Facharzt für Strahlentherapie und Radioonkologie Jobs

19 aktuelle Facharzt für Strahlentherapie und Radioonkologie Stellenangebote

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Facharzt (m/w/d) für MVZ und Klinik für Strahlentherapie

Klinikum Bayreuth GmbHBayreuth

In der Strahlentherapie betreuen Sie Patienten vom ersten Termin bis zum Abschluss der Behandlung. Dabei arbeiten Sie sowohl in der Ambulanz als auch am Linearbeschleuniger und in der HDR-Brachytherapie. Ihre Rolle umfasst auch die Nachbetreuung der Patienten, die über die Behandlung hinausgeht. Für diese Position benötigen Sie eine abgeschlossene Weiterbildung als Facharzt für Strahlentherapie oder stehen kurz vor dem Abschluss. Idealerweise bringen Sie Erfahrung in der Stereotaxiebestrahlung mit. Sie sind strukturiert, präzise und teilen Ihr Wissen gerne, während Sie auch Verantwortung in der Organisation und Betriebsführung übernehmen.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Corporate Benefit Klinikum Bayreuth GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für MVZ und Klinik für Strahlentherapie - Klinikum Bayreuth GmbH gesucht

Klinikum Bayreuth GmbHBayreuth

Das Klinikum Bayreuth sucht einen Facharzt (m/w/d) für Strahlentherapie in Vollzeit. Als zentraler Maximalversorger in Oberfranken bieten wir modernste Medizin und eine exzellente Patientenversorgung. Mit über 3.500 Mitarbeitenden in 27 Kliniken garantieren wir höchste Versorgungsstandards. Unser Medizincampus Oberfranken ermöglicht Diagnostik, Therapie, Forschung und Lehre auf universitärem Niveau. Unterstützen Sie uns bei der Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte von morgen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams im Klinikum Bayreuth!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kinderbetreuung Corporate Benefit Klinikum Bayreuth GmbH Vollzeit weitere Benefits
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MT-R / MFA (m/w/d) für die Radiologie

RADIO-LOGVilshofen Donau

Wir sind Ihr wohnortnaher medizinischer Dienstleister in Bayern mit modernen Versorgungszentren. Unser Leistungsspektrum umfasst Radiologie, Strahlentherapie, Kinder- und Jugendmedizin sowie Allgemeinmedizin. Aktuell beschäftigen wir rund 280 nichtärztliche und 50 ärztliche Mitarbeiter, die sich um Ihre Gesundheitsversorgung kümmern. Wir führen radiologische Untersuchungen wie MRT, CT und Röntgen durch und bieten umfassende Betreuung. Erwerb des Röntgenscheins ist möglich – die Kosten übernehmen wir! Wenn Sie eine medizinische Ausbildung haben und teamorientiert sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Vollzeit oder Teilzeit Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt*Fachärztin Innere Medizin / Sozialmedizin & Rehabilitationsmedizin (m/w/d) - NEU!

Schüchtermann-Schiller’sche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KGBad Iburg

Werden Sie Facharzt oder Fachärztin für Innere Medizin, Sozialmedizin oder Rehabilitationsmedizin (m/w/d) in unserer neuro-geriatrischen Einheit mit 80 Betten. Hier bieten Sie umfassende Versorgung und Beratung für Patient*innen mit internistischen Fragestellungen in einer orthopädischen Klinik. Ihre Expertise ist entscheidend für die Weiterentwicklung unserer rehabilitativen Versorgungsstrukturen, in enger Zusammenarbeit mit dem ärztlichen und therapeutischen Team. Zudem fördern Sie die fachliche Weiterbildung der Stationsärzt*innen. Erfahrung in der rehabilitativen Versorgung multimorbider älterer Patient*innen ist wünschenswert. Pioniergeist und Teamarbeit sind uns besonders wichtig – treten Sie ein!
Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt*Fachärztin Innere Medizin für rehabilitative Versorgung (m/w/d) - NEU!

