Chemietechniker im Umweltschutz Jobs

95 aktuelle Chemietechniker im Umweltschutz Stellenangebote

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Chemielaborant:in/ CTA Messtechnik (m/w/d)

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - HamelnHameln

Als Chemielaborant:in in der Messtechnik (m/w/d) sind Sie für die präzise Durchführung von Analysen mit LC/MSMS- und GC/MSMS-Geräten von Agilent verantwortlich. Ihre Aufgaben umfassen die sorgfältige Auswertung der Ergebnisse sowie die Erfassung im LIMS-System. Zudem kümmern Sie sich um die Wartung und Pflege der Geräte sowie die Planung der Routineaufgaben in der Abteilung. Eine abgeschlossene Berufsausbildung als CTA oder Chemielaborant:in ist erforderlich, ebenso Erfahrung mit der Auswertungssoftware Masshunter. Sie arbeiten gerne im Team, verfügen über sehr gute Deutschkenntnisse (mindestens C1) und zeichnen sich durch einen geordneten, zuverlässigen Arbeitsstil aus. Begeistern Sie sich für praktische Tätigkeiten und hochwertige Analytik!
Homeoffice Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Hameln Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent / Chemielaborant: Qualitätskontrolle (m/w/d)

Arethia Services Germany GmbH & Co. KGReinbek

Als Chemisch-technischer Assistent oder Chemielaborant in Festanstellung erwartet Sie eine spannende Aufgabe in der Qualitätskontrolle. Sie führen selbstständig nasschemische sowie instrumentelle Analysen von Rohstoffen und Aromen durch. Zu Ihren Aufgaben gehören die Bewertung und Dokumentation der Ergebnisse im ERP-System. Zudem nehmen Sie an organoleptischen Prüfungen teil und führen Haltbarkeitsprüfungen durch. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung und Kenntnissen in Analysemethoden bringen Sie eine strukturierte Arbeitsweise mit. Teamfähigkeit, ein hohes Qualitätsbewusstsein und sehr gute Deutschkenntnisse runden Ihr Profil ab und machen Sie zur idealen Besetzung.
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Parkplatz Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA (m/w/d)

Tudapetrol Mineralölerzeugnisse Nils Hansen GmbH & Co. KGHamburg

Als Chemielaborant/CTA (m/w/d) tragen Sie entscheidend zur Qualitätssicherung unserer Produkte bei. Zu Ihren Aufgaben zählen die Durchführung von Qualitätsprüfungen im Wareneingang, Warenausgang und der Fertigungsprüfung. Sie erstellen Vorgaben für Betriebsmischungen und dokumentieren Ergebnisse im LIMS-System. Außerdem sind Sie für die Freigabe von Prüfergebnissen innerhalb der Spezifikationen verantwortlich. Ihre Qualifikationen umfassen eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant sowie Kenntnisse in LIMS und MS Office. Freuen Sie sich auf geregelte Arbeitszeiten und ein kollegiales, wertschätzendes Arbeitsumfeld voller abwechslungsreicher Herausforderungen.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / Chemikant / Chemie-BAC (m/w/d) Regulatory Affairs – Klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS)

Chromsystems GmbHGräfelfing, München

Werden Sie Teil unseres Teams als Chemielaborant (m/w/d) für klinische Diagnostik in Gräfelfing bei München! In dieser unbefristeten Vollzeitstelle führen Sie eigenverantwortlich Untersuchungen zur Produktstabilität durch und werten die entsprechenden Daten aus. Darüber hinaus messen Sie Ringversuche und übernehmen die Qualitätssicherung unserer Produkte. Ihre Unterstützung ist entscheidend für die internationale Zulassung unserer Innovationen. Sie dokumentieren und werten Rohdaten effizient aus, wobei höchste Präzision gefordert ist. Zudem verfassen Sie Prüfberichte unter Berücksichtigung geltender Spezifikationen und Normen – bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Technische/n Mitarbeitende/n (m/w/d) im Bereich Mikroskopie (z. B. PTA, CTA, BTA, Biologielaborant/in, Chemielaborant/in, VMTA/MTA

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW)Krefeld

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) ist ein innovatives Labor für gesundheitlichen Verbraucherschutz. Mit einem spezialisierten Team in der „Proteinanalytik und Mikroskopie“ analysieren wir Proben auf Allergene und identifizieren Spezies. Unsere modernen technischen Möglichkeiten und die motivierte Arbeitsumgebung fördern exzellente Forschungsergebnisse. Wir setzen fortschrittliche immunologische und mikroskopische Methoden ein, um umfassende Analysen durchzuführen. Zur Optimierung unserer Arbeitsabläufe verwenden wir ein effizientes Laborinformations- und Managementsystem. So garantieren wir höchste Qualität und Verlässlichkeit bei der Untersuchung von Lebens- und Futtermitteln.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d) oder CTA,BTA für den Bereich QS

