Kauffrau im Gesundheitswesen Jobs

8 aktuelle Kauffrau im Gesundheitswesen Stellenangebote

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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) Praxisbetreuung

Labor 28 MVZ GmbHBerlin

Entdecken Sie unser führendes medizinisches Fachlabor in Berlin mit über 40 Jahren Erfahrung. Unser engagiertes Team von 350 Mitarbeitenden bietet exzellente Labormedizin, Mikrobiologie und Hygiene. Wir legen großen Wert auf die individuelle Betreuung jeder Probe und das persönliche Schicksal dahinter. Profitieren Sie von attraktiven Benefits wie betrieblicher Altersvorsorge und Sonderzahlungen. Als Teil von Sonic Healthcare Deutschland öffnen sich Ihnen zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten in einem starken Netzwerk. Gestalten Sie mit uns die innovative Zukunft der Labormedizin – qualitätsgesichert und menschlich.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Essenszuschuss Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Praxisassistenz (m/w/d) – Quereinstieg für MFA, ZFA, PTA, PKA & Gesundheitswesen

WZ-WundZentren GmbHHeidelberg

In der Position P5 erwarten dich attraktive Gehälter von 1.453€ bis 1.814€ brutto bei 20 Stunden pro Woche und bis zu 3.629€ bei Vollzeit, ergänzt durch eine jährliche Sonderzahlung. Wir suchen engagierte Quereinsteiger (m/w/d) mit Erfahrung aus medizinischen oder administrativen Berufen, die zum nächstmöglichen Zeitpunkt starten möchten. Deine Aufgaben umfassen die Organisation des Empfangs und die Betreuung von Patient:innen, inkl. der Klärung ihrer Anliegen. Zudem bist du für die elektronische Datenverarbeitung und Unterstützung bei Neuaufnahmen verantwortlich. Ausgebildete Fachkräfte wie Medizinische Fachangestellte oder Verwaltungsfachkräfte sind willkommen. Werde Teil unseres Teams und gestalte die Patientenbetreuung aktiv mit!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Chefarztsekretär (w/m/d) Allg. Unfallchirurgie / Orthopädie

Asklepios Klinik St. GeorgHamburg

Suchen Sie eine anspruchsvolle Tätigkeit als Chefarztsekretär (w/m/d) in der Unfallchirurgie und Orthopädie? In dieser Vollzeitposition sind Sie verantwortlich für die komplette Organisation der administrativen Abläufe des Chefarztes. Zu Ihren Aufgaben zählen die Terminkoordination für Privatpatient:innen und die Unterstützung bei der Abrechnung. Sie sind die zentrale Ansprechperson für Patient:innen und externe Partner und agieren stets freundlich und souverän. Zudem planen Sie Meetings, Veranstaltungen und betreuen Medizinstudierende während ihres Praktikums. Eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitswesen sowie Freude am Patientenkontakt sind Voraussetzung für diese interessante Position.
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Chefarztsekretärin (w/m/d)

Asklepios Klinik St. GeorgHamburg

Als Chefarztsekretärin (w/m/d) in Vollzeit übernehmen Sie die zentrale Organisation aller administrativen Abläufe im Chefarztsekretariat. Sie sind verantwortlich für die Aufnahme und Terminvergabe von Patient:innen, insbesondere im Privatbereich. Ihre Aufgaben umfassen die Unterstützung bei der kassenärztlichen und privatärztlichen Abrechnung sowie die Bearbeitung der Korrespondenz. Dabei agieren Sie als freundliche Ansprechperson für Patient:innen, Mitarbeitende und externe Partner. Eine abgeschlossene Berufsausbildung im Gesundheitswesen oder Büromanagement ist erforderlich, idealerweise ergänzt durch Erfahrung im Krankenhausumfeld. Grundkenntnisse in medizinischer Terminologie runden Ihr Profil ab und machen Sie zur besten Wahl für diese spannende Position.
Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Fachberater:in / Medizinprodukteberater:in (m/w/d), Quereinstieg: Vorzugsweise MFA, Gesundheitskaufleute, OT, OTM, Podologen

