Marktforschung Jobs

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Therapy Area Specialist / Pharmareferent (m/w/d) Amyloidose Gebiet: Bonn-Köln-Essen-Münster

AstraZenecaBonn, Köln, Essen, Münster

Als Therapy Area Specialist / Pharmareferent (m/w/d) im Gebiet Bonn-Köln-Essen-Münster sind Sie maßgeblich für die Betreuung und fachliche Beratung von Fachärzt:innen zuständig. In einem dynamischen Umfeld arbeiten Sie bereichsübergreifend und fördern ein ganzheitliches Account Management. Durch Markt- und Potentialanalysen identifizieren Sie Chancen entlang des Patienten-Pathways. Zudem bauen Sie regionale Netzwerkstrukturen auf, um die Patientenversorgung zu verbessern. Ihr Handeln sichert, dass unser Produkt optimal zu den Bedürfnissen der Fachärzt:innen beiträgt. Sie setzen erfolgreich Account Strategien um und beachten dabei alle relevanten Vorschriften sowie das Budget.
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Therapy Area Specialist / Pharmareferent (m/w/d) Oncology Lung Cancer / Gebiet: Hamburg, Schleswig-Holstein (inkl. Flensburg, Kiel, Lübeck)

AstraZenecaHamburg, Schleswig Holstein

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Pharmareferent (m/w/d) im Bereich Onkologie für Lungenkrebs in Hamburg und Schleswig-Holstein? Nutzen Sie die Chance, um Ihre Fähigkeiten in der therapeutischen Beratung onkologischer Fachärzt:innen zu entfalten. Sie werden Kliniken sowie niedergelassene Pneumolog:innen betreuen und deren Therapieentscheidungen aktiv unterstützen. Analysieren Sie Marktdaten, um Wachstumsopportunitäten zu identifizieren und Ihre Strategien gezielt umzusetzen. Implementieren Sie effektive Fort- und Schulungskonzepte, um die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppen optimal zu erfüllen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere im bedeutenden Bereich der Onkologie!
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Vertriebspersönlichkeit im Ärzte-Außendienst (m/w/d)

INSTITUT ALLERGOSAN Deutschland privat GmbHFrankfurt Main, Mainz, Wiesbaden

Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Probiotika und pflanzlichen Wirkstoffen genießen wir das Vertrauen von Kunden und Ärzten weltweit. Unsere DNA ist geprägt von Qualität und spürbarer Wirksamkeit, was jedes Team-Mitglied stolz macht. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine begeisterte Persönlichkeit, die unsere Top-Marke OMNi-BiOTiC® repräsentiert. Ihre Leidenschaft hilft dabei, Ärzte von unserer Produktpalette zu überzeugen. Durch die Beobachtung des Marktes identifizieren Sie erfolgversprechende Neukunden. Ihr Fachwissen teilen Sie aktiv in Ärzte-Fortbildungen und gestalten Veranstaltungen maßgeblich mit.
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Vertriebspersönlichkeit im Apotheken- und Ärzte-Außendienst (m/w/d)

INSTITUT ALLERGOSAN Deutschland privat GmbHMünster, Rheine, Warendorf, Dülmen

Das Institut Allergo San ist führend im Probiotika-Markt mit seiner Marke OMNi-BiOTiC®. Mit über 30 Jahren Erfahrung hat das Unternehmen eine umfassende Expertise in der Entwicklung von Probiotika und pflanzlichen Wirkstoffen. OMNi-BiOTiC® ist in mehr als 40 Ländern weltweit vertreten und setzt neue Maßstäbe in der orthomolekularen Pharmazie. Führungskräfte und Innovatoren finden hier nicht nur Produkte, sondern auch ein starkes Netzwerk. Interessierte können auf StepStone.de ihre Traumjobs finden und wertvolle Karrieretipps erhalten. Entdecken Sie die Welt der Hochleistungsprobiotika – jetzt auf StepStone.de!
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Professur für Neurochirurgie (w/m/d)

Sigmund Freud Privatuniversität WienWien

Werden Sie Teil des innovativen Kopf-Nerven Zentrums der Fakultät für Medizin! Wir suchen eine engagierte Professur für Neurochirurgie (w/m/d) an der SFU MED – für eine zukunftsorientierte Ausbildung und praxisnahe Forschung. Bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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R&D Expert:in für pastöse Ready-to-Use-Systeme

