Chemische Verfahrenstechnik Jobs

33 aktuelle Chemische Verfahrenstechnik Stellenangebote

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Erfahrener Chemiker / Labor Experte im Dentalbereich (m/w/d)

Kulzer GmbHHanau

Werde Teil unseres Teams als erfahrener Chemiker (m/w/d) im Dentalbereich in Hanau. Du verantworte die Entwicklung innovativer Dentalmaterialien, speziell meth-/acrylatbasierte Systeme für 3D-Druck und lichthärtende Werkstoffe. Deine Aufgaben umfassen die Planung, Durchführung und Auswertung materialwissenschaftlicher Versuchsreihen sowie die Dokumentation im Rahmen der Medizinprodukteentwicklung. Zudem entwickelst du neue Formulierungen für photopolymerisierbare Materialien und optimierst deren Eigenschaften. Du arbeitest eng mit den Bereichen Produktmanagement und Anwendungstechnik zusammen und übernimmst die Verantwortung in internationalen Projekten. Bringe deine Expertise ein und zaubere Lächeln!
Unbefristeter Vertrag Kantine Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur Chemie-Verfahrenstechnik (m/w/d)

BELCHEM GmbHFreiberg Sachsen

Als Ingenieur in der Chemie-Verfahrenstechnik (m/w/d) gestalten Sie die Zukunft innovativer Hochleistungsmaterialien aktiv mit. In einem internationalen Industrieunternehmen übernehmen Sie eine Schlüsselrolle zwischen Entwicklung, Produktion und Qualität. Ihre Aufgaben umfassen die Optimierung und Weiterentwicklung chemischer Produktionsprozesse sowie die Planung und Inbetriebnahme neuer Anlagen. Zudem analysieren Sie bestehende Abläufe, um Qualität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu verbessern. Sie begleiten Produktentwicklungen von der Idee bis zur Serienreife und erstellen technische Dokumentationen. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams und gestalten Sie innovative Technologien für die Industrie von morgen!
Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Laboratory Service Engineer (all genders)

AIXTRON SEHerzogenrath

Sie sind versiert im Umgang mit reaktiven, toxischen und korrosiven Chemikalien und bringen ein starkes Bewusstsein für deren sichere Handhabung mit. Ihre fundierte Erfahrung im Betrieb komplexer Prozessanlagen, idealerweise im MOCVD-Bereich oder ähnlichen Beschichtungsanlagen, hebt Sie hervor. Sie haben fundierte Kenntnisse in der Spezialgasversorgung und den zugehörigen Komponenten sowie in Abatement- und Abgasnachbehandlungssystemen. Für Sie stehen Sicherheit, Verfügbarkeit und Prozessstabilität an erster Stelle. Als verantwortungsbewusster Teamplayer arbeiten Sie präzise und sorgfältig. Ihre kommunikativen Fähigkeiten unterstützen die erfolgreiche Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams.
Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit AIXTRON SE Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Laborant* Bitumenbahnen

Paul Bauder GmbH & Co. KGLandsberg

Wenn Sie erste Erfahrungen in der Qualitätssicherung oder im Laborumfeld mitbringen, sind Sie bei uns genau richtig. Ein starkes Interesse an Werkstoffen und Produktionsprozessen ist von Vorteil, ebenso wie Kenntnisse in Normen und Richtlinien. Ihre analytische und strukturierte Arbeitsweise sowie das ausgeprägte Qualitätsbewusstsein helfen Ihnen, Prüfergebnisse kritisch zu bewerten. Mit guten Deutsch- und Englischkenntnissen und sicherem Umgang mit MS Office fördern Sie die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen. Engagement für kontinuierliche Verbesserung und Ihre Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, sind entscheidend. Profitieren Sie von einer umfassenden Einarbeitung in einem innovativen, familiengeführten Unternehmen mit flachen Hierarchien.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Paul Bauder GmbH & Co. KG Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Verfahrens- / Chemieingenieur – Bereich Lösemitteldestillation (m/w/d)

REMONDIS Medison GmbHBraunschweig

Wir suchen einen Verfahrens- / Chemieingenieur (m/w/d) für die Lösemitteldestillation in Braunschweig. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Betreuung und Weiterentwicklung von Verfahren zur Aufbereitung von Lösemittelabfällen. Sie unterstützen die Unternehmensleitung bei der Optimierung der Produktionsprozesse und begleiten den laufenden Anlagenbetrieb aus verfahrenstechnischer Sicht. Zudem planen Sie Produktionsversuche und analysieren bestehende Abläufe hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit. Ihr Profil beinhaltet ein abgeschlossenes Studium in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen oder Abfalltechnik. Gestalten Sie gemeinsam mit uns innovative Lösungen zur Verwertung von Lösemittelabfällen und tragen Sie zu einer nachhaltigen Industrie bei!
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Biotechnologe (m/w/d)

PPE GmbHBad Homburg

Sie suchen eine spannende Karriere im biotechnologischen oder industriellen Bereich? Bei PORR profitieren Sie von ersten Berufserfahrungen und erweitern Ihre Kenntnisse in der Analyse biologischer Prozesse. Wir legen großen Wert auf digitale Anwendungen und datengetriebene Ansätze, um innovative Lösungen zu entwickeln. Ihre Arbeit wird durch die Vorteile von flexiblen Arbeitszeiten und mobilem Arbeiten unterstützt, sodass Ihre Work-Life-Balance im Fokus bleibt. Unsere individuellen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten helfen Ihnen, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Bewerben Sie sich noch heute und starten Sie Ihre Karriere bei PORR!
Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Chemielaborant (m/w/d)

Indaver Gruppe - HIM GmbHBiebesheim Rhein

Starte deine Karriere bei Indaver als Chemielaborant (m/w/d) am Standort Biebesheim! Ab dem 01.08.2027 erwartet dich eine spannende Ausbildung mit vielfältigen Einblicken in unsere Unternehmensbereiche. Du wirst in der Probennahme von Abfällen und der Durchführung von Laboranalysen geschult. Mit modernen labortechnischen Geräten wertest du Analyseergebnisse aus und dokumentierst diese digital. Unser Ausbildungsbetrieb zeichnet sich durch ein offenes Arbeitsklima, individuelle Förderung und interessante Projekte aus. Voraussetzungen sind die mittlere Reife, ein gutes technisches Verständnis sowie starke Leistungen in Mathematik und Chemie.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Laborant / Technischer Assistent (m/w/d)

ProBioGen AGBerlin

In einem GMP-Labor oder einem anderen regulierten Umfeld ist Erfahrung unerlässlich. Ein sicherer Umgang mit MS Office sowie Kommunikationssystemen ist notwendig, um Dokumentationsanforderungen zu erfüllen. Fließende Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse sind entscheidend für das Verständnis von Arbeitsanweisungen. Soziale Kompetenz, Organisationstalent sowie Lern- und Kommunikationsfähigkeit sind ebenfalls gefragt. Bei Pro Sphere wirst du in einem partnerschaftlichen Umfeld mit flexiblen Arbeitszeiten und Firmenevents begrüßt. Profitiere von Gesundheitsangeboten, einem modernen Arbeitsplatz und einem umfassenden Onboarding-Prozess, der dich optimal unterstützt.
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA oder Bachelor im Bereich der pharmazeutischen Analytik (m/w/d)

A&M STABTEST Labor für Analytik und Stabilitätsprüfung GmbHBergheim

Verstärken Sie unser Team als Chemielaborant/CTA oder Bachelor! Arbeiten Sie in der quantitativen Analytik von (Bio-)Pharmazeutika mit Schwerpunkten in HPLC, UPLC und CE. Wir suchen Berufseinsteiger mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Bachelor in Natur- oder Ingenieurswissenschaften. Ihre analytischen Fähigkeiten und Ihr strukturiertes Arbeiten sind uns wichtig, ebenso wie gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Profitieren Sie von kurzen Kommunikationswegen und einer freundschaftlichen Arbeitsatmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen und spannenden Umfeld!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker*in / CTA (m/w/d) Kundenservice Laboranalytik Mineralöle

SGS Germany GmbHSpeyer

Du suchst eine spannende Herausforderung im naturwissenschaftlichen Bereich? Wir bieten eine Position für motivierte Talente mit abgeschlossener Ausbildung als CTA, Chemielaborant*in oder BTA sowie vergleichbarem Studium. Erste Erfahrung im Labor oder technischem Kundenservice ist ein Plus. Du wirst in einer Schnittstellenrolle zwischen Laboranalytik und Kundenservice arbeiten. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Gesundheitsangeboten. Bei uns stehen Diversität und Inklusion an erster Stelle und tragen zu einer positiven Unternehmenskultur bei.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Verfahrenstechnik wissen müssen

Chemische Verfahrenstechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemische Verfahrenstechnik wissen müssen

Chemische Verfahrenstechnik: Berufseinstieg auf unsicherem Terrain – und warum mich dieses Feld nicht mehr loslässt

Manchmal frage ich mich, ob das, was in Broschüren begeistert als „Herzstück moderner Industrieprozesse“ gepriesen wird, sich im Alltag auch so glamourös anfühlt – oder ob man sich da nicht manchmal wie ein Kontrollfreak an den Schalthebeln der Unsichtbaren fühlt. Willkommen in der Chemischen Verfahrenstechnik: ein Berufsbereich, der irgendwo zwischen Ingenieurromantik, hartnäckiger Fehlermeldung und dem dumpfen Gefühl pendelt, dass der nächste Stillstand der Anlage schon lauert. Wer hier einsteigt – frisch von der Hochschule, nach Jahren im Labor oder als Quereinsteiger mit Technikerherz –, taucht ein in eine Welt, in der jedes Rohr, jedes Ventil und jedes Reaktionsgefäß für sich eine kleine Dramaturgie spinnt. Stillstand? Gibt es nicht. Irgendetwas läuft immer schief – oder noch besser.


Ein Alltag voller Unwägbarkeiten, Kontrollrunden und Kaffeesatzleserei

Wirklich, wer sich in die Verfahrenstechnik begibt, sollte kein Fan statischer Tätigkeiten sein. Routine? Höchstens zum Aufwärmen. Ein Arbeitstag kann sich binnen Minuten von „alles im grünen Bereich“ zu „Alarm in der Wunschproduktion“ verwandeln. Natürlich steigen viele mit großen Erwartungen ein – die ersten Wochen fühlen sich oft an wie ein Dauerpraktikum im Hochsicherheitsmodus. Schläuche tauchen auf, von denen man dachte, sie seien „nur zur Deko“; plötzlich misst man pH-Werte oder rauft sich mit der TGA herum. Später entwickeln sich dann ein erstaunlicher Blick für’s Wesentliche – oder, je nach Team, für’s Verhandeln mit dem Meister, warum man nun ausgerechnet heute den Verdampfer ausfällt. In Wahrheit heißt Alltag hier: Viel Kommunikation, permanente Prüfungen, Störungsbändigung und das ständige Jonglieren mit Protokollen. Die Anlage läuft nie nach Lehrbuch. Gut so – sonst würde hier auch keiner alt werden wollen.


Kein Beruf für Blender: Worauf es wirklich ankommt

Was viele unterschätzen: Das, was im Studium als „Optimierung“ oder „Regelungstechnik“ auf abstrakten Schaubildern daherkommt, fühlt sich in der Anlage bisweilen wie Würfeln unter Zeitdruck an. Klar, Rechenkünste braucht es – aber mindestens genauso zählen prozessorientiertes Denken, Improvisation und ein gewisser Hang zur analytischen Detektivarbeit. Die meisten, die länger dabeibleiben, zeichnen sich durch Genauigkeit auf der einen und Nervenstärke auf der anderen Seite aus. Kommunikation? Unverzichtbar. Ohne Austausch mit Produktion, Labor und Instandhaltung fummelt man an der falschen Schraube. Teamspiel ist gefragt, gerade wenn’s knirscht. Was bleibt, ist ein Mix aus technischem Spürsinn, pragmatischer Fehlerkultur und – das gebe ich unumwunden zu – einer heimlichen Freude am Lösen von Rätseln, die niemand sonst sieht. Die „Soft Skills“, wie Personaler sie nennen, sind hier weniger Floskel als Rettungsanker im Tagesgeschäft.


Gehalt zwischen Chemiepark und kleinbetrieblichen Realitäten: Vom Mythos des dicken Geldbeutels

Die Frage nach dem Gehalt taucht früher oder später in jeder Kaffeepause auf. Ja, in der chemischen Verfahrenstechnik lässt sich ordentlich verdienen – sofern man am richtigen Ort landet. Große Chemieparks, wie man sie aus Rheinland oder Mitteldeutschland kennt, locken mit Tarifgehältern und Zusatzleistungen, die man anderswo vergeblich sucht. Aber: Die Spielregeln schwanken heftig. Während ein Berufseinsteiger in Ballungsgebieten durchaus mit gutem Jahreseinkommen rechnen darf, sieht das in strukturschwachen Regionen oder kleinen Mittelständlern oft anders aus. Ein Wechsel von Branche A nach Branche B kann locker ein paar Tausender Differenz bedeuten – nach oben wie nach unten. Was viele erleben: Der eigene Verdienst bleibt nicht selten Verhandlungssache. Reden hilft, Eigeninitiative sowieso, und ab drei Jahren Erfahrung ändert sich das Blatt ohnehin zum Besseren. Es bleibt ein Beruf mit Potenzial – aber Luft nach oben hat nur, wer bereit ist zu verhandeln und hinzuschauen.


