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Arbeitsmediziner / Arzt in Weiterbildung (m/w/d) - Tuttlingen oder Raum Bodenseekreis

ias health & safety GmbHTuttlingen

Werden Sie Arbeitsmediziner oder Arzt in Weiterbildung (m/w/d) in Tuttlingen oder dem Bodenseekreis! Die ias-Gruppe, mit über 50 Jahren Erfahrung, ist Ihr Partner für innovative Arbeitswelten. Wir fördern Gesundheit und Sicherheit für unsere Mitarbeitenden an rund 110 Standorten bundesweit. In Teil- oder Vollzeit (mind. 50%) bieten wir unbefristete Anstellungen mit attraktiven Karrieremöglichkeiten. Genießen Sie flexible Arbeitszeiten und interdisziplinären Austausch in einer wertschätzenden Atmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und unterstützen Sie unser Team in der ias health & safety GmbH!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Arbeitsmediziner*in, Betriebsmediziner*in oder Arzt/Ärztin in Weiterbildung (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupCottbus, Senftenberg, Eisenhüttenstadt

Starte deine Karriere als Arbeitsmediziner*in oder Arzt/Ärztin in Weiterbildung und genieße eine optimale Work-Life-Balance! Bei uns arbeitest du unter familienfreundlichen Bedingungen, ohne Schichtdienst und mit geregelten Arbeitszeiten. Erlebe den Vorteil von 30 Tagen Jahresurlaub sowie freien Tagen am 24. und 31. Dezember. Profitiere von einem intensiven Austausch mit erfahrenen Fachärzt*innen und unserem Präventionsteam zur optimalen Weiterbildung. Wir suchen engagierte Fachkräfte in der gesamten Lausitz, insbesondere in Cottbus, Eisenhüttenstadt und Senftenberg. Werde Teil unseres flexiblen und unterstützenden Teams – genau Deins?
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Palliativmediziner/in (m/w/d)

Palliativstützpunkt Rotenburg/Wümme und Umgebung e.V.Rotenburg Wümme

In Deinem neuen Job nimmst Du aktiv an Team Meetings und Supervisionen teil, um Deine Fähigkeiten in der Inneren Medizin kontinuierlich zu erweitern. Deine Expertise in der Krisenplanung ermöglicht es Dir, proaktiv auf zukünftige Entwicklungen zu reagieren. Mit einem besonderen Einfühlungsvermögen betreust Du Patientinnen und Patienten effektiv. Teamarbeit und ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten zeichnen Dich aus und fördern eine positive Arbeitsumgebung. Dein Führerschein der Klasse B sorgt für Flexibilität und Mobilität in Deiner täglichen Arbeit. Mit einer Weiterbildung in Palliativmedizin oder der Bereitschaft dazu bist Du bestens aufgestellt, um in diesem Bereich zu glänzen.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Arbeitsmediziner*in, Betriebsmediziner*in oder Arzt/Ärztin in Weiterbildung (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupBerlin

Als Arbeits- oder Betriebsmediziner*in findest du bei uns die ideale Balance zwischen Beruf und Privatleben. Dank familienfreundlicher Arbeitszeiten und der Freiheit an Wochenenden sowie Feiertagen ist die Vereinbarkeit optimal. Zudem bieten wir dir 30 Tage Jahresurlaub und an Heiligabend sowie Silvester arbeitsfrei. Die hochwertige Weiterbildung in der Gemeinschaft mit erfahrenen Fachärzt*innen und dem Präventionsteam des AMD ist ein weiteres Plus. Unser modernes Miteinander pflegt einen offenen und unkomplizierten Kommunikationsstil „auf Augenhöhe“. Starte jetzt deine Karriere bei uns und werde Teil eines engagierten Teams!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Arbeitsmediziner / Arzt in Weiterbildung (m/w/d) - Kassel

ias AGKassel

Die ias-Gruppe sucht ab sofort einen Arbeitsmediziner oder Arzt in Weiterbildung (m/w/d) für den Standort Kassel. Mit über 50 Jahren Erfahrung gestalten wir Arbeitswelten, die Gesundheit und Sicherheit fördern. Wir sind einer der führenden Anbieter im Bereich betrieblicher Gesundheitsförderung in Deutschland. Bei uns erwarten Sie attraktive Karrieremöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten und ein unterstützendes Team. Profitieren Sie von einem interdisziplinären Austausch in einer wertschätzenden Atmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unserer erfolgreichen ias-Gruppe!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Allgemeinmediziner:in (m/w/d)

