Materialprüfer (Chemie) Jobs

12 aktuelle Materialprüfer (Chemie) Stellenangebote

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Metallograph/ Chemielaborant/ Werkstoffprüfer (m/w/d) für mikroskopische Analyse

HAPEKO Deutschland GmbHDüren

Für eine Position in einem etablierten Industrieunternehmen suchen wir engagierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung in technischen, naturwissenschaftlichen oder medizinisch-technischen Bereichen. Ideale Bewerber bringen praktische Laborerfahrung mit und haben ein Interesse an mikroskopischen Untersuchungen. Eine strukturierte und analytische Arbeitsweise ist Voraussetzung, ebenso wie der sichere Umgang mit der Dokumentation von Ergebnissen. Wir bieten eine spannende Tätigkeit in einem professionellen Laborumfeld, einschließlich umfassender Einarbeitung und Schulung. Die Position ermöglicht eine abwechslungsreiche Kombination aus Probenvorbereitung, mikroskopischer Analyse und Auswertung. Join us für eine langfristige Karriere in einem kollegialen Team mit kurzen Abstimmungswegen!
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Labormitarbeiter Qualitätskontrolle (m/w/d)

THOR GmbHSpeyer

Wir suchen einen engagierten Labormitarbeiter (m/w/d) für die Qualitätskontrolle in Speyer! Diese unbefristete Festanstellung umfasst eine Vollzeitstelle mit 37,5 Wochenstunden im vollkontinuierlichen Schichtbetrieb. Ihre Aufgaben beinhalten die Durchführung von Qualitätskontrollen für Rohstoffe, Handels- und Endprodukte sowie die Überwachung von Reklamationen. Zudem führen Sie physikalisch-chemische Messmethoden wie Potentiometrie und HPLC durch und sind verantwortlich für die Dokumentation der Prüfergebnisse. Die Kontrolle und Kalibrierung der Prüfmittel fallen ebenfalls in Ihren Aufgabenbereich. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres motivierten Teams zu werden!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Urlaubsgeld Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Textillaborant / Lacklaborant / Chemielaborant (m/w/d) – F&E Beschichtungstechnologie

Verseidag Indutex GmbHKrefeld

Wir suchen ein engagiertes Teammitglied für unseren Standort in Krefeld: Textillaborant, Lacklaborant oder Chemielaborant (m/w/d) für die F&E in Beschichtungstechnologie. Entwickeln Sie innovative Lösungen für technische Textilien in einem spannenden, internationalen Umfeld. In unserem Forschungsteam arbeiten Sie an neuen Rezepturen und Prüfverfahren für anspruchsvolle Anwendungen. Die VERSEIDAG-INDUTEX GmbH gehört zur renommierten Serge-Ferrari-Gruppe, die über 1.000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern beschäftigt. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, führend in der Entwicklung flexibler Verbundwerkstoffe und beschichteter Gewebe zu sein. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unserer Erfolgsgeschichte!
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Laborant* Bitumenbahnen

Paul Bauder GmbH & Co. KGLandsberg

Wenn Sie erste Erfahrungen in der Qualitätssicherung oder im Laborumfeld mitbringen, sind Sie bei uns genau richtig. Ein starkes Interesse an Werkstoffen und Produktionsprozessen ist von Vorteil, ebenso wie Kenntnisse in Normen und Richtlinien. Ihre analytische und strukturierte Arbeitsweise sowie das ausgeprägte Qualitätsbewusstsein helfen Ihnen, Prüfergebnisse kritisch zu bewerten. Mit guten Deutsch- und Englischkenntnissen und sicherem Umgang mit MS Office fördern Sie die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen. Engagement für kontinuierliche Verbesserung und Ihre Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, sind entscheidend. Profitieren Sie von einer umfassenden Einarbeitung in einem innovativen, familiengeführten Unternehmen mit flachen Hierarchien.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Paul Bauder GmbH & Co. KG Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Labormitarbeiter Kunststofftechnik

Godiplast GmbHSaarbrücken

Godiplast, ein renommiertes Unternehmen aus Saarbrücken, blickt auf eine erfolgreiche Geschichte seit 1970 zurück. Unser ISO 17025 zertifiziertes Labor garantiert präzise Materialanalysen und höchste Verlässlichkeit. Wir kombinieren technische Expertise mit einem unterstützenden Team und schaffen ein Arbeitsumfeld, das Stabilität und Weiterentwicklung fördert. Unsere Dienstleistungen umfassen die Herstellung von Rückstellproben, thermische sowie mechanische Prüfungen und die Kalibrierung von Messgeräten. Wir suchen engagierte Werkstoffprüfer, Physiklaboranten oder Chemielaboranten, die Sorgfalt und Qualitätsbewusstsein mitbringen. Gestalten Sie Ihre Karriere in einem innovativen Labor, das spannende Herausforderungen bietet!
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Mitarbeiter Qualitätskontrolle und Labor in Voll- oder Teilzeit (m/w/d)

