Herzchirurgie Jobs

339 aktuelle Herzchirurgie Stellenangebote

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Arzt*Ärztin (m|w|d) Herzchirurgie - NEU!

Schüchtermann-Schiller’sche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KGErpen

Wir suchen einen Arzt mit abgeschlossenem Studium der Humanmedizin und deutscher Approbation sowie Erfahrung in der Herzchirurgie. Ein C1-Sprachniveau ist erforderlich, das selbstständige Arbeiten und Flexibilität unterstreicht. Wir bieten ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit attraktiven Vergütungen, einschließlich Weihnachts- und Urlaubsgeld. Zudem erhalten Sie eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung und Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung. Eine strukturierte Einarbeitung durch erfahrene Kollegen sorgt für einen reibungslosen Einstieg. Teamarbeit spielt in unserem Herzzentrum eine zentrale Rolle, wobei individuelle Dienstplangestaltungen möglich sind.
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Urlaubsgeld Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Schüchtermann-Schiller’sche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Humanmediziner als Arzt Herzchirurgie Klinik (m|w|d) - NEU!

Schüchtermann-Schiller’sche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KGErpen

Wir suchen einen engagierten Arzt (m/w/d) für die Herzchirurgie in Vollzeit. In dieser Position profitieren Sie von einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit und erlernen modernste chirurgische Verfahren. Ihre Verantwortung umfasst die prä- und postoperative Diagnostik sowie die Behandlung unserer Patienten. Sie erhalten die Möglichkeit, bei komplexen Eingriffen aktiv mitzuarbeiten. Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Medizinstudium mit deutscher Approbation sowie Berufserfahrung in der Herzchirurgie. Wir bieten attraktive finanzielle Rahmenbedingungen und Karrieremöglichkeiten, einschließlich Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie betrieblicher Altersversorgung.
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Urlaubsgeld Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Schüchtermann-Schiller’sche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Perfusionisten / Kardiotechniker (m/w/d) in der Herzchirurgie

Zentralklinik Bad Berka GmbHBad Berka

Entwickeln Sie Ihre Karriere im Gesundheitswesen mit unserem umfassenden Fort- und Weiterbildungsprogramm! Wir bieten ausgezeichnete persönliche und berufliche Entwicklungschancen im Bereich der Kardiotechnik. Zu Ihrem Aufgabengebiet gehört die Bedienung und Wartung von Kreislaufunterstützungssystemen sowie die Durchführung von Ablationsverfahren. Eine abgeschlossene Ausbildung zum Perfusionisten/Kardiotechniker und Berufserfahrung sind erforderlich. Wenn Sie Freude an der Arbeit im Team und Bereitschaftsdienst mitbringen, sind Sie bei uns genau richtig. Bewerben Sie sich jetzt über den Button "Ich bin interessiert" und starten Sie Ihre Karriere!
Familienfreundlich Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

Perfusionisten / Kardiotechniker (m/w/d) in der Herzchirurgie

Zentralklinik Bad Berka GmbH

Gestalten Sie Ihre Karriere im Bereich Kardiotechnik mit unserem hochqualifizierten Fort- und Weiterbildungsprogramm. Wir bieten Ihnen exzellente persönliche und berufliche Entwicklungschancen. Ihr Aufgabengebiet umfasst die Wartung von Kreislaufunterstützungssystemen sowie die Durchführung von Ablationsverfahren und Herzschrittmacherimplantationen. Sie bringen eine Ausbildung zum Perfusionisten oder Kardiotechniker mit und haben Erfahrung im Bereich Kardiotechnik. Wir suchen Teamplayer, die auch im Rufbereitschaftsdienst engagiert arbeiten können. Interessiert? Dann bewerben Sie sich jetzt über den Button "Ich bin interessiert" und starten Sie Ihre Karriere bei uns!
permanent_employment Familienfreundlich Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Krankenpfleger Herzchirurgie Intermediate Care (m/w/d)