Ambulante Rehabilitation Wörgl GmbHWörgl

In persönlichen Gesprächen erarbeiten wir gemeinsam eine individuelle Vereinbarung, die perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Arbeitsmediziner / Arzt in Weiterbildung (m/w/d) - Heilbronn

ias health & safety GmbHHeilbronn

Werden Sie Arbeitsmediziner in Heilbronn (m/w/d) bei der ias-Gruppe. Wir suchen Sie in Voll- oder Teilzeit (mind. 50%), unbefristet. Mit über 50 Jahren Erfahrung gestalten wir Arbeitswelten, die Gesundheit und Sicherheit fördern. Unsere 110 Standorte und 1.500 Mitarbeitende machen uns zu einem führenden Anbieter im Bereich betrieblicher Gesundheit. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten, attraktiven Karrierechancen und einem wertschätzenden Umfeld. Gestalten Sie mit uns die Zukunft der Arbeitsmedizin – bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Arbeitsmedizin / Betriebsmediziner m/w/d

Werksarztzentrum Krefeld e.V.Krefeld

Ein Facharzt für Arbeitsmedizin (m/w/d) bietet eine eigenverantwortliche arbeitsmedizinische Betreuung für Unternehmen aus diversen Branchen. Zu den Aufgaben gehören die Durchführung von Eignungs- und Einstellungsuntersuchungen sowie arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen. Zudem berät er Unternehmen und Mitarbeitende in Fragen der Prävention und Gesundheitsförderung. Die Teilnahme an ASA-Sitzungen und Gesundheitstagen gehört ebenfalls zum Leistungsspektrum. Eine hohe Beratungskompetenz und Teamfähigkeit zeichnen einen Betriebsmediziner aus. Diese sinnstiftende Tätigkeit in einem kleinen, motivierten Team fördert ein ausgezeichnetes Betriebsklima und abwechslungsreiche Herausforderungen.
Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Allgemeinmediziner (m/w/d) als Praxisnachfolger gesucht

Norbert LüttringhausDüsseldorf

Wir suchen einen engagierten Allgemeinmediziner (m/w/d) als Praxisnachfolger in Vollzeit in Düsseldorf. Ihre Aufgaben umfassen Kindervorsorgeuntersuchungen, Schutzimpfungen sowie sozialpädiatrische Behandlungen bei AD(H)S und Autismus. Zudem stehen Diagnostik und Beratungen bei Magen-Darm-Beschwerden und Harnwegsinfektionen im Fokus. Ideale Kandidaten haben eine Ausbildung als Kinderarzt oder in der Allgemeinmedizin mit pädiatrischen Schwerpunkten. Kommunikationsstärke und eine vertrauensvolle Art im Umgang mit Patienten sind für Sie selbstverständlich. Genießen Sie die Vorteile eines attraktiven Standorts im Herzen Düsseldorfs, nahe der Königsallee, mit facettenreichen Einkaufsmöglichkeiten.
Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinerin wissen müssen

Medizinerin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Medizinerin wissen müssen

Wer Medizinerin wird, braucht Ausdauer – und das berühmte dicke Fell

Wer einmal auf einer Aufnahmestation Nachtdienst gemacht hat, weiß: Die Vorstellung vom weißen Kittel als Statussymbol hält nur so lange, bis das erste Blut spritzt (oder jemand auf Zimmer 7 einen Kaffee verlangt, während man im Gespräch mit der Pflege zu erklären versucht, warum Herr M. schon wieder nach Hause will). Medizin ist, das überrascht vielleicht niemanden mehr, kein Spaziergang. Aber ich frage mich manchmal, ob wir eigentlich genug darüber reden, was es heute wirklich bedeutet, als Medizinerin zu arbeiten – zumal die Bedingungen nirgends glatter werden. Na gut, Routine ist das eine. Aber kaum eine Woche vergeht ohne neue Anforderungen, ohne gesellschaftliche Debatte zu Personalnotstand, Digitalisierungsdruck, Fließband-Abfertigung. Ganz zu schweigen vom Wunsch, irgendwie auch noch ein Privatleben zu haben. Vielleicht zu viel verlangt? Ich weiß es manchmal selbst nicht so recht.


