Medizinische Praxisassistentin Jobs

776 aktuelle Medizinische Praxisassistentin Stellenangebote

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Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Dialyse

Nephrocare Hamburg-Altona GmbHHamburg

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte in der Dialyse in Hamburg? Unser unbefristeter Vollzeitjob (Kennziffer: DS44101023-R0252040) bietet Ihnen die Möglichkeit, in einem modernen Umfeld zu arbeiten. Werden Sie Teil unseres engagierten Dialyse-Teams bei Nephro Care, einer Tochtergesellschaft von Fresenius Medical Care AG. Gemeinsam sorgen wir für die bestmögliche Behandlung von Patienten mit Nierenerkrankungen. Profitieren Sie von einem starken Zusammenhalt unter den Kollegen und einem positiven Arbeitsklima. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv das Wohlergehen unserer Patienten mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkräfte oder MFA für die Dialyse (m/w/d)

KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.Lohr Main

Als Teil des engagierten Pflegeteams unterstützen Sie die umfassende Versorgung unserer Dialysepatienten. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Vorbereitung des Behandlungsbereichs und die Dokumentation der Behandlungsergebnisse. Zudem sind Sie für die Anamneseerhebung und die Beurteilung des Allgemeinzustands zuständig. Während der Dialyse überwachen Sie den Ablauf, um die Sicherheit unserer Patienten zu gewährleisten. Sie haben die Möglichkeit, sich auf Bereiche wie Heimdialyse zu spezialisieren und Ihre Perspektiven zu erweitern. Darüber hinaus kümmern Sie sich um Terminvereinbarungen und administrativen Aufgaben, einschließlich Abrechnung und Systempflege.
Weihnachtsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

Südblick GmbHDonauwörth

Verstärke unser Team als medizinische Fachangestellte (m/w/d) in Donauwörth! In unseren Augenzentren bieten wir eine freundliche Arbeitsatmosphäre und modernste Technik. Du empfängst Patientinnen und Patienten und sorgst dafür, dass sie sich wohl und gut betreut fühlen. Zu deinen Aufgaben gehört die Dokumentation von (Vor-)Untersuchungen, Beratungen und Behandlungen sowie die Pflege von Patientenakten. Mit unserer Praxis-Software managest du Patiententermine, sowohl persönlich als auch online. Außerdem unterstützt du uns bei der Erstellung von Abrechnungen und beim Einkauf von Praxismaterialien.
Gutes Betriebsklima Festanstellung Arbeitskleidung Teilzeit weitere Benefits
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MTA-F Intraoperatives Monitoring

Universitätsklinikum TübingenTübingen

Jährlich versorgt die Universitätsklinik für Neurochirurgie ca. 10.000 ambulante Patienten und führt über 3.000 stationäre Operationen durch. Wir suchen eine MTA-F für das intraoperative Monitoring in Vollzeit (100%) und unbefristet. Zu den Aufgaben gehören elektrophysiologisches Monitoring während neurochirurgischer Eingriffe sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Technische Unterstützung bei der intraoperativen Funktionslokalisation mittels Elektrostimulation ist ebenfalls erforderlich. Bewerber sollten eine abgeschlossene Ausbildung als MTA-F oder Erfahrung in der Elektrophysiologie mitbringen. Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten sind unerlässlich für diese Position.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Teamleitung medizinische Fachangestellte (m/w/d)

BG prevent GmbHRadolfzell

In einem Gesundheitszentrum führst du ein Team von medizinischen Assistent:innen und gestaltest die Aus- und Weiterbildung. Du übernimmst wichtige Controllingaufgaben und unterstützt Führungskräfte bei der Optimierung von Prozessen. Zudem bist du Ansprechpartner:in für personalrelevante Themen in der medizinischen Assistenz. Idealerweise bringst du eine medizinische Ausbildung mit, beispielsweise als MFA, ZFA oder Krankenschwester. Erfahrung in einer Führungsrolle oder ein starkes Verständnis für wertschätzende Führung sind von Vorteil. Mobilität ist wichtig, da du Kund:innen und Proband:innen vor Ort betreust und berätst.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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ZFA / ZMP für Prophylaxe (m/w/d) - Bad Pyrmont

