Materialprüfer (Chemie) Jobs

11 aktuelle Materialprüfer (Chemie) Stellenangebote

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Mitarbeiter für die Qualitätskontrolle im Arzneimittel- und Medizinproduktebereich (m/w/d)

lege artis Pharma GmbH + Co. KGDettenhausen

In der HPLC-Analytik suchen wir motivierte Talente mit praktischer Erfahrung. Freude am Arbeiten, Teamfähigkeit und Flexibilität sind uns ebenso wichtig wie Eigenverantwortung. Idealerweise bringen Sie Erfahrung in der GMP-regulierten pharmazeutischen Industrie mit. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem innovativen Unternehmen mit einem kollegialen Arbeitsumfeld. Genießen Sie Raum für Eigeninitiative und regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten. Unsere Unternehmenskultur lebt von Zusammenarbeit, Vertrauen und Freude an der Arbeit, wodurch Sie gemeinsam im motivierten Team wachsen können.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Laborant* Bitumenbahnen

Paul Bauder GmbH & Co. KGLandsberg

Wenn Sie erste Erfahrungen in der Qualitätssicherung oder im Laborumfeld mitbringen, sind Sie bei uns genau richtig. Ein starkes Interesse an Werkstoffen und Produktionsprozessen ist von Vorteil, ebenso wie Kenntnisse in Normen und Richtlinien. Ihre analytische und strukturierte Arbeitsweise sowie das ausgeprägte Qualitätsbewusstsein helfen Ihnen, Prüfergebnisse kritisch zu bewerten. Mit guten Deutsch- und Englischkenntnissen und sicherem Umgang mit MS Office fördern Sie die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen. Engagement für kontinuierliche Verbesserung und Ihre Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, sind entscheidend. Profitieren Sie von einer umfassenden Einarbeitung in einem innovativen, familiengeführten Unternehmen mit flachen Hierarchien.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Paul Bauder GmbH & Co. KG Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Laborant (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGOranienburg

In der pharmazeutischen Industrie sind Chemielaboranten gefragt, die sich an geltende SOPs und Sicherheitsrichtlinien halten. Ihre Aufgaben umfassen die Erstellung spezifischer Prüfanweisungen sowie die Teilnahme an GMP- und Arbeitssicherheitsschulungen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Chemielaborant oder CTA ist Voraussetzung. Ideale Bewerber bringen umfassende Kenntnisse im Umgang mit GMP-Richtlinien und Arzneibuch-Monographien mit. Zudem werden gute EDV-Kenntnisse sowie sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse erwartet. Neben einem attraktiven Gehalt und umfangreichen Sozialleistungen profitieren Sie von langfristiger Jobsicherheit und individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten.
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Laborant (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGFrankfurt Main

Suchen Sie eine spannende Karriere im QC-Bereich? Wir bieten eine Position für Laboranten mit abgeschlossener Ausbildung in Biologie oder Chemie. Ideale Kandidaten bringen mehrjährige QC-Erfahrung nach GxP-Standards mit und kennen sich gut mit LIMS aus. Erfahrung in Projektarbeit, insbesondere mit agilen Methoden wie Scrum, ist von Vorteil. Wir garantieren attraktive Gehälter, umfassende Sozialleistungen und bis zu 30 Tage Urlaub pro Jahr. Werden Sie Teil eines engagierten Teams und profitieren Sie von langfristiger Jobsicherheit in einem renommierten Konzern!
Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Edelmetallprüfer/Chemikant/ Chemielaborant (m/w/d) in Keltern

Trio Personalmanagement GmbHKeltern

Werde Teil unseres Teams als Edelmetallprüfer, Chemikant oder Chemielaborant (m/w/d) in Keltern! In einer Vollzeitstelle mit flexibler Arbeitszeit von 35 bis 40 Stunden pro Woche erwartet dich eine abwechslungsreiche Analyse von Edelmetallen. Du arbeitest mit modernster Labortechnik wie ICP und RFA sowie bei nass-chemischen Untersuchungen. Wir suchen Profis mit einer abgeschlossenen Ausbildung im chemischen Bereich und idealerweise Erfahrung in der Spektralanalytik. Profitiere von einem attraktiven Vergütungspaket, langfristiger Perspektive und zahlreichen Zulagen. Starte jetzt deine Karriere in einem innovativen Labor – bewirb dich noch heute!
Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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MTA (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGLudwigshafen Rhein

