Gesundheits- und Pflegeassistent Jobs

822 aktuelle Gesundheits- und Pflegeassistent Stellenangebote

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Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Dialyse

Nephrocare Hamburg-Altona GmbHHamburg

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte in der Dialyse in Hamburg? Unser unbefristeter Vollzeitjob (Kennziffer: DS44101023-R0252040) bietet Ihnen die Möglichkeit, in einem modernen Umfeld zu arbeiten. Werden Sie Teil unseres engagierten Dialyse-Teams bei Nephro Care, einer Tochtergesellschaft von Fresenius Medical Care AG. Gemeinsam sorgen wir für die bestmögliche Behandlung von Patienten mit Nierenerkrankungen. Profitieren Sie von einem starken Zusammenhalt unter den Kollegen und einem positiven Arbeitsklima. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv das Wohlergehen unserer Patienten mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkräfte oder MFA für die Dialyse (m/w/d)

KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.Lohr Main

Als Teil des engagierten Pflegeteams unterstützen Sie die umfassende Versorgung unserer Dialysepatienten. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Vorbereitung des Behandlungsbereichs und die Dokumentation der Behandlungsergebnisse. Zudem sind Sie für die Anamneseerhebung und die Beurteilung des Allgemeinzustands zuständig. Während der Dialyse überwachen Sie den Ablauf, um die Sicherheit unserer Patienten zu gewährleisten. Sie haben die Möglichkeit, sich auf Bereiche wie Heimdialyse zu spezialisieren und Ihre Perspektiven zu erweitern. Darüber hinaus kümmern Sie sich um Terminvereinbarungen und administrativen Aufgaben, einschließlich Abrechnung und Systempflege.
Weihnachtsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Dialyse

Nephrocare Berlin-Weißensee GmbHBerlin

Werde Teil unseres engagierten Teams als Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) in der Dialyse! Ab sofort suchen wir Verstärkung in Vollzeit für unsere Nephrocare Berlin-Weißensee GmbH. Als Teil von Fresenius Medical Care AG betreuen wir täglich über 1800 Patienten mit Nierenerkrankungen. Unsere modernen Medizinischen Versorgungszentren bieten eine umfassende Ausbildung und Weiterentwicklung. Hier wirst du aktiv in die Durchführung von Dialysebehandlungen integriert. Wenn du auf der Suche nach einer neuen Herausforderung bist, bewirb dich jetzt und trage zur Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten bei!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger m/w/d, Altenpfleger m/w/d oder Medizinischer Fachangestellter m/w/d

PHV – Der DialysepartnerBielefeld

Sind Sie ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder medizinische Fachangestellte und suchen eine neue Herausforderung? Wir bieten Ihnen individuelle Einarbeitung, damit Sie sich in Ihrer neuen Rolle schnell wohlfühlen. Unsere Arbeitsumgebung fördert Ihr Einfühlungsvermögen und technisches Verständnis, insbesondere im Bereich Dialyse. Genießen Sie attraktive Vorteile wie unseren hauseigenen Tarif, Fahrtkostenerstattung und betriebliche Altersversorgung. Zudem bieten wir flexible Arbeitszeiten in Voll- oder Teilzeit und zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote. Bewerben Sie sich jetzt und profitieren Sie von einem nahen Arbeitsplatz und zusätzlichen Extras wie Zuschüssen zu Fitnessangeboten.
Fahrtkosten-Zuschuss Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten

Maimonides-ZentrumWien

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Pflegefachassistent/in in Voll- oder Teilzeit. Bei uns steht Menschlichkeit im Mittelpunkt! Ihre Aufgaben umfassen vielfältige pflegerische Maßnahmen gemäß § 83 GuKG idgF. Bewerben Sie sich jetzt!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten

Maimonides-ZentrumWien

Werde Teil unseres Teams als Pflegeassistent/in in Voll- oder Teilzeit! Bei uns steht Menschlichkeit im Mittelpunkt. Übernimm Verantwortung für pflegerische Maßnahmen gemäß § 83 GuKG und gestalte das Wohlbefinden unserer Patienten aktiv mit.
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegeassistent*in (mobil) 25-37h

