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Laborant/in CTA oder BTA (m/w/d)

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-WupperKrefeld

Als Laborant/in CTA oder BTA (m/w/d) im CVUA-RRW erwartet Sie ein spannendes Arbeitsumfeld in der Entgeltgruppe 6 TVöD. Ihr Hauptfokus liegt auf der Allgemeinen Grundanalytik von Lebensmitteln, wobei Sie moderne Verfahren wie nasschemische, titrimetrische und nahinfrarotspektroskopische Analysen anwenden. Sie arbeiten in einem motivierten Team und tragen zur Sicherheit im Bereich gesundheitlicher Verbraucherschutz bei. Zudem nutzen Sie ein Laborinformations- und Managementsystem zur Unterstützung der Dokumentation. Ihre Aufgaben umfassen auch die Pflege sowie Wartung von Laborgeräten und deren Verantwortung. Freuen Sie sich auf die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten in einem hochqualifizierten Team einzubringen!
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld GmbH & Co. KGKrefeld

Wir suchen einen Chemielaboranten (m/w/d) zur Durchführung physikalisch-chemischer Analysen von Abwässern und Trinkwasser. Zu den Hauptaufgaben zählen Gaschromatographie, Photometrie und Coulometrie. Eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant ist erforderlich; Erfahrungen in der Gaschromatographie sind vorteilhaft. Der ideale Kandidat bringt Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität mit. Wir bieten eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einem kollegialen Umfeld, attraktive Vergütung sowie 30 Tage Urlaub. Zusätzlich profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungsangeboten und weiteren Sozialleistungen wie Bikeleasing und Verpflegungszuschüssen.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Parkplatz Vollzeit weitere Benefits
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Biologielaborant / Chemielaborant / BTA / CTA – Trinkwasser- und Elementanalytik (m/w/d)

ifp Privates Institut für Produktqualität GmbHBerlin

Die ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH sucht einen erfahrenen Biologielaboranten oder Chemielaboranten (m⁠/⁠w⁠/⁠d) für die Trinkwasser- und Elementanalytik. Unser renommiertes Labor in Berlin-Adlershof gehört zur ifp-labs Gruppe, die an mehreren Standorten in Deutschland und Großbritannien tätig ist. Hier garantieren rund 400 Fachkräfte hohe Standards in der Qualitätssicherung von Lebensmitteln und Trinkwasser. Wir setzen auf moderne Technologien und strikte Einhaltung der ISO 17025-Akkreditierung. Ihre Aufgaben umfassen die selbstständige Durchführung von Analyseverfahren sowie das Prüfen nach höchsten Qualitätsstandards. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und tragen Sie zur wissenschaftlichen Exzellenz bei!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d) für die Messung und Auswertung in der anorganischen Analytik (Schwerpunkt ICP-MS)

GALAB Laboratories GmbHHamburg

Wir suchen einen Chemielaboranten (m/w/d) für die anorganische Analytik mit Schwerpunkt auf ICP-MS. In dieser unbefristeten Position sind Sie verantwortlich für die termingerechte Planung, Messung und Auswertung von Proben, insbesondere Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen. Ihre Aufgaben umfassen auch Qualitätskontrollen und die eigenverantwortliche Freigabe von Ergebnissen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung und Kenntnisse in der Massenspektrometrie. Wir bieten eine ausgewogene Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und 30 Tage Urlaub. Verstärken Sie unser Team und profitieren Sie von einem strukturierten Arbeitsumfeld!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Laborant, Dose Analysis (m/w/d)

LabcorpMuenster

Wir suchen einen engagierten Laboranten (m/w/d) für unseren Münsteraner Standort in Vollzeit. Zu den Aufgaben gehören Analysen mit HPLC, Kalibrierungen und die Überwachung von Laborgeräten. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant, CTA oder BTA mit und haben idealerweise einen Bachelor in einem naturwissenschaftlichen Bereich. Bei uns erwarten Sie ein GLP-konformes Arbeitsumfeld und die Möglichkeit zur regelmäßigen Fortbildung. Entsprechende IT-Kenntnisse und sehr gute Deutschkenntnisse sind erforderlich, während grundlegende Englischkenntnisse von Vorteil sind. Nutzen Sie die Chance auf ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bei uns!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Vermögenswirksame Leistungen Kantine Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Auszubildende zum*zur Chemielaborant*in (m/w/d)

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)Berlin

Die Ausbildung zum*zur Chemielaborant*in (m/w/d) erfolgt gemäß dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) und dauert 3 ½ Jahre. Ausbildungsstart ist der 01.09.2027, und die Position ist befristet. Chemielaborant*innen analysieren organische und anorganische Stoffe, untersuchen chemische Prozesse und erstellen Stoffgemische. Sie optimieren Syntheseverfahren und führen immunologische sowie biotechnische Tests durch. Zudem protokollieren sie Versuchsabläufe und werten diese am Computer aus. Bewerben Sie sich jetzt unter der Kennziffer: J000000244 und gestalten Sie Ihre Zukunft in der chemischen Forschung!
Kantine Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Milchwirtschaftlicher Laborant – Chemie Prozessbegleitung (m/w/d)

Naabtaler Milchwerke GmbH & Co KG, Privatmolkerei BechtelSchwarzenfeld

Sie suchen eine spannende Herausforderung als milchwirtschaftlicher Laborant (m/w/d) in Schwarzenfeld? Ab sofort bieten wir eine Vollzeitstelle im Schichtbetrieb. Ihre Hauptaufgaben umfassen chemisch-physikalische Untersuchungen von Wasser, Halbfertig- und Endprodukten. Sie sind verantwortlich für die Qualitätskontrolle sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Zudem führen Sie Mikrobiologische Prüfungen durch und unterstützen bei der Anlagen-Inbetriebnahme. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung im Lebensmittelbereich und idealerweise Berufserfahrung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Qualität unserer Produkte aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant - CTA - Chemikant (m/w/d)

Werner Hollbeck GmbHEssen

In dieser Position unterstützen Sie die Laborleitung bei der Entwicklung innovativer Additive und Rezepturen für Klebstoffe. Sie führen Versuche im Labormaßstab durch und werten die Ergebnisse aus, um die Anwendungstechnik der Endprodukte zu gewährleisten. Zudem bedienen Sie Labor- und Prüfgeräte nach entsprechender Einarbeitung in die Software. Qualitätssicherung und die Organisation von Produktionskampagnen im Tonnenmaßstab gehören ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Mit einer Ausbildung als Chemielaborant, CTA oder Chemikant bringen Sie die nötigen Qualifikationen mit. Profitieren Sie von einem aufgelockerten Betriebsklima in einem Familienunternehmen mit flexiblen Arbeitszeiten und guter Verkehrsanbindung.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Laborantin / Laborant (m/w/d) Fachrichtung Chemie, Biologie

Bundesanstalt für GewässerkundeKoblenz

Werden Sie Laborantin bzw. Laborant (m/w/d) in Koblenz im Bereich Chemie und Biologie! In einem innovativen Forschungsprojekt führen Sie entscheidende Analysen aquatischer Umweltproben auf Mikroplastik durch. Ihr Fokus liegt auf der Probenvorbereitung, inklusive Trocknen und Fraktionieren von Schwebstoff- und Sedimentproben. Darüber hinaus nutzen Sie modernste Analysetechniken wie Py-GC-MS und C-IC. Freuen Sie sich auf spannende Aufgaben in einem internationalen Umweltforschungsprojekt und profitieren Sie von einer hervorragenden Laborinfrastruktur. Werden Sie Teil eines dynamischen, engagierten Teams und gestalten Sie aktiv unsere Umweltforschung mit!
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Laborant / Labormitarbeiter (m/w/d)

Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KGCoesfeld, Gransee, Olbernhau, Niesky, Velen, Wohlmirstedt

Wir suchen engagierte Laboranten und Labormitarbeiter (m/w/d) für unsere Standorte in Coesfeld, Gransee, Velen und Wohlmirstedt. Ihre Hauptaufgaben umfassen die chemische, physikalische und mikrobiologische Analyse von Milchprodukten sowie die Entnahme und Vorbereitung von Proben zur Qualitätssicherung. Voraussetzungen sind eine Qualifikation als milchwirtschaftlicher Laborant und Erfahrung in der Analytik von Nahrungsmitteln. Zudem erwarten wir Kenntnisse über Qualitäts- und Hygienestandards sowie MS-Office. Sie arbeiten in einem modernen Produktionsumfeld mit verantwortungsvollen Aufgaben und haben die Möglichkeit auf einen sicheren Arbeitsplatz. Attraktive Vergütung nach Tarif und Schichtdienst gehören ebenso zu unserem Angebot.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Laborant wissen müssen

Laborant Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Laborant wissen müssen

Zwischen Reagenzglas und Realität: Wie tickt der Laborberuf?

Wer einmal den Geruch von Ethanol, den Anblick endloser Probenröhrchen und dieses eigentümliche Knistern im Kühlraum erlebt hat, den lässt der Laboralltag selten los. Manchmal etwas zu steril, manchmal nervenaufreibend lebendig. Der Beruf des Laboranten – seien wir ehrlich – ist kein Job für Romantiker. Auch kein Selbstläufer für Schulabgänger, die in Biologie mal eine Zwei hatten. Und doch zieht genau dieses Arbeitsumfeld Menschen an, die im Trubel das System sehen, im Chaos die Statistik, und im weißen Kittel nicht etwa Verkleidung, sondern Werkzeug. Die Frage, warum dieser Beruf für viele (mich eingeschlossen) eine Mischung aus Berufung und Kopfschmerz bleibt, lässt sich nicht in ein einzelnes Muster pressen. Aber fangen wir dennoch an: Was heißt das eigentlich, als Laborant zu arbeiten?


Laborpraxis: Präzision, Geduld, manchmal auch Nerven wie Drahtseile

Morgens der erste Blick auf den Probentisch, zwischen Mikropipetten, Petri-Schalen und – wer wechselt schon gern die Routine – der Check, ob das Altprobenregister wieder überquillt. Wer im Labor arbeitet, kennt diesen leicht ironischen Dialog mit sich selbst: „Heute wird alles planmäßig laufen!“ – um spätestens mittags festzustellen, dass Reagenzien fehlen, der Thermocycler streikt oder das LIMS mal wieder im Wartungsmodus verharrt. Ja, Laborarbeit hat Programmpunkte, aber keinen fest zementierten Tagesplan.

Die Aufgaben reichen von der Vorbereitung und Durchführung chemischer oder biologischer Analysen über die Dokumentation, bis hin zur Qualitätssicherung nach strikten Normen. Mir fällt auf: Je nach Branche und Labor kann alles ganz anders wirken. Im Pharmalabor trifft man auf GMP-Aufsicht und mehrfaches Gegenprüfen, in der Umweltanalytik wiederum auf eine fast detektivische Spürnase für Grenzwerte. Niemand sollte unterschätzen, wie viel Verantwortung an der korrekten (und nachvollziehbaren!) Auswertung einer Probenreihe hängt. Eine kleine Unachtsamkeit – ausgerechnet bei der Kontrolle für Kliniken oder Lebensmittel – und schon steht nicht nur der eigene Ruf auf dem Spiel.


Das liebe Geld: Von Einstiegsgehältern, regionalen Differenzen und dem berühmten Sprung nach oben

Reden wir Tacheles: Der Verdienst ist zwar kein Tabuthema, aber auch kein Grund für Luftsprünge. Wer einsteigt, landet oft im Bereich zwischen 2.200 € bis 2.700 € brutto monatlich – je nach Bundesland, Branche und Tarifbindung. Süddeutschland liegt, wie so oft, vorn. In tarifgebundenen Industriezweigen sind 3.000 € und mehr für erfahrene Fachkräfte kein Mythos, während kleinere Betriebe – etwa im Umweltbereich – eher knausern. Nicht zu vergessen: Private Labordienstleister zahlen manchmal weniger als der große Pharmakonzern um die Ecke. Es gibt da ein Gefühl für Markt und Region, das man als Bewerber ziemlich schnell entwickeln muss, sonst reibt man sich an glänzenden Broschüren und der harten Realität wund. Einstieg nach Ausbildung, Wechsel aus einem anderen Labor oder gar Quereinstieg nach Berufswechsel? Die Gehaltskurve reagiert auf solche Biografien manchmal nervös – Erfahrung zählt, Zertifikate und Weiterbildungen sowieso.

Und dann? Mit wachsender Erfahrung, Spezialisierungen (beispielsweise auf Molekularbiologie, Mikrobiologie oder Qualitätsmanagement) und vielleicht der Zusatzqualifikation als Techniker oder Meister kann es Sprünge geben. Dennoch bleibt der Verdienst im Vergleich zu anderen technischen Berufen eher auf dem Boden der Tatsachen. Wer sich für den Laborberuf entscheidet, sollte wissen: Manche Schichtzulagen oder Branchenzuschläge sind nicht garantiert, sondern Verhandlungssache. Und wer in den öffentlichen Dienst geht, erlebt wieder eine ganz andere Gehaltsstruktur – inklusive gefürchteter Entgeltgruppen.


