Facharzt für Kinder-Kardiologie Jobs

32 aktuelle Facharzt für Kinder-Kardiologie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Fachärztin/Facharzt (Oberärztin/Oberarzt) für Kinder- und Jugendheilkunde mit dem Schwerpunkt Kinderonkologie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Werden Sie Teil unseres Teams als Fachärztin/Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde mit Spezialisierung in pädiatrischer Hämatologie-Onkologie. Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland sollten die Anforderungen der Ärztekammer erfüllen. Gesprächsführungskompetenz ist essenziell.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) - Kinderpsychosomatik gesucht

Rems-Murr-Kliniken gGmbHWinnenden

Die Rems-Murr-Klinikum Winnenden sucht einen Facharzt (m/w/d) in der Kinderpsychosomatik für Vollzeit- oder Teilzeitstellen. In einem interdisziplinären Team bieten wir sechs stationäre Behandlungsplätze für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Unsere Therapie umfasst Einzel- und Gruppentherapien sowie kreative Ansätze wie Kunst- und Theatertherapie. Zudem unterstützen wir die Familien durch regelmäßige Familientherapiegespräche und bieten eine eigene Klinikschule für den Schulbesuch an. Wir suchen engagierte Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit klinischer Erfahrung und einer positiven Einstellung. Bewerben Sie sich noch heute unter Referenznummer W-0-239-21!
Corporate Benefit Rems-Murr-Kliniken gGmbH Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kantine Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie/Allgemeinmedizin als Stationsarzt für die Herzchirurgie (m/w/d) - Bayreuth gesucht

Klinikum Bayreuth GmbHBayreuth

Das Klinikum Bayreuth sucht einen Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie/Allgemeinmedizin als Stationsarzt (m/w/d) für die Herzchirurgie. Diese unbefristete Stelle kann in Voll- oder Teilzeit besetzt werden und ist ab sofort verfügbar. Als zentraler Maximalversorger in Oberfranken bieten wir moderne Spitzenmedizin und exzellente Patientenversorgung. Unsere Einrichtung zählt zu den führenden Medizin-Dienstleistern mit über 3.500 Mitarbeitenden in 27 Kliniken. Ein wichtiger Teil des Medizincampus Oberfranken, legen wir Wert auf Diagnostik, Therapie sowie Forschung und Lehre auf universitärem Niveau. Bewerben Sie sich und gestalten Sie die Zukunft der Herzmedizin aktiv mit.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Klinikum Bayreuth GmbH Kinderbetreuung Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie/Allgemeinmedizin als Stationsarzt für die Herzchirurgie (m/w/d) gesucht

Klinikum Bayreuth GmbHBayreuth

Das Klinikum Bayreuth sucht engagierte Fachärzte für Innere Medizin, Kardiologie oder Allgemeinmedizin als Stationsärzte in der Herzchirurgie (m/w/d). In Voll- oder Teilzeit bieten wir eine unbefristete Anstellung zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Als zentraler Maximalversorger in Oberfranken gewährleistet das Klinikum mit 27 Kliniken und über 3.500 Mitarbeiter:innen erstklassige Patientenversorgung und moderne Spitzenmedizin. Unsere Institution ist Teil des Medizincampus Oberfranken und vereint Diagnostik, Therapie, Forschung und Lehre auf höchstem Niveau. Bewerben Sie sich und gestalten Sie die medizinische Zukunft aktiv mit. Werden Sie Teil unserer hochqualifizierten Gemeinschaft!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit Klinikum Bayreuth GmbH Kinderbetreuung Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (w/m/d) Radiologie

