Laborassistenz Jobs

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CTA, BTA, PTA, Chemietechniker, Chemielaborant - Bioanalytik (m/w/d)

AZ Biopharm GmbHBerlin Marzahn-Hellersdorf

Sie suchen eine spannende Karriere im Labor? Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung in Technischer Assistenz oder als Chemietechniker. Fundierte Kenntnisse in chromatographischen Verfahren sind entscheidend für Ihre Bewerbung. Bringen Sie Erfahrung in HPLC, LC-MS/MS oder GC-MS mit? Wir bieten ein positives Arbeitsklima und flexible Arbeitszeiten für Ihre Work-Life-Balance. Werden Sie Teil eines wachsenden Unternehmens in einem zukunftsträchtigen Markt!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Essenszuschuss Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Biologisch-Technischer Assistent (zB. BTA/CTA) (all genders) im Bereich Produktion (DSP/Chromatographie)

AGC Biologics GmbHHeidelberg

AGC Biologics sucht ab sofort einen Biologisch-Technischen Assistenten (BTA/CTA) (m/w/d) für die Produktion in Heidelberg. Die Position umfasst die Arbeit in Reinräumen der Klassen C und B sowie die chromatographische Aufreinigung von Proteinen und pDNA. Aseptisches Arbeiten unter Laminar-Flow-Werkbänken und die Durchführung von Inprozesskontrollen gehören ebenfalls zu den Aufgaben. Bewerber sollten über technische Fähigkeiten in der chromatographischen Aufreinigung oder mikrobiellen Fermentation verfügen. GMP-gerechte Dokumentenerstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit. Interessierte Kandidaten mit relevantem Abschluss sind eingeladen, sich zu bewerben.
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Neueinsteiger / Absolventen Naturwissenschaften (Biologie / Chemie / Bio-Chemie / Medizin-Ökonomie / PTA / MT / CTA / BTA) als Pharmaberater / Pharmareferent (m/w/d)

Careforce GmbH

Suchst du eine spannende Karriere in der Pharmabranche? Egal, ob du erfahren oder neu im Job bist, hier bist du richtig! Deine Hauptaufgaben umfassen die persönliche und digitale Beratung von Ärzt:innen sowie die Präsentation innovativer Arzneimittel. Du wirst dafür sorgen, neue Kundennetzwerke aufzubauen und dein Gebiet eigenständig zu managen. Zudem übernimmst du die Organisation von Fortbildungen und Veranstaltungen als Referent. Um dich zu bewerbe, benötigst du eine Zulassung gemäß § 75 AMG, durch ein naturwissenschaftliches Studium oder eine Ausbildung als PTA, CTA oder MT.
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant, CTA oder BTA im Laborbereich Gaschromatographie & ICP (m/w/d)

MVZ Ganzimmun GmbHMainz

Wir suchen einen Chemielaboranten, CTA oder BTA (m/w/d) zur Verstärkung unseres Laborteams. Verantwortlichkeiten umfassen die selbständige Probenvorbereitung, Gerätebedienung sowie die technische Validation von Messergebnissen. Zu den verwendeten Messverfahren zählen Gaschromatographie (GC-FID) und Elementanalyse (ICP-MS/OES). Ideale Bewerber bringen Erfahrung in der Gaschromatographie mit und zeichnen sich durch eine präzise, selbstständige Arbeitsweise aus. Zudem bieten wir eine leistungsgerechte Vergütung, inklusive Weihnachtsgeld und 30 Urlaubstage. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen Teams, in dem Engagement zählt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Essenszuschuss Kantine Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA oder Bachelor im Bereich der pharmazeutischen Analytik (m/w/d)

A&M STABTEST Labor für Analytik und Stabilitätsprüfung GmbHBergheim

Verstärken Sie unser Team als Chemielaborant/CTA oder Bachelor! Arbeiten Sie in der quantitativen Analytik von (Bio-)Pharmazeutika mit Schwerpunkten in HPLC, UPLC und CE. Wir suchen Berufseinsteiger mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Bachelor in Natur- oder Ingenieurswissenschaften. Ihre analytischen Fähigkeiten und Ihr strukturiertes Arbeiten sind uns wichtig, ebenso wie gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Profitieren Sie von kurzen Kommunikationswegen und einer freundschaftlichen Arbeitsatmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen und spannenden Umfeld!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker*in / CTA (m/w/d) Kundenservice Laboranalytik Mineralöle

SGS Germany GmbHSpeyer

Du suchst eine spannende Herausforderung im naturwissenschaftlichen Bereich? Wir bieten eine Position für motivierte Talente mit abgeschlossener Ausbildung als CTA, Chemielaborant*in oder BTA sowie vergleichbarem Studium. Erste Erfahrung im Labor oder technischem Kundenservice ist ein Plus. Du wirst in einer Schnittstellenrolle zwischen Laboranalytik und Kundenservice arbeiten. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Gesundheitsangeboten. Bei uns stehen Diversität und Inklusion an erster Stelle und tragen zu einer positiven Unternehmenskultur bei.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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MTLA / CTA / BTA im Laborbereich (m/w/x), Berlin

Diagnos MVZ GmbHBerlin Charlottenburg-Wilmersd

Wir suchen talentierte Mitarbeiter mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen (mindestens C1) und sicherem Umgang mit MS Office. Profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung, die wir bereits im Bewerbungsprozess offenlegen. Genießen Sie 30 Tage Jahresurlaub in einem positiven Betriebsklima ohne Nachtschichten. Unsere familienfreundlichen Arbeitszeiten garantieren Wochenenden und Feiertage frei. Arbeiten Sie eigenverantwortlich an modernen Geräten in zentraler Lage in Berlin mit guter Verkehrsanbindung. Darüber hinaus bieten wir Benefits wie Zuschüsse zum ÖPNV-Ticket, kostenlose Getränke und frisches Obst. Bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent - CTA (m/w/d)

Hain Lifescience GmbHNehren

Werden Sie Chemisch-technischer Assistent (CTA) (m/w/d) bei der Hain Lifescience GmbH in Nehren! Unterstützen Sie innovatives Denken und bringen Sie Ihre Ideen ein, um die Welt mit Wissenschaft und Technologie zu verbessern. Bei Bruker erwartet Sie eine dynamische Arbeitsumgebung, die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert. Nutzen Sie Freiraum und Eigenverantwortung für Ihre berufliche Weiterentwicklung. Hain Lifescience ist ein führender Anbieter von In-vitro-Diagnostika und beliefert medizinische Labore weltweit. Entdecken Sie eine Karrieremöglichkeiten in einem zukunftsorientierten Unternehmen, das sich auf molekulargenetische Testsysteme spezialisiert hat.
Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent (CTA) / Laborant für die Qualitätskontrolle (m/w/d)

Lipoid GmbHLudwigshafen Rhein

Werden Sie Chemisch-technischer Assistent (CTA) oder Laborant für die Qualitätskontrolle (m/w/d) und gestalten Sie die vielschichtige Welt der Pharmaindustrie. In dieser spannenden Rolle führen Sie umfassende Analysearbeiten an Rohwaren, Zwischen- und Endprodukten durch. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung von GMP-relevanten Tätigkeiten wie Dokumentation und Einlagerung von Rückstellmustern. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene CTA-Ausbildung oder vergleichbar, sowie erste Berufserfahrung im pharmazeutischen Bereich. Teamarbeit, Kommunikationsstärke und gute Softwarekenntnisse sind für den Erfolg unerlässlich. Freuen Sie sich auf eine Festanstellung in einem erfolgreichen Unternehmen mit attraktiven Vergütungsmodellen.
Gutes Betriebsklima Festanstellung Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-Technische Assistenz (m/w/d) mit kaufmännischem Schwerpunkt

DIS AGBerlin

Sie haben einen chemisch-technischen Hintergrund und suchen eine abwechslungsreiche Position außerhalb des Labors? Dann könnte die Stelle als Chemisch Technische Assistenz (m/w/d) in Berlin-Spandau ideal für Sie sein. In dieser 18-monatigen Arbeitnehmerüberlassung kombinieren Sie chemisches Fachwissen mit kaufmännischen Tätigkeiten. Ihre Aufgaben umfassen die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten sowie die Verwaltung von Dokumentationen. Zusätzlich sind Sie für die Bestellung von Chemikalien und Laborbedarf verantwortlich. Nutzen Sie Ihre analytischen Fähigkeiten bei photometrischen und gravimetrischen Bestimmungen und bringen Sie Ihre Karriere voran!
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Laborassistenz wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Laborassistenz wissen müssen

Zwischen Pipette und Paradigmenwechsel: Ein Blick in die Praxis der Laborassistenz

Manchmal habe ich das Gefühl, die Arbeit im Labor schreit förmlich nach einem Reality-Check. Wer mit der Vorstellung herumlief, Laborassistenz sei eine Art „Mikroskop-Schönschreiben“ – also still, sauber, mit passgenauen Arbeitsanweisungen –, der wird ziemlich rasch auf den harten, aber faszinierend vielschichtigen Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der Alltag bietet alles, nur keine Langeweile, aber eben auch keine Routine ohne Stolpersteine. Aber vielleicht reizt gerade das.