Volkshilfe Wien GmbHWien

Erleben Sie Pflege, die über bloße Aufgaben hinausgeht und nachhaltige Veränderungen schafft. Werden Sie Teil eines Teams, das echten Einfluss auf das Leben anderer hat.
Fahrtkosten-Zuschuss Gesundheitsprogramme Einkaufsrabatte Corporate Benefit Volkshilfe Wien GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Trainee Hotellerie (m/w/d) Gastronomiefachkraft, Hotel- und Gastgewerbeassistent, Koch, Restaurantfachkraft, Masseur, Fußpfleger, Kosmetiker,

Falkensteiner Hotel Bad LeonfeldenBad Leonfelden

Entdecken Sie unser neu gestaltetes 4*Superior-Hotel über der Nebelgrenze! Seit April 2023 dürfen Sie sich auf moderne Zimmer, ein frisches Restaurant und einen revitalisierten Spa-Bereich freuen. Werden Sie Teil dieses einzigartigen Erlebnisses!
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegeassistent*in Pflege Zuhause Wolkersdorf

Caritas der Erzdiözese WienWolkersdorf Weinviertel

Werde Teil unseres Caritas Pflege Zuhause-Teams! Setze deine Talente in der Pflege und Betreuung gemäß GuKG und unserem Lebensqualitätskonzept ein und erlebe eine erfüllende berufliche Herausforderung. Bewirb dich jetzt!
Jobticket – ÖPNV Gesundheitsprogramme Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Gesundheits- und Pflegeassistent wissen müssen

Gesundheits- und Pflegeassistent Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Gesundheits- und Pflegeassistent wissen müssen

Mit Kittel und Menschlichkeit – Mein Blick auf den Berufsstart als Gesundheits- und Pflegeassistent

Wer heute darüber nachdenkt, in die Pflege einzusteigen – sagen wir als Gesundheits- und Pflegeassistent –, stößt auf ein Paradox: Der Job ist einerseits allgegenwärtig in den Debatten um gesellschaftlichen Wandel, Fachkräftemangel und Würde am Lebensende. Andererseits, das muss ich freimütig sagen, bleibt er ein bisschen unsichtbar, fast beiläufig im Schatten der alles erklärenden Begriffe wie „Pflegenotstand“ oder „systemrelevant“. Man hört viel, aber versteht wenig vom echten Alltag. Zeit für ein Stück Innenansicht – das hier ist beides: Recherche und persönliche Position zugleich.


Ein Job für die, die mehr als Dienst nach Vorschrift wollen

Beginnen wir mit dem Kernsatz: Gesundheits- und Pflegeassistenten sind das Rückgrat der täglichen Versorgung – in Seniorenheimen, ambulanten Diensten, Krankenhäusern. Sie waschen, unterstützen, beobachten; sie machen Spritzen nicht, aber sie schließen Wunden und öffnen Türen. Manchmal wörtlich, manchmal im übertragenen Sinne. Wer jetzt denkt, das sei „nur“ Waschen, Anziehen, Essen reichen – bitte gleich mal einen halben Tag auf Station hospitieren. Hinter jeder Tätigkeit steckt mehr als Routine: Empathie, ein Sensorium für den Menschen, der im System allzu oft zur Nummer wird.

Im Grunde sind es die unspektakulären Gesten, auf die es ankommt: Ein Lächeln, wenn der Tag misslich beginnt. Das schnörkellose Umgehen mit Intimität – eine Fähigkeit, für die es kein Handbuch gibt, wohl aber eine innere Balance. Und ja, das Fehlen von Berührungsängsten. Wer Pflege nur technisch versteht oder auf die normale Floskelsprache reduziert („hilft bei der Körperpflege“), begreift nicht, dass es hier um Grenzerfahrung im Alltag geht – für beide Seiten.


Qualifikation, Persönlichkeit – und der Mut zur Lücke

Die Qualifikation, was heißt das eigentlich in diesem Bereich? Der Weg in den Job ist, verglichen mit akademischen Berufen, oft kürzer und zugänglicher. Vielfach reicht eine schulische Ausbildung, regional unterschiedlich stark formalisiert, manchmal noch mit Praxisabschnitten und gelegentlicher Theorie – nie vollständig standardisiert, aber mit einer klaren Kernstruktur: Selbsterfahrung, praktische Belastungserproben, und immer wieder der berühmte Umgang mit „schwierigen Situationen“.