Schüchtermann-Schiller’sche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KGBad Iburg

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Facharzt oder Fachärztin für Innere Medizin in der rehabilitativen Versorgung? In unserer neuro-geriatrischen Einheit mit 80 Betten übernehmen Sie die ganzheitliche Versorgung und Beratung von Patient*innen mit internistischen Fragestellungen. Gemeinsam mit einem kompetenten Team gestalten Sie die rehabilitativen Versorgungsstrukturen aktiv mit. Idealerweise bringen Sie Erfahrung in der Betreuung älterer, multimorbider Patient*innen sowie Zusatzqualifikationen in Sozial- oder Rehabilitationsmedizin mit. Wir schätzen Pioniergeist, Kreativität und Teamarbeit. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines innovativen Umfelds in der modernen Medizin!
Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (w/m/d)

Radiologisches Versorgungszentrum Ostwestfalen e GbRMinden Westfalen

Medizinische Fachangestellte (w/m/d) sind die wichtigen Schnittstellen zwischen Arzt, Patient und Technik. Sie unterstützen bei der Diagnostik und Therapie, führen radiologische, nuklearmedizinische und strahlentherapeutische Untersuchungen durch. In unserem Radiologischen Versorgungszentrum (RVZ) garantieren modernste Geräte und Technologien höchste Behandlungsstandards. Für diese spannende Tätigkeit sind Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein unerlässlich. Außerdem benötigen Sie hervorragende Computerkenntnisse, um effizient mit den technischen Geräten zu arbeiten. Wir bieten unseren Azubis ein modernes, kollegiales Arbeitsumfeld, das eine optimale Ausbildung ermöglicht und auf die Zukunft vorbereitet.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Chefarztsekretär*in - Strahlentherapie / Radioonkologie

Vivantes Klinikum NeuköllnBerlin Neukölln

Rund um die Strahlentherapie und Radioonkologie am Vivantes Klinikum Neukölln suchen wir eine*n Chefarztsekretär*in, um zentrale Abläufe ab dem 01.07.2026 zu koordinieren. Mit einer Arbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche (Teilzeit möglich) bieten wir eine attraktive Stelle in Entgeltgruppe 6 TVöD. Ihre Aufgaben umfassen die Terminorganisation, Kommunikation und Dokumentation, um den Klinikalltag erfolgreich zu unterstützen. Jährlich versorgen wir ca. 1.800 Patient*innen mit präziser und gut geplanter strahlentherapeutischer Behandlung. Bewerben Sie sich bis zum 01.06.2026 und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Strahlentherapie. Werden Sie Teil eines engagierten Teams, das auf Erfahrung und Qualität setzt.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt für Innere Medizin mit SpezialisierungRheumatologie (w/m/d)

medicmove

Die Klinik für Innere Medizin bietet umfassende Versorgung mit 143 Betten, einschließlich 14 IC-Betten. Der Fachbereich umfasst Kliniken für Gastroenterologie, Pneumologie, Palliativmedizin und mehr. Ein Highlight ist die zertifizierte Stroke Unit sowie die internistische Intensivmedizin. Zudem hat die Klinik ein DKG-zertifiziertes Darmzentrum, das regelmäßig Tumorkonferenzen veranstaltet, um interdisziplinäre Behandlungen zu gewährleisten. Ein weiteres spezialisiertes Angebot ist das zertifizierte Zentrum für Adipositaschirurgie, das seit 2016 besteht. Die Rheumatologie-Abteilung diagnostiziert und behandelt effektiv Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, um Patienten bestmöglich zu unterstützen.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte als Terminmanager (w/m/d)

WEGE KLINIKBonn

Medizinische Fachangestellte als Terminmanager (w/m/d) werden ab sofort im WEGE MVZ in Bonn gesucht. Hier bieten wir eine hochspezialisierte ambulante Versorgung in Strahlentherapie und Neurochirurgie. Unser Schwerpunkt liegt auf individueller, patientenzentrierter Behandlung von Tumorerkrankungen. Patienten profitieren von innovativer Medizintechnik und kurzen Entscheidungswegen. Die enge Zusammenarbeit mit der WEGE KLINIK ermöglicht maßgeschneiderte Therapiekonzepte mit exzellenten Erfolgsperspektiven. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams in einer der größten Einrichtungen für Strahlentherapie in Deutschland, zentral gelegen im Herzen von Bonn.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt für Strahlentherapie und Radioonkologie wissen müssen

Facharzt für Strahlentherapie und Radioonkologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt für Strahlentherapie und Radioonkologie wissen müssen

Strahlentherapie und Radioonkologie: Wo Hightech auf Menschlichkeit trifft

Das Bild vom „Arzt mit Herz und Verstand“ – abgegriffen, oder? Und doch trifft es im Fachgebiet Strahlentherapie und Radioonkologie auf den Punkt wie selten sonst. Wer sich als Berufsanfängerin, Wechselwilliger oder überraschend spät Berufene:r in dieses Feld wagt, stolpert, so zumindest meine Erfahrung, auf eine eigentümliche Mischung aus Routine und Rätsel, Technikbegeisterung und Fingerspitzengefühl. „Ist das überhaupt was für mich?“ – die Frage stellt sich mit Recht. Denn dieser Beruf hat es in sich: komplex, vielschichtig, und ja, mitunter auch fordernder als man denkt – selbst für Leute, die sich sonst so schnell nichts vormachen lassen.