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Wir suchen engagierte Pflegefachkräfte für die herz-chirurgische Intensivpflege am Klinikum Stuttgart. Freude an der Arbeit mit Patient:innen und Verantwortungsbewusstsein sind uns wichtig. Teamfähigkeit, Flexibilität und die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit zeichnen unsere idealen Kandidaten aus. Profitieren Sie von einem strukturierten Einarbeitungskonzept und über 500 Fortbildungsangeboten in unserer Akademie. Zudem bieten wir moderne Mitarbeiterunterkünfte, Betriebliches Gesundheitsmanagement und ein umfassendes Sportangebot. Arbeiten Sie dort, wo Ihr Einsatz sinnvoll und zukunftssicher ist – bewerben Sie sich jetzt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt (m/w/d) Herzchirurgie gesucht

Klinikum Bayreuth GmbHGoldkronach

Das Klinikum Bayreuth sucht einen engagierten Assistenzarzt (m/w/d) für die Herzchirurgie in Vollzeit. Diese Stelle ist zunächst befristet im Rahmen der Facharztausbildung. Als zentraler Maximalversorger in Oberfranken bieten wir hervorragende Karrierechancen in einem innovativen Umfeld. Mit über 3.500 Mitarbeitenden garantieren wir moderne Spitzenmedizin und höchste Patientenversorgung. Zudem sind wir Teil des Medizincampus Oberfranken und fördern Forschung sowie Lehre auf universitärem Niveau. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Medizin aktiv mit uns!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Corporate Benefit Klinikum Bayreuth GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt (m/w/d) für die Herzchirurgie

Robert-Bosch-Krankenhaus GmbHFellbach

Das Robert Bosch Krankenhaus (RBK) in Stuttgart sucht einen engagierten Assistenzarzt (m/w/d) für die Herzchirurgie in Vollzeit. Mit 1.191 Betten und über 40.000 stationären Patienten jährlich gehört das RBK zu den führenden Einrichtungen der Maximalversorgung. Hier erwarten Sie 20 Fachabteilungen und mehr als 15 Medizinische Zentren, die eine umfassende Betreuung garantieren. Teil des Bosch Health Campus sind auch zahlreiche Forschungsinstitute und Weiterbildungsmöglichkeiten. Profitieren Sie von einem interdisziplinären Team und einer modernen Ausstattung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Herzchirurgie aktiv mit!
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt (m/w/d) für die Herzchirurgie gesucht

Robert-Bosch-Krankenhaus GmbHGerlingen

Das Robert Bosch Krankenhaus (RBK) in Stuttgart sucht einen engagierten Assistenzarzt (m/w/d) für die Herzchirurgie in Vollzeit. Mit über 1.191 Betten und 40.000 stationären Patienten jährlich gehört das RBK zu den führenden Einrichtungen der Maximalversorgung. Hier arbeiten über 3.000 Mitarbeitende in 20 Fachabteilungen und zahlreichen medizinischen Zentren. Das RBK bietet nicht nur eine optimale Patientenversorgung, sondern auch hervorragende Weiterbildungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich. Werden Sie Teil des Bosch Health Campus und gestalten Sie die Zukunft der Herzchirurgie aktiv mit. Bewerben Sie sich noch heute für eine Karriere im Herzen der medizinischen Innovation!
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt (m/w/d) Herzchirurgie gesucht

Klinikum Bayreuth GmbHGesees

Das Klinikum Bayreuth sucht einen engagierten Assistenzarzt (m/w/d) in Herzchirurgie in Vollzeit, befristet im Rahmen der Facharztausbildung. Als zentraler Maximalversorger in Oberfranken bieten wir Spitzenmedizin und hochwertige Patientenversorgung. Mit 27 Kliniken und über 3.500 Mitarbeitenden garantieren wir modernste medizinische Standards. Als Teil des Medizincampus Oberfranken sind wir auch in der Lehre und Forschung aktiv. In unserem Krankenhaus erwartet Sie ein anspruchsvoller Arbeitsbereich, der höchste medizinische Versorgung gewährleistet. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Medizin aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Corporate Benefit Klinikum Bayreuth GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Herzchirurgie wissen müssen

Herzchirurgie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Herzchirurgie wissen müssen

Zwischen Herz und Hand – Warum sich Menschen für die Herzchirurgie entscheiden (und manchmal daran zweifeln)

Wer sich heutzutage für einen Einstieg in die Herzchirurgie entscheidet – ob frisch von der Uni, als branchenerfahrener Facharzt oder als völlig Berufsfremder mit einem leichten Hang zum Abenteuerlichen –, der wählt nicht einfach „irgendeinen medizinischen Beruf“. Das Herz ist kein Magen, und ein Operationssaal in der Herzchirurgie ist alles andere als ein ruhiger Bastelplatz. Herzchirurgie gleicht einer Gratwanderung – medizinisch faszinierend, gesellschaftlich relevant, aber auch mit einer gewissen Eigendynamik. Und ja: Auch mit einem spezifischen Geruch, der morgens um halb sechs in den Fluren hängt (was kaum jemand beim Auswahlgespräch erwähnt).


Alltag zwischen Präzision, Druck und echter Teamarbeit – was kommt auf Berufseinsteiger zu?

Die Ausbildung ist, sagen wir es geradeheraus, ein ausgedehnter Marathon mit gelegentlichen Sprint-Einlagen – wer nach wenigen Jahren den Spezialstatus erwartet, sollte sich eher bei der Feinarbeit am Modellflugzeug versuchen. Am Herzen operieren bedeutet: Unsichtbare Verantwortung in jeder Geste, unzählige Stunden am Tisch, im OP und drumherum. Frühaufstehertum ist kein Job-Bonus, sondern Voraussetzung. Die Arbeitstage sind selten vorhersehbar. Zwischendurch springt der Alarm – oder die Klappe wird doch schwieriger als gedacht, und der Puls, auch der eigene, klettert fühlbar über die Normalwerte.

Herzchirurgie ist für viele eine Mischung aus Handwerk und Hochtechnologie, aus menschlicher Nähe und klinischer Distanz. Patienten erinnern sich an Gesichter, nicht an Röntgenbilder. Man lernt schnell, dass Empathie im Dreißig-Sekunden-Takt genauso gefragt ist wie die ruhige Hand beim Gefäßnähen. Wochenenddienste? Gibt’s natürlich. Immer. Wobei: Wen das abschreckt, der sollte früh ehrlich zu sich sein – die kommerziellem Branchenversprechen von Work-Life-Balance klingen gut, aber der Realitätstest ist härter.


Fachkräfte gesucht – aber was zählt wirklich?

Das Feld der Herzchirurgie ist ein Paradebeispiel für Nachwuchsprobleme – der berühmte „Fachkräftemangel“ ist hier mehr als bloßes Statistikgejammer. Stellen für Berufseinsteiger sind nicht im Überfluss vorhanden, aber wechselbereite Fachkräfte haben, wenn ihnen die Gehaltsvorstellungen nicht aus der Umlaufbahn schießen, durchaus Chancen. Die wichtigsten Qualifikationen? Handwerkliches Geschick, Durchhaltevermögen (kein Mythos!), eine gewisse Gewöhnung an Hierarchien und – vielleicht am entscheidendsten – Nerven wie Drahtseile.

Man kann die besten Prüfungen bestehen, ohne im OP zu bestehen – das ahnt man rasch, wenn zum ersten Mal alles gleichzeitig schiefzugehen droht – Instrument verkehrt herum, Überwachungsmonitor blinkt, Chef schnaubt. Da hilft kein TED-Talk zur Resilienz, sondern nur echte Erfahrung.


Gehalt, Geld, Glamour? Zwischen Legenden und Alltag

Der Blick aufs Gehalt ist ein Kapitel für sich, voller Missverständnisse. Von außen klingt das Herzchirurgen-Gehalt nach Reichtum – immerhin ist das keine Halbtagsbeschäftigung, Ärzte gelten als „besserverdienend“ und ein bisschen elitär sowieso. Real: Berufseinsteiger tummeln sich finanziell irgendwo im Bereich anderer Facharztrichtungen, gelegentlich mit Prämien für Bereitschaftsdienste, seltener mit echten Luxusgipfeln. Wer schon mal nachts um halb drei für ein rupturiertes Aneurysma aus dem Bett geholt wurde, rechnet ohnehin anders mit seiner Lebenszeit.

Natürlich gibt es regionale Unterschiede – Ballungszentren, Uniklinika, private Anbieter oder namhafte Herzzentren zahlen unterschiedlich. Kleinere Häuser bieten gelegentlich überraschend solide Einstiegsmöglichkeiten, aber eben nicht immer das ganz große Rad bei der Lohntüte. Die Spreizung zwischen Gehalt und Arbeitsstunden ist gelegentlich so bemerkenswert, dass selbst altgediente Kollegen sarkastisch lachen. Ist das schlimm? Manchmal ja. Manchmal stachelt es auch an.