Was viele unterschätzen: Stärke in diesem Job misst sich selten am Abschlusszeugnis. (Ein Seitenhieb auf den Bürokratie-Überbau sei erlaubt.) Viel entscheidender ist die Bereitschaft, Nähe auszuhalten, Nonstop-Teamplay zu betreiben, gleichzeitig aber auf Distanz zu bleiben, wenn es für Selbstschutz oder eigene Belastung nötig wird. Es ist eine Gratwanderung: Du brauchst Herz – aber bitte ohne Idealismusburnout. Wer das beherrscht, ist Gold wert. Und ja, auch Einsteiger ohne langen Lebenslauf können sich behaupten, wenn sie die richtige Haltung mitbringen. Manchmal fragt man sich selbst: Warum machen es zu wenige? Mut zur Lücke, Mut zur Improvisation – auch das ist Pflegealltag.


Verdienst – ernüchternd, sagen viele. Aber differenziert betrachtet ...

Jetzt zum leidigen Thema Gehalt, das ja in jeder Berufsberatung früher oder später unausweichlich wird. Was bleibt am Monatsende? Kurz gesagt: Es ist nicht die große Sause – aber differenzieren wir. Einstiegsgehälter variieren teils erheblich nach Bundesland, Trägerschaft und Tarifbindung. In öffentlichen Einrichtungen fällt das Entgelt meist etwas höher aus, während private Anbieter oder sogenannte Outsourcing-Modelle gerne ein paar Euro pro Stunde weniger springen lassen. Manchmal lohnt ein Seitenblick auf den Flächentarifvertrag oder die berühmte Entgelttabelle – es gibt Regionen, da klafft die Lücke zwischen Nord und Süd, Ost und West spürbar auseinander.

Wirklich spannend wird es bei Zusatzleistungen: Mancher Betrieb zahlt Zuschläge für Nacht- oder Wochenendarbeit, andere ködern mit Fahrtkostenübernahme oder sogar Digitalisierungsschulungen (Stichwort: elektronische Dokumentation). Das ist kein Ruhmesblatt, aber wenigstens ein Mosaik. Wer flexibel ist und sich auf Springer-Verträge einlässt, kann mitunter mehr verdienen – bezahlt allerdings mit weniger Planbarkeit.


Arbeitsmarkt, Digitalisierung – und warum niemand unersetzlich ist

Noch vor wenigen Jahren galt: Wer in die Pflege geht, hat einen Job auf Lebenszeit. Klingt hübsch, fühlt sich heute aber anders an. Es gibt weiterhin viele Stellen – allerorten, wirklich. Aber: Der Arbeitsmarkt verändert sich spürbar. Digitalisierung verschiebt die Anforderungen: Dokumentation läuft kaum noch auf Papier, sondern online mit Tablets oder Spracherkennung. Wer da nicht mitzieht, merkt schnell, dass der Alltag tückischer wird.

Gleichzeitig wächst die Zahl der Menschen aus anderen Herkunftsländern, die als Assistenten starten – eine Entwicklung, die für Vielfalt im Team sorgt, aber auch neue Hürden im Miteinander birgt (Stichwort: Sprache, kulturelle Gewohnheiten). Manchmal frage ich mich, wie lange es noch gutgeht ohne gezielte Teamtrainings. Der Ton in den Stationszimmern ist härter geworden, das Tempo sowieso. Und was bemerkt der Wechselwillige? Wer einmal im ambulanten Bereich war, erlebt Tagesrhythmen wie ein Uhrwerk; im stationären Bereich dagegen häufige Unterbesetzungen, die zu allerlei Improvisationstheater zwingen. Kein Job für Perfektionisten, aber auch keiner für Zyniker.


