Kaufmännisch-pharmazeutische Angestellte Jobs

11 aktuelle Kaufmännisch-pharmazeutische Angestellte Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

PTA für die Apotheke im Gäubodenpark, Straubing

Apotheke im GäubodenparkStraubing

Stellenangebot: PTA (m/w/d) in der Apotheke im Gäubodenpark, Straubing. Wir suchen engagierte Pharmazeutisch-technische Assistenten oder PKA zur Verstärkung unseres Teams. Ihre Aufgaben umfassen die Kundenberatung, Arzneimittelabgabe und Unterstützung bei Rezepturen. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung, Teamfähigkeit und ein freundliches Auftreten. Wir bieten flexible Arbeitszeiten, übertarifliche Bezahlung und umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten. Werden Sie Teil eines modernen, digitalisierten Apothekenteams im Gäubodenpark!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Apotheker (m/w/d) in Teilzeit

Jürgen Kiderlen e.K. Apotheke KiderlenFeuchtwangen

Unser engagiertes Team aus kompetenten Apothekern, PTAs und PKAs schätzt Wertschätzung, Zusammenhalt und kontinuierliche Weiterentwicklung. Bei uns zählt jede Stimme, denn persönliche und empathische Beratung ist unser Ziel. Regelmäßige interne und externe Fortbildungen garantieren, dass unser Wissen stets aktuell bleibt. Wir suchen motivierte Apotheker (m/w/d), die erstklassige Beratung in einem modernen, kollegialen Umfeld bieten möchten. Wenn Sie Freude daran haben, Kunden individuell zu betreuen, dann sind Sie bei uns genau richtig. Kommen Sie in unsere Apotheke in Feuchtwangen und gestalten Sie Ihre Zukunft gemeinsam mit uns!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Medizinische Assistenz (w/m/d) - BioLife Plasmazentrum Wiener Neustadt

BioLife (Takeda)Wiener Neustadt

Verstärken Sie unser Team! Sie sind verantwortlich für die Reinigung und Desinfektion unserer Materialien. Sie bringen eine Ausbildung im medizinischen Assistenzbereich und Erfahrung in der direkten Patient:innenbetreuung mit? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Barrierefreiheit Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Quereinstieg als Mitarbeiter in der GMP-Herstellung (m/w/d)

Fortuna Herstellung GmbHMannheim

Suchst du eine Karriere im pharmazeutischen Bereich? Wir suchen PTA, MTA oder PKA mit Erfahrung in individuellen Infusionstherapien. Eigenverantwortlichkeit und Teamarbeit sind für uns entscheidend. Profitiere von einer respektvollen Unternehmenskultur und innovativen Projekten. Genieße zusätzliche Leistungen wie betriebliche Altersvorsorge und Gesundheitsangebote. Bewirb dich jetzt für eine zukunftssichere Position in einem dynamischen Unternehmen!
Quereinstieg möglich Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

PKA-Apothekenhelfer/in (m/w/d)

Schängel-Apotheke e.K.Koblenz

Genieße jederzeit kostenfreie Getränke – für erfrischende Pausen und neue Energie während deiner Arbeit bei uns. Werde Teil eines Teams, das Wohlbefinden schätzt!
Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Festanstellung Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Pharmazeutisch-Technische/r Mitarbeiter/in / Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte / BTA / CTA / MFA (m,w,d)

ROXALL Medizin GmbHHamburg

ROXALL ist ein international agierendes, deutsches Pharmaunternehmen mit über 20 Standorten in und außerhalb der EU. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung und dem Vertrieb innovativer Produkte in den Bereichen Allergologie, Immunologie und Notfallmedizin. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine engagierte pharmazeutisch-technische Angestellte (m/w/d) in Vollzeit. In dieser Position sind Sie Ansprechpartner für Arztpraxen und Apotheken und unterstützen unsere Außendienstmitarbeiter. Zudem überprüfen Sie Rezepte und bearbeiten Bestellungen effizient. Werden Sie Teil eines dynamischen Unternehmens, das auf Wachstum und internationale Ausrichtung setzt!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Kantine Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (m/w/d)