Karriere, Weiterkommen, Ausbrennen – wo führt die Reise hin?

Karrierewege in der Herzchirurgie sind überraschend vielfältig – auch wenn sie selten kerzengerade verlaufen. Akademisch kann man von der assistierenden Position übers Facharztstadium bis hin zum Ober- oder Chefarzt aufsteigen, sofern Ehrgeiz, Netzwerk und das Quäntchen Glück zusammenspielen. Jenseits der Klinik locken Medizintechnikfirmen, Forschungsinstitute oder – immer häufiger – Startups im Bereich digitaler Medizin. Klingt nach Freiheit? Vielleicht, aber es bleibt der Spagat zwischen medizinischem Anspruch und wirtschaftlicher Realität.

Was viele unterschätzen: Die Weiterbildung verlangt nicht nur unerschütterlichen Lernenthusiasmus, sondern auch ein waches Auge für technische Innovationen – Robotik, Bildgebung, neue OP-Techniken. Wer den Sprung auf den fahrenden Zug verpasst, bleibt in der Fachnische hängen. Ohne Neugier auf Lebenslanges Lernen wird’s eng.


Zwischen Pathos und Realität – der Mensch im Herzchirurgenkittel

Herzchirurgie hat ein Image zwischen Pathos, Technikbegeisterung und gefürchtetem Burnout. In den Gesprächen mit Berufseinsteigern höre ich immer wieder: Der Wunsch, einen echten Unterschied zu machen, ist groß, die Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit aber auch. Wie viel Privatleben bleibt, wenn man am Wochenende operiert? Kann man Empathie üben – oder verliert man sie irgendwann im Dienstplan?

Die Antwort fällt ernüchternd aus: Wer frühzeitig Grenzen setzen kann – im eigenen Anspruch, in der Arbeitszeit, ja manchmal auch im Umgang mit Machtspielchen –, der bleibt länger motiviert. Der gesellschaftliche Wandel, mehr Diversität im Team, bessere Arbeitsmodelle, digitale Prozesshilfe – das alles sind Lichtblicke. Bleibt die Erkenntnis: Herzchirurgie sucht Menschen, keine Maschinen. Es braucht Neugier, Ehrlichkeit und gelegentlich Trotz – aber was wäre ein Beruf schon, der diese Ecken nicht verlangt?


Kurzbeschreibung Herzchirurgie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Herzchirurgie

Die Ausbildung ist, sagen wir es geradeheraus, ein ausgedehnter Marathon mit gelegentlichen Sprint-Einlagen – wer nach wenigen Jahren den Spezialstatus erwartet, sollte sich eher bei der Feinarbeit am Modellflugzeug versuchen. Am Herzen operieren bedeutet: Unsichtbare Verantwortung in jeder Geste, unzählige Stunden am Tisch, im OP und drumherum. Frühaufstehertum ist kein Job-Bonus, sondern Voraussetzung. Die Arbeitstage sind selten vorhersehbar. Zwischendurch springt der Alarm – oder die Klappe wird doch schwieriger als gedacht, und der Puls, auch der eigene, klettert fühlbar über die Normalwerte.

Herzchirurgie ist für viele eine Mischung aus Handwerk und Hochtechnologie, aus menschlicher Nähe und klinischer Distanz. Patienten erinnern sich an Gesichter, nicht an Röntgenbilder. Man lernt schnell, dass Empathie im Dreißig-Sekunden-Takt genauso gefragt ist wie die ruhige Hand beim Gefäßnähen. Wochenenddienste? Gibt’s natürlich. Immer. Wobei: Wen das abschreckt, der sollte früh ehrlich zu sich sein – die kommerziellem Branchenversprechen von Work-Life-Balance klingen gut, aber der Realitätstest ist härter.