Das Reißbrett und die Realität – Ärztinnen zwischen Anspruch und System

Fangen wir einmal ganz vorne an. Das Medizinstudium. Dieses Monster von Qualifikationshürde. Wer sich mit Physikum, Famulaturen und Staatsexamen quält, braucht mehr als nur ein Grundinteresse an Biochemie. Zehn, zwölf Semester, gefolgt vom praktischen Jahr – und dann? Dann fängt der Ärger erst richtig an. Einstieg nicht selten als Assistenzärztin, wechselnde Dienste, gefühlt 3000 Formulare am Tag und eine digitale Infrastruktur, die irgendwo zwischen Faxgerät und Bleistift-Papier-Ära pendelt. Klingt überspitzt? Stimmt auch. Doch man glaubt gar nicht, wie oft in Praxen und auf Stationen noch kopiert, gestempelt, händisch dokumentiert wird. Digitalisierung? Ja, höre ich seit Jahren. Aber bis die Versichertenkarte mehr kann als Fehler-Meldungen produzieren, wird wohl noch einiges Wasser den Rhein runterlaufen.


Geld ist kein Schimpfwort – aber auch kein Freifahrtschein

Manche werden mit der Erwartung zur Medizinerin (oder zum Mediziner), später ein „sicheres“ gutes Auskommen zu haben. Hm. Teilweise stimmt das natürlich – zumindest, wenn man regional flexibel, in einer gefragten Sparte oder bereit ist, auch außerhalb der üblichen Komfortzonen zu arbeiten. Die Einstiegsgehälter als Assistenzärztin sind nicht schlecht, bewegen sich im Krankenhaus je nach Tarifbindung und Region zwischen soliden Zahlen und „geht gerade so“. In Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg mag das Gehalt ausreichen – in München, Hamburg oder Frankfurt reicht selbst ein Tarifvertrag oft kaum für Luft nach oben. Private Praxen? Können sprunghaft mehr zahlen, sofern sie laufen. Aber: Hier muss man neben Medizin auch unternehmerisch denken können. Nicht wenige unterschätzen die Schattenseiten: Verwaltungsaufwand, Personalknappheit und – nicht zuletzt – ein Klientel, dessen Ansprüche deutlich gestiegen sind. Will sagen: Gehalt und Arbeitsbelastung haben eine recht schwankende Beziehung.


Fachkraftmangel, Digitalisierung und die Suche nach den eigenen Nischen

Und jetzt? Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung, keine Frage. Klar, es gibt Gebiete, da reißt man sich um jede Medizinerin – Allgemeinmedizin auf dem Land etwa (wer das Abenteuer sucht: beste Chancen!). In gefragten Facharztrichtungen oder Unikliniken müssen Bewerberinnen oft dennoch Geduld mitbringen. Und was flexible Arbeitszeitmodelle angeht – nun, man redet gern davon. In der Praxis steckt das aber in den Kinderschuhen. Stichwort Teilzeit: Wollen viele, bieten wenige, zumindest in einer Form, die der Realität von Familien (oder schlicht: eines eigenen Lebens) gerecht wird. Die viel herbeigeredete Digitalisierung? Sie kann Entlastung bringen – Telemedizin, KI bei Diagnostik, Workflow-Tools in der Verwaltung. Aber, und das ist die Krux: Technik löst selten die eigentlichen Knackpunkte. Stress, Personalnot, ewige Überstunden – vieles bleibt. Höchstens, es findet sich jemand, der an der Schraube wirklich dreht, statt sie nur zu polieren.