Sie suchen eine spannende Herausforderung im Labor? Wir bieten Ihnen eine attraktive Stelle als MTA, BTA oder Chemielaborant mit ausgezeichneten Karrierechancen. Sie bringen fundierte Laborkenntnisse, Erfahrung im Umgang mit Geräten wie HPLC sowie gute MS-Office-Kenntnisse mit? Zudem sollten Sie mit GMP- und ISO-Normen vertraut sein und sowohl Deutsch als auch Englisch fließend beherrschen. Profitieren Sie von einem wettbewerbsfähigen Gehalt, bis zu 30 Tagen Urlaub und attraktiven Weiterbildungsangeboten. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und genießen Sie regelmäßige Teamevents wie Sommerfeste und Weihnachtsfeiern!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Labormitarbeiter Kunststofftechnik

Godiplast GmbHSaarbrücken

Godiplast, ein renommiertes Unternehmen aus Saarbrücken, blickt auf eine erfolgreiche Geschichte seit 1970 zurück. Unser ISO 17025 zertifiziertes Labor garantiert präzise Materialanalysen und höchste Verlässlichkeit. Wir kombinieren technische Expertise mit einem unterstützenden Team und schaffen ein Arbeitsumfeld, das Stabilität und Weiterentwicklung fördert. Unsere Dienstleistungen umfassen die Herstellung von Rückstellproben, thermische sowie mechanische Prüfungen und die Kalibrierung von Messgeräten. Wir suchen engagierte Werkstoffprüfer, Physiklaboranten oder Chemielaboranten, die Sorgfalt und Qualitätsbewusstsein mitbringen. Gestalten Sie Ihre Karriere in einem innovativen Labor, das spannende Herausforderungen bietet!
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Labortechniker (m/w/d)

Michael PageLandsberg Lech

In der heutigen Forschungs- und Entwicklungslandschaft sind moderne Prüf- und Analysegeräte unerlässlich. Unterstützen Sie Ingenieure und Techniker bei spannenden Projekten durch präzise Auswertung und Dokumentation von Versuchsergebnissen. Eine technische oder naturwissenschaftliche Ausbildung, wie Chemielaborant oder Werkstoffprüfer, ist vorteilhaft, jedoch auch Quereinsteiger mit gutem technischem Verständnis sind willkommen. Sie profitieren von 30 Tagen Urlaub, Sonderurlaubstagen und einem attraktiven Zuschuss zu Fahrtkosten sowie Kantine. Unser gesundheitsförderndes Wellpass-Programm sowie regelmäßige Teamevents stärken den Teamgeist. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und gestalten Sie die Zukunft aktiv mit!
Quereinstieg möglich Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA Qualitätssicherung (m/w/d) | 3-Schicht-System

Emil Kiessling GmbHGeorgensgmünd

Suchen Sie einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder vergleichbarer Qualifikation? Ideale Kandidaten bringen fundierte Kenntnisse in analytischer Chemie sowie Berufserfahrung aus der Kosmetik-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie mit. Ein sicherer Umgang mit MS Office, SAP und Laborinformationssystemen ist von Vorteil. Wir erwarten analytisches Denkvermögen, hohe Zuverlässigkeit und ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein. Teamfähigkeit und gute Deutschkenntnisse sind für die Erstellung von Prüf- und Qualitätsdokumentationen unerlässlich. Bewerber sollten zudem bereit sein, im 3-Schicht-System zu arbeiten, um unseren dynamischen Anforderungen gerecht zu werden.
Kantine Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesWiesbaden

Werde Teil unseres Teams als Chemielaborant (m/w/d) und unterstütze die Laborleitung in der Planung, Koordination und Auswertung von Analysen. Deine Aufgaben umfassen die Durchführung chemischer sowie physikalisch-chemischer Analysen gemäß GMP-Richtlinien. Du dokumentierst und interpretierst Prüfergebnisse präzise, während du die Verfügbarkeit von Laborreagenzien sicherstellst. Auch die Wartung und Qualifizierung von Laborgeräten liegt in deiner Verantwortung. Profitiere von einer unbefristeten Festanstellung in einem renommierten Unternehmen mit über 60 Jahren Erfahrung. Gestalte spannende Projekte mit namhaften Kunden und entwickle deine Karriere weiter!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Materialprüfer (Chemie) wissen müssen

Materialprüfer (Chemie) Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Materialprüfer (Chemie) wissen müssen

Materialprüfer (Chemie): Wer die Unsichtbaren sichtbar macht

Was für viele schlicht nach Labor und Kittel klingt, ist tatsächlich ein faszinierendes Puzzle aus Präzision, Verantwortung und – ja, auch dem einen oder anderen Nervenkrieg mit ungeahnten Kleinigkeiten. Als Materialprüferin mit chemischem Schwerpunkt habe ich die letzten Jahre stärker als gedacht mit Dingen gearbeitet, die anderen verborgen bleiben: von mikroskopisch kleinen Fehlstellen im Stahl bis zu unscheinbaren Verfärbungen, die später mal über Leben und Tod entscheiden können – zumindest, was die Produktqualität betrifft. Und für alle, die gerade mit dem Einstieg hadern, sich einen Wechsel überlegen oder gar aus anderen Berufen kommen: Hier ein Versuch, die Lage offen – und vielleicht ein bisschen schräg – zu beleuchten.


