Gesundheits und Sozialmanagement Jobs

292 aktuelle Gesundheits und Sozialmanagement Stellenangebote

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Gesundheits- & Kinderkrankenpfleger / Fachkraft Pflege für psychosoziale Begleitung & Beratung (m/w/d)

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Sie sind Pflegefachkraft für Pädiatrie oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger:in? Dann suchen wir genau Sie! Sie bringen Erfahrung in der Pädiatrie mit und zeichnen sich durch Flexibilität, Organisationskompetenz sowie Verantwortungsbewusstsein aus. Engagement und Teamfähigkeit sind für Sie selbstverständlich, ebenso wie die Bereitschaft, neue Herausforderungen anzunehmen. Wir bieten ein umfassendes Einarbeitungskonzept und über 500 Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in unserer hauseigenen Akademie. Zudem unterstützen wir Sie bei der Suche nach modernen Mitarbeiterunterkünften sowie bei weiteren Benefits wie einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement und attraktiven Verpflegungsangeboten.
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für außerklinische Intensivpflege

Therapie- und Pflegezentrum Westlausitz GmbHKamenz

Seit 2007 bieten wir umfassende Lösungen in der modernen Therapie und Pflege. Unser Angebot umfasst Physio-, Ergo- und Podologie sowie ambulanter Pflege und außerklinischer Intensivpflege. Bei uns steht der Mensch stets im Mittelpunkt – dank Teamarbeit auf Augenhöhe und kurzen Kommunikationswegen. Unsere Fachkräfte sind spezialisiert auf tracheotomierte und beatmete Patienten und gewährleisten eine kompetente Versorgung. Wir legen Wert auf individuelle Förderung und begleiten Patienten und ihre Angehörigen umfassend. Unsere qualifizierten Mitarbeiter kommen aus den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege und sind bestens ausgebildet.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als Bewohner- und Angehörigenberater:in (w/m/d)

Korian Deutschland GmbHAchim

Werde Teil von Korian als Bewohner- und Angehörigenberater:in (w/m/d)! In dieser Rolle arbeitest Du eng mit unserem engagierten Team sowie unseren Bewohner:innen und deren Angehörigen zusammen. Dein Einsatz bereichert das Leben vieler und steht für unsere Werte ein. Du übernimmst die wichtige Aufgabe, Angehörigenarbeit zu bündeln und als Vermittler zu fungieren. Gemeinsam mit Deinem Team entwickelst Du Strategien für den optimalen Umgang mit Angehörigen. Zudem bist Du für die Einarbeitung und Anleitung von Auszubildenden und Pflegekräften verantwortlich, um eine hohe Qualität der Pflege sicherzustellen.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d)

Wohlfahrtswerk für Baden-WürttembergMössingen

Suchen Sie eine erfüllende Karriere als Altenpfleger/in oder Gesundheits- und Krankenpfleger/in? Bei uns steht die professionelle Unterstützung von Menschen mit Pflegebedarf im Mittelpunkt. Genießen Sie einen sicheren Arbeitsplatz in einer modernen Einrichtung und profitieren Sie von vielfältigen Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Unser Bildungszentrum bietet hervorragende Fort- und Weiterbildungschancen, die wir großzügig fördern. Wir unterstützen Sie auch beim Wiedereinstieg nach einer Berufspause. Flexible Dienstzeiten und der pme Familienservice helfen Ihnen, Beruf und Privatleben optimal zu vereinbaren.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Leitende Pflegekraft in der Dialyse (m/w/d)