Four 20 Pharma GmbHPaderborn

Als Mitarbeiter in der Qualitätskontrolle und im Labor (m/w/d) spielst du eine Schlüsselrolle im Quality Control Team. Du führst präzise chemische und mikrobiologische Analysen durch und gewährleistest die Qualität unserer Produkte. Deine Aufgaben umfassen die GMP-konforme Auswertung der Prüfungen sowie die Mitentwicklung von Analysemethoden. Du bist verantwortlich für die Dokumentation der Prüfergebnisse und die Pflege der Laborgerätschaften. Zudem unterstützt du die Einführung neuer Technologien und die Gerätequalifizierung. Diese spannende Position ist in Voll- oder Teilzeit (mind. 30 Wochenstunden) zu besetzen und erfordert eine enge Zusammenarbeit mit der Qualified Person (QP).
Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Laborant - ATA / PhyTA / CTA / PTA und Quereinsteiger (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Zur Verstärkung unseres Engineering-Teams suchen wir einen Laborant (w/m/d), unabhängig von Ihrem beruflichen Hintergrund. Ihre Aufgaben umfassen das Verkleben, Prüfen und Analysieren von Prüfkörpern in enger Zusammenarbeit mit Ingenieuren. Sie testen neu entwickelte Klebstoffe mithilfe modernster Materialprüfmaschinen und analytischer Geräte wie IR, UV/VIS und DSC. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen gemäß interner Prüfanweisungen her und erstellen Dokumentationen sowie Laborberichte. Wir begrüßen Bewerbungen von Fachkräften wie ATA, CTA oder Quereinsteigern, beispielsweise aus dem Maschinenbau. Nutzen Sie Ihre Chance, in einem innovativen Umfeld durchzustarten!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesWiesbaden

Werde Teil unseres Teams als Chemielaborant (m/w/d) und unterstütze die Laborleitung in der Planung, Koordination und Auswertung von Analysen. Deine Aufgaben umfassen die Durchführung chemischer sowie physikalisch-chemischer Analysen gemäß GMP-Richtlinien. Du dokumentierst und interpretierst Prüfergebnisse präzise, während du die Verfügbarkeit von Laborreagenzien sicherstellst. Auch die Wartung und Qualifizierung von Laborgeräten liegt in deiner Verantwortung. Profitiere von einer unbefristeten Festanstellung in einem renommierten Unternehmen mit über 60 Jahren Erfahrung. Gestalte spannende Projekte mit namhaften Kunden und entwickle deine Karriere weiter!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

West Pharmaceutical Services Deutschland GmbH & Co. KGStolberg Rheinland

West Pharmaceutical Services, Inc. ist der führende Anbieter von pharmazeutischen Verpackungslösungen. Als Chemielaborant (m/w/d) unterstützen Sie die Entwicklung innovativer Produkte zur Verabreichung injizierbarer Medikamente. Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit Kunden über den gesamten Prozess hinweg zu optimieren. Der Hauptsitz in Exton, Pennsylvania, ermöglicht eine globale Unterstützung von Partnern in mehreren Regionen. Täglich produzieren wir über 100 Millionen Produkte, die die Gesundheit von Millionen Menschen weltweit fördern. Werden Sie Teil unseres Teams und tragen Sie aktiv zur Verbesserung des Gesundheitswesens bei!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant Qualitätssicherung (m/w/d)

fit GmbHHirschfelde, Zittau

Als Chemielaborant in der Qualitätssicherung (m/w/d) sind Sie verantwortlich für das Qualitätsmanagement und die Weiterentwicklung von Standards. Ihre Aufgaben umfassen Prüfungen von Herstell- und Spezifikationen sowie die Erstellung von Testplänen. Sie bearbeiten Nichtkonformitäten und unterstützen Korrekturmaßnahmen, um die Einhaltung von Normen sicherzustellen. Zudem analysieren Sie qualitätsrelevante Kennzahlen und identifizieren Verbesserungspotenziale. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem naturwissenschaftlichen Bereich sowie relevante Berufserfahrung sind erforderlich. In einem modernen Arbeitsumfeld leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zur Produktqualität namhafter Marken.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Materialprüfer (Chemie) wissen müssen

Materialprüfer (Chemie) Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Materialprüfer (Chemie) wissen müssen

