Medizintechnik Jobs

829 aktuelle Medizintechnik Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Servicetechniker / Monteur / Mechaniker Elektriker - Maschinenbau Montage Pharma Medizintechnik (m/w/d)

W K Gesellschaft für Industrietechnik mbH

Entdecken Sie eine abwechslungsreiche Karriere im Maschinenbau, insbesondere in den zukunftsorientierten Bereichen Pharma, Energie und E-Mobility. Wir suchen Fachkräfte mit einer Ausbildung in Elektrotechnik oder Mechanik sowie entsprechender Berufserfahrung. Reisebereitschaft ist erforderlich, da die Einsätze deutschland-, europa- und weltweit stattfinden. Profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsvertrag, einem Firmenwagen und individueller Ausstattung. Genießen Sie ein familiäres Arbeitsklima und hohe Jobsicherheit bei einem inhabergeführten Unternehmen. Starten Sie Ihre Karriere mit fairer Bezahlung, Reisevergütung und einer fundierten Einarbeitungszeit.
Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d) Produktion Medizintechnik in Weingarten

Trio Personalmanagement Bretten GmbHWeingarten Baden

Verstärke unser Team als Chemielaborant (m/w/d) in der Medizintechnik am Standort Weingarten (Baden). In dieser Vollzeitstelle übernimmst du die Oberflächenbearbeitung von Stents sowie das Einrichten von Elektropolier- und Passivierplätzen. Du bringst eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant, CTA oder PTA mit und hast Erfahrung in der Produktion von Medizinprodukten. Ein hohes Qualitätsbewusstsein, handwerkliches Geschick und Teamfähigkeit zeichnen dich aus. Wir bieten ein attraktives Vergütungspaket, langfristige Perspektiven und tarifliche Zuschläge. Profitiere von einer abwechslungsreichen Tätigkeit in deiner Nähe mit mehrsprachiger Betreuung!
Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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OTA / OP-Fachkraft / Gesundheits- und Krankenpfleger / MFA / Medizinstudent / Quereinsteiger im OP (m/w/d) in Vollzeit oder Teilzeit.

WolfartKlinikMünchen

Sie sind OTA oder Gesundheits- und Krankenpfleger und suchen eine neue Herausforderung im OP-Bereich? Wir bieten Ihnen einen attraktiven Arbeitsplatz in einem motivierten Team, das Wert auf familiäres Betriebsklima legt. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen und Ihre kommunikativen Fähigkeiten aktiv einzubringen. Genießen Sie eine strukturierte Einarbeitung sowie flexible Arbeitszeiten und profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und 30 Tagen Urlaub. Zudem bieten wir ein Benefit-Portal, betriebliche Altersvorsorge und zahlreiche Sozialleistungen. Bewerben Sie sich und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen Umfeld!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Fahrtkosten-Zuschuss Teilzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

Medizinische:r Technolog:in (MTL/MTLA) / BiologischTechnische:r Assistent:in (BTA) / ChemischTechnische:r Assistent:in (CTA) Senior (all genders) -Rechtsmedizin

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

In dieser spannenden Position bestimmen Sie die Blutalkoholkonzentration mithilfe der Headspace-GC/FID- und ADH-Methode. Zudem extrahieren Sie Arzneistoffe, Drogen und Gifte aus biologischen Proben, auch nach Obduktionen. Die Analyse erfolgt durch moderne Verfahren wie LC-MS/MS, GC-MS und HPLC. Sie arbeiten in einem ISO 17025 akkreditierten Labor und sind für die Wartung der Analysengeräte verantwortlich. Zusätzlich dokumentieren Sie Ihre Ergebnisse mit verschiedenen EDV-Systemen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Medizinisch-Technolog:in oder BTA/CTA ist Voraussetzung; die Stelle ist zunächst für ein Jahr mit guter Verlängerungsmöglichkeit ausgeschrieben.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Werkstoffprüfer / ATA / PhyTA / CTA / MTA - Technisches Analytisches Labor (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Wir suchen einen Chemielaboranten/Werkstoffprüfer (m/w/d) zur Verstärkung unseres technischen analytischen Laborteams. Sie sind verantwortlich für analytische Messungen und Reklamationsbearbeitung, um Vertrieb und Qualitätssicherung zu unterstützen. Die Messfähigkeit von Materialprüfmaschinen und Geräten wie IR, DSC, Rheometer und DMTA wird von Ihnen gewährleistet. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen und Prüfkörper im Rahmen von Wareneingangskontrollen her und prüfen diese. Das Erstellen von Dokumentationen und Laborberichten auf Deutsch und Englisch gehört ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft mit uns aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Technische*r Assistent*in (m/w/d) in Teilzeit (50 %) (BTA, CTA, MTLA oder vergleichbar) im Fachgebiet „Biologische Dosimetrie“

