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Bachelor Chemie/Bachelor Umweltchemie/ Bachelor Umweltschutztechnik (m/w/d) Chemielaborant, Chemie- oder Umwelttechniker (m/w/d)

Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KGHofheim Taunus

Wir suchen einen Bachelor in Chemie, Umweltchemie oder Umweltschutztechnik (m/w/d). In enger Zusammenarbeit mit unserem Leiter des Sonderabfallzwischenlagers überwachen Sie den Genehmigungsstand und erstellen Verfahrensanweisungen. Ihre Aufgaben umfassen die Leitung von Schadstoffsammlungen sowie den Austausch mit unseren Kunden. Zudem verwalten Sie die Entsorgungsvorgänge mithilfe unserer Lagersoftware. Wir begrüßen auch Berufsanfänger, die bereit sind, sich in komplexe Abläufe einzuarbeiten. Idealerweise bringen Sie Kenntnisse in der Abfallwirtschaft oder Gefahrgut mit und haben Führerschein Klasse B.
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobrad Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Physikalisch-Technische Assistenz (PTA) (m/w/d)

INVENT Umwelt- und Verfahrenstechnik AGErlangen

Wir sind ein dynamisch wachsendes Unternehmen und zählen zu den Marktführern in der Wasser- und Abwasserreinigung. Zur Verstärkung unseres Teams in Erlangen-Eltersdorf suchen wir engagierte Fachkräfte für Automatisierung und Qualitätssicherung. Bewerber sollten Kenntnisse in Prozessleittechnik sowie Erfahrung mit LabVIEW und MATLAB mitbringen. Detailgenauigkeit und Technikaffinität sind uns wichtig. Unsere Stellenausschreibung ist auf StepStone.de verfügbar, wo Sie auch Ihren persönlichen Jobagenten einrichten können. Finden Sie Ihren Traumjob bei uns und profitieren Sie von wertvollen Karrieretipps!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Chemielaborant (m/w/d)

Clarios Germany GmbH & Co. KGZwickau

Werde Chemielaborant (m/w/d) in unserer innovativen Batterieproduktion! Du wirst umfassend in chemischen Untersuchungen und Probenanalysen geschult, um höchste Qualitätsstandards zu gewährleisten. In modern ausgestatteten Laboren und der Zusammenarbeit mit der SBG Sächs. Bildungsgesellschaft lernst du praxisnah chemische sowie physikalische Messungen durchzuführen. Durch die Analyse und Dokumentation von Laborergebnissen trägst du aktiv zur Qualitätssicherung bei. Wir suchen motivierte Talente mit einem guten Realschulabschluss oder (Fach-)Abi und einer Leidenschaft für Chemie und Technik. Werde Teil eines engagierten Teams, das dich bei deiner beruflichen Entwicklung unterstützen wird!
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemietechniker/in, Maschinentechniker/in (m/w/d) für Labor, Technikum und Betriebseinsätze mit Schwerpunkt in der wasserstoffbasierten Stahlerzeugung

VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbHDüsseldorf

Für angehende Chemietechniker und Maschinentechniker (m/w/d) bieten wir eine spannende Karriere im Bereich der wasserstoffbasierten Stahlerzeugung. Sie gestalten und betreuen Versuchsanlagen im Technikumsmaßstab und führen chemisch-verfahrenstechnische Versuche durch. Ihre Aufgaben umfassen das Erstellen von Messprotokollen, die Gasanalytik sowie das Erfassen von Messdaten. Perspektivisch erwartet Sie der Betrieb einer Direktreduktions-Pilotanlage in Duisburg im Zweischichtbetrieb. Wir suchen Bewerber mit einer abgeschlossenen technischen Ausbildung und Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker. Treten Sie ein in die Zukunft der Stahlindustrie – bewerben Sie sich jetzt!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d)

REMONDIS Chemie GmbHOberhausen Oberbayern

Werde Chemielaborant (m/w/d) in unserer Niederlassung in Oberhausen bei Neuburg an der Donau. In dieser spannenden Position bist du verantwortlich für die Bestimmung von Schadstoff- und Qualitätsparametern in gefährlichen Abfällen. Du arbeitest mit hochmodernen Geräten wie Kalorimetern und Gaschromatographen in einem modernen Labor. Deine Aufgaben umfassen die Erstellung und Verpackung von Mischproben zur Qualitätssicherung sowie die regelmäßige Kalibration der Prüfmittel. Dabei legst du großen Wert auf Sauberkeit und eine präzise Dokumentation der Analyseergebnisse. Zudem unterstützt du bei der Probenahme von Tanklast- und Bahnkesselwägen und trägst zur Sicherheit bei.
Gutes Betriebsklima Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Produktentwickler (m/w/d) in der Backbranche