Die Realität zwischen Linearbeschleuniger und Lebensdrama

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Im Alltag geht es in der Strahlentherapie nicht nur um Zahlen, Dosen und Kontrollparameter. Wer glaubt, es sei ein Job im sterilen Maschinenraum, hat sich geschnitten. Wahrscheinlich ist kein Tag wie der andere. Ein Patient mit Prostatakarzinom, die nächste bringt ein Sarkom, dann wieder jemand mit Hirnmetastasen. Und hinter jedem Fall eine Geschichte – mit Hoffnungen, Ängsten, Widerständen. Die Technik? Absolut faszinierend. Moderne Bestrahlungsgeräte, digitale Planungstools, Echtzeitbildgebung – das ist Physik, Mathematik, Ingenuity auf Knopfdruck. Und doch: Am anderen Ende steht immer ein Mensch. Eine der größten Herausforderungen? Die Balance zu halten zwischen wissenschaftlicher Kühle und empathischer Zuwendung. Ich frage mich oft: Wie viele unterschätzen das, bevor sie in der Strahlentherapie anfangen?


Qualifikationen, Fallstricke und warum Soft Skills wichtiger sind, als man denkt

Der formale Weg ist vergleichsweise klar: Studium der Humanmedizin, ärztliche Approbation, dann fünf Jahre Weiterbildung zum Facharzt oder zur Fachärztin für Strahlentherapie und Radioonkologie. Die Inhalte? Klar technisch, klar klinisch – Tumorbiologie, Strahlenphysik, Onkologie, Bildgebung, Praxis. Aber – und das ist der blinde Fleck vieler Jobprofile – wer sich in diesem Beruf behaupten will, sollte mit mehr anrücken als nur Prüfungswissen. Kommunikation, geduldige Erklärkunst, psychosoziale Kompetenzen: Ohne das wird es zäh. Habe ich selbst unterschätzt, das gebe ich zu. Und der fortwährende technische Wandel zwingt einen zum lebenslangen Lernen – Machine Learning in der Präzisionsmedizin, automatisierte Planungssoftware, personalisierte Therapiealgorithmen… Weder Stillstand noch Nostalgie haben in diesem Beruf Platz. Wer das nicht mag, für den ist der Weg hier abrupt zu Ende.


Gehalt: Zwischen Anspruch, Anerkennung und Rechenübung

Jetzt Butter bei die Fische – was springt dabei heraus? Fangen wir nicht an, um den heißen Brei zu reden: Das Gehalt ist besser als der Ruf, aber noch längst kein Selbstläufer, zumindest nicht überall. In kommunalen Krankenhäusern, also nach Tarifvertrag, startet man als Assistenzarzt irgendwo zwischen knapp 5.000 € und 6.000 € brutto, mit Facharztstatus liegt man häufig im Bereich von 6.500 € bis über 9.000 € – je nach Erfahrung, Region, Zusatzverantwortung. Private oder universitäre Häuser sind manchmal spendabler, manchmal geiziger (ja, auch das gibt’s – Status hin oder her). Ballungsräume locken zwar mit Gehalt und Infrastruktur, aber auch mit Konkurrenzdruck und Wohnkosten, die jeden Bonus verschlucken können. In ländlichen Regionen winken dagegen Prämien und rascher Aufstieg, dafür muss man bisweilen auf kulturellen Glanz und große Kongresszentren verzichten. Eins steht fest: Das große Geld gibt’s nur, wenn Verantwortung, Zusatzqualifikationen oder Führungspositionen ins Spiel kommen. Berechenbar ist hier wenig – transparent sowieso nicht. Das zu wissen, bevor man sich bewirbt, ist Gold wert.