Bundesamt für StrahlenschutzOberschleißheim, München

Sind Sie erfahren in der Zellkultivierung und haben Kenntnisse in sterilen Arbeitstechniken? Besitzen Sie Fähigkeiten in der Genexpressionsanalyse, einschließlich Nukleinsäureextraktion und PCR-Techniken? Wir suchen motivierte Mitarbeitende, die bereit sind, langfristig und konzentriert am Mikroskop zu arbeiten. Gute Englischkenntnisse und Erfahrung mit Microsoft Office sind erwünscht. Teamarbeit und soziale Kompetenzen, besonders in der Kommunikation, sind uns wichtig. Zudem bieten wir ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit flexiblen Arbeitszeiten in einer renommierten wissenschaftlich-technischen Behörde in Oberschleißheim.
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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PTA, BTA, CTA, OTA oder MTLA als Pharmaberater / Pharmareferent im Innendienst (m/w/x) - Homeoffice

helena GmbH

Suchst du einen spannenden Job im Innendienst? Werde Teil eines Teams, das medizinisch-fachliche Beratung für Ärzte, Praxispersonal und Apotheker bietet. Gemeinsam mit renommierten Pharmaunternehmen betreust du Kunden über Telefon, E-Mail und online. Ideale Kandidaten sind geprüfte Pharmareferenten, PTA, CTA oder haben ein naturwissenschaftliches Studium erfolgreich abgeschlossen. Dieser Einstieg bietet dir eine vielversprechende Perspektive, ideal auch nach Elternpausen oder anderen Berufen. Nutze die Chance auf eine flexible Teilzeitstelle, die Familie und Beruf bestens vereint.
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Technische*r Assistent*in (m/w/d) (BTA, MTA, CTA)

Max-Planck-Institut für molekulare BiomedizinMünster

Entdecken Sie die spannenden Möglichkeiten am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin. Besuchen Sie uns online unter www.mpi-muenster.mpg.de und werden Sie Teil unserer innovativen Forschungsgemeinschaft!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Technischer Assistent (m/w/d) BTA, CTA, VMTA, MTA, Biologielaborant (m/w/d)

Max-Planck-Institut für BiochemieMartinsried

Für eine erfolgreiche Karriere in der Forschung benötigen Sie praktische Erfahrung mit Versuchstieren sowie einen Sachkundenachweis (FELASA oder vergleichbar). Ihre molekularbiologischen Kenntnisse und Fähigkeiten in modernen Arbeitstechniken sind entscheidend. Unser internationales Forschungsumfeld bietet Ihnen einen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Arbeitsplatz mit modernster Labortechnik. Die Vergütung erfolgt nach TVöD (Bund) bis Entgeltgruppe 9b, einschließlich Jahressonderzahlung. Darüber hinaus unterstützen wir Ihre Fort- und Weiterbildung aktiv, während Sie in einem wertschätzenden Team arbeiten. Flexible Arbeitszeiten und betriebliche Altersvorsorge sorgen dafür, dass Beruf und Familie optimal vereint werden können.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter (Pharmakant/PTA/CTA/MTA) (m/w/d) für die Arzneimittelherstellung befristet auf 2 Jahre

Daiichi Sankyo Europe GmbHPfaffenhofen Ilm

Seit 1899 sind wir führend in der Entwicklung innovativer Therapien für Onkologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, seltene Krankheiten und Immunerkrankungen. Mit über 19.000 Mitarbeitern und einer globalen Präsenz in mehr als 30 Ländern setzen wir unsere Vision 2030 um: ein nachhaltiges, innovatives Gesundheitsunternehmen. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir engagierte Mitarbeiter (m/w/d) in der Arzneimittelherstellung für eine befristete Beschäftigung von zwei Jahren. Ihre Aufgaben umfassen die eigenständige Bedienung, Rüstung und Reinigung unserer Maschinen zur Herstellung von Tabletten. Darüber hinaus führen Sie Wartungs-, Kalibrierungs- und Reinigungstätigkeiten nach Standardarbeitsanweisungen durch. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie eine gesündere Zukunft mit uns!
Quereinstieg möglich Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizintechnik wissen müssen

Medizintechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medizintechnik wissen müssen

Zwischen Hightech und Realität – Karrierewege in der Medizintechnik aus erster Hand

Manchmal stolpert man fast über das eigene Bild davon, was „Medizintechnik“ heißt. Kniegelenke aus dem 3D-Drucker, OP-Roboter, MRTs, die wirken wie Mini-Zeitmaschinen – na klar, das gehört alles dazu. Aber Hand aufs Herz: Die wahre Arbeit spielt sich meistens ab, wo's weniger spektakulär abläuft. Im Labor, in der Produktion, bei der Wartung. Oder in kleinen Teams, die für Langlebigkeit sorgen oder – ganz banal – für gut geölte Abläufe im Krankenhaus. Medizintechnik ist eben nicht automatisch Silicon Valley light, sondern liegt irgendwo zwischen Handwerk, Tüftelei und Ingenieurskunst mit gesellschaftlichem Mehrwert. Das richtig zu begreifen, kann einem, gerade als Berufseinsteiger:in oder Wechselwillige:r, die Augen öffnen – und vielleicht das Hirn etwas durchlüften.


Vielschichtige Arbeitswelten – Und wo will ich da eigentlich hin?

Die Medizintechnik kennt Spezialisierungen wie Sand am Meer: Produktion von Implantaten, Entwicklung von Diagnosesystemen, Qualitätssicherung, Vertrieb, Regulatory Affairs, Anwendungsschulungen, Serviceeinsätze vor Ort… Die Bandbreite ist schier endlos. Wer mit neuem Elan einsteigen will, landet oft in einer dieser Sphären – und merkt erst später, dass jede ihre besonderen Spielregeln hat. In der Entwicklung zählt das nerdige Detailverständnis, gepaart mit einer gewissen Frustrationstoleranz (Chip kaputt? Na dann eben nochmal à la Schrödingers Katze). Produktion oder Service? Viel Praxis, Fingerspitzengefühl und: Geduld mit den Launen der Technik. Und dann noch: Wer im Außendienst unterwegs ist, kennt die Autobahnraststätten dieser Republik besser als jedes eigene Kissen zu Hause.


Harte Fakten: Gehalt, Region, Erwartungen – Realismus statt Mythos

Klar, über das Gehalt wird gerne zu wenig und zu spät gesprochen. Machen wir’s trotzdem – und zwar ehrlich. Der Einstieg in der Medizintechnik fällt in puncto Verdienst teils zurückhaltend aus, jedenfalls, wenn man von Hochglanz-Pitches der Personalabteilungen absieht. Was viele unterschätzen: Große Konzerne zahlen mehr, Mittelständler bieten aber oft abwechslungsreichere Aufgaben. Je nach Qualifikation (von Techniker:innen bis zu Studierten) und Branche schwankt die Spanne heftig: Vom soliden vierstelligen Bereich bis zu Zahlen, bei denen das eigene Konto plötzlich ganz neue Höhen kennt – zumindest in der Theorie. Realität? Bleiben wir auf dem Boden: In Ostdeutschland oder ländlichen Regionen muss man oft mit weniger rechnen. Ballungsräume, vor allem im Süden, trumpfen auch hier. Ich kenne Stories von Berufseinsteiger:innen, die in München locker ein Drittel mehr bekommen als Kolleg:innen im Harz. Aber: Lebenshaltungskosten, Pendelstrecken, Freizeitstress – das relativiert einiges. Am Ende zählt, wie das große Ganze passt – und ob die innerliche Balance zwischen Anspruch und Alltag nicht komplett gegen die Wand fährt.


