit, einen zappeligen Dreijährigen so anzusprechen, dass die Elektroden halten? Oder einen verschlossenen Parkinson-Patienten durch eine Untersuchung zu lotsen? Das steht in keinem Lehrbuch so, wie man es im Alltag erlebt. Was hilft: Geduld. Humor, unbedingt. Und diesen siebten Sinn für Körpersprache. Wer Spaß an Technik hat und trotzdem offen für Menschen bleibt – perfekte Mischung. Ob das jetzt eine angeborene Begabung ist oder mit der Zeit kommt? Vielleicht beides. Jedenfalls: Man wächst da rein. Ich hab’s selbst erlebt.


Gehalt: Zwischen Idealismus und nackter Realität

Tja, unterm Strich zählt oft auch, was am Monatsende wirklich übrig bleibt. Das sei hier – mit aller Nüchternheit – auch mal ausgesprochen. In der Neurologie bewegt sich das Einstiegsgehalt für Assistentinnen meist auf dem Niveau anderer medizinischer Fachberufe, aber die Spanne ist gewaltig: Je nach Bundesland, Tarifbindung und Träger (Öffentlicher Dienst? Privates MVZ? Klinik mit Tarifvertrag oder ohne?) schwankt das Gehalt – und das gar nicht mal wenig. Zahlen? Gern, aber mit Vorsicht zu genießen: Wer in einer Uniklinik am West-Rand der Republik einsteigt, liegt oft bei 2800 € brutto, mit Zuschlägen, Erfahrung und Zusatzaufgaben deutlich drüber. Private Praxen oder kleinere Einrichtungen zahlen gelegentlich spürbar weniger. Im Osten? Da gibt’s Löhne, bei denen man sich fragt, ob da jemand die Zeitrechnung vergessen hat. Positiv: Wer offen für Schichtdienste, Zusatzqualifikationen oder eine spezielle Fachrichtung ist, kann da Gehaltsstufen erklimmen – die berühmten „Sprünge“ gibt es aber selten. Kurz: Reich wird man nicht, abgesichert in der Regel schon.


Karrierechancen und Weiterbildung: Irgendwas geht immer – und manchmal auch mehr

Wer einmal in der Neurologie angekommen ist, merkt schnell: Wer sich reinkniet, kommt weiter. Gerade weil der Fachkräftemangel nicht nur eine Schlagzeile, sondern Alltag ist, werden Assistentinnen oft gezielt gefördert. Weiterbildungen in Neurophysiologie, in spezieller Diagnostik, oder der Sprung zur leitenden MTA sind für viele greifbar. Sogar ein Weg in den Vertrieb (wer hätte das gedacht – Medizintechnik braucht Praxisprofis) oder in die Schulung von Kolleginnen tun sich auf. Neuerdings spielt auch die Digitalisierung mit: EEG-Software wird komplexer, Auswertungen laufen halbautomatisch, aber menschliche Kontrolle bleibt Pflicht. Wer sich also für Technik begeistert und Spaß an Veränderung hat, kann das als Karrieresprungbrett nutzen. Oder? Manchmal kommt zwar das Gefühl auf, man bastle mehr an Systemupdates und weniger an Menschen, aber das ändert sich eh im Tagesgeschäft wieder.


Die Lage am Arbeitsmarkt: Nachfrage, die sich wandelt – und warum das nicht immer hilft