ISG Personalmanagement GmbHWien

Gestalten Sie Ihre Karriere als R&D Expert:in für pastöse Ready-to-Use-Systeme! Unser renommierter Kunde, ein Marktführer in der Baustoff-Branche, bietet Ihnen spannende Entwicklungsmöglichkeiten in einem innovativen, internationalen Team.
Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft / Medizinische Fachangestellte (MFA) (gn*) Ambulanzen

Universitätsklinikum MünsterMünster Westfalen

Werde Teil des UKM als Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (gn) in unseren Ambulanzen! Wir bieten unbefristete Stellen in Voll- oder Teilzeit mit bis zu 38,5 Wochenstunden. Deine Vergütung erfolgt nach TV-L plus Universitätsklinikzulage und Jahressonderzahlung. In einem innovativen Umfeld sicherst du die optimale Versorgung und Betreuung unserer Patient*innen. Gestalte die Pflege zukunftsorientiert mit und bringe dein Fachwissen ein! Schließe dich uns an und hilf uns, das Magnetkrankenhaus von morgen zu werden – wir freuen uns auf dich!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Jobticket – ÖPNV Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Homeoffice Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Leitung Vertrieb & KAM Pharma

ifp – Executive Search. Management Diagnostik.Hannover

Als Leitung Vertrieb & KAM im Pharma-Bereich tragen Sie die Gesamtverantwortung für den Vertrieb und das Produktmanagement in EMEA. Ihr Fokus liegt auf der Qualität der Kunden- und Distributorenbetreuung, während Sie das Wachstum des Geschäftsbereichs sicherstellen. Sie betreuen zentrale Key Accounts persönlich und setzen auf Value Selling zur Geschäftsentwicklung. Zudem analysieren Sie Innovationspotenziale und Markttrends, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Im Rahmen Ihrer Verantwortung treiben Sie die Digitalisierung voran, unter anderem durch den Einsatz von Social Media und KI. Optimieren Sie das CRM-System, um die Effizienz und Kundenbindung nachhaltig zu steigern.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Marktforschung wissen müssen

Marktforschung Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Marktforschung wissen müssen

Zwischen Zahlen und Nervenkitzel: Einstieg und Alltag in der Marktforschung

Wer sich – ob als frischer Hochschulabsolvent, Branchenwechsler oder auf der Suche nach Sinn und Herausforderungen – in Richtung Marktforschung bewegt, reibt sich vielleicht erst mal die Augen: Was macht man da eigentlich konkret? Und wieso wirkt dieser Bereich sowohl nüchtern wie ein Statistikseminar als auch unfassbar lebendig? Ganz ehrlich: Es ist selten langweilig, häufig überraschend und manchmal haarsträubend.
Vieles, was man aus dem Hörsaal oder von Karriereportalen kennt, kratzt an der Oberfläche. Doch am Ende landet man im Feld zwischen Menschenkenntnis, Zahlenakrobatik und digitalen Experimenten. Der klassische „Tag am Schreibtisch“ besteht nicht nur aus Balkendiagrammen oder endlosem Daten-Wühlen. Mal sitzt man an der Auswertung von Umfragedaten und brütet über Ungereimtheiten – am nächsten Tag zerbricht man sich mit fünf Kolleginnen den Kopf, warum die Zielgruppe Millennials inzwischen Produkt XY ablehnt, obwohl alle Prognosen rosig waren. Dass ein schlichter Dreizeiler aus einem Online-Panel stundenlange Debatten nach sich ziehen kann: Man glaubt es kaum, bis man selbst im Meeting sitzt.


Welche Fähigkeiten wirklich zählen – abseits vom Lehrbuch

Statistikkenntnisse? Pflicht. Ebenso der sichere Umgang mit Excel oder moderneren Tools. Wer den Taschenrechner nicht von der Kaffeetasse unterscheiden kann, sollte noch nicht durch die Tür treten. Aber hier lauert eine Falle: Zu fokussiert auf Methoden, vergisst manch einer, wie sehr die eigentliche Arbeit von Empathie, Hartnäckigkeit und der Neugier auf gesellschaftliche Stimmungen lebt. Die schönsten Algorithmen nützen wenig, wenn einem das Gefühl für den Alltag der Zielgruppen fehlt – oder das Sitzfleisch, um in langwierigen Tiefeninterviews die Nerven zu behalten.
Was viele unterschätzen: Unberechenbarkeit gehört dazu. Projekte werden gestoppt, wenn das Budget platzt, Datensätze sind löchriger als Schweizer Käse – und dann kommt der Auftraggeber doch noch einmal mit einer ganz neuen Fragestellung um die Ecke. Und ein Tipp am Rande: In hektischen Zeiten ist ein gewisses Maß an Selbstironie elementar. Wer nicht über skurrile Antwortmuster, ewig verschobene Termine oder den eigenen Kaffee-Overkill lacht, landet sonst ziemlich schnell im Zynismus.


