Facharzt für Kinder-Kardiologie Jobs

83 aktuelle Facharzt für Kinder-Kardiologie Stellenangebote

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Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde (m/w/d) mit Schwerpunkt Kinderkardiologie

MVZ Kindersprechstunde GmbHMemmingen

Sie sind Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde (m/w/d) mit Schwerpunkt Kinderkardiologie? Wir suchen einen Team-Player für unser dynamisches Medizinisches Versorgungszentrum. Bei uns profitieren Sie von familienfreundlichen Arbeitszeiten und einer attraktiven Vergütung. Ihre Aufgaben umfassen die Teilnahme am kinderkardiologischen Rufbereitschaftsdienst in Kooperation mit Kempten und Memmingen. Freuen Sie sich auf ein wertschätzendes Miteinander in einem gut strukturierten Team. Besuchen Sie unsere Homepage unter www.klinikverbund-allgaeu.de für weitere Informationen und Stellenangebote.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) zur Weiterbildung im Teilgebiet Kinderkardiologie (2537 tt) in Erfurt

Romedico GmbHErfurt

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) zur Weiterbildung in der Kinderkardiologie. Ideale Kandidaten sind Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin oder in fortgeschrittener Weiterbildung. Sie sollten engagiert und lösungsorientiert sein sowie Freude an der Betreuung junger Patienten haben. Ein freundliches Auftreten gegenüber Kindern und Eltern ist für Sie selbstverständlich. Profitieren Sie von einer abwechslungsreichen Tätigkeit in einem fachlich starken Team. Darüber hinaus bieten wir eine attraktive Vergütung nach TV-Ärzte-IKK, damit Sie Ihre Leidenschaft für die Kardiologie in einem unterstützenden Umfeld ausleben können.
Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

Facharzt Pädiatrie (Kinder Kardiologie) - Region Erfurt (m/w/d) - SHC-610-58-JN (6374)

1a-Ärztevermittlung GmbHErfurt

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Pädiatrie mit Schwerpunkt Kinderkardiologie in der Region Erfurt. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bietet eine umfassende Versorgung für Patienten bis 18 Jahre. In diesem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung erwartet Sie eine moderne Arbeitsumgebung mit 250 bis 300 Betten. Sie betreuen stationäre und ambulante Patienten mit kardiologischen Erkrankungen. Wichtig sind die Entwicklungsspezifik, jedoch werden Tumorerkrankungen und frühgeborene Patienten ausgeschlossen. Bewerbungen bitte unter Kennziffer SHC-610-58-JN einreichen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt / Oberärztin (m/w/d) Interventionelle Kardiologie

Unfallkrankenhaus BerlinBerlin

Die BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin sucht einen Oberarzt oder eine Oberärztin (m/w/d) im Bereich Interventionelle Kardiologie. Diese Vollzeitstelle ist unbefristet und bietet ein attraktives Gehalt zwischen 117.672 Euro und 134.088 Euro jährlich plus Sonderzahlungen. Sie verantworten die Durchführung und Supervision von Koronarinterventionen und nehmen aktiv am Herzkatheter-Rufdienst teil. Zudem tragen Sie zur Weiterentwicklung des interventionellen Spektrums bei. Voraussetzung ist ein Facharztabschluss in Innere Medizin und Kardiologie sowie umfassende Erfahrung in der interventionellen Kardiologie. Wir erwarten Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein starkes Interesse an der Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Unfallkrankenhaus Berlin Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