Uniferm GmbH & Co. KGWerne

Werde Produktentwickler (m/w/d) in der Backbranche und gestalte innovative Backwaren! In dieser befristeten Position mit Verlängerungsoption entwickelst du eigenständig neue Produkte und überarbeitest Rezepturen. Durch Versuchsreihen und Wettbewerbsvergleiche garantierst du höchste Qualitätsstandards. Du erstellst detaillierte Arbeitsberichte und präsentierst deine Projekte unseren Kunden. Außerdem übernimmst du Routineaufgaben in der Backstube, wie Plausibilitätsprüfungen und Reklamationsbearbeitung. Voraussetzung ist eine Ausbildung oder ein Studium in Lebensmitteltechnologie, Chemie oder Ökotrophologie – bring deine Ideen in die Backwelt!
Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Einkaufsrabatte Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter (m/w/d)

Hays – Working for your tomorrowMannheim

Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Pharmaindustrie und Medizintechnik sind wir Ihre Ansprechpartner für hochqualifizierte Fachkräfte. Unsere Personalberatung kennt die entscheidenden Kontakte zu Unternehmen, die Positionen mit hohem Potenzial ausschreiben. Aktuell herrscht eine hohe Nachfrage nach Talenten, was spannende Karrieremöglichkeiten eröffnet. Registrieren Sie sich kostenlos und finden Sie genau die passenden Stellenangebote für Ihre berufliche Weiterentwicklung. Zu den Aufgaben gehören die Bedienung und Reinigung von Produktionsanlagen sowie die Überwachung der Herstellungsprozesse. Nutzen Sie unsere Expertise, um Ihre Karriere in der Biotechnologie und Chemie voranzutreiben.
Vollzeit weitere Benefits
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MTA / PTA / BTA / CTA / MTLA / Pharmakant / Mitarbeiter (m/w/d) für die aseptische Herstellung von Arzneimitteln / Produktion von Gewebetransplantaten

Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbHBerlin

Du bist MTA, PTA, MTLA oder hast einen vergleichbaren medizinischen Abschluss? Bringe idealerweise Erfahrung im GMP-regulierten Umfeld oder in der Produktion von Lebensmitteln, Kosmetika oder Arzneimitteln mit. Wir suchen teamfähige, zuverlässige Talente mit einer genauen Arbeitsweise. Freue dich auf attraktive Leistungen wie Jahressonderentgelt, Erholungsbeihilfe und jährliche Gehaltserhöhungen – alles abhängig vom wirtschaftlichen Erfolg. Genieße 30 Tage Urlaub und 3 bezahlte Karenztage pro Jahr ohne Wochenend- oder Schichtarbeit. Zusätzlich übernehmen wir die Kosten für deine Arbeitsplatzbrille und fördern deine betriebliche Altersvorsorge sowie dein BVG-Ticket.
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant*in (m/w/d) Probenahme und Abwassermengenmessung

Emschergenossenschaft/LippeverbandEssen

Wir suchen eine*n engagierte*n Chemielaborant*in (m/w/d) zur Probenahme und Abwassermengenmessung am Standort Essen. In dieser unbefristeten Position führen Sie Probenahmen an Gewässern, Kanälen und Schächten durch. Zu Ihren Aufgaben gehören die Erhebung von Messdaten und die Bestimmung von wichtigen Vor-Ort-Parametern wie pH-Wert und Leitfähigkeit. Zudem sind Sie für kontinuierliche Abwassermengenmessungen verantwortlich und kümmern sich um die elektronische Auswertung und Dokumentation der Daten. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant*in oder eine vergleichbare technische Berufsausbildung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Umweltschutz mit!
Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Emschergenossenschaft/Lippeverband Teilzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent / Chemielaborant (m/w/d) im Bereich Nährwerte

GALAB Laboratories GmbHHamburg

Wir suchen einen chemisch-technischen Assistenten oder Chemielaboranten (m/w/d) im Bereich Nährwerte, unbefristet in Teil- oder Vollzeit. Ihre Aufgaben umfassen die termingerechte Planung und Durchführung von Nährwertanalysen mithilfe von Gravimetrie, Titrimetrie, Photometrie und Chromatographie. Zudem bereiten Sie Titrationen von Fettkennzahlen, Sulfit und Saft vor. Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung sowie erste Erfahrungen in der Lebensmittelanalytik sind erforderlich. Sie erwartet eine kollegiale Arbeitsatmosphäre in einem motivierten Team mit flachen Hierarchien. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in einem dynamischen Umfeld!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemietechnik Umwelttechnik wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemietechnik Umwelttechnik wissen müssen

Berufseinstieg und Perspektiven in Chemietechnik und Umwelttechnik: Kein bequemer Sesselluxus, aber überraschend viel Gestaltungsspielraum

Wenn ich an meinen eigenen Einstieg in die Welt von Chemietechnik und Umwelttechnik zurückdenke, dann sehe ich – neben dem unvermeidlichen Chemielaborgeruch – vor allem eines: Viel Neugier. Aber auch Fragezeichen, die sich anfangs wie Ketten um die Lust auf Innovation legten. Wer heute neu oder quer in diesen Bereich kommt, kennt das vermutlich. Wer in Gesprächen ehrlich ist, sowieso. Dabei stimmt das Bild vom realitätsfernen Labornerd kaum noch: Die Branche ist so bunt und dynamisch wie selten zuvor. Und sie verlangt, ja, manchmal verlangt sie den Drahtseilakt zwischen Alltag und Anspruch, zwischen Routine und ständig neuem Anspruch. Willkommen im beruflichen Maschinenraum, in dem Nachhaltigkeit mehr ist als ein Greenwashing-Sticker.


Zwischen Reagenzglas und Weltrettung: Was macht man eigentlich – und für wen?

Kaum ein Tag in der Chemietechnik gleicht wirklich dem anderen, spätestens dann, wenn Umwelttechnik ins Spiel kommt. Hier jongliert man mit Prozessen, die im besten Fall nicht nur Kosten senken, sondern die Umwelt entlasten. Und ja, vieles klingt nach Lehrbuch – von Verfahrenstechnik bis Stoffstrommanagement, von der Abwasseraufbereitung bis zur Entwicklung neuer Werkstoffe. Klingt trocken? Vielleicht. Ist es aber oft gar nicht. Wer je erlebt hat, wie ein durchdachter Prozess Chemikalieneinsatz halbiert, weiß: Das ist fühlbare Verantwortung – und, mit Verlaub, auch ein stiller Kick.

Was viele unterschätzen: Kaum ein Chemietechniker oder Umwelttechniker sitzt heute noch ausschließlich am Labortisch. Der Arbeitsplatz? Kann das Forschungslabor, die Produktionsanlage, das Ingenieurbüro sein. Oder alles an drei Tagen hintereinander. Immer mehr Aufgaben verschieben sich ins Digitale – Datenanalyse, Simulation, automatisierte Prozesssteuerung gehören inzwischen dazu. Dieses Feld lebt von Neugier und Aufgeschlossenheit, nicht von sturem Auswendiglernen. Ist manchmal auch anstrengend, vor allem, wenn Recherche und Routine sich duellieren. Aber: Langweilig? Eher nicht.


Der Wert der Kompetenz: Unsichtbare Schlüssel und laute Soft Skills

Manche sagen: „Ach, Chemietechnik, da muss man halt richtig rechnen können und Formeln mögen.“ Klar, ohne Technikaffinität, Mathoverständnis oder ein Faible für Logik wird’s schwer. Aber: Technik ist nicht alles. Wer Wirkung erzielen will, braucht soziale Intelligenz – Teamfähigkeit, Vermittlungsgeschick, auch eine Prise Pragmatismus, wenn ein Projekt zu kippen droht. Betriebliche Abläufe, Umweltauflagen, wirtschaftliches Denken: Das alles prallt täglich aufeinander. Meine Beobachtung: Gewinnen tun meist die, die Brücken schlagen. Die ihre Sprache je nach Gegenüber wechseln können – im Schichtteam, bei der Auditschule, gegenüber Behörden. Fachidioten? Da gibt’s zu viele, die bleiben auf der Strecke.

Noch ein Punkt: Englisch ist längst Pflicht, nicht Kür. Und ja, die neue Währung heißt „digitale Souveränität“ – selbst einfache Prognosemodelle überfordern so manchen Branchen-Veteranen, während die Berufseinsteiger:innen da oft souveräner navigieren. Wer sich jetzt fortbildet, hat später die besseren Karten. Klingt wie aus einem Karrierecoaching-Buch, aber: Stimmt leider – oder glücklicherweise.


Gehalt: Gut, aber nicht ganz die Goldgrube – und große Unterschiede je nach Einsatzfeld

Jetzt zum Geld, denn das fragt sich schließlich jeder im stillen Kämmerlein. Bleiben wir realistisch: Einstiegsgehälter können ordentlich sein – ja, etwa zwischen 40.000 € und 55.000 € brutto jährlich im Westen, vielleicht weniger im Osten, je nach Unternehmen und Abschluss. Wer clever verhandelt und sich auf Zukunftsthemen stürzt (zum Beispiel Wasserstofftechnologie, Kreislaufwirtschaft), kann ziemlich schnell zulegen. Rein in die Industrie? Oft besser bezahlt als Verwaltung oder Kommunalunternehmen, klar.

Aber: Es gibt Haken. Tarifbindung ist keine Selbstverständlichkeit, Zeitarbeit oder projektbezogene Verträge sind keine Seltenheit. Forschungsinstitute zahlen häufig weniger, bieten dafür aber mehr Freiraum. Und: In der Chemiebranche gibt es noch immer einen Nord-Süd- und West-Ost-Unterschied, der sich nicht schönreden lässt. Pendeln manche für 500 € mehr im Monat? Klar. Aber Lebensqualität zählt auch – und gerade im Bereich Umwelttechnik sind Berufseinsteiger:innen begehrt, weil Nachwuchs fehlt. Sucht euch die Nische, in der ihr wachsen könnt; oft ist der Seiteneinstieg über Praktika goldwert.


Arbeitsmarkt 2024: Chancen, Risiken, mehr und weniger Glamour

Die gute Nachricht? Wer heute Chemietechnik oder Umwelttechnik kann – und das halbwegs frisch, flexibel und mit digitalen Fähigkeiten verbindet – wird selten lange auf Jobsuche sein. Der Fachkräftemangel ist spürbar, umso mehr, wenn man bereit ist, flexibel umzuziehen oder ins benachbarte Ausland zu gehen. Und: Die Themen sprießen nur so. Ob Mikroplastik in Gewässern, emissionsarme Produktionsverfahren, Rohstoffkreisläufe oder Energieeffizienz – überall warten Aufgaben, die im Kern technisches wie gesellschaftliches Fingerspitzengefühl erfordern.

Die Kehrseite? Wer sich ausruht, wer zu lange im immer gleichen Trott bleibt oder die Fortbildung links liegen lässt, kann schnell abgehängt werden. Gerade im Bereich der Umweltgesetzgebung ändern sich Vorgaben im Jahresrhythmus. Manchmal ertappe ich mich beim Gedanken: Früher konnte man sich auf seine Zertifikate ausruhen – heute ist das Fundament, aber nicht mehr das Dach. Offenheit für neuen Input hat Karrierepotenzial. Sicher, das klingt abgedroschen – aber die, die es ignorierten, sitzen nicht selten beim Vorstellungsgespräch auf der anderen Seite … und schütteln den Kopf.


Work-Life-Balance: Kein Zuckerschlecken, aber oft überraschend flexibel

Kann man hier glücklich alt werden? Sagen wir so: Nicht alles ist ergonomischer Bürostuhl und geregelter Feierabend. Wer operative Verantwortung übernimmt, kennt Bereitschaftsdienste, Störungen in der Produktionsanlage am Sonntagabend – klar. Aber: Gerade in größeren Unternehmen nimmt das Bewusstsein für Vereinbarkeit von Job und Privatleben zu. Homeoffice? In Teilen der Branche angekommen, wenn auch nicht überall. Mein persönlicher Tipp: Klärt, wieviel Flexibilität ihr wirklich wollt – und zieht dann klare Grenzen.

Nicht verschweigen möchte ich: Akute Stressphasen gibt es, vor allem bei Projekten unter politischem oder wirtschaftlichem Zeitdruck. Da ist Durchatmen schwierig – aber wer das langfristig meistert, wird schnell selbst zum gefragten Teamleader. Letztlich gilt: Die Mischung macht’s. Kleine, spezialisierte Ingenieurbüros bieten oft familiäre Atmosphäre, große Unternehmen punkten mit Weiterbildung und Extraleistungen. Manchmal fühlt man sich wie ein Einzelkämpfer, manchmal wie eine/r unter vielen. Wer das aushält, findet meist auch im rauen Wind den eigenen Kurs.


Persönliche Bilanz: Satt werden – fachlich, menschlich, manchmal auch am Konto

Was bleibt? Chemietechnik und Umwelttechnik sind kein Job, bei dem sich alles glatt bürsten lässt. Doch die Mischung aus praktischer Verantwortung, gesellschaftlichem Impact und technischen Herausforderungen sorgt für genau die Portion Abwechslung, an der andere Branchen manchmal herumdoktern. Wer sich nicht hinter der Berufsbezeichnung versteckt, wer bereit ist, sich weiterzuentwickeln, kann hier überraschend viel bewegen – und nach ein paar Jahren merken: Das war keine Sackgasse. Sondern ein Arbeitsfeld mit Blick aufs offene Meer. Bleibt neugierig – und traut euch auch, zwischendurch Umwege zu gehen. Im Zweifel helfen die meisten Kolleg:innen mehr, als es das offizielle Organigramm vermuten lässt.


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