Sanitätshaus Bernhard Schulz GmbHGottmadingen

Verstärken Sie unser Team als Fachberater:in beziehungsweise Medizinprodukteberater:in (m/w/d) in Konstanz, Gottmadingen oder Radolfzell am Bodensee. Wir suchen engagierte Mitarbeitende, idealerweise aus den Bereichen MFA, Gesundheitskaufleute oder Podologen. Ihr Aufgabengebiet umfasst die Beratung und Betreuung von Kunden im Medizinproduktebereich sowie den Verkauf und die Anpassung orthopädischer Hilfsmittel. Sie arbeiten eng mit unserem Reha-Team zusammen, um optimale Versorgungen mit Rollatoren, Rollstühlen und Pflegebetten zu gewährleisten. Wir bieten Ihnen flexible Anstellungsmodelle in Vollzeit oder Teilzeit und erwarten gute Office-Kenntnisse. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres erfahrenen Teams!
Quereinstieg möglich Barrierefreiheit Parkplatz Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Heimleitung / Einrichtungsleitung (m/w/d) - stationärer Bereich Altenpflege

Pro Seniore Residenz Am WukenseeBiesenthal

Die Pro Seniore Residenz Am Wukensee, Teil der Victor's Group, bietet professionelle Pflege in idyllischer Umgebung. Unsere qualifizierten Fachkräfte, darunter Altenpfleger mit Fachweiterbildung und Pflegeleitung, garantieren individuelle Betreuung. Neben der stationären Pflege ermöglichen wir Kurzzeit- und Verhinderungspflege in modernen, barrierefreien Zimmern. Wir legen besonderen Wert auf Lebensqualität und Förderung von Teilhabe. Unsere therapeutschen Angebote und Beschäftigungsangebote sorgen für ein aktives Miteinander. Kommen Sie vorbei und erleben Sie, wie unsere engagierten Mitarbeiter zahlreiche Erfahrungen und Hintergründe in der Pflege vereinen!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Barrierefreiheit Vollzeit weitere Benefits
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IT Anwendungsentwickler (m/w/d) im Bereich Dokumentenmanagement

UKSH Gesellschaft für IT Services mbhLübeck

Die UKSH Gesellschaft für IT Services mbH in Lübeck gestaltet aktiv die digitale Transformation des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Als größter Arbeitgeber in Schleswig-Holstein bieten wir maßgeschneiderte Softwarelösungen für Spitzenmedizin und Forschung. Unser umfassender Support erstreckt sich auf klinische Anwendungen, Verwaltung und Logistik. Wir stellen moderne technische Infrastrukturen und IT-Support bereit, um eine erstklassige Patientenversorgung sicherzustellen. Zudem unterstützen wir Tochtergesellschaften und externe Partner mit unseren IT-Dienstleistungen. Verstärken Sie unser Team am Campus Lübeck und gestalten Sie die Applikationsentwicklung im Bereich Dokumentenmanagement mit.
Familienfreundlich Einkaufsrabatte Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Chefarztsekretärin (m/w/d) Medizinische Klinik I

Malteser in DeutschlandErlangen

Werden Sie Chefarztsekretärin (m/w/d) in der Medizinischen Klinik I des Malteser Waldkrankenhauses St. Marien! Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit mit einer abgeschlossenen medizinischen Berufsausbildung oder einer Bürokauffrau mit mehrjähriger Erfahrung. Ihre schnelle Auffassungsgabe und strukturierte Arbeitsweise zeichnen Sie aus, zudem lieben Sie den Umgang mit Menschen. Freundliche Professionalität und Verantwortungsbewusstsein sind Ihnen wichtig. Gute Kenntnisse in Microsoft Office und medizinischen Software-Systemen sowie sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind erforderlich. Koordinieren Sie Patiententermine und betreuen Sie unsere Patienten in allen Behandlungsphasen!
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Kauffrau im Gesundheitswesen wissen müssen

Kauffrau im Gesundheitswesen Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Kauffrau im Gesundheitswesen wissen müssen