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) sucht zum 01.03.2026 eine/n Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Als größtes Schwerpunktkrankenhaus der Region versorgen wir jährlich rund 26.000 Patient*innen. Unsere moderne Krankenhausapotheke beliefert über 2.200 Betten und andere Einrichtungen. Wir stehen für eine hervorragende Gesundheitsversorgung und die Förderung der medizinischen Ausbildung. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und tragen Sie zur Zukunft der Medizin bei. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Gesundheitsversorgung in Ihrer Region!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (m/w/d)

ukrb Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) sucht zum 01.03.2026 eine/n Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Als größtes Schwerpunktkrankenhaus der Region versorgen wir jährlich etwa 26.000 Patient*innen. Unsere moderne Krankenhausapotheke ist für über 2.200 Betten verantwortlich und beliefert mehrere Krankenhäuser. Zudem fördern wir durch Forschung und Lehre die Ausbildung angehender Ärzt*innen an der Medizinischen Hochschule Brandenburg. Unser engagiertes Team berät Ärzte und Pflegekräfte umfassend zu Arzneimitteln und Medizinprodukten. Werden Sie Teil unserer Erfolgsgeschichte und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheitsversorgung!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
1 2
Alles was Sie über den Berufsbereich Kaufmännisch-pharmazeutische Angestellte wissen müssen

Kaufmännisch-pharmazeutische Angestellte Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Kaufmännisch-pharmazeutische Angestellte wissen müssen

Zwischen Warenwirtschaft und Menschlichkeit – Ein Blick in den Kosmos der Kaufmännisch-pharmazeutischen Angestellten

Wer ins Berufsleben einsteigt, ahnt selten, wie viele Rollen man in einem einzigen Job serviert bekommt – und beim Jobprofil der Kaufmännisch-pharmazeutischen Angestellten trifft das ganz besonders zu. Vielseitigkeit ist hier kein Werbeslogan, sondern Grundrauschen. Mal Jongleur zwischen Rezeptur und Kundengespräch, mal unsichtbarer Strippenzieher im System der Warenwirtschaft, manchmal Blitzableiter für die Launen der Kundschaft. Aber gehen wir mal einen Schritt zurück: Was steckt eigentlich hinter diesem Beruf – jenseits des Schubladendenkens, der Klischees von „nur Büro“ oder „nur Kasse“?


Berufseinstieg – Zwischen System und Sympathie

Für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger fühlt sich der erste Tag in einer Apotheke erstaunlich konkret an – und gleichzeitig ein bisschen wie ein Sprung ins kalte Wasser. Im einen Moment wühlt man sich durch Bestelllisten, fragt sich, welches Medikament da mit welchem Kürzel geführt wird. Im nächsten steht man vor einem Menschen, der einen nicht nach dem Wetter, sondern nach Nebenwirkungen fragt. Und schwupps: Beratung, Empathie, rechtliche Sicherheit. Ach, und freundlich bleiben, das schwingt immer mit.

Was anfangs vielleicht wie hektische Routine wirkt, bekommt mit der Zeit Struktur. Wer eine gewisse Ordnungsliebe und Lust auf Sortieren verspürt – nicht nur bei Boxen, sondern auch bei Informationen – wird hier glücklich(er). Eines habe ich schnell begriffen: Wenn das Herz für Service schlägt, aber die Excel-Tabelle nicht schreckt, sind das schon keine schlechten Voraussetzungen.