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

In einem Nierenzentrum sind Sie für die Planung, Gestaltung und Durchführung der Pflege verantwortlich, wobei die Einhaltung dialysespezifischer Standards im Fokus steht. Ihre Rolle umfasst auch die Unterstützung bei der Umsetzung betrieblicher Qualitätsstandards unter Berücksichtigung gesetzlicher und hygienischer Vorgaben. Gemeinsam mit der ärztlichen und kaufmännischen Leitung arbeiten Sie an der kontinuierlichen Verbesserung des Zentrums. Zudem stellen Sie sicher, dass alle erbrachten Leistungen ordnungsgemäß dokumentiert und abgerechnet werden. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege oder als Medizinische Fachangestellte. Idealerweise haben Sie eine Weiterbildung zur Stationsleitung oder sind bereit, entsprechende Führungskräfteentwicklungsprogramme zu absolvieren.
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachfrauen/-männer (m/w/d), Gesundheits- und Krankenpfleger/innen (m/w/d) oder Altenpfleger/innen (m/w/d)

Maßregelvollzugszentrum NiedersachsenLüneburg

Die Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie in Lüneburg sucht ab sofort Pflegefachkräfte (m/w/d) in Vollzeit. Sie erwartet ein unbefristetes Arbeitsverhältnis beim Land Niedersachsen. Dienstort ist unsere moderne Einrichtung mit 108 Betten, die sich auf die Behandlung psychisch kranker Straftäter spezialisiert hat. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten Team. Teilzeitmodelle sind ebenfalls möglich. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil einer wichtigen Aufgabe im Maßregelvollzug!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d) Internistische Onkologie und Wahlleistungsstation

Klinikum ItzehoeItzehoe

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (w/m/d) in Voll- oder Teilzeit für die internistische Onkologie. In unserem interprofessionellen Team erwartet Sie eine strukturierte Einarbeitung und ein abwechslungsreicher Pflegealltag. Sie übernehmen die professionelle Pflege und Versorgung unserer Patienten auf der Wahlleistungsstation. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder Krankenschwester. Wir bieten Ihnen eine unbefristete Festanstellung, ein unterstützendes Umfeld durch Stationshilfen und einen Springerpool. Werden Sie Teil unseres wertschätzenden Teams und gestalten Sie die patientenorientierte Pflege aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Work-Life-Balance Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Klinikum Itzehoe Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d) Stroke Unit

Klinikum ItzehoeItzehoe

Als Pflegefachkraft (w/m/d) in der Stroke Unit erwarten Sie spannende Herausforderungen und eine strukturierte Einarbeitung. Sie sind verantwortlich für die Pflege und Überwachung von Patienten mit akuten neurologischen Erkrankungen. In dieser spezialisierten Umgebung arbeiten Sie eng mit Ärzten, Therapeuten und Case Managern zusammen. Ihre Mitwirkung an modernen Pflegeprozessen ist entscheidend für die Weiterentwicklung des Fachbereichs. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger oder eine ähnliche Qualifikation, idealerweise mit Fortbildung in der Stroke Unit oder Intensivmedizin. Teamfähigkeit und Engagement sind für diesen verantwortungsvollen Job unerlässlich.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Work-Life-Balance Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Klinikum Itzehoe Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) im ASB Kreisverband Südpfalz - Standort Bad Bergzabern

ASB Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. Kreisverband SüdpfalzBad Bergzabern

Die Sozialstation Bad Bergzabern sucht eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) zur Verstärkung ihres Teams. In dieser Position bieten Sie individuelle Pflege und setzen aktuelle pflegewissenschaftliche Standards um. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung ärztlich verordneter Behandlungspflege und die Sicherung der Pflegequalität durch präzise Dokumentation. Sie begleiten zudem Hilfskräfte, Auszubildende und Praktikanten fachlich. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Pflegeausbildung sowie eine Fahrerlaubnis der Klasse B. Bewerben Sie sich und werden Sie Teil eines kompetenten, herzlichen Teams, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger_innen für den Tag- und Nachtdienst (m/w/d)