Gehalt, Perspektive und der Mythos vom Sprungbrett

Große Frage, kleiner Plausch am Rande: „Was verdient man eigentlich in der Marktforschung?“ Keine einfache Antwort, und auf Partys gibt’s dazu meist ein Achselzucken oder vage Zahlen aus irgendwelchen Gehaltsrankings. Tja, die Spanne ist breit. Einsteiger:innen müssen in kleineren Agenturen oder im Osten des Landes teilweise mit 33.000 € bis 38.000 € brutto pro Jahr kalkulieren – in Ballungszentren oder bei den strategisch aufgestellten Beratungshäusern kann es zum Einstieg auch Richtung 45.000 € gehen. Was sich schnell dreht: Die Entwicklungsschritte können steil sein, vor allem wenn man Projekte eigenständig stemmt, Kundschaft begeistert oder sich in Nischenthemen wie Data Science oder Panel-Research einarbeitet.
Natürlich, mit Medienbranche oder Consulting-Riesen ist die Branche selten zu vergleichen – aber: Die Entwicklungsmöglichkeiten sind besser, als viele denken. Gerade für jene, die bereit sind, Zusatzqualifikationen zu sammeln, den Wechsel in größere Häuser wagen oder ins Ausland gehen. Wer allerdings vom ersten Tag an den Geldregen erwartet, sollte lieber auf Fintech oder Pharma schielen... Marktforschung ist selten goldener Käfig, aber ein solides Fundament – und im Idealfall eine Sprungplatte für mehr.


Karrierewege im Schatten und Rampenlicht – warum Umwege lohnen

So, und jetzt zum Randbereich zwischen Alltag und persönlicher Entwicklung. Klassisch läuft es selten: Der eine startet als Projektassistent, mausert sich nach ein paar Jahren zum Studiendesigner, dann Research Manager, vielleicht irgendwann Teamleitungsposition. Andere wechseln schon nach drei Jahren ins Marketing, zum Startup, zu NGOs oder in die Wissenschaft. Der Stereotyp der „Einbahnstraße Marktforschung“ hält kaum der Realität stand.
Immer häufiger gefragt: Spielarten an Weiterbildungen – ob in Richtung Data Analytics, Künstliche Intelligenz oder Kommunikationstalent. Wer es schafft, seine traditionellen Kenntnisse mit digitalen Kompetenzen und Social-Skills zu verbinden, hat aktuell wohl die besten Karten. Regional gibt es deutliche Unterschiede, klar; in Süddeutschland locken Automobil- und Technikunternehmen mit Spezialistenrollen, während in Berlin die Startup-Szene und Umfragetools boomen. Wer sich Richtung internationale Konzerne orientiert, braucht wiederum Sprachkenntnisse oder juristisches Fingerspitzengefühl bei Datenthemen. Mein Rat? Sich nicht zu früh auf einen Karriereweg eindampfen lassen, lieber die „Nebenstraßen“ im Unternehmen bewusst probieren. Überraschende Lernkurven inklusive.


Wie gesellschaftlicher und technischer Wandel den Beruf aufmischt

Wer glaubt, Marktforschung sei ein statischer Beruf, kennt die letzten Jahre nicht. Digitalisierung ist längst nicht mehr bloß ein Schlagwort – sie wirbelt die Methodenlandschaft durch. Früher: Telefoninterviews mit Klemmbrett, später: Online-Surveys und inzwischen Datenquellen, von denen man beim Berufseinstieg nicht mal geträumt hätte. Sogenannte „Passive Data“, Ethnografie per Smartphone, Social-Media-Monitoring – die Liste wächst schneller, als Lehrbücher nachdrucken können.
Außerdem: Gesellschaftlich tobt die Erwartung, dass Marktforschung „neutral, transparent und inklusiv“ sein müsse. Eine echte Gratwanderung, wenn Auftraggeber gezielte Ergebnisse sehen wollen, aber Konsument:innen auf Datenschutz und Diversität pochen. Das verändert die Arbeit. Fragt man Kolleginnen, hört man: Wer nicht bereit ist, sich auf neue Tools, schnellere Taktung und mehr Transparenz einzulassen, verliert leicht den Anschluss. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang. Offenheit zählt, Technikaffinität macht das Leben leichter. Doch selbst der beste Algorithmus kann die schlichte Frage nicht ersetzen: „Warum antworten Menschen, wie sie antworten?“


Persönliche Bilanz: Warum der Einstieg lohnt – und wofür man Nerven braucht

Hand aufs Herz: Leicht ist selten ein Wort, das mit Marktforschung assoziiert wird. Routine? Meist Fehlanzeige. Doch genau das macht‘s spannend. Wer den Kontakt mit echten Lebensrealitäten sucht, sich für Gesellschaftlicher Wandel, Konsumtrends und psychologische Motivationen interessiert, ist hier nicht nur richtig, sondern mitten im Themenstrudel. Ja, es gibt stressige Projektphasen, Durststrecken und sogar Momente, in denen man an Sinn oder Methodik zweifelt. Aber: Wen der Reiz packt, Fragestellungen immer wieder neu zu beleuchten und auch Unerwartetes zu begrüßen, der findet hier nicht nur einen Job, sondern eine Lernkurve für’s Leben.
Einstiegshürden? Klar gibt’s die – wie überall. Aber wer gründliche Vorbereitung, gedankliche Flexibilität und die richtige Portion Neugier mitbringt, dem steht die Branche offen. Und: Auch ein bisschen Selbstschutz ist nicht verkehrt, um abends wirklich abzuschalten. Das Schöne: Kaum eine Berufswelt bietet so viel Einblick in menschliches Verhalten – und so viele Überraschungen, die kein Algorithmus vorhersieht. Vielleicht ist genau das der unterschätzte Luxus der Marktforschung.


Kurzbeschreibung Marktforschung

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Marktforschung

Statistikkenntnisse? Pflicht. Ebenso der sichere Umgang mit Excel oder moderneren Tools. Wer den Taschenrechner nicht von der Kaffeetasse unterscheiden kann, sollte noch nicht durch die Tür treten. Aber hier lauert eine Falle: Zu fokussiert auf Methoden, vergisst manch einer, wie sehr die eigentliche Arbeit von Empathie, Hartnäckigkeit und der Neugier auf gesellschaftliche Stimmungen lebt. Die schönsten Algorithmen nützen wenig, wenn einem das Gefühl für den Alltag der Zielgruppen fehlt – oder das Sitzfleisch, um in langwierigen Tiefeninterviews die Nerven zu behalten.
Was viele unterschätzen: Unberechenbarkeit gehört dazu. Projekte werden gestoppt, wenn das Budget platzt, Datensätze sind löchriger als Schweizer Käse – und dann kommt der Auftraggeber doch noch einmal mit einer ganz neuen Fragestellung um die Ecke. Und ein Tipp am Rande: In hektischen Zeiten ist ein gewisses Maß an Selbstironie elementar. Wer nicht über skurrile Antwortmuster, ewig verschobene Termine oder den eigenen Kaffee-Overkill lacht, landet sonst ziemlich schnell im Zynismus.

Große Frage, kleiner Plausch am Rande: „Was verdient man eigentlich in der Marktforschung?“ Keine einfache Antwort, und auf Partys gibt’s dazu meist ein Achselzucken oder vage Zahlen aus irgendwelchen Gehaltsrankings. Tja, die Spanne ist breit. Einsteiger:innen müssen in kleineren Agenturen oder im Osten des Landes teilweise mit 33.000 € bis 38.000 € brutto pro Jahr kalkulieren – in Ballungszentren oder bei den strategisch aufgestellten Beratungshäusern kann es zum Einstieg auch Richtung 45.000 € gehen. Was sich schnell dreht: Die Entwicklungsschritte können steil sein, vor allem wenn man Projekte eigenständig stemmt, Kundschaft begeistert oder sich in Nischenthemen wie Data Science oder Panel-Research einarbeitet.
Natürlich, mit Medienbranche oder Consulting-Riesen ist die Branche selten zu vergleichen – aber: Die Entwicklungsmöglichkeiten sind besser, als viele denken. Gerade für jene, die bereit sind, Zusatzqualifikationen zu sammeln, den Wechsel in größere Häuser wagen oder ins Ausland gehen. Wer allerdings vom ersten Tag an den Geldregen erwartet, sollte lieber auf Fintech oder Pharma schielen... Marktforschung ist selten goldener Käfig, aber ein solides Fundament – und im Idealfall eine Sprungplatte für mehr.

So, und jetzt zum Randbereich zwischen Alltag und persönlicher Entwicklung. Klassisch läuft es selten: Der eine startet als Projektassistent, mausert sich nach ein paar Jahren zum Studiendesigner, dann Research Manager, vielleicht irgendwann Teamleitungsposition. Andere wechseln schon nach drei Jahren ins Marketing, zum Startup, zu NGOs oder in die Wissenschaft. Der Stereotyp der „Einbahnstraße Marktforschung“ hält kaum der Realität stand.
Immer häufiger gefragt: Spielarten an Weiterbildungen – ob in Richtung Data Analytics, Künstliche Intelligenz oder Kommunikationstalent. Wer es schafft, seine traditionellen Kenntnisse mit digitalen Kompetenzen und Social-Skills zu verbinden, hat aktuell wohl die besten Karten. Regional gibt es deutliche Unterschiede, klar; in Süddeutschland locken Automobil- und Technikunternehmen mit Spezialistenrollen, während in Berlin die Startup-Szene und Umfragetools boomen. Wer sich Richtung internationale Konzerne orientiert, braucht wiederum Sprachkenntnisse oder juristisches Fingerspitzengefühl bei Datenthemen. Mein Rat? Sich nicht zu früh auf einen Karriereweg eindampfen lassen, lieber die „Nebenstraßen“ im Unternehmen bewusst probieren. Überraschende Lernkurven inklusive.

Wer glaubt, Marktforschung sei ein statischer Beruf, kennt die letzten Jahre nicht. Digitalisierung ist längst nicht mehr bloß ein Schlagwort – sie wirbelt die Methodenlandschaft durch. Früher: Telefoninterviews mit Klemmbrett, später: Online-Surveys und inzwischen Datenquellen, von denen man beim Berufseinstieg nicht mal geträumt hätte. Sogenannte „Passive Data“, Ethnografie per Smartphone, Social-Media-Monitoring – die Liste wächst schneller, als Lehrbücher nachdrucken können.
Außerdem: Gesellschaftlich tobt die Erwartung, dass Marktforschung „neutral, transparent und inklusiv“ sein müsse. Eine echte Gratwanderung, wenn Auftraggeber gezielte Ergebnisse sehen wollen, aber Konsument:innen auf Datenschutz und Diversität pochen. Das verändert die Arbeit. Fragt man Kolleginnen, hört man: Wer nicht bereit ist, sich auf neue Tools, schnellere Taktung und mehr Transparenz einzulassen, verliert leicht den Anschluss. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang. Offenheit zählt, Technikaffinität macht das Leben leichter. Doch selbst der beste Algorithmus kann die schlichte Frage nicht ersetzen: „Warum antworten Menschen, wie sie antworten?“

Hand aufs Herz: Leicht ist selten ein Wort, das mit Marktforschung assoziiert wird. Routine? Meist Fehlanzeige. Doch genau das macht‘s spannend. Wer den Kontakt mit echten Lebensrealitäten sucht, sich für Gesellschaftlicher Wandel, Konsumtrends und psychologische Motivationen interessiert, ist hier nicht nur richtig, sondern mitten im Themenstrudel. Ja, es gibt stressige Projektphasen, Durststrecken und sogar Momente, in denen man an Sinn oder Methodik zweifelt. Aber: Wen der Reiz packt, Fragestellungen immer wieder neu zu beleuchten und auch Unerwartetes zu begrüßen, der findet hier nicht nur einen Job, sondern eine Lernkurve für’s Leben.
Einstiegshürden? Klar gibt’s die – wie überall. Aber wer gründliche Vorbereitung, gedankliche Flexibilität und die richtige Portion Neugier mitbringt, dem steht die Branche offen. Und: Auch ein bisschen Selbstschutz ist nicht verkehrt, um abends wirklich abzuschalten. Das Schöne: Kaum eine Berufswelt bietet so viel Einblick in menschliches Verhalten – und so viele Überraschungen, die kein Algorithmus vorhersieht. Vielleicht ist genau das der unterschätzte Luxus der Marktforschung.

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