Was bleibt? Menschlichkeit, Mut und ein Schuss Humor

Die Medizinerin von heute? Muss mehr können als nur Diagnosen auswendig ratternd vortragen. Kommunikation, Empathie, auch mal klare Kante zeigen – das zählt, vielleicht mehr denn je. Wir stehen inmitten gesellschaftlicher Debatten zu Diversität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung. Alte Rollenbilder lösen sich gerade auf (zum Glück!), das Stigma der „Quotenfrau“, längst überholt. Aber unterschätzen sollte man die Trägheit des Systems nicht. Karrierechancen? Sind da – doch flexible Modelle, innovative Fachrichtungen, echte Teamarbeit: Noch ausbaufähig. Dafür wächst das Bewusstsein, dass gesunde Work-Life-Balance keine Floskel für Werbebroschüren sein darf. Dass Körper und Seele nicht nur bei den Patient:innen zählen, sondern auch im weißen Kittel. Ich habe gelernt: Manchmal hilft es, sich und anderen einzugestehen, wenn es zu viel wird. Solidarität unter Kolleginnen ist keine Schwäche – sondern überlebenswichtig.


Zwischen Berufung, Zweifel und nüchternen Fakten

Vielleicht romantisiere ich ab und zu, wie es wäre, in einer besser organisierten, wertschätzenderen Medizin zu arbeiten. Manchmal frage ich mich, warum trotzdem so viele diesen Weg wählen – und dann sehe ich es: Die leuchtenden Augen, wenn eine schwierige Diagnose gestellt, ein Leben verbessert oder ein altgedienter Kollege mit ehrlichem Schulterklopfen verabschiedet wird. Fachliche Exzellenz bleibt natürlich Grundvoraussetzung, aber mindestens ebenso wichtig ist die Fähigkeit, sich immer wieder auf Neues einzulassen, mitzuwachsen – und dem eigenen Frust auch mal Raum zu geben, ohne dabei den Humor zu verlieren. Bleibt am Ende die Frage: Gibt es ein Patentrezept für den Einstieg oder die nächste Karrierestufe in der Medizin? Wohl kaum. Aber es gibt Richtungen. Und manchmal reicht es schon, den nächsten Schritt zu gehen, auch wenn der Weg erst unterwegs klarer wird. So oder so: Wer Medizinerin wird, der muss Vielfalt mögen. Und Nerven wie Drahtseile haben. Aber ganz ehrlich – manches davon lernt man erst unterwegs.


Kurzbeschreibung Medizinerin

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Medizinerin

Fangen wir einmal ganz vorne an. Das Medizinstudium. Dieses Monster von Qualifikationshürde. Wer sich mit Physikum, Famulaturen und Staatsexamen quält, braucht mehr als nur ein Grundinteresse an Biochemie. Zehn, zwölf Semester, gefolgt vom praktischen Jahr – und dann? Dann fängt der Ärger erst richtig an. Einstieg nicht selten als Assistenzärztin, wechselnde Dienste, gefühlt 3000 Formulare am Tag und eine digitale Infrastruktur, die irgendwo zwischen Faxgerät und Bleistift-Papier-Ära pendelt. Klingt überspitzt? Stimmt auch. Doch man glaubt gar nicht, wie oft in Praxen und auf Stationen noch kopiert, gestempelt, händisch dokumentiert wird. Digitalisierung? Ja, höre ich seit Jahren. Aber bis die Versichertenkarte mehr kann als Fehler-Meldungen produzieren, wird wohl noch einiges Wasser den Rhein runterlaufen.

