Krankenschwester für Onkologie Jobs

104 aktuelle Krankenschwester für Onkologie Stellenangebote

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Pflegefachkraft, Gesundheits- und Krankenpfleger/in - Onkologie (m/w/d)

Vivantes Auguste-Viktoria-KlinikumBerlin Tempelhof-Schöneberg

Gestalten Sie die Gesundheitsversorgung von morgen als Pflegefachkraft im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin! Wir suchen engagierte Fachkräfte im Bereich Onkologie (m/w/d), die eine Leidenschaft für die Pflege mitbringen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Basispflege und die Unterstützung in der onkologischen Versorgung unserer Patienten. Profitieren Sie von Fortbildungen und arbeiten Sie in einem motivierten Team innerhalb eines großen Netzwerks. Bringen Sie Ihre Empathie und Ihr Engagement ein, um unseren hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft oder Gesundheits- und Krankenpfleger/in.
Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d) Pädiatrie und Kinderonkologie

München Klinik gGmbHMünchen

Erleben Sie eine erfüllende Karriere in der Onkologie, wo Sie selbstständig onkologische Therapien durchführen und überwachen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Betreuung zentralvenöser Katheter sowie die Anwendung von Zytostatika und Schmerztherapien. Wir suchen motivierte Bewerber mit idealer Berufserfahrung und sehr guten Deutschkenntnissen. Profitieren Sie von attraktiven Konditionen, inkl. 13. Gehalt, 30 Tagen Urlaub und Wellness-Angeboten. Unser Wellhub Firmenfitness bietet Ihrer Familie zahlreiche Gesundheitsangebote. Werden Sie Teil eines engagierten Teams und nutzen Sie tolle Mitarbeitervorteile in einem dynamischen Arbeitsumfeld!
Vollzeit weitere Benefits
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Onkologische Pflegefachkraft - Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin (m/w/d)

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger AlleeBerlin Pankow

Suchen Sie eine spannende Herausforderung in der onkologischen Pflege? Unsere Klinik für Innere Medizin im Vivantes Klinikum Friedrichshain bietet eine moderne 40-Betten-Station mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin. Wir suchen engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d), die mit Herz und Kompetenz Patientinnen und Patienten begleiten. Bringen Sie Fachwissen und Teamgeist mit, um Lebensqualität zu fördern? Gestalten Sie aktiv den Pflegeprozess – von Planung bis Dokumentation – nach modernsten pflegewissenschaftlichen Standards. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres professionellen und respektvollen Teams!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Onkologie

Klinikum Dritter OrdenMünchen

Für die Position als Pflegekraft im Klinikum Dritter Orden suchen wir eine qualifizierte Gesundheits- und Krankenpflegerin oder -pfleger mit Leidenschaft für Onkologie. Ideale Bewerber bringen eine relevante Fachweiterbildung, wie z. B. onkologischer Fachkrankenpfleger oder Palliative Care Nurse, mit. Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke sind unerlässlich, um aktiv zur Weiterentwicklung der Pflegepraxis beizutragen. Erste Erfahrungen in der Onkologie oder in der Palliativpflege sind von Vorteil. Gute Deutschkenntnisse (mindestens Sprachlevel B2) sind Voraussetzung. Zudem muss vor Arbeitsaufnahme ein ausreichender Impfschutz gegen Masern gemäß dem Infektionsschutzgesetz nachgewiesen werden.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft für Kinder- & Jugendmedizin Onkologie und Hämatologie (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha

Die KLINIK BAVARIA Kreischa/Zscheckwitz sucht engagierte Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d). Du bringst Teamgeist und Einfühlungsvermögen mit? Dann bist du bei uns genau richtig! Besonders Willkommen sind Fachkräfte mit russischen und ukrainischen Sprachkenntnissen sowie mit Erfahrung in der pädiatrischen Palliativmedizin. Unsere vielfältigen Fachbereiche bieten spannende Möglichkeiten im Umgang mit Säuglingen, Kindern und jungen Erwachsenen. Werde Teil unseres interdisziplinären Teams und mache einen Unterschied im Leben junger Patient*innen. Bewirb dich jetzt und gestalte einen erfüllenden Arbeitstag in unserer modernen Klinik!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Onkologie / Palliative Care (m/w/d)

Klinikum Dritter OrdenMünchen

Gesundheits- und Krankenpfleger oder Pflegefachkräfte sind in der Onkologie gefragt. Voraussetzungen umfassen eine abgeschlossene Ausbildung sowie die Bereitschaft zur Weiterbildung, beispielsweise zum Onkologischen Fachkrankenpfleger oder Palliativ Care Nurse. Idealerweise bringen Bewerber erste Erfahrungen im Onkologiebereich mit. Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke sind unerlässlich, um aktiv zur Weiterentwicklung der Pflegepraxis beizutragen. Ein hohes Maß an Fach- und Sozialkompetenz sowie gute Deutschkenntnisse (mindestens B2) sind erforderlich. Zudem ist ein Nachweis über den Impfschutz gegen Masern vor Arbeitsaufnahme am Klinikum Dritter Orden notwendig, gemäß Infektionsschutzgesetz.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Innere Medizin / Onkologie (w/m/d)

Kaiserswerther DiakonieKrefeld

Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung in der Krankenpflege als Gesundheits- und Krankenpfleger oder Krankenschwester (m/w/d) mit. Erste Erfahrungen in der Inneren Medizin und Onkologie sind von Vorteil, ebenso wie ein starkes Interesse an diesen Bereichen. Ihr Engagement für kontinuierliche Weiterbildung und Ihre empathische, kommunikative Persönlichkeit sind hervorzuheben. Sie übernehmen Verantwortung und arbeiten selbstständig. Die Kaiserswerther Diakonie bietet ein attraktives Gehalt, betriebliche Altersvorsorge und zahlreiche weitere Benefits. In einem herzlichen Team haben Sie die Möglichkeit zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung sowie zur optimalen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger / Altenpfleger / Medizinische Fachangestellte (gn*) Onkologie

Universitätsklinikum MünsterMünster Westfalen

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) sucht engagierte Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger und medizinische Fachangestellte (gn*) für die Onkologie. Wir bieten unbefristete Stellen in Voll- oder Teilzeit mit bis zu 38,5 Wochenstunden und fairer Vergütung nach TV-L sowie Universitätszulage. Unser Fokus liegt auf der allgemeinen Pflege in der Onkologie, und wir streben an, ein Magnetkrankenhaus zu werden. Ihre fachliche Kompetenz ist bei uns gefragt, um unseren hohen Standards gerecht zu werden. Mögliche Einsatzbereiche sind unter anderem die Knochenmarktransplantation, Hämatologie und Strahlentherapie. Teilen Sie uns bitte Ihren Wunschbereich in der Bewerbung mit!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Kinderbetreuung Ferienbetreuung Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Onkologie - NEU!

Stiftung Mathias-Spital RheineRheine

Die Mathias-Stiftung sucht am Klinikum Rheine oder Klinikum Ibbenbüren dringend Pflegefachkräfte (m/w/d) im Bereich Onkologie. Werden Sie Teil eines engagierten Teams, das sich für die Gesundheit der Menschen einsetzt. Ihre Aufgaben umfassen die Pflege und Betreuung von Patient:innen sowie deren Angehörigen. Zudem beraten und begleiten Sie unsere Patient:innen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit. Nutzen Sie die Chance, in einem wertschätzenden Arbeitsumfeld tätig zu sein. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft bei uns – Ihr Platz wartet auf Sie!
Weihnachtsgeld Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Innere Medizin / Onkologie (w/m/d)

Kaiserswerther DiakonieMülheim

Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung in der Krankenpflege mit und haben idealerweise erste Erfahrungen in der Inneren Medizin oder Onkologie gesammelt. Ihre empathische und kommunikative Art sowie Ihr Engagement zeichnen Sie aus. Wir bieten ein attraktives Gehalt, einschließlich Altersvorsorge und Kinderzulage, und eine strukturierte Einarbeitung in ein herzlichen Team. Durch umfangreiche Fortbildungsangebote fördern wir Ihre fachliche und persönliche Entwicklung. Zudem achten wir auf die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben, zertifiziert durch „audit berufundfamilie“. Profitieren Sie von unserem Gesundheitsförderungsangebot und mobilisieren Sie sich mit dem bezuschussten Deutschlandticket und Dienstrad-Leasing.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Krankenschwester für Onkologie wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Krankenschwester für Onkologie wissen müssen

Wer Onkologie denkt, denkt oft an Schwere – doch der Alltag ist vielschichtiger als das

Krankenschwester in der Onkologie. Schon der Begriff hat Gewicht, keine Frage. Ein Job, bei dem viele Menschen erst einmal schlucken, wenn man davon erzählt. Krebs. Leid. Endlichkeit. Klar, diese Begriffe tauchen auf – aber damit ist das Feld nicht annähernd beschrieben. Onkologische Pflege ist mehr als Sterbebegleitung, mehr als ein knapper Einblick in menschliche Grenzerfahrungen. Es ist ein Berufsfeld, das alles will: medizinische Kompetenz, emotionale Substanz, Improvisationstalent, und manchmal auch einfach eine Prise Galgenhumor. Klingt nach viel – und ist es auch. Aber es gibt sie, die, die sich genau davon angezogen fühlen. Und denen der Beruf mehr zurückgibt, als er abfordert. Ich spreche aus Erfahrung, und bis heute frage ich mich, warum eigentlich so wenig darüber geschrieben wird, wie facettenreich, herausfordernd – und ja, gelegentlich auch überraschend heiter diese Arbeit sein kann.


Die Aufgaben: Kein Tag wie der andere – und jeden Tag das Menschliche im Fokus

Der Alltag in der onkologischen Pflege gehorcht selten dem Prinzip „Schema F“. Hier gibt es nicht nur Standardprozeduren, sondern Lebensschnitte in Echtzeit. Blutentnahmen, Infusionen, Chemotherapien aufziehen und kontrollieren – Routine, aber immer mit dem Wissen, wie labil der Zustand eines Patienten sein kann. Ein akuter Fieberschub zwischendurch? Kann passieren, selten zu einem „günstigen“ Zeitpunkt. Die Arztvisite läuft, parallel der Klingelsturm, Angehörige haben Fragen – und irgendjemand bringt gerade den Fahrstuhl durcheinander. Was dabei oft unterschätzt wird: Die Gesprächsführung gehört genauso zum täglichen Handwerkszeug wie die Infusionslösung. Mal schlicht informativ, mal tröstend, gelegentlich auch schlicht ehrlich („Nein, ich weiß auch nicht, wie lange das dauert …“). Hinzu kommt: Der Kontakt zu Patienten reicht oft über Wochen. Man lernt ihre Eigenarten kennen – gewöhnt sich an die Lieblingsmarmelade am Frühstückstisch oder die dargebotenen Wortspiele auf dem Flur. Und irgendwann merkt man: Menschlichkeit ist der eigentliche Taktgeber. Vielleicht besteht genau darin das Paradoxon der Onkologie – trotz der Schwere sind es oft die leichtesten Gespräche, die länger haften bleiben.


Wer passt dazu? Nicht nur Herz, sondern auch Hirn, Rücken und ein bisschen Elefantenhaut

Natürlich – Empathie. Das liest man in jeder Stellenanzeige, und irgendwie scheint es das Eintrittsticket für den ganzen Pflegebereich. Aber, ehrlich: Sich einfühlen ist das eine, dranbleiben das andere. Wer in der Onkologie bestehen will, braucht erstklassige Nerven. Nicht, weil hier pausenlos Alarm herrscht, sondern weil Routine und Ausnahme nah beieinanderliegen. Chemisches Wissen ist gefragt, und Fehler bei Zytostatika verzeiht das System nicht. Und ja, Kommunikation – habe ich schon erwähnt. Nebensätze falsch platziert, Milde im Ton vergessen, und schon hat man sich das Vertrauen eines Patienten gründlich verscherzt. Dass viele Berufseinsteiger:innen den Respekt vor der ersten Port-Punktion oder der Bedienung der Infusionspumpe spüren, ist normal. Da hilft nur: Machen, Fragen stellen, die erfahrenen Kolleginnen löchern, notfalls auch nachts. Niemand wird alleine gelassen, das fällt auf – zumindest in den Teams, die funktionieren. Aber: Wer meint, nach dem Examen würde das Lernen aufhören, hat sich getäuscht. Es dauert, bis man seine ganz eigene Professionalität entwickelt und nicht mehr alles nach Protokoll abspult. Und: Ein bisschen eine Elefantenhaut ist schon hilfreich. Tage, an denen man heulend im Schwesternzimmer steht, kennen die meisten. Es klappt trotzdem.


Gehalt: Zwischen Anspruch und Realität – ein heikles Kapitel, offen gesprochen

Ein Thema, das so gut wie immer auf den Fluren kursiert – aber selten offen in Bewerbungsgesprächen: das liebe Geld. Mal ehrlich, die Vorstellung, für so einen anspruchsvollen Beruf wie den einer onkologischen Pflegekraft müsste jeder Tarif ein kleines Ausrufezeichen setzen… die Realität sieht nüchterner aus. Wer im öffentlichen Dienst landet, steigt meist mit dem branchenüblichen TVöD ein – je nach Region und Haus irgendwo zwischen Ehrgeiz und Ernüchterung. Private Häuser, kirchliche Träger? Unterschiede gibt’s zuhauf, und gerade in Ballungszentren sind Erfahrungszuschläge und Sonderzahlungen ein Thema. Aber: Fachweiterbildung Onkologie macht sich bezahlt, auch auf dem Lohnzettel. Wer zusätzliche Qualifikationen in palliativer Pflege, Schmerztherapie oder Case Management hat, kann die Gehaltstreppe durchaus ein Stück nach oben steigen – aber dass hier jemand goldene Wasserhähne montieren kann, das wäre dann doch übertrieben. Angesichts des Verantwortungsniveaus bleibt da politisch viel Spiel. Übrigens: Der Norden zahlt klassisch weniger als der Süden, Provinz weniger als Landeshauptstadt. Fair? Nicht immer. Mögliche Aufstiegschancen, zum Beispiel in Richtung Stationsleitung oder spezialisierte Beratung, gibt’s – aber die Konkurrenz schläft eben nie, und das System mahlt langsam.


Digitalisierung, Fachkräftemangel – und warum der technologische Wandel ambivalent bleibt

Jetzt bloß nicht von „Zukunft der Pflege“ schwärmen – das lassen wir mal andere machen. Fakt ist: Digitalisierung ist auch in der Onkologie angekommen. Elektronische Akten, Medikationssysteme, Patiententracking – klingt futuristisch, bedeutet aber oft: Mehr Bildschirm, weniger Zeit am Bett. Entlastung? Nicht in jedem Fall. Viele, die neu einsteigen, freuen sich erst mal über die digitale Dokumentation; spätestens nach einem halben Jahr beginnt das Meckern über Software-Umwege, veraltete Hardware und die ständigen Updates. Und noch ein Trendwort: Fachkräftemangel. „Gutes Personal ist schwer zu finden“ – ein alter Spruch, heute blanke Realität. Wer jetzt einsteigt, findet vielerorts offene Türen, besonders außerhalb der Metropolen. Aber: Mehr Verantwortung in weniger Händen, mehr Zeitdruck. Nicht selten jongliert man mit drei Handys, zwei Kanülen und einer Behandlungsliste gleichzeitig. Positiv? Man entwickelt ein Händchen für Prioritäten – und lernt, dem eigenen Perfektionismus Grenzen zu setzen. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber eben auch kein Spaziergang.


Bewerbungswege, Einstiegshürden und ein paar persönliche Nebenwege

Ein kleiner Exkurs in die Wirklichkeit, wie sie aus dem Personalbüro klingt: Die Nachfrage nach onkologischen Pflegekräften ist, nüchtern betrachtet, noch nie so hoch gewesen. Vieles läuft über klassisches Bewerbungsverfahren, aber in manchen Regionen haben sich Kuriositäten etabliert – von Speed-Datings zwischen Klinikvertretern und Absolvent:innen bis hin zu Whatsapp-Bewerbungschannels (ja, wirklich). Aber Achtung: „Hospitation“ ist das Zauberwort, das sowohl Berufsanfänger:innen als auch Wechselwilligen dringend anzuraten ist. Drei Tage am Stück auf Station sagen mehr als jedes Vorstellungsgespräch. Selbstzweifel waren bei meinem Einstieg Standard – irgendwann wich die Unsicherheit einer eigentümlichen Mischung aus Humor, Pragmatismus und dem leisen Stolz, gebraucht zu werden. Aber ich habe gelernt: Es braucht Geduld, Offenheit, ein gewisses Gleichgewicht zwischen Distanz und Nähe – und die Bereitschaft, sich an nicht immer ideale Schichtsysteme zu gewöhnen. Sonn- und Feiertagszuschläge trösten nur selten über verpasste Familienfeiern hinweg, aber am Ende zieht’s dann doch immer wieder zurück. Warum? Schwer zu sagen. Vielleicht, weil man selten so dicht am echten Leben arbeitet.


Zwischen Ideal und Alltag: Was bleibt, was trägt?

Man sieht vieles – zu viel, manchmal. Es gibt Erfolgsgeschichten, kleine Wunder, Rückschläge. Und oft bleibt nach einem langen Dienst einfach der Gedanke: Eigentlich will ich morgen wiederkommen. Nicht wegen des Geldes. Auch nicht, weil alles perfekt läuft. Sondern weil die Arbeit an der Seite von Menschen, die gerade mitten durch eine existenzielle Krise gehen, im besten Sinne Sinn stiftet. Wer hier neu anfängt, sollte wissen: Leidenschaft und Selbstschutz stehen in einer seltsamen Beziehung. Man braucht beides. Und den Mut, auch mal um Hilfe zu bitten. Oder einfach so einen Schokoriegel im Schwesternzimmer zu deponieren, als verstecktes Trostpflaster für schwere Tage. Das Beste, was man im Gepäck haben kann? Humor, Lernbereitschaft, und das Wissen, dass auch der anspruchsvollste Tag – selten den Menschen so sehr weiterbringt wie in diesem Beruf.


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