Therapiehilfe gGmbh Fachklinik für Rehabilitation DO IT!Lübeck

Gesundheits- und Krankenpfleger_innen spielen eine entscheidende Rolle in der psychosozialen Betreuung unserer Rehabilitand_innen. Wir suchen empathische Profis mit einem Abschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege, die Freude an selbstständiger Arbeit haben. Respekt und Sensibilität für Kinderschutz sind uns wichtig. Erfahrung im Sucht- und Drogenbereich sowie Flexibilität, insbesondere für Schichtdienste, sind von Vorteil. Wir bieten eine sinnvolle Tätigkeit in einem erfahrenen, gemeinnützigen Suchthilfeträger und ein engagiertes, multiprofessionelles Team. Neben Fort- und Weiterbildung unterstützen wir Sie mit 30 Tagen Urlaub und flexibler Vertragsgestaltung nach AVB gemäß TVL.
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Gesundheits und Sozialmanagement wissen müssen

Gesundheits und Sozialmanagement Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Gesundheits und Sozialmanagement wissen müssen

Was reizt eigentlich am Gesundheits- und Sozialmanagement? Ein Beruf mit doppeltem Boden

Manchmal frage ich mich: Wer entscheidet sich freiwillig für diesen Spagat? Gesundheits- und Sozialmanagement – das klingt aus der Distanz nach Schreibtisch, nach Formularen, nach grauen Ordnern zwischen Sozialträumen und Kostendruck. Aber wer die Branche von innen kennt, weiß: Da geht viel mehr, manchmal aber auch viel weniger, als Außenstehende erwarten. Es ist ein Sektor mit Licht und Schatten – und ehrlich gesagt, setzt man sich oft zwischen die Stühle. Zwischen ökonomischem Denken und sozialer Verantwortung, zwischen Zahlenschieberei und dem, was am Ende wirklich zählt: Lebensqualität für andere. Es gibt attraktivere Umschreibungen, keine Frage, aber viele landen hier, weil sie genau diese Spannung suchen. Sie wollen etwas bewegen. Und manchmal dabei fast an der eigenen Kraft verzweifeln – doch dazu später mehr.


Von der Aktenmappe zum ambulanten Pflegedienst: Das Aufgabenfeld ist unverschämt breit

Nehmen wir einen typischen Dienstag. Ich wette, kaum ein anderer Büroberuf ist so unberechenbar. Heute Budgetverhandlungen mit einem diakonischen Träger, morgen Qualitätsaudits in der Reha-Klinik, übermorgen Gespräch mit einer Pflegeleitung, die kurz vorm Burnout steht – und die Personaldecke? Dünner als das Sprichwort erlaubt. Man muss Prozesse analysieren können, Verwaltungssprache wie eine zweite Muttersprache beherrschen und trotzdem für all die menschlichen Schräglagen empfänglich bleiben. Klingt nach Superheld – ist aber Alltag. Wer sich darauf einlässt, braucht Nerven und einen Sinn für Grauzonen. Routine? Nur im Kalender.


Die Qual der (regionalen) Wahl: Gehalt zwischen Frustration und Überraschung

Schon klar: Von Luft und Liebe lebt niemand. Und im Gesundheits- und Sozialmanagement kann das Gehalt tatsächlich alles sein – außer transparent. Da sitzt du nach dem Bachelor in der Uniklinik im Süden und schaust neidisch nach Hamburg oder Essen, wo Tarifverträge andere Zahlen aufrufen. Kleine Träger, große Unsicherheit; kirchliche Einrichtungen, herzlich bezahlt – manchmal. Im Schnitt pendeln Einstiegsgehälter im mittleren bis gehobenen Bereich, vor allem, wenn man unmittelbar ins mittlere Management einsteigt. Aber – und diesen Satz sollten sich Idealisten an den Kühlschrank hängen – es zählt nicht nur die Summe auf dem Lohnzettel. Entwicklungsmöglichkeiten, Zusatzleistungen (Stichwort: betriebliche Altersvorsorge, Weiterbildung) und regionale Unterschiede sägen am Gehalt – manchmal kräftiger, als man denkt. Ob das nun ’ne echte Wertschätzung ist oder nur ein Zeugnis-Feigenblatt – darüber lässt sich streiten.