Der Fachkräftemangel ist keine leere Worthülse: Praxen und Kliniken suchen – teilweise händeringend – nach Neurologie-Assistentinnen und -Assistenten. Besonders außerhalb der Großstädte, wo der Weg zum nächsten Krankenhaus schon mal länger dauert als die Morgenkonferenz. Aber: Mehr Nachfrage heißt nicht automatisch glorreiche Bedingungen. Arbeitsverdichtung ist real, der Leistungsdruck hat zugenommen, Stichwort Fallpauschalen und Taktung der Untersuchungen. Trotzdem, wer flexibel ist, findet fast immer eine Stelle – auch wer wieder einsteigt oder den Beruf wechseln will. Die Stellen sind nicht immer im Traum-Umkreis, und Homeoffice ist in dieser Branche bislang ein Witz. Aber wer offen bleibt, kann zwischen Klinik, Praxis, Reha-Zentrum oder Forschung wählen. Die Unterschiede? Groß! Während die einen im engen Takt arbeiten, gibt’s anderswo das Teamgefühl eines kleinen Familienbetriebs. Sicher ist: Wer sich nicht zu schade ist, sich immer wieder auf Neues einzulassen, bleibt gefragt.


Work-Life-Balance, Sinn und die kleinen Selbstgespräche im Flur

Es wäre gelogen zu behaupten, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sei in der Neurologie ein Selbstläufer. Schichtdienste? Teilweise. Wochenenden? Leider ja, vor allem in der Klinik. Trotzdem: Viele Kolleginnen berichten von einem starken Teamgeist, von einem Alltag, der trotz Hektik Sinn stiftet. Vielleicht ist genau das der Punkt, der die Neurologie so besonders macht: Man ist mittendrin in Diagnosen, die Menschenleben beeinflussen, nicht irgendwo an der Peripherie des Gesundheitssystems abgestempelt. Klar, der Papierkram, das Gedöns mit neuen Softwares, die berühmte „Fachfremde Hilfe“ von oben – nervt alles. Und trotzdem, wenn man abends das Licht ausmacht und nochmal durch den Flur läuft, hat man das Gefühl: Irgendwas Sinnvolles war heute dabei. Und ob das nicht auch zählt? Vielleicht bin ich da zu sentimental. Oder auch nicht.


Kurzbeschreibung Neurologie-Assistentin

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Neurologie-Assistentin

Dass man für den Beruf eine medizinische Grundausbildung braucht, klar. Die meisten sind Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, MTA-F (die medizinisch-technischen Assistentinnen für Funktionsdiagnostik) oder kommen inzwischen auch aus anderen Gesundheitsberufen – Überraschung: ein Querwechsel aus verwandten Bereichen ist oft möglich (und durchaus ein Thema unserer Zeit). Aber was viele unterschätzen: Die eigentliche Einarbeitung findet on the job statt. EEG, EMG, EP – diese Abkürzungen lernt man schnell, aber das Fingerspitzengefühl? Die Fähigkeit, einen zappeligen Dreijährigen so anzusprechen, dass die Elektroden halten? Oder einen verschlossenen Parkinson-Patienten durch eine Untersuchung zu lotsen? Das steht in keinem Lehrbuch so, wie man es im Alltag erlebt. Was hilft: Geduld. Humor, unbedingt. Und diesen siebten Sinn für Körpersprache. Wer Spaß an Technik hat und trotzdem offen für Menschen bleibt – perfekte Mischung. Ob das jetzt eine angeborene Begabung ist oder mit der Zeit kommt? Vielleicht beides. Jedenfalls: Man wächst da rein. Ich hab’s selbst erlebt.

Tja, unterm Strich zählt oft auch, was am Monatsende wirklich übrig bleibt. Das sei hier – mit aller Nüchternheit – auch mal ausgesprochen. In der Neurologie bewegt sich das Einstiegsgehalt für Assistentinnen meist auf dem Niveau anderer medizinischer Fachberufe, aber die Spanne ist gewaltig: Je nach Bundesland, Tarifbindung und Träger (Öffentlicher Dienst? Privates MVZ? Klinik mit Tarifvertrag oder ohne?) schwankt das Gehalt – und das gar nicht mal wenig. Zahlen? Gern, aber mit Vorsicht zu genießen: Wer in einer Uniklinik am West-Rand der Republik einsteigt, liegt oft bei 2800 € brutto, mit Zuschlägen, Erfahrung und Zusatzaufgaben deutlich drüber. Private Praxen oder kleinere Einrichtungen zahlen gelegentlich spürbar weniger. Im Osten? Da gibt’s Löhne, bei denen man sich fragt, ob da jemand die Zeitrechnung vergessen hat. Positiv: Wer offen für Schichtdienste, Zusatzqualifikationen oder eine spezielle Fachrichtung ist, kann da Gehaltsstufen erklimmen – die berühmten „Sprünge“ gibt es aber selten. Kurz: Reich wird man nicht, abgesichert in der Regel schon.