Der Job: Zwischen Laborroutine und Unerwartetem

Viele denken, der Alltag in der chemischen Materialprüfung sei knochentrocken. Falsch gedacht. Gut, zugegeben, es gibt staubtrockene Protokolle, repetitive Kalibrierungen und ja, Pipetten, so viele, dass man manchmal abends davon träumt, wie sie wie Zinnsoldaten durchs Labor marschieren. Aber der eigentliche Reiz liegt im Unberechenbaren: Dem Moment, wenn plötzlich die Verunreinigung auftaucht, wo sie aus Prinzip nicht hingehört. Oder wenn ein Produktmuster nach Tagen im Schrank eine Verhaltensweise zeigt, die selbst alten Hasen die Stirn runzeln lässt.


Ein typischer Tag? Nein, den gibt’s selten. Mal misst man mit ICP-OES Metalle in Legierungen, steuert Säurebäder und wartet auf den Moment, an dem der Wert exakt stimmt. Dann wiederum sitzt man an der UV/VIS-Spektroskopie und rätselt, ob da ein Messfehler, ein schlechter Tag oder wirklich eine Abweichung im Rohstoff steckt. Mein persönliches Highlight sind Rückstellmuster. Kaum ein anderes Wort steht so sehr für „Kann dauern, muss aber irgendwann passieren...“.


Qualifikationen: Was auf dem Papier steht – und was man wirklich braucht

Die meisten kommen über den klassischen Weg: eine abgeschlossene Ausbildung als Materialprüfer (Fachrichtung Chemie), mitunter als Chemielaborant, seltener über Quereinstiege aus Metall- oder Kunststoffprüfung. Aber seien wir ehrlich – das genügt nicht. Belastbarkeit und Präzision kann man schwer auf Zeugnissen nachweisen, manchmal noch nicht mal im Vorstellungsgespräch. Wer mit winzigen Unterschieden, dauerndem Datenabgleich und ein bisschen Technikgefrickel nicht umgehen kann, wird schnell die berühmte innere Kündigung spüren.


Was viele unterschätzen: Geduld schlägt Schnelligkeit. Klar, zügig arbeiten ist fein, aber wenn eine winzige Nachlässigkeit zur Freigabe eines fehlerhaften Batches führt – dann ist das kein Bagatellschaden. Auch ein gewisses Maß an Kommunikationsbereitschaft ist gefragt. Zumindest, wenn der Produktionsverantwortliche nachfragt, warum eigentlich heute keine Freigabe kommt. Ach ja: Die Bereitschaft, sich immer neue Normen, Prüfverfahren und Laborgeräte draufzuschaffen – die muss mitgebracht werden. Wer Veränderungen als Zumutung empfindet, wird mit dem Wandel wenig Spaß haben.


Gehalt & regionale Unterschiede: Die Sache mit den Zahlen – und der Realität

Geld ist kein Tabu, sollte es jedenfalls nicht sein – trotzdem findet man in der Branche merkwürdige Scheu, das Thema offen zu verhandeln. Hier die nackten Fakten, soweit man es aus der Praxis kennt: Im Westen mehr, im Osten weniger, in der chemischen Industrie und bei großen Auftraggebern ohnehin das beste Stück vom Kuchen. Zum Einstieg beginnen die meisten bei knapp über 2.400 € bis 2.800 € brutto im Monat. Klingt nüchtern? Vielleicht. Aber: Mit einigen Jahren Erfahrung, Zusatzqualis wie Gefahrstoffbeauftragter oder Schichtleiterskills, winken oft Gehälter von rund 3.000 € bis 3.600 € – hin und wieder auch mehr, falls man sich in einen besonders gefragten Nischenbereich (etwa Werkstoffanalytik für Hightech-Bauteile) gesetzt hat.


