Frauenheilkunde Jobs

56 aktuelle Frauenheilkunde Stellenangebote

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Oberarzt Frauenheilkunde und Geburtshilfe (m/w/d) mit Zusatzfunktion Standortleitung

Klinikverbund Südwest gGmbHBöblingen

Das Fachzentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Böblingen sucht einen Oberarzt (m/w/d) für die Standortleitung in Leonberg. Mit über 2.800 Geburten jährlich ist unsere Geburtshilfe ein zertifiziertes Perinatalzentrum der Stufe 1 und bietet erstklassige Maximalversorgung. Unsere fachlichen Schwerpunkte liegen in der gynäkologischen Onkologie, Urogynäkologie und minimalinvasiven Chirurgie. Darüber hinaus verfügen wir über eine vollständige Weiterbildungsermächtigung für Frauenheilkunde sowie für spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin. Werden Sie Teil eines engagierten Teams und gestalten Sie die Zukunft der Frauenheilkunde mit. Bewerben Sie sich jetzt und nutzen Sie diese spannende Karrierechance!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe

BS Menzel GmbHWittenberge

Wir suchen einen Oberarzt (m/w/d) für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Wittenberge, Brandenburg. In unserem über 400 Betten umfassenden Lehrkrankenhaus bieten Sie eine umfassende medizinische Versorgung. Sie gestalten aktiv die Weiterentwicklung der Abteilung, betreuen Assistenzärzte und nehmen an Diensten teil. Voraussetzung ist die Facharztanerkennung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie idealerweise Erfahrung als Oberarzt. Wir bieten eine attraktive Vergütung, geregelte Einarbeitung und umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Auf Wunsch unterstützen wir Sie auch bei der Wohnungssuche in der Region.
Parkplatz Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Chefarzt Frauenheilkunde / Geburtshilfe (m/w/d)

Gesundheit & soziale Dienste KarriereHameln

Werden Sie Teil des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont! Mit 1.200 qualifizierten Mitarbeitenden und 401 Betten bieten wir hervorragende medizinische Versorgung in 12 Fachabteilungen für jährlich 65.000 Patienten. Ihre Expertise ist bei uns gefragt!
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Fachärztin (m/w/d) für die Frauenheilkunde

Ärzte Partnerschaft ARBITRONPassau

Die Ärzte Partnerschaft ARBITRON in Passau bietet eine erstklassige, patientenorientierte Gesundheitsversorgung. Unser engagiertes Team von Fachärzten spezialisiert sich auf gynäkologische Erkrankungen und begleitet Frauen in allen Lebenslagen. Wir setzen auf individuelle Betreuung und fördern kontinuierliche Weiterbildung für höchste Versorgungsqualität. Neben gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen bieten wir umfassende Beratungen zur Empfängnisverhütung sowie eine ganzheitliche Betreuung von Schwangeren. Dabei integrieren wir alternative Ansätze wie TCM und Taping. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und erleben Sie echte Teamarbeit in einer freundlichen Atmosphäre.
Vollzeit oder Teilzeit Vollzeit weitere Benefits
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Oberzärztin/-arzt oder Fachärztin/-arzt (m/w/d) Frauenheilkunde und Geburtshilfe

FEK - Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbHNeumünster

Das FEK Neumünster sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Oberärztin/Oberarzt oder Fachärztin/Facharzt (m/w/d) für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Als modernes, kommunales Krankenhaus mit 700 Betten bieten wir eine hervorragende Arbeitsumgebung. Unsere zentrale Lage zwischen Nord- und Ostsee sowie ein neues, modernes Gebäude sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Zudem sind wir Lehrkrankenhaus der Universitäten Kiel und Hamburg und bilden regelmäßig Medizinstudierende aus. Über 2.400 Mitarbeiter sichern die Versorgung von jährlich 26.000 stationären und 60.000 ambulanten Patienten. Profitieren Sie von den vielfältigen Erholungsgebieten Schleswig-Holsteins direkt vor der Tür!
Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für die Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Klinikum Landkreis Tuttlingen gGmbH