Start ins Gesundheitswesen: Ein Balanceakt zwischen Zahlen und Menschen

Wer – so wie ich damals – voller Elan und vielleicht einer Prise jugendlichem Wagemut in den Berufsbereich der Kauffrau (oder des Kaufmanns, klar) im Gesundheitswesen startet, der merkt recht schnell: Hier läuft vieles anders als im klassischen Bürojob. Nein, ich rede nicht davon, dass jeden Tag das Telefon Sturm klingelt oder sich Excel-Tabellen von selbst ausfüllen. Es ist dieses stete Hin- und Herpendeln zwischen betriebswirtschaftlicher Sachlichkeit und einem Berufsumfeld, das sich mit elementaren Fragen des Lebens – Gesundheit, Krankheit, Pflege, manchmal auch Tod – herumschlägt. Wer da glaubt, er/sie käme um echte menschliche Begegnungen herum, der irrt. Und zwar gewaltig.


Organisationstalente und Allrounder: Alltag oder Abenteuer?

Verwaltung, Abrechnung, Personalplanung, Qualitätsmanagement, Patientenaufnahme, Vertragswesen. Liest sich trocken, oder? Ist es aber nicht! Jeder Tag bringt einen neuen Mix aus Routinen (ja, die gibt’s – und sie sind ehrlicherweise nicht immer spannend) und Momenten, in denen Improvisation gefordert ist. Mal ruft ein Versichertenberater an und möchte die Abrechnungsmodalitäten durchdeklinieren. Zwischendurch steht ein verunsicherter Patient mit Rückfragen vor dem Tresen. Dann plötzlich: ein akuter Personalengpass im Labor. Was viele erstaunt: Wer in diesem Bereich arbeitet, wird zwangsläufig zum Strippenzieher, Krisenmanager, Vermittler und Organisator in einer Person.


Spannungsfeld Qualifikation: Vielseitigkeit schlägt Einzeltalent

Mal ehrlich – die wenigsten finden sofort die perfekte Mischung aus Fachwissen, Einfühlungsvermögen, Zahlenaffinität und Standfestigkeit. Muss man auch nicht. Was zählt, sind Lernbereitschaft und Flexibilität. Was viele unterschätzen: Kaum eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich bereitet so stark auf wechselnde Gesetzeslagen und technische Neuerungen vor wie die im Gesundheitswesen. Datenschutz und Digitalisierung schreiten in einem atemberaubenden Tempo voran – da hilft kein Festhalten an alten Mustern. Wer clever investiert (auch einfach mal ein kleiner Fortbildungskurs nach Feierabend), steht später besser da. Und ja, Kommunikationsfähigkeit darf nie unterschätzt werden. Es klingt so abgedroschen, aber: Eine stoische Kassenkraft würde hier jämmerlich scheitern.


Auf Heller und Pfennig: Gehalt, regionale Unterschiede und Entwicklungschancen

Kommen wir zum Punkt, der offen selten, aber heimlich viel gefragt wird: Lohnt sich der Job finanziell – und wo lohnt er sich am meisten? Nun, ein Blick auf die Zahlen und ein Griff an die eigene Lebensplanung sind ratsam. Das Einstiegsgehalt schwankt erheblich: Je nach Bundesland, Einrichtungstyp (Klinik, Krankenkasse, Pflegebetrieb oder Privatpraxis) und Haustarif kann das Monatsbrutto irgendwie zwischen 2.400 € und 3.000 € pendeln – oft eher darunter als darüber, wenn ich an einige Gespräche mit Ex-Azubis denke. In Hamburg oder München lässt sich damit gerade so eine kleine Wohnung sichern, auf dem Land sieht das schon besser aus. Mit Berufserfahrung? Da sind Sprünge auf 3.500 € brutto drin – mit Weiterbildung sogar mehr, aber man muss daran arbeiten. Tarifbindung ist übrigens Gold wert, aber eben nicht überall selbstverständlich.