Der Arbeitsalltag: Mehr als Reagenzgläser sortieren

Morgens. Das Labor summt, das Licht ist grell, der Kaffee schwach. Und während ich mich frage, ob der pH-Wert in meiner Kaffeetasse heute überhaupt noch messbar ist, startet die erste Testrunde: Probennahme, Dokumentation, Gerätekontrolle. Wer glaubt, die Laborassistenz drehe sich stets und ständig um ein und dieselbe Handbewegung – falsch. Mindestens die Hälfte des Jobs ist Koordination: Proben wollen geprüft, Geräte müssen kalibriert, Ergebnisse exakt dokumentiert werden (und wehe, da fehlt ein Kreuzchen). In medizinischen Laboren steht Patientenwohl über allem, außerhalb davon vielleicht der Produktionsfluss – das Prinzip bleibt: Fehlerfrei, verlässlich, manchmal unter ziemlichem Zeitdruck.


Je nach Branche und Betrieb – und deren gibt’s viele: Humanmedizin, Umwelt, Lebensmittel, Chemie und pharmazeutische Industrie – unterscheiden sich die Anforderungen. Mal muss es blitzschnell gehen: Zeit ist Probenwerte. Mal hat Gründlichkeit Vorrang. Und fast immer lauert die eine nervöse Frage im Hinterkopf: Habe ich alles richtig gemacht? Anfängerfreundlich ist das Umfeld oft nur auf den ersten Blick. Aber ehrlich: Würde man es sonst wollen?


Qualifikation und die Sache mit der Unverzichtbarkeit

Wer im Labor arbeitet – egal ob als Quereinsteiger oder klassisch ausgebildet –, steht ohne solide Fachkenntnisse und ein Händchen für Genauigkeit ganz schnell im Abseits. Klar, der Weg führt meist über eine Ausbildung, etwa als Biologisch-technische/r oder Chemisch-technische/r Assistent/in, aber auch Medizinische Fachangestellte und andere kommen unter bestimmten Voraussetzungen in Frage. Wichtig ist: Das Zusammenspiel von technischem Verständnis, manuellem Geschick und einem erstaunlich stoischen Nervenkostüm. Klingt nach einer Mischung aus Handwerker, Datenjongleur und Problemlöser? Ist es auch.


Was viele unterschätzen: Es reicht nicht, Vorschriften auswendig zu kennen. Viel entscheidender ist die Fähigkeit, still zu beobachten, Abläufe zu erkennen und dann zu handeln, statt zu warten, bis der Chef aus dem Büro kommt. Und, das wäre mein ganz persönlicher Tipp an jeden Neueinsteiger: Nicht jede Unsicherheit ist ein Fehler. Vieles klärt sich mit der Zeit und durch den berühmten, aber ungeliebten Sprung ins kalte Wasser.


Geld, Geografie, Gerechtigkeit – das liebe Geld im Labor

Hier mal Butter bei die Fische. Wer glaubt, der Handschuh schütze auch vor der Ernüchterung beim Blick aufs Gehalt, der irrt. Die Löhne in der Laborassistenz sind – nun ja – je nach Branche und Region deutlich unterschiedlich. In der pharmazeutischen Industrie oder der Chemie winken tarifgebundene Gehälter, die sich sehen lassen können. Da ist der Unterschied zu kleineren Privatlaboren oder Einrichtungen abseits der Metropolen schon spürbar: Im Südwesten der Republik etwa kann der Einstieg deutlich besser vergütet sein als in dünner besiedelten Regionen, wo der Arbeitsmarkt oft weniger Auswahl bietet.


Für Neustarter heißt das: Wer geografisch flexibel ist, hat tendenziell bessere Karten. Die Tarifbindung, wo sie besteht, bietet Sicherheit – aber auch dort liegen die Bruttogehälter meist irgendwo zwischen „auskömmlich“ und „okay, reicht zum Leben“. Extras kommen selten von selbst. Weiterbildungen – etwa zum Laborleiter, zur wissenschaftlichen Assistenz oder mit Spezialisierungen in Hygiene, Analytik oder Qualitätssicherung – können Türen öffnen, bringen aber nicht automatisch den Gehaltssprung. Ehrlich gesagt: Wer wegen des schnellen Geldes kommt, sollte lieber nochmal über andere Berufsbilder nachdenken. Aber wer Sicherheit, Sachkenntnis und ein gewisses Stück Unverzichtbarkeit sucht – und das Gefühl, dass die eigene Arbeit irgendwo wirklich zählt –, der ist hier oft genau richtig.