Fachkräftemangel, Digitalisierung und der ganz normale Wahnsinn

Wer denkt, der Markt sei pickepackevoll mit perfekten Bewerber:innen – Irrtum. Fachkräfte werden gesucht, sei es für die Wartung komplizierter OP-Technik oder für regulatorische Dschungelprüfungen im Ausland. Klingt nach Jobgarantie? Ja und nein. Der Druck steigt, gerade wenn Unternehmen digitalisieren und KI-Lösungen einführen, für die es noch nicht mal einen festen Ausbildungsberuf gibt. Manchmal frage ich mich, ob man da die Branche neu erfinden muss oder schlicht flexibel genug sein sollte, sich alle zwei Jahre selbst in Frage zu stellen. Veränderung ist der Standard, nicht die Ausnahme: Wer sich in den aktuellen Gesundheitstrends verliert, übersieht, dass am Ende immer noch Hands-on-Mentalität und solide Problemlösung zählen. Digitales Mindset ist schön, aber im Ernstfall ist das funktionierende Blutzuckermessgerät am Freitagabend Gold wert.


Bewerbung, Einstieg, Weiterkommen – zwischen Papier und Persönlichkeit

Das perfekte Bewerbungsanschreiben? Schwierig. Besser ist, den eigenen Werdegang ehrlich zu präsentieren, Lücken schlüssig zu erklären – und Praxis zu zeigen, auch wenn das nicht im Studienplan stand. Was ich gern gesehen hätte, als ich mein erstes Mal vor einer Personalchefin saß? Mehr Authentizität, weniger Schein. Die sogenannte Soft Skills – Teamgeist, Neugier, technische Frustrationstoleranz – wiegt nicht selten schwerer als jedes Zertifikat. Wer zeigt, dass er oder sie in stürmischen Zeiten ruhig bleibt, gewinnt oft mehr als all die Multitalente mit perfekten Zeugnissen. Übrigens: Weiterbildung war nie so wichtig wie aktuell. Herstellerseminare, digitale Schulungen, Spezialisierungen in Sachen Regulatory. Wer nicht regelmäßig auffrischt, steht schnell neben der Entwicklung und winkt nur noch hinterher. Nichts ist altmodischer als eingefahrene Routinen in diesem Feld.


Balanceakte: Beruf, Privatleben und der kleine Widerstand

Jetzt mal Klartext: Medizintechnik ist kein Ponyhof für Perfektionisten. Unregelmäßige Arbeitszeiten, Schichtdienste bei Instandhaltung, Reisetätigkeit, Stressphasen jeweils vor Zertifizierung oder Markteinführung – das gehört eben dazu. Viele zeigen vollen Einsatz, weil sie wissen, dass ihre Arbeit echte Leben betrifft. Und freiwillig Disziplin entwickeln, um nach Feierabend wirklich abzuschalten. Mir hilft manchmal ein Abendspaziergang, ein Gespräch mit Kolleg:innen – oder ein skeptischer Blick auf den eigenen Smartphone-Kalender, wenn mal wieder alles auf einmal kommt. Gut möglich übrigens, dass sich genau dort entscheidet, ob man langfristig Freude an der Medizintechnik hat: Im kleinen, aber entschlossenen Widerstand gegen den Stress. Das, oder eine gesunde Portion Humor. Ohne das geht’s nicht.


Kurzbeschreibung Medizintechnik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Medizintechnik

Die Medizintechnik kennt Spezialisierungen wie Sand am Meer: Produktion von Implantaten, Entwicklung von Diagnosesystemen, Qualitätssicherung, Vertrieb, Regulatory Affairs, Anwendungsschulungen, Serviceeinsätze vor Ort… Die Bandbreite ist schier endlos. Wer mit neuem Elan einsteigen will, landet oft in einer dieser Sphären – und merkt erst später, dass jede ihre besonderen Spielregeln hat. In der Entwicklung zählt das nerdige Detailverständnis, gepaart mit einer gewissen Frustrationstoleranz (Chip kaputt? Na dann eben nochmal à la Schrödingers Katze). Produktion oder Service? Viel Praxis, Fingerspitzengefühl und: Geduld mit den Launen der Technik. Und dann noch: Wer im Außendienst unterwegs ist, kennt die Autobahnraststätten dieser Republik besser als jedes eigene Kissen zu Hause.