Arbeitsmarkt: Viel Nachfrage, wenig Selbstläufer

Wer’s satt hat, auf Vorstellungsgespräche ewig zu warten, ist im Gesundheitswesen goldrichtig – so suggerieren es zumindest viele Anzeigen. Die Wahrheit ist differenzierter: Gesucht werden zwar ständig „Kaufleute im Gesundheitswesen“ (die Nachfrage steigt tatsächlich, besonders wegen des demografischen Wandels und der wachsenden Komplexität in der Versorgungslandschaft), aber die Anforderungen auch. Digitalisierung, gesetzliche Neuerungen, Personalengpässe: Wer bloß Dienst nach Vorschrift macht, hat es schwer. Und: Wer spezialisiert ist – etwa auf Abrechnungssysteme oder Qualitätsmanagement – wird schneller genommen. Dennoch: Angst vor Arbeitslosigkeit muss keiner haben, der bereit ist, sich ein bisschen zu strecken.


Work-Life-Balance, Sinnfragen und kleine Episoden

Jetzt aber mal Tacheles: Ist dieser Beruf wirklich „zu Menschen freundlich“ – und wie steht’s mit Freizeit und Erfüllung? Ich kann nur sagen: Die Vielseitigkeit bringt ihre Tücken. Manchmal zieht sich die Bearbeitung eines schwierigen Falls bis abends oder man nimmt Patientengeschichten mit nach Hause. Es macht einen Unterschied, ob man bei einer großen Kasse mit Schichtsystem landet (flexiblere Zeiten, aber oft unpersönlich) oder in einer kleinen Praxis, wo jeder für alles zuständig ist (familiärer, aber auch fordernd). Manchmal lauern Konflikte zwischen privat und beruflich, besonders wenn die Kolleginnen wieder ausfallen – dann springt eben der/die Kaufmännische ein, ob er/sie will oder nicht. Trotzdem: Dieses spannungsgeladene Gemisch aus Büro, Medizin und gelebtem Alltag ist verdammt einzigartig.


Mein Fazit auf Probe

Wer sich nach dem Schulabschluss oder als Quereinsteiger fragt, ob der Sprung ins Gesundheitswesen Sinn ergibt: Er ergibt Sinn, wenn man bereit ist, die berühmte Extrameile zu gehen – fachlich wie menschlich. Man darf keine Angst vor Wandel haben, aber auch nicht vor Routine. Die Zahl der Stellenausschreibungen ist kein Freifahrtschein, aber ein gutes Zeichen. Am Ende bleibt: Wen der Gedanke reizt, Verwaltung und Gesundheit zu verbinden, Abwechslung sucht und nicht auf die Minute nach Feierabend abschaltet – der oder die findet hier mehr als nur einen „Job zum Geldverdienen“. Und wie immer im Leben gilt: Am besten mal ausprobieren. Sonst weiß man nie, ob einem das kontrollierte Chaos der Gesundheitsbranche nicht doch eine überraschende Heimat werden könnte.


Kurzbeschreibung Kauffrau im Gesundheitswesen

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Kauffrau im Gesundheitswesen

Verwaltung, Abrechnung, Personalplanung, Qualitätsmanagement, Patientenaufnahme, Vertragswesen. Liest sich trocken, oder? Ist es aber nicht! Jeder Tag bringt einen neuen Mix aus Routinen (ja, die gibt’s – und sie sind ehrlicherweise nicht immer spannend) und Momenten, in denen Improvisation gefordert ist. Mal ruft ein Versichertenberater an und möchte die Abrechnungsmodalitäten durchdeklinieren. Zwischendurch steht ein verunsicherter Patient mit Rückfragen vor dem Tresen. Dann plötzlich: ein akuter Personalengpass im Labor. Was viele erstaunt: Wer in diesem Bereich arbeitet, wird zwangsläufig zum Strippenzieher, Krisenmanager, Vermittler und Organisator in einer Person.

Mal ehrlich – die wenigsten finden sofort die perfekte Mischung aus Fachwissen, Einfühlungsvermögen, Zahlenaffinität und Standfestigkeit. Muss man auch nicht. Was zählt, sind Lernbereitschaft und Flexibilität. Was viele unterschätzen: Kaum eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich bereitet so stark auf wechselnde Gesetzeslagen und technische Neuerungen vor wie die im Gesundheitswesen. Datenschutz und Digitalisierung schreiten in einem atemberaubenden Tempo voran – da hilft kein Festhalten an alten Mustern. Wer clever investiert (auch einfach mal ein kleiner Fortbildungskurs nach Feierabend), steht später besser da. Und ja, Kommunikationsfähigkeit darf nie unterschätzt werden. Es klingt so abgedroschen, aber: Eine stoische Kassenkraft würde hier jämmerlich scheitern.