Asklepios Klinik AltonaHamburg

Die Asklepios Klinik Hamburg Altona sucht einen engagierten Oberarzt (w/m/d) für die Radiologie. Als Haus der Maximalversorgung bieten wir eine umfassende Behandlung für 36.000 Patient:innen jährlich. Unsere leistungsstarke Radiologie deckt das gesamte Spektrum moderner diagnostischer und interventioneller Verfahren ab. Wir arbeiten interprofessionell und kollegial für bestmögliche Ergebnisse. Die Position ist sowohl in Voll- als auch Teilzeit verfügbar. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams in einem überregionalen Gesundheitszentrum in Hamburg!
Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Oberärztin / Oberarzt - Kardiologie / Kardiovaskuläre Bildgebung (w/m/d)

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger AlleeBerlin Pankow

Werden Sie Oberärztin oder Oberarzt in der Kardiologie am Vivantes Klinikum im Friedrichshain! Ab sofort suchen wir engagierte Fachkräfte, die 40 Stunden pro Woche in der Klinik für Innere Medizin arbeiten möchten. Hier erwartet Sie ein modernes Umfeld für kardiologische Diagnostik und innovative Bildgebung. Arbeiten Sie in einem motivierten Team, das sich für eine patientenorientierte Versorgung einsetzt. Das Vivantes Klinikum bietet eine umfassende Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unterstützt durch neueste Technologien. Bewerben Sie sich noch bis zum 04.06.2026, um Teil unseres erfolgreichen Unternehmens zu werden!
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Oberärztin / Oberarzt – Kardiologie – Schwerpunkt Echokardiographie (w/m/d)

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger AlleeBerlin Pankow

Werden Sie Oberärztin oder Oberarzt für Kardiologie mit dem Schwerpunkt Echokardiographie im Vivantes Klinikum im Friedrichshain! In dieser Schlüsselposition bringen Sie Ihre klinische Erfahrung und Führungskompetenz in einem engagierten Team ein. Mit 40 Wochenstunden und attraktiven Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erwartet Sie ein Umfeld, das fachliche Qualität schätzt. Unser Klinikum ist für seine moderne Maximalversorgung in zentraler Lage bekannt. Die kardiologische Station 34 bietet 40 Betten und 8 Plätze in der Chest Pain Unit. Bewerben Sie sich bis zum 27.05.2026 und gestalten Sie die Zukunft der Kardiologie mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Oberärztin / Oberarzt - Leitung Intensivmedizin / Cardiac Arrest Center (w/m/d)

Vivantes Auguste-Viktoria-KlinikumBerlin Tempelhof-Schöneberg

Werden Sie Oberärztin oder Oberarzt im Bereich Intensivmedizin am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum! Starten Sie sofort in einem anspruchsvollen Umfeld mit 40 Wochenstunden und einer attraktiven Vergütung. Leiten Sie die konservative Intensivstation und das Cardiac Arrest Center und gestalten Sie aktiv die Patientenversorgung. Profitieren Sie von einer angenehmen Teamatmosphäre, interdisziplinärer Zusammenarbeit und klaren Prozessen. Unsere Klinik für Innere Medizin bietet 80 Betten, darunter 12 speziell für die Intensivmedizin, und behandelt jährlich über 3.500 Patienten. Nutzen Sie diese Chance, um Verantwortung zu übernehmen und Ihre Karriere voranzutreiben!
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Oberärztin / Oberarzt - Innere Medizin / Intensivmedizin (w/m/d)

Vivantes Auguste-Viktoria-KlinikumBerlin Tempelhof-Schöneberg

Werden Sie Oberärztin oder Oberarzt für Innere Medizin und Intensivmedizin (w/m/d) am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum. Starten Sie sofort mit 40 Wochenstunden und einer attraktiven Vergütung (EG III TV Ärzte VKA oder außertariflich). Bringen Sie Ihre klinische Erfahrung und Führungskompetenz in eine zentrale Leitungsposition ein. Profitieren Sie von einem modernen kardiologischen Leistungsspektrum in einer dynamischen Teamatmosphäre. Unser Herzkatheterlabor und Kreislauflabor bieten höchste diagnostische Standards in enger Zusammenarbeit. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Intensivmedizin mit uns!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt für Kinder-Kardiologie wissen müssen