Qualifikationen, Talente und kleine Überlebenstricks im Laboralltag

Viele unterschätzen, was neben Prüfzertifikaten und dem berühmten „guten Auge fürs Detail“ wirklich zählt: Geduld, Ausdauer, aber auch die Fähigkeit, stur nach Protokoll zu arbeiten und trotzdem flexibel zu bleiben. Mein Eindruck: Theorie ist das eine, tagtägliche Nervenstärke das andere. Man muss Umgang mit Technik mögen – und das nicht nur, wenn Geräte glänzen. Es gibt Geräte, die funktionieren immer, solange man sie nur ansieht; und andere, die schon bei Gedanken an Fehler piepen. Englischkenntnisse sind heute kein nice-to-have mehr, spätestens seit Datenverwaltung, Gerätesoftware und internationale Normen Einzug gehalten haben. Wer sich im Dschungel aus SOPs, Messvorschriften und Datenbanken wohlfühlt, hat einen Vorteil.

Was viele nicht auf dem Schirm haben: Soft Skills, wie Teamfähigkeit oder der ruhige Umgang in Paniksituationen, sind Gold wert. Klingt abgedroschen, ist aber elementar. Spätestens, wenn es hektisch wird – und das wird es öfter, als viele glauben –, zeigt sich, wer nur Routine abspult und wer die Ruhe bewahrt. Fehlerkultur? Gibt’s, ja, aber oft nur bis zur nächsten Chargenrückrufdiskussion.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung und der berühmte Fachkräftemangel

Obwohl immer wieder von Laborpersonalbedarf zu hören ist, bleibt der Arbeitsmarkt durchaus vielschichtig. Ballungsräume (denken Sie an Metropolregionen oder Universitätsstädte) bieten mehr Chancen, oft aber auch mehr Konkurrenz. Ländliche Regionen? Da sucht man händeringend nach qualifiziertem Personal, allerdings sitzt man dann vielleicht in Betrieben ohne große Entwicklungsperspektiven.

Digitalisierung – das große Zauberwort. Vieles läuft heute automatisiert, aber Maschinen ersetzen keine Intuition; die Fehler im Datenstrom erkennt oft immer noch ein menschlicher Blick. Die Zahl an Quereinsteigern und den wachsenden Einfluss von Robotik merkt man im Alltag. Nicht alles ist Gold, was digital glänzt: Gerade kleinere Labore leiden unter der Kostenbelastung neuer Technologien, und so mancher altgediente Kollege hadert mit automatisierten Prozessen, die plötzlich alles auf den Kopf stellen. Aber: Wer früh mitzieht, profitiert. Weiterbildung im Bereich Digitalisierung und Datenanalyse – ein echter Trumpf bei Bewerbungen.


Work-Life-Balance, Identität und (ja, doch!) Alltagssinn

Arbeiten im Labor hat eine gewisse Planungsillusion. Dienstplan steht, Probenlauf ist getaktet – schon zaubert ein eilig hereingebrachtes Notfallmuster den Feierabend kräftig durcheinander. Wer Familie hat, erlebt die berüchtigten „Ich bin gleich zu Hause!“-Anrufe öfter als ihm lieb ist. In Schichtbetrieben oder Produktionslaboren, wo das Band nie stillsteht, ist dafür manchmal untertags ein freies Stündchen drin. Auf die Verheißung „geregelter Arbeitszeiten“ würde ich persönlich nicht wetten.

Doch so seltsam es klingt: Gerade weil der Laborberuf Alltag mit Sinn koppelt – mit dem Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein, sei es Arzneimittelentwicklung, Diabetesforschung oder Lebensmittelüberwachung – bleiben viele der Branche treu. Und ja, es gibt Tage, an denen man Kopfschmerzen hat, weil man vor lauter Qualitätskontrolle kaum noch geradeaus sieht. Aber dann wieder kommt der Moment, in dem ein Routineversuch zu greifbarem Fortschritt wird – und man merkt: Es sind nicht nur Pipetten, sondern Fingerabdrücke auf echten Lösungen.


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