Diplom-Ingenieur - Verfahrenstechnik Jobs

23 aktuelle Diplom-Ingenieur - Verfahrenstechnik Stellenangebote

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Chemieingenieur:in oder Verfahrenstechniker:in im Chemieanlagenbau (m/w/d) in Vollzeit

Nanolope GmbHBerlin

Sind Sie ein erfahrener Ingenieur in der chemischen Industrie und bereit, spannende Herausforderungen zu meistern? Sie bringen umfassendes Wissen in sämtlichen Engineeringphasen einer Pilotanlage mit und haben Erfahrung im Management von Anlagenbau und Inbetriebnahme. Ihre Fähigkeiten zur Planung und Koordination von Projekten mit externen Dienstleistern zeichnen Sie aus. Sie sind kreativ und lösungsorientiert, wenn es darum geht, effiziente Lösungen zu entwickeln. Zudem sind Sie bereit, teilweise außerhalb Berlins am Produktionsstandort zu arbeiten. Idealerweise besitzen Sie Kenntnisse in verfahrenstechnischer Software wie Aspen und Erfahrung in der sicherheitstechnischen Bewertung.
Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker (w/m/d) als Patentanwaltskandidat

BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte RechtsanwälteBremen

Sind Sie auf der Suche nach einer spannenden Karriere im naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich? Bei BOEHMERT & BOEHMERT suchen wir motivierte Talente mit erster Berufserfahrung und ausgeprägten analytischen Fähigkeiten. Sie bringen sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse mit, die Ihr Profil abrunden. Wir bieten Ihnen eine fundierte Ausbildung unter der Anleitung erfahrener Patentanwält*innen und zahlreiche Benefits. Genießen Sie eine gesunde Work-Life-Balance mit 30 Tagen Urlaub und flexiblen Arbeitszeiten. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie Ihre Zukunft in zentraler Lage!
Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Werkstudent (m/w/d) Physikalisches Labor & Versuchstechnik

thyssenkrupp Calvion GmbHEnnigerloh

Hyssenkrupp Calvion nutzt innovative Flash-Kalzinierungstechnologie, um verschiedene industrielle Märkte zu bedienen. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Verfahrenstechnik unterstützt das Unternehmen emissionsintensive Industrien auf dem Weg zu einer kohlenstoffarmen Zukunft. Durch agiles Arbeiten und fortschrittliches Know-how bietet thyssenkrupp Calvion zuverlässige Technologien zur Wertschöpfung. Die CO₂-fokussierten Lösungen ermöglichen es Kunden, Emissionen rasch zu senken. Durch eine globale Perspektive und skalierbare Geschäftsmodelle fördert thyssenkrupp Calvion die Entwicklung von Greentech-Lösungen der nächsten Generation. Damit trägt das Unternehmen aktiv zur Stärkung der betrieblichen Resilienz seiner Kunden bei.
Werkstudent Kantine Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Leiter Technologie (m/w/d)

Radeberger Gruppe KGBerlin, Dortmund, Leipzig

Als Leiter Technologie (m/w/d) führen Sie mit Expertise und Leidenschaft die technologische Entwicklung in der RG-Gruppe. Ihre Hauptverantwortung liegt in der Optimierung von Produktionsprozessen und der Implementierung von Best Practices. Sie arbeiten eng mit Produktionsleitern zusammen, um Produkt- und Prozessqualität sicherzustellen. Ihre Rolle umfasst auch die Standardisierung technologischer Konzepte und die Unterstützung bei spezifischen Problemstellungen. Außerdem koordinieren Sie technologische Versuche und Rezeptabstimmungen an verschiedenen Standorten. Werden Sie Teil eines innovativen Teams und gestalten Sie die Zukunft der Technologie in der Radeberger Gruppe mit!
Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Jobrad Kantine Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Radeberger Gruppe KG Vollzeit weitere Benefits
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Physiker / Mathematiker / Ingenieur (m/w/d), vorzugsweise mit Promotion, für Algorithmen und Verfahren und deren Bewertung