Facharzt für Kinder-Kardiologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt für Kinder-Kardiologie wissen müssen

Wahl des Herzens – Die Faszination (und Realität) der Kinder-Kardiologie

Es gibt Momente im Medizinstudium, die hängenbleiben wie ein Herzschlag im Ohr: Das erste laute Pochen, als man einen Säugling mit knisterndem Stethoskop untersucht – und sich fragt, ob man hier gerade wirklich hört, was nicht zu hören sein sollte. Wer sich für die Kinder-Kardiologie entscheidet, sucht selten den bequemen Karriereweg. Ich weiß nicht, ob es reine Berufung ist oder blanker Wahnsinn, aber die kribbelnde Mischung aus Präzision, Empathie und – sagen wir’s ruhig – handfester Wissenschaft, hat ihre eigene Sogkraft. So fängt es meistens an: Zwischen Sehnsucht nach Sinn, Respekt vor der Komplexität und manchmal dem dezenten Grausen vor dem sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser.


Der Alltag – Pragmatische Routine oder ständiger Ausnahmezustand?

Kaum ein Tag verlässt zuverlässig seine Routine-Gleise. Wer glaubt, als Kinderkardiologe (oder Kinderkardiologin, ganz im Ernst: Gendergerechtigkeit gilt auch im OP) gäbe es den immer gleichen Fahrplan, wird bald eines Besseren belehrt. Morgens eine Visite auf Station, danach gefühlt 600 EKGs, dazwischen das akute Transplantationsassessment, rasch ein Gespräch mit den Eltern eines frisch diagnostizierten Herzensdefekts. Manchmal frage ich mich: Kann man „Multitasking“ irgendwann als Waffe eintragen lassen? Kaum sitzt man bei einem Kaffee, ruft die Klinik: Notfall in der Ambulanz, Säugling mit Zyanose.

Was viele unterschätzen: Neben Hochleistungsmedizin ist hier Kommunikationen Handwerk. Ein Tag, an dem man das Gefühl hat, wirklich alles verstanden und vermittelt zu haben, ist selten. Umso wichtiger, sich selbst diese kleinen Siege nicht kleinreden zu lassen.


Qualifikationen und Charakter – Kein Platz für Profilglätte

Natürlich, ohne solide Ausbildung verläuft man sich schnell in genetischen Syndromen, multimodalen Therapiestrategien oder ICD-Kriterien. Fachwissen ist das Fundament. Aber Hand aufs Herz: Mindestens ebenso ausschlaggebend sind Geduld, Frustrationstoleranz (besonders im Umgang mit Bürokratie) und der Mut, eingetretene Pfade zu hinterfragen. Gerade als Einsteiger:in hat man Zeit, „dumme Fragen“ zu stellen – ein unterschätztes Privileg! Mein Eindruck: Wer sich ein Gespür für Nuancen bewahrt, Empathie nicht nur als Stichwort, sondern als Haltung lebt und auch emotional reversibel bleibt, wird dem Beruf gerecht. Oder zumindest nicht völlig überrollt.

Technische Entwicklungen kriechen inzwischen immer tiefer in den Berufsalltag. Von cloudbasierten Rhythmus-Analysen bis zu digitalen Zwillingen – die Medizin der nächsten Jahre wird kein stilles Kämmerlein mehr sein. Hält das alle Probleme fern? Natürlich nicht. Aber Talent, sich auf Veränderungen einzulassen, wird zum entscheidenden Vorteil.


Gehalt und Karriere – Zwischen Ideal und Kontostand

Klar, reden wir nicht drumherum: Was bleibt am Monatsende? Die Gehaltsstrukturen in der Kinder-Kardiologie könnten, ehrlich gesagt, transparenter und gerechter sein. Einstiegsgelder für Assistenzärzt:innen pendeln je nach Bundesland und Träger zwischen solider Kostendeckung und ambitionierten Oben-ohne-Zahlen. Wer sich nach der Facharztausbildung bzw. ersten Stationen Richtung Leitungsposition hangelt oder in spezialisierte Zentren wechselt, kommt nach ein paar Jahren auf Summen, über die sich der Nachbar-Elektriker vermutlich wundern würde – aber, gerade im universitären Umfeld, bleibt nach Abzug aller Zusatzstunden und Verantwortungslast oft ein schaler Beigeschmack.

Regional? Im Westen und Süden etwas mehr, im Osten und auf dem platten Land eher weniger. Zwischen privater Praxistätigkeit und Anstellung in Großkliniken liegt auch ein Gehaltsgefälle, das sich gewaschen hat. Es gibt Leistungskomponenten, Forschungszulagen, Bereitschaftsdienstpauschalen. Doch wie jede/r hier weiß: Reich wird kein:e Kinderkardiolog:in an Geld – der Lohn ist ein anderer, klingt abgedroschen, stimmt aber fast immer.


Arbeitsmarkt & Wandel – Auf der Suche nach Planbarkeit

Ach, der berühmt-berüchtigte Fachkräftemangel. Wer in den letzten Jahren versucht hat, den Dienstplan zu füllen, weiß: Kinderkardiolog:innen mit breiter Weiterbildung und Erfahrung sind so rar wie vernünftige Parkplätze in der Großstadt. Gerade auf dem Land stehen Häuser und ambulante Zentren manchmal vor der Frage: Schließen oder improvisieren? Gleichzeitig drängt die Spezialisierung: Interdisziplinäres Arbeiten, multiprofessionelle Teams, Überschneidungen mit Genetik, Radiologie, Chirurgie – schön und gut, aber auch ein Dauer-Balancieren auf dem Drahtseil verlässlicher Kompetenzen.

Für Einsteiger:innen bedeutet das paradoxerweise: Bewerbungen laufen häufig wie von selbst, „unbesetzt“ ist ein gängiges Stationsschild. Wer allerdings wirklich seine Nische sucht – Klinik vs. Praxis, Forschung vs. klinische Tätigkeit – merkt schnell, dass nicht alle Türen gleichzeitig offenstehen. Flexibilität ist Trumpf, aber auch keine Zauberformel gegen unübersichtliche Arbeitsbedingungen.


Work-Life-Balance, Werte und ein Hauch von Realität

Es liegt auf der Hand: Ginge es nach Dienstplänen, Urlaubsregelungen und Teilzeitwünschen, wäre auch die Kinderkardiologie längst ein glatter Wellness-Job. So ist es leider nicht. Unberechenbare Notfälle, Fortbildungen am Wochenende, Projekttage, Elternabende, Fachgremien und immer eine Deadline mehr, als man Buchstaben im Kalender hat – all das gehört dazu. Der Trend zu mehr Vereinbarkeit zieht langsam ein, Kolleg:innen berichten von Teilzeitmodellen, Gleitzeiten und Home-Office-Lösungen im administrativen Bereich. Aber: Wer behauptet, dass sich Bauchgefühl und Burnout-Risiko an festen Stellschrauben drehen lassen, hat vermutlich noch nie auf einer Intensivstation übernachtet.

Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, wie wichtig Selbstfürsorge und Unterstützung im Team sind. Offen über Belastungen zu sprechen, ist kein Makel mehr, sondern oft Teil einer neuen, solidarischeren Arbeitskultur. Vielleicht ein Lichtblick, den man nicht unterschätzen sollte.


Perspektiven für Quereinsteiger:innen und Routiniers – Zwischen Hoffnung, Skepsis und Pragmatismus

Was ist also zu erwarten? Wer den Sprung wagt, sich in die Kinder-Kardiologie stürzt – ob frisch von der Uni, nach Jahren im Allgemein-Pool oder als Umsteiger:in von der Erwachsenenmedizin –, findet ein Berufsfeld, das mehr Fragen stellt als abschließende Antworten gibt. Die Arbeit bleibt häufig überwältigend, manchmal ernüchternd, immer herausfordernd.

Was zählt? Neugier auf Menschen in ihren kleinsten und verwundbarsten Formen. Lust, sich fortwährend selbst zu hinterfragen. Der Mut, der eigenen Unsicherheit ab und zu mit Selbstironie zu begegnen. Sind das zu viele Anforderungen? Ich glaube nicht. Eher ein Plädoyer, sich das Herz für den Beruf zu bewahren. Denn, am Ende dreht sich alles um Kreisläufe – manchmal sind es nicht nur die im Körper, sondern auch die im Berufsleben. Und die brauchen eben beides: Technik und Menschlichkeit.


Kurzbeschreibung Facharzt für Kinder-Kardiologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt für Kinder-Kardiologie

Kaum ein Tag verlässt zuverlässig seine Routine-Gleise. Wer glaubt, als Kinderkardiologe (oder Kinderkardiologin, ganz im Ernst: Gendergerechtigkeit gilt auch im OP) gäbe es den immer gleichen Fahrplan, wird bald eines Besseren belehrt. Morgens eine Visite auf Station, danach gefühlt 600 EKGs, dazwischen das akute Transplantationsassessment, rasch ein Gespräch mit den Eltern eines frisch diagnostizierten Herzensdefekts. Manchmal frage ich mich: Kann man „Multitasking“ irgendwann als Waffe eintragen lassen? Kaum sitzt man bei einem Kaffee, ruft die Klinik: Notfall in der Ambulanz, Säugling mit Zyanose.

Was viele unterschätzen: Neben Hochleistungsmedizin ist hier Kommunikationen Handwerk. Ein Tag, an dem man das Gefühl hat, wirklich alles verstanden und vermittelt zu haben, ist selten. Umso wichtiger, sich selbst diese kleinen Siege nicht kleinreden zu lassen.

Natürlich, ohne solide Ausbildung verläuft man sich schnell in genetischen Syndromen, multimodalen Therapiestrategien oder ICD-Kriterien. Fachwissen ist das Fundament. Aber Hand aufs Herz: Mindestens ebenso ausschlaggebend sind Geduld, Frustrationstoleranz (besonders im Umgang mit Bürokratie) und der Mut, eingetretene Pfade zu hinterfragen. Gerade als Einsteiger:in hat man Zeit, „dumme Fragen“ zu stellen – ein unterschätztes Privileg! Mein Eindruck: Wer sich ein Gespür für Nuancen bewahrt, Empathie nicht nur als Stichwort, sondern als Haltung lebt und auch emotional reversibel bleibt, wird dem Beruf gerecht. Oder zumindest nicht völlig überrollt.

Technische Entwicklungen kriechen inzwischen immer tiefer in den Berufsalltag. Von cloudbasierten Rhythmus-Analysen bis zu digitalen Zwillingen – die Medizin der nächsten Jahre wird kein stilles Kämmerlein mehr sein. Hält das alle Probleme fern? Natürlich nicht. Aber Talent, sich auf Veränderungen einzulassen, wird zum entscheidenden Vorteil.

Klar, reden wir nicht drumherum: Was bleibt am Monatsende? Die Gehaltsstrukturen in der Kinder-Kardiologie könnten, ehrlich gesagt, transparenter und gerechter sein. Einstiegsgelder für Assistenzärzt:innen pendeln je nach Bundesland und Träger zwischen solider Kostendeckung und ambitionierten Oben-ohne-Zahlen. Wer sich nach der Facharztausbildung bzw. ersten Stationen Richtung Leitungsposition hangelt oder in spezialisierte Zentren wechselt, kommt nach ein paar Jahren auf Summen, über die sich der Nachbar-Elektriker vermutlich wundern würde – aber, gerade im universitären Umfeld, bleibt nach Abzug aller Zusatzstunden und Verantwortungslast oft ein schaler Beigeschmack.