Zwischen Digitalisierungsschub, Nachhaltigkeitsdruck und persönlicher Balance

Wer glaubt, die chemische Verfahrenstechnik dreht sich nur um Rohstoffe und Energie, verschläft eine Revolution. Digitalisierung wandert inzwischen auch in die entlegenste Messwarte – manchmal zäh, manchmal schmerzhaft flott. Prozessdaten werden massenweise gesammelt, künstliche Intelligenz wird zum Alltagshelfer, manchmal auch zum Angstmacher („lösen die jetzt meinen Job ab?“). Gleichzeitig nimmt der Ruf nach Nachhaltigkeit Fahrt auf – und plötzlich ist das eigene Verfahren nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern auch ein Prüfstein fürs grüne Gewissen. Klar, das kann Druck machen. Aber es öffnet auch neue Wege: Plötzlich geht es um Recycling, Kreislaufprozesse, CO2-Bilanzzahlen. Die brennende Frage: Wie nutze ich als Berufseinsteiger diese Dynamik? Wer bereit ist, sich in digitale Tools zu vertiefen oder Nachhaltigkeitsprozesse mitzugestalten, hat nicht nur fachlich, sondern auch moralisch ein spannendes Spielfeld vor sich. Nebenher kämpft man um die eigene Work-Life-Balance – Dienstpläne, Schichtsysteme, Erreichbarkeit. Ist nicht immer leicht, aber ich kenne kaum jemanden, der es nicht wenigstens versucht. Der Rest bleibt: ein elastisches Privatleben und eine Art gelassene Unruhe als Dauerbegleiter.


Arbeitsmarkt, Bewerbung und das ewige Suchen nach dem Richtigen

Man kann es offen sagen: Fachkräfte in der chemischen Verfahrenstechnik sind gefragter denn je – in der Theorie. In der Praxis entscheidet oft die Region, das Spezialisierungsprofil und ein Hauch Glück. Gerade Berufseinsteiger wundern sich, wie unterschiedlich die Anforderungen ausfallen. Mal will der Betrieb jahrelange Erfahrung, mal zählt frische Neugier mehr als akribisches Detailwissen. Ich habe erlebt, wie Bewerbungen mit mittelmäßigem Abschluss und klarem Praxisfokus schneller Erfolg brachten als blitzsaubere Lebensläufe ohne Mut zur Lücke. Wer sich auf Stellen bewirbt: Nicht einschüchtern lassen. Als Quereinsteiger hilft es, Technikwissen und Neugier offensiv ins Feld zu führen. Soft Skills, Auslandserfahrung, ein sympathisches Auftreten im Gespräch – das schlägt so manche Lücke im Lebenslauf. Weiterbildungsangebote, etwa in Richtung Automatisierung oder Energiemanagement, werden gerne gesehen. Was bleibt? Wer Nervenstärke, Lernbereitschaft und Flexibilität mitbringt, findet meist seinen Platz – auch wenn der Weg dahin manchmal eher einem verschlungenen Reaktorrohr als einer schnurgeraden Pipeline ähnelt.


Fazit? Gibt’s nicht – aber vielleicht eine Einladung zur Gelassenheit

Wer sich für den Sprung in die chemische Verfahrenstechnik entscheidet, findet keinen langweiligen Bürojob und auch keine abgedroschene Technikerrolle. Man landet in einem Feld, das so wechselhaft wie fordernd bleibt – zugleich Nervenkitzel und Beständigkeit. Wo der Alltag nicht vorhersehbar ist, ist langfristige Planung ohnehin Illusion. Trotzdem: Die Chancen sind beachtlich, das Spielfeld bleibt spannend und wer bereit ist, sich gelegentlich die Hände schmutzig zu machen – sei es mechanisch, digital oder kommunikativ –, kann diesem Beruf tatsächlich etwas abgewinnen. Oder, um es mit einem Spruch aus der alten Messwarte zu sagen: „Am Ende zählt nur, dass die Anlage läuft – alles andere regelt sich unterwegs.“


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