Klinikum Landkreis Tuttlingen gGmbHTuttlingen

Die Klinikum Landkreis Tuttlingen gGmbH sucht dringend einen Facharzt (m/w/d) für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Unser modernes Krankenhaus bietet 324 Betten und eine spezialisierte Abteilung mit 25 Betten für individuelle Geburtshilfe und Gynäkologie. Jährlich unterstützen wir etwa 900 Entbindungen und führen rund 1.500 operative Eingriffe durch, einschließlich gynäkologischer Onkochirurgie und Urogynäkologie. Unser Fokus liegt auf minimal-invasiven Verfahren, ergänzt durch einen urodynamischen Messplatz und Dopplersprechstunden. Zudem betreiben wir ein zertifiziertes Brustzentrum und sind als babyfreundliches Krankenhaus ausgezeichnet. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Frauenheilkunde mit uns!
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Facharzt (m/w/d) für die Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Tuttlingen gesucht

Klinikum Landkreis Tuttlingen gGmbHTuttlingen

Das Klinikum Landkreis Tuttlingen gGmbH sucht einen Facharzt (m/w/d) für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Mit 324 Betten bietet das Krankenhaus umfassende Grund- und Regelversorgung. Die Frauenklinik verfügt über 25 Betten und behandelt rund 900 Geburten jährlich. Ein breites operatives Spektrum umfasst gynäkologische Onkochirurgie und minimal-invasive Verfahren mit ca. 1500 OPs pro Jahr. Zudem stehen moderne urodynamische Messplätze und zertifizierte Sprechstunden zur Verfügung. Die Klinik ist Teil eines zertifizierten Brustzentrums und erfüllt die Richtlinien des Babyfreundlichen Krankenhauses. Interessierte Bewerber sind herzlich willkommen!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) Frauenheilkunde und Geburtshilfe

medicmove

Unser zertifiziertes Brustzentrum integriert sich in die Klinik und behandelt jährlich rund 200 Neuerkrankungen. Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Gynäkologie und Geburtshilfe, der unser Team verstärkt. Wir bieten eine unbefristete Anstellung in Voll- oder Teilzeit mit attraktiver Vergütung nach TV Ärzte/VKA. Zudem unterstützen wir Ihre berufliche Weiterbildung durch finanzielle Förderung sowie bezahlte Freistellungen für externe Fortbildungen. Bewerben Sie sich bitte unter Angabe der Projekt-ID J15780. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, beachten Sie aber bitte, dass nur vollständige Unterlagen berücksichtigt werden.
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Gesundheits- & Krankenpfleger für Frauenheilkunde / Geburtshilfe & Brustzentrum w|m|d

SRHSuhl

Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 engagiert sich die SRH für die Verbesserung von Bildung und Gesundheit. Als Innovationsführer investiert die SRH ihre Gewinne in zukunftsweisende Projekte, um neue Lebenschancen für Menschen zu schaffen. Sie übernimmt Verantwortung für eine nachhaltige Gesellschaft und gestaltet aktiv wichtige gesellschaftliche Diskussionen. Zu den Kernaufgaben gehört die ganzheitliche, pflegerische Betreuung von Patient:innen in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen. Darüber hinaus werden Patientendaten EDV-gestützt erfasst und dokumentiert. Die SRH beteiligt sich außerdem an der Qualitätssicherung und übernimmt administrative Aufgaben zur Unterstützung des ärztlichen Dienstes.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Frauenheilkunde wissen müssen

Frauenheilkunde Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Frauenheilkunde wissen müssen

Zwischen Ultraschall und Empathie: Der Alltag im Berufsfeld Frauenheilkunde

Wer morgens mit weichen Knien die Kitteltasche nach dem Stethoskop abtastet und hofft, heute keine unmöglichen Fälle oder wütenden Verwandten zu begegnen – willkommen im Club! Der Berufsbereich Frauenheilkunde, innenpolitisch korrekt auch als Gynäkologie und Geburtshilfe bezeichnet, ist eines dieser Arbeitsfelder, in dessen Fluren sich existenzielle Fragen und banale Bürokratie gegenseitig über den Haufen laufen. Schwangere Patientinnen, Präventionsgespräche, Aufklärung über Verhütung, Ultraschall, OP-Besprechungen, Leitlinienstudium. Und immer wieder: Zuhören. Wirklich zuhören. Klingt nach Alltag, oder? Ist es auch – aber ein Alltag mit derart vielen Nuancen, dass man von draußen leicht unterschätzt, was hier tagtäglich gefordert ist.