Gesucht: Lösungskompetenz. Und Humor

Fragt man Personalverantwortliche nach den wichtigsten Fähigkeiten, drehen sie – wenig überraschend – die Leier von Sozialkompetenz, Kommunikationsstärke, Prozessdenken. Ja, geschenkt. Wer in diesem Feld bestehen will, muss improvisieren können. Mal ehrlich: Es gibt Tage, da ruft niemand an, und dann – bäm – explodiert das Postfach. Sprachgefühl ist gefragt. Sitzfleisch sowieso. Und: der Wille, sich auf wechselnde Teams, neue Hilfstechnologien oder Gesetzesnovellen einzulassen – denn der Reformstau wohnt in diesem Beruf fast dauerhaft auf der Couch. Was viele unterschätzen: Diese Arbeit verlangt Durchhaltevermögen, aber auch ein paar kesse Widerworte. Wer zu nett ist, geht unter. Wer zu hart ist, wird einsam.


Karriere zwischen Taktik und Zufall: Warum Ausbildung auch 2024 längst nicht alles ist

Wer glaubt, im Gesundheits- und Sozialmanagement wäre nach dem Studium Schluss mit Lernen, irrt. Weiterbildung ist Pflicht, nicht Kür – ob CAS Sozialmanagement, MBA für Non-Profits oder der Zertifikatskurs „Digitale Transformation im Gesundheitswesen“. Digitales Know-how ist gefragt wie nie (Pflegeplanung per App? Datenschutz-Albtraum im QM?), und Führungskompetenz ist längst keine reine Chefsache mehr. Unlängst wurden sogar Pflegekräfte zu Teamcoaches ausgebildet, damit nicht alle am Personalmangel verzweifeln. Das Arbeitsumfeld – immer seltener klassisch, immer häufiger hybrid, Homeoffice und Klinikflur im Wechsel. Wer flexibel bleibt, gewinnt. Wer stehenbleibt, wird überholt. So ist das – manchmal unfair, meistens aber ehrlich.


Between Idealen und Realität: Der Arbeitsmarkt, Work-Life-Balance und ein bisschen Trotz

Stichwort: Fachkräftemangel. Angeblich brennen alle drauf, in der Branche zu arbeiten. Aber viele Bewerberinnen und wechselwillige Fachkräfte haben eine Frage im Hinterkopf: Bleibt da noch Leben nach dem Feierabend? Ja, mit Abstrichen. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und mobiles Arbeiten sind angekommen – zumindest dort, wo die IT-Infrastruktur nicht 2009 stehengeblieben ist. Aber: Wer glaubt, das Gemüse à la Homeoffice wäre die perfekte Lösung, unterschätzt den Wert des menschlichen Kontakts. Zudem wechseln viele aus Frust, weil Wertschätzung fehlt oder weil Trägerstrukturen zu starr sind. Trotzdem – und das sage ich ohne Pathos – bleibt der Gesundheits- und Sozialbereich ein Berufsfeld mit echtem Sinn, mit uneingelösten Versprechen, ja, aber auch mit Möglichkeiten für die, die sich nicht blenden lassen. Nichts für Bequemlinge, nichts für notorische Nörgler – aber für Leute, die noch an das glauben, was zwischen Paragraph und Praxis passieren kann.


Kurzbeschreibung Gesundheits und Sozialmanagement

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Gesundheits und Sozialmanagement

Nehmen wir einen typischen Dienstag. Ich wette, kaum ein anderer Büroberuf ist so unberechenbar. Heute Budgetverhandlungen mit einem diakonischen Träger, morgen Qualitätsaudits in der Reha-Klinik, übermorgen Gespräch mit einer Pflegeleitung, die kurz vorm Burnout steht – und die Personaldecke? Dünner als das Sprichwort erlaubt. Man muss Prozesse analysieren können, Verwaltungssprache wie eine zweite Muttersprache beherrschen und trotzdem für all die menschlichen Schräglagen empfänglich bleiben. Klingt nach Superheld – ist aber Alltag. Wer sich darauf einlässt, braucht Nerven und einen Sinn für Grauzonen. Routine? Nur im Kalender.