Marktchancen: Mangel, Mythos und der Blick über den Tellerrand

Das ewige Lied vom Fachkräftemangel: In der Strahlentherapie? Kein Märchen. Der Bedarf wächst spürbar, vor allem weil Krebserkrankungen nicht abnehmen und gleichzeitig die Therapien immer komplexer werden. Viele Praxen und Kliniken suchen händeringend – in Ost wie West, Nord wie Süd. Wer fachlich fit ist und keine Angst vor Provinzambiente hat, kann sich die Stellen fast aussuchen. Großstadtambitionierte kämpfen mehr. Interessant übrigens: Die Digitalisierung hat nicht nur das Therapieangebot verändert, sondern auch neue Arbeitsmodelle möglich gemacht – etwa Telemedizin, remote Planung, cross-regionale Konsultationen. Ein Nischenweg vielleicht, aber einer, der das Berufsfeld in naher Zukunft deutlich bunter macht. Wer sich weiterqualifiziert – etwa in medizinischer Physik, klinischer Studienleitung oder als onkologischer Oberarzt – dem eröffnen sich ohnehin unerwartete Karrierewege, bis in die pharmazeutische Industrie oder in internationale Forschungsnetzwerke hinein.


Balanceakt: Leben, Alltag und die Sache mit der Berufung

Wie steht’s eigentlich um die viel zitierte Work-Life-Balance? Es kommt. Wie so oft. Drauf an. Klinikdienstpläne, Notfälle, der Druck in onkologischer Versorgung – das sind keine 40-Stunden-Jobs mit Stechuhr-Idylle. Und doch haben Spezialisierungen, technische Optimierungen und Teamarbeit in vielen Häusern für mehr Planbarkeit gesorgt als in anderen Fachrichtungen der Medizin. Teilzeit? In urbanen Zentren mittlerweile machbar, auf dem Land wird’s schwieriger. Nicht vergessen: Die emotionale Last, die die tägliche Arbeit am Lebensende mit sich bringt, kann niemand abstreifen wie einen Laborkittel. Wer meint, nicht an sich selbst denken zu müssen, wird rasch eines Besseren belehrt. Mir helfen sporadische Auszeiten, Supervision, kollegiale Gespräche – der Facharzt für Strahlentherapie ist, bei aller Präzision, nicht aus Blech gefertigt.


Schlussgedanken: Warum sich das Abenteuer trotzdem lohnt

Strahlentherapie und Radioonkologie – das klingt nach Hochtechnologie und düsterer Schwere. Und zum Teil trifft das auch zu. Aber man entdeckt schnell: Es ist ein Berufsfeld auf der Höhe der Zeit, durchwoben von ethischen Fragen und persönlicher Begegnung. Wen die Mischung aus Verantwortung, Wissenschaft und Mitmenschlichkeit reizt, wer Technikbegeisterung nicht als Widerspruch zu Empathie sieht – dem eröffnen sich hier Wege, von denen vorher niemand zu träumen gewagt hätte. Mit allen Höhen, Tiefen und Kantenecken, die dazugehören. Aber ganz ehrlich: Genau das macht diesen Beruf erst wirklich lebendig.


Kurzbeschreibung Facharzt für Strahlentherapie und Radioonkologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt für Strahlentherapie und Radioonkologie

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Im Alltag geht es in der Strahlentherapie nicht nur um Zahlen, Dosen und Kontrollparameter. Wer glaubt, es sei ein Job im sterilen Maschinenraum, hat sich geschnitten. Wahrscheinlich ist kein Tag wie der andere. Ein Patient mit Prostatakarzinom, die nächste bringt ein Sarkom, dann wieder jemand mit Hirnmetastasen. Und hinter jedem Fall eine Geschichte – mit Hoffnungen, Ängsten, Widerständen. Die Technik? Absolut faszinierend. Moderne Bestrahlungsgeräte, digitale Planungstools, Echtzeitbildgebung – das ist Physik, Mathematik, Ingenuity auf Knopfdruck. Und doch: Am anderen Ende steht immer ein Mensch. Eine der größten Herausforderungen? Die Balance zu halten zwischen wissenschaftlicher Kühle und empathischer Zuwendung. Ich frage mich oft: Wie viele unterschätzen das, bevor sie in der Strahlentherapie anfangen?

Der formale Weg ist vergleichsweise klar: Studium der Humanmedizin, ärztliche Approbation, dann fünf Jahre Weiterbildung zum Facharzt oder zur Fachärztin für Strahlentherapie und Radioonkologie. Die Inhalte? Klar technisch, klar klinisch – Tumorbiologie, Strahlenphysik, Onkologie, Bildgebung, Praxis. Aber – und das ist der blinde Fleck vieler Jobprofile – wer sich in diesem Beruf behaupten will, sollte mit mehr anrücken als nur Prüfungswissen. Kommunikation, geduldige Erklärkunst, psychosoziale Kompetenzen: Ohne das wird es zäh. Habe ich selbst unterschätzt, das gebe ich zu. Und der fortwährende technische Wandel zwingt einen zum lebenslangen Lernen – Machine Learning in der Präzisionsmedizin, automatisierte Planungssoftware, personalisierte Therapiealgorithmen… Weder Stillstand noch Nostalgie haben in diesem Beruf Platz. Wer das nicht mag, für den ist der Weg hier abrupt zu Ende.