Persönliche Eignung: Zwischen Fingerspitzengefühl und Belastbarkeit

Mag sein, dass man als Berufseinsteiger:in in der Frauenheilkunde zunächst vor allem an Diagnostik und Standardschritte denkt: Pap-Abstrich, Mammasonographie, Aufklärungsgespräch. Was viele unterschätzen: Die meiste Zeit ist man gar nicht primär "Behandler", sondern Vertrauensperson, Lotsin durch schwierige Lebenslagen, zuweilen auch Blitzableiter für familiäre Angst oder gesellschaftliche Tabus. Wer in diesem Fach landen will – ob direkt nach Approbation oder nach einem Schwenk aus der Inneren –, der bringt besser mehr mit als nur medizinisches Wissen. Nerven aus Stahl sind hilfreich, aber Wärme in der Stimme ebenso. Man lernt, wie stark Menschen in Krisen ihre Ärztin brauchen – und wie schmal der Grat ist zwischen professioneller Distanz und echter Anteilnahme. Am Ende bleibt: Ohne Empathie keine Frauenheilkunde. Punkt.


Stichwort Gehalt: Von Träumen und Wirklichkeit im Portemonnaie

Wie viel springt am Ende wirklich dabei raus? Zeit, die rosa Brille abzunehmen. Klar, das Arztgehalt ist in deutschen Fantasien immer noch üppig. Aber gerade in der Gynäkologie ist das Bild schillernd und widersprüchlich. Assistenzzeit? Besser als in Pflegeberufen, kein Vergleich mehr zu zwanzig Jahren DDR-Landkrankenhaus – aber harter Tariflohn, Nachtdienste, viele unbezahlte Überstunden, je nach Klinikum und Bundesland ordentlich unterschiedlich. Im Norden und Osten manchmal trocken wie eine Brandenburger Landstraße, im Süden oder in Metropolen dafür schon mal deutlich über Tarif. Die Niederlassung in eigener Praxis? Da winkt mit viel Arbeit und Risiko am Ende oft ein erkleckliches Einkommen, vor allem in Ballungsräumen. Aber: Die Startfinanzierung ist eine Hürde – und gar nicht jeder mag überhaupt die unternehmerische Last schultern. Ich habe genug erlebt, die an der Verwirklichung ihres „Traums von der eigenen Praxis“ mehr litten als in der Klinik…


Berufswelt im Wandel: Digitalisierung, Teamwork und die Sache mit dem Zeitgeist

Papierlose Praxis, Videosprechstunde, KI-gestütztes Screening – was klingt wie das Mantra einer Start-up-Konferenz, ist heute längst Alltag. Alle, die jetzt in die Frauenheilkunde einsteigen, erwartet eine Welt, die sich schneller dreht als früher. Elektronische Patientenakte, digitale Abrechnung, selbst Ovarian-Zysten werden manchmal schon via Telemedizin vorbesprochen (wer’s mag). Klingt bequem, ist aber eine ziemliche Lernkurve, wenn man aus der analogen Ausbildung kommt. Dazu von allen Seiten: der Ruf nach Zusammenarbeit. Enger Austausch mit Hebammen, Kinderärzten, Sozialdienst – die klassische Einzelkämpferin ist in heutigen Teams eher Randerscheinung. Das bringt neue Chancen, aber auch tägliche Herausforderungen in Sachen Kommunikation und Abstimmung. Und es bringt eine Vielfalt von Perspektiven, mit denen niemand rechnen kann, der bisher nur Lehrbuch-Fälle vor Augen hatte.


Vereinbarkeit, Karrierewege und der ewige Spagat

Jetzt mal ehrlich: Wie oft scheitert man schon am Schichtplan, bevor die eigentliche Karriere überhaupt richtig Fahrt aufnimmt? Frauenheilkunde betrifft nicht selten Frauen in der Blütezeit ihres Privatlebens – ausgerechnet da, wo Familie und Beruf beide von einem fordern, alles zu geben. Flexibilität ist ein Mantra, für das mancher Vorgesetzter leider erst ein bisschen Nachhilfe braucht. Wer ehrlich fragt, bekommt meist zu hören: Teilzeit ist inzwischen vielerorts machbar, aber selten problemlos. Karriereverläufe? Gynäkologie bietet eine erstaunliche Bandbreite: Facharztausbildung, Spezialisierung auf Pränataldiagnostik, operatives Feld, Onkologie, Reproduktionsmedizin – für Veränderungswillige ein Füllhorn. Aber, kleine Warnung vorneweg: Der Flurfunk ist voll von frustrierten Weiterbildungsabbrechern, die irgendwann zwischen Rufbereitschaft und Privatleben den Stecker zogen. Die Balance bleibt also ein Dauerbrenner.