Qualifikation – Papier ist nicht alles (aber doch irgendwas)

Es gibt diese Berufe, bei denen ein Zertifikat gerade mal der Türöffner ist – die richtige Haltung zeigt sich oft erst im Alltag. So auch hier: Die klassische Ausbildung ist natürlich Pflicht, die Kenntnisse über Arzneimittel, Abrechnungsmodalitäten, rechtliche Vorgaben – alles Teil des Spiels. Aber: Wer glaubt, dass damit schon alles erledigt ist, irrt gewaltig. Vieles ist learning by doing. Kommunikationsfähigkeit, ein belastbares Nervenkostüm (bei sechs Leuten an der Kasse und drei klingelnden Telefonen) und ein feines Händchen im Umgang mit Menschen stehen nicht im Ausbildungszeugnis, sind aber täglich gefragt. Interessanter Gedanke am Rande: Man lernt nie wirklich aus. Kaum hat man ein System verinnerlicht, rollt ein Software-Update ins Haus. Oder ein neues Fortbildungsmodul schielt aus dem E-Mail-Postfach.


Zwischen Zeilengeld und Wertschätzung – Die Sache mit dem Gehalt

Reden wir nicht drum herum. Die Gehaltsfrage brennt unter den Nägeln und schwebt über jedem Vorstellungsgespräch. Viel verdient man in klassischen Apotheken selten, „reich werden“ gehört sowieso in eine andere Rubrik. Dennoch ist das Bild zuweilen schräg: In seiner Verantwortung ist der Job kaum weniger komplex als viele kaufmännische Fachpositionen im Mittelstand, finanziell liegt er aber häufig, zumindest im Einstieg, unter dem Durchschnitt vergleichbarer Berufe. Wie viel am Ende übrig bleibt? Das schwankt. Großstadt oder ländliche Miniapotheke – die Spanne kann locker einige Hundert Euro brutto im Monat ausmachen. Und dazwischen verhandeln Arbeitgeber und -nehmer, was möglich ist.

Freilich gibt es Tarifverträge, aber die Luft nach oben ist knapp, zumal Sonderzahlungen oder flexible Gehaltsmodelle außerhalb von Filialisten selten anzutreffen sind. Tipp aus der Praxis: Wer sich weiterbildet, Zusatzaufgaben übernimmt oder im Bereich der EDV und Lagerlogistik zuhause ist, kann das eigene Gehalt durchaus nachjustieren. Eigeninitiative ist wie Schmieröl – sonst knirscht’s im Getriebe.


Karriere, Weiterbildung und der weite Horizont

Hier ein kleiner Aha-Moment aus der Praxis: Die wenigsten Kolleginnen und Kollegen wollten für immer auf derselben Position verweilen. Wer in den Beruf einsteigt, steht nie statisch vor dem „Regal fürs Leben“, sondern hat meist alle Optionen offen. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es einige, von Fachseminaren über Software-Schulungen bis hin zu Spezialisierungen (z.B. für Rezeptabrechnung oder den Bereich Datenschutz). Die Branche mag auf den ersten Blick traditionell erscheinen – gleichzeitig sind viele Abläufe längst digitalisiert. Neue Apothekensoftwares ziehen im Zwei-Jahres-Takt ein, manchmal schneller als uns lieb sein kann.

Und der Arbeitsmarkt? Offen gesagt: Wer flexibel ist – geographisch oder thematisch –, findet sich ziemlich schnell irgendwo wieder, selbst wenn pandemiebedingte Schwankungen nachhallen. Die Nachfrage in Ballungsräumen ist hoch, auf dem Land manchmal noch höher, besonders da, wo struktureller Nachwuchsmangel herrscht und niemand bereit ist, täglich eine Stunde zu pendeln. Und ganz ehrlich: Mal eine Bewerbung abseits der ausgetretenen Pfade zu verschicken, etwa in Richtung Krankenhausapotheke, kann spannende Wendungen bringen.


Arbeitsalltag, Digitalisierung und dieser Mythos von der Work-Life-Balance

Jetzt mal Butter bei die Fische: Der Arbeitsalltag in diesem Beruf hat selten was von „9-to-5 und gut is’“. Gerade in inhabergeführten Apotheken sind Pausenzeiten gerne mal dehnbar, und nicht jeder Chef hat ein Gespür für die berühmte Work-Life-Balance. Aber es wäre unfair, hier das große Murren anzustimmen – vielerorts wird durchaus Wert auf gute Dienstpläne gelegt, Schichtmodelle werden ausprobiert, Teilzeitmodelle etabliert. Was aber alle verbindet: Die Digitalisierung ist Fluch und Segen gleichzeitig. Einerseits ohne EDV kein System, kein Lagerbestand, keine Abrechnung nach Feierabend. Andererseits: Stürzt das System ab – Blackout in der Warenwirtschaft, Druckerschaden, fehlende Internetverbindung – dann kommt echte Improvisationskunst ins Spiel. Nicht immer elegant, aber erstaunlich menschlich.