Jetzt Butter bei die Fische – was springt dabei heraus? Fangen wir nicht an, um den heißen Brei zu reden: Das Gehalt ist besser als der Ruf, aber noch längst kein Selbstläufer, zumindest nicht überall. In kommunalen Krankenhäusern, also nach Tarifvertrag, startet man als Assistenzarzt irgendwo zwischen knapp 5.000 € und 6.000 € brutto, mit Facharztstatus liegt man häufig im Bereich von 6.500 € bis über 9.000 € – je nach Erfahrung, Region, Zusatzverantwortung. Private oder universitäre Häuser sind manchmal spendabler, manchmal geiziger (ja, auch das gibt’s – Status hin oder her). Ballungsräume locken zwar mit Gehalt und Infrastruktur, aber auch mit Konkurrenzdruck und Wohnkosten, die jeden Bonus verschlucken können. In ländlichen Regionen winken dagegen Prämien und rascher Aufstieg, dafür muss man bisweilen auf kulturellen Glanz und große Kongresszentren verzichten. Eins steht fest: Das große Geld gibt’s nur, wenn Verantwortung, Zusatzqualifikationen oder Führungspositionen ins Spiel kommen. Berechenbar ist hier wenig – transparent sowieso nicht. Das zu wissen, bevor man sich bewirbt, ist Gold wert.

Das ewige Lied vom Fachkräftemangel: In der Strahlentherapie? Kein Märchen. Der Bedarf wächst spürbar, vor allem weil Krebserkrankungen nicht abnehmen und gleichzeitig die Therapien immer komplexer werden. Viele Praxen und Kliniken suchen händeringend – in Ost wie West, Nord wie Süd. Wer fachlich fit ist und keine Angst vor Provinzambiente hat, kann sich die Stellen fast aussuchen. Großstadtambitionierte kämpfen mehr. Interessant übrigens: Die Digitalisierung hat nicht nur das Therapieangebot verändert, sondern auch neue Arbeitsmodelle möglich gemacht – etwa Telemedizin, remote Planung, cross-regionale Konsultationen. Ein Nischenweg vielleicht, aber einer, der das Berufsfeld in naher Zukunft deutlich bunter macht. Wer sich weiterqualifiziert – etwa in medizinischer Physik, klinischer Studienleitung oder als onkologischer Oberarzt – dem eröffnen sich ohnehin unerwartete Karrierewege, bis in die pharmazeutische Industrie oder in internationale Forschungsnetzwerke hinein.

Wie steht’s eigentlich um die viel zitierte Work-Life-Balance? Es kommt. Wie so oft. Drauf an. Klinikdienstpläne, Notfälle, der Druck in onkologischer Versorgung – das sind keine 40-Stunden-Jobs mit Stechuhr-Idylle. Und doch haben Spezialisierungen, technische Optimierungen und Teamarbeit in vielen Häusern für mehr Planbarkeit gesorgt als in anderen Fachrichtungen der Medizin. Teilzeit? In urbanen Zentren mittlerweile machbar, auf dem Land wird’s schwieriger. Nicht vergessen: Die emotionale Last, die die tägliche Arbeit am Lebensende mit sich bringt, kann niemand abstreifen wie einen Laborkittel. Wer meint, nicht an sich selbst denken zu müssen, wird rasch eines Besseren belehrt. Mir helfen sporadische Auszeiten, Supervision, kollegiale Gespräche – der Facharzt für Strahlentherapie ist, bei aller Präzision, nicht aus Blech gefertigt.

Strahlentherapie und Radioonkologie – das klingt nach Hochtechnologie und düsterer Schwere. Und zum Teil trifft das auch zu. Aber man entdeckt schnell: Es ist ein Berufsfeld auf der Höhe der Zeit, durchwoben von ethischen Fragen und persönlicher Begegnung. Wen die Mischung aus Verantwortung, Wissenschaft und Mitmenschlichkeit reizt, wer Technikbegeisterung nicht als Widerspruch zu Empathie sieht – dem eröffnen sich hier Wege, von denen vorher niemand zu träumen gewagt hätte. Mit allen Höhen, Tiefen und Kantenecken, die dazugehören. Aber ganz ehrlich: Genau das macht diesen Beruf erst wirklich lebendig.

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