Arbeitsmarkt, regionale Chancen und ein Blick in die Zukunft

Ist der Zug schon abgefahren? Ganz im Gegenteil. Immer mehr Praxen suchen Nachfolge, Kliniken ringen bundesweit ums Personal. Besonders abseits der Ballungsräume werden händeringend Fachkräfte gesucht, manchmal winken sogar stattliche „Willkommensboni“. Die Kehrseite: In manchen Großstädten ist die Konkurrenz unter Bewerbenden spürbar, vor allem bei den attraktiveren Arbeitszeiten. Was das heißt? Für Einsteigerinnen: Mobilität hilft, und wer Flexibilität zeigt, hat oft bessere Karten. Für Wechsler: Ein offenes Ohr für neue Versorgungsstrukturen – Geburtshäuser, ambulante OP-Zentren, Community-Medizin. Denn die reine Stationsmedizin ist längst nicht mehr das Maß aller Dinge.


Fazit mit Zwischentönen: Kein leichter Weg, aber selten langweilig

Wer Frauenheilkunde macht, wird selten Zeuge der immer gleichen Geschichten. Jeden Tag prallen individuelle Schicksale, medizinisches Know-how und gesellschaftliche Veränderungen aufeinander – nicht immer leise, selten ohne Nachhall. Das Gehalt? Sicherlich ein Motivator, aber kein Allheilmittel. Die Herausforderungen? Grenzen manchmal an Zumutungen, können aber – mit dem nötigen Humor und ein paar guten Kolleginnen – durchaus die besten Geschichten schreiben. Manchmal fragt man sich: Warum macht man das bloß? Und dann gibt es diese kleinen Momente auf Station, in der Sprechstunde oder bei einer Geburt – und plötzlich ist klar, warum man nicht woanders hinwill. Vielleicht bin ich da sentimental, aber: Wer einmal erlebt hat, was echte Dankbarkeit im Gesicht einer Patientin bedeutet, für den ist das kein klassischer Job mehr. Eher eine Berufung mit Ecken und Kanten, aber gerade deshalb spannend genug, um nie ganz vertraut zu werden.


Kurzbeschreibung Frauenheilkunde

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Frauenheilkunde

Mag sein, dass man als Berufseinsteiger:in in der Frauenheilkunde zunächst vor allem an Diagnostik und Standardschritte denkt: Pap-Abstrich, Mammasonographie, Aufklärungsgespräch. Was viele unterschätzen: Die meiste Zeit ist man gar nicht primär "Behandler", sondern Vertrauensperson, Lotsin durch schwierige Lebenslagen, zuweilen auch Blitzableiter für familiäre Angst oder gesellschaftliche Tabus. Wer in diesem Fach landen will – ob direkt nach Approbation oder nach einem Schwenk aus der Inneren –, der bringt besser mehr mit als nur medizinisches Wissen. Nerven aus Stahl sind hilfreich, aber Wärme in der Stimme ebenso. Man lernt, wie stark Menschen in Krisen ihre Ärztin brauchen – und wie schmal der Grat ist zwischen professioneller Distanz und echter Anteilnahme. Am Ende bleibt: Ohne Empathie keine Frauenheilkunde. Punkt.

Wie viel springt am Ende wirklich dabei raus? Zeit, die rosa Brille abzunehmen. Klar, das Arztgehalt ist in deutschen Fantasien immer noch üppig. Aber gerade in der Gynäkologie ist das Bild schillernd und widersprüchlich. Assistenzzeit? Besser als in Pflegeberufen, kein Vergleich mehr zu zwanzig Jahren DDR-Landkrankenhaus – aber harter Tariflohn, Nachtdienste, viele unbezahlte Überstunden, je nach Klinikum und Bundesland ordentlich unterschiedlich. Im Norden und Osten manchmal trocken wie eine Brandenburger Landstraße, im Süden oder in Metropolen dafür schon mal deutlich über Tarif. Die Niederlassung in eigener Praxis? Da winkt mit viel Arbeit und Risiko am Ende oft ein erkleckliches Einkommen, vor allem in Ballungsräumen. Aber: Die Startfinanzierung ist eine Hürde – und gar nicht jeder mag überhaupt die unternehmerische Last schultern. Ich habe genug erlebt, die an der Verwirklichung ihres „Traums von der eigenen Praxis“ mehr litten als in der Klinik…