Was bleibt? Wer für ein bisschen Trubel nicht zu haben ist, wem der Kundendienst lästig vorkommt, sollte vielleicht umdenken. Alle anderen bekommen einen Job mit Sinn (denn Gesundheit ist nun mal keine Nebensache), vielfältigen Kontakten und – sofern man immer wieder mal die Ärmel hochkrempelt – durchaus Perspektiven. Manche behaupten, es sei ein Sprungbrett. Ich sage: Es ist ein gutes Fundament. Und im Zweifel: Lieber mal nach Entwicklungsmöglichkeiten fragen als auf den großen Aushang zu warten – denn in Bewegung bleiben, das ist vielleicht das Wichtigste.


Kurzbeschreibung Kaufmännisch-pharmazeutische Angestellte

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Kaufmännisch-pharmazeutische Angestellte

Für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger fühlt sich der erste Tag in einer Apotheke erstaunlich konkret an – und gleichzeitig ein bisschen wie ein Sprung ins kalte Wasser. Im einen Moment wühlt man sich durch Bestelllisten, fragt sich, welches Medikament da mit welchem Kürzel geführt wird. Im nächsten steht man vor einem Menschen, der einen nicht nach dem Wetter, sondern nach Nebenwirkungen fragt. Und schwupps: Beratung, Empathie, rechtliche Sicherheit. Ach, und freundlich bleiben, das schwingt immer mit.

Was anfangs vielleicht wie hektische Routine wirkt, bekommt mit der Zeit Struktur. Wer eine gewisse Ordnungsliebe und Lust auf Sortieren verspürt – nicht nur bei Boxen, sondern auch bei Informationen – wird hier glücklich(er). Eines habe ich schnell begriffen: Wenn das Herz für Service schlägt, aber die Excel-Tabelle nicht schreckt, sind das schon keine schlechten Voraussetzungen.

Es gibt diese Berufe, bei denen ein Zertifikat gerade mal der Türöffner ist – die richtige Haltung zeigt sich oft erst im Alltag. So auch hier: Die klassische Ausbildung ist natürlich Pflicht, die Kenntnisse über Arzneimittel, Abrechnungsmodalitäten, rechtliche Vorgaben – alles Teil des Spiels. Aber: Wer glaubt, dass damit schon alles erledigt ist, irrt gewaltig. Vieles ist learning by doing. Kommunikationsfähigkeit, ein belastbares Nervenkostüm (bei sechs Leuten an der Kasse und drei klingelnden Telefonen) und ein feines Händchen im Umgang mit Menschen stehen nicht im Ausbildungszeugnis, sind aber täglich gefragt. Interessanter Gedanke am Rande: Man lernt nie wirklich aus. Kaum hat man ein System verinnerlicht, rollt ein Software-Update ins Haus. Oder ein neues Fortbildungsmodul schielt aus dem E-Mail-Postfach.

Reden wir nicht drum herum. Die Gehaltsfrage brennt unter den Nägeln und schwebt über jedem Vorstellungsgespräch. Viel verdient man in klassischen Apotheken selten, „reich werden“ gehört sowieso in eine andere Rubrik. Dennoch ist das Bild zuweilen schräg: In seiner Verantwortung ist der Job kaum weniger komplex als viele kaufmännische Fachpositionen im Mittelstand, finanziell liegt er aber häufig, zumindest im Einstieg, unter dem Durchschnitt vergleichbarer Berufe. Wie viel am Ende übrig bleibt? Das schwankt. Großstadt oder ländliche Miniapotheke – die Spanne kann locker einige Hundert Euro brutto im Monat ausmachen. Und dazwischen verhandeln Arbeitgeber und -nehmer, was möglich ist.