Valensina GmbHVechta

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) oder CTA/BTA für die Qualitäts- und Abfüllkontrolle alkoholfreier Getränke. Ihre Aufgaben umfassen die Rohwareneingangskontrolle, Mikrobiologie und Hygienekontrollen. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem relevanten Bereich ist erforderlich, ebenso wie sehr gute mikrobiologische Kenntnisse. Freude an Teamarbeit und die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit sind ebenso wichtig. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem renommierten Unternehmen, das Raum für persönliche Entwicklung bietet. Zudem erwarten Sie attraktive Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge und Krankenzusatzversicherung.
Betriebliche Altersvorsorge Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Chemisch-technische Assistenz (m/w/d)

Diehl Energy Products GmbHRöthenbach Pegnitz, Nürnberg

Die Diehl Energy Products GmbH in Röthenbach a. d. Pegnitz sucht einen Chemielaboranten / Chemisch-technischen Assistenten (m/w/d). In dieser Position sind Sie für physikalische Analysen und Datenauswertungen verantwortlich. Sie nutzen MS-Office-Anwendungen zur Aufbereitung der Ergebnisse. Zudem führen Sie chemische Reinigungsschritte durch und setzen dabei sicher mit Säuren und Basen um. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Verwaltung von Chemikalien im ERP-System sowie die Wartungsplanung für Laborggeräte. Voraussetzung für diese Stelle ist eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant oder eine vergleichbare chemische Qualifikation.
Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent (CTA) / Laborant für die Qualitätskontrolle (m/w/d)

Lipoid GmbHLudwigshafen Rhein

Als chemisch-technischer Assistent (CTA) oder Laborant in der Qualitätskontrolle (m/w/d) führen Sie präzise Analysearbeiten an Rohwaren sowie Zwischen- und Endprodukten durch. Ihre Aufgaben umfassen dabei die Durchführung von Dokumentationen und die Einlagerung von Rückstellmustern gemäß GMP-Richtlinien. Zudem sind Sie für die Kalibrierung von Analysegeräten verantwortlich, was die Qualitätssicherung unterstützt. Eine gute Ausbildung als CTA und Erfahrung in der pharmazeutischen Produktion sind von Vorteil. Wir suchen teamorientierte Mitarbeiter mit hervorragenden Softwarekenntnissen. Genießen Sie eine Festanstellung in einem attraktiven Unternehmen mit wettbewerbsfähiger Vergütung und Zusatzleistungen.
Gutes Betriebsklima Festanstellung Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Fahrtkosten-Zuschuss Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / BTA (m/w/d) Pharmaindustrie

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesMünchen

Du möchtest in der Pharmaindustrie durchstarten? Als Chemielaborant, CTA oder BTA (m/w/d) erwarten dich spannende Aufgaben wie die Planung und Durchführung von Qualitätsprüfungen und Analysen. Zudem bist du für die Validierung von Analysemethoden und die Pflege unserer Laborgeräte zuständig. Wir bieten flexibles Arbeiten durch Gleitzeit und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, um deine Karriere voranzubringen. Teamevents und gesponserte Firmenläufe sorgen zusätzlich für Spaß und Networking. Überzeuge uns mit deiner Ausbildung im Bereich Chemie oder Biologie und werde Teil unseres Teams!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / Colorist (m/w/d)

POLYPLAST MÜLLER GmbH & Co. KGBingen Rhein

Wir suchen einen Chemielaboranten / CTA / Colorist (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams in Bingen. In dieser abwechslungsreichen Position prüfen Sie physikalische, chemische und mechanische Eigenschaften von Kunststoffgranulaten. Zudem unterstützen Sie die Produktion bei der Fertigungssteuerung und pflegen unsere Analysemethoden. Erfahrung in der Coloristik sowie Kenntnisse in der thermischen und chemischen Analyse sind von Vorteil. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem chemischen oder kunststoffverarbeitenden Beruf ist erforderlich. Wenn Sie zuverlässig, belastbar und teamorientiert sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Weihnachtsgeld Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemietechniker im Umweltschutz wissen müssen

Chemietechniker im Umweltschutz Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemietechniker im Umweltschutz wissen müssen

Raus aus dem Labor? Oder erst recht rein? – Chemietechniker im Umweltschutz zwischen Mikroskop und Makrotrend

Die Jobsuche im Berufszweig Chemietechniker mit Schwerpunkt Umweltschutz gleicht oft einer Wanderung durch einen dichten Nebel aus Erwartungen, Möglichkeiten und Unsicherheiten. Gerade als Berufseinsteiger – oder, ehrlich, auch als jemand mit ein paar Jahren Berufserfahrung, der mal wieder die Richtung überdenkt – stolpert man immer wieder über diese eigentümliche Mischung aus Idealismus, technischem Fortschritt und Alltagspragmatismus. Und mittendrin: Die eigene Rolle. Ein Chemietechniker, der im Umweltschutz arbeitet … Das klingt nach „gestalten statt verwalten“, nach aktivem Beitrag zu echter Veränderung. Nur, wie sehr ist das im Alltag wahr, und wo liegen die Fallstricke?


Der Alltag – Zwischen Analysengeräten, Sicherheitsregeln und der berühmten Papierflut

Wer sich den Alltag eines Chemietechnikers im Umweltschutz als ständiges Experimentieren im weißem Kittel vorstellt, liegt nicht ganz falsch – aber auch nicht ganz richtig. Natürlich, die Arbeit im Labor gehört dazu: Messdaten, Analytik, Proben nehmen. Wasser, Boden, Abluft – manchmal riecht es, manchmal piept ein Monitor, und gelegentlich fühlt man sich wie eine Mischung aus Detektiv und Feuerwehrmann. Dann das Protokollieren: Was viele unterschätzen, ist die Liebe zum Detail, die man mitbringen sollte, wenn eine winzige Messwertabweichung reicht, um ein gesamtes Gutachten ins Wanken zu bringen.

Und apropos Gutachten: Wer glaubt, der Tag endet mit dem Zuschrauben der letzten Probe, irrt. Die Dokumentation, die Kommunikation mit Behörden, Firmen oder auch mal aufgebrachten Anwohnern – das kann nerven. Muss aber nicht. Mir hat mal ein alter Hase im Labor gesagt: „Du bist die Schnittstelle zwischen Technik, Behördenwahnsinn und Umwelt-Gewissen. Such dir aus, was dir am meisten liegt.“ Recht hatte er. Eine gewisse dicke Haut gegen Verwaltungskram sollte man sich jedenfalls zulegen.


Worauf es ankommt: Fachwissen, Flexibilität, und dieses komische Gefühl für Verantwortung

Die Grundvoraussetzungen für den Einstieg? Das Techniker-Diplom ist obligatorisch, meistens mit passender Spezialisierung in Chemie oder Umwelttechnik. Klar, chemisches Basiswissen wird vorausgesetzt, aber nach dem Einstieg trennt sich relativ schnell die Spreu vom Weizen. Was man in den ersten Wochen (oder Monaten …) begreift, ist, dass es ohne echtes technisches Verständnis – und diese leidige Bereitschaft, Lösungen selbst zu suchen und nicht nur abzuwarten – einfach nicht läuft.

Manche Kollegen sind brilliante Analytiker, andere wiederum echte Improvisationstalente, für die keine Anlage zu alt oder zu komplex ist, um sie zu reparieren, umzubauen oder zu optimieren. Wichtig ist, dass man beides will: Mitdenken und Anpacken. Die Zeiten, in denen Selbstläufer in diesem Beruf glücklich wurden, sind vorbei. Und dann ist da noch das Verantwortungsgefühl – klingt wie eine Floskel, ist aber bittere Realität. Wer in der Abwasserüberwachung geschlampt hat, merkt spätestens beim nächsten größeren Umweltvorfall, wie dünn das Eis tatsächlich ist, auf dem der eigene, aber auch der gesellschaftliche Anspruch steht.


Gehalt: Zwischen Idealismus und harter Tarifwirklichkeit

Geld – das heikle Thema. Oder wie ein Kollege mal meinte: „Die Welt retten ist schön, aber am Monatsende will auch der Kühlschrank gefüllt werden.“ Und tatsächlich: Die Bezahlung variiert stark. Kommunaler Betrieb, großes Industrieunternehmen, Umweltlabor – dazwischen liegen mitunter zwei Monatsmieten plus Tankfüllung. Was oft irritiert: Im öffentlichen Dienst gibt’s zwar geregelte Tarife, allerdings ist das Gehaltsniveau für Chemietechniker mit Umweltfokus in vielen Regionen eher Mittelmaß. Im Süden, etwa in Bayern oder Baden-Württemberg, rollt die Tarifeisenbahn merklich besser als etwa im strukturschwächeren Osten. Industriebetriebe zahlen häufig mehr, erwarten aber auch eine Flexibilität, die sich nicht selten mit der sprichwörtlichen „Work-Life-Balance“ beißt.