Klar, über das Gehalt wird gerne zu wenig und zu spät gesprochen. Machen wir’s trotzdem – und zwar ehrlich. Der Einstieg in der Medizintechnik fällt in puncto Verdienst teils zurückhaltend aus, jedenfalls, wenn man von Hochglanz-Pitches der Personalabteilungen absieht. Was viele unterschätzen: Große Konzerne zahlen mehr, Mittelständler bieten aber oft abwechslungsreichere Aufgaben. Je nach Qualifikation (von Techniker:innen bis zu Studierten) und Branche schwankt die Spanne heftig: Vom soliden vierstelligen Bereich bis zu Zahlen, bei denen das eigene Konto plötzlich ganz neue Höhen kennt – zumindest in der Theorie. Realität? Bleiben wir auf dem Boden: In Ostdeutschland oder ländlichen Regionen muss man oft mit weniger rechnen. Ballungsräume, vor allem im Süden, trumpfen auch hier. Ich kenne Stories von Berufseinsteiger:innen, die in München locker ein Drittel mehr bekommen als Kolleg:innen im Harz. Aber: Lebenshaltungskosten, Pendelstrecken, Freizeitstress – das relativiert einiges. Am Ende zählt, wie das große Ganze passt – und ob die innerliche Balance zwischen Anspruch und Alltag nicht komplett gegen die Wand fährt.

Wer denkt, der Markt sei pickepackevoll mit perfekten Bewerber:innen – Irrtum. Fachkräfte werden gesucht, sei es für die Wartung komplizierter OP-Technik oder für regulatorische Dschungelprüfungen im Ausland. Klingt nach Jobgarantie? Ja und nein. Der Druck steigt, gerade wenn Unternehmen digitalisieren und KI-Lösungen einführen, für die es noch nicht mal einen festen Ausbildungsberuf gibt. Manchmal frage ich mich, ob man da die Branche neu erfinden muss oder schlicht flexibel genug sein sollte, sich alle zwei Jahre selbst in Frage zu stellen. Veränderung ist der Standard, nicht die Ausnahme: Wer sich in den aktuellen Gesundheitstrends verliert, übersieht, dass am Ende immer noch Hands-on-Mentalität und solide Problemlösung zählen. Digitales Mindset ist schön, aber im Ernstfall ist das funktionierende Blutzuckermessgerät am Freitagabend Gold wert.

Das perfekte Bewerbungsanschreiben? Schwierig. Besser ist, den eigenen Werdegang ehrlich zu präsentieren, Lücken schlüssig zu erklären – und Praxis zu zeigen, auch wenn das nicht im Studienplan stand. Was ich gern gesehen hätte, als ich mein erstes Mal vor einer Personalchefin saß? Mehr Authentizität, weniger Schein. Die sogenannte Soft Skills – Teamgeist, Neugier, technische Frustrationstoleranz – wiegt nicht selten schwerer als jedes Zertifikat. Wer zeigt, dass er oder sie in stürmischen Zeiten ruhig bleibt, gewinnt oft mehr als all die Multitalente mit perfekten Zeugnissen. Übrigens: Weiterbildung war nie so wichtig wie aktuell. Herstellerseminare, digitale Schulungen, Spezialisierungen in Sachen Regulatory. Wer nicht regelmäßig auffrischt, steht schnell neben der Entwicklung und winkt nur noch hinterher. Nichts ist altmodischer als eingefahrene Routinen in diesem Feld.

Jetzt mal Klartext: Medizintechnik ist kein Ponyhof für Perfektionisten. Unregelmäßige Arbeitszeiten, Schichtdienste bei Instandhaltung, Reisetätigkeit, Stressphasen jeweils vor Zertifizierung oder Markteinführung – das gehört eben dazu. Viele zeigen vollen Einsatz, weil sie wissen, dass ihre Arbeit echte Leben betrifft. Und freiwillig Disziplin entwickeln, um nach Feierabend wirklich abzuschalten. Mir hilft manchmal ein Abendspaziergang, ein Gespräch mit Kolleg:innen – oder ein skeptischer Blick auf den eigenen Smartphone-Kalender, wenn mal wieder alles auf einmal kommt. Gut möglich übrigens, dass sich genau dort entscheidet, ob man langfristig Freude an der Medizintechnik hat: Im kleinen, aber entschlossenen Widerstand gegen den Stress. Das, oder eine gesunde Portion Humor. Ohne das geht’s nicht.

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