EUREGIO-KLINIK Grafschaft Bentheim Holding GmbHNordhorn

Wir suchen einen engagierten Oberarzt (m/w/d) für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Teil- oder Vollzeit. Unsere Klinik sichert die umfassende Versorgung der Region Grafschaft Bentheim sowie angrenzender niederländischer Bezirke. Die Schwerpunkte liegen in der Allgemeinpädiatrie, Neonatologie, Kinderkardiologie, Neuropädiatrie und Gastroenterologie. Zu Ihren Aufgaben gehören die oberärztliche Betreuung unserer kleinen Patienten sowie die Supervision von Assistenzärzten. Wir erwarten eine abgeschlossene Facharztausbildung in Kinder- und Jugendmedizin, idealerweise mit Zusatzqualifikationen. Teamgeist und Engagement sind in unserem multiprofessionellen Team unerlässlich. Bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (w/m/d) Innere Medizin und Kardiologie für MVZ

medicmoveBaden Württemberg

Die Kardiologietätigkeit in unserem MVZ bietet eine Vielzahl an modernen Verfahren wie Farbdoppler-Echokardiographie, Stress-Echokardiographie und Schrittmacherkontrolle. Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie, idealerweise mit Zusatzbezeichnung Angiologie. Profitieren Sie von attraktiven Vergütungsmodellen, darunter eine außertarifliche Zulage und eine Erfolgsbeteiligung. Ihre Expertise wird in interdisziplinären Projekten geschätzt, während Sie die Möglichkeit zur ärztlichen Leitung nutzen können. Zudem unterstützen wir Ihre Weiterbildung und bieten zahlreiche Benefits, darunter Fahrradleasing und Mitarbeiter-Apartments. Werden Sie Teil eines innovativen Teams und gestalten Sie Ihre Karriere aktiv mit!
Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) Kardiologie

medicmoveNordrhein Westfalen

Werden Sie Teil eines dynamischen Teams im modernen Herzkatheterlabor und bringen Sie Ihre Expertise als Facharzt für Kardiologie ein. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, nicht-invasive kardiologische Verfahren durchzuführen und Assistenzärzte fachlich anzuleiten. Ihre Erfahrung in der interventionellen Kardiologie wird geschätzt, während Sie an unserem 24/7-Rufbereitschaftsdienst teilnehmen. Profitieren Sie von attraktiven Vergütungen und umfassenden Fortbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Wohnungssuche und der Kinderbetreuung, um Ihren Einstieg zu erleichtern. Gestalten Sie Ihre Karriere in einem kollegialen und kooperativen Arbeitsumfeld mit hervorragenden Entwicklungsperspektiven.
Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Corporate Benefit medicmove Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/Facharzt (Oberärztin/Oberarzt) für Kinder- und Jugendheilkunde mit dem Schwerpunkt Kinderonkologie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Werden Sie Teil unseres Teams als Fachärztin/Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde mit Spezialisierung in pädiatrischer Hämatologie-Onkologie. Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland sollten die Anforderungen der Ärztekammer erfüllen. Gesprächsführungskompetenz ist essenziell.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) Kinder- und Jugendmedizin (Pädiatrie) Berlin-Pankow

Caritas-Klinik Maria HeimsuchungBerlin Pankow

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Facharzt:ärztin (m/w/d) für Kinder- und Jugendmedizin in Berlin-Pankow? Die Caritas-Klinik Maria Heimsuchung bietet ab sofort Teil- oder Vollzeitstellen. Unser engagiertes Team verbindet Menschlichkeit mit medizinischer Exzellenz in verschiedenen Fachbereichen, darunter Gynäkologie und Chirurgie. Besonders im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin betreuen wir Neugeborene und fördern die enge Zusammenarbeit mit der Geburtshilfe und Pflege. Derzeit entwickeln wir unseren Bereich gezielt zu einem perinatalen Schwerpunkt weiter. Werden Sie Teil einer innovativen Klinik, die Kinder und Familien in den Mittelpunkt stellt!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Ferienbetreuung Einkaufsrabatte Familienfreundlich Jobrad Homeoffice Kinderbetreuung Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt für Kinder-Kardiologie wissen müssen

Facharzt für Kinder-Kardiologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt für Kinder-Kardiologie wissen müssen