Kommen wir zum Punkt, der offen selten, aber heimlich viel gefragt wird: Lohnt sich der Job finanziell – und wo lohnt er sich am meisten? Nun, ein Blick auf die Zahlen und ein Griff an die eigene Lebensplanung sind ratsam. Das Einstiegsgehalt schwankt erheblich: Je nach Bundesland, Einrichtungstyp (Klinik, Krankenkasse, Pflegebetrieb oder Privatpraxis) und Haustarif kann das Monatsbrutto irgendwie zwischen 2.400 € und 3.000 € pendeln – oft eher darunter als darüber, wenn ich an einige Gespräche mit Ex-Azubis denke. In Hamburg oder München lässt sich damit gerade so eine kleine Wohnung sichern, auf dem Land sieht das schon besser aus. Mit Berufserfahrung? Da sind Sprünge auf 3.500 € brutto drin – mit Weiterbildung sogar mehr, aber man muss daran arbeiten. Tarifbindung ist übrigens Gold wert, aber eben nicht überall selbstverständlich.

Wer’s satt hat, auf Vorstellungsgespräche ewig zu warten, ist im Gesundheitswesen goldrichtig – so suggerieren es zumindest viele Anzeigen. Die Wahrheit ist differenzierter: Gesucht werden zwar ständig „Kaufleute im Gesundheitswesen“ (die Nachfrage steigt tatsächlich, besonders wegen des demografischen Wandels und der wachsenden Komplexität in der Versorgungslandschaft), aber die Anforderungen auch. Digitalisierung, gesetzliche Neuerungen, Personalengpässe: Wer bloß Dienst nach Vorschrift macht, hat es schwer. Und: Wer spezialisiert ist – etwa auf Abrechnungssysteme oder Qualitätsmanagement – wird schneller genommen. Dennoch: Angst vor Arbeitslosigkeit muss keiner haben, der bereit ist, sich ein bisschen zu strecken.

Jetzt aber mal Tacheles: Ist dieser Beruf wirklich „zu Menschen freundlich“ – und wie steht’s mit Freizeit und Erfüllung? Ich kann nur sagen: Die Vielseitigkeit bringt ihre Tücken. Manchmal zieht sich die Bearbeitung eines schwierigen Falls bis abends oder man nimmt Patientengeschichten mit nach Hause. Es macht einen Unterschied, ob man bei einer großen Kasse mit Schichtsystem landet (flexiblere Zeiten, aber oft unpersönlich) oder in einer kleinen Praxis, wo jeder für alles zuständig ist (familiärer, aber auch fordernd). Manchmal lauern Konflikte zwischen privat und beruflich, besonders wenn die Kolleginnen wieder ausfallen – dann springt eben der/die Kaufmännische ein, ob er/sie will oder nicht. Trotzdem: Dieses spannungsgeladene Gemisch aus Büro, Medizin und gelebtem Alltag ist verdammt einzigartig.

Wer sich nach dem Schulabschluss oder als Quereinsteiger fragt, ob der Sprung ins Gesundheitswesen Sinn ergibt: Er ergibt Sinn, wenn man bereit ist, die berühmte Extrameile zu gehen – fachlich wie menschlich. Man darf keine Angst vor Wandel haben, aber auch nicht vor Routine. Die Zahl der Stellenausschreibungen ist kein Freifahrtschein, aber ein gutes Zeichen. Am Ende bleibt: Wen der Gedanke reizt, Verwaltung und Gesundheit zu verbinden, Abwechslung sucht und nicht auf die Minute nach Feierabend abschaltet – der oder die findet hier mehr als nur einen „Job zum Geldverdienen“. Und wie immer im Leben gilt: Am besten mal ausprobieren. Sonst weiß man nie, ob einem das kontrollierte Chaos der Gesundheitsbranche nicht doch eine überraschende Heimat werden könnte.

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