Chemietechnik Umwelttechnik Jobs

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Bachelor / Techniker / Laborant (m/w/d) der Fachrichtung Chemie / Physik / Umweltschutz oder mit einer vergleichbaren Ausbildung

VDZ Service GmbHDüsseldorf

Wir suchen einen Bachelor, Techniker oder Laboranten (m/w/d) im Bereich Chemie, Physik oder Umweltschutz. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchführung von Emissionsmessungen und Geräteprüfungen zur Luftreinhaltung. Dabei erwarten Sie abwechslungsreiche Einsätze im nationalen und internationalen Außendienst, bis zu 20 Wochen jährlich. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung sowie Motivation für Teamarbeit und neue Herausforderungen. Ein Führerschein der Klasse B, Schwindelfreiheit und sehr gute Deutschkenntnisse (C1) sind ebenfalls erforderlich. Werden Sie Teil eines kompetenten Teams und arbeiten Sie an zukunftsweisenden Projekten im Umwelt- und Klimaschutz in der Zementindustrie!
Vollzeit weitere Benefits
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Verfahrens- / Chemieingenieur – Bereich Lösemitteldestillation (m/w/d)

REMONDIS Medison GmbHBraunschweig

Verfahrens- und Chemieingenieure (m/w/d) für die Lösemitteldestillation gesucht! In unserer Niederlassung in Braunschweig betreuen Sie die Aufbereitung von Lösemittelabfällen und unterstützen die Betriebsleitung bei Prozessoptimierungen. Sie begleiten laufende Anlagenbetriebe und führen neue Verfahren ein, um diese in den Regelbetrieb zu überführen. Zudem planen und bewerten Sie Produktionsversuche in Zusammenarbeit mit dem Labor. Ihre Analyse bestehender Produktionsabläufe fokussiert sich auf Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen oder vergleichbare Qualifikationen. Bewerben Sie sich jetzt!
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) der Fachrichtung Chemie, Biochemie, Lebensmittelchemie oder vergleichbar

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)Berlin Adlershof

Werde wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) in Berlin-Adlershof im Bereich Chemie oder Biochemie. Wir suchen eine engagierte Person für unser Team im Sonderforschungsbereich SFB 1340 zur Analyse der Extrazellulärmatrix. Du führst Forschungsarbeiten in der biochemischen Analytik und Element-Imaging durch. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Chemie oder Biochemie; eine Promotion ist wünschenswert. Erfahrung in analytischer Chemie, insbesondere Elementanalytik und Massenspektrometrie, ist unerlässlich. Bewerbe dich jetzt und leite qualitative Spurenanalysen, idealerweise mit Kenntnissen im Qualitätsmanagement.
Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Laborant / (Lebensmittel)-Chemiker (m/w/d) Lebensmittel-Analytik

Eurofins NDSC Food Testing Germany GmbHHamburg

Suchen Sie eine herausfordernde Position als Laborant oder Lebensmittel-Chemiker? In der Lebensmittelanalytik verantworten Sie die Auswertung und Freigabe von Analyseergebnissen gemäß QS-Vorgaben. Sie bedienen moderne Chromatographie-Systeme, bearbeiten eigenständig Projekte zur Methodenoptimierung und koordinieren Validierungen nach QS-Richtlinien. Mit Ihrem Studium in (Lebensmittel-) Chemie und Erfahrung in der Chromatographie tragen Sie zur Qualitätssicherung bei. Fließende Deutsch- und gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse in LIMS sind von Vorteil. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams und gestalten Sie kontinuierliche Verbesserungsprozesse aktiv mit!
Kantine Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d)

Eurofins NDSC Food Testing Germany GmbHHamburg

Werde staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d) und gestalte die Zukunft der Lebensmittelbranche! In dieser spannenden Rolle berätst du nationale und internationale Kunden zu speziellen Fragestellungen. Du baust aktiv die Kundenbindung aus und vermarktest unsere hochwertigen Dienstleistungen. Eigenverantwortlich beurteilst du rückstandsanalytische Messergebnisse und erstellst präzise Prüfberichte. Zudem koordinierst du sämtliche Kundenanfragen, Angebote und das Reklamationsmanagement. Wenn du ein abgeschlossenes Studium der Lebensmittelchemie und das 2. Staatsexamen vorweisen kannst, ist dies die perfekte Chance für dich!
Kantine Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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QEHS Manager (m/w/d)

Imerys DeutschlandRheinberg

Wir suchen einen QEHS Manager (m/w/d), der unser Standort-Führungsteam stärkt und Qualität, Umwelt- sowie Arbeitsschutz aktiv gestaltet. In dieser Rolle sichern Sie die Qualität unserer Produkte und leiten unser physikalisch/chemisches Labor. Sie führen Ihr Team motiviert und entwickeln effektive Qualitätssicherungskonzepte. Durch enge Zusammenarbeit mit Produktion und Logistik optimieren Sie Prozesse nachhaltig. Zudem nutzen Sie KPIs zur kontinuierlichen Verbesserung und klären zeitnah Reklamationen. Halten Sie unser integriertes Managementsystem nach ISO 9001, 14001 und 50001 stets aktuell und bringen Sie Ihre Expertise zum Vorteil unseres Unternehmens ein.
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant als Mitarbeiter Qualitätssicherung – Produktion, Spezialchemie & Aerosole (m/w/d)

TUNAP GmbH & Co. KGLichtenau

Als Chemielaborant in der Qualitätssicherung am Standort Lichtenau (bei Chemnitz) spielen Sie eine entscheidende Rolle. Sie überwachen unsere sechs Abfüllmaschinen und garantieren die Einhaltung aller Qualitätsstandards. Ihre sorgfältige Kontrolle stellt sicher, dass nur hochwertige Produkte, sowohl Eigen- als auch Fremdmarken, auf den Markt kommen. Zudem dokumentieren Sie alle Prüfergebnisse, besondere Vorfälle und ergriffene Maßnahmen. Durch Ihre Expertise erkennen Sie bereits im Wareneingang kleinste Mängel und Abweichungen. Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten in einem abwechslungsreichen Schichtsystem von Montag bis Freitag und sichern Sie die Qualität unserer Spezialchemie und Aerosole.
Corporate Benefit TUNAP GmbH & Co. KG Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Pharmakant / Chemikant / PTA / CTA / BTA für die Herstellung parenteraler klinischer Prüfpräparate (all genders) (Vollzeit, unbefristet)

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KGLudwigshafen Rhein

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Chemielaborant, Pharmakant oder Chemikant für die Herstellung parenteraler klinischer Prüfpräparate. Bei uns erwartet Sie ein dynamisches Umfeld, in dem Routine Fehlanzeige ist. Wir arbeiten an innovativen Prozessen und gewährleisten einen reibungslosen Transfer von der Entwicklung in die Herstellung. Unsere Projekte variieren in Aufgaben und Chargengrößen, was Abwechslung schafft. Der Fokus liegt auf der aseptischen Abfüllung von Flüssigkeiten in Vials und Spritzen unter modernster RABS- und Isolatortechnologie. Bewerben Sie sich jetzt, um gemeinsam Großes zu bewegen und Ihre Karriere in der Pharmaindustrie zu starten!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Betriebsleiter (m/w/d)

HOBUM Oleochemicals GmbHHamburg

Forschung und Entwicklung stehen bei uns im Fokus, um biobasierte Produkte zu kreieren, die den Anforderungen unserer Kunden und Märkte entsprechen. Unser Management-Team koordiniert alle Schnittstellen zwischen Produktion, Lager und Geschäftsleitung effektiv. Wir legen großen Wert auf disziplinarische und fachliche Personalführung, inklusive Recruiting und Schulungsmaßnahmen. Durch gezielte Budget- und Cost-Control optimieren wir OPEX und CAPEX sowie Kennzahlen wie OEE und Ausschussraten. Technische Innovationen und Instandhaltungsmaßnahmen sind essenziell für den Erfolg unserer Investitionsvorhaben. Ein digitales System zur vorbeugenden Instandhaltung wird kontinuierlich gepflegt, um Prozesse und Anlagen stetig zu optimieren.
Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technische/r Assistent/in (m/w/d) Chemische Analytik

Universität BayreuthBayreuth

Das Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung (Bay CEER) sucht eine/n Chemisch-technische/n Assistent/in (m/w/d) in Teilzeit (75%, 30,0750 Std./Woche). Diese spannende Stelle ist befristet auf zwei Jahre mit der Möglichkeit der Entfristung. Sie arbeiten im Bereich der chemischen Analytik für Umweltproben und führen vielfältige Aufgaben durch, einschließlich Probenaufbereitung und Geländearbeiten. Zu Ihren Tätigkeiten gehören die Analytik wasserchemischer Parameter und die Elementanalytik. Zudem werten Sie Daten eigenständig aus und geben sie ins Labor-Informations-Management-System ein. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines innovativen Teams!
Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemietechnik Umwelttechnik wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemietechnik Umwelttechnik wissen müssen

Berufseinstieg und Perspektiven in Chemietechnik und Umwelttechnik: Kein bequemer Sesselluxus, aber überraschend viel Gestaltungsspielraum

Wenn ich an meinen eigenen Einstieg in die Welt von Chemietechnik und Umwelttechnik zurückdenke, dann sehe ich – neben dem unvermeidlichen Chemielaborgeruch – vor allem eines: Viel Neugier. Aber auch Fragezeichen, die sich anfangs wie Ketten um die Lust auf Innovation legten. Wer heute neu oder quer in diesen Bereich kommt, kennt das vermutlich. Wer in Gesprächen ehrlich ist, sowieso. Dabei stimmt das Bild vom realitätsfernen Labornerd kaum noch: Die Branche ist so bunt und dynamisch wie selten zuvor. Und sie verlangt, ja, manchmal verlangt sie den Drahtseilakt zwischen Alltag und Anspruch, zwischen Routine und ständig neuem Anspruch. Willkommen im beruflichen Maschinenraum, in dem Nachhaltigkeit mehr ist als ein Greenwashing-Sticker.


Zwischen Reagenzglas und Weltrettung: Was macht man eigentlich – und für wen?

Kaum ein Tag in der Chemietechnik gleicht wirklich dem anderen, spätestens dann, wenn Umwelttechnik ins Spiel kommt. Hier jongliert man mit Prozessen, die im besten Fall nicht nur Kosten senken, sondern die Umwelt entlasten. Und ja, vieles klingt nach Lehrbuch – von Verfahrenstechnik bis Stoffstrommanagement, von der Abwasseraufbereitung bis zur Entwicklung neuer Werkstoffe. Klingt trocken? Vielleicht. Ist es aber oft gar nicht. Wer je erlebt hat, wie ein durchdachter Prozess Chemikalieneinsatz halbiert, weiß: Das ist fühlbare Verantwortung – und, mit Verlaub, auch ein stiller Kick.

Was viele unterschätzen: Kaum ein Chemietechniker oder Umwelttechniker sitzt heute noch ausschließlich am Labortisch. Der Arbeitsplatz? Kann das Forschungslabor, die Produktionsanlage, das Ingenieurbüro sein. Oder alles an drei Tagen hintereinander. Immer mehr Aufgaben verschieben sich ins Digitale – Datenanalyse, Simulation, automatisierte Prozesssteuerung gehören inzwischen dazu. Dieses Feld lebt von Neugier und Aufgeschlossenheit, nicht von sturem Auswendiglernen. Ist manchmal auch anstrengend, vor allem, wenn Recherche und Routine sich duellieren. Aber: Langweilig? Eher nicht.


Der Wert der Kompetenz: Unsichtbare Schlüssel und laute Soft Skills

Manche sagen: „Ach, Chemietechnik, da muss man halt richtig rechnen können und Formeln mögen.“ Klar, ohne Technikaffinität, Mathoverständnis oder ein Faible für Logik wird’s schwer. Aber: Technik ist nicht alles. Wer Wirkung erzielen will, braucht soziale Intelligenz – Teamfähigkeit, Vermittlungsgeschick, auch eine Prise Pragmatismus, wenn ein Projekt zu kippen droht. Betriebliche Abläufe, Umweltauflagen, wirtschaftliches Denken: Das alles prallt täglich aufeinander. Meine Beobachtung: Gewinnen tun meist die, die Brücken schlagen. Die ihre Sprache je nach Gegenüber wechseln können – im Schichtteam, bei der Auditschule, gegenüber Behörden. Fachidioten? Da gibt’s zu viele, die bleiben auf der Strecke.

Noch ein Punkt: Englisch ist längst Pflicht, nicht Kür. Und ja, die neue Währung heißt „digitale Souveränität“ – selbst einfache Prognosemodelle überfordern so manchen Branchen-Veteranen, während die Berufseinsteiger:innen da oft souveräner navigieren. Wer sich jetzt fortbildet, hat später die besseren Karten. Klingt wie aus einem Karrierecoaching-Buch, aber: Stimmt leider – oder glücklicherweise.


Gehalt: Gut, aber nicht ganz die Goldgrube – und große Unterschiede je nach Einsatzfeld

Jetzt zum Geld, denn das fragt sich schließlich jeder im stillen Kämmerlein. Bleiben wir realistisch: Einstiegsgehälter können ordentlich sein – ja, etwa zwischen 40.000 € und 55.000 € brutto jährlich im Westen, vielleicht weniger im Osten, je nach Unternehmen und Abschluss. Wer clever verhandelt und sich auf Zukunftsthemen stürzt (zum Beispiel Wasserstofftechnologie, Kreislaufwirtschaft), kann ziemlich schnell zulegen. Rein in die Industrie? Oft besser bezahlt als Verwaltung oder Kommunalunternehmen, klar.

Aber: Es gibt Haken. Tarifbindung ist keine Selbstverständlichkeit, Zeitarbeit oder projektbezogene Verträge sind keine Seltenheit. Forschungsinstitute zahlen häufig weniger, bieten dafür aber mehr Freiraum. Und: In der Chemiebranche gibt es noch immer einen Nord-Süd- und West-Ost-Unterschied, der sich nicht schönreden lässt. Pendeln manche für 500 € mehr im Monat? Klar. Aber Lebensqualität zählt auch – und gerade im Bereich Umwelttechnik sind Berufseinsteiger:innen begehrt, weil Nachwuchs fehlt. Sucht euch die Nische, in der ihr wachsen könnt; oft ist der Seiteneinstieg über Praktika goldwert.


Arbeitsmarkt 2024: Chancen, Risiken, mehr und weniger Glamour

Die gute Nachricht? Wer heute Chemietechnik oder Umwelttechnik kann – und das halbwegs frisch, flexibel und mit digitalen Fähigkeiten verbindet – wird selten lange auf Jobsuche sein. Der Fachkräftemangel ist spürbar, umso mehr, wenn man bereit ist, flexibel umzuziehen oder ins benachbarte Ausland zu gehen. Und: Die Themen sprießen nur so. Ob Mikroplastik in Gewässern, emissionsarme Produktionsverfahren, Rohstoffkreisläufe oder Energieeffizienz – überall warten Aufgaben, die im Kern technisches wie gesellschaftliches Fingerspitzengefühl erfordern.

Die Kehrseite? Wer sich ausruht, wer zu lange im immer gleichen Trott bleibt oder die Fortbildung links liegen lässt, kann schnell abgehängt werden. Gerade im Bereich der Umweltgesetzgebung ändern sich Vorgaben im Jahresrhythmus. Manchmal ertappe ich mich beim Gedanken: Früher konnte man sich auf seine Zertifikate ausruhen – heute ist das Fundament, aber nicht mehr das Dach. Offenheit für neuen Input hat Karrierepotenzial. Sicher, das klingt abgedroschen – aber die, die es ignorierten, sitzen nicht selten beim Vorstellungsgespräch auf der anderen Seite … und schütteln den Kopf.


Work-Life-Balance: Kein Zuckerschlecken, aber oft überraschend flexibel

Kann man hier glücklich alt werden? Sagen wir so: Nicht alles ist ergonomischer Bürostuhl und geregelter Feierabend. Wer operative Verantwortung übernimmt, kennt Bereitschaftsdienste, Störungen in der Produktionsanlage am Sonntagabend – klar. Aber: Gerade in größeren Unternehmen nimmt das Bewusstsein für Vereinbarkeit von Job und Privatleben zu. Homeoffice? In Teilen der Branche angekommen, wenn auch nicht überall. Mein persönlicher Tipp: Klärt, wieviel Flexibilität ihr wirklich wollt – und zieht dann klare Grenzen.

Nicht verschweigen möchte ich: Akute Stressphasen gibt es, vor allem bei Projekten unter politischem oder wirtschaftlichem Zeitdruck. Da ist Durchatmen schwierig – aber wer das langfristig meistert, wird schnell selbst zum gefragten Teamleader. Letztlich gilt: Die Mischung macht’s. Kleine, spezialisierte Ingenieurbüros bieten oft familiäre Atmosphäre, große Unternehmen punkten mit Weiterbildung und Extraleistungen. Manchmal fühlt man sich wie ein Einzelkämpfer, manchmal wie eine/r unter vielen. Wer das aushält, findet meist auch im rauen Wind den eigenen Kurs.


Persönliche Bilanz: Satt werden – fachlich, menschlich, manchmal auch am Konto

Was bleibt? Chemietechnik und Umwelttechnik sind kein Job, bei dem sich alles glatt bürsten lässt. Doch die Mischung aus praktischer Verantwortung, gesellschaftlichem Impact und technischen Herausforderungen sorgt für genau die Portion Abwechslung, an der andere Branchen manchmal herumdoktern. Wer sich nicht hinter der Berufsbezeichnung versteckt, wer bereit ist, sich weiterzuentwickeln, kann hier überraschend viel bewegen – und nach ein paar Jahren merken: Das war keine Sackgasse. Sondern ein Arbeitsfeld mit Blick aufs offene Meer. Bleibt neugierig – und traut euch auch, zwischendurch Umwege zu gehen. Im Zweifel helfen die meisten Kolleg:innen mehr, als es das offizielle Organigramm vermuten lässt.


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