Wahl des Herzens – Die Faszination (und Realität) der Kinder-Kardiologie

Es gibt Momente im Medizinstudium, die hängenbleiben wie ein Herzschlag im Ohr: Das erste laute Pochen, als man einen Säugling mit knisterndem Stethoskop untersucht – und sich fragt, ob man hier gerade wirklich hört, was nicht zu hören sein sollte. Wer sich für die Kinder-Kardiologie entscheidet, sucht selten den bequemen Karriereweg. Ich weiß nicht, ob es reine Berufung ist oder blanker Wahnsinn, aber die kribbelnde Mischung aus Präzision, Empathie und – sagen wir’s ruhig – handfester Wissenschaft, hat ihre eigene Sogkraft. So fängt es meistens an: Zwischen Sehnsucht nach Sinn, Respekt vor der Komplexität und manchmal dem dezenten Grausen vor dem sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser.


Der Alltag – Pragmatische Routine oder ständiger Ausnahmezustand?

Kaum ein Tag verlässt zuverlässig seine Routine-Gleise. Wer glaubt, als Kinderkardiologe (oder Kinderkardiologin, ganz im Ernst: Gendergerechtigkeit gilt auch im OP) gäbe es den immer gleichen Fahrplan, wird bald eines Besseren belehrt. Morgens eine Visite auf Station, danach gefühlt 600 EKGs, dazwischen das akute Transplantationsassessment, rasch ein Gespräch mit den Eltern eines frisch diagnostizierten Herzensdefekts. Manchmal frage ich mich: Kann man „Multitasking“ irgendwann als Waffe eintragen lassen? Kaum sitzt man bei einem Kaffee, ruft die Klinik: Notfall in der Ambulanz, Säugling mit Zyanose.

Was viele unterschätzen: Neben Hochleistungsmedizin ist hier Kommunikationen Handwerk. Ein Tag, an dem man das Gefühl hat, wirklich alles verstanden und vermittelt zu haben, ist selten. Umso wichtiger, sich selbst diese kleinen Siege nicht kleinreden zu lassen.


Qualifikationen und Charakter – Kein Platz für Profilglätte

Natürlich, ohne solide Ausbildung verläuft man sich schnell in genetischen Syndromen, multimodalen Therapiestrategien oder ICD-Kriterien. Fachwissen ist das Fundament. Aber Hand aufs Herz: Mindestens ebenso ausschlaggebend sind Geduld, Frustrationstoleranz (besonders im Umgang mit Bürokratie) und der Mut, eingetretene Pfade zu hinterfragen. Gerade als Einsteiger:in hat man Zeit, „dumme Fragen“ zu stellen – ein unterschätztes Privileg! Mein Eindruck: Wer sich ein Gespür für Nuancen bewahrt, Empathie nicht nur als Stichwort, sondern als Haltung lebt und auch emotional reversibel bleibt, wird dem Beruf gerecht. Oder zumindest nicht völlig überrollt.

Technische Entwicklungen kriechen inzwischen immer tiefer in den Berufsalltag. Von cloudbasierten Rhythmus-Analysen bis zu digitalen Zwillingen – die Medizin der nächsten Jahre wird kein stilles Kämmerlein mehr sein. Hält das alle Probleme fern? Natürlich nicht. Aber Talent, sich auf Veränderungen einzulassen, wird zum entscheidenden Vorteil.


Gehalt und Karriere – Zwischen Ideal und Kontostand

Klar, reden wir nicht drumherum: Was bleibt am Monatsende? Die Gehaltsstrukturen in der Kinder-Kardiologie könnten, ehrlich gesagt, transparenter und gerechter sein. Einstiegsgelder für Assistenzärzt:innen pendeln je nach Bundesland und Träger zwischen solider Kostendeckung und ambitionierten Oben-ohne-Zahlen. Wer sich nach der Facharztausbildung bzw. ersten Stationen Richtung Leitungsposition hangelt oder in spezialisierte Zentren wechselt, kommt nach ein paar Jahren auf Summen, über die sich der Nachbar-Elektriker vermutlich wundern würde – aber, gerade im universitären Umfeld, bleibt nach Abzug aller Zusatzstunden und Verantwortungslast oft ein schaler Beigeschmack.