Das Feld der Herzchirurgie ist ein Paradebeispiel für Nachwuchsprobleme – der berühmte „Fachkräftemangel“ ist hier mehr als bloßes Statistikgejammer. Stellen für Berufseinsteiger sind nicht im Überfluss vorhanden, aber wechselbereite Fachkräfte haben, wenn ihnen die Gehaltsvorstellungen nicht aus der Umlaufbahn schießen, durchaus Chancen. Die wichtigsten Qualifikationen? Handwerkliches Geschick, Durchhaltevermögen (kein Mythos!), eine gewisse Gewöhnung an Hierarchien und – vielleicht am entscheidendsten – Nerven wie Drahtseile.

Man kann die besten Prüfungen bestehen, ohne im OP zu bestehen – das ahnt man rasch, wenn zum ersten Mal alles gleichzeitig schiefzugehen droht – Instrument verkehrt herum, Überwachungsmonitor blinkt, Chef schnaubt. Da hilft kein TED-Talk zur Resilienz, sondern nur echte Erfahrung.

Der Blick aufs Gehalt ist ein Kapitel für sich, voller Missverständnisse. Von außen klingt das Herzchirurgen-Gehalt nach Reichtum – immerhin ist das keine Halbtagsbeschäftigung, Ärzte gelten als „besserverdienend“ und ein bisschen elitär sowieso. Real: Berufseinsteiger tummeln sich finanziell irgendwo im Bereich anderer Facharztrichtungen, gelegentlich mit Prämien für Bereitschaftsdienste, seltener mit echten Luxusgipfeln. Wer schon mal nachts um halb drei für ein rupturiertes Aneurysma aus dem Bett geholt wurde, rechnet ohnehin anders mit seiner Lebenszeit.

Natürlich gibt es regionale Unterschiede – Ballungszentren, Uniklinika, private Anbieter oder namhafte Herzzentren zahlen unterschiedlich. Kleinere Häuser bieten gelegentlich überraschend solide Einstiegsmöglichkeiten, aber eben nicht immer das ganz große Rad bei der Lohntüte. Die Spreizung zwischen Gehalt und Arbeitsstunden ist gelegentlich so bemerkenswert, dass selbst altgediente Kollegen sarkastisch lachen. Ist das schlimm? Manchmal ja. Manchmal stachelt es auch an.

Karrierewege in der Herzchirurgie sind überraschend vielfältig – auch wenn sie selten kerzengerade verlaufen. Akademisch kann man von der assistierenden Position übers Facharztstadium bis hin zum Ober- oder Chefarzt aufsteigen, sofern Ehrgeiz, Netzwerk und das Quäntchen Glück zusammenspielen. Jenseits der Klinik locken Medizintechnikfirmen, Forschungsinstitute oder – immer häufiger – Startups im Bereich digitaler Medizin. Klingt nach Freiheit? Vielleicht, aber es bleibt der Spagat zwischen medizinischem Anspruch und wirtschaftlicher Realität.

Was viele unterschätzen: Die Weiterbildung verlangt nicht nur unerschütterlichen Lernenthusiasmus, sondern auch ein waches Auge für technische Innovationen – Robotik, Bildgebung, neue OP-Techniken. Wer den Sprung auf den fahrenden Zug verpasst, bleibt in der Fachnische hängen. Ohne Neugier auf Lebenslanges Lernen wird’s eng.

Herzchirurgie hat ein Image zwischen Pathos, Technikbegeisterung und gefürchtetem Burnout. In den Gesprächen mit Berufseinsteigern höre ich immer wieder: Der Wunsch, einen echten Unterschied zu machen, ist groß, die Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit aber auch. Wie viel Privatleben bleibt, wenn man am Wochenende operiert? Kann man Empathie üben – oder verliert man sie irgendwann im Dienstplan?

Die Antwort fällt ernüchternd aus: Wer frühzeitig Grenzen setzen kann – im eigenen Anspruch, in der Arbeitszeit, ja manchmal auch im Umgang mit Machtspielchen –, der bleibt länger motiviert. Der gesellschaftliche Wandel, mehr Diversität im Team, bessere Arbeitsmodelle, digitale Prozesshilfe – das alles sind Lichtblicke. Bleibt die Erkenntnis: Herzchirurgie sucht Menschen, keine Maschinen. Es braucht Neugier, Ehrlichkeit und gelegentlich Trotz – aber was wäre ein Beruf schon, der diese Ecken nicht verlangt?

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