Clinical research scientist Jobs

23 aktuelle Clinical research scientist Stellenangebote

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MTA-F Intraoperatives Monitoring

Universitätsklinikum TübingenTübingen

Jährlich versorgt die Universitätsklinik für Neurochirurgie ca. 10.000 ambulante Patienten und führt über 3.000 stationäre Operationen durch. Wir suchen eine MTA-F für das intraoperative Monitoring in Vollzeit (100%) und unbefristet. Zu den Aufgaben gehören elektrophysiologisches Monitoring während neurochirurgischer Eingriffe sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Technische Unterstützung bei der intraoperativen Funktionslokalisation mittels Elektrostimulation ist ebenfalls erforderlich. Bewerber sollten eine abgeschlossene Ausbildung als MTA-F oder Erfahrung in der Elektrophysiologie mitbringen. Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten sind unerlässlich für diese Position.
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie (m/w/d) in München

Schön Klinik GruppeMünchen

Wir suchen einen engagierten Oberarzt (m/w/d) für unser Wirbelsäulenzentrum, der unser Team verstärkt! Diese Stelle ist sowohl in Voll- als auch in Teilzeit (4 Tage/32 Stunden) verfügbar. In dieser Position übernehmen Sie die ambulante und stationäre Patientenversorgung eigenverantwortlich. Zudem beteiligen Sie sich an wirbelsäulenchirurgischen Hintergrunddiensten und operieren selbstständig im Ihnen übertragenen Leistungsspektrum. Sie haben die Möglichkeit, aktiv an der Weiterentwicklung unserer Klinik mitzuwirken und Ihr Fachwissen in Lehrveranstaltungen weiterzugeben. Voraussetzung ist eine Qualifikation als Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie oder Neurochirurgie mit Schwerpunkt Wirbelsäule.
Jobrad Einkaufsrabatte Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Drug Safety Manager (m/w/d)

Allergopharma GmbH & Co. KGReinbek, Hamburg

Als Drug Safety Manager (m/w/d) tragen Sie die Verantwortung für die Erfassung, Bewertung und Nachverfolgung unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Ihre Aufgaben umfassen die Dateneingabe in eine globale Sicherheitsdatenbank und regelmäßige Literaturrecherchen. Zudem erstellen Sie periodische Sicherheitsberichte und führen Nutzen-Risiko-Bewertungen durch. Ein weiterer Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit liegt in der Qualitätssicherung von pharmakovigilanzrelevanten Dokumenten. Sie unterstützen medizinische Anfragen und klinische Studien durch das Erstellen von Protokollen und Berichten. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium der Humanmedizin, Pharmazie oder Humanbiologie, idealerweise mit Promotion.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Urlaubsgeld Kantine Corporate Benefit Allergopharma GmbH & Co. KG Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft für pädiatrische und neonatologische Intensiv und IMC (m/w/d) für den bundesweiten Einsatz

RIW Personalservice GmbH promedi BremenBremen

Wir suchen ab sofort Pflegefachkräfte (m/w/d) für die Bereiche pädiatrische und neonatologische Intensiv- und IMC-Pflege deutschlandweit. Ideale Kandidaten haben eine abgeschlossene Ausbildung mit Fachweiterbildung oder mindestens ein Jahr Erfahrung in der Dialyse oder Nephrologie. Du bringst Flexibilität mit und reist gerne? Wir erwarten ein engagiertes, freundliches und belastbares Auftreten sowie Teamfähigkeit. Zu deinen Aufgaben zählen die Pflege von Früh- und Neugeborenen sowie planende Tätigkeiten und das Management medizinischer Geräte. Bewirb dich jetzt, um Teil eines dynamischen Teams zu werden und die Zukunft der Kinderpflege mitzugestalten!
Firmenwagen Fahrtkosten-Zuschuss Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w|m|d) für pädiatrische und neonatologische Intensiv und IMC

RIW Personalservice GmbH promedi BremenBremen

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die Betreuung unserer kleinsten Patienten in Bremen und Umgebung. Sie haben eine Ausbildung als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in oder Pflegefachkraft abgeschlossen? Idealerweise bringen Sie eine Fachweiterbildung in pädiatrischer Intensiv- und Anästhesiepflege mit. Erfahrung im Kinder-Intensivbereich sowie hervorragende Deutschkenntnisse sind wünschenswert. Zu Ihren Aufgaben zählen die Pflege von Früh- und Neugeborenen sowie die Überwachung komplexer Geräte. Werden Sie Teil unseres Teams und unterstützen Sie uns in der interdisziplinären Zusammenarbeit!
Fahrtkosten-Zuschuss Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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MTA (m/w/d) für Funktionsdiagnostik (ID: 7)

Universitätsklinikum des SaarlandesLehre

Wir suchen dringend eine motivierte MTA für die Funktionsdiagnostik in Teilzeit (50%). Die Position umfasst eine unbefristete Anstellung mit strukturierter Einarbeitung. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenständige Auswertung von Langzeit-Elektrokardiogrammen und die Mitbetreuung unseres innovativen Home-Monitorings. Idealerweise bringen Sie Fachwissen in Kardiologie und Elektrokardiografie mit. Wir bieten Ihnen eine attraktive Vergütung nach TV-L, 30 Tage Urlaub und eine betriebliche Altersvorsorge. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die telemedizinische Betreuung aktiv mit!
permanent_employment Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Anästhesietechnische Assistenz (ATA) / Pflegefachkraft (m/w/d)

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) sucht engagierte Anästhesietechnische Assistenten (ATA) oder Pflegefachkräfte (m/w/d) zur Unterstützung unseres erfahrenen Anästhesieteams. Wir bieten attraktive Voll- oder Teilzeitstellen in einer dynamischen OP-Abteilung, die eine Vielzahl chirurgischer Fachrichtungen abdeckt. Als größtes Maximalversorger-Krankenhaus in der Region übernehmen wir eine zentrale Rolle in der modernen Gesundheitsversorgung. Mit rund 2.500 Mitarbeiter*innen versorgen wir jährlich über 26.000 Patient*innen und setzen Maßstäbe in der Patientenversorgung. Hier gestalten Sie aktiv die Medizin der Zukunft mit, während Sie in Forschung und Lehre eingebunden sind. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Erfolgsbeteiligung Corporate Benefit ukrb Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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MTA (m/w/d) für Funktionsdiagnostik (ID: 7)

Universitätsklinikum des SaarlandesHomburg

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Medizinische Fachangestellte (MTA) für die Funktionsdiagnostik in Teilzeit (50%). In dieser unbefristeten Position übernehmen Sie die eigenständige Auswertung von Langzeit-EKGs und betreuen unser innovatives Home-Monitoring-System für die telemedizinische Patientenversorgung. Ihre Ausbildung in der Funktionsdiagnostik und Kenntnisse in der Kardiologie sind gewünscht. Teamgeist, Motivation und soziale Kompetenz sind uns besonders wichtig. Wir bieten eine attraktive Vergütung nach TV-L, 30 Tage Urlaub und eine betriebliche Altersvorsorge. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und verbessern Sie die Patientengesundheit aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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MFA oder Pflegefachkraft als Studienassistenz / Study Nurse Neurologie (w/m/d)

Universitätsklinikum TübingenTübingen

Suchen Sie eine spannende Karriere im Bereich der Studienassistenz? Wir bieten Ihnen die Chance, in einem innovativen Universitätsklinikum zu arbeiten, wo Sie zur Durchführung klinischer Prüfungen beitragen können. Mit der Möglichkeit, eigenverantwortliche Projektverantwortung zu übernehmen, erwarten Sie geregelte Arbeitszeiten ohne Schichtdienste. Nutzen Sie unsere vielfältigen Fortbildungsangebote, um Ihre Karriere gezielt zu fördern. Profitieren Sie von attraktiver Vergütung, betrieblicher Altersvorsorge und Mitarbeiterrabatten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines motivierten Teams mit internationaler Spitzenforschung!
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Beruf Clinical research scientist wissen müssen