Regional? Im Westen und Süden etwas mehr, im Osten und auf dem platten Land eher weniger. Zwischen privater Praxistätigkeit und Anstellung in Großkliniken liegt auch ein Gehaltsgefälle, das sich gewaschen hat. Es gibt Leistungskomponenten, Forschungszulagen, Bereitschaftsdienstpauschalen. Doch wie jede/r hier weiß: Reich wird kein:e Kinderkardiolog:in an Geld – der Lohn ist ein anderer, klingt abgedroschen, stimmt aber fast immer.


Arbeitsmarkt & Wandel – Auf der Suche nach Planbarkeit

Ach, der berühmt-berüchtigte Fachkräftemangel. Wer in den letzten Jahren versucht hat, den Dienstplan zu füllen, weiß: Kinderkardiolog:innen mit breiter Weiterbildung und Erfahrung sind so rar wie vernünftige Parkplätze in der Großstadt. Gerade auf dem Land stehen Häuser und ambulante Zentren manchmal vor der Frage: Schließen oder improvisieren? Gleichzeitig drängt die Spezialisierung: Interdisziplinäres Arbeiten, multiprofessionelle Teams, Überschneidungen mit Genetik, Radiologie, Chirurgie – schön und gut, aber auch ein Dauer-Balancieren auf dem Drahtseil verlässlicher Kompetenzen.

Für Einsteiger:innen bedeutet das paradoxerweise: Bewerbungen laufen häufig wie von selbst, „unbesetzt“ ist ein gängiges Stationsschild. Wer allerdings wirklich seine Nische sucht – Klinik vs. Praxis, Forschung vs. klinische Tätigkeit – merkt schnell, dass nicht alle Türen gleichzeitig offenstehen. Flexibilität ist Trumpf, aber auch keine Zauberformel gegen unübersichtliche Arbeitsbedingungen.


Work-Life-Balance, Werte und ein Hauch von Realität

Es liegt auf der Hand: Ginge es nach Dienstplänen, Urlaubsregelungen und Teilzeitwünschen, wäre auch die Kinderkardiologie längst ein glatter Wellness-Job. So ist es leider nicht. Unberechenbare Notfälle, Fortbildungen am Wochenende, Projekttage, Elternabende, Fachgremien und immer eine Deadline mehr, als man Buchstaben im Kalender hat – all das gehört dazu. Der Trend zu mehr Vereinbarkeit zieht langsam ein, Kolleg:innen berichten von Teilzeitmodellen, Gleitzeiten und Home-Office-Lösungen im administrativen Bereich. Aber: Wer behauptet, dass sich Bauchgefühl und Burnout-Risiko an festen Stellschrauben drehen lassen, hat vermutlich noch nie auf einer Intensivstation übernachtet.

Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, wie wichtig Selbstfürsorge und Unterstützung im Team sind. Offen über Belastungen zu sprechen, ist kein Makel mehr, sondern oft Teil einer neuen, solidarischeren Arbeitskultur. Vielleicht ein Lichtblick, den man nicht unterschätzen sollte.


Perspektiven für Quereinsteiger:innen und Routiniers – Zwischen Hoffnung, Skepsis und Pragmatismus

Was ist also zu erwarten? Wer den Sprung wagt, sich in die Kinder-Kardiologie stürzt – ob frisch von der Uni, nach Jahren im Allgemein-Pool oder als Umsteiger:in von der Erwachsenenmedizin –, findet ein Berufsfeld, das mehr Fragen stellt als abschließende Antworten gibt. Die Arbeit bleibt häufig überwältigend, manchmal ernüchternd, immer herausfordernd.