Freilich gibt es Tarifverträge, aber die Luft nach oben ist knapp, zumal Sonderzahlungen oder flexible Gehaltsmodelle außerhalb von Filialisten selten anzutreffen sind. Tipp aus der Praxis: Wer sich weiterbildet, Zusatzaufgaben übernimmt oder im Bereich der EDV und Lagerlogistik zuhause ist, kann das eigene Gehalt durchaus nachjustieren. Eigeninitiative ist wie Schmieröl – sonst knirscht’s im Getriebe.

Hier ein kleiner Aha-Moment aus der Praxis: Die wenigsten Kolleginnen und Kollegen wollten für immer auf derselben Position verweilen. Wer in den Beruf einsteigt, steht nie statisch vor dem „Regal fürs Leben“, sondern hat meist alle Optionen offen. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es einige, von Fachseminaren über Software-Schulungen bis hin zu Spezialisierungen (z.B. für Rezeptabrechnung oder den Bereich Datenschutz). Die Branche mag auf den ersten Blick traditionell erscheinen – gleichzeitig sind viele Abläufe längst digitalisiert. Neue Apothekensoftwares ziehen im Zwei-Jahres-Takt ein, manchmal schneller als uns lieb sein kann.

Und der Arbeitsmarkt? Offen gesagt: Wer flexibel ist – geographisch oder thematisch –, findet sich ziemlich schnell irgendwo wieder, selbst wenn pandemiebedingte Schwankungen nachhallen. Die Nachfrage in Ballungsräumen ist hoch, auf dem Land manchmal noch höher, besonders da, wo struktureller Nachwuchsmangel herrscht und niemand bereit ist, täglich eine Stunde zu pendeln. Und ganz ehrlich: Mal eine Bewerbung abseits der ausgetretenen Pfade zu verschicken, etwa in Richtung Krankenhausapotheke, kann spannende Wendungen bringen.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Der Arbeitsalltag in diesem Beruf hat selten was von „9-to-5 und gut is’“. Gerade in inhabergeführten Apotheken sind Pausenzeiten gerne mal dehnbar, und nicht jeder Chef hat ein Gespür für die berühmte Work-Life-Balance. Aber es wäre unfair, hier das große Murren anzustimmen – vielerorts wird durchaus Wert auf gute Dienstpläne gelegt, Schichtmodelle werden ausprobiert, Teilzeitmodelle etabliert. Was aber alle verbindet: Die Digitalisierung ist Fluch und Segen gleichzeitig. Einerseits ohne EDV kein System, kein Lagerbestand, keine Abrechnung nach Feierabend. Andererseits: Stürzt das System ab – Blackout in der Warenwirtschaft, Druckerschaden, fehlende Internetverbindung – dann kommt echte Improvisationskunst ins Spiel. Nicht immer elegant, aber erstaunlich menschlich.

Was bleibt? Wer für ein bisschen Trubel nicht zu haben ist, wem der Kundendienst lästig vorkommt, sollte vielleicht umdenken. Alle anderen bekommen einen Job mit Sinn (denn Gesundheit ist nun mal keine Nebensache), vielfältigen Kontakten und – sofern man immer wieder mal die Ärmel hochkrempelt – durchaus Perspektiven. Manche behaupten, es sei ein Sprungbrett. Ich sage: Es ist ein gutes Fundament. Und im Zweifel: Lieber mal nach Entwicklungsmöglichkeiten fragen als auf den großen Aushang zu warten – denn in Bewegung bleiben, das ist vielleicht das Wichtigste.

Kaufmännisch-pharmazeutische Angestellte Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Kaufmännisch-pharmazeutische Angestellte Jobs in weiteren Städten

  • Feuchtwangen
  • Hamburg
  • Heidenheim
  • Koblenz
  • Mannheim
  • Neuruppin
  • Straubing
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus