Klinische Chemie Jobs

56 aktuelle Klinische Chemie Stellenangebote

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Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (m/w/d) Schwerpunkt Klinische Chemie / Mikrobiologie

Helios Klinikum Wuppertal GmbHWuppertal

Starten Sie Ihre berufliche Reise als Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (m/w/d) in unserem modernen Institut für Medizinische Labordiagnostik in Wuppertal. Übernehmen Sie Verantwortung in den Bereichen Klinische Chemie oder Mikrobiologie. Ihre Aufgaben umfassen die Prä- und Postanalytik sowie die technische Validation von Analysen. Zudem sind Sie für die Pflege und Wartung unserer modernen Analysegeräte zuständig. Sie kommunizieren effizient mit Einsendern und Herstellern, während Sie die Vorgaben des Qualitätsmanagements gemäß DIN EN ISO 15189 umsetzen. Bewerben Sie sich jetzt und wachsen Sie mit uns in neue Herausforderungen!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Teamleitung (m/w/d) Klinische Chemie

SYNLAB MVZ Berlin GmbHBerlin

Die SYNLAB-Gruppe, Europas führender Anbieter für Labordienstleistungen, sucht eine erfahrene Teamleitung (m/w/d) für den Bereich Klinische Chemie. Mit einem innovativen Ansatz bietet SYNLAB umfassende medizinische Diagnostik für Patient*innen, Ärzt*innen und Krankenhäuser an. In über 20 Ländern weltweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 24.000 Mitarbeitende. Zu den Hauptaufgaben der Teamleitung gehören die fachliche und disziplinarische Führung des Teams sowie die Organisation des täglichen Betriebs. Außerdem sind Sie verantwortlich für die Validierung neuer Tests und die Optimierung von Arbeitsabläufen. Werden Sie Teil eines dynamischen Unternehmens, das an vorderster Front der medizinischen Diagnostik steht!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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MTLA / CTA / Chemielaborant (m/w/d) - klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS) für den Scientific Support

Chromsystems GmbHGräfelfing

Verstärken Sie unser Team in Gräfelfing als MTLA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d) im Bereich klinische Diagnostik! In dieser unbefristeten Position übernehmen Sie die Bearbeitung von Humanproben mit HPLC und LC-MS/MS. Sie unterstützen unser Scientific Support-Team bei der Reklamationsbearbeitung durch Überprüfungsmessungen bei analytischen Auffälligkeiten. Ihre Expertise in der Probenvorbereitung und Gerätemanagement sorgt für einen reibungslosen Laborbetrieb. Zudem analysieren und präsentieren Sie Rohdaten effizient für unsere Projektteams. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Diagnostik aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (w/m/d) für Laboratoriumsmedizin mit primärem Standort Altona

MEDILYS Laborgesellschaft mbHHamburg

Wir suchen einen engagierten Facharzt (w/m/d) für Laboratoriumsmedizin in Altona. In dieser vielseitigen Rolle unterstützen Sie ein hochqualifiziertes Team und arbeiten an Schwerpunkten wie Klinische Chemie, Hämatologie und Immunhämatologie. Sie beraten sowohl ambulante als auch stationäre Kollegen und übernehmen den fachärztlichen Hintergrunddienst. Außerdem führen Sie die Betreuung bundesweiter MEDILYS Laborstandorte überwiegend in hybrider Zusammenarbeit durch. Nutzen Sie modernste Technologien und begleiten Sie innovative Projekte, wie Robotik und Drohnentechnologie. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Laboratoriumsmedizin aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant:in / CTA für den Bereich Nasschemie (m/w/d) #0203

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - PinnebergPinneberg

Werde Chemielaborant:in / CTA im Bereich Nasschemie (m/w/d) und unterstütze unser engagiertes Team! Du analysierst Umweltproben und bestimmst essenzielle Summen- und Basisparameter sowie Nährstoffe. Dafür setzt du moderne Techniken wie UV-/VIS-Spektrometrie und Titrimetrie ein. Eine eigenverantwortliche Wartung und Instandhaltung der Prüfmittel gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben. Du bringst eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant:in oder CTA mit und idealerweise Erfahrung in einem akkreditierten Umweltlabor nach DIN EN ISO/IEC 17025 mit. Wenn du ein analytisches Denkvermögen und hohe Lernbereitschaft besitzt, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Pinneberg Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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CTA / Chemiker:in / Chemieingenieur:in (m/w/d) - Messtechnik für die GC #0193

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Du bist Chemielaborant:in oder CTA (m/w/d) und bringst Berufserfahrung mit? Wir suchen Talente mit einem abgeschlossenen Studium in Chemie oder Chemieingenieurwesen. Idealerweise hast du Erfahrungen in einem Lebensmittellabor gesammelt. Fundierte Kenntnisse in der Gaschromatographie (GC) sowie praktische Erfahrungen mit FID- und MS-Detektion sind von Vorteil. Du arbeitest selbstständig, strukturiert und bist flexibel, mit ausgeprägten Team- und Kommunikationsfähigkeiten. Werde Teil eines motivierten Teams in einer dynamisch wachsenden Unternehmensgruppe und nutze deine guten Deutschkenntnisse, um unsere Laborprozesse zu optimieren.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Klinische Chemie wissen müssen

Klinische Chemie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Klinische Chemie wissen müssen

Zwischen Pipetten, Prozessoren und Perspektiven – Ein Blick auf den Beruf in der Klinischen Chemie

Es gibt Berufsbereiche, denen haftet, trotz aller Bedeutung, so etwas wie Blässe an. Die Klinische Chemie gehört definitiv dazu. Wer sie nicht kennt, stellt sich wahrscheinlich bunte Reagenzgläser vor – oder einen Haufen Menschen im weißen Kittel, irgendwo im diffusen Dunst der Labormedizin. Doch irgendwas stimmt da nicht. Denn die Klinische Chemie ist weit mehr als nur Laborgeklapper und Bioreagenzien-Tetris. Für Berufseinsteiger, wechselbereite Fachkräfte und Neugierige lohnt ein zweiter, dritter – ein genauer Blick. Womöglich erkennt man das Berufsfeld dann erst als das, was es inzwischen ist: Ein Drehkreuz medizinischer Präzision, digitaler Innovation und, ja, ganz prosaisch: ein steter Quell existenzieller Jobsorgen und Karrierekapriolen.


Alltagswirklichkeit – Zwischen Routine, Verantwortung und Überraschungen

Klinische Chemie, das klingt zunächst nach Standardverfahren: Probenanalytik, Geräte justieren, Werte validieren, das übliche Tagesgeschäft. Wer allerdings glaubt, damit sei alles gesagt, wird – spätestens nach den ersten Wochen im echten Beruf – eines Besseren belehrt. Da sind zum Beispiel die nächtlichen Notfallproben, die plötzliche Gerätestörung im falschen Moment, der ärztliche Anruf: „Wie schnell bekommen wir das Ergebnis?“ Nein, Langeweile sieht anders aus.

Typischerweise strukturieren sich die Aufgaben entlang eines klaren Workflows – Probenannahme, Analytik, Ergebnisübermittlung – aber gerade im Detailsumpf verstecken sich die Herausforderungen. Messwerte prüfen, Auffälligkeiten erkennen, mit Ärzten abstimmen. Ein gewisser Eigensinn für Genauigkeit, gepaart mit Ruhe in hektischen Situationen – das hilft ungemein. Und ein bisschen der Spaß am Jonglieren zwischen Grenzwerten, Störfaktoren und komplexen Gerätschaften schadet auch nicht. Kaum ein Tag ist wirklich wie der andere. Und immer, wenn man meint, das System komplett im Griff zu haben, sorgt ein neues Gerät, ein Softwareupdate oder ein hastig angekündigtes Audit für ein bisschen Frische – oder Chaos. Je nach Laune.


Qualifikation, Persönlichkeit und verdächtig viel Technik

Manchmal frage ich mich, ob die Jobbeschreibungen überhaupt noch hinterherkommen. Kaum eine Berufswelt hat in den letzten Jahren solche Quantensprünge in der Technik erlebt, wie die Labormedizin insgesamt – und die Klinische Chemie im Besonderen. Moderne Analysensysteme, Middleware-Schnittstellen, automatisiertes Probenmanagement: Wer da nicht die Grundzüge von Informatik, Gerätetechnologie und Qualitätsmanagement versteht, steht schnell dumm da. Fachlich gefragt sind naturwissenschaftliche Grundlagen, Laborroutine, Akkreditierungsprozesse und Hintersinn für Fehlerforschung. Alles schön und gut – aber ohne die berühmte Portion „das finde ich jetzt aber spannend“ wird man im Dauerlauf der Routine mürbe.

Rein formell braucht es meist ein abgeschlossenes Studium (Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz, Biochemie, Chemie, seltener Life Sciences), je nach Arbeitsplatz und Spezialisierung. Im Krankenhaus anders als im Industrieunternehmen – und wie immer im Leben: Es sind die kleinen Unterschiede, die den Alltag färben. Nicht zu vergessen: Händchen für Technik, Affinität zu Analytik, man sollte Nerven wie Stahlseile mitbringen – spätestens, wenn es bei den Proben einmal wieder brennt. Interessanterweise werden Soft Skills oft völlig unterschätzt. Kommunikation! Fehlerkultur! Ich würde sogar sagen: Ohne einen gewissen Humor – und die Fähigkeit, auch über die eigene Tunnelperspektive hinauszublicken – wird's schnell ungemütlich.