Perspektiven und Lebensbalance – zwischen Berufung und Burnout

Klingt jetzt alles ziemlich fordernd? Ist es auch. Aber es gibt ein paar Lichtblicke – und die sollte niemand unterschlagen. Erstens: Wer sich weiterbildet, kann als Pflegefachkraft, Alltagsbegleiter oder in spezielle Fachbereiche aufsteigen. Die Durchlässigkeit ist besser als ihr Ruf. Zweitens: Wer einen Arbeitgeber findet, der flexible Arbeitszeitmodelle ernst meint, kann sogar so etwas wie Work-Life-Balance erleben. Das ist selten, aber nicht ausgeschlossen – und lohnt das Nachfragen im Bewerbungsgespräch.

Und drittens: Die untergründige Sinnhaftigkeit, die viele nach Jahren noch im Beruf hält. Ich will nicht lügen – es sind nicht die Arbeitsbedingungen, sondern das Gefühl, gebraucht zu werden, auch unter widrigen Umständen, das trägt.

Ob ich den Einstieg empfehlen würde? Kommt auf deine Stärken, deinen Humor und deine Resilienz an. Leicht ist es nie, langweilig allerdings auch nicht. Manch einer, so hörte ich kürzlich, wird in der Pflege geboren – andere wachsen erst hinein. Aber eines bleibt: Wer als Gesundheits- und Pflegeassistent beginnt, lernt mehr über das Leben als in so manchem Hörsaal. Und das kann – bei aller Anstrengung – verdammt befriedigend sein.


Kurzbeschreibung Gesundheits- und Pflegeassistent

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Gesundheits- und Pflegeassistent

Beginnen wir mit dem Kernsatz: Gesundheits- und Pflegeassistenten sind das Rückgrat der täglichen Versorgung – in Seniorenheimen, ambulanten Diensten, Krankenhäusern. Sie waschen, unterstützen, beobachten; sie machen Spritzen nicht, aber sie schließen Wunden und öffnen Türen. Manchmal wörtlich, manchmal im übertragenen Sinne. Wer jetzt denkt, das sei „nur“ Waschen, Anziehen, Essen reichen – bitte gleich mal einen halben Tag auf Station hospitieren. Hinter jeder Tätigkeit steckt mehr als Routine: Empathie, ein Sensorium für den Menschen, der im System allzu oft zur Nummer wird.

Im Grunde sind es die unspektakulären Gesten, auf die es ankommt: Ein Lächeln, wenn der Tag misslich beginnt. Das schnörkellose Umgehen mit Intimität – eine Fähigkeit, für die es kein Handbuch gibt, wohl aber eine innere Balance. Und ja, das Fehlen von Berührungsängsten. Wer Pflege nur technisch versteht oder auf die normale Floskelsprache reduziert („hilft bei der Körperpflege“), begreift nicht, dass es hier um Grenzerfahrung im Alltag geht – für beide Seiten.

Die Qualifikation, was heißt das eigentlich in diesem Bereich? Der Weg in den Job ist, verglichen mit akademischen Berufen, oft kürzer und zugänglicher. Vielfach reicht eine schulische Ausbildung, regional unterschiedlich stark formalisiert, manchmal noch mit Praxisabschnitten und gelegentlicher Theorie – nie vollständig standardisiert, aber mit einer klaren Kernstruktur: Selbsterfahrung, praktische Belastungserproben, und immer wieder der berühmte Umgang mit „schwierigen Situationen“.

Was viele unterschätzen: Stärke in diesem Job misst sich selten am Abschlusszeugnis. (Ein Seitenhieb auf den Bürokratie-Überbau sei erlaubt.) Viel entscheidender ist die Bereitschaft, Nähe auszuhalten, Nonstop-Teamplay zu betreiben, gleichzeitig aber auf Distanz zu bleiben, wenn es für Selbstschutz oder eigene Belastung nötig wird. Es ist eine Gratwanderung: Du brauchst Herz – aber bitte ohne Idealismusburnout. Wer das beherrscht, ist Gold wert. Und ja, auch Einsteiger ohne langen Lebenslauf können sich behaupten, wenn sie die richtige Haltung mitbringen. Manchmal fragt man sich selbst: Warum machen es zu wenige? Mut zur Lücke, Mut zur Improvisation – auch das ist Pflegealltag.