Materialprüfer (Chemie): Wer die Unsichtbaren sichtbar macht

Was für viele schlicht nach Labor und Kittel klingt, ist tatsächlich ein faszinierendes Puzzle aus Präzision, Verantwortung und – ja, auch dem einen oder anderen Nervenkrieg mit ungeahnten Kleinigkeiten. Als Materialprüferin mit chemischem Schwerpunkt habe ich die letzten Jahre stärker als gedacht mit Dingen gearbeitet, die anderen verborgen bleiben: von mikroskopisch kleinen Fehlstellen im Stahl bis zu unscheinbaren Verfärbungen, die später mal über Leben und Tod entscheiden können – zumindest, was die Produktqualität betrifft. Und für alle, die gerade mit dem Einstieg hadern, sich einen Wechsel überlegen oder gar aus anderen Berufen kommen: Hier ein Versuch, die Lage offen – und vielleicht ein bisschen schräg – zu beleuchten.


Der Job: Zwischen Laborroutine und Unerwartetem

Viele denken, der Alltag in der chemischen Materialprüfung sei knochentrocken. Falsch gedacht. Gut, zugegeben, es gibt staubtrockene Protokolle, repetitive Kalibrierungen und ja, Pipetten, so viele, dass man manchmal abends davon träumt, wie sie wie Zinnsoldaten durchs Labor marschieren. Aber der eigentliche Reiz liegt im Unberechenbaren: Dem Moment, wenn plötzlich die Verunreinigung auftaucht, wo sie aus Prinzip nicht hingehört. Oder wenn ein Produktmuster nach Tagen im Schrank eine Verhaltensweise zeigt, die selbst alten Hasen die Stirn runzeln lässt.


Ein typischer Tag? Nein, den gibt’s selten. Mal misst man mit ICP-OES Metalle in Legierungen, steuert Säurebäder und wartet auf den Moment, an dem der Wert exakt stimmt. Dann wiederum sitzt man an der UV/VIS-Spektroskopie und rätselt, ob da ein Messfehler, ein schlechter Tag oder wirklich eine Abweichung im Rohstoff steckt. Mein persönliches Highlight sind Rückstellmuster. Kaum ein anderes Wort steht so sehr für „Kann dauern, muss aber irgendwann passieren...“.


Qualifikationen: Was auf dem Papier steht – und was man wirklich braucht

Die meisten kommen über den klassischen Weg: eine abgeschlossene Ausbildung als Materialprüfer (Fachrichtung Chemie), mitunter als Chemielaborant, seltener über Quereinstiege aus Metall- oder Kunststoffprüfung. Aber seien wir ehrlich – das genügt nicht. Belastbarkeit und Präzision kann man schwer auf Zeugnissen nachweisen, manchmal noch nicht mal im Vorstellungsgespräch. Wer mit winzigen Unterschieden, dauerndem Datenabgleich und ein bisschen Technikgefrickel nicht umgehen kann, wird schnell die berühmte innere Kündigung spüren.


Was viele unterschätzen: Geduld schlägt Schnelligkeit. Klar, zügig arbeiten ist fein, aber wenn eine winzige Nachlässigkeit zur Freigabe eines fehlerhaften Batches führt – dann ist das kein Bagatellschaden. Auch ein gewisses Maß an Kommunikationsbereitschaft ist gefragt. Zumindest, wenn der Produktionsverantwortliche nachfragt, warum eigentlich heute keine Freigabe kommt. Ach ja: Die Bereitschaft, sich immer neue Normen, Prüfverfahren und Laborgeräte draufzuschaffen – die muss mitgebracht werden. Wer Veränderungen als Zumutung empfindet, wird mit dem Wandel wenig Spaß haben.


Gehalt & regionale Unterschiede: Die Sache mit den Zahlen – und der Realität

Geld ist kein Tabu, sollte es jedenfalls nicht sein – trotzdem findet man in der Branche merkwürdige Scheu, das Thema offen zu verhandeln. Hier die nackten Fakten, soweit man es aus der Praxis kennt: Im Westen mehr, im Osten weniger, in der chemischen Industrie und bei großen Auftraggebern ohnehin das beste Stück vom Kuchen. Zum Einstieg beginnen die meisten bei knapp über 2.400 € bis 2.800 € brutto im Monat. Klingt nüchtern? Vielleicht. Aber: Mit einigen Jahren Erfahrung, Zusatzqualis wie Gefahrstoffbeauftragter oder Schichtleiterskills, winken oft Gehälter von rund 3.000 € bis 3.600 € – hin und wieder auch mehr, falls man sich in einen besonders gefragten Nischenbereich (etwa Werkstoffanalytik für Hightech-Bauteile) gesetzt hat.


