Chemiker Arzneimittel Jobs

7 aktuelle Chemiker Arzneimittel Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

Regulatory-Affairs-Manager (m/w/d) - Arzneimittel (Pharmazeut, Chemiker, Biologe o. ä.)

WR Group GmbHHammerbrook

Als Regulatory-Affairs-Manager (m/w/d) im Arzneimittelbereich gestalten Sie aktiv die Produktzulassungen für chemisch definierte Wirkstoffe. Ihre Aufgaben umfassen die eigenverantwortliche Planung und Betreuung regulatorischer Vorgänge, wie Änderungsanzeigen und Verlängerungen, sowohl in der EU als auch weltweit. Zudem übernehmen Sie das Life-Cycle-Management europäischer Verfahren (MRP, DCP, national). Ihre Expertise als Pharmazeut, Chemiker oder Biologe bringt frischen Wind in unser internationales, schnell wachsendes Team. Sie erstellen und aktualisieren fachkundige Dossiers (Module 2 und 3) und überarbeiten Produktinformationstexte (Modul 1). Starten Sie mit uns in eine Zukunft voller Möglichkeiten!
Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Ernährungswissenschaftler / Lebensmittelchemiker - Nahrungsergänzungsmittel (m/w/d)

VERLA-PHARM Arzneimittel GmbH & Co. KGTutzing

Zur Verstärkung unserer medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung suchen wir engagierte Ernährungswissenschaftler oder Lebensmittelchemiker (m/w/d). Ihre Hauptaufgaben umfassen die lebensmittelrechtliche Betreuung von Nahrungsergänzungsmitteln sowie die Mitwirkung an Produktentwicklungen. Zudem erstellen und pflegen Sie Produktdokumentationen und managen technische Reklamationen oder Nebenwirkungsmeldungen. Eine weitere Verantwortung liegt in der Prüfung und Freigabe von Packmitteltexten und Werbematerialien. Ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium, idealerweise mit Kenntnissen im europäischen Lebensmittelrecht, ist erforderlich. Wenn Sie eine teamorientierte, sorgfältige und ergebnisorientierte Arbeitsweise mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Staatlich geprüften Lebensmittelchemiker (m/w/d)

Landesuntersuchungsamt Rheinland-PfalzSpeyer

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz ist der Schlüssel zum sicheren Lebensmittel- und Gesundheitsschutz für Mensch und Tier. Mit rund 500 Mitarbeitenden an fünf Standorten arbeiten wir aktiv an der Überwachung von Lebensmitteln, Arzneimitteln und Kosmetik. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen staatlich geprüften Lebensmittelchemiker (m/w/d). Die Position ist in Teilzeit (75%) befristet bis zum 30. April 2028 im Institut für Lebensmittelchemie in Speyer. Der Einstieg ist zum 01. Mai 2026 geplant. Ihre Chance, einen wichtigen Beitrag zum Verbraucher- und Gesundheitsschutz zu leisten, wartet auf Sie!
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

National Manager External Customer Engagement & Innovative Care (all genders) Neurotoxins / Migraine

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KGWiesbaden

Werde Teil eines internationalen Unternehmens mit 50.000 Mitarbeitern und gestalte die Zukunft der Gesundheitsversorgung aktiv mit. Bei uns hast du die Chance, deine Leidenschaft für die Verbesserung der Patientenversorgung einzubringen. Wenn du deine Fachkenntnisse einsetzen möchtest, um Herausforderungen im Gesundheitswesen zu meistern, bist du genau richtig. In einem dynamischen Umfeld erweitern wir gemeinsam deine Fähigkeiten und stärken deine Karriere. Bewirb dich als National Manager External Customer Engagement & Innovative Care (all genders) und setze deine Ideen in die Tat um. Komm in unser engagiertes Team und verbessere die Lebensqualität von Patienten weltweit!
Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Business Development Manager Cellular Therapeutics – Pre-Marketing (m/w/d)

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbHWedel, Hamburg, Theaterstraße

Suchen Sie eine spannende Herausforderung im Pharma-Bereich? Werden Sie Business Development Manager für Cellular Therapeutics – Pre-Marketing (m/w/d) bei medac in Wedel bei Hamburg. Als Teil eines dynamisch wachsenden Unternehmens tragen Sie dazu bei, die Lebensqualität von Patienten weltweit zu verbessern. Ihr Aufgabenbereich umfasst die Planung und Umsetzung innovativer Strategien zur Vermarktung von Medikamenten und Diagnostika. Arbeiten Sie in einem Team von über 2.000 motivierten Mitarbeitenden, die sich für die Gesundheit einsetzen. Gestalten Sie mit uns die Zukunft der Medizin und bewerben Sie sich noch heute!
Homeoffice Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Corporate Benefit medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
Alles was Sie über den Berufsbereich Chemiker Arzneimittel wissen müssen

Chemiker Arzneimittel Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemiker Arzneimittel wissen müssen

Zwischen Labor, Strategie und Lebenswirklichkeit: Der Weg als Chemiker:in in der Arzneimittelbranche

Was antwortet man eigentlich, wenn auf einer Familienfeier die Frage kommt: "Und was machst du so beruflich?" – "Ich bin Chemiker im Bereich Arzneimittel." Meistens folgt dann ein gemurmeltes "Ach so, also Forschung, Laborkittel und … gefährliche Stoffe? Ist das nicht ein bisschen kompliziert?" Dabei ist schon dieses Bild zu kurz gegriffen. Zugegeben, manche Phasen der Arbeit riechen nach Aceton, doch längst nicht alles in diesem Beruf spielt sich zwischen Kolben und Reagenzglas ab. Die Welt der pharmazeutischen Chemiker:innen herbergt weit mehr als mysteriöse Versuchsreihen: Wir befinden uns an der Schnittstelle von Innovation, Verantwortung – und einem erstaunlich vollen Terminkalender.


Berufsbild: Vielschichtiger als erwartet

Hier ein eigentlich simpler Satz, den ich im Studium unterschätzt habe: Als Chemiker:in für Arzneimittel entwickelt man keine Tabletten – man schafft Therapien. Es gibt den typischen Labormenschen, klar, aber das ist nur eine Variante. Viele Berufseinsteiger:innen taumeln anfangs zwischen analytischer Chemie, Wirkstoffsynthese oder Qualitätskontrolle. Andere landen schnurstracks im Projektmanagement oder sogar im Patentwesen. Was alle eint? Ein enormer Spagat: Von der komplexen Strukturaufklärung eines potenziellen Wirkstoffs bis hin zum pragmatischen Tagesgeschäft – Mails, Meetings, Protokollwahnsinn.

Die Arbeitsumfelder sind dabei erstaunlich unterschiedlich. Während die einen im Konzern an streng regulierten Entwicklungsprojekten arbeiten, fängt im mittelständischen Betrieb das Multitasking erst richtig an. In Start-Ups? Da ist sowieso alles anders – halbe Forschung, halbe Improvisation. Und abseits der klassischen Industrie gibt’s auch Berufsbilder in Behörden, Beratungen oder in der Medizinprodukte-Branche. Gelangweilt wird hier eigentlich niemand. Oder sagen wir es so: Monotonie ist eher selten – aber zu viel Ruhe bekommt man auch nicht.


Qualifikationen, Soft Skills: Was wirklich zählt

Man mag glauben, dass vor allem die Noten oder der Doktortitel den Ausschlag geben. Manchmal stimmt das, in der Realität entscheidet aber die Mischung – und zwar eine aus Charakter und Kompetenz. Das Fachwissen ist die Eintrittskarte, geschenkt. Ohne ein solides Verständnis von organischer Synthese, analytischen Methoden oder regulatorischen Grundlagen landet niemand in einer verantwortlichen Position. Aber beim Bewerben schlägt dann plötzlich das Bauchgefühl durch, dieses schwer Definierbare zwischen Kommunikationsgabe, Hartnäckigkeit und Humor. Der bitter-ernste Labornerd ist selten der/diejenige, der sich in agilen Projektteams lange hält.

Und, das wird häufig unterschätzt: Sprachkenntnisse – insbesondere Englisch – sind heute unerlässlich, zumindest in internationalen oder forschungsnahen Unternehmen. Dazu kommt Durchhaltevermögen. Ich behaupte, Frustrationstoleranz ist mindestens so gefragt wie analytische Präzision. Manchmal Monate an einer Synthese, nur damit der letzte Schritt schlicht und einfach nicht funktionieren will. Nervig? Ja. Alltag? Leider auch.


Gehalt: Zwischen Hochglanz und Ernüchterung

Über Geld spricht man nicht? Doch! Der Berufseinstieg ist oft weniger glamourös als gedacht. Wer nach dem Studium – vielleicht sogar mit Promotion – auf einen Geldregen wartet, blickt manchmal ziemlich ernüchtert aufs erste Angebot. Natürlich, im Konzern oder in klassischen Pharmahochburgen wie Basel oder München sieht das anders aus als im strukturschwächeren Norden oder bei kleinen Lohnherstellern.

Das Einstiegsgehalt schwankt erheblich: Mit Promotion springt man meist bei rund 55.000 € bis 65.000 € brutto an – Ausreißer nach oben und unten inklusive. Ohne Doktor beginnt’s häufig niedriger. Aber fest steht: Die Branche zahlt besser als viele anderen Fachgebiete der Chemie. Nach ein paar Jahren und mit Wechsel ins Projektmanagement, in die Zulassung oder ins Business Development öffnen sich dann noch andere Gehaltswelten. Doch der Himmel hängt nicht voller Dosieranlagen: Die große Karriereleiter ist kein Freifahrtschein – sie verlangt Geduld, Flexibilität und manchmal Umzugsbereitschaft. Freilich gilt: In der Schweiz oder bei den Top-Pharmariesen winken andere Summen, aber das Lebenshaltungskosten-Monopoly spielt man dort auch gleich mit.