Schon klar: Von Luft und Liebe lebt niemand. Und im Gesundheits- und Sozialmanagement kann das Gehalt tatsächlich alles sein – außer transparent. Da sitzt du nach dem Bachelor in der Uniklinik im Süden und schaust neidisch nach Hamburg oder Essen, wo Tarifverträge andere Zahlen aufrufen. Kleine Träger, große Unsicherheit; kirchliche Einrichtungen, herzlich bezahlt – manchmal. Im Schnitt pendeln Einstiegsgehälter im mittleren bis gehobenen Bereich, vor allem, wenn man unmittelbar ins mittlere Management einsteigt. Aber – und diesen Satz sollten sich Idealisten an den Kühlschrank hängen – es zählt nicht nur die Summe auf dem Lohnzettel. Entwicklungsmöglichkeiten, Zusatzleistungen (Stichwort: betriebliche Altersvorsorge, Weiterbildung) und regionale Unterschiede sägen am Gehalt – manchmal kräftiger, als man denkt. Ob das nun ’ne echte Wertschätzung ist oder nur ein Zeugnis-Feigenblatt – darüber lässt sich streiten.

Fragt man Personalverantwortliche nach den wichtigsten Fähigkeiten, drehen sie – wenig überraschend – die Leier von Sozialkompetenz, Kommunikationsstärke, Prozessdenken. Ja, geschenkt. Wer in diesem Feld bestehen will, muss improvisieren können. Mal ehrlich: Es gibt Tage, da ruft niemand an, und dann – bäm – explodiert das Postfach. Sprachgefühl ist gefragt. Sitzfleisch sowieso. Und: der Wille, sich auf wechselnde Teams, neue Hilfstechnologien oder Gesetzesnovellen einzulassen – denn der Reformstau wohnt in diesem Beruf fast dauerhaft auf der Couch. Was viele unterschätzen: Diese Arbeit verlangt Durchhaltevermögen, aber auch ein paar kesse Widerworte. Wer zu nett ist, geht unter. Wer zu hart ist, wird einsam.

Wer glaubt, im Gesundheits- und Sozialmanagement wäre nach dem Studium Schluss mit Lernen, irrt. Weiterbildung ist Pflicht, nicht Kür – ob CAS Sozialmanagement, MBA für Non-Profits oder der Zertifikatskurs „Digitale Transformation im Gesundheitswesen“. Digitales Know-how ist gefragt wie nie (Pflegeplanung per App? Datenschutz-Albtraum im QM?), und Führungskompetenz ist längst keine reine Chefsache mehr. Unlängst wurden sogar Pflegekräfte zu Teamcoaches ausgebildet, damit nicht alle am Personalmangel verzweifeln. Das Arbeitsumfeld – immer seltener klassisch, immer häufiger hybrid, Homeoffice und Klinikflur im Wechsel. Wer flexibel bleibt, gewinnt. Wer stehenbleibt, wird überholt. So ist das – manchmal unfair, meistens aber ehrlich.

Stichwort: Fachkräftemangel. Angeblich brennen alle drauf, in der Branche zu arbeiten. Aber viele Bewerberinnen und wechselwillige Fachkräfte haben eine Frage im Hinterkopf: Bleibt da noch Leben nach dem Feierabend? Ja, mit Abstrichen. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und mobiles Arbeiten sind angekommen – zumindest dort, wo die IT-Infrastruktur nicht 2009 stehengeblieben ist. Aber: Wer glaubt, das Gemüse à la Homeoffice wäre die perfekte Lösung, unterschätzt den Wert des menschlichen Kontakts. Zudem wechseln viele aus Frust, weil Wertschätzung fehlt oder weil Trägerstrukturen zu starr sind. Trotzdem – und das sage ich ohne Pathos – bleibt der Gesundheits- und Sozialbereich ein Berufsfeld mit echtem Sinn, mit uneingelösten Versprechen, ja, aber auch mit Möglichkeiten für die, die sich nicht blenden lassen. Nichts für Bequemlinge, nichts für notorische Nörgler – aber für Leute, die noch an das glauben, was zwischen Paragraph und Praxis passieren kann.

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