Was zählt? Neugier auf Menschen in ihren kleinsten und verwundbarsten Formen. Lust, sich fortwährend selbst zu hinterfragen. Der Mut, der eigenen Unsicherheit ab und zu mit Selbstironie zu begegnen. Sind das zu viele Anforderungen? Ich glaube nicht. Eher ein Plädoyer, sich das Herz für den Beruf zu bewahren. Denn, am Ende dreht sich alles um Kreisläufe – manchmal sind es nicht nur die im Körper, sondern auch die im Berufsleben. Und die brauchen eben beides: Technik und Menschlichkeit.


Kurzbeschreibung Facharzt für Kinder-Kardiologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt für Kinder-Kardiologie

Kaum ein Tag verlässt zuverlässig seine Routine-Gleise. Wer glaubt, als Kinderkardiologe (oder Kinderkardiologin, ganz im Ernst: Gendergerechtigkeit gilt auch im OP) gäbe es den immer gleichen Fahrplan, wird bald eines Besseren belehrt. Morgens eine Visite auf Station, danach gefühlt 600 EKGs, dazwischen das akute Transplantationsassessment, rasch ein Gespräch mit den Eltern eines frisch diagnostizierten Herzensdefekts. Manchmal frage ich mich: Kann man „Multitasking“ irgendwann als Waffe eintragen lassen? Kaum sitzt man bei einem Kaffee, ruft die Klinik: Notfall in der Ambulanz, Säugling mit Zyanose.

Was viele unterschätzen: Neben Hochleistungsmedizin ist hier Kommunikationen Handwerk. Ein Tag, an dem man das Gefühl hat, wirklich alles verstanden und vermittelt zu haben, ist selten. Umso wichtiger, sich selbst diese kleinen Siege nicht kleinreden zu lassen.

Natürlich, ohne solide Ausbildung verläuft man sich schnell in genetischen Syndromen, multimodalen Therapiestrategien oder ICD-Kriterien. Fachwissen ist das Fundament. Aber Hand aufs Herz: Mindestens ebenso ausschlaggebend sind Geduld, Frustrationstoleranz (besonders im Umgang mit Bürokratie) und der Mut, eingetretene Pfade zu hinterfragen. Gerade als Einsteiger:in hat man Zeit, „dumme Fragen“ zu stellen – ein unterschätztes Privileg! Mein Eindruck: Wer sich ein Gespür für Nuancen bewahrt, Empathie nicht nur als Stichwort, sondern als Haltung lebt und auch emotional reversibel bleibt, wird dem Beruf gerecht. Oder zumindest nicht völlig überrollt.

Technische Entwicklungen kriechen inzwischen immer tiefer in den Berufsalltag. Von cloudbasierten Rhythmus-Analysen bis zu digitalen Zwillingen – die Medizin der nächsten Jahre wird kein stilles Kämmerlein mehr sein. Hält das alle Probleme fern? Natürlich nicht. Aber Talent, sich auf Veränderungen einzulassen, wird zum entscheidenden Vorteil.

Klar, reden wir nicht drumherum: Was bleibt am Monatsende? Die Gehaltsstrukturen in der Kinder-Kardiologie könnten, ehrlich gesagt, transparenter und gerechter sein. Einstiegsgelder für Assistenzärzt:innen pendeln je nach Bundesland und Träger zwischen solider Kostendeckung und ambitionierten Oben-ohne-Zahlen. Wer sich nach der Facharztausbildung bzw. ersten Stationen Richtung Leitungsposition hangelt oder in spezialisierte Zentren wechselt, kommt nach ein paar Jahren auf Summen, über die sich der Nachbar-Elektriker vermutlich wundern würde – aber, gerade im universitären Umfeld, bleibt nach Abzug aller Zusatzstunden und Verantwortungslast oft ein schaler Beigeschmack.