Arbeitsmarkt: Nachfrage, Unsicherheit – und ein bisschen Abenteuerlust

Wer heute in die Arzneimittelbranche einsteigt (oder wechseln will), begegnet einem paradoxen Bild. Auf der einen Seite sucht der Markt händeringend nach Spezialist:innen, insbesondere wenn regulatorische Fachkenntnis oder rare Synthese-Expertise im Spiel ist. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder das Gefühl: Die Stellenbeschreibungen sind Listen von Wünschen, als hätte jemand einen Superhelden ausgeschrieben – mit HPLC-Erfahrung, GMP-Kenntnissen und Innovationsdrang am Fließband. Ein Normtag? Den gibt’s selten.

Regional gibt es deutliche Unterschiede. Süddeutschland, NRW oder das Rhein-Main-Gebiet? Viel Arbeit, viele Chancen. In einigen Regionen dagegen: Wer hier bleiben will, muss entweder Glück oder ein Netzwerk haben. Und, beinahe ironisch: Gerade in Wirtschaftskrisen können stabile Arbeitgeber aus der Pharmaindustrie ein Rettungsanker sein. In unsicheren Zeiten wächst die Wertschätzung für systemrelevante Berufe. Was sich für Berufseinsteiger:innen wie Wechselwillige lohnt: Flexibles Denken, Bereitschaft zur Weiterbildung (z. B. Regulatory Affairs, Data Science, Digitalisierung).

Ich frage mich oft, ob viele unterschätzen, wie grundlegend sich das Berufsbild wandelt: Automatisierung, KI-unterstützte Analytik, Remote-Zusammenarbeit – das ist keine abgehobene Zukunftsvision mehr, sondern Alltag. Wer stur auf altbewährte Methoden setzt, riskiert den Anschluss. Andererseits: Am Ende sind es immer die kreativen Problemlöser:innen, die gefragt bleiben.


Karrierewege und Balance: Zwischen Ehrgeiz und Eigenleben

Wer auf Karriere aus ist, kann viel erreichen. Möglich: Vom Projektleiter bis zur strategischen Schlüsselrolle – zum Beispiel im internationalen Team oder im konzernweiten Innovationsmanagement. Die Spezialisierung auf bestimmte Wirkstoffgruppen, Schnittstellenfunktionen (zwischen Chemie, IT und Medizin) oder regulatorische Bereiche eröffnet interessante Nischen.

Aber Obacht: Bei aller Innovations- und Aufstiegseuphorie – die Belastung ist oft hoch, und viele unterschätzen die Kehrseite der Medaille. Schichtdienst, Deadlines, internationale Telefonkonferenzen zu unchristlichen Zeiten, das Wissen, dass kleinste Fehler ganze Projekte (und Budgets) kippen können ... Da braucht es die richtige Portion Coolness. Work-Life-Balance? Realistisch betrachtet schwankt sie wie das Thermometer im Laborschrank. Einige Firmen setzen inzwischen verstärkt auf flexible Arbeitsmodelle, Benefits und Gesundheitsprogramme – aber nicht überall. Meine Erfahrung: Wer sich selbst Pausen gönnt und Netzwerke pflegt, fährt langfristig besser. Und manchmal hilft ein bisschen Galgenhumor.


Fazit: Reisen zwischen Molekül und Menschenverstand

Chemiker:innen im Arzneimittelbereich – das ist ein Beruf, der ein kluges Herz und einen hellwachen Kopf verlangt. Klar, es gibt ruhigere Bereiche, aber wer wirklich mittendrin ist, erlebt Beruf und Berufung oft untrennbar. Zwischen Risiko, Verantwortung und Belohnung pendelt nicht nur das Gehalt, sondern auch die eigene Entwicklung. Vielleicht ist das, worauf es am Ende ankommt: Nicht die perfekte Synthese, nicht das makellose Protokoll, sondern die Bereitschaft, immer wieder neu zu denken. Fehler nicht nur als Ärgernis zu sehen, sondern als Anlass zur Neugier und zum Neuanfang. Und gelegentlich – in all dem Trubel – einen kleinen Moment Laborromantik zu genießen, bevor der nächste Sturm losgeht. Warum nicht?


Chemiker Arzneimittel Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Chemiker Arzneimittel Jobs in weiteren Städten

  • Hammerbrook
  • Speyer
  • Tutzing
  • Wiesbaden
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus