Krankenschwester für Onkologie Jobs

97 aktuelle Krankenschwester für Onkologie Stellenangebote

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Pflegefachkraft (w/m/d) Onkologie, Hämatologie und Stammzellentherapie (KMT)

München Klinik gGmbHMünchen

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams in der Onkologie, Hämatologie oder Stammzellentherapie! Bei uns erwarten Sie eine fachgerechte Pflege und Betreuung immunsuppressiver Patientinnen. Sie planen und überprüfen Pflegemaßnahmen und unterstützen bei Chemotherapien. Zudem arbeiten Sie mit Assessments, um Symptome und Nebenwirkungen zu erheben. Wir bieten eine attraktive Vergütung mit Tarifvertrag, inklusive 13. Gehalt und München-Zulage. Bewerben Sie sich jetzt und bringen Sie Ihre Empathie und Kommunikationsfähigkeiten in unser Team ein!
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Pflegefachkraft (w/m/d) Onkologie und Hämatologie

München Klinik gGmbHMünchen

Entwickeln Sie Ihre Karriere in der Onkologischen Pflege und bieten Sie umfassende Patientenbetreuung. Sie planen und überprüfen Pflegemaßnahmen, schulen Angehörige und begleiten Patient*innen während der Chemotherapie. Eine Fachweiterbildung in der Onkologie ist wünschenswert, wobei erste Berufserfahrungen von Vorteil sind. Starke Kommunikationsfähigkeiten und Einfühlungsvermögen sind essenziell, um die psychosoziale Unterstützung optimal zu gestalten. Profitieren Sie von attraktiven Vergütungen, 30 Tagen Jahresurlaub und zusätzlichen Urlaubstagen. Nutzen Sie Mitarbeitervergünstigungen für Reisen, Sport und Multimedia, während Sie in einem wertschätzenden Team arbeiten.
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Pflegefachkraft als Palliativbeauftragte:r Klinik für Hämatologie, Onkologie, Stammzelltransplantation und Palliativmedizin (m/w/d)

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Werde Palliativbeauftragte:r in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Klinikum Stuttgart. Unsere Einrichtung ist das größte Klinikum Baden-Württembergs und bietet über 9.500 Mitarbeitenden einen zukunftsorientierten Arbeitsplatz. An den Standorten Katharinenhospital und Olgahospital bündeln wir Kompetenz in über 55 Kliniken und Instituten. Wir suchen eine Pflegefachkraft mit Masterabschluss (m/w/d) zur Unterstützung unseres engagierten Palliativteams. Diese Position hat einen Beschäftigungsumfang von 20% und startet im Juni 2026. Erfahre mehr über Deine Chance, Teil eines starken Teams in einem akademischen Lehrkrankenhaus zu werden.
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als Palliativbeauftragte:r Klinik für Hämatologie, Onkologie, Stammzelltransplantation und Palliativmedizin (m/w/d)

Klinikum StuttgartPforzheim

Erleben Sie eine erfüllende Karriere als Pflegefachkraft und Palliativbeauftragte:r im Klinikum Stuttgart – das größte Klinikum in Baden-Württemberg. Mit über 9.500 Mitarbeitenden bieten wir herausragende Pflege in Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin. Unsere modernen Arbeitszeit- und Betreuungskonzepte unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In über 55 Kliniken und Instituten warten vielfältige und sinnstiftende Aufgaben auf Sie. Werden Sie Teil eines starken Teams, das sich für höchste Versorgungsqualität engagiert. Entscheiden Sie sich heute für eine Zukunft, die zählt und einen Unterschied macht!
Corporate Benefit Klinikum Stuttgart Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als Palliativbeauftragte:r Klinik für Hämatologie, Onkologie, Stammzelltransplantation und Palliativmedizin (gn)

Klinikum StuttgartStuttgart

Werden Sie Palliativbeauftragte:r in der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Stammzelltransplantation und Palliativmedizin (m/w/d) am Klinikum Stuttgart. Als größtes Klinikum in Baden-Württemberg bieten wir über 9.500 Mitarbeitenden eine hochwertige und sinnstiftende Versorgung. In mehr als 55 Kliniken und Instituten gestalten Sie Ihre Zukunft aktiv mit. Wir setzen uns für die Work-Life-Balance unserer Mitarbeitenden ein und haben das Zertifikat „audit Beruf und Familie“ erhalten. Profitieren Sie von modernen Arbeitszeit- und Betreuungskonzepten, die zu Ihrem Lebensstil passen. Treten Sie unserem starken Team im Klinikum Stuttgart bei und gestalten Sie Gesundheitsversorgung neu.
Corporate Benefit Klinikum Stuttgart Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft für die Onkologie (m/w/d)

Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum GmbHNordrhein Westfalen

Werden Sie Teil eines engagierten Teams in Bochum als Pflegefachkraft für die Onkologie (m/w/d). In dieser verantwortungsvollen Rolle unterstützen Sie Patient:innen während herausfordernder Lebensphasen und fördern dazu deren Genesung. Ihre Aufgaben umfassen die Betreuung bei komplexen onkologischen Therapien wie Chemotherapie und Stammzelltherapie. Durch regelmäßige Versorgung schaffen Sie ein vertrauensvolles Umfeld für Patient:innen. Zudem arbeiten Sie eng mit Ärzt:innen zusammen und gestalten aktiv pflegerische Prozesse mit. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft oder eine vergleichbare Qualifikation.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d) Internistische Onkologie und Wahlleistungsstation

Klinikum ItzehoeSchleswig Holstein

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (w/m/d) für die Internistische Onkologie und Wahlleistungsstation (St. 25/28). In einem dynamischen Team erwartet Sie eine strukturierte Einarbeitung und interprofessionelle Zusammenarbeit. Sie erhalten die Möglichkeit, patientennahe Pflege auf einer modernen Station zu leisten. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder Krankenschwester. Wir bieten Ihnen eine unbefristete Festanstellung und Entlastung durch Unterstützungspersonal. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Pflegekarriere in einem verantwortungsvollen Umfeld mit sozialer Kompetenz!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Work-Life-Balance Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Klinikum Itzehoe Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Onkologie

Stiftung Mathias-Spital RheineIbbenbüren

Entdecken Sie eine spannende Karriere im Gesundheitswesen mit interdisziplinärer Zusammenarbeit im Krankenhaus. Voraussetzung ist eine dreijährige Ausbildung im Pflegebereich, egal ob als Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder Pflegefachmann (m/w/d). Wir bieten eine Fachweiterbildung in Onkologie sowie ein attraktives Arbeitsumfeld mit großzügigen Vergütungsbedingungen nach AVR-Caritas. Profitieren Sie von 30 Urlaubstagen, Dienstradleasing und einer zusätzlichen Altersversorgung. Bei uns erwarten Sie umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in einem dynamischen Team. Gestalten Sie Ihre Zukunft – bewahren Sie Ihre Patientenorientierung, Teamfähigkeit und Innovationsfreudigkeit!
Weihnachtsgeld Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Onkologie

Stiftung Mathias-Spital RheineRheine

Die Mathias-Stiftung sucht am Klinikum Rheine oder Klinikum Ibbenbüren dringend Pflegefachkräfte (m/w/d) im Bereich Onkologie. Werden Sie Teil eines engagierten Teams, das sich für die Gesundheit der Menschen einsetzt. Ihre Aufgaben umfassen die Pflege und Betreuung von Patient:innen sowie deren Angehörigen. Zudem beraten und begleiten Sie unsere Patient:innen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit. Nutzen Sie die Chance, in einem wertschätzenden Arbeitsumfeld tätig zu sein. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft bei uns – Ihr Platz wartet auf Sie!
Weihnachtsgeld Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Onkologie (m/w/d)

Sana Klinikum LichtenbergBerlin

Du bist eine erfahrene Pflegefachkraft oder examinierter Krankenpfleger und suchst nach einer neuen Herausforderung? Wir bieten ein attraktives Gehalt von 3.475 bis 4.249 € plus zusätzliche Zulagen wie eine Wechselschichtzulage von 350 €. Deine fachliche Kompetenz und Teamfähigkeit sind bei uns gefragt, insbesondere in der Arbeit mit onkologischen und chirurgischen Patienten. Modernste digitale Tools unterstützen deine effiziente Pflege. Darüber hinaus erwarten dich regelmäßige Mitarbeiterevents sowie umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Genieße echte Vorteile wie Kita-Zuschüsse, Deutschlandticket-Zuschüsse und eine Empfehlungsprämie von bis zu 6.000 €.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Krankenschwester für Onkologie wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Krankenschwester für Onkologie wissen müssen

Wer Onkologie denkt, denkt oft an Schwere – doch der Alltag ist vielschichtiger als das

Krankenschwester in der Onkologie. Schon der Begriff hat Gewicht, keine Frage. Ein Job, bei dem viele Menschen erst einmal schlucken, wenn man davon erzählt. Krebs. Leid. Endlichkeit. Klar, diese Begriffe tauchen auf – aber damit ist das Feld nicht annähernd beschrieben. Onkologische Pflege ist mehr als Sterbebegleitung, mehr als ein knapper Einblick in menschliche Grenzerfahrungen. Es ist ein Berufsfeld, das alles will: medizinische Kompetenz, emotionale Substanz, Improvisationstalent, und manchmal auch einfach eine Prise Galgenhumor. Klingt nach viel – und ist es auch. Aber es gibt sie, die, die sich genau davon angezogen fühlen. Und denen der Beruf mehr zurückgibt, als er abfordert. Ich spreche aus Erfahrung, und bis heute frage ich mich, warum eigentlich so wenig darüber geschrieben wird, wie facettenreich, herausfordernd – und ja, gelegentlich auch überraschend heiter diese Arbeit sein kann.


Die Aufgaben: Kein Tag wie der andere – und jeden Tag das Menschliche im Fokus

Der Alltag in der onkologischen Pflege gehorcht selten dem Prinzip „Schema F“. Hier gibt es nicht nur Standardprozeduren, sondern Lebensschnitte in Echtzeit. Blutentnahmen, Infusionen, Chemotherapien aufziehen und kontrollieren – Routine, aber immer mit dem Wissen, wie labil der Zustand eines Patienten sein kann. Ein akuter Fieberschub zwischendurch? Kann passieren, selten zu einem „günstigen“ Zeitpunkt. Die Arztvisite läuft, parallel der Klingelsturm, Angehörige haben Fragen – und irgendjemand bringt gerade den Fahrstuhl durcheinander. Was dabei oft unterschätzt wird: Die Gesprächsführung gehört genauso zum täglichen Handwerkszeug wie die Infusionslösung. Mal schlicht informativ, mal tröstend, gelegentlich auch schlicht ehrlich („Nein, ich weiß auch nicht, wie lange das dauert …“). Hinzu kommt: Der Kontakt zu Patienten reicht oft über Wochen. Man lernt ihre Eigenarten kennen – gewöhnt sich an die Lieblingsmarmelade am Frühstückstisch oder die dargebotenen Wortspiele auf dem Flur. Und irgendwann merkt man: Menschlichkeit ist der eigentliche Taktgeber. Vielleicht besteht genau darin das Paradoxon der Onkologie – trotz der Schwere sind es oft die leichtesten Gespräche, die länger haften bleiben.


Wer passt dazu? Nicht nur Herz, sondern auch Hirn, Rücken und ein bisschen Elefantenhaut

Natürlich – Empathie. Das liest man in jeder Stellenanzeige, und irgendwie scheint es das Eintrittsticket für den ganzen Pflegebereich. Aber, ehrlich: Sich einfühlen ist das eine, dranbleiben das andere. Wer in der Onkologie bestehen will, braucht erstklassige Nerven. Nicht, weil hier pausenlos Alarm herrscht, sondern weil Routine und Ausnahme nah beieinanderliegen. Chemisches Wissen ist gefragt, und Fehler bei Zytostatika verzeiht das System nicht. Und ja, Kommunikation – habe ich schon erwähnt. Nebensätze falsch platziert, Milde im Ton vergessen, und schon hat man sich das Vertrauen eines Patienten gründlich verscherzt. Dass viele Berufseinsteiger:innen den Respekt vor der ersten Port-Punktion oder der Bedienung der Infusionspumpe spüren, ist normal. Da hilft nur: Machen, Fragen stellen, die erfahrenen Kolleginnen löchern, notfalls auch nachts. Niemand wird alleine gelassen, das fällt auf – zumindest in den Teams, die funktionieren. Aber: Wer meint, nach dem Examen würde das Lernen aufhören, hat sich getäuscht. Es dauert, bis man seine ganz eigene Professionalität entwickelt und nicht mehr alles nach Protokoll abspult. Und: Ein bisschen eine Elefantenhaut ist schon hilfreich. Tage, an denen man heulend im Schwesternzimmer steht, kennen die meisten. Es klappt trotzdem.


Gehalt: Zwischen Anspruch und Realität – ein heikles Kapitel, offen gesprochen

Ein Thema, das so gut wie immer auf den Fluren kursiert – aber selten offen in Bewerbungsgesprächen: das liebe Geld. Mal ehrlich, die Vorstellung, für so einen anspruchsvollen Beruf wie den einer onkologischen Pflegekraft müsste jeder Tarif ein kleines Ausrufezeichen setzen… die Realität sieht nüchterner aus. Wer im öffentlichen Dienst landet, steigt meist mit dem branchenüblichen TVöD ein – je nach Region und Haus irgendwo zwischen Ehrgeiz und Ernüchterung. Private Häuser, kirchliche Träger? Unterschiede gibt’s zuhauf, und gerade in Ballungszentren sind Erfahrungszuschläge und Sonderzahlungen ein Thema. Aber: Fachweiterbildung Onkologie macht sich bezahlt, auch auf dem Lohnzettel. Wer zusätzliche Qualifikationen in palliativer Pflege, Schmerztherapie oder Case Management hat, kann die Gehaltstreppe durchaus ein Stück nach oben steigen – aber dass hier jemand goldene Wasserhähne montieren kann, das wäre dann doch übertrieben. Angesichts des Verantwortungsniveaus bleibt da politisch viel Spiel. Übrigens: Der Norden zahlt klassisch weniger als der Süden, Provinz weniger als Landeshauptstadt. Fair? Nicht immer. Mögliche Aufstiegschancen, zum Beispiel in Richtung Stationsleitung oder spezialisierte Beratung, gibt’s – aber die Konkurrenz schläft eben nie, und das System mahlt langsam.


Digitalisierung, Fachkräftemangel – und warum der technologische Wandel ambivalent bleibt

Jetzt bloß nicht von „Zukunft der Pflege“ schwärmen – das lassen wir mal andere machen. Fakt ist: Digitalisierung ist auch in der Onkologie angekommen. Elektronische Akten, Medikationssysteme, Patiententracking – klingt futuristisch, bedeutet aber oft: Mehr Bildschirm, weniger Zeit am Bett. Entlastung? Nicht in jedem Fall. Viele, die neu einsteigen, freuen sich erst mal über die digitale Dokumentation; spätestens nach einem halben Jahr beginnt das Meckern über Software-Umwege, veraltete Hardware und die ständigen Updates. Und noch ein Trendwort: Fachkräftemangel. „Gutes Personal ist schwer zu finden“ – ein alter Spruch, heute blanke Realität. Wer jetzt einsteigt, findet vielerorts offene Türen, besonders außerhalb der Metropolen. Aber: Mehr Verantwortung in weniger Händen, mehr Zeitdruck. Nicht selten jongliert man mit drei Handys, zwei Kanülen und einer Behandlungsliste gleichzeitig. Positiv? Man entwickelt ein Händchen für Prioritäten – und lernt, dem eigenen Perfektionismus Grenzen zu setzen. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber eben auch kein Spaziergang.


Bewerbungswege, Einstiegshürden und ein paar persönliche Nebenwege

Ein kleiner Exkurs in die Wirklichkeit, wie sie aus dem Personalbüro klingt: Die Nachfrage nach onkologischen Pflegekräften ist, nüchtern betrachtet, noch nie so hoch gewesen. Vieles läuft über klassisches Bewerbungsverfahren, aber in manchen Regionen haben sich Kuriositäten etabliert – von Speed-Datings zwischen Klinikvertretern und Absolvent:innen bis hin zu Whatsapp-Bewerbungschannels (ja, wirklich). Aber Achtung: „Hospitation“ ist das Zauberwort, das sowohl Berufsanfänger:innen als auch Wechselwilligen dringend anzuraten ist. Drei Tage am Stück auf Station sagen mehr als jedes Vorstellungsgespräch. Selbstzweifel waren bei meinem Einstieg Standard – irgendwann wich die Unsicherheit einer eigentümlichen Mischung aus Humor, Pragmatismus und dem leisen Stolz, gebraucht zu werden. Aber ich habe gelernt: Es braucht Geduld, Offenheit, ein gewisses Gleichgewicht zwischen Distanz und Nähe – und die Bereitschaft, sich an nicht immer ideale Schichtsysteme zu gewöhnen. Sonn- und Feiertagszuschläge trösten nur selten über verpasste Familienfeiern hinweg, aber am Ende zieht’s dann doch immer wieder zurück. Warum? Schwer zu sagen. Vielleicht, weil man selten so dicht am echten Leben arbeitet.


Zwischen Ideal und Alltag: Was bleibt, was trägt?

Man sieht vieles – zu viel, manchmal. Es gibt Erfolgsgeschichten, kleine Wunder, Rückschläge. Und oft bleibt nach einem langen Dienst einfach der Gedanke: Eigentlich will ich morgen wiederkommen. Nicht wegen des Geldes. Auch nicht, weil alles perfekt läuft. Sondern weil die Arbeit an der Seite von Menschen, die gerade mitten durch eine existenzielle Krise gehen, im besten Sinne Sinn stiftet. Wer hier neu anfängt, sollte wissen: Leidenschaft und Selbstschutz stehen in einer seltsamen Beziehung. Man braucht beides. Und den Mut, auch mal um Hilfe zu bitten. Oder einfach so einen Schokoriegel im Schwesternzimmer zu deponieren, als verstecktes Trostpflaster für schwere Tage. Das Beste, was man im Gepäck haben kann? Humor, Lernbereitschaft, und das Wissen, dass auch der anspruchsvollste Tag – selten den Menschen so sehr weiterbringt wie in diesem Beruf.


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