Diehl Defence GmbH & Co. KGÜberlingen Bodensee

Die KG in Überlingen am Bodensee sucht einen Physiker, Mathematiker oder Ingenieur (m/w/d) mit Promotion für die Entwicklung von Algorithmen und Verfahren zur Analyse komplexer Flugkörpersysteme. In dieser Position sind Sie verantwortlich für die mathematische Modellierung und die Verbesserung von Algorithmen zur Bilderkennung und -verarbeitung. Dabei nutzen Sie modernste Techniken aus dem maschinellen Lernen und der künstlichen Intelligenz. Ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Arbeit ist die Validierung der Algorithmen durch Messdaten und numerische Simulationen. Zudem entwerfen und implementieren Sie umfassende Simulationsmodelle, um das Echtzeitverhalten zu analysieren. Bewerben Sie sich jetzt für diese spannende Herausforderung!
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur (m/w/d) Anlagenqualifizierung Pharma

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesMannheim

Werde Ingenieur (m/w/d) für die Anlagenqualifizierung in der Pharmaindustrie und übernimm spannende Herausforderungen. Du bist verantwortlich für die Qualifizierung und Validierung pharmazeutischer Anlagen im GMP-Bereich, einschließlich Erstellung der notwendigen Dokumentation und SOPs. Die Projekte beinhalten abteilungsübergreifende Koordination und Beurteilung technischer Änderungen. Wir bieten mehr als nur einen Job: Sonderurlaub, Kindergartenzuschuss und Jubiläumszuwendungen warten auf dich! Nutze unsere umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten durch die FERCHAU Academy und erlebe inspirierende Teamevents. Überzeuge uns mit deinem erfolgreich abgeschlossenen Studium in Verfahrenstechnik, Pharmatechnik oder einer vergleichbaren Qualifikation!
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Technische/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Abwassertechnischen Labor

Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-LandauKaiserslautern

Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) sucht einen Technischen Mitarbeiter (m/w/d) im Abwassertechnischen Labor. Diese unbefristete Vollzeitstelle (Kennziffer: K 78 12 06 26) beginnt zum nächstmöglichen Zeitpunkt und bietet eine Vergütung in der Entgeltgruppe 9a TV-L. Der Fachbereich Bauingenieurwesen fokussiert sich auf ressourceneffiziente Abwasserbehandlung und innovative Lösungen im urbanen Raum. Mit rund 15.000 Studierenden und über 300 Professuren ist die RPTU ein Ort hervorragender Forschung und Entwicklung. Arbeiten Sie in einem internationalen Umfeld und gestalten Sie die Zukunft der Wasserwirtschaft aktiv mit. Bewerben Sie sich jetzt für eine Schlüsselposition in der nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung!
Unbefristeter Vertrag Gesundheitsprogramme Homeoffice Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Biotechnologe (m/w/d)

PPE GmbHBad Homburg

Sie suchen eine spannende Karriere im biotechnologischen oder industriellen Bereich? Bei PORR profitieren Sie von ersten Berufserfahrungen und erweitern Ihre Kenntnisse in der Analyse biologischer Prozesse. Wir legen großen Wert auf digitale Anwendungen und datengetriebene Ansätze, um innovative Lösungen zu entwickeln. Ihre Arbeit wird durch die Vorteile von flexiblen Arbeitszeiten und mobilem Arbeiten unterstützt, sodass Ihre Work-Life-Balance im Fokus bleibt. Unsere individuellen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten helfen Ihnen, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Bewerben Sie sich noch heute und starten Sie Ihre Karriere bei PORR!
Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / Chemikant / Chemietechniker (m/w/d) im regionalen Außendienst für den Bereich Prozesswasser - Baden-Württemberg Nordost

Dr. Hartmann Chemietechnik GmbH & Co. KGBaden Württemberg, Stuttgart

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen Chemielaboranten, CTA, Chemikanten oder Chemietechniker (m/w/d) im Außendienst in Württemberg Nordost. In dieser Position sind Sie verantwortlich für die Kundenbetreuung und die Qualitätskontrolle der chemischen Behandlungskonzepte. Sie führen eigenständig Kundenbesuche durch, entnehmen Wasserproben und analysieren die Wasserwerte vor Ort. Zudem kontrollieren Sie die Anlagentechnik, lesen Systemdaten aus und dokumentieren alle relevanten Abläufe. Eine enge Zusammenarbeit mit Beratungsingenieuren und unseren Laboren zur Prozessoptimierung ist ebenfalls Bestandteil Ihrer Aufgabe. Eine abgeschlossene Ausbildung und Freude am Kundenkontakt sind erforderlich, während Berufs- und Organisationserfahrung von Vorteil sind.
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Mathematiker, Physiker oder Ingenieur (w/m/d) als Algorithmenentwickler (w/m/d) für innovative Messsysteme – Optik, Radar, Röntgen und Einsatz von KI

SIKORA GmbHBremen

In interdisziplinären Teams führst du als Teilprojektleiter deine Expertise ein. Du hast einen Studienabschluss, idealerweise mit Promotion, in angewandter Mathematik, Elektrotechnik oder Physik. Praktische Erfahrung hast du bereits im Research & Development als Entwickler oder wissenschaftlicher Mitarbeiter gesammelt. Besonders wertvoll ist dein Wissen in der Bildverarbeitung für modellbasierte Entwicklungen. Mit soliden Python-Kenntnissen unterstützt du die KI-Entwicklung und bringst Kenntnisse in Data Analytics mit. Du beherrscht sowohl Deutsch als auch Englisch sicher in Wort und Schrift, was eine reibungslose Kommunikation garantiert.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur - Verfahrenstechnik wissen müssen

Diplom-Ingenieur - Verfahrenstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Diplom-Ingenieur - Verfahrenstechnik wissen müssen

Verfahrenstechnik – zwischen Reaktor und Realität: Wer wagt, gewinnt (gelegentlich zumindest)

Fangen wir mit einer Frage an, die selten gestellt wird, bevor der erste Vertrag auf dem Tisch liegt: Was erwarte ich eigentlich als Diplom-Ingenieur oder Diplom-Ingenieurin der Verfahrenstechnik? Wer glaubt, sich nach dem Abschluss in einer Welt aus sauberen Formeln, perfekten Anlagen und genialen Problemlösungen wiederzufinden, bekommt spätestens im ersten Jahr ein paar Schlaglöcher ab. Verfahrenstechnik, das ist nicht nur Rechnen und Konstruktion, sondern auch Staunen, Frustration, Tüftelei – und manchmal die Kunst, das große Ganze im täglichen Kleinklein nicht aus dem Blick zu verlieren.


Vom Verhalten der Teilchen zum Verhalten der Kollegen: Alltag in der Verfahrenstechnik

An einem typischen Tag kann alles passieren: Laborversuche, Anlagenbegehungen, stundenlange Diskussionen mit der Schichtleitung oder der Kontrollblick auf Prozessleitsysteme. Es geht um Stoffströme, Wärmeübertragung und Reaktionskinetik, klar – aber unterschätzt bloß nicht das Zwischenmenschliche! Kommunikation wird zur wichtigsten Kompetenz, und zwar auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Das Fachliche bleibt das Fundament, doch gleichzeitig ist ein Gespür für Pragmatismus gefragt. Es muss nicht alles ideal sein, sondern ausreichend funktionieren – und das, möglichst wirtschaftlich und sicher.


Was viele unterschätzen: Prototypen, Pilotprojekte, Notmaßnahmen. Während des Studiums ist Vieles theoretisch. Im Berufsalltag aber tauchen laufend Situationen auf, in denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Kurzum: Wer nicht improvisieren kann, schwimmt schnell im Prozessdschungel. Gut beraten ist, wer beim Berufseinstieg – und eigentlich immer – teamoffen agiert und keine Angst vor blöden Fragen hat. Die Exzellenz liegt nicht im Einzelkampf, sondern im kollektiven Ringen um Lösungen.


Fachkräfte gesucht – aber nicht an jedem Ort gleich

Der Arbeitsmarkt? Eine seltsame Mischung aus Boom und chronischer Lücke, je nachdem, wo man landet. Chemieparks, pharmazeutische Produktion, Anlagenbau, Energiewirtschaft oder die Lebensmittelbranche: Überall werden Verfahrenstechniker gebraucht – angeblich. Doch der Bedarf ist regional und branchenabhängig, und das gelegentlich auf irritierende Weise. Im Rhein-Neckar-Gebiet oder im Ruhrpott bekommt man schneller ein Angebot, als man „Dampfreformierung“ sagen kann. In strukturschwächeren Gegenden liegt der Arbeitsmarkt derweil in einer Art Dornröschenschlaf.


Wechselwillige haben gerade in Wachstumsfeldern wie Wasserstofftechnologie, Batterierecycling und nachhaltiger Prozessentwicklung gute Karten. Momentan wird in vielen Betrieben alles gesucht, was Energie- oder Rohstoffeffizienz beherrscht. Trotzdem gilt: Die klassischen Konzernprogramme gibt es immer seltener, der direkte Berufseinstieg ins Tagesgeschäft ist die Regel. Da muss man von Anfang an Präsenz zeigen, Durchhaltevermögen mitbringen und ein gewisses Repertoire an Fehlerkultur entwickeln – niemand erwartet, dass alles sofort gelingt.


Gehalt, Glanz und Grauzonen: Was ist wirklich drin?

Reden wir Tacheles: Die Gehälter sind, gerade im Vergleich zu vielen anderen Ingenieurberufen, nicht schlecht – aber auch nicht immer so glänzend wie bei Promi-Großkonzernen. Je nach Branche, Region und Unternehmensgröße streckt sich das Einstiegsgehalt von knapp unter 50.000 € bis um die 60.000 € brutto jährlich. In Süddeutschland, bei großen Chemieriesen oder im Öl- und Gassektor geht’s oft sogar darüber hinaus. Aber in kleinen Mittelständlern, vor allem bei Einstieg über Zeitarbeit, sieht das Bild etwas nüchterner aus. Komischen Zufall? Keineswegs. Kostenstrukturen, Tarifbindung und vor allem: die Art der Projekte entscheiden.


Mit Jahren der Erfahrung wachsen Verantwortung wie Gehaltsstufe – zumindest dann, wenn man bereit ist, nicht im stillen Kämmerlein zu verharren. Projektleitung, Anlagenverantwortung, Spezialistenrollen: Mit jedem Wechsel, mit jeder Weiterbildung steigen die Möglichkeiten, aber auch die Ansprüche an Flexibilität und Belastbarkeit. Wer offen für neue Standorte oder auch mal längere Auslandsprojekte ist, kann sich finanziell und fachlich deutlich nach vorne bewegen – und ja, ab einer bestimmten Stufe winken dann auch die begehrten Dienstwagen, wenn man darauf Wert legt.


Qualifikation, Soft-Skills und der tägliche Tanz mit der Technik

Wer sich bewirbt, wird meist zuerst nach dem Studienabschluss und idealerweise ersten Praxiserfahrungen gefragt. Praxissemester, Abschlussarbeiten im Betrieb, vielleicht sogar eine Technikerzusatzqualifikation: All das sieht gut aus. Doch Papier allein reicht nicht. Erwartet wird ein ganzes Bündel aus Neugier, Lernbereitschaft und einem gewissen Händchen für Komplexität – denn Prozesse laufen selten linear wie im Lehrbuch.


Was ich oft beobachtet habe: Wer zuhören kann, Situationen souverän einschätzen und widersprüchliche Vorgaben zusammenführen kann, hat es leichter. Es hilft, das eigene Ego manchmal im Maschinenraum zu lassen und mit ruhigem Pragmatismus an Probleme heranzugehen. Stehvermögen und ein gewisser Hang zur Improvisation sind ebenfalls gefragt – die Theorie ist (zu) oft nur die halbe Wahrheit. Und, fast schon ein Mantra: Kommunikation! Die beste Lösung nützt nichts, wenn sie im Sitzungsraum niemand versteht.


Transformation und Sinn: Mehr als Stoffströme und Sicherheitsnachweise

Die Verfahrenstechnik steht, ähnlich wie andere Ingenieurdisziplinen, mitten in einem Wandel. Prozesse werden digitaler, Anlagen intelligenter – und immer öfter sind Environmental, Social & Governance (ESG) Themen nicht nur Add-on, sondern Pflichtprogramm. Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft: Wer heute einsteigt oder wechseln will, sollte nicht nur wissen, wie der Dampf durch die Leitung rauscht, sondern auch, wie Prozesse ganzheitlich nachhaltiger werden können.


So entsteht, bei aller Technikaffinität, ein Beruf mit gesellschaftlicher Relevanz. Das bringt neue Verantwortlichkeiten mit sich, aber eben auch Gestaltungsspielräume. Gerade Berufseinsteiger:innen und Quereinsteigende finden darin die Möglichkeit, klassische Industrie mit neuen Ideen herauszufordern. Klar, leicht ist das nicht. Aber langweilig? Ganz sicher nicht. Zwischen Transformationsdruck, knappen Ressourcen und dem täglichen Spagat zwischen MacGyver und Prozesspapst – genau da liegt der Reiz.


Mein Fazit? Man muss ein bisschen verrückt sein für diesen Beruf. Oder, sagen wir: resilient, neugierig und bereit, mehr als nur nach Schema F zu arbeiten. Verfahrenstechnik ist keine Traumfabrik. Aber wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und gelegentlich auch im Trüben zu fischen, dann lohnt sich der Weg – und zwar nicht nur wegen des Gehalts. Viel Spaß beim Überqueren der nächsten Prozessgrenze!


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