Digitalisierung und Fachkräftemangel: Es bewegt sich etwas, manchmal subkutan

Würde ich einen Euro bekommen für jedes Mal, wenn im Zusammenhang mit Laborarbeit das Wort „Digitalisierung“ fällt – ich könnte mir vermutlich endlich einen richtig guten Labor-Kaffeeautomaten leisten. Tatsächlich aber bleibt die digitale Transformation noch immer eine Patchwork-Geschichte: High-End-Automatisierung trifft auf Formblätter, Schnittstellen reiben sich an Softwareinseln. Für Berufseinsteiger bedeutet das: Wer technisches Interesse mitbringt, ist gefragt wie nie. Geräte werden smarter, Labornetze komplexer, Kontrollsysteme intelligenter – und dennoch bleibt genügend Handarbeit übrig, damit nicht alles zum Mausklick verkommt. Manche älteren Kolleginnen und Kollegen nervt der Wandel. Die Jüngeren dagegen sehen oft die Chance, Routinetätigkeiten abzugeben und sich auf anspruchsvollere Aufgaben zu konzentrieren. Das klingt gut, bleibt aber im Alltag oft ein Spagat.


Ach ja, und der Fachkräftemangel. Wird gern diskutiert, mal beschworen, dann wieder heruntergespielt. Die Wahrheit liegt in der Mitte. Große Städte, wirtschaftsstarke Regionen – dort brummt die Nachfrage nach qualifizierten Laborassistenten. Auf dem Land? Eher das Gegenteil. Wer also wechseln oder neu anfangen möchte: Umzugsbereitschaft rentiert sich (leider) immer noch.


Balanceakt: Arbeitszeiten, Teamgefühl und Privatleben

Manche träumen von Nine-to-five, im Labor dagegen regiert oft das Probenkarussell. Besonders im medizinischen Bereich oder in Produktionslabors gibt’s Schicht- und Wochenenddienste, manchmal auch Rufbereitschaft. Besser klingt’s in Forschungseinrichtungen oder privaten Labordienstleistern, wo Gleitzeit-Modelle keine Fremdwörter sind – so zumindest meine Erfahrung. Wie gut sich das Privatleben wirklich mit dem Job vereinbaren lässt, hängt am Ende aber weniger vom Arbeitgeber als von der eigenen Kompromissbereitschaft ab.


Und dann ist da noch das Teamgefüge: Freunde fürs Leben findet man vielleicht nicht an jedem Arbeitsplatz. Aber der kollegiale Rückhalt und das offene Wort im Labor – da, wo man manchmal stundenlang nebeneinander an pipettierten Reihen steht oder zwischen Analysegeräten Wandertage veranstaltet – das zählt. Isolation? Selten. Man ärgert und unterstützt sich, lacht über Patzer, feiert kleine Erfolge.


Perspektive: Bleiben oder weiterziehen?

Für die einen ist der Laborjob ein Sprungbrett, für andere eine solide, manchmal sogar überraschend erfüllende Perspektive. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind mannigfaltig, wenn man bereit bleibt, sich neu zu erfinden. Ob Qualitätsmanagement, Spezialanalytik, technischer Service oder sogar in Richtung Vertrieb – die Tür steht immer mal wieder einen Spalt auf. Aber: Nichts kommt von allein. Sich ins Abenteuer Digitalisierung zu stürzen, Zusatzqualifikationen anzuhäufen und gelegentlich den Standort zu wechseln, bleibt für Neueinsteiger wie für Routiniers der sicherste Weg, nicht auf der Stelle zu treten.


Ganz ehrlich? Die Laborassistenz ist kein Beruf, der mit lautem Applaus oder übertriebenem Glamour lockt. Aber, und das meine ich ohne Pathos: Wer Freude an Genauigkeit, Ehrgeiz bei Details und einen robusten Sinn für Zusammenhalt verspürt, der wird sich hier nicht langweilen. Und vielleicht, wenn beim abendlichen Zähneputzen der Blick auf die eigene Zahnpastatube fällt, denkt man plötzlich: Irgendwo, in irgendeinem Versuchslabor, hat jemand wie ich dafür gesorgt, dass alles sicher ist. Das fühlt sich besser an als jeder Applaus.

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