Stichwort Entwicklung: Wer sich weiterbildet, etwa als Betriebsleiter, in Richtung Projektmanagement oder mit speziellem Fokus auf digitale Analytik (Stichwort „Labor 4.0“), kann die Gehaltsschraube durchaus noch drehen – manchmal mehr, als man nach Tarif erwarten würde. Die Alternative ist: Stillstand. Was ich sagen will: Wer in diesem Beruf bleiben will (und nicht irgendwann frustriert in die Pharmaproduktion abwandert), sollte sich regelmäßig fragen, was der Markt und die eigenen Ambitionen hergeben.


Berufsaussichten – Zwischen Jobmotor Green Tech und Angst ums Morgen

Die Nachfrage nach Chemietechnikern im Umweltschutz ist – zumindest vordergründig – stabil bis steigend. Gesetze zu Emissionen, Gewässerschutz, Luftreinhalteplänen machen die Arbeit nicht weniger. Im Gegenteil: Die Industrie will’s möglichst rechtssicher und effizient – dafür braucht es Fachexpertise. Aber (und das ist ein großes Aber): Wer sich nicht fortlaufend weiterqualifiziert, bleibt irgendwann auf der Strecke. Digitalisierung ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern Alltag. Im wahrsten Sinne: Das Laborprotokoll wird längst am Tablet geführt, Sensorik und KI sind im Kommen. Wer sich davor wegduckt, bremst nur sich selbst aus.

Regional gibt’s deutliche Unterschiede: Im süddeutschen Raum und in Ballungszentren, wo Industriebetriebe sitzen, gibt’s die meisten Vakanzen, aber auch die höchste Konkurrenz. Im ländlichen Raum sind es oft kommunale Betriebe oder Umweltlabore, die um jede Fachkraft kämpfen – allerdings mit weniger Glanz und Gehalt. Manchmal fragt man sich, warum die Politik bei der Stärkung der Berufsausbildung so langsam ist, während die Aufträge längst durch die Decke gehen. Oder vielleicht habe ich da eine besonders ungeduldige Sicht ...


Work-Life-Balance & Wandel – Realität oder nur Schlagwort?

Und wie steht’s mit Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben? Das ist so eine Sache. In der Umweltanalytik gibt’s zwar selten Wochenendschichten oder Nachtdienst, aber bei Umweltvorfällen, Großereignissen, Unfällen – dann sieht die Welt schnell anders aus. Rufbereitschaft, Überstunden, und dieses nagende Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Wer lieber planbar arbeitet, sucht sich besser Nischen mit klaren Strukturen – die gibt’s erstaunlich oft in kommunalen Betrieben oder staatlichen Einrichtungen.

Andererseits: Die gesellschaftliche Aufwertung der Umweltberufe ist spürbar. Menschen winken einem nicht mehr irritiert zu, wenn man die chemische Reinigung einer Kläranlage erklärt; manche nicken anerkennend. Das war vor zehn Jahren noch selten. Und die Mischung aus technisch-handwerklicher Arbeit und digitaler Integration macht den Beruf heute weit spannender – sofern man offen bleibt. Dass trotzdem viele Stellen unbesetzt sind? Vielleicht, weil der Beruf zu wenig glamourös daherkommt. Aber wer will schon Glamour, wenn’s auch echte Verantwortung sein kann …


Fazit? Mehr Fragen als Antworten – und trotzdem: Potenzial, wenn man es wirklich will

Wer als Berufseinsteiger, Quereinsteiger oder Wechselwilliger im Feld Chemietechniker im Umweltschutz Fuß fassen will, sollte Geduld, Neugierde und eine gewisse Frustrationstoleranz mitbringen. Was viele unterschätzen: Man wird nicht zum Umweltretter geboren. Aber man kann dazu werden – irgendwann zwischen erster selbstgebauter Messapparatur und der dritten Krisensitzung nach einem Ölunfall. Was bleibt? Die Überzeugung, dass dieser Beruf Raum für Sinn, Entwicklung und – ja, auch das – ein halbwegs ordentliches Auskommen bietet. Nicht glamourös, aber echt. Und manchmal spiegelt sich darin die Welt, so wie sie eben ist: chaotisch, widersprüchlich und voller Möglichkeiten. Wer das mag, ist hier richtig.


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