Manche werden mit der Erwartung zur Medizinerin (oder zum Mediziner), später ein „sicheres“ gutes Auskommen zu haben. Hm. Teilweise stimmt das natürlich – zumindest, wenn man regional flexibel, in einer gefragten Sparte oder bereit ist, auch außerhalb der üblichen Komfortzonen zu arbeiten. Die Einstiegsgehälter als Assistenzärztin sind nicht schlecht, bewegen sich im Krankenhaus je nach Tarifbindung und Region zwischen soliden Zahlen und „geht gerade so“. In Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg mag das Gehalt ausreichen – in München, Hamburg oder Frankfurt reicht selbst ein Tarifvertrag oft kaum für Luft nach oben. Private Praxen? Können sprunghaft mehr zahlen, sofern sie laufen. Aber: Hier muss man neben Medizin auch unternehmerisch denken können. Nicht wenige unterschätzen die Schattenseiten: Verwaltungsaufwand, Personalknappheit und – nicht zuletzt – ein Klientel, dessen Ansprüche deutlich gestiegen sind. Will sagen: Gehalt und Arbeitsbelastung haben eine recht schwankende Beziehung.

Und jetzt? Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung, keine Frage. Klar, es gibt Gebiete, da reißt man sich um jede Medizinerin – Allgemeinmedizin auf dem Land etwa (wer das Abenteuer sucht: beste Chancen!). In gefragten Facharztrichtungen oder Unikliniken müssen Bewerberinnen oft dennoch Geduld mitbringen. Und was flexible Arbeitszeitmodelle angeht – nun, man redet gern davon. In der Praxis steckt das aber in den Kinderschuhen. Stichwort Teilzeit: Wollen viele, bieten wenige, zumindest in einer Form, die der Realität von Familien (oder schlicht: eines eigenen Lebens) gerecht wird. Die viel herbeigeredete Digitalisierung? Sie kann Entlastung bringen – Telemedizin, KI bei Diagnostik, Workflow-Tools in der Verwaltung. Aber, und das ist die Krux: Technik löst selten die eigentlichen Knackpunkte. Stress, Personalnot, ewige Überstunden – vieles bleibt. Höchstens, es findet sich jemand, der an der Schraube wirklich dreht, statt sie nur zu polieren.

Die Medizinerin von heute? Muss mehr können als nur Diagnosen auswendig ratternd vortragen. Kommunikation, Empathie, auch mal klare Kante zeigen – das zählt, vielleicht mehr denn je. Wir stehen inmitten gesellschaftlicher Debatten zu Diversität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung. Alte Rollenbilder lösen sich gerade auf (zum Glück!), das Stigma der „Quotenfrau“, längst überholt. Aber unterschätzen sollte man die Trägheit des Systems nicht. Karrierechancen? Sind da – doch flexible Modelle, innovative Fachrichtungen, echte Teamarbeit: Noch ausbaufähig. Dafür wächst das Bewusstsein, dass gesunde Work-Life-Balance keine Floskel für Werbebroschüren sein darf. Dass Körper und Seele nicht nur bei den Patient:innen zählen, sondern auch im weißen Kittel. Ich habe gelernt: Manchmal hilft es, sich und anderen einzugestehen, wenn es zu viel wird. Solidarität unter Kolleginnen ist keine Schwäche – sondern überlebenswichtig.

Vielleicht romantisiere ich ab und zu, wie es wäre, in einer besser organisierten, wertschätzenderen Medizin zu arbeiten. Manchmal frage ich mich, warum trotzdem so viele diesen Weg wählen – und dann sehe ich es: Die leuchtenden Augen, wenn eine schwierige Diagnose gestellt, ein Leben verbessert oder ein altgedienter Kollege mit ehrlichem Schulterklopfen verabschiedet wird. Fachliche Exzellenz bleibt natürlich Grundvoraussetzung, aber mindestens ebenso wichtig ist die Fähigkeit, sich immer wieder auf Neues einzulassen, mitzuwachsen – und dem eigenen Frust auch mal Raum zu geben, ohne dabei den Humor zu verlieren. Bleibt am Ende die Frage: Gibt es ein Patentrezept für den Einstieg oder die nächste Karrierestufe in der Medizin? Wohl kaum. Aber es gibt Richtungen. Und manchmal reicht es schon, den nächsten Schritt zu gehen, auch wenn der Weg erst unterwegs klarer wird. So oder so: Wer Medizinerin wird, der muss Vielfalt mögen. Und Nerven wie Drahtseile haben. Aber ganz ehrlich – manches davon lernt man erst unterwegs.

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