Regional? Im Westen und Süden etwas mehr, im Osten und auf dem platten Land eher weniger. Zwischen privater Praxistätigkeit und Anstellung in Großkliniken liegt auch ein Gehaltsgefälle, das sich gewaschen hat. Es gibt Leistungskomponenten, Forschungszulagen, Bereitschaftsdienstpauschalen. Doch wie jede/r hier weiß: Reich wird kein:e Kinderkardiolog:in an Geld – der Lohn ist ein anderer, klingt abgedroschen, stimmt aber fast immer.

Ach, der berühmt-berüchtigte Fachkräftemangel. Wer in den letzten Jahren versucht hat, den Dienstplan zu füllen, weiß: Kinderkardiolog:innen mit breiter Weiterbildung und Erfahrung sind so rar wie vernünftige Parkplätze in der Großstadt. Gerade auf dem Land stehen Häuser und ambulante Zentren manchmal vor der Frage: Schließen oder improvisieren? Gleichzeitig drängt die Spezialisierung: Interdisziplinäres Arbeiten, multiprofessionelle Teams, Überschneidungen mit Genetik, Radiologie, Chirurgie – schön und gut, aber auch ein Dauer-Balancieren auf dem Drahtseil verlässlicher Kompetenzen.

Für Einsteiger:innen bedeutet das paradoxerweise: Bewerbungen laufen häufig wie von selbst, „unbesetzt“ ist ein gängiges Stationsschild. Wer allerdings wirklich seine Nische sucht – Klinik vs. Praxis, Forschung vs. klinische Tätigkeit – merkt schnell, dass nicht alle Türen gleichzeitig offenstehen. Flexibilität ist Trumpf, aber auch keine Zauberformel gegen unübersichtliche Arbeitsbedingungen.

Es liegt auf der Hand: Ginge es nach Dienstplänen, Urlaubsregelungen und Teilzeitwünschen, wäre auch die Kinderkardiologie längst ein glatter Wellness-Job. So ist es leider nicht. Unberechenbare Notfälle, Fortbildungen am Wochenende, Projekttage, Elternabende, Fachgremien und immer eine Deadline mehr, als man Buchstaben im Kalender hat – all das gehört dazu. Der Trend zu mehr Vereinbarkeit zieht langsam ein, Kolleg:innen berichten von Teilzeitmodellen, Gleitzeiten und Home-Office-Lösungen im administrativen Bereich. Aber: Wer behauptet, dass sich Bauchgefühl und Burnout-Risiko an festen Stellschrauben drehen lassen, hat vermutlich noch nie auf einer Intensivstation übernachtet.

Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, wie wichtig Selbstfürsorge und Unterstützung im Team sind. Offen über Belastungen zu sprechen, ist kein Makel mehr, sondern oft Teil einer neuen, solidarischeren Arbeitskultur. Vielleicht ein Lichtblick, den man nicht unterschätzen sollte.

Was ist also zu erwarten? Wer den Sprung wagt, sich in die Kinder-Kardiologie stürzt – ob frisch von der Uni, nach Jahren im Allgemein-Pool oder als Umsteiger:in von der Erwachsenenmedizin –, findet ein Berufsfeld, das mehr Fragen stellt als abschließende Antworten gibt. Die Arbeit bleibt häufig überwältigend, manchmal ernüchternd, immer herausfordernd.

Was zählt? Neugier auf Menschen in ihren kleinsten und verwundbarsten Formen. Lust, sich fortwährend selbst zu hinterfragen. Der Mut, der eigenen Unsicherheit ab und zu mit Selbstironie zu begegnen. Sind das zu viele Anforderungen? Ich glaube nicht. Eher ein Plädoyer, sich das Herz für den Beruf zu bewahren. Denn, am Ende dreht sich alles um Kreisläufe – manchmal sind es nicht nur die im Körper, sondern auch die im Berufsleben. Und die brauchen eben beides: Technik und Menschlichkeit.

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