Was viele Junge unterschätzen: Im Münchner Speckgürtel lebt es sich nicht vom Bruttolohn allein. Dort reißen Miete und Lebenshaltung ein Loch in jeden Lohnzettel, das auch das dickste Weihnachtsgeld kaum stopft. Im Osten oder ländlichen Raum ist das Gehalt niedriger, dafür oft entspannteres Arbeiten – und ein Chef, der nach der Arbeit auch mal ein Auge zudrückt, wenn man beim Frisör fünf Minuten zu spät ins Labor kommt. Am Ende bleibt: Wer Qualifikation, Standort und Branche klug kombiniert, braucht sich kaum Sorgen zu machen, auch wenn’s nicht für die Kreisliga der DAX-Boni reicht.


Fortbildung, Karrieresprung & die Frage: Wie weit kommt man wirklich?

Bleibt alles beim Alten? Kaum. Wer langfristig nicht im Hamsterrad der Alltagsprüfungen stecken bleiben will, tut gut daran, Fortbildungen schon früh einzuplanen. Ob zum Qualitätsmanagement, in Richtung Labormesstechnik oder gar mit Fernstudium zum Techniker – Bewegung ist die einzige Konstante. Ich habe den Eindruck, dass gerade die, die regelmäßig neue Prüfverfahren, analytische Methoden oder EDV-Lösungen angehen, auf Dauer die bessere Jobkarte ziehen. Natürlich, nicht jeder will oder kann gleich Schichtleiter oder Laborvorstand werden. Aber auch Fachlaufbahnen – mit Spezialisierung, etwa auf Korrosionsprüfung oder Umweltanalytik – sind gefragt wie selten zuvor.


Praktisch hat sich längst herumgesprochen: Wer sich breiter aufstellt, etwa mit Erfahrung in Werkstoffkunde, zerstörungsfreier Prüfung oder digitaler Labororganisation, überbrückt konjunkturelle Dellen besser. Manche Unternehmen lieben Leute, die zwar nicht alles können, aber neugierig genug bleiben, sich den einen oder anderen Exoten-Test draufzuschaffen. Klingt anstrengend? Vielleicht. Aber langweilig wird einem selten.


Arbeitsmarkt, Wandel und die Frage nach Sinn und Vereinbarkeit

Und sonst so? Die Arbeitsmarktlage – das schwankende Hoch- und Tiefwasser. Kleine und mittlere Betriebe suchen fast konstant Materialprüfer mit Chemiebezug, speziell, wenn Know-how in spezifischen Branchen – Pharma, Automotive, Medizintechnik – vorhanden ist. Die Industrie liebt Teamplayer, die morgens auch mal um sechs zur Frühschicht freundlich „Moin“ sagen, egal wie trist das Wetter gerade ist. Digitalisierung? Ja, kommt. Automatisierte Analysesysteme, elektronische Datenberichte, vernetzte Laborgeräte – aber immer noch braucht’s Menschen, die Einzelwerte kritisch hinterfragen.


Was mich berührt und manchmal erstaunt: Die wachsende Sehnsucht nach sinnerfüllter Arbeit. Materialprüfung ist nicht die Bühne für Ruhm und Applaus. Aber sie ist das stille Rückgrat einer Gesellschaft, die auf Zuverlässigkeit angewiesen ist – von Autos über Medizingeräte bis hin zur Infrastruktur. Work-Life-Balance? Mal besser, mal schlechter. Starre Schichtmodelle gehören mancherorts schon der Vergangenheit an; anderswo dominiert das klassische Zeitraster. Aber ich erlebe zunehmend Betriebe, die flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Elemente für Berichtswesen oder familienfreundliche Dienste ausprobieren. Ist nicht alles Gold, was glänzt, aber für Berufseinsteiger deutlich angenehmer als das alte „Friss-oder-stirb“-Modell.


Fazit? Keine sichere Nummer, aber ein Beruf für Leute mit Haltung

Materialprüfer in der Chemie – das ist weder Raketenwissenschaft noch Fließbandroutine. Eher etwas für Menschen mit feinen Antennen, nüchternem Arbeitsstil und einem Tick Unsichtbarkeitsdrang. Die Chancen stehen gut, dass auch in den nächsten zehn Jahren qualifizierte Hände und scharfe Augen gebraucht werden. Wer bereit ist, sich immer mal wieder zu verbiegen – in Gedanken, nicht im Rücken –, erlebt einen Beruf, der ganz leise stolz macht. Und falls mal Zweifel kommen (die kommen, garantiert): Man prüft eben nicht einfach Materie. Man bewahrt Menschen, Unternehmen und ganze Branchen davor, dass aus Kleinigkeiten Katastrophen werden. Und das, finde ich, wiegt mehr als jeder Applaus.


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