Zahnarztpraxis Dr. HöhneBad Pyrmont

Wir suchen eine Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) mit Prophylaxe-Erfahrung, gerne auch ZMP oder DH, für unser engagiertes Team. Ihre Aufgaben umfassen PZR, AIT und die sorgfältige Dokumentation in Charly und Paro Status. Sie profitieren von einem attraktiven Gehalt bis zu 4.000 € brutto/Monat sowie 6 Wochen Urlaub. Genießen Sie geregelte Arbeitszeiten, keine Wochenendarbeit und ein pünktliches Feierabend. Wir bieten regelmäßige Fortbildungen, Betriebsrente und Zuschüsse für Kinderbetreuung sowie Mobilität. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv unseren Prophylaxe-Bereich mit einem sympathischen Team.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische:r Technolog:in für Radiologie (MTR/MTRA) (all genders) - Neuroradiologie

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) steht für Spitzenkompetenz in Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung. Mit über 16.100 engagierten Mitarbeiter:innen bieten wir umfassende Leistungen in der Medizin, darunter Radiologie, Onkologie und Strahlentherapie. Unser Fokus liegt auf Patientenbetreuung und innovativen Verfahren in der Bildgebung. Wir setzen auf modernste Medizintechnik, inklusive Dosimetrie und Therapieplanung. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheitsversorgung aktiv mit! Finden Sie Ihre Traumschule auf StepStone.de mit Original-Stellenanzeigen und hilfreichen Karrieretipps – starten Sie noch heute!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für das MVZ Urologie

EUREGIO-KLINIK Grafschaft Bentheim Holding GmbHNordhorn

In unseren 13 Abteilungen und medizinischen Versorgungszentren behandeln wir jährlich über 120.000 Patienten. Wir suchen eine engagierte Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für unser MVZ Urologie, die in Vollzeit oder Teilzeit arbeiten möchte. Zu Ihren Aufgaben gehören die kompetente Patientenbetreuung, Assistenz bei Untersuchungen und die Organisation der Sprechstundenabläufe. Eine abgeschlossene Ausbildung als Medizinische Fachangestellte sowie gute EDV-Kenntnisse sind erforderlich. Zudem sollten Sie zuverlässig, teamfähig und kommunikativ sein. Genießen Sie eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten in einem dynamischen Umfeld.
Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Azubi zur/zum MFA (m/w/d)

Praxis am DombogenXanten

Starte deine Karriere als Azubi zur/zum MFA (m/w/d) in Xanten und profitiere von modernen Arbeitsweisen, die höchsten medizinischen Standards entsprechen. Wir suchen engagierte Talente, die über sichere Deutschkenntnisse, ein gepflegtes Auftreten und grundlegende EDV-Kompetenzen verfügen. Unser attraktives Angebot umfasst Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie 30 Tage Urlaub. In unserer modernen Praxis erwarten dich ein familiäres Arbeitsklima und flexible Arbeitszeiten. Zudem bieten wir zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie regelmäßige Betriebsausflüge. Bewirb dich jetzt und werde Teil eines Teams, das ganzheitliche Patientenversorgung großschreibt!
Weihnachtsgeld Arbeitskleidung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) - SalutoCare

Klinik Bavaria GmbH & Co. KG Rehabilitationsklinik Bad KissingenWien

Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams von 600 Mitarbeitern! In einem modernen Umfeld mit 300 Betten bieten wir erstklassige Rehabilitation und setzen mit innovativen Ansätzen neue Maßstäbe für optimale Therapieergebnisse. Gestalten Sie die Zukunft der Rehabilitation aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Praxisassistentin wissen müssen

Medizinische Praxisassistentin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinische Praxisassistentin wissen müssen

Mehr als Blutdruckmessen: Realität und Chancen als Medizinische Praxisassistentin

Morgens sieben Uhr. Kaffeeduft im kleinen Pausenraum, das Klingeln der ersten Patiententelefone schon im Ohr. Wer als Medizinische Praxisassistentin (MPA) – oder, seltener in der männlichen Variante: als Medizinischer Praxisassistent – arbeitet, hat selten einen Tag wie den anderen. Das muss man aushalten können, manchmal sogar schätzen lernen. Wer sich gerade fragt, ob dieser Beruf – oder ein Wechsel – der richtige Schritt ist: Willkommen auf einer Achterbahn durch einen unterschätzten Mikrokosmos zwischen Menschlichkeit, Technik und der rauen Wirklichkeit des Gesundheitssystems. Was man wissen sollte, bevor man sich ernsthaft mit der Rolle der MPA beschäftigt? Es ist mehr als das Klischee von ‚den halben Tag Blutdruck messen und Termine vergeben‘.


Pulsgeber im Praxisbetrieb: Zwischen Organisation und Menschlichkeit

Wer als Berufseinsteiger:in in eine Praxis kommt, rechnet oft nicht mit der Vielschichtigkeit dieser Arbeitswelt. Klar, da ist das Telefon. Der Empfang, Terminmanagement, Patientenaufnahme – alles irgendwie logisch. Aber damit hört die Liste nicht auf: Wundversorgungen, Blutentnahmen, Assistenz bei Untersuchungen, Dokumentation, Hygiene-Checks, Abrechnungen – und zwischendurch der kleine Streit ums Rezept gegen die ewige Rückenschmerzen. Dass man im Team die Fäden zusammenhält, versteht sich beinahe von selbst. Praxis ohne MPA? Funktioniert nicht, fragt mal die Chefärzte. Wir sind die, die den Laden am Laufen halten, wenn der Druck steigt – und ja, Nerven wie Drahtseile sind keine schlechte Idee.


Zwischen Station und Herz: Was Bewerber:innen wirklich mitbringen sollten

Technikbegeisterung kann nützlich sein, ja. Aber wer glaubt, digitale Praxissoftware sei die größte Herausforderung, unterschätzt das Zwischenmenschliche. Freundlichkeit als Betriebsmodus – das genügt nicht. Da steht man, organisiert fünf wartende Patienten, stößt auf Hektik, Sorgen, manchmal pure Verzweiflung. Wie reagiert man, wenn die alten Routinen versagen? Flexibilität, Taktgefühl, dieser ganz spezielle Sinn für Timing – das ist mindestens genauso unbezahlbar wie das Abschlusszeugnis. Und plötzlich merkt man: Zur MPA wird man nicht allein durch die Ausbildung, sondern erst durch Erfahrung und ein dickes Fell.


Gehalt: Mehr Verantwortung, mäßige Lohntüte?

Jetzt zu einem Thema, das kaum einer offen anspricht und jede still beschäftigt – das Gehalt. Wer ehrlich ist, weiß: Reich wird man als MPA selten. Der Lohn schwankt, je nach Bundesland und Branche, zwischen knapp und anständig. In Ballungsräumen – München, Hamburg, Zürich sowieso eine ganz eigene Liga – kann sich das monatliche Netto sehen lassen, zumindest im Vergleich zur Provinz. Aber: Fachkräftemangel macht sich auch hier bemerkbar. Viele Praxen bieten inzwischen Boni, flexible Arbeitszeiten oder unterstützen Weiterbildungen, einfach weil ihnen die Alternativen fehlen. Und ja, es gibt schwarze Schafe – Hospitieren, Nachfragen und der offene Vergleich schaden bei den Vertragsverhandlungen nie. Einstiegsgehälter liegen oft unter 2.500 € brutto, steigen aber mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen und Spezialisierungen. Wer ins Krankenhaus oder in größere medizinische Versorgungszentren wechselt, kann oft mehr einstreichen, erkauft sich das aber oft mit mehr Schichtarbeit und Spätdiensten. Ob das jetzt ein fairer Tausch ist? Kommt auf die Lebensphase an, auf die eigenen Prioritäten, vielleicht auch auf die Miete.


Karriere in Bewegung: Weiterbildung als Türöffner

Manchmal, an langen Tagen im Sprechzimmer, überkommt einen leise der Gedanke: War’s das jetzt? Und dann merkt man – das muss es nicht sein. Die Karriere einer MPA verläuft selten auf gerader Bahn. Wer etwas reißen will, dem stehen etliche Türen offen: Spezialisierungen in Labormedizin, Onkologie oder Radiologie, Management-Kurse für Leitungspositionen oder ein Studium zur Praxismanagerin. Manche steigen ins Qualitätsmanagement ein, andere docken irgendwann sogar bei Krankenkassen oder in der pharmazeutischen Industrie an. Klingt nach weiter Welt – und erfordert Mut. Denn natürlich bedeutet jeder Karriereschritt auch: Noch mehr Verantwortung, noch komplexere Abläufe, mehr Papierkram. Aber wer nicht mutig ist, bleibt halt ewig am Empfang.


Trends und Alltag: Zwischen Digitalisierung, Fachkräftemangel und der Frage nach Balance

Digitalisierung – das große Wort in aller Munde. Elektronische Patientenakten, Telemedizin, Online-Terminbuchung. Klingt nach Erleichterung, ist aber ebenso eine Einladung zum Kopfzerbrechen. Neue Software einführen, Schulungen, ständig drohende IT-Probleme. Wer flexibel bleibt, gewinnt Zeit, die man Menschen zuwenden kann. Und dann, das Gift für die Motivation: Personalmangel. Überstunden, offene Stellen, Vertretungschaos. Viele Kolleg:innen jonglieren in Teilzeit und Familienleben, werten Homeoffice-Anteile als Rettung – auch wenn das in einer Zahnarztpraxis selten vorkommt. Aber die Realität ist: Der Beruf der MPA bleibt ein Menschenberuf. Irgendwann steht immer jemand am Tresen und will mehr als nur einen Termin – nämlich Verständnis, Würde, ein Lächeln. Manchmal wünschte ich mir, das würde bei der Lohnrunde so sehr wie bei der Urlaubsplanung zählen.


Bewerbungsrealität: Einstieg, Neustart und Querwege

Für Neueinsteiger:innen und Wechselwillige gilt: Der Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig, aber nicht sorglos. Praxen suchen, oft händeringend, rechnen aber mit Eigeninitiative und Echtheit im Bewerbungsgespräch. Echtheit, wie geht das? Zum Beispiel, indem man nicht nur den Lebenslauf aufsagt, sondern auch Schwächen benennt, echte Motivation zeigt – ja, auch Zweifel äußert. Denn Authentizität schlägt Routine, besonders im Alltag einer MPA, wenn’s brennt. Hospitation und Probearbeiten sind kein Misstrauensbeweis, sondern Chance zum ehrlichen Kennenlernen. Und falls der Sprung in die Praxis nicht gleich klappt, ist das kein Weltuntergang. Manchmal findet man Umwege, die einen sogar weiterbringen. Das Beste an diesem Beruf? Dass er offen bleibt für Entwicklung, für Menschen, die Ecken und Kanten haben, und für solche, die nicht alles planbar finden.


Kurzbeschreibung Medizinische Praxisassistentin

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Medizinische Praxisassistentin

Wer als Berufseinsteiger:in in eine Praxis kommt, rechnet oft nicht mit der Vielschichtigkeit dieser Arbeitswelt. Klar, da ist das Telefon. Der Empfang, Terminmanagement, Patientenaufnahme – alles irgendwie logisch. Aber damit hört die Liste nicht auf: Wundversorgungen, Blutentnahmen, Assistenz bei Untersuchungen, Dokumentation, Hygiene-Checks, Abrechnungen – und zwischendurch der kleine Streit ums Rezept gegen die ewige Rückenschmerzen. Dass man im Team die Fäden zusammenhält, versteht sich beinahe von selbst. Praxis ohne MPA? Funktioniert nicht, fragt mal die Chefärzte. Wir sind die, die den Laden am Laufen halten, wenn der Druck steigt – und ja, Nerven wie Drahtseile sind keine schlechte Idee.

Technikbegeisterung kann nützlich sein, ja. Aber wer glaubt, digitale Praxissoftware sei die größte Herausforderung, unterschätzt das Zwischenmenschliche. Freundlichkeit als Betriebsmodus – das genügt nicht. Da steht man, organisiert fünf wartende Patienten, stößt auf Hektik, Sorgen, manchmal pure Verzweiflung. Wie reagiert man, wenn die alten Routinen versagen? Flexibilität, Taktgefühl, dieser ganz spezielle Sinn für Timing – das ist mindestens genauso unbezahlbar wie das Abschlusszeugnis. Und plötzlich merkt man: Zur MPA wird man nicht allein durch die Ausbildung, sondern erst durch Erfahrung und ein dickes Fell.

Jetzt zu einem Thema, das kaum einer offen anspricht und jede still beschäftigt – das Gehalt. Wer ehrlich ist, weiß: Reich wird man als MPA selten. Der Lohn schwankt, je nach Bundesland und Branche, zwischen knapp und anständig. In Ballungsräumen – München, Hamburg, Zürich sowieso eine ganz eigene Liga – kann sich das monatliche Netto sehen lassen, zumindest im Vergleich zur Provinz. Aber: Fachkräftemangel macht sich auch hier bemerkbar. Viele Praxen bieten inzwischen Boni, flexible Arbeitszeiten oder unterstützen Weiterbildungen, einfach weil ihnen die Alternativen fehlen. Und ja, es gibt schwarze Schafe – Hospitieren, Nachfragen und der offene Vergleich schaden bei den Vertragsverhandlungen nie. Einstiegsgehälter liegen oft unter 2.500 € brutto, steigen aber mit Erfahrung, Zusatzqualifikationen und Spezialisierungen. Wer ins Krankenhaus oder in größere medizinische Versorgungszentren wechselt, kann oft mehr einstreichen, erkauft sich das aber oft mit mehr Schichtarbeit und Spätdiensten. Ob das jetzt ein fairer Tausch ist? Kommt auf die Lebensphase an, auf die eigenen Prioritäten, vielleicht auch auf die Miete.

Manchmal, an langen Tagen im Sprechzimmer, überkommt einen leise der Gedanke: War’s das jetzt? Und dann merkt man – das muss es nicht sein. Die Karriere einer MPA verläuft selten auf gerader Bahn. Wer etwas reißen will, dem stehen etliche Türen offen: Spezialisierungen in Labormedizin, Onkologie oder Radiologie, Management-Kurse für Leitungspositionen oder ein Studium zur Praxismanagerin. Manche steigen ins Qualitätsmanagement ein, andere docken irgendwann sogar bei Krankenkassen oder in der pharmazeutischen Industrie an. Klingt nach weiter Welt – und erfordert Mut. Denn natürlich bedeutet jeder Karriereschritt auch: Noch mehr Verantwortung, noch komplexere Abläufe, mehr Papierkram. Aber wer nicht mutig ist, bleibt halt ewig am Empfang.

Digitalisierung – das große Wort in aller Munde. Elektronische Patientenakten, Telemedizin, Online-Terminbuchung. Klingt nach Erleichterung, ist aber ebenso eine Einladung zum Kopfzerbrechen. Neue Software einführen, Schulungen, ständig drohende IT-Probleme. Wer flexibel bleibt, gewinnt Zeit, die man Menschen zuwenden kann. Und dann, das Gift für die Motivation: Personalmangel. Überstunden, offene Stellen, Vertretungschaos. Viele Kolleg:innen jonglieren in Teilzeit und Familienleben, werten Homeoffice-Anteile als Rettung – auch wenn das in einer Zahnarztpraxis selten vorkommt. Aber die Realität ist: Der Beruf der MPA bleibt ein Menschenberuf. Irgendwann steht immer jemand am Tresen und will mehr als nur einen Termin – nämlich Verständnis, Würde, ein Lächeln. Manchmal wünschte ich mir, das würde bei der Lohnrunde so sehr wie bei der Urlaubsplanung zählen.

Für Neueinsteiger:innen und Wechselwillige gilt: Der Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig, aber nicht sorglos. Praxen suchen, oft händeringend, rechnen aber mit Eigeninitiative und Echtheit im Bewerbungsgespräch. Echtheit, wie geht das? Zum Beispiel, indem man nicht nur den Lebenslauf aufsagt, sondern auch Schwächen benennt, echte Motivation zeigt – ja, auch Zweifel äußert. Denn Authentizität schlägt Routine, besonders im Alltag einer MPA, wenn’s brennt. Hospitation und Probearbeiten sind kein Misstrauensbeweis, sondern Chance zum ehrlichen Kennenlernen. Und falls der Sprung in die Praxis nicht gleich klappt, ist das kein Weltuntergang. Manchmal findet man Umwege, die einen sogar weiterbringen. Das Beste an diesem Beruf? Dass er offen bleibt für Entwicklung, für Menschen, die Ecken und Kanten haben, und für solche, die nicht alles planbar finden.

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