Papierlose Praxis, Videosprechstunde, KI-gestütztes Screening – was klingt wie das Mantra einer Start-up-Konferenz, ist heute längst Alltag. Alle, die jetzt in die Frauenheilkunde einsteigen, erwartet eine Welt, die sich schneller dreht als früher. Elektronische Patientenakte, digitale Abrechnung, selbst Ovarian-Zysten werden manchmal schon via Telemedizin vorbesprochen (wer’s mag). Klingt bequem, ist aber eine ziemliche Lernkurve, wenn man aus der analogen Ausbildung kommt. Dazu von allen Seiten: der Ruf nach Zusammenarbeit. Enger Austausch mit Hebammen, Kinderärzten, Sozialdienst – die klassische Einzelkämpferin ist in heutigen Teams eher Randerscheinung. Das bringt neue Chancen, aber auch tägliche Herausforderungen in Sachen Kommunikation und Abstimmung. Und es bringt eine Vielfalt von Perspektiven, mit denen niemand rechnen kann, der bisher nur Lehrbuch-Fälle vor Augen hatte.

Jetzt mal ehrlich: Wie oft scheitert man schon am Schichtplan, bevor die eigentliche Karriere überhaupt richtig Fahrt aufnimmt? Frauenheilkunde betrifft nicht selten Frauen in der Blütezeit ihres Privatlebens – ausgerechnet da, wo Familie und Beruf beide von einem fordern, alles zu geben. Flexibilität ist ein Mantra, für das mancher Vorgesetzter leider erst ein bisschen Nachhilfe braucht. Wer ehrlich fragt, bekommt meist zu hören: Teilzeit ist inzwischen vielerorts machbar, aber selten problemlos. Karriereverläufe? Gynäkologie bietet eine erstaunliche Bandbreite: Facharztausbildung, Spezialisierung auf Pränataldiagnostik, operatives Feld, Onkologie, Reproduktionsmedizin – für Veränderungswillige ein Füllhorn. Aber, kleine Warnung vorneweg: Der Flurfunk ist voll von frustrierten Weiterbildungsabbrechern, die irgendwann zwischen Rufbereitschaft und Privatleben den Stecker zogen. Die Balance bleibt also ein Dauerbrenner.

Ist der Zug schon abgefahren? Ganz im Gegenteil. Immer mehr Praxen suchen Nachfolge, Kliniken ringen bundesweit ums Personal. Besonders abseits der Ballungsräume werden händeringend Fachkräfte gesucht, manchmal winken sogar stattliche „Willkommensboni“. Die Kehrseite: In manchen Großstädten ist die Konkurrenz unter Bewerbenden spürbar, vor allem bei den attraktiveren Arbeitszeiten. Was das heißt? Für Einsteigerinnen: Mobilität hilft, und wer Flexibilität zeigt, hat oft bessere Karten. Für Wechsler: Ein offenes Ohr für neue Versorgungsstrukturen – Geburtshäuser, ambulante OP-Zentren, Community-Medizin. Denn die reine Stationsmedizin ist längst nicht mehr das Maß aller Dinge.

Wer Frauenheilkunde macht, wird selten Zeuge der immer gleichen Geschichten. Jeden Tag prallen individuelle Schicksale, medizinisches Know-how und gesellschaftliche Veränderungen aufeinander – nicht immer leise, selten ohne Nachhall. Das Gehalt? Sicherlich ein Motivator, aber kein Allheilmittel. Die Herausforderungen? Grenzen manchmal an Zumutungen, können aber – mit dem nötigen Humor und ein paar guten Kolleginnen – durchaus die besten Geschichten schreiben. Manchmal fragt man sich: Warum macht man das bloß? Und dann gibt es diese kleinen Momente auf Station, in der Sprechstunde oder bei einer Geburt – und plötzlich ist klar, warum man nicht woanders hinwill. Vielleicht bin ich da sentimental, aber: Wer einmal erlebt hat, was echte Dankbarkeit im Gesicht einer Patientin bedeutet, für den ist das kein klassischer Job mehr. Eher eine Berufung mit Ecken und Kanten, aber gerade deshalb spannend genug, um nie ganz vertraut zu werden.

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