Was viele Junge unterschätzen: Im Münchner Speckgürtel lebt es sich nicht vom Bruttolohn allein. Dort reißen Miete und Lebenshaltung ein Loch in jeden Lohnzettel, das auch das dickste Weihnachtsgeld kaum stopft. Im Osten oder ländlichen Raum ist das Gehalt niedriger, dafür oft entspannteres Arbeiten – und ein Chef, der nach der Arbeit auch mal ein Auge zudrückt, wenn man beim Frisör fünf Minuten zu spät ins Labor kommt. Am Ende bleibt: Wer Qualifikation, Standort und Branche klug kombiniert, braucht sich kaum Sorgen zu machen, auch wenn’s nicht für die Kreisliga der DAX-Boni reicht.


Fortbildung, Karrieresprung & die Frage: Wie weit kommt man wirklich?

Bleibt alles beim Alten? Kaum. Wer langfristig nicht im Hamsterrad der Alltagsprüfungen stecken bleiben will, tut gut daran, Fortbildungen schon früh einzuplanen. Ob zum Qualitätsmanagement, in Richtung Labormesstechnik oder gar mit Fernstudium zum Techniker – Bewegung ist die einzige Konstante. Ich habe den Eindruck, dass gerade die, die regelmäßig neue Prüfverfahren, analytische Methoden oder EDV-Lösungen angehen, auf Dauer die bessere Jobkarte ziehen. Natürlich, nicht jeder will oder kann gleich Schichtleiter oder Laborvorstand werden. Aber auch Fachlaufbahnen – mit Spezialisierung, etwa auf Korrosionsprüfung oder Umweltanalytik – sind gefragt wie selten zuvor.


Praktisch hat sich längst herumgesprochen: Wer sich breiter aufstellt, etwa mit Erfahrung in Werkstoffkunde, zerstörungsfreier Prüfung oder digitaler Labororganisation, überbrückt konjunkturelle Dellen besser. Manche Unternehmen lieben Leute, die zwar nicht alles können, aber neugierig genug bleiben, sich den einen oder anderen Exoten-Test draufzuschaffen. Klingt anstrengend? Vielleicht. Aber langweilig wird einem selten.


Arbeitsmarkt, Wandel und die Frage nach Sinn und Vereinbarkeit

Und sonst so? Die Arbeitsmarktlage – das schwankende Hoch- und Tiefwasser. Kleine und mittlere Betriebe suchen fast konstant Materialprüfer mit Chemiebezug, speziell, wenn Know-how in spezifischen Branchen – Pharma, Automotive, Medizintechnik – vorhanden ist. Die Industrie liebt Teamplayer, die morgens auch mal um sechs zur Frühschicht freundlich „Moin“ sagen, egal wie trist das Wetter gerade ist. Digitalisierung? Ja, kommt. Automatisierte Analysesysteme, elektronische Datenberichte, vernetzte Laborgeräte – aber immer noch braucht’s Menschen, die Einzelwerte kritisch hinterfragen.


Was mich berührt und manchmal erstaunt: Die wachsende Sehnsucht nach sinnerfüllter Arbeit. Materialprüfung ist nicht die Bühne für Ruhm und Applaus. Aber sie ist das stille Rückgrat einer Gesellschaft, die auf Zuverlässigkeit angewiesen ist – von Autos über Medizingeräte bis hin zur Infrastruktur. Work-Life-Balance? Mal besser, mal schlechter. Starre Schichtmodelle gehören mancherorts schon der Vergangenheit an; anderswo dominiert das klassische Zeitraster. Aber ich erlebe zunehmend Betriebe, die flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Elemente für Berichtswesen oder familienfreundliche Dienste ausprobieren. Ist nicht alles Gold, was glänzt, aber für Berufseinsteiger deutlich angenehmer als das alte „Friss-oder-stirb“-Modell.


Fazit? Keine sichere Nummer, aber ein Beruf für Leute mit Haltung

Materialprüfer in der Chemie – das ist weder Raketenwissenschaft noch Fließbandroutine. Eher etwas für Menschen mit feinen Antennen, nüchternem Arbeitsstil und einem Tick Unsichtbarkeitsdrang. Die Chancen stehen gut, dass auch in den nächsten zehn Jahren qualifizierte Hände und scharfe Augen gebraucht werden. Wer bereit ist, sich immer mal wieder zu verbiegen – in Gedanken, nicht im Rücken –, erlebt einen Beruf, der ganz leise stolz macht. Und falls mal Zweifel kommen (die kommen, garantiert): Man prüft eben nicht einfach Materie. Man bewahrt Menschen, Unternehmen und ganze Branchen davor, dass aus Kleinigkeiten Katastrophen werden. Und das, finde ich, wiegt mehr als jeder Applaus.


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