Clinical research scientist Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Beruf Clinical research scientist wissen müssen

Wozu eigentlich Clinical Research Scientist? – Ein Blick unter die weiße Kitteloberfläche

Wer mit dem Begriff „Clinical Research Scientist“ jongliert, landet schnell im Niemandsland zwischen Kittelromantik und Hochglanz-Laborprospekt. Ich selbst habe es oft erlebt: Leute hören von klinischer Forschung – und tippen auf Schreibtischtäter, die Patientenakten zählen. Ein Irrtum, wieder und wieder. Tatsächlich ist dieser Beruf so ein Mix aus Wissenschaft, Organisation, Kommunikation und… manchmal auch Grenzerfahrung. Kein Wunder, dass Berufseinsteiger:innen häufig von einer Mischung aus Faszination und Unsicherheit getrieben werden: Soll ich das wirklich wagen?


Was macht man denn nun wirklich? Zwischen Labor, Laptop und Leerlauf

Der Alltag beginnt oft mit Koffein – und digitalem Wahnsinn. Clinical Research Scientists (CRS) sorgen dafür, dass neue Medikamente, Therapien und Diagnostika nach allen Regeln der Kunst geprüft werden. Mal nerven Excellisten mit abenteuerlichen Fehlercodes, mal winkt der randomisierte Proband durch den Monitor. Eigentlich macht man alles, was notwendig ist, damit eine klinische Studie sauber durchgezogen wird: Studiendesign prüfen, Daten konsequent dokumentieren, ethische Richtlinien beachten (selten so trocken, wie es klingt). Viel Kommunikation ist dabei – Ärzte, Pflege, Behörden, Patienten, die Liste ist endlos. Ein bisschen Statistiker, ein bisschen Detektiv, manchmal Seelsorger. Echte klinische Forschung ist vor allem eins: Sisiphusarbeit mit Erkenntnispotenzial.


Was muss man denn bitte können? – Oder: Das doppelte Bildungskarussell

Theorie? Braucht man. Praktische Erfahrung? Noch mehr. Der typische Werdegang führt über ein Hochschulstudium (Lebenswissenschaften, Medizin, Pharmazie, Biotechnologie – die Auswahl ist breit, aber irgendwas mit Naturwissenschaften gehört dazu). Häufig queren Leute mit Promotion oder Zusatzqualifikation ins Feld, aber ich habe auch schon engagierte Bachelorabsolventen gesehen, die rasend schnell ihre Nische gefunden haben. Was viele unterschätzen: Teamgeist ist wichtiger als Einserschulnoten. Strukturierter Wahnsinn, englisches Fach-Chaos, Dokumentationsbesessenheit und ein gutes Gespür für Compliance – das sind die eigentlichen Eintrittskarten. Wer Menschen, Paragrafen und Daten gleichzeitig jonglieren kann, hat hier tatsächlich mehr als einen Fuß in der Tür.


Gehalt – zwischen Goldenem Käfig und Regionaler Rauferei

Womit wir beim Elephant in the Room wären: Geld. Wie sieht’s denn nun aus in Sachen Verdienst? Einerseits lockt die Pharmaindustrie mit robusten Gehältern, und tatsächlich gibt’s als Wissenschaftler:in im klinischen Bereich keine Hungerlöhne. Andererseits: Die Spreizung ist enorm. Einsteiger:innen im Großraum München oder Frankfurt können sich über einen besseren Start freuen als jene im „strukturell schwachen“ Norden oder auf dem flachen Land. Die Erfahrungswerte? Ich höre von Einstiegen um die 45.000 € bis 50.000 € brutto im Jahr, mit Entwicklungspotenzial je nach Verantwortung und Arbeitgeber. Große, international aufgestellte Konzerne zahlen traditionell mehr als kleine Auftragsforschungsinstitute. Klar: Mit ein paar Jahren auf dem Tacho und Projekterfahrung klettert das Spiel in Richtung 65.000 €, 70.000 € oder noch höher – insbesondere, wenn regulatorische Spezialkenntnisse oder Führung dazukommen. Aber – der Weg ist eben kein Selbstläufer. Manchmal bleibt man auch in der berühmten Stellvertreterfalle stecken, während draußen schon der nächste Hochglanz-Bericht winkt.


Karriere, Weiterbildung und ein ungeduldiger Arbeitsmarkt

Wer heute einsteigt, muss keine Angst vor ausbleibenden Stellenausschreibungen haben – die Branche wächst, der Fachkräftehunger ist echt. Aber die Dynamik der Nachfrage kann trügen: In Ballungsräumen brennt die Luft, auf dem Land heißt es oft „erst einmal abwarten“. Sprachkenntnisse, Soft Skills, digitale Kompetenz – das alles wird heute fast vorausgesetzt. Gelernt wird vor allem im Job, von randomisiert bis real-life, und oft sind es Weiterbildungen zu Regulatory Affairs, Projektmanagement oder Qualitätskontrolle, die einen Unterschied machen. Ich persönlich schätze an diesem Beruf die Durchlässigkeit: Wer sich engagiert, kann spezialisieren, leiten, beraten – oder in die internationale Compliance abdriften. Sackgassen gibt’s, klar, aber meist nur bei zu viel Bequemlichkeit.


Work-Life-Balance und blinde Flecken – Das Leben als Drahtseilakt

Hand aufs Herz: Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein Thema, das viele in der klinischen Forschung beschäftigt – und ja, es gibt diese Tage, da verschmelzen Bildschirm und Privatleben schneller als einem lieb ist. Vor allem dann, wenn ein Studienabschluss naht, Fristen hinten und vorn kneifen und der Abgleich mit Datenbanken an Nerven wie ein Zahnarzt ohne Spritze erinnert. Aber: Immer mehr Unternehmen kapieren, dass Menschen keine Maschinen sind. Flexible Arbeitsmodelle, Home-Office, Elternzeiten – da tut sich was. Nicht überall, und sicher noch nicht konsequent, aber ich spüre: Der Wandel läuft, langsam zwar, aber spürbar. Und vielleicht, ein bisschen, ist das auch die Antwort auf die Frage: Lohnt sich das? Für alle, die Wissenschaft und Praxis verbinden und Kompromisse nicht scheuen – ich sage: Auf jeden Fall. Auch wenn nicht jeder Tag glänzt.


Kurzbeschreibung Clinical research scientist

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Clinical research scientist

Der Alltag beginnt oft mit Koffein – und digitalem Wahnsinn. Clinical Research Scientists (CRS) sorgen dafür, dass neue Medikamente, Therapien und Diagnostika nach allen Regeln der Kunst geprüft werden. Mal nerven Excellisten mit abenteuerlichen Fehlercodes, mal winkt der randomisierte Proband durch den Monitor. Eigentlich macht man alles, was notwendig ist, damit eine klinische Studie sauber durchgezogen wird: Studiendesign prüfen, Daten konsequent dokumentieren, ethische Richtlinien beachten (selten so trocken, wie es klingt). Viel Kommunikation ist dabei – Ärzte, Pflege, Behörden, Patienten, die Liste ist endlos. Ein bisschen Statistiker, ein bisschen Detektiv, manchmal Seelsorger. Echte klinische Forschung ist vor allem eins: Sisiphusarbeit mit Erkenntnispotenzial.

Theorie? Braucht man. Praktische Erfahrung? Noch mehr. Der typische Werdegang führt über ein Hochschulstudium (Lebenswissenschaften, Medizin, Pharmazie, Biotechnologie – die Auswahl ist breit, aber irgendwas mit Naturwissenschaften gehört dazu). Häufig queren Leute mit Promotion oder Zusatzqualifikation ins Feld, aber ich habe auch schon engagierte Bachelorabsolventen gesehen, die rasend schnell ihre Nische gefunden haben. Was viele unterschätzen: Teamgeist ist wichtiger als Einserschulnoten. Strukturierter Wahnsinn, englisches Fach-Chaos, Dokumentationsbesessenheit und ein gutes Gespür für Compliance – das sind die eigentlichen Eintrittskarten. Wer Menschen, Paragrafen und Daten gleichzeitig jonglieren kann, hat hier tatsächlich mehr als einen Fuß in der Tür.

Womit wir beim Elephant in the Room wären: Geld. Wie sieht’s denn nun aus in Sachen Verdienst? Einerseits lockt die Pharmaindustrie mit robusten Gehältern, und tatsächlich gibt’s als Wissenschaftler:in im klinischen Bereich keine Hungerlöhne. Andererseits: Die Spreizung ist enorm. Einsteiger:innen im Großraum München oder Frankfurt können sich über einen besseren Start freuen als jene im „strukturell schwachen“ Norden oder auf dem flachen Land. Die Erfahrungswerte? Ich höre von Einstiegen um die 45.000 € bis 50.000 € brutto im Jahr, mit Entwicklungspotenzial je nach Verantwortung und Arbeitgeber. Große, international aufgestellte Konzerne zahlen traditionell mehr als kleine Auftragsforschungsinstitute. Klar: Mit ein paar Jahren auf dem Tacho und Projekterfahrung klettert das Spiel in Richtung 65.000 €, 70.000 € oder noch höher – insbesondere, wenn regulatorische Spezialkenntnisse oder Führung dazukommen. Aber – der Weg ist eben kein Selbstläufer. Manchmal bleibt man auch in der berühmten Stellvertreterfalle stecken, während draußen schon der nächste Hochglanz-Bericht winkt.

Wer heute einsteigt, muss keine Angst vor ausbleibenden Stellenausschreibungen haben – die Branche wächst, der Fachkräftehunger ist echt. Aber die Dynamik der Nachfrage kann trügen: In Ballungsräumen brennt die Luft, auf dem Land heißt es oft „erst einmal abwarten“. Sprachkenntnisse, Soft Skills, digitale Kompetenz – das alles wird heute fast vorausgesetzt. Gelernt wird vor allem im Job, von randomisiert bis real-life, und oft sind es Weiterbildungen zu Regulatory Affairs, Projektmanagement oder Qualitätskontrolle, die einen Unterschied machen. Ich persönlich schätze an diesem Beruf die Durchlässigkeit: Wer sich engagiert, kann spezialisieren, leiten, beraten – oder in die internationale Compliance abdriften. Sackgassen gibt’s, klar, aber meist nur bei zu viel Bequemlichkeit.

Hand aufs Herz: Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein Thema, das viele in der klinischen Forschung beschäftigt – und ja, es gibt diese Tage, da verschmelzen Bildschirm und Privatleben schneller als einem lieb ist. Vor allem dann, wenn ein Studienabschluss naht, Fristen hinten und vorn kneifen und der Abgleich mit Datenbanken an Nerven wie ein Zahnarzt ohne Spritze erinnert. Aber: Immer mehr Unternehmen kapieren, dass Menschen keine Maschinen sind. Flexible Arbeitsmodelle, Home-Office, Elternzeiten – da tut sich was. Nicht überall, und sicher noch nicht konsequent, aber ich spüre: Der Wandel läuft, langsam zwar, aber spürbar. Und vielleicht, ein bisschen, ist das auch die Antwort auf die Frage: Lohnt sich das? Für alle, die Wissenschaft und Praxis verbinden und Kompromisse nicht scheuen – ich sage: Auf jeden Fall. Auch wenn nicht jeder Tag glänzt.

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