Geldregen? Wohl kaum. Aber solide Chancen mit lokalen Tücken

Bleibt die Gretchenfrage: Was bringt der Job eigentlich aufs Konto? Da streiten sich nun die Geister. Die Gehaltsspanne in der Klinischen Chemie ist – man kann’s nicht anders nennen – ein Spiegelbild der deutschen Arbeitsmarkt-Kleinstaaterei. In Großstädten oder Ballungsräumen liegt das Einstiegsgehalt (für Fachkräfte mit Hochschulabschluss) meist im oberen Mittelfeld der medizinisch-orientierten Berufe – so zwischen 2.900 € und 3.700 € brutto im Monat, je nach Einrichtung, Qualifikation und manchmal auch Glück. In ländlicheren Räumen? Da brauchts schon dickere Nerven, wenn die Tabelle nach unten ausreißt.

Je nach Branche – Krankenhaus, privatwirtschaftliche Labore, Diagnostikunternehmen – verschieben sich die Gehälter. Tarife, Zusatzleistungen, Entwicklungsoptionen – alles hängt an lokalen Besonderheiten. Wer später in die Leitung, ins Qualitätsmanagement oder ins Projektgeschäft wechselt, kann mittelfristig auf 4.000 € bis knapp 5.000 € (und mehr, mit Erfahrung) zielen. Aber keine falsche Romantik: Permanente Weiterqualifizierung, Flexibilität und vor allem eine nüchterne Einschätzung der eigenen Position auf dem Markt sind Pflicht, nicht Kür. Was viele unterschätzen: Auch in der Klinischen Chemie fressen Bürokratie, Dokumentationspflicht und Digitalisierung eine Menge Arbeitszeit – bezahlt wird das Engagement dafür nicht immer proportional.


Arbeitsmarkt, Wandel und die große Frage: Wer will hier eigentlich noch arbeiten?

Manchmal, so scheint es mir, sprechen Personalabteilungen und Bewerber aneinander vorbei. Der Bedarf ist hoch – das ist keine Floskel, sondern Fakt. Der demografische Wandel, kriselnde Hausarztpraxen, Zunahme an Komorbiditäten in der alternden Bevölkerung: Ohne massiven Ausbau der Labordiagnostik läuft im Gesundheitswesen bald nichts mehr. Gleichzeitig hat das Image der Klinischen Chemie – milde formuliert – noch Luft nach oben. Wer regelmäßig im Labor steht, bekommt das zu spüren: Der Nachwuchs fehlt (vor allem in den klassischen Berufen der Laborassistenz), und auch die technikaffinen Studienabgänger lassen sich nicht einfach mit einem schicken Laborneubau ködern.

Und doch: Kaum eine Branche bietet derart beständige Beschäftigungsaussichten, krisenfeste Arbeitsplätze und zahllose Möglichkeiten, sich neu zu entdecken. Digitalisierung? Ein zweischneidiges Schwert. Routinearbeiten werden smarter, aber das Bedürfnis nach kritisch denkenden und technisch gebildeten Experten wächst. Wer bereit ist, sich regelmäßig fortzubilden – Stichwort Automatisierung, Bioinformatik oder Point-of-Care-Diagnostik – findet einen stabilen Markt, der nicht jedem Konjunkturabschwung folgt. Ach so: Die Flexibilität bleibt oft Wunschtraum. Die 24/7-Logik der Labormedizin, die ständigen Bereitschaftsdienste, knallen mitunter auf die eigene Freizeitgestaltung. Work-Life-Balance? Tja. Da muss man strategisch vorgehen oder Glück mit der Arbeitgeberkultur haben.


Perspektiven: Zwischen Selbstoptimierung, Zukunftsangst und Aufbruch

Klinische Chemie wird selten als klassischer Traumjob beschrieben. Und vielleicht ist das okay so. Wer aber analytisch denkt, gerne Probleme knackt, und nicht vor ein paar Handschuhen und langweiligen Arbeitstagen zurückschreckt, bekommt hier ein Feld mit Substanz und Zukunft. Die Möglichkeiten, sich fortzubilden, etwa in Datenanalyse, Qualitätsmanagement oder in Richtung fachlicher Spezialisierung (z. B. Toxikologie, Hormonlabordiagnostik), sind so zahlreich wie die Farben im Probenregal. Wer will, kann Kurs auf Führungsrollen nehmen – andere finden ihre Berufung in Forschung oder Entwicklung. Oder im Management, warum nicht.

Ich selbst bin im Laufe der Jahre weniger skeptisch geworden, was die Zukunft des Berufs angeht. Sicherlich, der Ruf nach Flexibilität ist berechtigt – ebenso der Wunsch, nicht bis zur Rente Pipetten zu schwingen. Aber der gesellschaftliche Wert der Arbeit ist unbestritten. Wer in der Klinischen Chemie einsteigt, wird Teil eines Netzwerks, das im Hintergrund wirkt, aber tragend ist – und im Endeffekt doch im Zentrum des modernen Gesundheitswesens steht. Am Ende gilt: Man muss sich immer wieder neu erfinden. Aber Aufbruch heißt eben auch – nicht aufzugeben, nur weil der Alltag manchmal grau ist. Wer für eine gute Probe einen schlechten Witz zu schätzen weiß, ist hier jedenfalls nicht ganz falsch.


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