Wer einmal in der Neurologie angekommen ist, merkt schnell: Wer sich reinkniet, kommt weiter. Gerade weil der Fachkräftemangel nicht nur eine Schlagzeile, sondern Alltag ist, werden Assistentinnen oft gezielt gefördert. Weiterbildungen in Neurophysiologie, in spezieller Diagnostik, oder der Sprung zur leitenden MTA sind für viele greifbar. Sogar ein Weg in den Vertrieb (wer hätte das gedacht – Medizintechnik braucht Praxisprofis) oder in die Schulung von Kolleginnen tun sich auf. Neuerdings spielt auch die Digitalisierung mit: EEG-Software wird komplexer, Auswertungen laufen halbautomatisch, aber menschliche Kontrolle bleibt Pflicht. Wer sich also für Technik begeistert und Spaß an Veränderung hat, kann das als Karrieresprungbrett nutzen. Oder? Manchmal kommt zwar das Gefühl auf, man bastle mehr an Systemupdates und weniger an Menschen, aber das ändert sich eh im Tagesgeschäft wieder.

Der Fachkräftemangel ist keine leere Worthülse: Praxen und Kliniken suchen – teilweise händeringend – nach Neurologie-Assistentinnen und -Assistenten. Besonders außerhalb der Großstädte, wo der Weg zum nächsten Krankenhaus schon mal länger dauert als die Morgenkonferenz. Aber: Mehr Nachfrage heißt nicht automatisch glorreiche Bedingungen. Arbeitsverdichtung ist real, der Leistungsdruck hat zugenommen, Stichwort Fallpauschalen und Taktung der Untersuchungen. Trotzdem, wer flexibel ist, findet fast immer eine Stelle – auch wer wieder einsteigt oder den Beruf wechseln will. Die Stellen sind nicht immer im Traum-Umkreis, und Homeoffice ist in dieser Branche bislang ein Witz. Aber wer offen bleibt, kann zwischen Klinik, Praxis, Reha-Zentrum oder Forschung wählen. Die Unterschiede? Groß! Während die einen im engen Takt arbeiten, gibt’s anderswo das Teamgefühl eines kleinen Familienbetriebs. Sicher ist: Wer sich nicht zu schade ist, sich immer wieder auf Neues einzulassen, bleibt gefragt.

Es wäre gelogen zu behaupten, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sei in der Neurologie ein Selbstläufer. Schichtdienste? Teilweise. Wochenenden? Leider ja, vor allem in der Klinik. Trotzdem: Viele Kolleginnen berichten von einem starken Teamgeist, von einem Alltag, der trotz Hektik Sinn stiftet. Vielleicht ist genau das der Punkt, der die Neurologie so besonders macht: Man ist mittendrin in Diagnosen, die Menschenleben beeinflussen, nicht irgendwo an der Peripherie des Gesundheitssystems abgestempelt. Klar, der Papierkram, das Gedöns mit neuen Softwares, die berühmte „Fachfremde Hilfe“ von oben – nervt alles. Und trotzdem, wenn man abends das Licht ausmacht und nochmal durch den Flur läuft, hat man das Gefühl: Irgendwas Sinnvolles war heute dabei. Und ob das nicht auch zählt? Vielleicht bin ich da zu sentimental. Oder auch nicht.

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