Regional? Im Westen und Süden etwas mehr, im Osten und auf dem platten Land eher weniger. Zwischen privater Praxistätigkeit und Anstellung in Großkliniken liegt auch ein Gehaltsgefälle, das sich gewaschen hat. Es gibt Leistungskomponenten, Forschungszulagen, Bereitschaftsdienstpauschalen. Doch wie jede/r hier weiß: Reich wird kein:e Kinderkardiolog:in an Geld – der Lohn ist ein anderer, klingt abgedroschen, stimmt aber fast immer.

Ach, der berühmt-berüchtigte Fachkräftemangel. Wer in den letzten Jahren versucht hat, den Dienstplan zu füllen, weiß: Kinderkardiolog:innen mit breiter Weiterbildung und Erfahrung sind so rar wie vernünftige Parkplätze in der Großstadt. Gerade auf dem Land stehen Häuser und ambulante Zentren manchmal vor der Frage: Schließen oder improvisieren? Gleichzeitig drängt die Spezialisierung: Interdisziplinäres Arbeiten, multiprofessionelle Teams, Überschneidungen mit Genetik, Radiologie, Chirurgie – schön und gut, aber auch ein Dauer-Balancieren auf dem Drahtseil verlässlicher Kompetenzen.

Für Einsteiger:innen bedeutet das paradoxerweise: Bewerbungen laufen häufig wie von selbst, „unbesetzt“ ist ein gängiges Stationsschild. Wer allerdings wirklich seine Nische sucht – Klinik vs. Praxis, Forschung vs. klinische Tätigkeit – merkt schnell, dass nicht alle Türen gleichzeitig offenstehen. Flexibilität ist Trumpf, aber auch keine Zauberformel gegen unübersichtliche Arbeitsbedingungen.

Es liegt auf der Hand: Ginge es nach Dienstplänen, Urlaubsregelungen und Teilzeitwünschen, wäre auch die Kinderkardiologie längst ein glatter Wellness-Job. So ist es leider nicht. Unberechenbare Notfälle, Fortbildungen am Wochenende, Projekttage, Elternabende, Fachgremien und immer eine Deadline mehr, als man Buchstaben im Kalender hat – all das gehört dazu. Der Trend zu mehr Vereinbarkeit zieht langsam ein, Kolleg:innen berichten von Teilzeitmodellen, Gleitzeiten und Home-Office-Lösungen im administrativen Bereich. Aber: Wer behauptet, dass sich Bauchgefühl und Burnout-Risiko an festen Stellschrauben drehen lassen, hat vermutlich noch nie auf einer Intensivstation übernachtet.

Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, wie wichtig Selbstfürsorge und Unterstützung im Team sind. Offen über Belastungen zu sprechen, ist kein Makel mehr, sondern oft Teil einer neuen, solidarischeren Arbeitskultur. Vielleicht ein Lichtblick, den man nicht unterschätzen sollte.

Was ist also zu erwarten? Wer den Sprung wagt, sich in die Kinder-Kardiologie stürzt – ob frisch von der Uni, nach Jahren im Allgemein-Pool oder als Umsteiger:in von der Erwachsenenmedizin –, findet ein Berufsfeld, das mehr Fragen stellt als abschließende Antworten gibt. Die Arbeit bleibt häufig überwältigend, manchmal ernüchternd, immer herausfordernd.

Was zählt? Neugier auf Menschen in ihren kleinsten und verwundbarsten Formen. Lust, sich fortwährend selbst zu hinterfragen. Der Mut, der eigenen Unsicherheit ab und zu mit Selbstironie zu begegnen. Sind das zu viele Anforderungen? Ich glaube nicht. Eher ein Plädoyer, sich das Herz für den Beruf zu bewahren. Denn, am Ende dreht sich alles um Kreisläufe – manchmal sind es nicht nur die im Körper, sondern auch die im Berufsleben. Und die brauchen eben beides: Technik und Menschlichkeit.

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