Jetzt zum leidigen Thema Gehalt, das ja in jeder Berufsberatung früher oder später unausweichlich wird. Was bleibt am Monatsende? Kurz gesagt: Es ist nicht die große Sause – aber differenzieren wir. Einstiegsgehälter variieren teils erheblich nach Bundesland, Trägerschaft und Tarifbindung. In öffentlichen Einrichtungen fällt das Entgelt meist etwas höher aus, während private Anbieter oder sogenannte Outsourcing-Modelle gerne ein paar Euro pro Stunde weniger springen lassen. Manchmal lohnt ein Seitenblick auf den Flächentarifvertrag oder die berühmte Entgelttabelle – es gibt Regionen, da klafft die Lücke zwischen Nord und Süd, Ost und West spürbar auseinander.

Wirklich spannend wird es bei Zusatzleistungen: Mancher Betrieb zahlt Zuschläge für Nacht- oder Wochenendarbeit, andere ködern mit Fahrtkostenübernahme oder sogar Digitalisierungsschulungen (Stichwort: elektronische Dokumentation). Das ist kein Ruhmesblatt, aber wenigstens ein Mosaik. Wer flexibel ist und sich auf Springer-Verträge einlässt, kann mitunter mehr verdienen – bezahlt allerdings mit weniger Planbarkeit.

Noch vor wenigen Jahren galt: Wer in die Pflege geht, hat einen Job auf Lebenszeit. Klingt hübsch, fühlt sich heute aber anders an. Es gibt weiterhin viele Stellen – allerorten, wirklich. Aber: Der Arbeitsmarkt verändert sich spürbar. Digitalisierung verschiebt die Anforderungen: Dokumentation läuft kaum noch auf Papier, sondern online mit Tablets oder Spracherkennung. Wer da nicht mitzieht, merkt schnell, dass der Alltag tückischer wird.

Gleichzeitig wächst die Zahl der Menschen aus anderen Herkunftsländern, die als Assistenten starten – eine Entwicklung, die für Vielfalt im Team sorgt, aber auch neue Hürden im Miteinander birgt (Stichwort: Sprache, kulturelle Gewohnheiten). Manchmal frage ich mich, wie lange es noch gutgeht ohne gezielte Teamtrainings. Der Ton in den Stationszimmern ist härter geworden, das Tempo sowieso. Und was bemerkt der Wechselwillige? Wer einmal im ambulanten Bereich war, erlebt Tagesrhythmen wie ein Uhrwerk; im stationären Bereich dagegen häufige Unterbesetzungen, die zu allerlei Improvisationstheater zwingen. Kein Job für Perfektionisten, aber auch keiner für Zyniker.

Klingt jetzt alles ziemlich fordernd? Ist es auch. Aber es gibt ein paar Lichtblicke – und die sollte niemand unterschlagen. Erstens: Wer sich weiterbildet, kann als Pflegefachkraft, Alltagsbegleiter oder in spezielle Fachbereiche aufsteigen. Die Durchlässigkeit ist besser als ihr Ruf. Zweitens: Wer einen Arbeitgeber findet, der flexible Arbeitszeitmodelle ernst meint, kann sogar so etwas wie Work-Life-Balance erleben. Das ist selten, aber nicht ausgeschlossen – und lohnt das Nachfragen im Bewerbungsgespräch.

Und drittens: Die untergründige Sinnhaftigkeit, die viele nach Jahren noch im Beruf hält. Ich will nicht lügen – es sind nicht die Arbeitsbedingungen, sondern das Gefühl, gebraucht zu werden, auch unter widrigen Umständen, das trägt.

Ob ich den Einstieg empfehlen würde? Kommt auf deine Stärken, deinen Humor und deine Resilienz an. Leicht ist es nie, langweilig allerdings auch nicht. Manch einer, so hörte ich kürzlich, wird in der Pflege geboren – andere wachsen erst hinein. Aber eines bleibt: Wer als Gesundheits- und Pflegeassistent beginnt, lernt mehr über das Leben als in so manchem Hörsaal. Und das kann – bei aller Anstrengung – verdammt befriedigend sein.

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